CH299959A - Treppe für Dachböden oder dergleichen. - Google Patents

Treppe für Dachböden oder dergleichen.

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CH299959A
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Janner Ernst
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/04Movable stairways, e.g. of loft ladders which may or may not be concealable or extensible
    • E04F11/06Movable stairways, e.g. of loft ladders which may or may not be concealable or extensible collapsible, e.g. folding, telescopic
    • E04F11/068Movable stairways, e.g. of loft ladders which may or may not be concealable or extensible collapsible, e.g. folding, telescopic telescopic

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  • Structural Engineering (AREA)
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Description


  Treppe für Dachböden oder dergleichen.    Die Erfindung betrifft eine Treppe für       Daehböden    oder dergleichen, die in die Ein  stiegöffnung des     Zwisehenbodens    aufklappbar  und mit einem     Verschlusselement    für die Ein  stiegöffnung versehen ist. Treppen dieser Art,  die an sich schon bekannt sind, besitzen den  Vorteil,     da.ss    sie     zu    Zeiten, zu denen sie nicht  benötigt. werden, aufgeklappt werden können,  so dass der von ihnen sonst. eingenommene  Raum für andere Zwecke verfügbar ist.

    Treppen dieser Art eignen sich daher insbe  sondere für     Siedlungs-        und,    Landhäuser, bei  denen an und für sich enge Raumverhältnisse  herrschen und bei denen vielfach Ober  geschosse oder Bodenräume vorhanden sind,  die nur zeitweilig benützt werden.  



  Bei den bekannten Treppen dieser Art ist  ein Treppenteil in der Regel mit dem V er  schlusselement für die     Einstiegöffnung,    zum  Beispiel einer Falltüre, einem Klappdeckel  oder     d'ergleiehen,    fest verbunden, während ein  zweiter     Treppenteil    an diesen Teilen schwenk  bar     angelenkt    ist und nach dem Gebrauch ein  geklappt werden kann. Es sind auch schon  Ausführungsformen mit in der     Längsrichtung          ausziehbarenTreppenteilen    bekannt geworden.  



  Die erfindungsgemässe Treppe kennzeich  net sich nun dadurch,     da.ss    sie aus mindestens  einem mit dem     Verschlusselement    gelenkig  verbundenen     aufklappbaren    Treppenteil und  aus     mindestens    einem auf dem aufklappbaren  Treppenteil aufruhenden und längsverschieb  bar geführten     ausziehbaren.    Treppenteil be-    steht. Der ausziehbare Teil kann mit dem auf  klappbaren Treppenteil abnehmbar verbun  den sein und für sich allein als Treppe ver  wendet werden.  



  Bei einer bevorzugten     Ausführungsform     kann der auf dem aufklappbaren Treppenteil  lose aufruhende und durch     Führungsorgane     in seiner Lage gesicherte     ausziehbareTreppen-          teil    mit     Befestigungsorganen    versehen sein,  die seine     Fixierung    in der Gebrauchsstellung  und in der Ruhelage bewirken.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung an Hand von     Ausführungsbei-          spielen    schematisch veranschaulicht.  



       Fig.1    zeigt die Treppe in Seitenansicht  bzw. teilweise geschnitten in hochgeklappter  Stellung bei verschlossener     Einstiegöffnung.     



       Fig.    2 zeigt. die Treppe in ausgefahrener  Stellung in Seitenansicht.  



       Fig.    3 zeigt ein Detail in grösserem  Massstab.  



       Fig.    4 zeigt eine Ausführungsvariante des  Details     naeh        Fig.    3.  



       Fig.    5 und 6 zeigen ein anderes Detail in  Seitenansicht und Draufsicht. in grösserem  Massstab,     und          Fig.    7 ist eine Draufsicht auf einen Teil  der Treppe in grösserem Massstab.  



  In der Zeichnung stellt 1 den Zwischen  boden zwischen zwei     übereinander    liegenden  Räumen eines Gebäudes dar, dessen Einstieg  öffnung 2 durch ein     Verschlusselement    3, zum  Beispiel eine als Falltüre ausgebildete Klappe,      verschliessbar ist, die in an sich bekannter  Weise bei 4 um ein Scharnier oder um Tür  angeln oder dergleichen schwenkbar     ist.    Mit  diesem     Verschlusselement    ist der     aufklappbare     Treppenteil 5 im Bereich seines untern Endes  bei 6 schwenkbar verbunden, während er mit  seinem obern Ende in aufgeklappter Stellung  auf einer festen Anlagefläche, zum Beispiel  auf dem Rahmen 7 der Falltüre, lose aufruht.

