CH299855A - Schaltgerät mit magnetischer Auslösevorrichtung. - Google Patents
Schaltgerät mit magnetischer Auslösevorrichtung.Info
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Description
Schaltgerät mit magnetischer Auslösevorrichtung. Bei Selbstschaltern besteht die magnetische Auslösevorrichtung im wesentlichen aus Spule, Eisenkern und Anker. Die Spulen werden nach bisheriger Gepflogenheit als Komplett- teile einzeln hergestellt, wobei die Wicklung teils auf formgepressten Rohrkörpern mit Flanschen oder auf isolierten Metallrohren mit Isolierscheiben und dergleichen unterge bracht wird. Diese komplette Spule wird beim Zusammenbau am Schalter mit einer mehr oder weniger grossen Zahl von Verbin dungsmitteln befestigt.
Diese Bauweise erfor dert naturgemäss einen erheblichen Aufwand für Einzelteile und Montage, verursacht Ko sten, vergrössert die gesamte Bauform und bringt zusätzliche Schwierigkeiten bezüglich der Isolation (Luft- und Kriechstrecken).
Dasselbe gilt für den Eisenkern und den Anker. Auch diese sind gewöhnlich aus meh reren Teilen zusammengesetzt und sind mit der Spule oder dem Schaltersockel durch be sondere Einzelteile (Laschen, Schrauben, Niet verbindungen und dergleichen) verbunden. Der Anker und seine Lagerung sind meist in Verbindung zu diesen Teilen gebracht, so dass seine Funktion als Übertragungsglied zum Verklinkungsmeehanismus des Schaltwerkes von den Ungenauigkeiten dieser Teile und der Montage beeinflusst wird, was sich wiederum auf die Funktionsgenauigkeit der gesamten magnetischen Auslösung ungünstig auswirkt.
Diese verschiedenen Nachteile werden er findungsgemäss dadurch behoben, dass ein aus Pressstoff bestehender Isolierstoffsockel Aus sparungen besitzt, in die die ohne einen Trag körper vorgesehene Spulenwicklung -und der Eisenkern eingesetzt sind und ohne besondere Befestigungsmittel gehalten werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen in Ansicht bzw. Schnitt den Isolier stoffsockel ohne und Fig.3 mit eingesetzter Spule.
In Fig.1 und 2 ist dargestellt, wie an einem formgepressten Isoliersockel a eines Kleinselbstschalters eine ringförmige Vertie fung b ausgepresst ist, wodurch zwangläufig der Stutzen c entsteht. In der Vertiefung b ist über den Stutzen c die Spule d eingescho ben (Fug. 3). Sowohl durch den Stutzen c als auch die Vertiefung b wird eine sichere Lage der Spule d gewährleistet.
Dadurch ist es nun möglich, die Spule ohne besonderen Spulen körper, das heisst körperlos, zu wickeln, Die Anwendung des körperlosen Wickelns wird dadurch noch begünstigt, dass bei Schaltgerä ten überwiegend Stromspulen geringer Win- dungszahl und grossem Querschnitt des draht- oder bandförmigen Leiters gebräuchlich sind. Solche Spulen behalten ihre ihnen durch den Wickelvorgang gegebene Form weitgehend von selbst bei, nötigenfalls lässt sich eine De formierung mit einfachsten Mitteln (Abbin- dung, Bandagierung und dergleichen) verhin dern.
In axialer Richtung ist die Spule durch das Schaltergehäuse lagegesichert. Im Stutzen c ist ferner eine Höhlung f ausgepresst. Dadureb lässt sieh auch der Eisen kern e ohne besondere Befestigun-'smittel im Sehaltersoekel halten. Für den Fall, dass der Eisenkern in seiner Längsachse beweglieb in der Höhlung f geführt werden soll (z. B. als Tauchkern), wird infolge der formgebundenen Herstellung der Höhlung f die Funktions genauigkeit der von der Bewegung des Tauch ankers betätigten Organe günstig beeinflusst. Dies erfordert lediglich, dass auch der Lager punkt g des übertragungsgliedes am Schalter sockel mit ausgepresst wird.
Die geschilderten Vereinfachungen bieten im Vergleich mit den gebräuchlichen Kon struktionen. die Möglichkeit, die Herstellungs kosten zu senken, die Genauigkeit zu verbes sern, die Baugrösse auf Mindestmasse herabzu setzen bzw. bei gleichen Abmessungen den Spielraum für die elektrische Auslegung zu erweitern.
Claims (1)
- PATEN TAN SPRUCH Sehaltgerä.t mit magnetischer Auslösecor- riehtung, dadurch gekennzeichnet, (,laf) ein aus Pressstoff bestehender Isolierstoffsoekel Aus sparungen besitzt, in die die ohne einen Trag körper vorgesehene Spulenwicklung und der Eisenkern eingesetzt sind und ohne besondere Befestigungsmittel gehalten werden.UNTERANSPRi-CHr 1. Schalt.-erät nach Patentanspruch, da durch ;@ekennzeiehnet, dass die Spulenwiek- l.un- durch das Schaltergehäuse in axialer Richtung lagegesichert ist. ?. Schaltgerät nach Patent.ansprueh und Unteranspruch 1, mit beweglichem Tauchkern, dadurch gekennzeieluiet, dass die Lagerstelle des Übertragungsgliedes für den Tauchkern im Isolierstoffsockel mit ausgepresst ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE299855X | 1950-12-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH299855A true CH299855A (de) | 1954-06-30 |
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ID=6091399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH299855D CH299855A (de) | 1950-12-20 | 1951-12-17 | Schaltgerät mit magnetischer Auslösevorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH299855A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0626713A1 (de) * | 1993-05-28 | 1994-11-30 | Circuit Breaker Industries Limited | Verfahren zum Befestigen einer Spule an eine Spulenträger |
-
1951
- 1951-12-17 CH CH299855D patent/CH299855A/de unknown
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