CH300356A - Verfahren zur Überwachung zeitlich veränderlicher Vorgänge, die mittels integrierender Messgeräte erfasst werden. - Google Patents

Verfahren zur Überwachung zeitlich veränderlicher Vorgänge, die mittels integrierender Messgeräte erfasst werden.

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CH300356A
CH300356A CH300356DA CH300356A CH 300356 A CH300356 A CH 300356A CH 300356D A CH300356D A CH 300356DA CH 300356 A CH300356 A CH 300356A
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CH
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Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
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Licentia Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description


  Verfahren zur Überwachung zeitlich veränderlicher     Vorgänge,    die     mittels        integrierender     0  Messgeräte erfasst werden.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren,  das insbesondere     für    die Überwachung des  Verbrauchs von Elektrizität, Gas oder Wasser  von Bedeutung ist, darüber     hinaus    aber ganz  allgemein in Betracht kommen kann, wenn  es sich     :darum    handelt, zeitlich     veränderliche     Vorgänge zu     überwachen,    die mittels integrie  render Geräte erfasst werden.  



  Nach dem Festmengen-Messprinzip ist es  für die Überwachung derartiger Vorgänge be  reits bekannt, eine     Registrierung    derart vor  zunehmen, dass ein Registrierstreifen mittels  eines Zeitwerkes an einer Markiervorrichtung  vorbeibewegt wird, die jeweils eine Markie  rung ergibt,     wenn    durch das integrierende  Gerät ein festgelegter Messbetrag, die Fest  menge, gemeldet     wird.    Auf dem Registrier  streifen werden dann in einer Reihe hinter  einander Markierungen, vorzugsweise Lochun  gen, erhalten, deren Abstand der     für    die  Festmenge benötigten Zeit entspricht und  damit zugleich ein Mass     für        dien    Mittelwert  der Messgrösse während dieser Zeit bildet.

    Diese     Registrierung    ermöglicht, auf beson  ders einfache Weise durch maschinelle Aus  wertung des Registrierstreifens ein Bild über  den, Verlauf des überwachten Vorganges zu  gewinnen. Der Registrierstreifen wird hierzu  durch ein Zeitwerk an einer Abtastvorrich  tung vorbeigeführt, und die Markierungen  werden, entsprechend ihrem     Abstand    einge  stuft, auf getrennten Zählwerken     angezeigt,       so dass die Häufigkeit des Auftretens der ein  zelneu !Stufen ohne weiteres abgelesen wer  den kann.  



  Bei dieser Festmengenregistrierung ist  der     Abstand:        aufeinanderfolgender        Markre,     rungen dem Mittelwert der Messgrösse umge  kehrt proportional, also um so kleiner, je  grösser, und     um    so     grösser,    je     kleiner    der       Mittelwert    ist. Gemäss: der     Erfindung    soll  demgegenüber der Registrierstreifen mit einer  von der zu     überwachenden    Grösse abhängi  gen Geschwindigkeit an einer     Markiervör-          richtung    vorbeibewegt, und die Markiervor  richtung in festen Zeitabständen betätigt  werden.  



  Auch     in    diesem Falle ergeben sich in     einer     Reihe hintereinanderliegende Markierungen,  deren Abstände je nach dem     Mittelwert    der  Messgrösse verschieden sind, so dass, ein     ma-          schinelles    Ordnen nach     Abstandsstufen,    ge  nau wie bei der Festmengenregistrierung,  möglich     ist.    Die Abstände     sind,    hierbei aber       ummittelbar    den     Mittelwerten    proportional,  wodurch der Registrierstreifen an sich über  sichtlicher wird..  



  In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungs  beispiel einer Vorrichtung     zur        Durchführung     des     erfindungsgemässen:        Verfahrens    darge  stellt. Fig. 1 zeigt dabei den Aufbau des  Registriergerätes, Fig. 2 den     Registrierstrei-          fen    mit, der von diesem Gerät gelieferten       R%o,istrierung.         Das integrierende Messgerät 1, zum Bei  spiel ein kWh-Zähler, schaltet nach Fig. 1  bei seinem Umlauf über einen nicht gezeich  neten Hilfskontakt den Stromkreis 2 eines  elektromagnetischen Schrittschaltwerkes 3,  dessen     Schaltrad    auf der Antriebswelle der  Aufwickelrolle 4 für den Registrierstreifen 5  sitzt.

   Der Registrierstreifen 5 wird von der       Rolle    6 abgewickelt und läuft an einer elek  tromagnetischen !Stanze<B>7</B> vorbei, die durch  eine     Schaltuhr,8    in festen Zeitperioden betä  tigt     wird.    Die     Betätigung    kann     zum    Beispiel       in.        Abständen    von 15, 30 oder 60 Minuten  stattfinden.

