CH300245A - Eisenbahnsicherungseinrichtung. - Google Patents

Eisenbahnsicherungseinrichtung.

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CH300245A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Eisenbahnsicherungseinrichtung.    Die Entwicklung oder     Eisenbahnsicherungs-          einrichtungen,    welche mit Prüfströmen arbei  ten,     'das    waren     in.    erster     Linie    elektrische  Kraftstellanlagen, hat im Laufe der Zeit zu       verschiedenen        Neuerungen        geführt,    wobei     je-          ,doch    der Grundsatz, der  Prüfsbromkreise   beibehalten     wurde.    Es war und ist     üblich,    für  jedes Streckengleis einen eigenen Prüfstrom  kreis einzurichten.

   Auch die elektrischen Stell  werksanlagen mit  elektrischem Verschluss  register  machen in dieser Beziehung keine  Ausnahme. Die Einrichtung dieser Prüfstrom  kreise     bedingt    bei     grossen.        Anlagen    mit vielen  Fahrstrassen einen beträchtlichen Aufwand an       Aufwand:    an  Kontakten     und        Leitungen,    und     damit    an  Kosten, der bei     Anlagen    mit     elektrischem     Verschlussregister besonders gross wird..

   Es  werden seit. einer Reihe von     Jahren:    die     Über-          wachungsmagnete    mit zehn     Kontakten        ausge-          rüstet,    damit     alle        Bedingungen    erfüllt werden  können.

   Bei Anlagen mit elektrischem Ver  schlussregister, bei. welchem der Hebel jeder  Weiche oder     'Schutzeinrichtung        (Gleissperre,     Gleissperrsignal usw.) eine eigene  Sperr  schaltung  bekommen russ, werden diese  Sperrschaltungen, besonders     wenn,    es sich um  grosse Anlagen mit mehreren     Streckengleisen          und    vielen Fahrstrassen handelt,     umfangreich     und unübersichtlich. Nachdem in der Regel  in jeder solchen Sperrschaltung je ein Kon  takt jedes     Signalhebels    notwendig     ist,    werden  die Achsen dieser     Hebel    so mit, Kontakten  angereichert, dass sie schwergängig werden.

    Für die Steuerung der Fahrstrassen von    einem Befehlswerk aus, wie dies vielfach üb  lich ist, sind     allein    schon     ebenso    viele Kabel.  adern     notwendig,    wie     einstellbare        Fahrstrassen     notwendig sind. Dazu kommt     eine        reichlich     zu     bemessende        Zahl    an     Vorratsleitungen.    Die  Prüfstromkreise werden zu andern als den  bisher gebräuchlichen Zwecken nicht verwen  det.

   Die Fahrstrassen sind auch dann, wenn  sie zum Zwecke der     Erreichung    von Teilauf  lösungen unterteilt     sind',     starr , das heisst, es  gibt für jedes Bahnhofsfahrgleis in bezug auf  jede Einfahr- oder Ausfahrrichtuug nur je  eine feste Fahrstrasse.  



  Die Erfindung bringt eine Lösung dies Pro  blems, Fahrstrassen auf ihre Stellbarkeit zu  prüfen und einzustellen, die gegenüber den       bisher        gebräuchlichen    Schaltungen technische  Vorteile bieten kann und bedeutende Erspar  nisse an Material sowie an Zeit und     Kosten     ermöglicht.  



  Die Eisenbahnsicherungseinrichtung nach  der Erfindung ist. gekennzeichnet durch ein  Prüfstromnetz, in welchem für jede     zweiseitig     befahrene Weiche ein vom     ,Stehorgan    dieser  Weiche gesteuerter     Umschaltkontakt    und für  jede     einseitig    befahrene Weiche     ein:    vom zu  gehörigen Weichenstellorgan gesteuerter ein  facher Kontakt vorgesehen ist, in der     Weise,     dass die     Drehpunkte    der     Kontakte    und Um  schaltkontakte den     Weichenspitzen    entspre  chen:

  , und dass diese     Kontakte    so zueinander  liegen, wie die zugehörigen Weichen     zuein-          ander        liegen        und-        so        ,Furch     miteinander     verbunden        sind,    wie die zuge-      hörigen Weichen durch     Gleisabschnitte,    so da ss  das Prüfstromnetz ein Abbild des Gleisplanes       darstellt.     



  Die     Erfindung    ist im folgenden an Hand  der in den Fig. 1 bis 10 dargestellten Schal  tungsbeispiele von     Ausführungsbeispielen    der  Einrichtung nach der     Erfindung    und Tabel  len     ausführlich    erläutert:.

      Dein Lageplan nach Fig.1 entspricht das  Prüfstromnetz nach Fig. 4, die zeigt, wie un  ter     Ausnützung    der     zwischen    Fahr- und       Schutzweichen,        (Schutzeinrichtungen)    beste  henden festen Beziehungen, die aus der Ver  schlusstafel nach Fig.

   3 ersichtlich sind, mit  einer Mindestzahl an Kontakten ,der Stellein  richtungen (Hebel.) der Weichen bei richti  ger     Anordnung    -derselben in dem Prüfstrom  netz alle     geforderten        Bedingungen    erfüllt  werden können, wobei     dis        Bildhang    der Fahr  strassen      freizügig ,    also über jeden mög  lichen Weg erfolgen kann..

