CH300706A - Schwingbrenner, insbesondere für Heizzwecke. - Google Patents

Schwingbrenner, insbesondere für Heizzwecke.

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CH300706A
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Heizmotoren-Gesellschaft M B H
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Heizmotoren Ges M B H
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    • F24C1/00—Stoves or ranges in which the fuel or energy supply is not restricted to solid fuel or to a type covered by a single one of the following groups F24C3/00 - F24C9/00; Stoves or ranges in which the type of fuel or energy supply is not specified
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    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
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Description


  Schwingbrenner, insbesondere für Heizzwecke.    Die sog.  Schwingbrenner  bestehen be  kanntlich     aus    einem     akustischen        Resonator,     der im Takte seiner Eigenfrequenz     periodisch     ein     Brenngemisch    ansaugt und anschliessend  zur Verpuffung     bringt.    Sie haben ihre erste  technische Bedeutung     als        Rückstossantrieb    für  Flugzeuge und dergleichen gewonnen und be  sassen dabei meist die Form     eines    einseitig  offenen Rohres,

   an dessen geschlossenem Ende  die     Einlassventile    für Luft und     Brennstoff     sowie die Zündquelle (Zündkerze,     Glühkörper     oder dergleichen) lagen, und aus dessen offe  nem     Ende    der     schwingende    Abgasstrahl mit  erheblicher Strömungsenergie austrat     (vergl.     P. Schmidt, 1950, V. D. I.- Zeitschrift, Band  92, Seite 393-399).  



  In neuerer Zeit gewinnen solche Schwing  brenner steigende Bedeutung für     Beheizungs-          zwecke.        Hierbei        entsteht,das    Bedürfnis,     ihren          thermischen        Wirkungsgrad    zu Lasten des       ärodynamischen    Wirkungsgrades     zu    verbes  sern und die     Geräuschbildung    herabzusetzen.

    Dies     erfordert    natürlich eine     Verminderung     der Spitzendrucke     ;des    akustischen Schwin  gungsvorganges und muss deshalb bei einem  Schwingrohr der     bisher    üblichen Art die Sta  bilität der Schwingung gefährden.  



  Man benutzt für     Beheizungszwecke    am  besten einen     Resonator,    dessen Kammer einen  mehrfach grösseren     Querschnitt    besitzt als der       Resonatorhals,    da man hierdurch einerseits  den Wärmeübergang und     anderseits    das ela  stische Element des     Schwingungssystems    ver  grössert.

   Weiterhin sieht man zweckmässig für  den Eintritt des     Brenngemisches    eine Ge-         mischleitung    vor, welche in die Kammer     dies          Resonators    mündet und in die     einerseits    der  Brennstoff sowie     anderseits,    über ein     Rück-          Schlagventil,    die Brennluft     eingeführt    wird,       welches        das        Entweichen    der Brenngase über  diese     Gemischleitung    verhindert.  



  Die Erfindung betrifft eine     Verbesserung     für Schwingbrenner der genannten Art, wel  che dadurch     gekennzeichnet    ist, dass die ge  nannte Gemischleitung nur teilweise ausser  halb der Kammer des     Resonators    verläuft,       wobei    der Luft- und     Brennstoffeinlass    an .den  ausserhalb der     Resonatorkammer    liegenden  Teil dieser     Gemischleitung    angeschlossen     sind,     während ihr offenes     Endstück    die Gestalt  eines frei in die     Resonatorkammer    hinein  ragenden Rohrstückes besitzt.

   Man kann auf  diese     Weise    erreichen, dass die     Verbrennung     im wesentlichen innerhalb     des        genannten,     frei in die     Resonatorkammer    hineinragenden  und daher von dem heissen Gasinhalt dieser  Kammer umspülten Rohrstückes erfolgt und  der     hierbei        aus        dessen,

          öffnung    ausströmende  Pfropfen brennender Gase etwa wie ein Kol  ben die Schwingung     des        Resonators        anstösst.     In diesem Falle     erfolgt    offenbar eine beson  ders wirksame Anregung     des        Resonators    und  das     Frischgemisch    gelangt bereits zur Ver  brennung, bevor es sich mit den in der     Reso-          natorkammer        zurückgebliebenen    Verbren  nungsgasen der     vorangehenden    Verbren  nung vermischt hat.

