CH299876A - Verfahren zur Herstellung von Primaquin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Primaquin.

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CH299876A
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Cooley Elderfield Robert
Werble Eleanor
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Cooley Elderfield Robert
Werble Eleanor
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Primaquin.       Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf  die Herstellung des bereits bekannten     Prima-          quins    und hat     insbesondere    zum Zweck, diesen  Stoff unter Verwendung von leicht zugäng  lichen Ausgangsmaterialien herzustellen.  



       Primaquin    ist die Bezeichnung für den       chemischen,    Stoff, der als     6-Methoxy-8-(4'-          amino-1'-methyl-bittylamino)-chinolin    identifi  ziert und im Journal! of     the        American        Chemi-          eal        Soeiety        Vol.    68, Seiten 15 bis 25 (1946)  durch einen der     Anmeld'er    und seine Mitarbei  ter beschrieben ist.

   Dieser Stoff hat sehr wirk  same therapeutische Eigenschaften zur Be  kämpfung der Malaria, und     insbesondere          wurde    noch gefunden,     da.ss    er ein kräftiges  Mittel zur Behandlung gewisser Arten von       Arthritis    ist.  



  Es wurde nun ein verbessertes Verfahren  zur Herstellung von     Primaquin    gefunden. Ge  genstand der vorliegenden Erfindung ist     also     ein Verfahren zur Herstellung von     Prima-          quin    und Zweck der Erfindung ist die Her  stellung des     Primaquins    mit höheren     Ausbeu-          ten,    und in grösserer Reinheit, als dies bisher  möglich     war.     



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren zur Her  stellung von     Primaquin    ist dadurch gekenn  zeichnet, dass man     1,4-Dibrom-pentan    mit  einem     All,alimetall-phthalimid    in einem keine       Hydroxylgruppen        aufweisenden    Lösungsmit  tel erhitzt,

       d@ass    man das gebildete     4-Brom-1-          phthalimido-pentan    mit     ss-1VTethoxy-8-amino-          chinolin    reagieren     lässt.    unter Bildung von 6-         Methoxy-8-(1'-methyl    - 4' -     phthalimido    -     butyl-          amino)-chinolin,    und dass man dieses letztere  Produkt mit     Hydrazinhydrat    behandelt, um  durch Abspaltung von     Phthalsäure    die freie  Base zu erhalten.  



  Bei der Durchführung der ersten Reak  tionsstufe erhitzt man zweckmässig das 1,4  Dibrompentan mit.     Kaliumphthahmid    in     Ace-          tonlösung.    Während dieser Reaktion reagiert  das     primär    gebundene Bromatom am -Ende der       Pentankette    mit- dem     Alkalimetall-Substituen-          ten    des     Phthalimidkerns,    so dass als Neben  produkt     Kaliumbromid    entsteht.

   Das     Pentan-          radikal    vereinigt. sich     dänn    direkt, mit dem       Kernstickstoffatom    des     Phthalimidradikals.     Vorzugsweise verwendet man einen.     stöchio-          metrischen    Überschuss von 1 bis     4=Dibrompen-          tan,    weil dann die Ausbeuten grösser sind.  Im allgemeinen ist ein Überschuss von 5 0 bis       100%        an        Dibrompentan        auf        molarer        Basis     vorzuziehen.

   Die Reaktionstemperatur wird       ziveckmässigerweise    zwischen 45 und     65     C  gehalten. Die 'Temperatur des siedenden Ace  tons unter atmosphärischem Druck liegt bei  etwa 56  C, und da Aceton ein Lösungsmittel  für beide Reaktionsteilnehmer ist, so wird es  natürlich bevorzugt.

   Die Reaktion verläuft  selbständig, wenn die Reaktionsteilnehmer in  Gegenwart. eines Überschusses von Aceton  über einem     Dampfbad    erhitzt. werden, und. das  Reaktionsgefäss wird vorzugsweise mit geeig  neten Mitteln zum     Kondensieren    der ent  wickelten     Acetondämpfe    und zum Zurückfüh-           ren    derselben in das Reaktionsgefäss versehen,  Die Reaktion wird fortgesetzt, bis die     'Xli-          sehung    gegen     Lakmus    neutral ist, im allgemei  nen während 24 bis 30 Stunden.

