CH299971A - Kettensäge für Steinbearbeitung. - Google Patents
Kettensäge für Steinbearbeitung.Info
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Description
Kettensäge für Steinbearbeitung. Bei Sägeketten bereitet die Führung des arbeitenden Stranges Schwierigkeiten. Bis lang sorgt man dafür, dass die Kette so stark gespannt ist, dass der arbeitende Strang sich geradlinig bewegt. Eine solche Führung des arbeitenden Kettenstranges ist aber ungün stig, weil die Kette beim Auftreffen auf Wi derstände überbeansprucht wird, was ihren Bruch zur Folge haben kann. Es kommt hinzu, dass bei Maschinen mit mehrfach ne beneinander angeordneten Ketten eine über einstimmende Spannung der einzelnen Ket ten nicht erzielbar ist. Dies ist dadurch be dingt, dass bei den bekannten Maschinen sämtliche nebeneinander befindliche Ketten miteinander gespannt werden.
Hier abzuhelfen ist die Aufgabe der Er findung, die bei einer Kettensäge für die Steinbearbeitung mit nachspannbaren end losen Sägeketten darin besteht, dass jede Säge kette für sich spannbar ist und im Schneide bereich mit ihrem arbeitenden Strang an einem Führungsblatt unten entlang gleitet.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen in schemati scher Darstellung veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 eine Kettentrennsäge in Seiten ansieht, eine Tragsäule zum Teil geschnitten, Fig.2 eine Draufsicht mit zwei Tragsäu len geschnitten, Fig.3 einen Schnitt durch den Rahmen- Querbalken und die Keilangel eines Führungs blattes in grösserem Massstab, Fig. 4 die Draufsicht einer weiteren Säge, Fig.5 ein Detail zu Fig.4 in grösserem Massstab, Fig.6 einen Längsschnitt nach der Linie A-A der Fig. 7 durch eine dritte Trennsäge, Fig. 7 eine Draufsicht und Fig.8 einen Teil von Fig.6 in grösserem Massstab, Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie B-13 der Fig.
8, Fig.10 eine Seitenansicht einer Vieleck- Kettenlaufrolle der Kettentrennsäge nach Fig.1 bis 3, Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie C-C der Fig.10, Fig.12 einen Querschnitt durch eines der beiden Führungsblätter der Kettentrennsäge gemäss Fig. 8 nach der Linie D-D, Fig.13 eine Seitenansicht einer Trenn säge in Gestalt. einer Bügelsäge, Fig.14 eine Seitenansicht der Führungs blätter und der Spanneinrichtung in grösse rem Massstab, Fig.15 einen Schnitt, nach der Linie E-E der Fig.14 durch die Spanneinrichtung des Oberblattes, Fig.16 einen Schnitt nach der Linie P -P der Fig.4 durch die Spanneinrichtung des Unterblattes.
Nach ;Fig.1 bis 3 und 10 bis 12 ist fie Säge zum Zerlegen des Steinblockes 1 mit sechs Sägenketten ausgerüstet, welche über je vier Rollen 2_ geführt sind. Die Wellen 3 der Rollengruppen sind auf beiden Seiten in La gern 4 gelagert, die je an einem Support 5 sitzen, der mittels eines Spindeltriebes 6 an einem säulenartigen Ständer 7 auf und ab bewegt werden kann.
Die Supporte 5 (Fig.2) sind paarweise an den Enden 8 von Längsbalken 9 befestigt, die mit den Querbalken 10 einen viereckigen Rahmen bilden. Die Wellen 3 der Rollen 2 sind ausserhalb dieses Rahmens vorgesehen. Eine von ihnen wird in nicht gezeigter Weise angetrieben.
Die Rollen 2 sind nach Fig. 10 so ausgebil det, dass die Lauffläche 14 ein Vieleck bil det. Dadurch wird der sichere Antrieb und die zuverlässige Mitnahme der Sägeketten ge währleistet. Zwei Ringe 15 bilden eine Lauf nut 16 für die Kette (Fig.11).