    Auf dem aufklappbaren Treppenteil 5 ist der  ausziehbare Treppenteil 8 längsverschiebbar  gelagert und wird in seiner Ruhelage gegen  seitliche Verschiebung durch Führungsleisten  9 gesichert. Gegen eine Verschiebung in der  Längsrichtung wird er durch Bolzen 10 ge  sichert, die in eine Rast 11 eines entsprechend  geformten Haltebleches 12 am     sintern    Ende  des aufklappbaren     Treppenteilb    5 eingreifen       (Fig.    3). Es ist auch möglich, die Sicherung  statt durch die Rast. 11 durch eine federnde  Klemmvorrichtung 13 zu bewirken, in welche  die Bolzen oder Stifte 10 eingeschoben wer  den, wie     Fig.    4 erkennen lässt.  



  Der aufklappbare Treppenteil ist. mit. dem  V     erschlusselement    - der Klapptüre oder  dergleichen - im Bereiche seines untern  Endes schwenkbar verbunden und stützt sich       mit    seinem obern Ende gegen eine feste Auf  lage, zum Beispiel gegen eine     Anlagefl'äehe     der     Einstiegöffnung,    ab.     Hiedureli    kann ein  grösserer Abstand zwischen dem     Verschluss-          element    und dem aufklappbaren Treppenteil  erreicht. werden, so dass ein bequemes Begehen  der Treppe gewährleistet wird und ein An  stossen der Fussspitzen am     Verschlusselement     vermieden werden kann.

      Um die Treppe in die Gebrauchsstellung  zu bringen, wird zunächst die Klapptüre 3  mit dem aufklappbaren Treppenteil 5 her  untergeklappt, wobei sich der Treppenteil 5  mit seinem obern Ende gegen den am Rahmen  7 der     Einstiegöffnung    befestigten winkel  förmigen Träger 14 derart abstützt,     dass    die  oberste Treppenstufe 15 bündig mit dem  Zwischenboden 1 abschliesst. Der winkelför  mige Träger 14 ist mit. einem Langloch 16 aus  gebildet, in welches ein     nach    unten vorstehen-    der Zapfen 17 des Treppenteils 5 eingreift  und letzteren in seiner Lage sichert.

   Nach  dem Herunterklappen des Treppenteils 5 und  des     Versehlusselementes    3 kann der auszieh  bare Treppenteil 8 aus der Rast 11 ausge  klinkt und zwischen den Führungen 9     mühe-          und    geräuschlos herausgezogen werden, bis  die im Bereich seines obern Endes angebrach  ten zapfenartigen Fixierorgane 18 in eine  entsprechende Rast. 19 des am untern Ende  des aufklappbaren Treppenteils 5 angeordne  ten Haltebleches 19 einrasten. Hiebei stützt  sich die     Schrägfläehe    20 am obern Ende des  ausziehbaren Treppenteils 8 gegen eine ent  sprechende     Sehrägfläehe    am untern Ende des  aufklappbaren Treppenteils 5, -wodurch ein  Durchbiegen der Treppe durch die Belastung  während des Gebrauches verhindert wird.  



  Ausserdem sind zu beiden Seiten des auf  klappbaren Teils 5 an der Falltüre 3 bei 21  Streben 22     angelenkt,    die in Haltebügeln 23  schwenkbar und     längsv        erschiebbar    geführt  sind, welche am Türrahmen 7 befestigt sind.

    Durch mit den Streben     2"2.    verstellbar ver  bundene winkelförmige Anschläge 24 wird der  Öffnungswinkel der Falltüre     bzw.    die Aus  ziehbewegung der .Streben     22    begrenzt, indem  sich die Anschläge 24 bei Erreichen der     Ge-          bra.uchsst.ellung    des aufklappbaren Teils 5  bzw. der Falltüre 3 gegen den Rahmen     "r    der       Einstiegöffnung    abstützen.  



