CH299661A - Durch einen Spulenfühler gesteuerte Einrichtung zum Auswechseln der Schützen mit leerer Spule an einem Webstuhl mit automatischem Schusswechsel. - Google Patents

Durch einen Spulenfühler gesteuerte Einrichtung zum Auswechseln der Schützen mit leerer Spule an einem Webstuhl mit automatischem Schusswechsel.

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CH299661A
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Peroutka Josef
Streda Bohumir
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Peroutka Josef
Streda Bohumir
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/34Shuttle changing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Durch einen     Spulenfühler    gesteuerte Einrichtung zum Auswechseln der Schützen       mit    leerer Spule an einem Webstuhl     mit    automatischem     Schusswechsel.       Vorliegende Erfindung betrifft eine durch  einen     Spulenfühler    gesteuerte Einrichtung  zum     Auswechseln    der Schützen mit leerer  Spule an einem     Webstuhl    mit automatischem       Schusswechsel,    welcher Webstuhl beidseitig  an der Lade auf und ab verschiebbar     ange-          crdnete    Schützenkasten aufweist,

   deren einem  ein     Sehützenvorratsbehälter    und deren ande  rem ein     Spulenfühler    zugeordnet ist.  



  Die Erfindung besteht darin,     da.ss    die bei  den Schützenkasten in .der obersten Stellung,  in welcher die Zellen des einen Kastens den  Zellen des     Sehützenv        orratsbehälters    gegen  überstehen, mit der untersten Schützenzelle  mit eine Zellenhöhe über der Ladenbahn lie  gen, dass ferner der Fühler auf der Höhe des  sieh gerade auf der Ladenbahn befindlichen       Schützen    an einem Arm der Lade angeordnet  ist.

   und jeweils nach beendigtem, durch das  Muster bedingten     Schusswechsel,    aber vor dem       Sehusseintrag,    zur Wirkung kommt und dass  jeweils nach Einleitung eines     Auswechselvor-          ranges    die Schützenkasten in ihre oberste  Stellung angehoben werden, wobei     ein,Sehüt-          zenausstosser    auf die Höhe des auszustossen  den Schützen mitgenommen wird.  



  In beiliegender Zeichnung ist. schematisch  ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          Segenstandes    dargestellt. Es zeigt:       Fig.1    eine Ansicht. der linken Seite des       ZVebstuhlgestelles    mit der Lade und mit dem  an dieser auf und ab verschiebbaren linken       SrhützPn        lr@        ctPn    .

           Fig.    2 einen Schnitt. durch die Ladenbahn  und in Ansicht. den linken Schützenkasten  und den     Schützenvorratsbehälter    sowie, zum  Teil im Schnitt, die an der Innenseite der  rechten     Gestellwand    angeordneten     Bewegungs-          mechanismen    für die Schützenauswechslung.  



       Fig.    3 veranschaulicht eine Einzelheit zur       Fig.    2.  



  Der     Spulenfühler    1     (Fig.    1) tastet jeweils  die Spule desjenigen Schützen ab, welcher  sich gerade auf der Ladenbahn hin- und her  bewegt, d. h. in Arbeit befindet. Ist nun die  Spule fast. leer, so wird durch den     Spulenfüh-          ler    die Auswechslung des Schützen auf der  rechten Seite der Maschine eingeleitet.

   Nach  Eintreffen des betreffenden     Sehützen    im rech  ten Schützenkasten werden dann die beiden  an der Lade angeordneten Schützenkasten in  ihre     Grundstellung    (oberste Stellung) ange  loben, in welcher die Zellen des rechten  Schützenkastens den Zellen des     Schützenvor-          ratsbehälters    gegenüberstehen, so dass die  Zelle des Schützen mit der abgelaufenen Spule  gegenüber diejenige Zelle des     Schützenvor-          ratsbehälters        (Fig.2)    zu stehen kommt, in  welcher ein Schütz mit einer Spule derselben  Farbe vorhanden ist.

   Zwecks     Auswechselns     des Schützen mit der leeren Spule schlägt nun  der     Hammer        37a    den vollen Schütz aus der  betreffenden Zelle des     Schützenvorratsbehäl-          ters        heraus,    wobei der Schütz mit der vollen  Spule den Schütz mit der leeren Spule aus  dem Schützenkasten 24 herausdrückt..      Bei der dargestellten Ausführungsform ist  ein elektrischer     Spulenfühler    1,     Fig.l,    ver  wendet, der jedoch durch einen mechanischen       Spulenfühler    und den dazu erforderlichen       Auslöseorganen    ersetzt werden könnte.

