CH299928A - Verfahren zur Herstellung eines Isoindoleninderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Isoindoleninderivates.

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CH299928A
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isoindolenine
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ethanol
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Aktiengesellschaft Farbe Bayer
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Bayer Ag
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D209/00—Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D209/02—Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom condensed with one carbocyclic ring
    • C07D209/44—Iso-indoles; Hydrogenated iso-indoles
    • C07D209/50—Iso-indoles; Hydrogenated iso-indoles with oxygen and nitrogen atoms in positions 1 and 3

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Indole Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung     eines        Isoindoleninderivates.       Im Hauptpatent ist die Herstellung von  1-     Methoxy    - 3 -     imino-isoindolenin,    das noch  1 Molekül Methanol angelagert enthält und  die Formel  
EMI0001.0005     
    besitzt, beschrieben.  



  Es wurde nun     gefunden,    dass man das ent  sprechende     1-Äthoxy-3-imino-isoindolenin,    das  in     2-Stellung    ein     Mol    Äthanol angelagert ent  hält, erhalten kann, wenn man in analoger  Weise     Phthalodinitril    mit mindestens einem  Viertel der     äquimolekularen    Menge eines     Al-          kaliäthylats    behandelt und das ausfallende  Produkt nach dem Abkühlen abtrennt. Es ist.  möglich, das     Alkaliäthylat        intermediär    bei der  Reaktion entstehen zu lassen, indem man zum  Beispiel eine Lösung von     Natriumamid    in.

    Äthanol oder eine Lösung eines Alkali  hydroxyds in Äthanol verwendet. Ebenso  kann man auch der     äthanolischen    Lösung von       Phthalodinitril    das     Alkalimetall    zusetzen.  



  Es können auch, wie im Hauptpatent be  schrieben, weitere Lösungsmittel, wie z. B.  Benzol, flüssiges Ammoniak usw., verwendet  werden.  
EMI0001.0020     
  
    Das <SEP> entstanden <SEP> 1 <SEP> ethoxy-3-imino-isoindo  lenin, <SEP> das <SEP> in <SEP> 2-Stel <SEP> ,uin <SEP> 14ToT\-Atfiän\o@äii-       gelagert enthält,     kristallisiert    in farblosen,  sandigen Kristallen, die bei 138-142  unter       Zersetzung    und Grünfärbung schmelzen. Es  gleicht in seinen Eigenschaften völlig dem  im Hauptpatent beschriebenen     1-Methoxy-3-          imino-isoindolenin,    das in seinem Molekül in  analoger Weise noch ein     Mol    Methanol ent  hält.

   Es soll als     Farbstoffzwischenprodukt     verwendet  -erden, da es zur Herstellung eines       Phthalocyaninfarbstoffes    auf der Faser be  nutzt werden kann.  



  <I>Beispiel 1:</I>  12,5 Teile Natrium werden in 789     Ge-          ,@Tichtsteilen    absolut     wasserfreiem        Äthylalko-          hol    gelöst, und es werden nach     Kühlung    auf       -!-        201'    128 Gewichtsteile'     feinstgepulvertes          Phthalodinitril    eingetragen. Die Temperatur  erhöht sich in 20 bis 30 Minuten auf 25  und  wird durch mässige Kühlung in dieser Höhe  gehalten.  



  Das     Phthalodinitril    geht allmählich in Lö  sung, und das     Reaktionsprodld#t    scheidet sich  in kleinen farblosen, derben     Kriställchen    aus  der schwachgelben Lösung ab.  



       W-        enn    keine     Wärmeentwicklung    mehr be  merkbar ist - nach etwa 1 bis 2 Stunden   kühlt man zur Vervollständigung der Kristal  lisation auf -10 , saugt ab und wäscht mit       eiskaltem        50        %        igem        Alkohol,        bis        der        Ablauf     farblos ist. Anschliessend wird mit Wasser ge-      waschen und im Vakuum bei 30  bis     zur    Ge  wichtskonstanz getrocknet.