       Diese    Verbrennungsver  hältnisse     erhält    man     in:        besonders    reiner  Form, wenn man das vom     erwähnten,    in     die          Resonatorkammer        hineinragenden    Endstück      der     Gemischleitung        umschlossene        Voliunen     angenähert gleich dem im     einzelnen    Verbren  nungstakt zur     Verpuffung        gelangenden        Ge-          misehvoliimen    wählt.

       Hierdurch        kann.    man  nämlich erreichen, dass das Frischgemisch       schrittweise    durch die     Gemischleitung        vor-          wärts    geschoben     und    hierdurch     schrittweise     aufgewärmt wird, wobei     jeweils    nur ein be  grenzter     Gemischpfropfen    in     dass    - gegebe  nenfalls bis zur Rotglut - erhitzte     Endstück     der- Gemischleitung eintritt und dort nach  entsprechendem Zündverzug zur Verpuffung  kommt.  



  Bei     Verwendung    von flüssigem Brenn  stoff schlägt die     Verpuffungsflamme    nicht in  den hintern Teil der     Gemischleitung        mxrüek,     wenn man     ,dafür    sorgt, dass     der.Brennstoff          dort    noch nicht verdampft und daher noch       nietet        zündfähig    ist.

   Bei     Verwendung    gas  förmiger     Brennstoffe        kann    man das Zu  rückschlagen der Flamme in den hintern  Teil der Gemischleitung durch wärmeablei  tende - Einbauten zwischen diesem Teil     und          besagtem        Rohrstück        verhindern.        In;    beiden  Fällen bleibt dann das     Rückschlagventil    vor  der     Verpuffungssflamme    geschützt und kann  aus Leder, Gummi, Kunststoff oder derglei  chen in einer Form hergestellt werden, .die  eine genaue     Einstellung    des Ventilwiderstan  des zulässt.

   Der erwähnte Schutz des     hintern          Teils    der     Gemischleitung,    und: des Ventils  durch wärmeableitende Einbauten     ist    auch  bei     Verwendung    von flüssigen Brennstoffen  zweckmässig, !da die Entstehung von     Verbren-          nungsrückständen    hierdurch     vermindert    wird.

    Der Druckstoss der Verpuffung, der sich auf  das frische     Brenngemisch    in ;der     Gemischlei-          tung    überträgt, wirkt sich hingegen     vorteil-          haft    aus; denn er     verbessert    durch Wirbel  bildung die mechanische Aufbereitung des  Brenngemisches.

   Dieser Effekt     kann    durch  wirbelbildende Einbauten in die     Gemischlei-          tung    bzw. durch     seitlichen    Anschluss des       Rückschlagventils    an diese Leitung noch     ge-          steigert        werden.     



  Die Erfindung sei im folgenden an Hand  der     Zeichnungen    an     einigen    Ausführungsbei  spielen erläutert. Es zeigen         Fig.    1 die     Wirkungsweise    eines erfin  dungsgemässen Schwingbrenners an Hand  einer     schematischen        Darstellung    seiner Ele  mente,       Fig.    2 den Schnitt des Mischrohres dieses       Brenners    nach     Linie        II-II    in     Fig.    1,

         Fig.    3 drei verschiedene     Ausführungsfor-          men    für das     Auslassendstück    der     Gemischlei-          tung,          Fig.    4 die Schnittseitenansicht eines Bren  ners für Benzinbetrieb und       Fig.    5 die     wesentlichen    Teile eines Bren  ners für     Dieselölbetrieb.     



  Gemäss     Fig.    1 läuft das Gemischrohr l in  ein     Rohrstück    10 aus, welches frei in die  Kammer 2 eines     Helmholtzschen        Resonators     hineinragt. Dieser besteht aus :der genannten  Kammer 2     und    dem als      Resonatorhals      dienenden Abgasrohr 3. Letzteres     mündet    in  einen     Schalldämpfer,    der von     einer    Kammer  4     und    einem Auspuffrohr 5 gebildet wird.  