   Vorzugsweise  wird das Reaktionsgefäss mit geeigneten Mit  teln zum Rühren oder     zum    Mischen der Re  aktionsteilnehmer während des     Reaktionsver-          laufes    versehen. Nach Beendigung der Reak  tion kann man folgendermassen. vorgehen:

   Die  Lösung wird filtriert, um das gebildete     Ka-          liumbromid    zu     entfernen,    und der     Rückfluss-          kondensator    wird     entfernt    und durch einen  gewöhnlichen Kondensator ersetzt; das Aceton  wird zusammen mit,     unverändertem        1,4-Di-          brompentan        abdestilliert    und wiedergewonnen.

    Das rolle Produkt wird im Vakuum destilliert  und     liefert    eine Ausbeute an     4-Brom-l-phthal-          imido-pentan,    .die etwa 67      /o    der theoretischen  beträgt. Das Produkt ist ein Massgelbes Öl.  



  Die zweite Stufe der     Synthese    besteht  darin, das gebildete     4-Brom-l-phthalimido-          pentan    (im folgenden als Verbindung I be  zeichnet) mit     6-Methoxy    - 8 -     amino-chinolin,     zweckmässig in einem Lösungsmittel, zur Re  aktion zu     bringen,    wobei das freie Bromatom  mit.

   einem am Stickstoffatom des     Aminosubsti-          tuenten    der     Chinolinverbindung    gebundenen  Wasserstoffatom unter Bildung von     6-          Methoxy-8-(1'-metlipl    - 4' -     phthalimido        -butyl-          amino)-chinolin    reagiert. Diese Reaktion wird  zweckmässig unter Erhitzen der Reaktions  teilnehmer in einem geeigneten Lösungsmittel,  wie     zlun        Beispiel        Äthylalkohol,    und unter  Rühren durchgeführt.

   Im allgemeinen ist die  Reaktion in 60 bis 72 Stunden     vollendet.;    sie  kann erleichtert werden, wenn man die     Chino-          linverbindung    im Verhältnis von etwa 2     llol     auf 1     Mol    der Verbindung 1 anwendet. Nach  Beendigung der Reaktion kann man     folgen-          z5   <B>Z,</B>  vorgehen: Dein     Gemisch    wird     ..eher     zugesetzt; wobei ein fester Stoff ausgefällt  wird.

   Das Filtrat wird mit. wässerigem     Ka-          liumearbonat,    dann mit Wasser gewaschen  und zuletzt über     Magnesiumsulfat    getrocknet.  Ein gelbes     Produkt    kristallisiert aus der Lö  sung nach Zusatz von Alkohol und nach     Ent-          fernllng    des Äthers; dieses Produkt wurde  identifiziert, als     6-Methoxy    - 8 -     (Y-    methyl-4'-         phthaliniido-biit7lamino)-chinolin    (im     folgen-          den    als Verbindung 11 bezeichnet).  



  In der dritten Stufe wird die     Plithalsäure-          gruppe    entfernt, wobei der     Stickstoff    an die       Pentylgruppe    gebunden bleibt und gleichzei  tig an diesem Stickstoffatom zwei     Wasser-          stoffatome    die     Phthalsäuregruppe        ersetzen     und     Phthalsäure        abgespalten,    wird.

   Dies er  folgt durch     Behandlung    der     Verbindung    11  mit     H.ydrazinhz-drat,        zweekniässig    in Alkohol  bei     Rückflusstemperatur.    Nach einigen Stun  den ist das     alkoholisehe    Lösungsmittel ab  destilliert, und ein fester Körper beginnt sieh       abzuscheiden,    Dieser kann dann in wässerigem       Kaliumhydroxyd    gelöst und mit Äther extra  hiert     werden.    Die     Ätherlösun-    wird dann  zweckmässig mit Wasser     -ewasehen    und über       Magnesiumsulfat    getrocknet;

   es ergibt. siel  eine Ätherlösung der freien Base des     Prima-          quins.    Aus dieser Lösung kann man Salze  des     Primaquins        herstellen,    welche direkt rein  in Kristallform gewonnen werden können.  Dazu wird die Lösung mittels einer Säure       neutralisiert,        zum    Beispiel mit Salzsäure.       Oxalsäure,    vorzugsweise aber mit Phosphor  säure.

   Bei Zusatz von in     absolutem    Alkohol  gelöster     Oxalsäure    bildet sieh ein gelber Nie  derschlag von     Prim.aquinmonooxalat.    Der gelbe  Niederschlag kann     abfiltriert    und aus     80pro-          zentigem    Alkohol oder aus     Clvl@olmethyläthyl-          äther    umkristallisiert werden. Das Mono  oxalat vom     SN    13,272 schmilzt bei 182,7  bis 1ö5  C und das     Diphosphat    bei 197 bis  198  C.