   Bei Anlagen mit  Befehlswerk kann durch Verwendung meh  rerer Stromquellen (Fig.5) sowohl die An  zahl der     Verbind'ungs'leitungen    als auch die  Anzahl der Vorratsleitungen 'auf ein bisher  nicht     erreichbares    Mindestmass herabgedrückt       werden"    so dass sich eine bedeutende Erspar  nis an Kabelbaustoffen ergibt. Die     Festlegung     der Fahrstrassen erfolgt zweckmässigerweise  mit Hilfe von Relaisgruppen (Fig. 6, 7, 8)  unmittelbar durch das Prüfstromnetz; sie  könnte auch durch ein, ähnliches Stromkreis  netz erfolgen. Die Auflösung ,der Fahrstrasse  erfolgt zweckmässigerweise durch ein dem  Prüfstromnetz ähnliches, aber einfacheres  Auflösestromnetz.

   Dabei kann es besonders  vorteilhaft sein, durch     Iden    Prüfstrom nur die  Stell- oder Festhalteeinrichtungen der Fahr  weichen, festzulegen, währernd diese gewisser  massen die mit ihnen in Beziehung stehenden  Schutzweichen     (Schutzeinrichtungen)    bzw.  deren Stell- oder Festhalteeinrichtungen sper  ren     können.    Es ergibt sich dadurch die Mög  lichkeit,     Sperrschaltungen    einfachsten und  übersichtlichen Aufbaues (Fig. 9) zu verwen  den. Dem Prüfstromnetz gleiche oder ähn  liche     Schaltungsanordnungen    können auch    noch zu andern     Zwecken,    zum Beispiel     dein     Kuppelstrom- oder dem Stehstromkreis von  Signalen verwendet werden (Fig. 10).

   Mit  Hilfe der     beschriebenen        Einrichtungen    ist es  möglich, alle damit ausgerüsteten Weichen  stelleinmichtungen oder Weichenfesthalteein  richtungen ohne Rücksicht auf ihre sonstigen  Bauarten und, ihre Standorte am Bahnhof  bei geringstem Aufwand an     Verbindungslei-          tungen    und ohne besondere,

   sonst     notwendige           Zustimmungen     zu einer     gegenüber        den        bis-          herigen    Anlagen vereinfachten     Eisenbahn-          sicherungsanlage        zusammenzufassen.     



  Ein Ausführungsbeispiel einer     Eisenbahn-          sicherungseirnrichtung    nach der     Erfindung     soll an Hand des aus Fig.1 zu ersehenden       Gleisplanes    eines     grösseren;    Bahnhofes erläu  tert werden. Der Bahnhof, in welchen fünf  doppelgleisige Linien einmünden, verfügt über  zehn Bahnhofsgleise, die als Fahrstrassenteile  in     Betmacht    kommen. Ein Verzeichnis     dieser     Fahrstrassen ist' aus Fig. 2 zu ersehen,.

   Aus der  sehr umfangreichen Verschlüsstafel wurden  die Beziehungen zwischen Fahr- und Schutz  weichen, herausgearbeitet und in Fig. 3     dar-          gestellt.    Es bedeutet darin das     Pluszeichen     die Grundstellung der Weichen, die in dem       Gleisplan    mit     durchgehenden:    Linien gezeich  net ist, das Minuszeichen die entgegengesetzte  Stellung. Fürlieses Beispiel der Sicherungs  anlage sind ein Befehlswerk und ein Stell  werk einzurichten. Aus, dem Fahrstrassenver  zeichnis geht hervor, dass die Anlage sechs  undsiebzig     Fahrstrassen    besitzt.

   Bei Verwen  dung     eines        Stellwexaks    mit mechanischem     Ver-          schlussregister    brauchen die     sechsundsiebzig     Fahrstrassen allein, ohne Reserven schon. acht  unddreissig Plätze mit.     achtunddreissig    Fahr  strassenschiebern. Für die reine     Fahrstrassen-          steuerunig,        Idas    heisst für die Ausschaltung  der     Fahrstrassenreliais,    sind bei solchen be  kannten     Einrichtungen,    ohne Vorratsleitungen       sechsundsiebzig    Leitungen notwendig.

   Die  gleiche Aufgabe lässt sich bei     Anwendung    der  Erfindung mit. bedeutend. geringerem Auf  wand an Material     herstellen,        wenn        elektrische          Verschlüsse    statt der     mechanischen    verwen  det     werden,.         Die bisher     üblichen,        Prüfstromkreise    sind  durch ein Prüfstromnetz ersetzt.

   In; diesem       Prüfstromnetz        wird:    für jede zweiseitig be  fahrene Weiche (die Weiche     wird        sowohl    in  der     Pluslage        :

  als    auch in der     Minuslage    für  Zugfahrten verwendet) ein     von.    der     Stell-          oder    Festhalteeinrichtung dieser Weiche, in  Hinkunft kurz  Weichenhebel  genannt, ge  steuerter Umschaltkontakt und für jede ein  seitig     befahrene    Weiche     (zum    Beispiel die  Weichren 39, 41, 4'6, die nur in einer     Lage    für  Zugfahrten, in der andern lediglich für     Ran-          gierfahrten    verwendet werden) ein vom Wei  chenhebel dieser Weiche gesteuerter einfacher  Kontakt     vorgesehen;    und     in;

      der     Weise    unge  ordnet, dass,     bildlich    genommen, die Weichen  spitzen! den     Drehpunkten    der zugehörigen  Umschult     und.    einfachen Kontakten entspre  chen.     Diese    Umschult- und einfachen Kon  takte sind so-     zueinander        angeordnet,    wie die  zugehörigen Weichen     zueinander    liegen, und  so durch Leitungen miteinander verbunden,  wie     die        zugehörigen        Weichen;