Zum Führen der Arbeitsstränge der Säge ketten dienen Führungsblätter 17, an deren Unterseite die Ketten entlang gleiten. Diese Führungsblätter führen die -Ketten beim Schneiden _ einwandfrei längs einer geraden Linie, so dass keine gewölbte Schneidekurve entstehen kann. Diese Führungsblätter 17 sind gemäss Fig.12 auf der Führungsseite mit Streifen 18 besetzt, die aus härterem Material als die Führungsblätter bestehen. Dadurch wird die vorzeitige Abnutzung der Führungs blätter hinangehalten. Die Streifen 18 sind mit Nut und Feder im Führungsblatt 17 be festigt und besitzen unten eine V-förmige Nut für die Sägekette.
Jedes Führungsblatt 17 ist für sich spann bar. Es greift an seinem Gelenkzapfen 17' eine Angel 19 an, welche zwischen den aus zwei parallelen Leisten bestehenden Querbalken 10 (Fig.3) hindurchgeführt ist. In eine schlitz- förmige Ausnehmung 20 der Angel ist ein keilförmiges Widerlager 21 eingesetzt, das mit seiner Nase 22 auf dem obern Querbalken 10 aufliegt.. :Mittels des Keils 23 kann das Füh rungsblatt 17 mehr oder weniger gespannt werden.
Für jede Sägekette ist ein Paar Spannrol len 11, 12 vorgesehen, über welche die Säge kette geführt ist. An jeder Spannrolle greift ein Gewicht 13 an. So wird jede Sägekette unabhängig von den benachbarten Sägeketten gespannt.
Bei der Säge nach Fig.4 und 5 liegen die Wellen 3 der Laufrollen 2 innerhalb des Rah mens 9, 10 und sind parallel zu den Querbal ken 10. Die Keilangeln sind länger als bei der Ausbildung nach Fig.1. und haben im Be reich der Laufrollen 2 eine schlitzförmige Ausnehmung 25 für die Laufrollen. Im übri gen stimmt die Säge nach Fig.4 und 5 mit derjenigen nach Fig.1 überein.
Bei der Säge nach Fig.6 bis 9 sind die Führungsblätter wieder zwischen den beiden Querbalken eines rechteckigen, in der Höhe verstellbaren Rahmens spannbar. Jede Säge kette läuft nur über zwei Rollen 2. Ausserdem sind für jede Kette zwei übereinander ange ordnete Führungsblätter 26 und 27 ange bracht. Das Unterblatt 26 bezweckt. wie das zuvor beschriebene Führungsblatt 17 die ge radlinige Führung der Sägekette im Schneide bereich. Das Oberblatt 27 dient zwar auch zur Führung der Kette, hat aber vornehmlich die Aufgabe, die Ketten. zu spannen. Hierzu kann der gegenseitige Abstand der beiden Blätter 26 und 27 verstellt werden. Je grö sser der Abstand dieser Blätter ist, um so stärker die Spannung der Kette.
Aus diesem Grunde ist die Angel 28, wel che in einem Schlitz ein Widerlager 21 und einen Spannkeil 23 aufnimmt, mit einem rechtwinklig dazu gerichteten Haltearm 29 versehen, der mittels einer schwalbenschwanz förmigen Ausnehmung 30 über die auf bei den Seiten der Blätter 26 und 27 angebrach ten Leisten 37. und 32 geschoben ist. Es wer den daher beim Anziehen des Keils 23 beide Blätter in ihrer Längsrichtung gespannt. An derseits werden diese Blätter, wenn der hori zontale Keil 33 in Richtung des Pfeils X be wegt wird, auseinandergetrieben, wie dies zur Spannung der Kette notwendig ist.
Atueh bei einer Säge nach den Fig. 6 und 7 können sich die Wellen 3 wie bei der Säge gemäss Fig.4 innerhalb des Rahmens 9, 10 befinden.
Die Fig.13 bis 16 zeigen eine Bügelsäge. An einem zweisäuligen Traggestell 34 ist ein Bock 35 in der Höhe verstellbar angebracht, an welchem auf einem Zapfen 36 der Bügel 37 angelenkt ist, der beim Auf- und Ab schwingen mit Laufrollen 39 an der Leit schiene 38 geführt ist.
