CH300977A - Verfahren zum Laden von Blitzlicht-Lampenkolben mit brennbarem Material und Apparat zum Ausüben dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Laden von Blitzlicht-Lampenkolben mit brennbarem Material und Apparat zum Ausüben dieses Verfahrens.

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CH300977A
CH300977A CH300977DA CH300977A CH 300977 A CH300977 A CH 300977A CH 300977D A CH300977D A CH 300977DA CH 300977 A CH300977 A CH 300977A
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outlet end
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Company General Electric
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Gen Electric
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices
    • F21K5/02Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices ignited in a non-disrupting container, e.g. photo-flash bulb

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  Verfahren zum Laden von Blitzlicht-Lampenkolben mit brennbarem Material  und Apparat zum Ausüben dieses Verfahrens.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine Vorrichtung zum Einbringen eines zer  knitterten w olleähnlichen Füllmaterials in  die Kolben von Blitzlichtlampen.  



  Die Herstellung und das Einbringen des  brennbaren Füllmaterials ist eine sehr  schwierige und grosse Genauigkeit heischende  Arbeit, da sie die Einführung eines ausser  ordentlich feinen     fadenähnlichen    Materials  und das Montieren einer nach genauen Be  stimmungen zusammengestellten Masse inner  halb des Lampenkolbens miteinschliesst. Die  heute auf dem Markt erhältlichen Blitzlicht  lampen sind zum Beispiel entweder mit einem  sehr feinen Draht oder sehr schmalen Strei  fen aus Folie versehen, wobei dieser Draht  oder diese Streifen im Innern der Lampe  gleichmässig verteilt sind. Die Wirkung die  ser Lampen hängt von der sehr schnellen Ver  brennung des genannten     Brennmaterials    in  der gasförmigen, die Verbrennung unterhal  tenden Atmosphäre ab, die auch im Kolben  eingeschlossen ist.

   Die Eigenschaften des  brennbaren Materials müssen derart sein, dass  erstens letzteres so über das ganze Innere der  Lampe verteilt werden kann, um mit dein  gasförmigen Element eine möglichst vollstän  dige Mischung zu bilden, und dass zweitens       dieses    Material seine ursprüngliche Lage in  der Lampe beibehält, bis die Lampe verwen  det werden kann.

   Die bekannte Praxis besteht  darin, die brennbaren Materialien im Lampen-         kolben    so gleichmässig als möglich zu ver  teilen     und    sich auf die     Steifigkeit    derselben  bezüglich ihrer Abstützung gegen die Kolben  wand und die andern Lampenteile zu verlas  sen, um die     Materialien    in ihrer ursprüng  lichen     Einfüllage    festzuhalten.  



  Die     Handhabungs-    und     Verteilphasen    der  Fülloperation bieten die grösste     Schwierig-          keit,    da die Brennmaterialien gewöhnlich aus  Aluminium,     Magnesium    oder deren Legierun  gen bestehen, -und eine Dicke von etwa  0,025 mm aufweisen, wodurch sie ausser  ordentlich leicht an Gewicht und dabei schwer  zu erblicken sind. Die praktische Durchführ  barkeit aller Operationen hängt natürlich  davon ab, ob sie in einem kommerziellen Mass  stab und wirtschaftlich angewendet werden       können.     



  Die Erfindung bezweckt, diese Füllopera  tion zu erleichtern.  