   Letzteres     kann        gewonnen    werden  durch Zusatz einer     Lösung\    von 85prozentiger  Phosphorsäure in     95prozentigem        Äthylalko-          hol    unter Schütteln zu einer verdünnten       iltherlösung    der freien Base.

   Der ausfallende  gelbe Stoff geht durch weiteren Zusatz von  Phosphorsäure in einen     oran-efarbigen    Stoff  über, der nach     Dekantieren    des Lösungsmittels  auf Zusatz von Alkohol hin kristallisiert     lind     nach     LTmkristallisierung    aus     90prozentigem          Alkohol    den angegebenen Schmelzpunkt auf  weist,  Die folgenden Beispiele zeigen, wie das  erfindungsgemässe. Verfahren durchgeführt  werden kann.

        Ein Gemisch von 2     Mol        1,4-Dibrompentan     und 1,5     Mol        Kaliumphthalimid    in 1,5 Litern  Aceton wurde während 24 Stunden unter  Rühren am     Rückflusskühler    erhitzt.. Nach Ab  filtrieren des     Kaliiunbromids,    das mit. Aceton  nachgewaschen wurde, wurde das Lösungs  mittel und das überschüssige     1,4-ITibrom-          pentan        abdestilliert.    Das rohe Produkt wurde    bei etwa 167  C     unter    0,25 mm Druck destil  liert.

   Zu Beginn der Destillation trat eine ge  wisse Zersetzung auf, die bewirkte, dass       Phthalimid,    mit. dem Destillat sublimierte.       Man        erhielt        mit        einer        Ausbeute        von        67        %     -die     Verbindung    I in Form eines Massgelben  Öls folgender Zusammensetzung:  
EMI0003.0021     
  
    Berechnet <SEP> für <SEP> C13 <SEP> H14 <SEP> Br <SEP> N02: <SEP> C <SEP> 52,70; <SEP> H <SEP> 4,76.
<tb>  Gefunden;: <SEP> C <SEP> 53,23; <SEP> H <SEP> 4,8.

              Wenn    man an Stelle von Aceton höher  siedende     Lösungsmittel,    zum Beispiel     Dioxan     oder     Xylol,    verwendet, so erfolgt als Neben  reaktion eine weitgehende Entfernung des       sekundären:    Bromatoms in Form von Brom  wasserstoff, unter Bildung von leicht poly  merisierenden ungesättigten Verbindungen.  



  Eine Mischung     von.    2     Mol        6-Methoxy-8-          a.mino-chinolin    und 1     Mol    der gebildeten  Verbindung I in einem Liter Äthylalkohol       wurde    unter Rühren während 72 Stunden am       Rüekflusskühler    erhitzt. Nach Abkühlung       wurde    Äther zugegeben und der feste Stoff  wurde     abfiltriert    und. mit Äther gewaschen.    Das Filtrat     wurde    mit     wässerigem    Kalium  karbonat und dann mit     Wasser    gewaschen  und über     Magnesiumsulfat    getrocknet.

   Nach       Abdestillieren    des Äthers wurde Alkohol zu  gesetzt, und die     dunkelbraune    Lösung wurde  mit entfärbender Holzkohle gekocht, wodurch  ein     wesentlicher    Teil der roten Farbe entfernt       wurde.    Wenn reine Ausgangsmaterialien ver  wendet werden, so kristallisiert aus der Lö  sung langsam ein gelbes Produkt aus. Die       Ausbeute        beträgt        40        bis        50        %.     



  Dieses Produkt.     (Verbindung        II)    ergab  folgende     Analysenzahlen:     
EMI0003.0053     
  
    Berechnet <SEP> für <SEP> C23 <SEP> H23N3 <SEP> <B>0,3:</B> <SEP> C <SEP> 70,83; <SEP> H <SEP> 5,95.
<tb>  Gefunden: <SEP> C <SEP> 70,97; <SEP> H <SEP> <B>5,7,6.</B>       Die Kondensation der Verbindung I mit       0-31ethoxy-8-amino-chinolin    kann auch folgen  dermassen durchgeführt werden:  Ein.

   Gemisch von 0,06     Mol    der Verbin  dung I und 0,06     Mol        6-Methoxy-8-amino-          ehinolin    wurde zu 15     em3    Alkohol und zu  50     cm3    einer Lösung von 0,05     11_o1    Mono  kaliumphosphat zugesetzt, welch letztere durch  Zusatz von etwa 0,05     Mol        Natriumhydroxyd     auf den     PH-Wert    8 gebracht wurde. Die     Mi-          sehung    wurde     gerührt    und 79 Stunden lang  auf 75 bis 80  erhitzt.

