CH299855A - Schaltgerät mit magnetischer Auslösevorrichtung. - Google Patents

Schaltgerät mit magnetischer Auslösevorrichtung.

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CH299855A
CH299855A CH299855DA CH299855A CH 299855 A CH299855 A CH 299855A CH 299855D A CH299855D A CH 299855DA CH 299855 A CH299855 A CH 299855A
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CH
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coil
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magnetic release
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Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/24Electromagnetic mechanisms
    • H01H71/2481Electromagnetic mechanisms characterised by the coil design

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Description


  Schaltgerät mit magnetischer     Auslösevorrichtung.       Bei Selbstschaltern besteht die magnetische       Auslösevorrichtung    im wesentlichen aus Spule,  Eisenkern und Anker. Die Spulen werden  nach bisheriger Gepflogenheit als     Komplett-          teile    einzeln hergestellt, wobei die Wicklung  teils auf     formgepressten    Rohrkörpern mit  Flanschen oder auf isolierten Metallrohren  mit Isolierscheiben und dergleichen unterge  bracht wird. Diese komplette Spule wird  beim Zusammenbau am Schalter mit einer  mehr oder weniger grossen Zahl von Verbin  dungsmitteln befestigt.

   Diese Bauweise erfor  dert naturgemäss einen erheblichen Aufwand  für Einzelteile und Montage, verursacht Ko  sten, vergrössert die gesamte Bauform und       bringt    zusätzliche     Schwierigkeiten    bezüglich  der Isolation (Luft- und Kriechstrecken).  



       Dasselbe    gilt für den Eisenkern und den  Anker. Auch diese sind gewöhnlich aus meh  reren Teilen zusammengesetzt und sind mit  der Spule oder dem Schaltersockel durch be  sondere Einzelteile (Laschen, Schrauben, Niet  verbindungen und dergleichen) verbunden.  Der Anker und seine Lagerung sind meist in  Verbindung zu diesen Teilen gebracht, so dass  seine Funktion als Übertragungsglied zum       Verklinkungsmeehanismus    des Schaltwerkes  von den Ungenauigkeiten dieser Teile und der       Montage    beeinflusst wird, was sich wiederum  auf die Funktionsgenauigkeit der gesamten  magnetischen Auslösung ungünstig auswirkt.  



  Diese verschiedenen Nachteile werden er  findungsgemäss dadurch behoben, dass ein aus         Pressstoff    bestehender     Isolierstoffsockel    Aus  sparungen besitzt, in die die ohne einen Trag  körper vorgesehene     Spulenwicklung    -und der  Eisenkern eingesetzt sind und ohne besondere  Befestigungsmittel gehalten werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der     Erfindung    dargestellt.     Fig.    1 und 2  zeigen in Ansicht bzw. Schnitt den Isolier  stoffsockel ohne und     Fig.3    mit eingesetzter  Spule.  



  In     Fig.1    und 2 ist dargestellt, wie an  einem     formgepressten        Isoliersockel        a    eines       Kleinselbstschalters    eine ringförmige Vertie  fung b ausgepresst ist, wodurch     zwangläufig     der Stutzen c entsteht. In der Vertiefung b  ist über den Stutzen c die Spule d eingescho  ben (Fug. 3). Sowohl durch den Stutzen c als  auch die Vertiefung b wird eine sichere Lage  der Spule     d    gewährleistet.

   Dadurch ist es nun  möglich, die Spule ohne besonderen Spulen  körper, das heisst körperlos, zu wickeln, Die  Anwendung des körperlosen Wickelns wird  dadurch noch begünstigt, dass bei Schaltgerä  ten überwiegend Stromspulen geringer     Win-          dungszahl    und grossem Querschnitt des     draht-          oder    bandförmigen Leiters gebräuchlich sind.  Solche Spulen behalten ihre ihnen durch den  Wickelvorgang gegebene Form weitgehend  von selbst bei, nötigenfalls lässt sich eine De  formierung mit einfachsten Mitteln     (Abbin-          dung,        Bandagierung    und dergleichen) verhin  dern.

   In axialer Richtung ist die Spule durch  das Schaltergehäuse lagegesichert.      Im Stutzen c ist ferner eine Höhlung f  ausgepresst.     Dadureb    lässt sieh auch der Eisen  kern     e    ohne besondere     Befestigun-'smittel    im       Sehaltersoekel    halten. Für den Fall, dass der       Eisenkern    in seiner Längsachse beweglieb in  der Höhlung f geführt werden soll (z. B. als  Tauchkern), wird infolge der formgebundenen  Herstellung der Höhlung f die Funktions  genauigkeit der von der Bewegung des Tauch  ankers betätigten Organe günstig beeinflusst.  Dies erfordert lediglich, dass auch der Lager  punkt g des     übertragungsgliedes    am Schalter  sockel mit ausgepresst wird.  



  Die geschilderten Vereinfachungen bieten  im Vergleich mit den gebräuchlichen Kon  struktionen. die Möglichkeit, die Herstellungs  kosten zu senken, die Genauigkeit zu verbes  sern, die Baugrösse auf     Mindestmasse    herabzu  setzen bzw. bei gleichen Abmessungen den  Spielraum für die elektrische Auslegung zu  erweitern.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRUCH Sehaltgerä.t mit magnetischer Auslösecor- riehtung, dadurch gekennzeichnet, (,laf) ein aus Pressstoff bestehender Isolierstoffsoekel Aus sparungen besitzt, in die die ohne einen Trag körper vorgesehene Spulenwicklung und der Eisenkern eingesetzt sind und ohne besondere Befestigungsmittel gehalten werden.
    UNTERANSPRi-CHr 1. Schalt.-erät nach Patentanspruch, da durch ;@ekennzeiehnet, dass die Spulenwiek- l.un- durch das Schaltergehäuse in axialer Richtung lagegesichert ist. ?. Schaltgerät nach Patent.ansprueh und Unteranspruch 1, mit beweglichem Tauchkern, dadurch gekennzeieluiet, dass die Lagerstelle des Übertragungsgliedes für den Tauchkern im Isolierstoffsockel mit ausgepresst ist.
CH299855D 1950-12-20 1951-12-17 Schaltgerät mit magnetischer Auslösevorrichtung. CH299855A (de)

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CH299855D CH299855A (de) 1950-12-20 1951-12-17 Schaltgerät mit magnetischer Auslösevorrichtung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0626713A1 (de) * 1993-05-28 1994-11-30 Circuit Breaker Industries Limited Verfahren zum Befestigen einer Spule an eine Spulenträger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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