   Der       Spulenfühler    1 ist auf einem zweiarmigen He  bel 2 angeordnet, der auf einem waagrechten  Bolzen 2a auf dem Halter 3, der an der Lade 8  befestigt ist, schwingbar gelagert und am  gegenüberliegenden Ende mit einem einseitig  ausschwenkbaren Ansatz 4 versehen ist, auf  den eine     Rückstellfeder    5 einwirkt; der He  bel 2 selbst ist mittels einer Feder 6 abge  federt. Diese     Fühlvorrichtung    sitzt also nicht.,  wie bisher, auf dem festen Maschinenrahmen,  sondern auf der Lade 8, mit der sie sich be  wegt, während ein mit dem doppelarmigen  Hebel 2 des Fühlers 1 zusammenarbeitender  Anschlag 7 am     Webstuhlgestell    befestigt ist.  An der Lade 8 sind, auf und ab verschiebbar,  die Schützenkasten 24 angebracht.  



  Die Einrichtung, mittels welcher durch  den Fühler 1 bei abgelaufener     .Spule    ein elek  trischer Impuls erzeugt wird, umfasst ein an  sich bekanntes Relais 12, dessen Magnet  stange 13 normalerweise durch die Feder 14  nach oben gezogen ist und bei     Stromschluss     durch- den Magnet auf die Klinke 15 nach  unten gedrückt wird. Relais und Klinke sind  an einem der Arme 8a der Lade 8 angebracht.

    Am     Webstuhlgestell    16 ist verschiebbar in an  diesem     befestigten    Lagern 17 und 18 ein stan  genförmiger Schieber 19 angeordnet, auf wel  chen eine am Lager 17 befestigte Zugfeder 20  einwirkt und welcher mit einer Öse 21 ver  sehen ist; dieser Schieber 19 arbeitet mit einem  unter Wirkung einer     Rückstellfeder    23 ste  henden Anschlaghebel 22 zusammen.  



  Die Vorrichtung für den     Schusswechsel     weist die erwähnten zwei Schützenkästen 24  auf, die mit Klappen     25a    versehene .Schützen  zellen 25 für die Schützen     S        (Fig.    2) aufwei  sen und die auf Führungen 8' an der Lade  auf und ab verschiebbar gelagert sind. Die  Verschiebung erfolgt jeweils durch Einwirken  einer mit Zähnen 27 ausgestatteten Zug  stange 26, welche gelenkig mit dem Hebel 28  verbunden ist, der am     Gestell    16 gelagert ist.    Die Ladenbahn wird durch die Auflage  fläche 57, die Wand     57a    und die Schiene 56  gebildet.  



  Auf einer Kurbelwelle 29 ist eine Daumen  scheibe 30 befestigt, die auf einen Hebel 31  einwirkt. Der Hebel 31 ist im horizontal ge  lagerten Querbolzen 32,     Fig.    3, der in den La  gern 35 und     35a    drehbar und axial verschieb  bar gelagert ist, quer zu diesem verschiebbar.  Die Feder 33     (Fig.3)    drückt den Anschlag  des Bolzens 32 normalerweise gegen das La  ger     35a.    Das eine Ende des Bolzens 32 ist mit  einem Zapfen 34 versehen, der zum Einhän  gen des zugehörigen     Auslösedrahtes    Z dient.

    Die Lager 35 und     35a,    in denen der Bolzen 32  geführt ist, sind an dem Hebel 36 befestigt,  der mittels des Bolzens 36a am     Webstuhl-          gestell    16 befestigt. ist. Das eine Ende 31a des  Hebels 31 ist. mit der Stange 26 gelenkig ver  bunden.  



  Die Stange 37, deren oberes Ende als     CTa-          bel        37a    ausgebildet ist, die     als    Wechselhammer  dient, ist im Auge     38a,    des zweiarmigen, mit  einem Anschlagbolzen 39 und einer     Rüekstell-          feder    40 versehenen Hebels 38 verschiebbar  geführt. Der Hebel 38 ist auf dem Bolzen 41"  drehbar gelagert, der in dem am Webstuhl  gestell 16 befestigten Lager 41 angebracht ist.

    Dieses Lager 41 hat einen Anschlag 41'       (Fig.2).    Die Stange 37 kann sich auch im  Lager 43 verschieben, das auf dem Dreh  zapfen 42 gelagert ist, der im Teil     43a    ruht,  welcher mittels der Schraube     43b    am Web  stuhlgestell<B>1.6</B> befestigt ist. In den Lagern 48,  die ebenfalls am W     ebstuhlgestell    16 befestigt  sind, ist die Stange 45 vertikal verschiebbar  gelagert, deren obere Partie eine Nute 46 auf  weist.