  An das     Gemischrohr    1 ist links, kurz vor  seinem     verschlossenen    Ende, ein Rückschlag  ventil 6 seitlich angebaut, das die     Brennllüt-          zufuhr    beherrscht. Weiterhin mündet in das  Gemischrohr 1 die aus dem Vergaser 7 ge  speiste     Brennstoffdüse    B. Man sieht, dass die  Luft- und     Brennstoffeinlasszone    des Gemisch  rohres ausserhalb der     Resonatorkammer    2  liegt.  



  Das in die Kammer 2 hineinragende End  stück 10 des     Gemischrohres    1 wird im Be  trieb aussen ringsherum von den heissen Ab  gasen der Verbrennung     umspült,    so dass seine       Wandung    sehr heiss wird. Sie     i-st    vom hintern,  luftgekühlten Teil des     Gemischrohres    1 durch  ein eingelegtes Rohrbündel 9     (vergl.        Fig.    2)  getrennt. Letzteres reicht bis zur     Ansehluss-          ebene    des in die Kammer 2 hineinragenden  Endstückes 10.  



  Als     Zündquelle    dient der Glühdraht 11,  welcher etwa 1-2 cm tief in das     Auslassende     des Rohrstückes 10 hineinragt. Zum Starten  dient eine Düse 12, über die mittels einer  kleinen Hand- oder Elektropumpe Luft in  das Gemischrohr 1     eingeblasen    werden kann.

    Die     Wirkungsweise    ist folgende      Sobald der     elektrisch    beheizte     Glühdraht     11 warm ist, bläst man über die Startdüse  12 Luft ein, welche sich an der Düse 8 mit  Brennstoff     sättigt    und durch das Rohrbündel  9 nach rechts     strömt.        Wenn    dies     Brennge-          misch    den Glühdraht 11 erreicht, kommt  zur Verpuffung und es entsteht ein Druck  stoss in dem     Gemischrohr    1, welcher vom Ven  til 6 nicht durchgelassen wird und den     Reso-          nator    2,

   3 zu einer     Schwingung    in seiner  Eigenfrequenz anregt. Die. Wärmeableitung  durch ,das Rohrbündel 9 bewirkt hierbei, dass  nur der in das Endstück 10 gelangte Gemisch  pfropfen     P1    verbrennt, während der im. Rohr  bündel 9 und im     hintern    Teil des Gemisch  rohres 1. befindliche Gemischpfropfen P2 von  der Flamme nicht erfasst, sondern nur einer       beschränkten        Erwärmung    sowie einer Kom  pression und     Verwirbelung        unterworfen    wird,  welche seine Aufbereitung verbessern.  



  Im     Verlaiü    der angestossenen Schwingung  folgt dem erwähnten Druckstoss innerhalb der       Kammer    2 eine Unterdruckphase, in der     Reste     des verbrannten     Gaspfropfens        P1    aus dem  Rohrstück 10     herausgesaugt    werden.     Gleich;     zeitig wird dieser Unterdruck über das Ge  mischrohr 1 auf das     Rückschlagventil    6 und  die Brennstoffdüse. 8 übertragen.

   Der Strö  mungswiderstand des     Rüekschlagventils    6 und  seiner Verbindung mit dem Rohrstück 10 ist  so eingestellt, dass hierbei im     betriebswarmen     Zustand nur ein Gemischvolumen angesaugt  wird, welches dem     Volumendes    Gaspfropfens       P1    und damit dem des Rohrstückes 10 ent  spricht.

   Dieses frische     Brenngemisch    schiebt  dann den     bereits    aufbereiteten Gemisch  pfropfen P2 in die     Stellung    des     Pfropfens          P1,    so dass nunmehr     d:er        Gemischpfropfen    P2       das,    Rohrstück 10     erfüllt    und dort nach     einer     kurzen     Verweilzeit    an dem     Glühdraht    11 ent  zündet wird. Es folgt dann die     nächste    Ver  puffung.  



  Da somit bei jeder     einzelnen    Verpuffung  nur ein relativ kleiner, nach beiden     Richtun-          gen    hin durch Gaspolster begrenzter Gemisch  pfropfen verbrennt, erfolgen die Verpuffun  gen sehr weich und übertragen     ihre    Verbren  nungswärme auf ein vielfach grösseres Volu-         men.    Es entsteht daher     im,        Resonator    2, 3  eine angenähert     sinusförmige,    äusserst     stabile          Schwingung    und     ein;

      sehr     günstiger    Wärme  übergang von den heissen Gasen auf     die    Wan  dung dieses     Resonators.     



