CH300668A - Wälzverfahren und Werkzeug zum Verzahnen von Kegelrädern mit Bogenzähnen. - Google Patents

Wälzverfahren und Werkzeug zum Verzahnen von Kegelrädern mit Bogenzähnen.

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Publication number
CH300668A
CH300668A CH300668DA CH300668A CH 300668 A CH300668 A CH 300668A CH 300668D A CH300668D A CH 300668DA CH 300668 A CH300668 A CH 300668A
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CH
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tooth
tool
knife
knives
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Application number
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English (en)
Inventor
Soehne W Ferd Klingelnberg
Original Assignee
Klingelnberg Soehne Ferd
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F21/00Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F21/12Milling tools
    • B23F21/22Face-mills for longitudinally-curved gear teeth
    • B23F21/223Face-mills for longitudinally-curved gear teeth with inserted cutting elements
    • B23F21/226Face-mills for longitudinally-curved gear teeth with inserted cutting elements in exchangeable arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


      Wälzverfahren    und Werkzeug zum Verzahnen von Kegelrädern mit Bogenzähnen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Wälzverfahren zum Verzahnen von Kegel  rädern mit     Bogenzähnen,    bei dem die hohlen  und erhabenen Zahnflanken in dem gleichen  Arbeitsgang geschnitten werden, und zwar mit  einem Werkzeug, dessen Schneidkanten sich  auf zykloidenförmigen, z. B.     epizykloidenför-          migen    Bahnen, in der Ebene des Werkzeug  planrades bewegen.  



  Gemäss dem erfindungsgemässen     Wälzver-          fahren    wird während des Verzahnens die  Achse des Werkstückes aus ihrer durch die  Grösse des Teilkegelwinkels gegebenen Nei  gung zum Werkzeugplanrad so verschwenkt  gehalten, dass sich die Weiten der in das  Werkstück geschnittenen Lücken, in der Um  fangsrichtung des Werkstückes gemessen, am  grossen und am kleinen Durchmesser der zu  erzeugenden Verzahnung proportional ihren  Abständen von der Kegelspitze verhalten.

   Für  die Ausführung dieses Verfahrens ist ein  ebenfalls     Erfindungsgegenstand    bildendes  Werkzeug mit Messern vorgesehen, bei wel  chem die     Symmetrielinie        zweier    gerader Li  nien, welche eine gerade Schneidkante der  Messer für die hohlen und eine gerade  Schneidkante der Messer für die erhabenen  Zahnflanken enthalten, geneigt zu der Achse  des Werkzeuges verläuft, wobei der Neigungs  winkel so gross ist, dass das Tragbild auf der  hohlen und der erhabenen Zahnflanke beim  Abrollen mit dem Gegenrad in der Mitte des  Zahnes mindestens angenähert gleich weit von    der Zahnkopfkante und der Zahnfusskante  entfernt ist.  



  Man könnte die Messer in ihrem Messer  kopf so einstellbar lagern, dass bei einer Neu  bestückung etwaige     kleine    Winkelunterschiede  in der Neigung ihrer     Symmetrielinie    auszu  gleichen wären. Man kann solchen, die Gleich  mässigkeit der Erzeugnisse gefährdenden Nei  gungsunterschieden zwischen verbrauchten  und Ersatzmessern aber auch dadurch begeg  nen, dass man die Lebensdauer der Messer  möglichst gross macht, also die Zahl der Neu  bestückungen herabsetzt. Diese Aufgabe kann  dadurch gelöst werden, dass die Messer nach  Art von Gewindestrehlern die Form runder  Scheiben erhalten.

   Solche Messer halten we  sentlich länger als die bisher üblichen, stab  förmigen Messer. - '  Das erfindungsgemässe Verfahren und das  zu seiner Durchführung vorgeschlagene Werk  zeug zeichnen sich durch besondere Einfach  heit aus. Dank dieser     Einfachheit    sind sie vor'  allem geeignet, feinzahnige Kegelräder mit  hoher Genauigkeit wirtschaftlich herzustellen.  



  Die beiliegende Zeichnung bezieht sich auf  ein Beispiel des erfindungsgemässen Verfah  rens und auf beispielsweise Ausführungsfor  men des Werkzeuges.  



  Fig. 1 zeigt ein. zu verzahnendes- Kegelrad  im Eingriff in das Werkzeugplanrad.  



       Fig.    2 zeigt das     Werkzeugplanrad    nach       Fig.1    von oben gesehen.      Fig. 3 bis 5 zeigen einen das Werkzeug bil  denden Messerkopf mit Messern zur Ausübung  des Verfahrensbeispiels, und zwar in verschie  denen     Ansichten.     