   Ausbeute:<B>180</B> Ge  wichtsteile farbloses, sandiges Kristallmehl       =        87%        d.        Th.,        1-Äthoxy-3-imino-isoindolenin,     welches in     2-Stellung    ein weiteres     Mo1        C2FI50H     addiert enthält. Das     Produkt    ist in kalter  5 0%iger Essigsäure löslich und schmilzt     -unter     Abspaltung von Alkohol und Bildung einer  grünen Schmelze bei     138-14211.     



       Beispiel   <I>2:</I>  2,3 Gewichtsteile Natrium wurden in über  schüssigem     Äthylalkohol    gelöst     und    die Lö  sung     im    Vakuum auf 18 bis 23 Gewichtsteile  eingeengt. Der so erhaltene     Äthylatbrei    wird  in einem durchsichtigen     Dewargefäss    mit 52  bis 64     Gewichtsteilen        flüssigem    Ammoniak       verrührt    und in die Lösung (etwa -30 )<B>12,8</B>       Gewichtsteile        Phthalodinitril    in     feinstverteil-          ter    Form rasch eingerührt.

   Es     erfolgt    schnell       -unter        kräftigem        Absieden    von     NH3    fast völ  lige     Lösung,    dann kristallisiert - unter wei  terem Sieden - ein farbloses     Umsetzungspro-          dukt    aus.

   Man     rührt    10     Minuten    nach, ver  setzt langsam mit 100 Gewichtsteilen eines       Eis-Wasser-Gemisches,    saugt dann ab     und     wäscht     gründlich    mit Wasser     aus.    Nach dem  Trocknen im Vakuum bei     30-40     bis zur     Ge-          wichtsktinstanz    werden 16 Gewichtsteile eines       praktisch        farblosen.    Körpers erhalten, welcher  in verschiedenen Eigenschaften mit dem in       Beispiel    1 des Hauptpatentes beschriebenen       ?VIethoxy-iminoisoindolenin,

      an welches ein  weiteres     Mol        CH30H    addiert ist,     überein-          stimmt.        Die        Ausbeute        beträgt        92        %        d.        Th.     <I>Beispiel 3:

  </I>  Führt man die Umsetzung nach Beispiel 2  mit 4     Gewichtsteilen    Kalium statt mit 2,3 Ge  wichtsteilen Natrium durch, so erhält man bei  gleichem Reaktionsverlauf etwa die gleiche  Ausbeute an ebenfalls metallfreiem     1-Äthoxy-          3-imino-isoindolenin,    das in     2-Stellung    1     Mol     Äthanol angelagert enthält.  



       Beispiel   <I>4:</I>  Verwendet man beim Ansatz nach Beispiel  1. statt 12,5 Gewichtsteile Natrium die dop-    gelte Menge, also 25 Gewichtsteile Natrium, so  erfolgt der Temperaturanstieg rascher. Es  wird das gleiche     Isoindolenin-derivat    mit der  gleichen guten Ausbeute erhalten.  



  Geht man beim Ansatz nach Beispiel 1  mit der     Natriummenge    auf 6 Gewichtsteile  zurück, dann     sinkt    die Ausbeute an dem ge  nannten     Äthoxy-imino-isoindolenin    auf     etwa     113 Gewichtsteile ab, während in der stärker  gelb gefärbten Lösung mehr kondensierte       i@thoxv-iminoisoindolenine    enthalten sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3 Verfahren mir Herstellung eines Isoindo- leninderivates der Formel EMI0002.0074 dadurch gekennzeichnet, dass man Phthalo- dinitril in Äthanol mit mindestens einem Vier tel der äquimolekularen Menge eines Alkali- äthylates behandelt und das ausfallende Pro dukt nach dem Abkühlen abtrennt.
    Die entstandene Verbindung kristallisiert in farblosen, sandigen Kristallen, die bei 138 bis 142 unter Zersetzung und Bildung einer grünen Schmelze schmelzen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein während der Reaktion entstehendes Alkaliäthylat ver wendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss man ausser Äthanol noch weitere Lösungs mittel verwendet.
CH299928D 1949-08-25 1950-08-21 Verfahren zur Herstellung eines Isoindoleninderivates. CH299928A (de)

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