  Für die Aufrechterhaltung des     Schwin-          gungsvorganges    ist es natürlich von entschei  dender     Bedeutung,        dass    die     Zündung    des Ge  mischpfropfens     P1    möglichst phasenrichtig,  :das heisst in demjenigen Moment     erfolgt,    in  dem der im     Abgasrohr    3 zurückschwingende  Gaspfropfen     gewissermassen        an,    dem  obern       Totpiulkt     der     akustischen.        Kompression.    an  gelangt ist.

   Es hat sich gezeigt, dass man die  phasenrichtige Zündung     @dadurch        erzwingen          kann,    dass man das Rohrstück 10     mindestens     in der Umgebung der Zündquelle 11 in ge  eigneter Form erweitert, derart, dass das       während    :

  der     Unterdruckphase    vom     hintern     Teil des Rohres 1 her angesaugte, der     Wand          des        Rahrstückes    10     entlangstreichende    und  sich dabei erhitzende     Brenngemisch    (Pfrop  fen     Pl)        zunächst        an.    der Zündquelle 11 seit  lich     vorbeiströmt,

      um erst während der aku  stischen     überdruckphase    durch den im Ab  gasrohr 3     zui¯üclr#sehwingenden    Gaspfropfen  gegen diese     Zündquelle        zurückgestaut    zu wer  den. Erst     dann        erfolgt    die Zündung.  



       Fig.    3 zeigt verschiedene, diesem Zwecke  angepasste     Ausführungsformen    des Rohr  stückes 10. Die Lage der Zündquelle 11 ist  durch ein Sternchen     gekennzeichnet,    und der       Strömungsverlauf    des Brenngemisches wäh  rend .des in der     Resonatorkammer    2 erfolgen  den Überganges vom akustischen Unterdruck  zum akustischen Überdruck durch Pfeile an  gedeutet. Das in     Fig.        3:a        dargestellte    Rohr  stück     10a    erweitert     sieh    nach dem Auslass  ende hin trichterförmig.

   Das in     Fig.    3b dar  gestellte     Rohrstück    10b erweitert sich vom       hintern.    Teil des Rohres 1 aus konisch, -tun  hierauf eine     zylindrische    Kammer zu bilden,  während nach     Fig.    3c     der    konisch an den  hintern Teil des     Rohres    1 angesetzte Topf 10c  am     Auslassende    noch mit einer konischen Ver  engung     ausgerüstet    ist, welche .dazu beiträgt,

    die     Strömung    im     gewünschten    Sinne     umzu-          lenken.         Die     Anbringung    der Zündquelle 11 inner  halb des     Rohrstückes    10 ist nicht nur für die  Entstehung der phasenrichtigen     Zündung     wichtig, sondern bewirkt auch, dass die bei  der     Verpuffung        entstehende    Verbrennungs  wärme den     Zündkörper    11 in Glut hält, so  dass dieser nur für den Start elektrisch auf  geheizt     zu    werden braucht.

       Ebenso    hält die  Verbrennungswärme die Wandung des Rohr  stückes 10 auf einer Temperatur von     einigen     hundert Grad Celsius, so dass das     Frischge@          misch    unmittelbar vor der     Zündung    auch       thermisch    gutaufbereitet wird.

   Dagegen blei  ben der     -hintere    Teil des     Gemischrohres    1 und  das Rohrbündel 9 unter dem kühlenden Ein  fluss der Aussenluft und - bei Verwendung  von flüssigem     Brennstoff    - auch durch den  Einfluss der     innern    Brennstoffverdampfung  praktisch kalt, das heisst bei Benzinbetrieb  auf einer Temperatur     von,    etwa 50-70  C.  Beim Betrieb mit     hochsiedenden    Brennstof  fen, wie z. B.

   Dieselöl, bringt man den     mitt=          leren    Teil des     Gemischrohres    1 bzw. der Ge  mischleitung     zweckmässig    in Wärmeaustausch  mit dem     Abgasrohr    3,     um    seine Temperatur  auf etwa 250-500  C zu     erhölhen    und hier  durch die richtige Aufbereitung des     Brenn-          gemisches    sicherzustellen.  