   Auf der Stange 45 sitzt, mit dem  Stift     48a        verstiftet,    ein Querstück     44,    welches  eine Öffnung     44b    aufweist, die so gross ist,  dass sich das untere Ende der Stange 37, das  durch die Öffnung     44b    greift und mittels  Scheiben 44e am     Querstüek        44    nur axial ge  halten ist, um den Zapfen     4\?    schwenken kann.  Das Querstück     44    ist an der Stange 45 um  den Stift     48a    schwenkbar und kann auch eine  kleine Drehung der Stange mitmachen.

   Zur  Drehung der Stange 45 dient ein Ring 49, der      mit der Stange 45 verschiebbar, aber     unver-          drehbar    verbunden ist. Der Ring 49 ist eben  falls im Lager 48 drehbar, jedoch axial     unver-          schiebbar    gelagert. Er greift mit einer Nase in  die Längsnute 46 der Stange 45, so dass durch  Drehen des Ringes die Stange 45 gedreht. und  mit dieser das Querstück 44 geschwenkt wird.  



  Der Ring 49 weist zwei Ösen     49a    und 49b  auf, von denen eine mit einem Zugorgan und  die andere mit einer     Rückholfeder    (nicht ge  zeichnet) verbunden ist. Das vordere Ende 44'  des Querstückes     44    weist einen Schlitz 44"  auf, durch den die Stange 26 hindurch greift,        -elche    mit den Zähnen 27 versehen ist.

   Der  Schlitz 44" ist so breit, dass auch die Zähne 27  der Stange 26 durch den Schlitz greifen     kön-          iien.    Das Querstück 44 wird normalerweise  durch die in der Öse 49a angehängte Feder  gegen die     ungezahnte    Seite der Stange 26 ge  zogen, während das an der Öse 49b befestigte  Zugorgan im. gegebenen Moment das Quer  sliiek mit einem der Zähne 27 in Eingriff  bringt. Auf einem der Arme der Lade 8 ist  eine plattenförmige Klappe 50 vor dem Loch       Sb    im Ladenarm angebracht.

   Die Kappe 50  ist um den Bolzen     50a.    schwenkbar und lässt in  ihrer Ruhelage das Loch 8b offen, das mit  dem Anschlagbolzen 39     korrespondiert.    Die  Platte 50 ist mit einem Zugorgan (nicht. ge  zeichnet) verbunden, welches die Platte, wie  später beschrieben, derart schwenken kann,  dass das Loch Sb von der Platte überdeckt  wird, so     da.ss    diese bei der Bewegung der Lade  gegen den Anschlagbolzen 39 stösst und diesen       zurüekschiebt.     



  Der bekannte, am     Webstuhlgestell    16 be  festigte     Sehützenvorratsbehälter    wird durch  einen Rahmen 51, die Führungsbleche 52 und  die um einen gemeinsamen Zapfen 54 dreh  baren Schalthämmer 53 gebildet. Die Enden  der Bleche 52 sind in bekannter Weise mit  federnden Rollen 55 oder Federrasten ver  sehen, um die Schützen vor dem Ausstossen im  Behälter zu halten.  



  Die     Auswechslung    eines Schützen mit  einer abgelaufenen     Schussspule    vollzieht sich  wie folgt:    Bei der Rückwärtsbewegung der Lade, in       Fig.    1 und 2 nach links, nach     beendigtem,    in  bekannter Weise durch das     Muster    bedingten       Schusswechsel,    jedoch vor dem neuen Schuss  eintrag, trifft der nur gegen die Feder 5 aus  schwingbare Ansatz 4 des zweiarmigen He  bels 2 auf die Nase des festen Anschlagarmes 7       (Fig.    1.) und schiebt mittels des Hebels 2 den  Fühler 1 gegen die Spule des auf der Lade  bahn noch ruhenden, kurz vorher durch das  Fach geschossenen Schützen und schliesst;

    wenn die Spule     beinahe    abgelaufen ist, einen  Stromkreis, der einen Impuls im Relais 12  bewirkt, wodurch die Stange 13 auf die  Klinke 15 drückt, welche daher in die zuge  hörige Kerbe     19a    des Schiebers 19 eingreift.  Bei der Weiterbewegung der Lade, die durch  federndes Ausweichen des     Ausschlagarmes    7  vom Ansatz 4 weg ermöglicht wird, wird der  Schieber 19 durch -die an der Lade 8 befestigte  Klinke 15 entgegen dem Zug der als Zugfeder  wirkenden Feder 20 in der Richtung des Pfei  les b nach links geschoben, bis die Klinke 22,  die am Gestell 16     angelenkt    ist,

