CH300512A - Ofen zur Verbrennung von Hauskehricht sowie von andern minderwertigen Brennstoffen. - Google Patents

Ofen zur Verbrennung von Hauskehricht sowie von andern minderwertigen Brennstoffen.

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CH300512A
CH300512A CH300512DA CH300512A CH 300512 A CH300512 A CH 300512A CH 300512D A CH300512D A CH 300512DA CH 300512 A CH300512 A CH 300512A
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CH
Switzerland
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Ag L Von Roll
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Ag L Von Roll
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/08Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having supplementary heating
    • F23G5/14Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having supplementary heating including secondary combustion
    • F23G5/16Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having supplementary heating including secondary combustion in a separate combustion chamber

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description


  Ofen zur Verbrennung von Hauskehricht sowie von andern     minderwertigen    Brennstoffen.    Es ist bekannt, dass die vollständige Ver  brennung von Hauskehricht sowie von andern  minderwertigen Brennstoffen schwierig ist.  Der Grund dafür liegt einmal     im    hohen Was  ser     undloder        Aschegehalt        und    sodann in der  ungleichmässigen Zusammensetzung des Brenn  stoffes. Dieser letzte Punkt gilt besonders für  Hauskehricht.

   Dessen Heizwert beruht zum  Teil auf dem Gehalt an leicht brennbaren Stof  fen,     wie    Papier, Karton, Stroh usw., zum Teil  auf dem Gehalt an     Feuerungsrückständen,    wie  Koks, Kohle usw., die erfahrungsgemäss viel  langsamer     verbrennen    als die erstgenannten.  



  Benützt man die Verbrennung nicht nur  zur Vernichtung des Kehrichts auf hygienische  Art, sondern auch zur Nutzbarmachung der  darin enthaltenen Wärme, so ist auf eine mög  lichst vollständige Verbrennung aller Bestand  teile Bedacht zu nehmen. Jede Ofenkonstruk  tion, welche diesen Anforderungen gerecht  werden will, muss deshalb Elemente für die  Durchführung einer     Vortrocknung    des .frisch  zugeführten Kehrichts, zur     Verbrennung    der  leicht     brennbaren    Bestandteile und schliesslich  zur Verbrennung der schwer brennbaren An  teile aufweisen.  



  Es sind     Ofenkonstruktionen    bekannt, bei       denen    die     Vortrocknung    des frisch zugeführ  ten Kehrichts und die Verbrennung der leicht  brennbaren Bestandteile auf mechanischem       Vorschubrost    und die Verbrennung der schwer  brennbaren Anteile in einer     Nachverbren-          nungsvorrichtung,    z. B. in Form eines     Gas-          generators,    durchgeführt wird.

   Bietet schon    die Kombination dieser Elemente etwelche       konstruktive    Schwierigkeiten, so sind insbe  sondere die bisherigen Lösungen der     Nachver-          bs        ennimgsvorrichtung    und des automatischen       Abführens    der     Schlackenmasse    unbefriedi  gend und gewährleisten ein kontinuierliches,  automatisches Arbeiten des Ofens nicht.  



  Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet nun ein Ofen zur     Verbrennung     von Hauskehricht und andern     minderwertigen     Brennstoffen, der die Aufgabe der restlosen       Ausnützung    der schwer brennbaren Bestand  teile und der automatischen Abführung der  Schlackennasse- einwandfrei zu lösen vermag.  



  Der Ofen ist dadurch     gekennzeichnet,    dass  die     Nachverbrennungsvorrichtung        für    die  schwerer brennbaren Brennstoffteile als senk  rechter Schacht ausgebildet und unmittel  bar an den diesen Schacht     beschickten    Ver  brennungsrost für die leichter brennbaren  Brennstoffteile angeschlossen ist, und dass un  terhalb der     Nachverbrennungsvorrichtung     eine     Kratzerkette    durchläuft, auf der der In  halt der     Nachverbrennungsvorrichtung    ruht  und die die Schlacke kontinuierlich entfernt.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    ist eine bei  spielsweise Ausführungsform des     erfindungs-          gemässen    Ofens dargestellt.  



  Mit 1 ist der Fülltrichter bezeichnet, der  mit frischem Kehricht beschickt wird. Der an  den Fülltrichter anschliessende,     senkrechte     Schacht 2, welcher den luftdichten Abschluss  des Ofens gewährleistet, führt den Kehricht  auf den     Vortroclnungsrost    3. Es könnten      auch mehrere solcher Roste vorgesehen sein.  Vom     Vortrocknangsrost    3 gelangt der Keh  richt     auf    den Verbrennungsrost 5, der die       Nachverbrennungsvorrichtiung    7 beschickt.

    Auf dem     Vortrocknuingsrost    3 findet die Vor  trocknung statt,     teils    unter dem Einfluss der  über die freie Oberfläche des Kehrichts strei  chenden heissen Gase, teils durch die vom  Mauerwerk und den heissen Gasen selbst her  rührende     Strahlung.    Genügen diese Massnah  men noch nicht, so     können        -unterhalb    des     Vor-          trocknungsrostes    heisse Gase eingeblasen wer  den, die z. B. aus dem Raum oberhalb des       Verbrennungsrostes    5     entnommen    werden kön  nen, entsprechend dem Weg 4.

