CH299833A - Elektrische Zündungseinrichtung an Verbrennungsmotoren. - Google Patents
Elektrische Zündungseinrichtung an Verbrennungsmotoren.Info
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
Elektrische Zündungseinrichtung an Verbrennungsmotoren. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Zündungseinrichtung an Verbrennungsmotoren mit einer Zündkerze mit Oberflächenentladung, einem Kondensa tor, einem Magnetsystem zur Ladung des Kondensators und einem Schalter, mittels welchem die Zündkerze automatisch peri odisch parallel zum Kondensator geschaltet wird.
Die erfindungsgemässe Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Magnet system aus einem auf einem drehbaren Element befestigten und auf einer Kreis bahn bewegten Dauermagneten und einem stationären, mit- einer Spule, deren eines Ende mit dem Schalter verbunden und deren anderes Ende geerdet ist, versehenen Ankerkern besteht, dass auf dem drehbaren Element mit dem Dauermagneten eine Steuernocke zur Betätigung des Schalters vorgesehen ist, dass der eine Pol des Konden- sators mit dem Schaltglied des Schalters ver bunden und der andere Pol geerdet ist,
dass die Zündkerze einerseits mit einem festen Kontakt des Schalters verbunden und ander seits geerdet ist und dass der Kondensator mit der Ankerspule des Magneten minde stens während des Zeitraumes, in dem die Verbindung mit der Zündkerze unter brochen ist, elektrisch parallel geschaltet ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes sehr schematisch dargestellt und nachfolgend er läutert.
Fig.1 ist ein Schema einer elektrischen Zündungseinrichtung, .die im Schwungrad eines Verbrennungsmotors angeordnet ist und mittels eines Schalters arbeitet.
Fig.2 ist ein Schema einer andern Aus führungsform der Einrichtung, Fig. 3 zeigt eine Spannungskurve.
In Fig.1 ist 1 das Schwungrad eines Ver brennungsmotors, beispielsweise eines leich ten Motors für ein Fahrrad. 2 und 3 sind die Pole eines Dauermagneten 1a, der im Rand dieses Schwungrades 1 angeordnet ist. Ein stationärer Anker 4, 5 arbeitet mit dem Dauermagneten la zusammen und ist mit einer einzigen Wicklung 5 versehen. Im durch den Rand des Schwungrades um schlossenen Raum befindet sich ein Umschal ter, -der aus einem hin und her beweglichen Schaltglied 6 und zwei verstellbaren festen Schalterkontakten 7, 8 besteht. Der feste Kontakt 7 ist mit der Ankerspule 5 verbun den, deren anderes Ende geerdet ist.
Der feste Schalterkontakt 8 ist mit einer Zünd kerze 9 verbunden, die ebenfalls geerdet ist. Das bewegliche Schaltglied 6 ist mit einem Ende eines Kondensätors 10 verbunden, dessen anderes Ende geerdet ist, wobei dieses Schaltglied 6 im Ruhestand mit 7 in Kon takt steht. Auf der Welle 11 des Schwung- rades ist ein Nocken 12 zur Betätigung des Schaltgliedes 6 vorgesehen.
Jedesmal wenn sich das Schwungrad 1 mit den Polen 2, 3 des Dauermagneten an den Enden des Ankerkerns J vorbeibewegt, wird in der Spule 5 eine Wechselspannung erzeugt. Der Nocken 12 ist derart auf der Welle 11 angeordnet und hat eine solche Form, dass das Schaltglied 6 vom Kontakt i auf den Kontakt 8 gebracht. wird, wenn die in der Spule 5 erzeugte Spannung einen ge gebenen Wert hat, beispielsweise, wenn sie praktisch gleich der maximalen Amplitude dieser Spannung ist. Der Kondensator 10 wird deshalb zuerst geladen, dann von der Spule 5 getrennt und anschliessend mit der Zündkerze 9 verbunden, so dass er sich über diese Kerze entladen kann.
Der Noeken 12 ist von solcher Form, dass das Schaltglied 6 während einer Drehung der Welle 11 von höchstens 10 mit dem Teil 8 in Kontakt bleibt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. \? bleibt der Kondensator parallel mit der Ankerspule 5 zusammengeschaltet. Es ist somit nicht möglich, dass der Spannungs scheitel in der Ankerspule einen unzulässigen Wert erreicht, wenn sich das Sehwungrad sehr schnell dreht wie im ersten Fall,, weil der Kondensator mit. der AnkerspLLle verbunden bleibt.
Ein Sicherheitsluftspalt, der im Falle nach Fig.1 oft. vorgesehen werden muss, ist nun überflüssig. Ein Nachteil der Schaltvor richtung nach Fig. 2 ist, dass die ganze in der Ankerspule erzeugte Energie durch die Zünd kerze geleitet wird und infolgedessen der Verbrauch des Elektrodenmaterials der Zünd kerze grösser ist als im Falle nach Fig.1. Deshalb ergibt. diese Anordnung auf der Zündkerze keine reine Kondensatorentladung.
Fig. 3 zeigt die Spannungskurve auf dem Kondensator in der Anordnung nach Fig. 2.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Zündungseinrichtung an Ver brennungsmotoren mit einer Zündkerze mit. Oberflächenentladung, einem Kondensator, einem Magnetsystem zur Ladung des Konden- sators und einem Schalter, mittels welchem die Zündkerze automatisch periodisch parallel zum Kondensator geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Magnetsystem aus einem auf einem drehbaren Element.befestig ten und auf einer Kreisbahn bewegten Dauer magneten und einem stationären, mit einer Spule, deren eines Ende mit dem Schalter verbunden und deren anderes Ende geerdet ist, versehenen Ankerkern besteht, dass auf dem drehbaren Element mit dem Dauer magneten eine Steuernocke zur Betätigung des Schalters vorgesehen ist, dass der eine Pol des Kondensators mit dem Schaltglied des Schalters verbunden und der andere Pol ge erdet ist,da.ss die Zündkerze einerseits mit einem festen Kontakt des Schalters verbunden und anderseits geerdet ist und dass der Kon densator mit der Ankerspule des Magneten mindestens während des Zeitraumes, in dem die Verbindung mit der Zündkerze unter brochen ist, elektrisch parallel geschaltet. ist. UNTERANSPRC CHE 1. Elektrische Zündungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter ein Umschalter ist. 2.Elektrische Zündungseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerspule des Magnetsystems einer seits mit einem der festen Kontakte des Schalters verbunden und anderseits ge erdet ist. 3. Elektrische Zündungseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuernocken, welcher den Schalter betätigt, derart. geformt ist und das Schalt lied des Schalters auf solche Weise betätigt., dass dieses Schaltglied mit, dem mit der Zünd kerze verbundenen festen Kontakt während einer Drehung des Dauermagneten höchstens über einen Drehwinkel von 10 in Kontakt steht. J.Elektrische Zündungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dauermagnet auf dem Sehwungrad des Verbrennungsmotors angeordnet ist und dieses Schwungrad einen Raum umschliesst, in welchem mindestens der Anker, der Schal ter und der Steuernocken für die Steuerung des Schalters untergebracht sind. Elektrische Zündungseinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator im durch das Schwung rad umsehlossenen Raum untergebracht, ist. 6.Elektrische Zündungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der festen Kontakte des Schalters in bezug auf das Schaltglied einstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH299833D CH299833A (de) | 1951-02-15 | 1952-02-13 | Elektrische Zündungseinrichtung an Verbrennungsmotoren. |
Country Status (3)
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| CH (1) | CH299833A (de) |
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1952
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Also Published As
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