  Fig. ö zeigt eine von den Fig. 3 bis 5 ab  -weichende Ausführungsform der Messer.  Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform.  des Messerkopfes.  



  Fig. 8 ist eine Teilansicht zu Fig. 7.  



  Die Herstellung von Spiralkegelrädern in  der Weise, dass die Schneidkanten des     Werk-          zeuges    auf zykloidenförmigen Bahnen in der  feststehenden Ebene des Werkzeugplanrades  bewegt werden, gehört zum bekannten Stand  der Technik und bedarf deshalb hier keiner  ausführlichen Beschreibung.  



  Die Messer, deren Schneidkanten nach die  sem Verfahren zur Ausarbeitung der Zahn  lücken     in    dem Werkstück dienen, sind in dem  Messerkopf Fig. 3 und 4 gelagert, der in Fig. 1       -und    2 schematisch durch einen Hebelarm b  angedeutet     und    mit der-Achse c drehbar in  der Planscheibe der Verzahnmaschine gelagert  ist. Planscheibenachse -und Messerkopfachse  verlaufen parallel zueinander. Ihr gegenseiti  ger Abstand ist je nach der Grösse des zu     ver-          zahnenden    Rades einzustellen. Während des  Verzahnens führt der Messerkopf eine Pla  netenbewegung um die Planscheibenachse aus.  



  Da der Aufbau einer solchen Maschine  grundsätzlich bekannt ist, sei lediglich noch  bemerkt, dass das zu verzahnende Rad g so der  Planscheibe gegenüber angeordnet ist, dass  seine Achse die Achse der Planscheibe schnei  det, wobei der     Neigungswinkel        zwischen    Rad  achse und Planscheibenachse in Abhängigkeit  .von dem Kegelwinkel des herzustellenden Ra  des     einstellbar    ist.  



  Während des Verzahnens rotiert die Plan  scheibe. Ausserdem drehen sich Messerkopf  und zu     verzahnendes    Rad nach einem einge  stellten Übersetzungsverhältnis. Dabei be  schreiben die Schneidkanten der Messer in der  feststehenden Ebene E des Werkzeugplan  rades Epizykloiden, im Rad erzeugen sie Ke  gelzykloiden, wie es allgemein bekannt ist.  



  Es ist üblich, bei der Betrachtung dieser  Vorgänge nicht     unmittelbar    . die Entstehung    der zykloidenförmigen Bahnen zu betrachten,  sondern anzunehmen, dass diese     zykloidenför-          migen    Bahnen, soweit sie das zu schneidende  Rad durchdringen, Teile eines gedachten, ebe  nen Rades, des Werkzeugplanrades, sind. Die  Zähne des Werkzeugplanrades sind verkör  pert durch die Bahnen der Messerschneiden.

    Das zu verzahnende Rad und das Werkzeug  planrad drehen sich in einem eingestellten       Übersetzungsverhältnis.    Ein solches     Überset-          zungsverhältnis    kann man,     wie    ebenfalls all  gemein bekannt, zeichnerisch anschaulich ma  chen durch zwei Kreise, von denen einer um  die Planscheibenachse und ein zweiter um  die Messerkopfachse geschlagen wird, deren  Durchmesser sich wie das Übersetzungsver  hältnis vom Messerkopf zum Rad verhalten,  und die so gross gewählt sind, dass sich die  Kreise berühren. Diese Kreise sind die bekann  ten Rollkreise der zykloidenförmigen Kurven.  



  In     Fig.1    ist -der besseren Anschaulichkeit  halber mir ein Messer     a    des Messerkopfes ge  zeichnet, der Messerkopf ist schematisch als       llebelarm    durch die Linie b angedeutet. c ist  die Achse des Messerkopfes, e und f sind die  oben erwähnten Rollkreise, die; wie     dargelegt,     nur gedachte Grössen sind; die Antriebsräder  für den Messerkopf und die Planscheibe liegen  im Innern der Maschine, sie sind hier nicht  gezeichnet. Man. hat sich vorzustellen, dass der  <I>Arm b</I> drehfest mit dem gedachten Rollkreis c  verbunden ist.  



  -Die Aufgabe, die sich die vorliegende Er  findung gestellt hat, besteht darin, in das  Werkstück Lücken zu schneiden, deren Wei  ten sich, in der Umfangsrichtung des Werk  stückes gemessen, am grossen und am kleinen  Durchmesser der zu erzeugenden Verzahnung  proportional zu ihren Abständen von der Ke  gelspitze<I>d</I> (Fug. 2), also proportional     r"    zu     ri,     verhalten.  