      Die dunkelbraune ölige Schicht. wurde von       cler    wässerigen Lösung     getrennt,    mit. Kalium  ka.rbonatlösung gewaschen, mit Äther     ver-          clünnt    und über     Magnesiumsulfat    getrocknet.  Das Lösungsmittel wurde     abdestilliert    und das       zurückbleibende   <B>Öl</B> wurde in Alkohol gelöst.    Beim Abkühlen ergab sich eine rohe     Aus-          beute        von        49%.        eines        festen        Produktes.     



  Wenn bei dieser Reaktion die Verbindung I  in rohem, nicht destilliertem Zustand verwen  det wird, so bleibt das erhaltene     Prodiukt          (Verbindung        II)        -dunkel,    sogar nach     Behand-          lung    mit Holzkohle.

   Anstatt eines kristalli  sierten     Produktes    fällt     ein.        braunes    öl aus,  welches     folgendermassen    gereinigt werden  kann: Das Öl wird mit     wässerigem    Brom,       wasserstoff    behandelt, um die     Bromhydrate     der     umveränderten        Chinolinverbindung    und  der Verbindung     II    niederzuschlagen.

   Beide  können durch     Extraktion    mit heissem     Benzol     getrennt werden, da das     6-Methoxy-8-amino-          chinolin-bromhydrat    in diesem Lösungsmittel  nahezu unlöslich ist.. Nach Behandlung     ,des          Benzolextraktes    mit überschüssiger Kalilauge  wird das Lösungsmittel     abdestilliert.    Das er-           lialtene        blassgelbe    Öl kann dann aus Alkohol  auskristallisiert werden, wobei die     Verbin-          dttng        II    in reinem Zustand erhalten wird.  



  Die     Verbindung        II    wurde durch zweistün  dige Behandlung ihrer alkoholischen     Lösung     am     Rückflusskühler    mit der berechneten       llense        Hydrazinhydrat        hydrolysiert.    Der  Alkohol wurde     abdestilliert,    bis ein fester  Stoff sich abzuscheiden begann.

   Dieser feste  Stoff     (Phthalsäure)    wurde durch Zusatz von  wässeriger Kalilauge gelöst. und die Lösung       niit    Äther     extrahiert.    Nach Waschen der  Ätherlösung mit Wasser wurde sie über     Ma-          g-nesiumsulfat    getrocknet. Sie enthielt. die freie  Base des     Primaquins.     



  Diese freie Base zersetzt. sich beim Ver  such der Vakuumdestillation,     gleichgültig,    wie  hoch das Vakuum ist. Es ist daher angebracht,  für die Herstellung von Salzen direkt diese  Lösung der Base zu verwenden.    <I>Beispiel</I>     II:

       Ein Gemisch von 0,05     Mol    des nach Bei  spiel 1 aus     1,4-Dibrompentan        und-.Kalium-          phthalimid    hergestellten 4 - Brom -1-     phthal-          imido    -     pentans    und 0,1     Mol        6-llethoxy-8-          amino-chinolin    wurde unter Rühren eine halbe  Stunde lang in einem Ölbad auf 125  C er  hitzt. Die Erhitzung     wurde    dann eine Stunde  lang bei 95 bis 105  C fortgesetzt.

   Während  dieses     Erhitzungsprozesses    bildete sich festes  Material, nämlich     6-11ethoxy-8-amino-chinolin-          br        omhydrat.     



  - Dann     wurden    25     em3    Alkohol     hinzugefügt.          Lind    die Mischung 18 Stunden lang unter       Rückfluss    behandelt. Etwa 7 g     6-Methoxy-8-          amino-chinolin-bromhydrat    wurden     abfiltriert.     Die zurückbleibende braune Flüssigkeit wurde       riüt        Kaliumkarbonatlösung    durchgerührt und  mit Äther     extrahiert:.    Die Ätherschicht wurde  über     Magnesiumsulfat    getrocknet und das  Lösungsmittel entfernt.  



  Der ölige Rückstand wurde bei 103 bis       127     C unter 7 bis 10     Mikrons    destilliert. Ein  fester Stoff begann sich     abzuscheiden    und  die Destillation wurde abgestellt. In das De  stilliergefäss wurde Äther gegossen. Der feste  Stoff löste sich nicht,     dagegen    löste sich das    glasige Material am Boden dies Gefässes.  Etwa. 3,3 g festes Material wurden     abfiltriert.     Nach     Umkristallisierung    aus Alkohol erhielt  man     oran-efarbene,    nadelförmige Kristalle  vom     Schmelzpunkt        235     C. Dies kann ein       dialkyliertes    Produkt. sein.  



