CH299635A - Fensterschweiss verhindernde Anordnung für Doppelfenster. - Google Patents
Fensterschweiss verhindernde Anordnung für Doppelfenster.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/54—Fixing of glass panes or like plates
- E06B3/64—Fixing of more than one pane to a frame
Landscapes
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- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Description
Fensterschweiss verhindernde Anordnung für Doppelfenster. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine für Doppelfenster bestimmte Anordnung zur Verhinderung von Fensterschweiss. Bei gewöhnlichen Doppelfenstern tritt bei kaltem Wetter Fensterschweiss häufig ein, weil die Feuchtigkeit der Luft zwischen den Fenstern an der kalten äussern Fensterscheibe verflüs sigt wird, wenn der Taupunkt unterschritten wird. Dieser Fensterschweiss kann belästi gende Proportionen annehmen und kann bei starker Kälte zu Eis gefrieren, welches die Sieht durch die Fenster gänzlich verhindert, solange das kalte Wetter besteht.
Die Ver flüssigung kann ferner derart reichlich wer den, dass das Wasser längs der Scheibe hinab und durch Spalte hinausfliesst und dabei Beschädigungen verursacht.
Die Fensterschweiss verhindernde An ordnung für Doppelfenster gemäss der vor liegenden Erfindung kennzeichnet sich durch eine zwischen zwei, ringsum in einem Fenster rahmen befestigten Scheiben eingebaute Zwi schenscheibe, die oben und unten mit einer waagrechten ianggestreckten öffnung zwi schen der Kante der Scheibe und der der Scheibe zugewandten Innenseite des Fenster rahmens ausgeführt ist, wodurch eine un mittelbare Verbindung zwischen den beiden, durch die Zwischenscheibe getrennten Räumen besteht. Diese dritte Scheibe dient dabei als eine Zwischenwand, die einen Luft umlauf innerhalb des Fensters zustande bringt und die Verflüssigung der Feuchtig- keit verhindert.
Diejenige Luftschicht., die sich zwischen der dritten Scheibe und der Aussenscheibe befindet, wird verhältnismässig gleichförmig abgekühlt und sinkt dabei nach unten, während diejenige Luftschicht, die sich zwischen der dritten Scheibe und der Innenscheibe befindet, erwärmt wird und nach oben steigt. Infolge der oben und unten zurückgelassenen Spalte zwischen der Scheibe und dem Fensterrahmen kann die Luft zwi schen der Innenschicht und der Aussenschicht. umlaufen, und hat niemals Zeit, unter den Taupunkt abgekühlt zu werden.
Ein erfindungsgemäss ausgeführtes Fenster wird unten als ein Ausführungsbeispiel be schrieben und in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, in welcher Fig. 1 einen senkrechten gebrochenen Querschnitt eines Fensters zeigt. Fig.2 zeigt ein derartiges rechteckiges Fenster in Vorderansicht, und Fig. 3 zeigt ein rundes Fenster.
Beim Fenster gemäss Fig.1 ist die Aussen scheibe 1 und die Innenscheibe 2 in Nuten in einer Gummileiste 3 eingesetzt, welche sich rings um den Umfang der Scheiben erstreckt und mittels eines Beschläges 4 gegen den Fensterrahmen 5 gepresst wird.
Zwischen die Aussenscheibe 1 und die Innenscheibe 2 ist eine dritte Scheibe 6 eingebaut, welche längs den senkrechten Seiten des Fensters in Nuten in der Gummileiste 3 eingefasst ist, aber an den waagrechten Seiten des Fensters in einem Abstand von einigen Millimetern von der Gummileiste endet, so dass ein Spalt zwi schen den waagrechten Kanten der Scheibe und der Gummileiste 3 entsteht. Die Grösse dieses Spaltes wird derart abgepasst, dass ein zweckdienlicher Umlauf erhalten wird.
Wenn der Umlauf allzu gering wird, hat. die Luft Zeit, unter den Taupunkt an der Aussen scheibe 1 abgekühlt zu werden, und wenn der Umlauf allzu stark wird, so werden die wärmeisolierenden Eigenschaften des Fen sters verschlechtert.