Zwischen den beiden Schenkeln 40 und 41 des Bügels 37 sind die Sägeketten 42 an geordnet., die über je zwei Rollen 2 geführt sind. Jeder Sägekette 42 sind zwei. überein ander befindliche Führungsblätter 43 und 44 zugeordnet. Diese beiden Führungsblätter lie gen aneinander an, und ihre Berührungsfläche verläuft schräg zum untern Sägekettenstrang, so dass ein Spannen der Sägekette erfolgt, wenn das Oberblatt 44 gegenüber dem Un terblatt 43 nach rechts verschoben wird. Dies ist durch Anziehen der einen und Lockern der andern Muttern 46 der Spannschrauben 17 erreichbar. Letztere sitzen an Laschen 48 am Oberblatt 44.
Das Unterblatt 43 ist entsprechend mit Laschen 49 versehen, in welchen die Rollen 2 gelagert sind. Die Laschen 49 sitzen auf der in Fig.13 linken Seite an der bügelförmigen .Angel 50, welche den Schenkel 40 des Bügel rahmens 37 und die Leitschiene 38 umgreift und in welcher die Gleitrollen 39 gelagert sind. Auf der gegenüberliegenden Seite ist das Unterblatt 43 mittels Laschen 51 .fest mit dem Schenkel 41 des Bügelrahmens 37 ver bunden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kettensäge für die Steinbearbeitung mit nachspannbaren endlosen Sägeketten, dadurch gekennzeichnet, dass jede Sägekette für sich spannbar ist und im Schneidebereich mit ihrem arbeitenden Strang an einem Führungs blatt unten .entlang gleitet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kettensäge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsblät ter zwischen den Querbalken eines in seiner Höhe verstellbaren Rahmens liegen und mit tels an den Querbalken sich abstützender, in Angeln der Führungsblätter verschiebbarer Keile spannbar sind, 2.Kettensäge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass die Wellen für die Laufrollen ausserhalb des Rahmens gelagert sind, dessen Längsbal ken über die Querbalken hinaus verlängert sind. 3. Kettensäge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle für die Laufrollen innerhalb des Rahmens gelagert und die Angeln mit Längsschlitzen für Sägekettenrollen versehen sind. 4. Kettensäge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für zwei Wellen der Sägekettenrollen je zwei Lagerböcke vorgesehen sind, von welchen jeder an einem am Rahmenlängsbalken be festigten, an einer Tragsäule höhenverstell baren Support befestigt ist. 5.Kettensäge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsblät ter zwischen den Schenkeln eines U-förmigen, in senkrechter Ebene auf und ab bewegbaren Bügels liegen und mittels gegen den einen seiner Schenkel sich abstützender, in Angeln der Führungsblätter verschiebbarer Keile spannbar sind. 6. Kettensäge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für jede Sägekette zwei übereinander angeordnete Führungsblät ter vorgesehen und diese zwecks Spannung der Sägekette gegeneinander verstellbar sind. 7.Kettensäge nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Sägekette das untere Führungs blatt mit gerader unterseitiger Führungsbahn gegenüber den Sägekettenrollen feststeht und das obere Führungsblatt mit gewölbter ober- seitiger Führungsbahn verstellbar ist. B. Kettensäge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verstellung der obern Führungsblätter durch Änderung ihres Ab standes von den untern mittels zwischen ihnen in horizontaler Richtung verschiebbarer Keile erfolgt. 9.Kettensäge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Verstellung der obern Füh rungsblätter gegenüber den untern dadurch erfolgt, dass diese längs einer schiefen Ebene aneinanderliegen und das eine gegen das an dere Führungsblatt verschoben wird. 1.0. Kettensäge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsblät- ter an ihren Führungsseiten mit auswechsel baren Streifen aus härterem Material besetzt. sind. 11. Kettensäge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ketten zur Verhütung des Gleitens über als Vielecke ausgebildete Rollen geführt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE299971X | 1950-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH299971A true CH299971A (de) | 1954-07-15 |
Family
ID=6091445
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH299971D CH299971A (de) | 1950-08-10 | 1951-08-07 | Kettensäge für Steinbearbeitung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH299971A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111531694A (zh) * | 2020-05-28 | 2020-08-14 | 周羽鹏 | 一种混凝土分层机及切皮机 |
-
1951
- 1951-08-07 CH CH299971D patent/CH299971A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111531694A (zh) * | 2020-05-28 | 2020-08-14 | 周羽鹏 | 一种混凝土分层机及切皮机 |
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