       1a    muss sich also zu     li    verhalten wie     r"    zu     ri.     Ist diese Bedingung     erfüllt,    dann vermindert  sich die Zahndicke     s.,    zu     si    nach dem gleichen  Gesetz.  



  Wird das Rad g so zum     Werkzeugplanrad     eingestellt, dass seine Achse h mit diesem einen  Winkel d     bildet,    der dem Teilkegel des Rades      entspricht,     und    in dieser     Einstellung    verzahnt,  so sind die Lücken in der Regel am Innen  durchmesser zu weit. Dieser Winkel wird beim  Verzahnen so viel kleiner eingestellt, dass die  Zähne des Werkstückplanrades nach der Plan  radmitte zu weniger tief in das zu verzahnende  Rad eindringen, und zwar um so viel weniger,  dass das Verhältnis der Lückenweite aussen  und innen der oben festgelegten Regel ent  spricht.

   Die vorgeschriebene Verschwenkung  hat deshalb die angestrebte     Verminderung    der  Lückenweite zur Folge, weil die Messer sich  nach ihrem Kopf hin keilförmig verjüngen,  spiegelbildlich zu den Zahnlücken, die sie zu  schneiden haben. An denjenigen Stellen, an  denen sie weniger tief in das zu verzahnende  Rad eindringen, werden die geschnittenen  Lücken auch weniger weit. Der zugehörige       Winkel        d'    kann leicht errechnet werden, er ist  auch durch Versuche leicht zu ermitteln.

   Mit  Bezug auf Fig. 1 kann diese Regel auch so  ausgedrückt werden: Die Werkstückachse h  wird während des Verzahnens aus ihrer durch  die Grösse des Teilkegelwinkels gegebenen       Neigung    um     einen        Winkel    x     in    der korrigier  ten Winkelstellung (ö') geschwenkt gehalten.  



  Zweckmässig kommt die Verminderung der  Lückenweite von aussen nach innen schon im  Werkzeugplanrad den anzustrebenden Pro  portionen möglichst nahe. Das ist der Fall,  wenn die Zykloidenstrecken, nach denen die  Zähne in ihrer Längsrichtung gekrümmt sind,  den nach Evolventen gekrümmten Bogenzäh  nen möglichst ähnlich sind, denn die     evolven-          tenförmigen    Bogenzähne haben die Eigenart,  dass ihre Lückenweite, die, senkrecht zur Lücke  gemessen, vom grossen zum     kleinen    Raddurch  messer gleich bleibt, in der Umfangsrichtung  gemessen proportional abnimmt, wie es hier  angestrebt wird.  



  Als äusseres Merkmal für diese Ähnlichkeit  kann der Spiralwinkel ss in der Mitte des Zah  nes, also an der Stelle der Zahnlänge, in der  dieser Winkel in Fig. 2 eingezeichnet ist, an  gesehen werden. Es kann also die Regel auf  gestellt werden:  Der Spiralwinkel ss in der Mitte des Zah  nes der nach dem vorliegenden Verfahren ge-    schnittenen Räder entspricht zweckmässig  dem Spiralwinkel in der Zahnmitte, der  beim Schneiden evolventenförmig gekrümm  ter Zähne in die gleichen Räder auftreten  würde.  



  Die beschriebene Abänderung des Teil  kegelwinkels in den     Einstellwinkel        ö'    würde  in vielen Fällen     einen    schiefen Zahneingriff  verursachen. Um diesem entgegenzuwirken,  verläuft Symmetrielinie i (Fig. 1) zweier ge  rader Linien<B>11,</B> 12, welche eine gerade Schneid  kante ah für die hohlen und     eine    gerade  Schneidkante ae für die erhabenen Zahnflan  ken enthalten, geneigt zu der Achse c des Mes  serkopfes. In Fig. 1 ist die Linie i eine Sym  metrielinie zu den Linien     11,    12, welche die an  dem gleichen Messer befindlichen Schneid  kanten ah und ae enthalten. In diesem Falle  bat also das Messer eine Schneidkante für die  hohlen und eine Schneidkante für die erhabe  nen Zahnflanken.

   Befindet sieh die eine  Schneidkante an dem einen Messer und die  andere Schneidkante an dem andern Messer,  so     nimmt    man zur Festlegung der Symmetrie  linie an, dass sich beide     Schneidkanten    an     dem.     gleichen Messer befinden. In     Fig:1    ist die ge  nannte     Neigung    durch den Winkel y angedeu  tet,     und    zwar bezogen auf eine Parallele c'  zu c.

