CH300850A - Vorrichtung zum Reinigen von Tonerde. - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von Tonerde.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Vorrichtung zum Reinigen von Tonerde. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Tonerde. In derselben soll das Zertrümmern schädlicher Verunreinigun gen des Tones, beispielsweise Kalkknollen oder Steine, vermieden werden, um den Kraft- aufwand -und den Verschleiss der Vorrichtung zu verringern und die Betriebssicherheit zu erhöhen.
Die Vorrichtung zeichnet sich erfin dungsgemäss aus durch mindestens ein dreh bares, mit der Tonerde zu beschickendes Sieb und durch mindestens eine aus elastischem Stoff bestehende Andrückwalze, welche die Tonerde gegen das Sieb drückt. Die Andrück- walze kann z. B. aus Gummi bestehen. Es können auch mehrere Walzen mit unterschied lichem Pressdruck vorgesehen werden. Das Sieb kann die Form einer Trommel, eines Kegels, eines Tellers oder dergleichen haben.
In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen schematischen Längs schnitt und Fig. 2 eine Queransicht einer Aisfüh- rungsform der Erfindung.
Fig. 3 unmdAgeben Einzelheiten der Aus führungsform nach Fig. 1 und 2 im Teil- Längs- bzw. -Querschnitt wieder.
Fig. 5 und 6 veranschaulichen zwei wei tere Ausführungsbeispiele der Erfindung in schematischer Ansicht.
Fig. 7 zeigt noch das Sieb einer weiteren Ausführungsform im Schnitt.
Fig. 8 ist ein Grundriss zu Fig. 7. Fig. 9 zeigt eine besondere Einzelheit im Schnitt.
Nach Fig. 1 und 2 sind auf einer zur Waagrechten geneigten und im Betriebe an zutreibenden Welle a in einiger Entfernung voneinander, zwei Radsterne b mit ihren Naben aufgekeilt, deren flache Radkränze c durch eine grosse Anzahl von radial eingesetz ten und parallel zueinander angeordneten Stäben d miteinander verbunden sind.
Diese Längsstäbe d weisen, wie die Fig. 3 und 4 erkennen lassen, einen keilförmigen Quer schnitt auf und sind mit je einer Reihe neben- einanderliegender Ausspariuigen e versehen, in die Querringe feingesetzt sind, so dass ein. rostartiges Sieb entsteht. Diese Querringe f können auch andern, beispielsweise keilförmi- gen, Querschnitt haben. Das Sieb kann aber auch aus Draht oder gelochtem Blech beste hen. Das trommelförmige Sieb wird auf sei ner Aussenseite mit der zu reinigenden Ton-.
erde beschickt. Zu diesem Zwecke ist auf der Oberseite der Trommel eine Aufgabeschurre g vorgesehen, die in der Nähe des Trommel umfanges endet. In einigem Abstande vor die ser Schurre g ist eine aus elastischem Stoff, z. B. Gummi, gefertigte Andrückwalze h frei drehbar gelagert. Diese Andrückwalze h wird von zwei Armen k getragen, die um die Achse i schwenkbar sind und die an den Enden durch einstellbare Gewichte m oder Federn belastet werden.
Bei der in Fig. 2 durch einen eingezeich neten Pfeil kenntlich gemachten . Drehrich- tung des Trommelrostes wird die aufgege bene Tonerde mittels der Walze h durch die rechteckigen oder quadratischen Sieböffniun- gen hindurch und in das Innere der Trommel hineingedrückt, dort zweckmässig mittels einer (nicht dargestellten) Abtrennvorrichtung, z. B. eines Stahldrahtes oder Messers, abge schält und verlässt diese auf der angesetzten Schurre oder einer sonstigen geeigneten Trans portvorrichtung, z.
B. einem Transportband. Die festeren Verunreinigungen der Tonerde (Kalkknollen, Steine, Wurzeln) werden vom Trommelumfang mitgenommen, schlüpfen unter der nachgiebigen Andrüekwalze h hin durch und fallen seitlich von der Trommel ab, ohne dass sie zerkleinert werden und in die gereinigte Tonerde gelangen können.
An der Unterseite der Rosttrommel sind innlaufende Bürstenwalzen o vorgesehen, welche die Rostfläche reinigen. Man kann diese Walzen o auch durch Schaber ersetzen. Am besten haben sich Gummiplatten als Scha ber bewährt.
