CH300606A - Einsteckblatt. - Google Patents
Einsteckblatt.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F5/00—Sheets and objects temporarily attached together; Means therefor; Albums
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
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Landscapes
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Description
Einsteckblatt. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Einsteckblatt, bestehend aus einem Grundblatt, auf dessen einer Seite mindestens eine Einstecktasche angebracht 'ist und wel ehes dadurch gekennzeichnet ist, dass das Grundblatt um eine parallel zu seinen Seiten rändern verlaufende Achse gebogen ist und des weiteren federnd ist,
wobei die Tasche auf der konvexen Seite des Grundblattes liegt und ihre Längsachse senkrecht zu den .Seiten- rändern des Grundblattes verläuft.
Entlang den Seitenrändern des Grund blattes, auf der konvexen Seite dieses letzte ren, können Unterlagestreifen angeordnet sein, über welche Taschenstreifen gelegt sind.
Des weiteren können die Taschenstreifen je aus. einem Haltestreifen und einem Klebe streifen bestehen, um den Seitenrand des Grundblattes gespannt herumgelegt und auf der konkaven Seite des Grundblattes befestigt sein.
Schliesslich können die Klebestreifen über den untern Rand der Haltestreifen gelegt und sowohl mit diesen als auch mit dem Grund blatt verklebt sein.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erlindungsgegenstan- des dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine Draufsicht des Einsteckblattes, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1, bei entspanntem Haltestreifen.
Das Grundblatt 1, welches beispielsweise aus Karton, Leichtmetall usw. hergestellt sein kann, ist um eine parallel zu seinen Seiten rändern verlaufende Achse gebogen.
Die Wahl des Materials sowie das Mass. .der Bie gung muss so getroffen sein, dass das Grund blatt federnd ist, das heisst, dass beim Auf liegen mit seinen Seitenrändern auf .einer ebenen Unterlagefläche durch einen senk rechten Druck auf seine konvexe Seite es ange nähert in .eine ebene Form gebracht werden kann und dass nach Wegfall des Druckes das Grundblatt seine gebogene Form wieder ein- nimmt.
Es hat sich gezeigt, dass als Material des Grundblattes dampfgebogener Karton oder Metallbleche in erster Linie in Frage kom men. Längs den Seitenrändern des Grund- blattes sind auf der Oberseite, das heisst der konvexen Seite des letzteren; je ein Unter lagestreifen 2 aufgeklebt.
Senkrecht zu diesen Seitenrändern sind eine Reihe in Abstand angeordnete Taschenstreifen 3, 4 aus durch sichtigem Material wie Cellophan, durchsich tigem Papier usw. vorgesehen, deren Enden um die Seitenränder des Grundblattes 1 und die Unterlagestreifen 2 herzmgelegt und auf der konkaven Seite des Grundblattes mit diesem verklebt sind. Die Klebestellen sind dabei von je einem Schutzstreifen 6 über deckt.
Die Taschenstreifen 3, 4 bestehen aus den Haltestreifen 3 und den Klebestreifen 4. welche letzteren über den untern Rand jedes Haltestreifens gelegt und sowohl mit den Haltestreifen als auch mit der Oberseite des Grundblattes verklebt sind.
Durch die Oberseite des Grundblattes 1 und die Taschenstreifen 3, 4 werden auf diese Weise auf der konvexen Seite des Grundblat tes oben offene, durchsichtige Einstecktaschen gebildet, welche der Aufnahme von Belegen, Mikrofilmnegativen und insbesondere von Briefmarken dienen können. Eine Brief marke 5 wird beispielsweise, wie dies in Fig.1 dargestellt ist, von oben her in die Tasche eingeschoben -und dort gehalten.
Die gebogene Form des GrLm@dblattes hat zur Folge, dass die Hdtestreifen 3 auf der Oberseite des GrLmdblattes gespannt sind und so ein Herausfallen beispielsweise einer Briefmarke aus der Tasche erschweren. Soll eine Briefmarke in eine Tasche eingesteckt oder aus einer Tasche herausgenommen wer den, so wird, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist,
durch einen senkrechten Druck auf die Oberseite des auf einer ebenen Unterlage auf liegenden Grundblattes dieses deformiert und angenähert in ebene Form übergeführt, was zur Folge hat, dass der Haltestreifen nun mehr ungespannt und lose auf der Grund- blattoberseite aufliegt und ein leichtes Ein stecken oder Herausnehmen der Briefmarke gestattet.