   Bei dem Registrierstreifen nach  Fig.2 ist angenommen, dass die Zeitperiode  60 Minuten beträgt und dass mit der     Stanz-          betätigung    zugleich ein Zeitaufdruck ge  stempelt wird, um zu jeder     Locheng    9 die       zugehörige    Zeit, ohne     weiteres        entnehmen,    zu  können.

   Der Abstand der Lochungen 9 ist  dabei für die Zeit von 10 bis 11 Uhr wesent  lich grösser als für die Zeit von 11 bis 12     Uhr.     Die Grösse des     Abstandes    lässt sich an einer  Millimeterteilung auf dem Registrierstreifen  ablesen, so dass     gegebenenfalls        schon,    ohne       maschinelle    Auswertung, einfach an Hand  des Registrierstreifens, der zeitliche Verlauf  des überwachten Vorganges feststellbar ist.  Eine solche Auswertung kann besonders dann  in Betracht kommen, wenn die     Überwachung     sich nur auf wenige Zeitperioden zu er  strecken hat, zum, Beispiel bei der Ver  brauchsüberwachung auf Zeiten des Spitzen  verbrauchs.

   Um das Registriergerät für diese       zeitweilige        Registrierung        auszubilden,    ist  lediglich erforderlich, dafür zu sorgen, dass  in der übrigen Zeit der     Stromkreis    2     des     elektromagnetischen Schrittschaltwerkes 3 un  terbrochen     wird,    was sich     mittels    der Schalt  uhr 8 selbsttätig bewerkstelligen lässt. Sofern  das Messgerät 1 das erforderliche Dreh  moment ohne Beeinträchtigung seiner     Mess-          genauigkeit    hergeben kann, lässt es sich auch  unmittelbar für den     Antrieb    der Rolle 4 be  nutzen.

   Dieses Messgerät     kann    im übrigen       gegebenenfalls        ein    Gerät zur     Integration    ir  gendwelcher Zustandsgrössen, ein Stückzähler  oder     dergleichen    sein.

      Bei dem maschinellen Ordnen nach Mass  gabe des Abstandes der     Markierungen    wird  durch die     Stufenzählwerke    angezeigt, wie oft  ,die einzelnen Stufenwerte     aufgetreten        sind.     Wie bei der Festmengenauswertung kann.

   mit  dem Auswertungsgerät auch ein     Intensitäts-          Linienschreiber    verbunden werden, der den       Intensitätsverlauf    als Diagramm aufzeichnet,  indem jeweils beim Ablauf des Abstandes  zwischen aufeinanderfolgenden Markierungen  ein Schreibstift aus einer Nullage über einen  gleichförmig bewegten Registrierstreifen quer  zu dessen     Bewegungsrichtung        geführt    wird.

    Gegenüber der Festmengenauswertung besteht  dabei noch der Vorteil, dass der Schreibstift  ebenfalls mit gleichförmiger     Geschwindigkeit     bewegt werden kann, also nicht eines beson  deren Leitkurvensystems für den Antrieb be  darf und das aufgezeichnete Diagramm un  mittelbar den     Intensitätsverlauf        darstellt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Überwachung von, zeit lich veränderlichen Vorgängen, die mittels integrierender Messgeräte erfasst werden, da durch gekennzeichnet, dass ein mit einer Ska lenteilung versehener Registrerstreifen mit einer von der zu überwachenden Grösse ab hängigen Geschwindigkeit an einer Markier vorrichtung vorbeibewegt wird und die Mar- kiervorrichtimg in festen Zeitabständen be tätigt wird. II.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine Registriervorrichtung mit einer Papiervorschubeinrichtung, deren Vor schubgeschwindigkeit von der zu überwachen den Grösse abhängig ist, wobei der Registrier- streifen an einer Markiervorrichtung vorbei- bewegt, wird, die mittels eines Zeitschaltwer- kes in festen Zeitabständen ausgelöst wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierun gen maschinell nach Massgabe ihres Abstandes in Stufen geordnet, und gezählt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei der Auswer tung der Intensitätsverlauf des Vorganges selbsttätig in einem Diagramm aufgezeichnet wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein Druckwerk, durch welches mit der Markierung zugleich eine Zeitangabe auf den Registrierstreifen ge druckt wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösung der Markiervorrichtung durch eine Schalt uhr selbsttätig erfolgt. '5: Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das integrierende Gerät den Registrierstreifen über ein elek tromagnetisches Schrittschaltwerk antreibt. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Stromkreis des elektromagnetischen Schrittschaltwerkes durch die Schaltuhr zeitweilig unterbrochen wird.
CH300356D 1950-12-13 1951-12-11 Verfahren zur Überwachung zeitlich veränderlicher Vorgänge, die mittels integrierender Messgeräte erfasst werden. CH300356A (de)

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