   Der     Neigungswinkel    ist so gross gewählt,  dass das Tragbild k auf der hohlen und auf  der erhabenen     Zahnflanke    beim Abrollen mit  dem Gegenrad in der Zahnmitte mindestens  angenähert gleich weit von     Zahnkopfkante     und     Zahnfusskante    entfernt bleibt. Die Strecke       u    ist also mindestens angenähert gleich der  Strecke     v.    Der     Winkelunterschied    ist zu er  rechnen, er kann auch leicht durch Versuche  festgestellt werden.  



  In den vorstehenden Erläuterungen des  Verfahrens wurde der Anschaulichkeit halber  ein einziges, sowohl die hohlen wie auch die  erhabenen Zahnflanken schneidendes Messer  dargestellt (Messer     a    in     Fig.1        und    2).  



  Es ist dem Verzahnungsfachmann bekannt,  statt dessen mehrere Messer zu verwenden,  beispielsweise zwei, um mit dem einen Messer  die hohlen und mit dem andern die erhabenen      Flanken zu bearbeiten. Von dieser Möglich  keit macht der Messerkopf nach Fig. 3 bis 5  Gebrauch. Er weist zwei Messer a1 -und a2 auf.  Die Messer haben nach Art von     Gewindestreh-          lern    die Form einer runden, doppelkegelför  migen Scheibe. Der Umfang dieser Scheibe ist  an einer Stelle durch eine     winkelförmige    Ein  arbeitung 1 unterbrochen; dadurch bildet sich  eine Spanfläche 7n.  



  Die scheibenförmigen Messer a1 und a2  sind mit einem Presssitz undrehbar auf Ach  sen n befestigt, die mit Vierkanten n' drehbar  sind. Damit werden sie in Bohrungen des  Messerkopfes o bzw. seiner Spanndeckel o'  zentriert.  



  Wie eine Betrachtung der Fig. 3 bis 5  lehrt, ist die Lage der Messer bzw. deren  Schneidkanten zur Messerkopfachse durch die  Form des Messerkopfes ohne Zutun des Be  dienungsmannes festgelegt. Es ist bekannt und  wird hier nur noch einmal der Vollständig  keit halber erwähnt, dass die Messer auf einer  archimedischen Spirale liegen müssen. Auch       in.    der Höhe sind die Messer durch ihre Ach  sen n festgelegt. Der Bedienungsmann hat also  nur die richtige Spanfläche m zu suchen, be  vor er die Messer festspannt. Dazu dient eine  fest mit dem Messerkopf verschraubte, scha  blonenartige Platte p mit zwei Zähnen p', wel  che die theoretisch richtige Lage der Span  fläche angeben.

   Die Vierkante n' der Messer  achse bieten die Möglichkeit, die Messer mit  einem Schlüssel so zu drehen, dass ihre Span  flächen an den Zähnen der Plätten anliegen.  Dann ist die richtige Lage der Messer er  reicht. Sie werden darauf mit den Deckeln o'  endgültig festgespannt.  



  Eine besondere Form des Messers ist in  Fig. 6 dargestellt. Danach wird das runde  Messer tellerförmig gestaltet. Es hat einen  ebenen Boden q und einen kegeligen Rand q'.  Die Messerachse r schneidet die Achse c des  Messerkopfes dann nicht rechtwinklig, son  dern in einem schiefen     Winkel.    Bei dieser       Ausbildung    passen sich die     Zähne    des Messers  besser den- gekrümmten Flankenlinien der  Radzähne an.    Bei den beschriebenen Messerköpfen wird  ein Drehen der Messer durch den beim Ver  zahnen auftretenden Schneiddruck ausschliess  lich durch die     Klemmwirkung    verhindert, die  in der Ausführung Fig. 4 durch das Fest  spannen des Spanndeckels o' mittels der  Schraube s erzeugt wird.

   Die Fig. 7 und 8  zeigen eine Messerkopfausführung, bei der ein  ungewolltes Drehen zwangläufig verhindert  wird. Auch bei diesem Messerkopf werden  scheibenförmige Messer verwendet, ähnlich  wie sie vorstehend beschrieben wurden. Im  Gegensatz zu der oben beschriebenen Ausfüh  rung sind sie aber mittels einer Stirnzahn  kupplung s mit einer in eine radiale Bohrung  des Messerkopfes<I>t</I> eingelassenen Nabe     u    ge  kuppelt. Diese Nabe ist am Umfang verzahnt.  Sie wirkt mit einer kleinen Schnecke v zusam  men, die in eine quer dazu in den Messerkopf  eingearbeitete Bohrung eingelassen ist. Mes  ser und Messernabe werden von einer Schaft  schraube w gehalten. Diese Art der Befesti  gung bietet nicht nur Sicherheit gegen unge  wolltes Drehen der Messer, sie ist zugleich  auch eine ausgezeichnete Feineinstellung.