      durch Gleise  verbunden sind!, so dass auf diese Weise das       Prüfstromnetz    ein     getreues    Abbild des Gleis  planes darstellt. Dieses Präfstromnetz ist in  Fig. 4 dargestellt. Im diesem Netz treten alle  Weichen nur einmal auf;

   und, zwar jede mit  nur einem Umschaltkontakt oder     einem    ein  fachen Kontakt.     Es        sei    hier     erwähnt,    dass aus  Gründen der     Übersichtlichkeit        die    Überwa  chungskontakte, das sind bei     Kraftstellwerken     die Kontakte der Überwachungsmagnete und  bei mechanischen Weichen die Kontakte,       welche    nur     geschlossen        sind,        wenn    der Hebel  eingeklinkt ist, oder bei Festlegeschlössern  jene Kontakte, welche nur geschlossen sind,  wenn der Schlüssel     festgehalten:

          ist,        nicht    ge  zeichnet sind und auch in     den    andern     Dar-          Stellungen;    fehlen. Ist     die        Übereinstimmung     zwischen der Lage der Schalter für den Prüf  strom und der Lage der     zur    Fahrstrasse ge  hörenden     Fahrweichen    auf den ersten Blick  zu     sehen,,    so ist dies bei den zur Fahrstrasse  gehörenden     Schutzweichen:    ('Schutzeinrichtun  (gen) nicht so augenfällig.

   Es bestehen aber       Beziehungen    zwischen den Fahrweichen und  den     Schnitzweichen        (Schutzeinrichtungen).       In der Fig. 3, sind,die aus der Verschluss  tafel herausgearbeiteten Beziehungen zwischen  Fahr- und Schutzweichen (Schutzeinrichtun  gen) verzeichnet. Diese Tabelle lässt erkennen,  dass zum Beispiel bei     Pluslage    der     Fahrweiche     2, das heisst für Fahrten über diese Weiche  zum.

   Ausfahrstreckengleis nach  B , die Wei  chen 6 und- 7 als Schutzweichem ebenfalls in  der     Pluslage    liegen     müssen.    Liegt die Fahr  weiche 2 in der Minuslage, so müssen. die Wei  chen 4,5 und 8 ins der Puslage, die Weiche 6  als     Schutzweichen    in der     Minuslage    liegen.

         Unabhängig    von der     Lage    der Weiche 2, das  heisst also für Plus- und Minuslage, soll im  vorliegenden Fall die Weiche 11 immer die       Pluslage        einnehmen.    Wie das Gleisdiagramm  nach Fig.1 erkennen lässt, russ bei Pluslage  der Weiche 2     ausserdem    die Weiche 6 als  Schutzweiche     die    Pluslage einnehmen.

   Da  die Spitzen der Weichen 2     und-    15     benachbart     sind,     können    -     wie    weiter unten beschrie  ben - ihre     Weichenhebel    durch     gemeinsame     Schaltmittel     festgelegt    werden. Die Schutz  weichen für Fahrwege über solche benach  barte Weichen sind, für die im wesentlichen  bei     Zugfahrten        vorkommenden        Weichenlagen     am Ende oder Verschlusstabelle gesondert auf  geführt.

   Es geht aus     dieser        Zusammenstelliung          hervor,        dass        .es        vorteilhafter    sein     russ,    die  Schutzweichen     (Schutzeinrichtungen)    nicht  den Fahrstrassen,     sondern    jenen Fahrweichen  zuzuordnen, mit     welchen    sie in     Beziehung          stehen.    Die     Zuordnung        erfolgt        nunwso,        dass    die  Kontakte der Schutzweichen,

   welche vom     zii-          gehbrigen    Weichenhebel gesteuert     werden,.    in  dem     Prüfstromnetz    nächst den     Umschult-    und  einfachen     Kontakten    -der Weichenhebel jeder       Fahrweiche        angeordnet    werden, mit     welchen     sie in     Beziehung    stehen.

       Fig.4        zergt        diese          Anordnung,    wobei die Kontakte der Wei  chenhebel der     Schutzweichen        durch.    kleine  Querstriche dargestellt.

       sind,    die für     -die    Plus  stellung     rechts    von der     Leitung,    für     die          Minusstellung    links     davon    eingezeichnet     sind.     Durch     ,diese        Anordnung    wird der     richtige     Schutz der     Fahrweichen    durch die mit  ihnen     in        Beziehung    stehenden     'Schutzweichen          ('Schutzeinrichtungen)

      auch     dann        erreicht,         wenn. statt der Regelfahrstrassen sogenannte   Umwegfahrstrassen  als Hilfsfahrstrassen ver  wendet werden. Solche Umwegfahrstrassen  sind etwa sechzig vorhanden. Trotzdem wer  den     für    das     Prüfstromnetz    nur etwa einhun  dertundzwanzig von den, Weichenhebeln ge  steuerte     Kontakte        und        dementsprechend    auch  nur etwa einhundertundzwanzig     Überwä-          chungskontakte,    also etwa drei pro Weichen  hebel von beiden Sorten, gebraucht.

   Die ein  zelnen Prüfströme verlaufen in dem Prüf  stromnetz so,     wie    auf den     zugehörigen    Gleisen       und    Gleisteilen     die    Züge fahren. Das Prüf  stromnetz enthält alle Fahrtenausschlüsse der  einen Bahnhofsseite dadurch, dass die für den  Prüfstrom jeder möglichen     Fa'hrstr'asse    einge  stellten     Kontakte    der Fahr- und     Schutzwei-          ehen    (Schutzeinrichtungen) den Lauf der       Prüfströme    al'l'er die     eingestellte    Fahrstrasse  gefährdenden Fahrstrassen unmöglich machen.  