   Gegebenen  falls kann auch     reine        Luft    unter den     Vortrock-          nungsrost    geblasen werden, -um bereits dort  eine lebhafte Verbrennung hervorzurufen. Der  zum Teil schon brennende Kehricht fällt nun  auf den Hauptrost 5. Hier verbrennen die  leicht brennbaren Bestandteile     unter    dem  Einfluss der kalten oder vorgewärmten Luft,  die in die     unterhalb    des Rostes befindliche  Zone 6 eingeblasen wird.

   Am Ende des Haupt  rostes bleiben lediglich die Schlacken übrig mit  samt den aus     FeuerL.ingsrückständen    stammen  den Koks- und     Kohlestückchen.    Deren Verbren  nung findet in der unmittelbar an den Rost 5       anschliessenden        Nachverbrennungsvorrichtung          'T    statt unter dem Einfluss des durch die Düsen  8 eingeblasenen Luft-     undloder    Wasserdampf  stromes.

   Diese Verbrennung kann mit oder       ohne    Sauerstoffmangel erfolgen, in welch  ersterem Falle die Vorrichtung 7 als Gas  generator     wirkt.    Die     Vorrichtung    7 ist nun  erfindungsgemäss als     senkrechter    Schacht aus  gebildet, und ihr     Inhalt    9 ruht auf einer unter  dem Schacht durchgeführten     Kratzerkettee10.     Am Schacht 7 ist mindestens eine Seitenwand  des untern. Teils     geneigt    ausgebildet, und zwar  vorzugsweise die in     Bewegungsrichtung    des am  Schachtausgang vorbeilaufenden Teils der  Kette 10 gesehene hintere Wand 11 des Unter  teils des Schachtes 7.

   Die Neigung der be  treffenden Wand am Austrittsteil des Schach  tes wird dabei mit Vorteil so gewählt, dass  einerseits ein gleichmässiges     Absinken    des  Schachtinhaltes unter dem Einfluss der Ket-         tenbewegung    gewährleistet ist und dass ander  seits der     Kettenzug    ein     Minimmn    wird. Die  Wand kann in ihrer Neigung verstellbar sein.  Damit     wird    ein stauungsfreies Abnehmen der  Schlacke aus dem Schacht 7 durch die Kette 10  gesichert. Die     Kratzerkette    10 ist als end  loses Band ausgeführt. Der untere Teil des  Schachtes 7 ragt in eine Wanne oder einen  Kanal 12, der mit Wasser gefüllt ist, so dass  die entsprechende Schlacke sofort gelöscht  wird.

   Die Kette 10 ist über entsprechende  Lagerstellen 1.3, 14 in den Kanal 12 einge  führt. An den Kanal 12 anschliessend ist eine  ansteigende Rampe 15 angeschlossen, auf der  die Kette liegt und entsprechend geführt ist.  Die Rampe 15 führt zu einer Verladestelle 16,  durch die die Schlacke in darunter einfahrbare  Kippwagen 17 verladen     wird.    Die Kette 10  wird dann über entsprechende Lager 18, 19,  20 unter der     Austrittsöffnung    des Schachtes 7  zurückgeführt.  



  Durch die erläuterte Konstruktion wird  ein stauungsfreies, automatisches Arbeiten des  Ofens ermöglicht, weil die Verbrennung der  schwerer brennbaren Teile und die Abführung  der Schlacke einwandfrei gesichert werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ofen zur Verbrennung von Hauskehricht sowie von andern minderwertigen Brennstof fen, mit kontinuierlicher und vollkommen automatischer Arbeitsweise, der die zur Vor trocknung des Brennstoffes und zur Verbren nung sämtlicher Brennstoffkomponenten er forderlichen Elemente aufweist, dadurch ge kennzeichnet, dass die Nachverbrennungsvor- richtung für die schwerer brennbaren Brenn stoffteile als senkrechter Schacht ausgebildet und unmittelbar an den diesen Schacht be schickenden Verbrennungsrost für die leichter brennbaren Brennstoffteile angeschlossen ist,
    und dass unterhalb der Nachverbrennungs- vorrichtung eine Kratzerkette durchläuft, auf der der Inhalt der Nachverbrennungsvorrich- tung ruht und die die Schlacke kontinuierlich entfernt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schacht an seinem sintern Ende wenigstens eine.geneigte Seiten wand aufweist. 2.
    Ofen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die geneigte Seitenwand, in der Bewegungsrich tung des am Schachtausgang vorbeilaufenden Teils der Kratzerkette gesehen, die Hinter wand des untern Schachtendes bildet. 3. Ofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Seitenwand verstellbar ist. 4. Ofen nach Patentanspruch; dadurch ge kennzeichnet, dass.die Kratzerkette als endloses Band ausgebildet ist und ihre Rückführung unter der Ausgangsöffnung des Schachtes er folgt. 5.
    Ofen nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kratzerkette über eine Verladestelle, an der die Schlacke von der Kette abgenommen und verladen wird, geführt ist. 6. Ofen nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Schachtes in einer wasser gefüllten Wanne ruht, durch welche die end lose Kette geführt ist.
CH300512D 1952-04-26 1952-04-26 Ofen zur Verbrennung von Hauskehricht sowie von andern minderwertigen Brennstoffen. CH300512A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098136B (de) * 1954-12-06 1961-01-26 Vorkauf Heinrich Schachtfeuerung fuer feste, insbesondere blaehende und backende Brennstoffe
DE1168005B (de) * 1960-01-16 1964-04-16 Roman Rummel Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen von festen Abfallstoffen

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DE1098136B (de) * 1954-12-06 1961-01-26 Vorkauf Heinrich Schachtfeuerung fuer feste, insbesondere blaehende und backende Brennstoffe
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