Bei Versuchen hat- es sich gezeigt, dass das beste Ergebnis erreicht wird, wenn die Zwi schenscheibe nicht gerade in der Mitte zwi schen den Innen- und Aussenscheiben ange bracht, sondern in Richtung gegen die Aussenscheibe verschoben ist. Die Anordnung kann ausser an gewöhn lichen rechteckigen Fenstern, wie in Fig.2 gezeigt, ebenfalls beispielsweise an runden Fenstern, wie in Fig.3 gezeigt, angewandt werden, wobei die Zwischenscheibe waagrecht geschnitten ist, wie in der Zeichnung gezeigt ist, so dass ein wirksamer Lüftungsspalt er halten wird. Das oben beschriebene und in der Zeich nung veranschaulichte Fenster bildet nur ein Ausführungsbeispiel und kann hinsichtlich seiner Einzelheiten und seiner Ausführung abgeändert werden.
Somit ist es nicht not wendig, dass die Scheiben in Gummileisten eingefasst sind; die Anordnung ist ebenso gut an gewöhnlichen Fenstern mit Anlageflächen in den Fensterrahmen verwendbar, gegen welche die Glasscheibe mittels hölzerner Leisten und/oder durch Kitten gepresst wird. Schliesslich können auch mehrere Scheiben zwischen den Innen- und Aussenscheiben an gebracht werden. Dabei müssen die Zwischen scheiben mit nur einem Lüftungsspalt aus geführt sein, welcher bei einer Scheibe zum Beispiel. an der Oberseite und bei der nächsten Scheibe an der Unterseite usw. vorgesehen ist, so dass die Luft gezwungen wird, längs allen Zwischenräumen der Reihe nach zu strömen.
Eine Verbindung zwischen dem äussersten und dem innersten Zwischenraum muss dabei vorgesehen sein, um für einen Umlauf Sorge zu tragen. Es kann auch vor teilhaft sein, im Fenster irgendein feuchtig keitsabsorbierendes Mittel, wie zum Beispiel Silicagel oder dergleichen zu verwenden, wel- ehes die umlaufende Luft trocken hält und die Gefahr einer Verflüssigung an den Scheiben vermindert.
Das feuchtigkeitsabsorbierende Mittel kann dabei am weitesten unten im Fenster angebracht. werden, und wenn es hin reichend porös und luftdurchlässig ist, kann es den untern Spalt decken, wodurch auch ein zuweilen erwünschtes Herabsetzen des Umlaufes erhalten werden kann. Auch Mittel, die lediglich umlaufhemmend sind, wie zum Beispiel Baumwolle und dergleichen, können zur Anwendung gelangen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fensterschweiss verhindernde Anordnung für Doppelfenster, gekennzeichnet durch eine zwischen zwei, ringsum in einem Fenster rahmen befestigten Scheiben eingebaute Zwischenscheibe, die oben und unten mit einer waagrechten lang gestreekten Öffnung zwischen der Kante der Scheibe und der der Scheibe zugewandten Innenseite des Fenster rahmens ausgeführt ist, wodurch eine unmit telbare Verbindung zwischen den beiden durch die Zwischenscheibe getrennten Räu men besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischen scheibe näher an die Aussenscheibe als an die Innenscheibe verlegt ist. 2.Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch meh rere Zwischenscheiben, die derart angeordnet sind, dass die Luft den Zwischenräumen ent lang der Reihe nach von der Aussenseite nach der Innenseite und wieder zurück strömen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH299635T | 1952-02-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH299635A true CH299635A (de) | 1954-06-30 |
Family
ID=4490366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH299635D CH299635A (de) | 1952-02-02 | 1952-02-02 | Fensterschweiss verhindernde Anordnung für Doppelfenster. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH299635A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1101733B (de) * | 1955-11-08 | 1961-03-09 | Eric Sigfrid Persson | Mindestens dreifach verglaster Fensterfluegel |
| DE1116376B (de) * | 1955-11-08 | 1961-11-02 | Eric Sigfrid Persson | Mindestens dreifach verglaster Fensterfluegel |
-
1952
- 1952-02-02 CH CH299635D patent/CH299635A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1101733B (de) * | 1955-11-08 | 1961-03-09 | Eric Sigfrid Persson | Mindestens dreifach verglaster Fensterfluegel |
| DE1116376B (de) * | 1955-11-08 | 1961-11-02 | Eric Sigfrid Persson | Mindestens dreifach verglaster Fensterfluegel |
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