  Um Leitungen zwischen Befehlswerk und  Stellwerk zu ersparen, wird je     zwei        Strecken-          gleisen,        zum        Beispiel    den beiden Gleisen der       Richtung    A, eine     Stromquelle,    zum Beispiel  eine Batterie     B1,    so     zugeordnet,   <B>dass</B> die Prüf  ströme für das eine Streckengleis     in:

      der     eineu     und die     für    das andere     Streckengleis    in der       entgegengesetzten        Richtung    verlaufen, wie  dies in Fig. 5 für eine Einfahrt,- von C nach  Gleis 6     und        eine    Ausfahrt von Gleis 5 nach  B     dargestellt    ist.

   Es ergibt sich,     dass    jeder  bei einem Pol der Stromquelle: beginnende  Prüfstrom bei richtig eingestellten     Umschalt-          und,    einfachen Kontakten, der Fahr- und  Schutzweichen (Schutzeinrichtungen)     nur     dann     entstehen    kann, wenn er beim Umlegen  der zu der     bestimmten    Fahrstrasse zugehöri  gen     Befehlshebel    den an das andere Ende     des          Prüfstromkreises    -     gelegten    entgegengesetzten  Pol derselben Stromquelle erreichen kann,

   so       dass    auf     diese    Weise die     beabsichtigte    Zusam  mengehörigkeit von Strecken- und Bahnhofs  fahrgleisen erzwungen wird:. In der Fig.5  sind\ von den sich gegenseitig ausschliessen  den     Kontakten,    -der Befehlshebel mir die für  die Gleise 5 und 6 für alle Einfahr- und  Ausfahrrichtungen gezeichnet; dabei sind der       Prüfstromkreis    für die Ausfahrt nach B aus    Gleis 5 und der     Prüfstromkreis    für die     Ein-          fahrt;    von C in Gleis 6 ohne     Rücksicht    dar- ;

    auf, ob diese     beiden    Fahrten     gleichzeitig        mög-          lich    sind, durch stark     ausgezogene    Linien       und,    Pfeile kenntlich, gemacht.

   Es ist zu sehen,  dass die     Befehlshebel    nicht mehr jeder für  sich Prüfstrom auf  Fahrstrassenleitungen  ;  schalten, wobei ebenso viele Fahrstrassenlei  tungen wie Fahrstrassen vorhanden sein müss  ten, sondern dass die zu gleichen     Bahnhofs-          fahrgleissen        gehörenden        Befehlshebel    den Prüf  strom auf ihnen gemeinsame Leitungen, zum  Beispiel die  Gleichleitungen  L5 und L6,  schalten, so dass zur reinen Fahrstrassen  steuerung, das heisst zur Steuerung der den  Streckengleisen zugeordneten Fahrstrassen  relais,

   einschliesslich der     getrennten    Rücklei  tungen von diesen Relais zu den entsprechen  den     Batterien    nur mehr so viele Leitungen       benötigt    werden, als .die Summe aus er An  zahl der Streckengleise und: der Anzahl der  Bahnhofsfahrgleise beträgt,. Es werden also       anstatt    der     für    die sechsundsiebzig Regel  fahrstrassen sonst notwendigen sechsundsieb  zig Fahrstrassenleitungen nur zwanzig Lei  tungen, nämlich zehn für die Streckengleise  und zehn für die Bahnhofsgleise, gebraucht.

    In der Fig. 5 sind- die Gleisleitungen für die  Bahnhofsgleise 1 bis 4 und<B>7</B> bis 10, die in  ähnlicher     Weise    an die Batterien     Bi    bis     B;     angeschlossen sind, Wie die Gleisleitungen     L5     und L6 der Gleise '5 und 6, nicht dargestellt,  sondern nur schematisch angedeutet. und mit,  den Bezugszeichen der zugehörigen Gleise be  zeichnet. Die zehn Verbindungsleitungen zwi  schen den mit den 'Zählen 11, 12, 21, 22 usw.

    bezeichneten Anschlusspunkten der Batterien       B1    und     B5    und den den     'Streckengleisen        zu-          .geordneten    Relais, deren Anschlusspunkte die  gleiche Bezeichnung haben, sind, zur Verein  fachung der Darstellung     als    -ein gemein  sames Leitungsbündel L1 1,7,2 gezeichnet.  



  Das Befehlswerk russ das      Mindestaus-          mass     an     Fahrtenausschlüssen    enthalten, das  heisst     es    müssen sich die     Einstelleigen    der  Befehlshebel der verschiedenen     Einfahr-    und       Ausfahrrichtungen    für das gleiche     Bahn-          hofsgleis    gegeneinander und die Einstellung      der Befehlshebel in derselben Einfahr- und  Ausfahrrichtung untereinander ausschliessen.  



  Zu der     bedeutenden        Ersparnis:    an Leitun  gen     infolge        des    Ersatzes der     einzelnen    den  Fahrstrassen     zugeordneten:    Leitungen durch  ein dem Gleisplan nachgebildetes Prüfstrom  netz kommt noch eine Ersparnis an.

   Vorrats  leitungen, weil die Einrichtung neuer Fahr  strassen in     bezug        auf    schon für Fahrstrassen  verwendete Bahnhofsfahrgleise keine neue  Lentung, die Einrichtung neuer Fahrstrassen  in bezug auf noch     nicht    für Fahrstrassen  verwendlete ssahnhofsfahrgleise nur je eine  neue Leitung     für    jedes solche Gleis- und die  Einrichtung     negier        Fahrstrassen    in     bezug    auf  neue Streckengleise und schon für Fahr  strassen verwendete Bahnhofsfahrgleise nur  je eine neue     Leitung    für jedes solche Streb  kengleis erfordert.