Der Antrieb der Trommel kann durch Ritzel erfolgen, die in auf der Welle a auf- gekeilte Zahnräder eingreifen, oder auch durch einen Motor mit UntersetzLmgsgetriebe.
Statt nur einer Andrückwalze h kann man auch mehrere, hintereinander wirksam wer dende Walzen verwenden, die zweckmässiger weise mit unterschiedlichem Pressdruck arbei ten.
Auch kann man, wie Fig. 5 an dem Bei spiel einer waagrecht gelagerten Siebtrommel zeigt, statt durchgehender Andrückwalzen auch mehrere kurze Walzen r verwenden, die in mehreren Reihen nebeneinander angeord net sind und die einzeln oder gemeinsam heb- und senkbar gelagert sind und gleich oder verschieden belastet werden können. Dabei sind die Walzen der einen Reihe den Lücken der nächsten Reihe entsprechend angeordnet. Das Sieb kann statt, wie gezeichnet, zylin drisch auch prismatisch oder abgestiunpft pyramidal gestaltet sein.
Ein Trommelsieb kann auch derart ausgebildet sein, dass seine Welle, wie Fig. 6 zeigt, nur durch den Rad stern des geschlossenen Trommelendes hin durchgeht. Der Radkranz c am Auslaufende kann zu seiner Führung auf Rollen s laufen. Das hat den Vorteil, dass das Auslaufende der Rosttrommel nicht durch die Speichen eines Radsternes eingeengt wird. An die Stelle der Stäbe<I>d</I> und Querringe<I>f</I> kann ein entspre chend gebogenes und entsprechend gelochtes Siebblech treten.
Zwischen den Längsstäben d und den Quer ringen f, die auch aus einfachen Drahtringen bestehen können, kann man einfache, die Längsstäbe d haubenartig überdeckende Ver bindungsglieder w anordnen, z. B. aus Blech, die an den Aufnahmestellen der Drahtringe entsprechend ausgestanzte Aussparungen x aufweisen, wie aus Fig. 9 ersichtlich. Das hat den Vorteil, dass die Längsstäbe d geschont werden und dass die Änderung der Lochbreite ohne Ausbau der Längsstäbe lediglich durch Auswechselung der Blechkappen w gegenüber solchen mit veränderter Entfernung der aus gestanzten Aussparungen erfolgen kann.
Im wesentlichen die gleiche Wirkung kann man erzielen, wenn man statt einer Siebtrom mel ein tellerförmiges Sieb t gemäss Fig. 7 und 8 wählt, das durch seine senkrechte Welle v angetrieben wird und auf dessen waag rechter Fläche in der Zeichnung nicht darge stellte, ebenfalls aus elastischem Stoff beste hende Andrückwalzen aufliegen. Es können auch mehrere, in passenden Abständen über einander angeordnete Tellersiebe mit unter schiedlichen Masehenweiten vorgesehen wer den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Reinigen von Tonerde, gekennzeichnet durch mindestens ein mit der Tonerde zu beschickendes Sieb und durch min destens eine aus elastischem Stoff bestehende Andrückwalze, welche die Tonerde gegen das Sieb drückt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sieb die Form eines Rotationskörpers hat. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Sieb trommel- förmig ist und auf seiner Aussenseite mit der Tonerde beschickt wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es mehrere schei benförmige Siebe unterschiedlicher Maschen weite aufweist, die übereinander angeordnet sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es mehrere An- drückwalzen (h) aufweist, die mit unter schiedlichem Druck arbeiten.5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass mehrere kurze Andrüclwalzen (r) in mehreren Reihen neben einander angeordnet sind, wobei die Walzen einer Reihe den Lücken einer andern Reihe entsprechend gesetzt sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sieb aus Draht besteht. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sieb aus Blech besteht. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sieb aus Längs stäben mit keilförmigem Querschnitt und aus Querringen zusammengesetzt ist. 9.Vorrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Längsstäben<I>(d)</I> und den Querringen<B>(f)</B> Verbindungsglieder (w) angeordnet sind, welche die Längsstäbe überdecken und mit zur Aufnahme der Querringe dienenden Ausspa rungen (x) versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
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| WO1988009211A1 (fr) * | 1987-05-19 | 1988-12-01 | Kemetter Georg L | Dispositif de preparation de materiaux |
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1952
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Cited By (2)
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| US5078327A (en) * | 1987-05-19 | 1992-01-07 | Kemetter Georg L | Device for the processing of materials |
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