  Die Ätherlösung wurde verdampft und  das erhaltene Öl aus Alkohol     schwierig    kri  stallisiert.. Es     ¯vurden    etwa 4,8 g einer festen  gelben Substanz erhalten, was einer Ausbeute       von        24        %        des        erwarteten        Phtlialimid-Z -isclien-          produktes    entspricht. Nach zweimaliger     L'm-          krist.allisierung    aus Alkohol zeigte das feste       Produkt.    einen Schmelzpunkt von 89 bis  90,5  C.

   Die     Hydrolysierung    des erhaltenen  Produktes erfolgt wie in Beispiel I     besehrie-          ben.     



  <I>Beispiel</I>     11I:     Ein Gemisch von 1,0     Mol        Kaliumphthal-          imid    und 1;5     Mol        1,4-Dibrompentan    in     1000        em3     Aceton wurde unter starkem Rühren 30 Stun  den lang unter     Rückfluss    erhitzt, bis es gegen       Lakmus    neutral war. Nach Abkühlung wurde  das     Kaliumbromid        abfiltriert    und mit     Aeet.on     gewaschen.

   Das Lösungsmittel und unverän  dertes     Dibrompentan    wurden vom Filtrat un  ter dem Druck der     Wasserstrahlpumpe    ab  destilliert.    Das erhaltene Produkt destillierte bei etwa  120 bis 130  C     -unter    15 mm Druck.

   Man     er-          hielt.        eine        Ausbeute        von        67        %        an        reinem        Pro-          dukt.       Ein Gemisch von 0,05     Mol    des erhaltenen       4-Brom-l-phthalimidio-peiitans    und<B>0,1</B>     Mol    6  Methoxy-8-amino-chinolin in 25     em3    Alkohol  wurde auf dem Dampfbad unter     Rüekfluss     67 Stunden lang erhitzt.

   Das kristallinische     6-          'L#lethoxy-8-amino-chinolin-bromhydrat,    das als       ?Nebenprodukt    aus dem Reaktionsgemisch ab  filtriert wurde, wog 9     g.    Daraus konnte     ge-          schlossen        werden,        dass        also        etwa        71%        der     Verbindung I in der Reaktion verbraucht  worden: waren.  



  Das     Alkohol-Filtrat    wurde mit einer wässe  rigen     Kaliumkarbonatlösung    geschüttelt und  mit Äther ausgezogen. Die     vereinigten    Äther  schichten     wurden    mit Wasser gewaschen, über           Magnesiumsulfat    getrocknet und der Äther  wurde     abdestilliert.     



  Das ölige Material, das zurückblieb, wurde  nicht destilliert, ' sondern aus Alkohol mit  einiger     Schwierigkeit    auskristallisiert. Man  erhielt. total 9,9 g, was einer Ausbeute an  Verbindung     II    von. 51     1/o    entspricht. Dieses  Produkt wurde, wie in Beispiel I beschrieben,  mit     Hydrazinhy        drat    zur freien     Primaquin-          base        hydrolysiert.    -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Primaquin der Formel EMI0005.0012 dadurch gekennzeichnet; dass man 1.,4-Dibrom- pentan mit einem Alkalimetall-phthalimid in einem keine Hydroxylgruppen aufweisenden Lösungsmittel erhitzt, dass man das gebildete 4-Brom-l-phthalimido-pentan mit 6-Methoxy- 8-amino-chinolin reagieren lässt unter Bildung von 6-Methoxy-8-(1'-methyl-4'-phthalimido- butylamino)-chinoiin,
    und dass man dieses letztere Produkt mit Hydrazinhydmat behan delt, um durch Abspaltung von Phthalsäure die freie Base zu erhalten. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass man Kalimn- plithalimid mit. dem 1,4-Dibrompentan reagie ren lässt. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das 1,4-Dibrompentan mit Kalium- phthalimid auf eine Temperatur von 45 bis 65 C erhitzt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man das 1,4-Dibrompentan mit in Aceton gelöstem Kaliumphthalimid zur Reaktion bringt, worauf man die gebildete Verbindung auf das 6 - Met-hoxy-8-amino- ehinolin in einem Lösungsmittel einwirken lässt.
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