   Würde eine neue doppel  gleisige Linie in den     Bahnhof        eingeführt     werden und würde die Anzahl der Bahn  hofsfahrgleise auf dreizehn,     vermehrt    werden,  dann wären     für    die Einrichtung aller mög  lichen Fahrstrassen, das sind sechsundfünfzig,  nur fünf Leitungen,     also    weniger als zehn  Prozent, notwendig. Diese Erwägungen bezie  hen sich nur auf Regelfahrstrassen,     nicht    auf  Umwegfahrstrassen.  



  Durch Fortfallen der Fahrstrassenleitun  gen und der über diese Leitungen steuerbaren  Relais geht allerdings die Möglichkeit einer   Fahrstrassenanzeige  (Auftragsmeldung), z.  B. durch Anschalten von Lampen über Kon  takte     dieser    Relais, verloren. 'Sie     .kann        durch     je eine     Wähleinrichtung        für    jede     Einfahr-          und    Ausfahrrichtung in Verbindung mit  einem  Glühlampenfahrstrassenanzeiger  er  setzt werden.

   Eine     solche        Wähleinrichtung          ist    mit einer     Leitung    steuerbar, wobei für alle  Wähleinrichtungen eine gemeinsame Rück  leitung- oder Erde     notwendig        ist.     



  Bisher war die     gebräuchlichste        Art    der  Festlegung der Fahrstrasse bei Sicherungsan  lagen mit elektrischem Verschlussregister die,  dass Kontakte, welche vom     Signalhebel    ge  steuert wurden und die auf die Sperrschal  tungen der     Weichenhebel        einwirkten,    den  Fährstrassenbedingungen entsprechend die         Sperrmagnete    der     Weichenhebel        abschalteten.     Bei grossen Anlagen wurden - wie schon ein  gangs erwähnt - die Achsen der Signal  hebel so mit Kontakten angereichert, dass sie       schwergängig    wurden.

   Bei     Anordnungen    nach  der Erfindung     kann    die     Festlegung    der  Fahrstrasse durch Relaisgruppen     erfolgen.    In  Fig. 6 ist die grundsätzliche Schaltung einer       solchen;    Relaisgruppe     dargestellt.    Die Relais  gruppe bestehlt aus dem Verschlussrelais V,  dem Sperrelais S und dem Auflöserelais A.  Mit dem Verschlussrelais sind das     Kontroll-          relais    K, der     Prüfmagnet    P     und        der    Wider  stand Wi in Reihe geschaltet.

   Mit dem Ein  schaltkontakt     Ei,    der zum     Beispiel;    wie auch  der     Kontakt    E2 beim     Festlegen    der Fahr  strassen oder beim     Stellen        des        Signals        betätigt     wird,     kann.    der Stromkreis für die     Relais        K     und V     eingeschaltet    werden.

   Das.     Sperrelais        S     ist in der Grundstellung, in welcher es Sperr  elemente dies Weichenhebels unwirksam oder  dessen     Steuerelemente        wirksam        macht,    erregt  und hält sich über einen von seinem angezo  genen Anker geschlossenen Kontakt S1; es  ist also  elektrisch abgestützt . Der Halte  stromkreis kann durch einen vom Anker des  Verschlussrelais V gesteuerten Kontakt V1  unterbrochen werden, wenn das Verschluss  relais V erregt wird. Das Auflöserelais A  kann durch den     Kontakt        E2    eingeschaltet  werden.

   Ein vom Anker des Auflöserelais A  gesteuerter     Kontakt        A1    schaltet,     wenn        Glas     Relais A erregt wird, das .Sperrelais S ein,  so dass es     anziehen:        und    sich     .dann    über     seinen     Kontakt S1 selbst halten kann. Kontakte,  welche vom Anker des Sperrelais S gesteuert  werden,     schalten;    bei, erregtem Sperrelais S  das Auflöserelais A, bei abgefallenem     Sperr-          relais    S das Verschlussrelais V kurz.

   Das     Kon-          trollrelais    K     hat,die        Aufgabe,    den 'Stromkreis  gegen 'Störstrom zu schützen. Die Wirkungs  weise ist folgende: Wird der Kontakt     E1        ge-          schlossen!,    so.     fliesst    Strom     durch    das     Kon-          trollrelais    K, das     Verschlussrelals    V, über  den Kontakt     KI    des     Kontrollrelais    und den  Kontakt     P1    des Prüfmagneten P.

   Das     Ver-          schlussrelais    V, -das mittleren     Widerstand        be-          besitzt,    zieht an, während das     Kontrollrelais              wegen.    seines kleinen     Widerstandes    nicht  anziehen kann. Der     Prüfmagnet    P ist durch  den Kontakt     KI        kurzgeschlossen.    Der Kon  takt V1 unterbricht den Haltestromkreis für  das 'Sperrelais S, so dass dessen Anker abfällt.

    Dadurch wird das Verschlussrelais, V kurz  geschlossen.     Der    Widerstand .des Kreises ver  mindert sich um den mittleren Widerstand  des Verschlussrelais, so dass die Stromstärke  bedeutend ansteigt. Nun zieht das     Kontroll-          relais    K an und hebt den Kurzschluss des  Prüfmagneten P auf.     Dieser,    der     wie    das  Kontrollrelais K     kleinen!    Widerstand besitzt,       stellt    seinen Kontakt     P1    um     und,    schaltet den  Widerstand Wi in die Leitung.