    Durch Drehen der Schraube v kann die Span  fläche des Messers sehr feinstufig um kleine  Beträge nach der einen oder andern Richtung  verstellt werden, so wie es die jeweilige Ein  stellung erfordert.  



  Zur Bestimmung der genauen Lage der  Spanfläche des Messers dient wiederum eine  schablonenartige Platte p, wie sie schon beim  ersten Beispiel beschrieben wurde.  



  Die Handhabung dieses Messerkopfes ist  ohne weiteres verständlich. Die Stirnzahn  kupplung verbindet Messer und Nabe lösbar  miteinander, um den Austausch abgenutzter  Messer gegen neue zu erleichtern. Das Vor  drehen der     Spanfläche    des Messers gegen den  Zahn der     schablonenartigen    Platte p erfolgt  mit Hilfe der Schnecke v.  



  Natürlich ist die Erfindung nicht auf das  dargestellte Beispiel beschränkt. So könnten  zum Beispiel an Stelle der in den Zeichnungen  dargestellten     fräserartigen    Werkzeuge auch  Schleifwerkzeuge verwandt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPUCH I: Wälzverfahren zum Verzahnen von Kegel rädern mit Bogenzähnen, bei dem die hohlen und erhabenen Zahnflanken in dem gleichen Arbeitsgang geschnitten werden, und zwar mit einem Werkzeug, dessen Schneidkanten sich auf zykloidenförmigen Bahnen in der Ebene des Werkzeugplanrades bewegen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achse (h) des Werk stückes während des Verzahnens aus ihrer durch die Grösse des Teilkegelwinkels (d) ge gebenen Neigung zum Werkzeugplanrad so verschwenkt gehalten wird, dass sich die Wei ten der in das Werkstück geschnittenen Lük- ken, in der Umfangsrichtung des Werkstückes gemessen, am grossen und am kleinen Durch messer der zu erzeugenden Verzahnung pro portional zu ihren Abständen (r., ri) von der flegelspitze (d)
    verhalten. UNTERANSPRUCH: 1. Wälzverfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass evolventenähn- liche Stücke der zykloidenförmigen Schneid kantenbahn als Zahnlängslinien benutzt wer den, wobei sich diese Ähnlichkeit darauf be zieht, dass der Spiralwinkel (,8) in der Mitte des Zahnes mindestens annähernd dem Spiral winkel in der Zahnmitte entspricht, der beim Schneiden evolventenförmig gekrümmter Zähne auftreten würde.
    PATENTANSPRUCH II: Werkzeug zur Ausführung des Verfahrens nach dem Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Symmetrielinie (i) zweier gerader Linien (l1, h),. welche eine gerade Schneidkante (ah) der Messer für die hohlen und eine gerade Schneidkante (ae) der Mes ser für die erhabenen Zahnflanken enthalten, geneigt zu der Achse (c) des Werkzeuges ver läuft, wobei der Neigungswinkel (y) so gross ist, dass das Tragbild auf der hohlen und der erhabenen Zahnflanke beim Abrollen mit dem Gegenrad in der -Zahnmitte mindestens ange nähert gleich weit von Zahnkopfkante und Zahnfusskante entfernt ist. UNTERANSPRÜCHE: 2. Werkzeug nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass seine Messer nach Art von Gewindestrehlern die Form runder Scheiben haben (Fig. 5). 3.
    Werkzeug nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass seine Messer teller förmig gestaltet sind und einen kegeligen Rand aufweisen. 4. Werkzeug nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass seine Messer je lös bar mit einer Nabe verbunden sind und dass diese Naben mit einer Feineinstellvorrichtung ausgerüstet sind (Fig. 7 und 8).
CH300668D 1950-04-01 1950-04-01 Wälzverfahren und Werkzeug zum Verzahnen von Kegelrädern mit Bogenzähnen. CH300668A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7775749B2 (en) 2003-05-22 2010-08-17 Klingelnberg Gmbh Method, bar blade, and use thereof for milling spiral bevel gears and hypoid gears

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US7775749B2 (en) 2003-05-22 2010-08-17 Klingelnberg Gmbh Method, bar blade, and use thereof for milling spiral bevel gears and hypoid gears

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