  In der     Praxis    hat es sich als zweckmässiger       erwiesen,    den Glühkörper     11,    von hinten durch  das     Gemischmohr    1     hindurch    in das Rohr  stück 10 einzuführen, um das     Dichtungsge-          winde    des Tragstiels des     Glühkörpers    in eine  möglichst kühle Zone zu     verlegen.    Dabei  kann man diesen Stiel     als        Dämpfungsglied     für das Gemischrohr 1     auobilden        und    zum  Ersatz des     Rohxbündels    9 benutzen.

   Der er  wähnte Stiel muss jedoch streng     symmetrisch     gestaltet     und    sehr genau     zentriert    werden,  damit die Schwingung der Gaspfropfen     Pi,     P2 im Gemischrohr 1 den Charakter einer        unverkanteten        Kolbenschwingung     beibe  hält,     wie    sie das Rohrbündel 9 gewährleistet.

    Am     besten    gibt man dem Stiel die Gestalt  eines Stiftes, :den eine genau zentrierte     Heiz-          wendel        umgibt,    welche mit dem Glühdraht in  Reihe liegt und sich daher beim     elektrischen     Aufheizen     des    Glühdrahtes ebenfalls erwärmt.    Denn     auf    diese Weise wird das     erwünschte          Dämpfungsglied    gleichzeitig dazu herangezo  gen, um eine     verbesserte    Aufbereitung des       Startgemisches    zu erzielen und damit ein  Starten bei jeder Aussentemperatur zu er  möglichen.  



  Den Schnitt eines solchen Gerätes zeigt       Fig.    4. Gleiche Teile sind hierbei mit den glei  chen Bezugsziffern bezeichnet wie in     Fig.    1.  



  Das als     Resonatorhals    dienende Abgasrohr  3     ist    zur     Vermeidung    einer direkten     Beauf-          schlagung    durch die     Verpuffungsflamme     seitlich an die Kammer 2 angesetzt. Es ist  innerhalb     des    zu     beheizenden    Wassermantel  gefässes 13 mit     Einlaufstutzen        W,    und Aus  laufstutzen     ylr2    in     schraubenförmigen    Win  dungen um die     Resonatorkammer    2 geführt.

    An den     obern.    Teil des Rohres 1 schliesst sich  das innerhalb     ider    Kammer 2 gelegene, koni  sche nach     vorn    sich     erweiternde    Stück     10a     dieses Rohres an. Das     Rückseblagventil    6 ist       .mit    einem     Stellknopf    14 zur     Einstellung     seines Ventilspaltes ausgerüstet.

   Die     Zünd-          quelle    11 besteht aus einem     Glühdraht,    wel  cher von dem     metallischen.,    in der Achse des  Rohres 1 liegenden, als elektrische Ab- oder  Zuleitung dienenden     Stift    15     getragen    wird,  während die elektrische Zu- oder     Ableitung     16 des Glühdrahtes in     gut    zentrierten Schrau  benwindungen um diesen, von der     Einlass,

            sehe    des     1VIisehrohmes    her     bis    in     das    Rohr  stück     10a    ragenden Stift 15 herumgeführt.  ist und aus einem Widerstandsdraht besteht,  der sich bei der elektrischen     Aufheizung    des  Glühdrahtes 11 auf etwa 100-200  C er  wärmt.

   Zur sicheren Zentrierung     -ist    an dem       Isolierstück    17 eine metallische     Zentrierspinne     18 vorgesehen, deren Stege an der Wand des       Eintrittsteils        des        Rohrstückes    10 anliegen und  durch ihre Wärmeableitung gleichzeitig .die       Verbrennungszone    nach hinten begrenzen.

   Der       Schalldämpfer    (4, 5) ist in     Fig.    4 nicht dar  gestellt, hingegen ist in ihr noch eine Vorrich  tung 14 gezeigt,     mittels    welcher der Ventil  spalt des     Lufteinlassventils    eingestellt werden       kann.     