   Dieser Wi  derstand ermässigt die Stromstärke im ganzen  Kreis auf ein solches Mass, dass die Anker des       Kontrollrelais        und    des     Prüfmagneten    noch       sicher        angezogen    bleiben, aber bei Zutritt von  Störstrom zum Kreis     sicher    abfallen. Wird  der Kontakt Ei unterbrochen, so fallen die  Relais K -und P ab. Wird nun der Kontakt E2  eingeschaltet, so zieht, das Auflöserelais A an       und        schaltet    über seinen     Kontakt        A1    das  Sperrelais S ein.

   Das Relais S zieht an, hält  sich über den eigenen Kontakt S1 selbst und  schliesst über einen Kontakt. S3 das     Aüflöse-          relais    A kurz; so dass das Relais A abfällt.  Mit dem Unterbrechen des Kontaktes E2 ist  die     Grundstellung        eingetreten.     



  Die Fig. 7 unterscheidet sich von der  Fig.6 dadurch, dass statt dies elektrisch ab  gestützten Sperrelais ein mechanisch abge  stütztes verwendet ist. Die Anker des     Sperr-          relais    S und des Freihalterelais F stützen  sich in bekannter Weise so ab, dass der ab  gefallene Anker des einen Relais dien Anker  des andern Relais mechanisch angedrückt hält.  Die Verwendung des     mechanischen    Stütz  relais hat den Vorteil, dass sich die Stellung  der Anker bei Stromausfallen oder Strom  abschaltung nicht ändert. Ein weiterer Un  terschied ist der, däss im Kreise des Ver  schlussrelais V und des Auslöserelais A statt  der Kurzschlusskontakte Umschaltkontakte  verwendet werden.

   So wird das Verschluss  relais V durch eineng Umschaltkontakt S2  des 'Sperrelais S, das Auflöserelais A durch    einen Umschaltkontakt P1 des Freihalterelais  F umgangen, wenn das betreffende Relais  abfällt.  



  Es sollen im folgenden nur Relaisgruppen  mit einem mechanisch abgestützten Stütz  relais behandelt werden, wobei im wesent  lichen jedem Weichenhebel eine solche     Relais-          gxnippe        zugeordnet    ist; nur die Hebel zweier  solcher Weichen, deren Spitzen unmittelbar  benachbart sind, wie zum Beispiel die Wei  chen 2115, 5121, 7(13 usw., können eine Re  laisgruppe     gemeinsam    erhalten.

   Zur Fest  legung der     Weichenhebel    werden Kontakte  der     Stützrelais        FIS    verwendet, wobei die  mehrfach erwähnte Beziehung zwischen     Fahr-          und    Schutzweichen (Schutzeinrichtungen) da  durch zu festen     Abhängigkeiten    erweitert  werden, dass dasselbe     Stützrelais,    welches den  Hebel der zugehörigen! Weiche als Fahr  weiche festlegt, .auch die Hebel der von dieser  Weiche abhängigen Schutzweichen (Schutz  einrichtungen) festlegt.. Es legt     also    jede       Fährweiche    gewissermassen, ihre 'Schutzwei  chen fest.    Fig. 9 stellt einige Sperrschaltungen dar.

    Jede Sperrschaltung stellt eine     Schaltungs-          .anordnung    dar, durch welche in er     Grund-          stellung    Sperrelemente des Weichenhebels un  wirksam oder dessen Steuerelemente     wirksam     gemacht; sind. Am Beginn der Sperrschal  tung sitzt ein Kontakt. des eigenen :Stützrelais,  durch dessen Unterbrechung der Hebel der  eigenen Weiche als Fahrweiche festgelegt  wird'.

   Dahinter liegen     Zusammenstellungen          aus    Kontakten der Stützrelais jener Weichen,  von denen die eigene Weiche     als    Schutzweiche  abhängig ist,     Kontakten    des eigenen     Weichen-          hebels        und,    wenn nötig,     Kontakten    der zu  den fremden Stützrelais gehörenden W eichen  hebel, durch welche     Zusammenstellung    der  Hebel die     eigeneWeiche    als     Schutzweiche    fest  gelegt werden kann.

   Jedes Stützrelais legt       also    den Hebel der eigenen Weiche     als    Fahr  weiche und die Hebel der von ihr abhängigen       Weichen    als Schutzweichen fest. So befindet  sich zum Beispiel     inFig.    9 in der     Sperrsehai-          tung    für die Weiche 1 am Anfang der Schal-      tung ein Ruhekontakt des Sperrelais der  Weiche 1.

   Wie aus der Verschlusstabelle nach  Fig. 3 ersichtlich ist, soll diese Weiche 1 bei  Pluslage der     Weichen:    4     und    6 sowie in bei  den Lagen der Welchen 14 und 20     als    Schutz  weiche wirksam sein,     wobei    die Weiche 1 für  die Weichen 6     und;    14     in    der Pluslage für die  Weichen 4 und 20 in der     Minuslage        liegen     muss.

   Im linken     Teil    der Sperrschaltung sind  daher Sperrelaiskontakte der Weichen 4, 20,  6,     1.1    in Reihe     angeordnet.    Die     Sperrwirkung     dieser Kontakte, welche bei jedem Öffnen  eines dieser     Kontakte    und daher bei jeder  Sperrung einer -der zugehörigen Weichen ein  treten würde, wird durch parallel zu einzel  nen oder mehreren Kontakten liegende Kon  takte von     Weichenhebeln    der Weichen 1, 4  und 6 auf die     Fälle    beschränkt, in denen eine  Sperrung .der Weiche 1     erforderlich    ist.