  Um das Öffnen. und     Schliessen    der Fall  türe bzw. das Ein- und Ausfahren der Treppe  zu erleichtern, ist ein     Clewiehtsausgleich    vor  gesehen, der zum Beispiel Federtrommeln<B>25</B>  aufweisen kann, die zu beiden Seiten des auf  klappbaren Treppenteils 5 am Türrahmen 7  befestigt sind     (Fig.7).    Auf den Federtrom  meln     ?5    ist ein Zugseil 26 aufgewickelt, das  über     Umlenkrollen    2:7 am Bügel 23 geführt  und bei 21, zum Beispiel mittels Ösen, an der  Falltüre 3 festgelegt ist.

   Die Spannung der in  der     Trommel    25     untergebrachten    Feder kann  verändert und so eingestellt. werden, dass das  Eigengewicht- der     herausgeklappten    Treppe  teilweise oder zur Gänze kompensiert. wird.  An Stelle des Federausgleiches kann natürlich  auch ein anderer Ausgleich, zum Beispiel      durch     Gewichte    oder dergleichen, vorgesehen  sein.  



  Die Betätigung der Falltür beim     Aus-          und    Einfahren der Treppe kann in üblicher  Weise durch eine 'Stange oder einen Haken  erfolgen, der in eine Öse 28 der Falltür ein  geführt werden kann. Zur Fixierung der  Falltür in ihrer geschlossenen Stellung ist  zweckmässig ein federnder Riegel 29 vorge  sehen, der in eine entsprechende Rast des  Türrahmens 7 einschnappt, doch kann natür  lich auch jede andere Art- von     Verriegelungs-          v        orriehtungen        Verwendung    finden.

   Da der  Treppenteil 8 nur lose auf dem aufklappbaren  Treppenteil 5 aufruht, kann er ohne Schwie  rigkeit. auch abgenommen und im Haushalt zu  andern Zwecken, zum Beispiel als Stehleiter       oder    als tragbare Treppe, an anderer Stelle  verwendet werden. Zur Erleichterung des  Ausziehens und der Handhabung kann an der  untersten Treppenstufe 30 ein     Handgriff    31  angebracht werden.  



  Die beschriebene 'Treppe weist den Vorteil  auf, dass sie besonders einfach zu handhaben  und geräuschlos heraus- und einklappbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Treppe für Dachböden oder dergleichen, die in die Einstiegöffnung des Zwischen bodens aufklappbar und mit, einem Ver- schlusselement für die Einstiegöffnung ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mindestens einem mit dem Verschlusselement gelenkig verbundenen aufklappbaren Trep penteil und aus mindestens einem auf dem aufklappbaren Treppenteil aufruhenden und längsversehiebbar geführten ausziehbaren Treppenteil besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der herausziehbare Trep penteil mit dem aufklappbaren Treppenteil abnehmbar verbunden und für sich allein als Treppe verwendbar ist. 2. Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der auf dem aufklapp baren Treppenteil lose aufruhende und durch Führungsorgane in seiner Lage gesicherte ausziehbare Treppenteil mit Befestigungs organen versehen ist, die seine Fixierung in der Gebrauchsstellung und. in der Ruhelage bewirken. 3.
    Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass der aufklappbare 'Trep penteil mit dem Verschlusselement im Bereich seines untern Endes schwenkbar verbunden ist und sich mit seinem obern Ende in auf geklappter Stellung gegen eine feste Auflage abstützt. 4. Treppe nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der aufklappbare Treppenteil im Bereich seines untern Endes eine Rast aufweist, in die ein entsprechendes Halteorgan des aus ziehbaren Treppenteils in ausgefahrener Stel lung einrastet. 5.
    Treppe nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Anlagefläche für die Einstiegöffnung von einem mit einem Langloch ausgebildeten Träger gebildet ist, in dessen Langloch bei' ausgefahrener Treppe ein Vorsprung des auf klappbaren Treppenteils eingreift. 6.
    Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Halteorgane vorgesehen sind, die einerseits am aufklappbaren Trep penteil angelenkt und anderseits an der Ein stiegöffnung beweglich gelagert und mit An schlägen versehen sind, die dien Öffnungs winkel bei ausgefahrener Treppe begrenzen. 7. Treppe nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge der Halteorgane verstellbar aus gebildet. sind. B. Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gewichtsausgleich durch Ausgleichsfedern und Zugseile vor gesehen ist.
CH299959D 1951-11-02 1952-01-17 Treppe für Dachböden oder dergleichen. CH299959A (de)

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