  Der in     Fig.    5     wiedergegebene    Brenner be  sitzt einen     Gemischleitungsteil        1a,    der seitlich      an den     Gemisehleitungsteil    1b,<B>10e,</B> angeschlos  sen ist und     dessen    in einer Ebene mit dem  an die Kammer 2     anschliessenden    Teil :des  Abgasrohres 3 verlaufender, ausserhalb der       Resonatorkammer    2 befindlicher Teil 21 mit  diesem Abgasrohr 3 durch     eine    einge  schweisste, massive Kupferbrücke 20 in       Wärmeaustausch    steht.

   Die Zone      a.     des  Rohrstückes     1a    wird     hierdurch    auf etwa 250  bis 500  C aufgeheizt, während die Umgebung  des Ventils 6 praktisch kalt bleibt. Um die  Entfernung etwaiger     Verkokungsnieder-          sehläge        zLi    erleichtern, welche nur in :der  Zone      a     entstehen können, ist das     Rohr-          stück    21 mit einem seitlichen     Reinigungskanal     ausgerüstet, den die Schraube 19 verschliesst.  Die Zündquelle 11     ist    entsprechend     Fig.    4  ausgebildet und bezeichnet.  



  Schwingbrenner der beschriebenen Art  können mit so grossem     Luftüberschuss    Betre  ben werden, dass auch für hoch siedende  Brennstoffe eine     russfreie        Verbrennung    ge  währleistet ist, bei der die Abgase keine mit  dem Auge     erkennbaren    Rückstände mehr ent  halten.

   Der Wärmeübergang vom     Resonator     (2, 3) auf das Wasserbad (13) ist trotz der  relativ kleinen     Wärmeaustausehfläche    so gün  stig, dass sich die Differenz zwischen der     Tem          peratur    der Abgase     und    der Temperatur des  beheizten Mediums     (Wasserbad    13) .auf -etwa  30  C herabdrücken lässt. Die Geräte arbeiten  also     wärmetechnisch    ungewöhnlich günstig  und lassen sich zu     Beheizun;gen    aller     Art    ver  wenden.  



  Weiterhin zeichnen sich die     erläuterten          Schwingbrennerdurchaussergewöhnliche    Start  willigkeit und Stabilität des Schwingungs  zustandes aus. Brenner gemäss     Fig.    4 lassen  sich nach elektrischer     Aufheizung    der Teile  11 und 16 bei Aussentemperaturen bis zu  - 50  C herunter mühelos starten und sind  daher besonders zum Anwärmen von Fahr  zeugmotoren geeignet. Brenner gemäss     Fig.    5  werden zweckmässig zunächst mit     Benzin    an  gelassen     Lmd    erst nach ausreichender Erwär  mung auf     Dieselölbetrieb        umgeschaltet.     



  Die     geeignetste    Betriebsfrequenz für die  erfindungsgemässen Schwingbrenner, auf wel-    ehe der     Resonator    (2, 3)     abzustimmen    ist,  liegt bei etwa 50-100 Hz. Während die bis  her bekannten     Schwingbrenner    meist schon  beim     Ausfall    einer einzigen     Verpuffung    aus  setzten     und    neu gestartet werden mussten, ist       das        frequenzbestimmende    System (2, 3) der  erläuterten Brenner so wenig gedämpft, dass  die Schwingung     sieh    sogar nach einem zu  fälligen Aussetzen von drei bis vier Verpuf  fungen sofort wieder aufschaukelt.