   Zu       diesem    Zweck liegt zum Beispiel parallel zu  den Sperrelaiskontakten der Weichen 4 und  6, für welche die Weiche 1 nur in je .einer  Lage der Weichen 4 und 6 als Schutzweiche  wirksam sein soll,     ein.    Arbeitskontakt des Wei  chenhebels der Weiche 4 bzw. der Weiche 6.  Parallel zu ,den Sperrelaiskontaktten der Wei  chen 4 und '20 liegt ausserdem ein Ruhekon  takt, parallel zu den Sperrelaiskontakten der  Weichen 6 und, 14 ein     Arbeitskontakt    des  Weichenhebels der Weiche 1. Die Sperrschal  tungen für die andern Weichen sind in ent  sprechender Weise aufgebaut.

      Die Festlegung der Fahrstrassen     erfolgt     durch Beeinflussung der hintereinander ge  schalteten Verschlussrelais der Fahrweichen  hebel der Fahrstrasse durch einen 'Stromkreis,  als welcher auch das Prüfstromnetz selbst  verwendet werden kann. Fig. 8 versinnbild  licht die     entsprechende    Anordnung für einen  Teil des     Prüfstromnetzes.    Eingestellt ist die       Einfahrt    von C in Gleis 5. Damit der Prüf  strom zustande kommen konnte, mussten zu  erst alle Fahr- und Schutzweichen     richtig     stehen, .die Weiche 8 musste dazu in die  Minusstellung gebracht werden.

   Es haben  dann die Verschlussrelais der Fahrweichen 6,  8, '22,     1,6123,    29 und 27 angezogen und da-    durch die zugehörigen Freihalterelais erregt.  Dadurch wurden die zugeordneten Sperrelais  abgeworfen, welche     mit    ihren     Umschaltkon-          takten    den Prüfstrom von den Verschlussrelais  auf die     ,entsprechenden        Umgehungsleitungen     geschaltet haben, so dass in Fig. 8 der mit  dick gezeichneten     Linien:    verdeutlichte Strom  kreis entsteht.

   Dadurch wurde der Wider  stand des     ganzen    Kreises so     verringert,    dass  zuerst das     Kontrollrelais        K5        anziehen    konnte,  mit seinem Kontakt     K5    den     Kurzschluss    des  Prüfmagneten     P5    aufhob, so dass     dieser    an  ziehen konnte     und-        seinerseits    den Kurzschluss  des     Widerstandes    Wir, aufhob, so dass dieser,  wie früher beschrieben,

   die     Stromstärke    auf  das     gewünschte        Mindestmass        drucken    konnte.  Durch die Stützrelais     wurden    die Hebel der       Fahrweichen    '6, 8, 22, 16, 23, 2,9     und,    27 und  -der     Schutzweichen    1, 2, 7, 19, 21, 11, 13, 15  und 30 festgelegt. Soll die erfolgte     Festlegung     der Weichenhebel überprüft werden, kann  dies durch Einlegen     geeigneter    Kontakte in  die Umgehungsleitungen, zum Beispiel die in :  Fig. 8 :dick gezeichnete, das. Verschlussrelais  der Weiche 8 umgehende     Leitung,    erfolgen.

    Die Fahrstrasse von C in Gleis '5, hätte auch  über die Fahrweichen 6,(-), 7 (-), 1'3: (-),  12     (+},    14 (-), 16 (-),     2''3    (+),     29        (+)    und  27 .(+) gebildet werden können. Als 'Schutz  weichen wären dann. die Weichen 2, (-),    11 (+), 1 (+), 21 (+), 24 (+) -und 30 (+)  in Frage gekommen. Für die     Auflösung    der  Fahrstrassen dient ein eigener Auflösestrom  kreis, in welchem ,die Auflöserelais im Sinne  der Fig. 7 hintereinandergeschaltet liegen,  doch mag hierauf nicht näher eingegangen  werden. Über diesem Auflbsestromkreis ist  auch eine Auflösung in 'Teilen einrichtbar.

    Dem Prüfstromnetz der Fig. 4 gleichende  Netze oder Teile     dieses        Prüfstromnetzes    kön  nen für verschiedene Zwecke verwendet     wer-          en.    So kann eine in Fig. 10 ,dargestellte An  ordnung, welche sich auf     die        Ausfahrten    aus  allen Bahnhofsfahrgleisen nach allen Richtun  gen bezieht, in er Richtung von oben.

   nach  unten     für    den     Kuppelsstrom        für    mechanische,       den        'Stellstrom    für Motor- oder den Fahr  lichtstrom für     Lichttagessignale        und    in der           Gegenrichtung    für richtungsweise     Fahr-          strassernkontrolle        usw.    dienen.  