Sobald die Briefmarke in richtiger Stellung in die Tasche eingesteckt ist, lässt man das Grundblatt frei, welches wieder in die gebogene Stellung zurückkehrt, wodurch der Haltestreifen 3 über .die eingesteckte Briefmarke gespannt wird und diese in ihrer Stellung sichert.
Die Anordnung, hat weiter zur Folge, dass nicht, wie dies bis heute der Fall war, nach dem Einstecken eines relativ dicken Brief markenpaketes die Klemmwirkung des gesam ten Haltestreifens aufgehoben ist. Vielmehr wird durch die Spannung des Haltestreifens bewirkt, dass unmittelbar beidseitig dieses dickeren Briefmarkenpaketes der Haltestrei fen wieder relativ nahe an der Oberseite des Grundblattes anliegt, so dass auch an dieser Stelle die Taschen geeignet sind:
, einzelne Briefmarken oder wesentlich dünnere Pakete in ihrer Stellung zu. sichern.
Die beschriebene Anordnung der seitlichen Unterlagestreden hat zur Folge, dass auch der Raum unmittelbar neben jeden Unter lagestreifen voll, ausgenützt werden kann und dass auch an diesen Stefen Briefmarken leicht eingesteckt werden können.
Die beschriebene Anordnung der Klebe streifen bewirkt, dass diese und nicht die Haltestreifen den Taschenboden bilden. Durch sie wird der untere Teil der Tasche versteift, so dass er im Querschnitt. ungefähr keilförmig isst. Diese Keilform und die Ver- steiTung des untern Taschenteils haben zur Folge, dass der Einsteckwiderstand allmäh- lich zunimmt, so dass eine genügende Klemm wirkung schon erreicht ist,
bevor die _ einzu steckende Briefmarke mit. ihrem untern Rand gegen den Taschenboden anlstöss,t. Dies is%t gerade bei Briefmarken zweckmässig, wo die Beschädigung der Randteile bzw. der Zähne vermieden werden muss.
Des weiteren bewirken die erwähnten Keilform und Versteifung des untern Tat sehenteils, dass auch bei geöffneten Taschen. das heisst flachgedrückten Grundblatt, die Belege bzw. die Briefmarken nicht vollstän- dig freigegeben werden, sondern dank dieser Klemmwirkung gegen ungewollte Verschie bungen während des Klassierens gesichert sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einsteckblatt, bestehend aus einem Grund blatt, auf dessen einer Seite mindestens eine Einstecktasche angebracht ist, dadurch ge kennzeichnet, dass das Grundblatt zun eine parallel zu seinen Seitenrändern verlaufende Achse gebogen ist und des weiteren federnd ist, wobei die Tasche auf der konvexen Seite des Grundblattes liegt und ihre Längsachse senkrecht zu den Seitenwänden des Grund blattes verläuft.UNTERANSPRÜCHE: 1. Einsteckblatt nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch entlang den Seitenrän dern des Grundblattes auf der konvexen. Seite dieses letzteren angeordnete Unterlagestrei- fen, über welche Tasehenstreifen gelegt sind.2. Einsteckblatt nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen streifen je aus einem Haltestreifen und einem Klebestreifen bestehen, um den Seitenrand des Grundblattes heriungelegt und auf der konkaven Seite des Grundblattes befestigt sind.3. Einsteekblatt nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebestrei- fen über den untern Rand der Haltestreifen gelegt und sowohl mit diesen als auch mit dem Griuldblatt verklebt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH300606T | 1952-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH300606A true CH300606A (de) | 1954-08-15 |
Family
ID=4490744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH300606D CH300606A (de) | 1952-03-03 | 1952-03-03 | Einsteckblatt. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT177759B (de) |
| CH (1) | CH300606A (de) |
| DE (1) | DE926906C (de) |
-
1952
- 1952-03-03 CH CH300606D patent/CH300606A/de unknown
- 1952-03-21 AT AT177759D patent/AT177759B/de active
-
1953
- 1953-02-18 DE DEG10981A patent/DE926906C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE926906C (de) | 1955-04-25 |
| AT177759B (de) | 1954-03-10 |
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