   in die untere  Kerbe 19b des Schiebers 19 eingreift und die  sen     festhält..    Die in der Pfeilrichtung b derart       bewirkte    Bewegung, des Schiebers 19 wird  mittels in der Öse 21 eingehängter Seilzüge Z,       e.,:    könnten auch Drähte sein, und mit     Hilfe     nicht dargestellter     Übertragungsrollen    auf fol  gende drei Vorrichtungen     übertragen:          a)    Auf den Zapfen 34 des verschiebbaren  Bolzens 32, welcher den Hebel 31 entgegen  dem Druck der Feder 33 in den Wirkungs  bereich der auf der Kurbelwelle 29 befestigten  Daumenscheibe 30 schiebt.  



  b) Den mit zwei Ösen versehenen Ring 49,  welcher in die Nut 46 der Stange 45     eingreift     und durch die durch den Seilzug     erzeugte     Drehbewegung das Querstück     44    in Eingriff  mit demjenigen der Zähne 27 der Stange 26  bringt, der gerade gegenüber diesem     Quer-          stüek    liegt.  



  c) Die auf dem einen Ladenarm befind  liche Klappe 50, die durch den Seilzug ge  schwenkt wird und dadurch die Öffnung im  Ladenarm so verdeckt, dass der Anschlagbol  zen 39 nicht hindurchgehen kann.      Die soeben beschriebenen Vorgänge spie  len sich ab, bevor die Lade 8 in ihre äusserste  linke     Stellung    gelangt ist, in welcher der       Sehusseintrag    erfolgt.  



  Das Auswechseln des Schützen mit der  leeren Spule beginnt erst. bei der Bewegung  der Lade von der hintersten Lage (durch  strichpunktierte Linie     St    angedeutete Lage)       zurüek    in die vorderste Lage nach     Fig.2,     nachdem also der Schützen in den rechten  Schützenkasten (Fug. 2) gelangt ist. Die Dau  menscheibe 30, unter welche in bereits be  schriebener Weise der Hebel 31 geschoben  wurde, hebt nun die Stange 26, welche die  Zähne 27 aufweist, und mit dieser die Schüt  zenkasten 24 in die oberste Lage, in welcher  die Zellen gegenüber den Zellen des Schützen  vorratbehälters liegen. In dieser Lage liegt.

    die unterste Zelle der Schützenkasten um die  Höhe einer Zelle über der Ladenbahn, es liegt  also, wie aus     Fig.2    ersichtlich, die unterste  Zelle     25b    des vierzelligen Schützenkastens 24  um eine     Schützenzellenhöhe    über der Auflage  fläche 57 der Ladenbahn.  



       Clleiehzeitig    hebt sich bei der     Bewegung     der Zugstange 26, infolge Eingreifens des  Querstückes     44    in einen Zahn 27, die Stange 37  so hoch, dass deren Gabel     37a    gegenüber der  jenigen Zelle des     Schützenkastens    24 steht, in  die der Schütz mit der abgelaufenen Spule  geworfen wurde, bei dem der Fühler 1 den       Spulenablauf        festgestellt    hatte.  



  Hierauf     erfolgt    das eigentliche Auswech  seln auf die Weise, dass der Bolzen 39 auf die  plattenförmige Klappe 50 auftrifft, den He  bel 38 um den Bolzen 41" dreht, die Feder 40  spannt und dadurch den durch die Gabel     37a     gebildeten Wechselhammer vorschiebt. und  einen     vollen    Schützen mit gleicher Fadenfarbe  wie der abgelaufene aus dem Schützenbehäl  ter in den Schützenkasten schiebt und dabei  gleichzeitig den leeren     Sehützen    aus diesem       berausdrückt.     



  Am Ende der Bewegung der Lade 8 in  ihre vorderste Stellung (Stellung nach     Fig.    2)  stösst ein am     Ladenaim        8a    befestigter An  schlag (nicht gezeichnet) gegen das untere  Ende     22a    der Klinke 22     (Fig.1),    so dass diese    aus der Zahnlücke des Schiebers 19 heraus  springt und dieser Schieber durch die Einwir  kung der Zugfeder 20 nach rechts in die  Grundstellung zurückkehrt.     Dadureh    werden  alle drei an der Öse 21 befestigten Seilzüge  locker, und die unter den Punkten     a,    b und c  beschriebenen Vorrichtungen gehen ebenfalls  unter Federwirkung in ihre     ursprüngliehe     Stellung zurück.  