  Zusammenfassend kann gesagt werden,  dass mit Hilfe der beschriebenen Einrichtun  gen und Schaltungen     ermöglicht    wird, alle  damit ausgerüsteten Weichenstell oder Fest  halteeinrichtungen ohne Rücksicht auf ihre       sonstigen    Bauarten und ihre Standorte am       Bahnhof    bei geringstem Aufwand an Verbin  dungsleitungen und ohne besondere, sonst  notwendige      Zustimmungen     zusammenzu  fassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Eisenbahn-Sicherungseinrichtung, gekenn zeichnet. durch ein Prüfstromnetz, in wel chem für jede zweiseitig befahrene Weiche ein vom Stehorgan dieser Weiche gesteuerter Umschaltkontakt und für jede einseitig be fahrene Weiche ein vom zugehörigen Wei chenstellorgan gesteuerter einfacher Kontakt vorgesehen ist, in der Weise, dass die Dreh punkte der Kontakte und, Umschaltkontakte den, Weichenspitzen entsprechen, und. dass diese Kontakte so zueinanderliegen, wie die zugehörigen Weichen zueinanderliegen und.
    so durch Leitungsabschnitte miteinander ver bunden sind':, wie die zeigehörigen Weichen durch Gleisabschnitte, so dass das Prüfstrom netz ein Abbild des Gleisplanes darstellt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch von den Weichenstell organen der Schutzweichen gesteuerte Kon takte, welche indem Prüfstromnetz in Reihe mit Umschult- und' einfachen: Kontakten der jenigen Fahrweichen angeordnet sind, für welche die Schutzweichen wirksam sind:
    . 2. Einrichtung nach. Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch meh rere .Stromquellen, von denen je eine den beiden Streckengleisen .einer Richtung so zu- geordnet ist, dass die Prüfströme für das eine Streckengleis in der einen, für das an dere Streckengleis in der entgegengesetzten Richtung verlaufen.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass jedem Bahnhofsgleis eine Gleis leitung zugeordnet ist, die über sich gegen seitig ausschliessende Kontakte von Befehls hebeln dieses Bahnhofsgleises bei allen. von und nach diesem - Gleis einstellbaren Fähr- strassen mit demjenigen Punkt des Prüfstrom netzes verbunden ist, .der diesem Bahnhofs gleis entspricht,
    und die an -das Prüfstrom netz jeweils den einen Pol derjenigen. Prüf stromquelle legt, deren anderer Pol über eine besondere Leitung mit demjenigen Punkt des Prüfstromnetzes verbunden ist, der dem zu befahrenden Streckengleis entspricht, so dass für die Verbindung aller Prüfstromquellen mit dem Prüfstromnetz nur so viel Leitungen vorhanden sind, wie die Summe aus der An zahl der Streckengleise und der Anzahl der Bahnhofsgleise beträgt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 .bis 3, dadurch .gekenn zeichnet, dass die in dem Prüfstromnetz vor gesehenen Kontakte so angeordnet sind" dass der Prüfstrom vom Pluspol einer Batterie zum zugehörigen Minuspol nur entstehen kann:, wenn die von, den, Weichenhebeln der Fahr- und Schutzweichen einer einzustellen- den Fahrstrasse abhängigen Kontakte die rich tige Lage einnehmen (Fig. 5). 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass für die Festlegung von Fahr- stTassen Relaisgruppen vorgesehen sind, von denen einzelne einem Weichenhebel einer Fahrweiche zugeordnet sind, wobei aber je zwei Weichenhebeln solcher Fahrweichen, bei wel chen die Weichenspitzen unmittelbar mitein ander verbunden sind, eine gemeinsame Re laisgruppe zugeordnet ist (Fug. 7). 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Relaisgruppen aus einem Verschlussrelais (V), einem Auflöserelais (A) und einem ats Stützrelais ausgebildeten Sperr- und Freihalterel:ais (FIS), dessen beide Anker sich gegenseitig so mechanisch ab stützen, dass der abgefallene Anker des einen Relais den Anker :
    des andern Relais ange drückt hält, bestehen, welche Relais in der Grundstellung stromlos sind, wobei der Anker des Freihalterelais (F) abgefallen, der Anker des Sperrelais (S) angedrückt ist, und dass das Verschlussrelais (V) bei seiner Erregung das Freihalterelais (b') einschaltet, welches dadurch seinen Anker anzieht, dadurch den Anker des Sperrelais (S) zum Abfallen frei gibt, während das Auflöserelais (A) bei Er regung durch Erregung des 'Sperrelais (S) die Grundstellung des Stützrelais (FIS) her stellt, wobei Umschaltkontakte (F" S1)
    des Stützrelais (FIS) das Auflöserelais (A) und (las Verschlussrelais (V) abschalten und durch Anschalten von Umgehungsleitungen den Wi- derstand der bestehenden Stromkreise ver ringern (Fig. 7).
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Festlegung der Fahrstrassen durch Beeinflussung der hintereinanderge schalteten Verschlussrelais der Hebel der Fahrweichen über das Prüfstromnetz durch führbar ist, und dass für die Auflösung der Fahrstrassen ein Auflösestromkreis vorgesehen ist (Fig.
    8).- 8. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass für jeden Weichenhebel eire Sperrschaltung vorgesehen ist, bei wel- cherdie in dieser Sperrschaltung vorgesehenen Relais und.
    Kontakte die Festlegung .der Wei chenhebel der Fahrstrassen, der zugehörigen Schutzweichen und anderer abhängiger Wei chen bewirken, wobei diese Kontakte mit ,den genannten Weichen zugeordneten Stützrelais zusammenarbeiten, derart, dass. jeder Weichen hebel einer Fahrweiche die Festlegung der Weichenhebel der von der Fahrweiche abhän gigen 'Schutzweichen bewirkt,
    wenn der Wei- chenhebel -der Fahrweiche selbst festgelegt ist (Fig.. 9). 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein dem Prüfstromnetz im.- wesentlichen gleiches Stromnetz für Zwecke der Signal stellung vorgesehen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114604292A (zh) * 2022-01-26 2022-06-10 上海电气泰雷兹交通自动化系统有限公司 一种互联互通cbtc系统联络线道岔控制方法

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