   Hierauf  ist .die hohe Betriebssicherheit dieser neuen  Schwingbrenner     zurückzuführen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwingbrenner mit einem Helmholtz- schen Resonator, dessen Schwingungen durch periodische Verpuffungen eines Brenngemi sches erzeugt werden, dessen Verbrennungs produkte über den Hals des Resonators bus- gestossen werden und welches der Resonator über eine Gemischleitung ansaugt,
    in die der Brennstoff eingeführt wird und die mit einem Rücksehlagventil für den Eintritt der Brennluft in diese Leitung ausgerüstet ist, das ein Entweichen der Brenngase über diese Gemischleitung verhindert, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannte Gemischleitung nur teilweise ausserhalb der Resonatorkam mer (2) verläuft, wobei der Luft- und Brenn stoffeinlass (6, 8) an den ausserhalb der Resa- natorkammer (2)
    liegenden Teil dieser Ge mischleitung angeschlossen sind, während ihr offenes Endstück die Gestalt eines frei in die Resonatorkammer (2) hineinragenden Rohr stückes (10 bzw. 10a bzw. 10b bzw. 10c) be sitzt. UNTERANSPRÜCHE:' Schwingbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das frei in die Resonatorkammer (2) hineinragende End stück der Gemischleitung einen als Zünd- quelle dienenden Glühkörper (11) umschliesst. 2.
    Schwingbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das frei. in die Resonatorkammer (2) hineinragende End stück der Gemischleitung ein Volumen um schliesst, welches angenähert gleich dem je weils im einzelnen: Arbeitstakt de Brenners zur_Verpuffung gelangenden Gemischvolumen ist.
    3. Schwingbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das frei in dk Resonatorkammer (2) hineinragende End- ,stück der Gemischleitung mindestens teilweise einen grösseren lichten Querschnitt besitzt als der ausserhalb der Resonatorkammer (2) liegende Teil dieser Gemischleitung.
    4. Schwingbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, zwischen dem hintern ausserhalb der Resonatorkammer (2) liegenden Teil und dem innerhalb der Reso- natorkammer liegenden Teil der Gemischlei- tung Einbauten (9 bzw. 18) vorgesehen sind, welche :das Zurückschlagen der Verbrennungs- flamme in Richtung auf :die Brennstoffzulei tung<B>(8)</B> verhindern. 5.
    Schwingbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlag- ventil (6) für den Lufteinlass seitlich an die Gemischleitung angesetzt ist. 6. Schwingbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rücks@chlag- ventil für den Lufteinlass mit einer Vorrich tung (14) zum Einstellen des Ventilspaltes ausgerüstet ist. 7.
    Schwingbrenner nach Unteranspruch: 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als Zünd quelle dienende Glühkörper (11-) von einem metallischen. Stiel (15) getragen wird, wel cher in der Achse des Gemischrohres (1) an geordnet ist und von der Einlassseite dieses Rohres her bis in das von der Resonatorkam- mer (2) iunschlossene Endstücl#:
    (10a) dieses Rohres hineinragt. 8. Schwingbrenner nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragstiel (10") des Glühkörpers (11) am Eintrittsteil des von der Resonatorkammer (2) umschlos senen Endstückes (10a) mittels einer Spinne (18) zentriert ist, welche gleichzeitig dazu dient, das Zurückschlagen der Flamme in den hintern Teil des Gemischrohres (1) zu behin dern. 9.
    Schwingbrenner nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, :dass der Glühkörper (11) die Gestalt eines elektrisch heizbaren Glühdrahtes besetzt, dessen eine elektrische Anschlussleitung von dem Tragstiel (15) ge- bildet wird und dessen andere elektrische Ansehlussleitung aus einer Heizwendel (16) besteht, welche den Tragstiel (15)
    konzen- trisch umgibt. 10, Schwingbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das als, Resona- torhals dienende Abgasrohr (3) seitlich gegen das in die Resonatorkammer (2) hineinra gende Endstück der Gemischleitung gerichtet in die Resonatorkammer (2) mündet.
    11. Schwingbrenner nach Patentanspruch, insbesondere für den Betrieb mit hochsieden den Brennstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gemischleitung aus zwei winklig an einandergesetzten Teilen (la und 1b, <B>10e)</B> so zusammengesetzt ist, dass ein Teil (21) des ausserhalb der Resonatorkammer (2) liegen den Rohrstückes (1a) dieser Leitung in einer Ebene mit dem an diese Kammer anschliessen den Teil des Resonatorhalses (3) verläuft, und dass jener Teil (21)
    mit dem Resonator- hals (3) :durch .eine wärmeleitende Metall brück -e (20) verbunden ist.
CH300706D 1951-08-22 1951-08-22 Schwingbrenner, insbesondere für Heizzwecke. CH300706A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136087B (de) * 1954-10-04 1962-09-06 Junkers & Co Erhitzer fuer stroemende Medien, insbesondere fuer Wasser, mit einer als Gasbrenner wirkenden Pulsationsbrennkammer
US4260361A (en) * 1978-10-10 1981-04-07 Ludwig Huber Resonant or pulsating combustion heating apparatus
US5044928A (en) * 1988-11-01 1991-09-03 Paloma Kogyo Kabushiki Kaisha Pulse combustion device

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