  Durch die Rückbewegung der Klappe 50  in die Ausgangslage (Ruhelage) wird die  Öffnung 8b im Ladenarm     8c,    frei und der       Ansehlagbolzen    39 springt unter der     \V        irkung     der     Rückstellfeder    40 in diese Öffnung ein,  wobei der gabelförmige Hammer 37a an der  Stange 37 durch den Hebel 38 aus dem Schüt  zenkasten 24 heraus- und dann durch den das  Querstück     44    mittels der am Bolzen 45 zie  henden Feder 47 nach unten gezogen wird;  der gabelförmige Hammer 37a; kehrt also in  die Normallage zurück.

   Der betreffende Ham  mer 53     irr,        Schützenvorratsbehälter    drückt  durch einen nicht näher beschriebenen Be  wegungsvorgang einen neuen Schützen in die  Bereitschaftsstellung an die Stelle desjenigen,  der soeben ausgewechselt wurde.  



  Der beschriebene Auswechselvorgang er  folgt ohne jegliche     Unterbrechung    des     llaschi-          r.enganges.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dureh einen Spulenfühler gesteuerte Ein richtung zum Ausweehseln der Schützen mit leerer Spule an einem Webstuhl mit automa tischem Schussweehsel, welcher ZVebsiuhl auf beiden Seiten an der Lade auf und ab v er- sehiebbar angeordnete Sehiitzenkasten auf weist, deren einem ein Schützenvorratsbehäl- ter und deren anderem ein Spulenfühler zu geordnet ist., dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schützenkasten in der obersten Stel lung,
    in welcher die Zellen des einen Kastens den Zellen des Schützenvorratsbehälters ge genüberstehen, mit der untersten Sehüt.zen- zelle um eine Zellenhöhe über der Ladenbahn liegen, dass ferner der Fühler auf der Höhe des sich gerade auf der Ladenbahn befind lichen Schützen an einem.
    Arm der Lade ange ordnet ist und jeweils nach beendigtem, durch das Mister bedingtem Schusswechsel, aber vor dem Schusseintrag, zur Wirkung kommt und dass jeweils nach Einleitung eines Auswechsel vorganges die Schützenkasten in ihre oberste Stellung angehoben werden, wobei ein Schüt- zenausstosser auf die Höhe des auszustossenden \cliützen mitgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Fühler (1) an einem Ende eines zweiarmigen Hebels (2) angeordnet ist, dessen anderes, mit einem ein 5eitig ausschwenkbaren Anschlag (4) versehe- i)es Ende mit einem festen Anschlag (7) zu sammenarbeitet. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler (1) bei abgelaufener Spule einen elektrischen Kontakt schliesst, der ein Relais beeinflusst, das drei Vorgänge auslöst, und zwar einen mit einer Sehützenkast.en- stange (26) verbundenen Hebel (31) der Ein wirkung einer Daumenscheibe (30) aussetzt., ferner den Schützenausstosser (37a) entspre ehend der Höhe des zur Auswechslung ge langenden Schützen einstellt und endlich eine plattenförmige Klappe (50), die gegenüber einem Anschlagbolzen (39) an einem den Sehützenausstosser (37a) betätigenden He l>el (38) liegt, zurückzieht. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass beim Schliessen des Stromkreises durch den Fühler das Relais (12) eine Klinke (15) betätigt, die auf einem der Arme der Lade (8) schwenkbar gelagert ist, mittels wel cher Klinke ein Kerben (19a, 19b) besitzender stangenföhniger Schieber (19) bewegt wird, welcher seinerseits mittels Schnurzügen die drei genannten Vorgänge auslöst. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Querstück (44) mit. der Schützenkastenstange (26) zusammenarbeitet und den Schützenausstosser (37a) in die Höhe des auszuwechselnden Schützen anhebt, wenn unter Einwirkung der Daumenscheibe (30) die Schützenkastenstange (26) angehoben wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Iinteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Querstück (44) mit seinem einen Hebelarm (44') mit Zähnen der Schüt- zenkastenstange (26) zusammenwirkt Lund mit seinem zweiten Arm den Schützenausstosser (37a) anhebt. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der der Einwirkung der Dau- rnenscheibe (30) ausgesetzte Hebel (31) schwenkbar und querverschiebbar gelagert. ist.
CH299661D 1949-12-29 1949-12-29 Durch einen Spulenfühler gesteuerte Einrichtung zum Auswechseln der Schützen mit leerer Spule an einem Webstuhl mit automatischem Schusswechsel. CH299661A (de)

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