  Nach der vorliegenden Erfindung ist das  Verfahren zum Laden von     Blitzlicht-Lampen-          kolben    mit einem     aus    feinen Streifen be  stehenden     brennbaren    Material unter Ver  wendung eines     Luftstromes    dadurch gekenn  zeichnet, dass separate     Streifen.        Verwendung     finden, die von dem Luftstrom durch eine  sich in den zu füllenden Kolben erstreckende       Leitung    mit solcher Geschwindigkeit hindurch  gefördert werden,

   dass     sie    beim Auftreffen  auf den Kalben zerknittern und den Kolben      allmählich mit einer wirren und lose inein  andergreifenden Masse von Streifen von  seinem offenen Ende nach dem geschlossenen  Ende zu füllen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft auch  einen Apparat zur Durchführung des genann  ten Verfahrens. Dieser Apparat ist dadurch  gekennzeichnet, dass er einen zur Aufnahme  des Lampenkolbens bestimmten Träger ent  hält, an den einerseits eine Leitung ange  schlossen ist, derem Einlassende das brenn  bare Material zugeführt     wird    und deren Aus  lassende derart in bezug auf den Träger an  geordnet ist, dass es sich in den auf den  Träger aufgesetzten     Lampenkolben    erstreckt,  wobei an einem in bezug auf das Auslassende  der Leitung rückwärtig liegenden     Punkt     Mittel angeschlossen     sind    zur Erzeugung eines  nach dem Auslassende zu gerichteten Luft  stromes in der Leitung.  



  Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs  gemässen Vorrichtung sowie Varianten sind  in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen  Fig.1 einen Vertikalschnitt durch einen  zentralen Teil der     Vorrichtung,     Fig. 2 einen Grundriss dazu,  Fig.3 eine perspektivische Ansicht des  Einlassrohrkopfes in grösserem Massstab,  Fig.4 und 5 einen Vertikalschnitt durch  einen abgeänderten Kolbenhaltekopf in grö  sserem Massstab,  Fig. 6 einen Aufriss des Steuerschalters  und zugehöriger     Ausrüstung    und  Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch den  Füllkopf der Vorrichtung.  



  In den Fig.1 und 2 befindet sich ein Kol  ben 10 im Zustand des Füllens mit Streifen  oder Bändern 11 aus brennbarem Material.  Der Kolben 10 wird von einem der beiden  Köpfe 12 (oder 12a) festgehalten, die links  auf dem Arbeitstisch 13 montiert sind, und  zwar über dem Kopfende einer Einlassröhre  14 des Kopfes 12, die das Mittel zur Heran  führung der Streifen oder Bänder 11 bildet.  Ein Gummiring 15 und die Fassung 16 des  Kopfes 12 dichten den offenen Hals 17 des  Kolbens 10 gegen die Aussenluft und ermög  lichen ein Evakuieren des     letzteren,    so dass    ein Luftstrom, der die Streifen 11 in den  Kolben 10 auf die gewünschte Art und  Weise tragen kann, aus dem Einlassrohr 14  austreten kann.  



  Beim vorliegenden Beispiel ist die Einlass  röhre 14 mittels des Verbindungsstückes 19  dem Rohr 20 und der Düse 21 direkt mit der  Vorrichtung 18 zur Herstellung der Streifen  11 verbunden. Das Rohr 20u und die Düse  21a sind zur Verbindung der Einlassröhre  14a des benachbarten Kopfes 12a mit der Vor  richtung 18 vorgesehen. Die ganze übrige, mit  den Köpfen 12 und 12a verbundene Aus  rüstung liegt auch im Doppel vor; normaler  weise ist der eine oder andere der beiden  Köpfe 12, 12a und die eine oder andere diesen  Köpfen zugeordnete Ausrüstung in Betrieb.  Die Streifen 11 werden also in eine der bei  den Düsen 21, 21a eingesogen, so schnell sie  hergestellt werden, und zwar zufolge des Ein  saugens von Luft in die Düse,     -Lind    gelangen       dann    in den vom Kopf 12 oder 12a. gehaltenen  Kolben 10.

   Die Doppelausführung der Ein  füllapparatuT ermöglicht es der Betriebs  person, die am linken Rand des Apparates  steht, den durch den einen Kopf 12 oder 12a  gefüllten Lampenkolben zu ersetzen und zu       begutachten,    während ein anderer Lampen  kolben 10 auf dem benachbarten Kopf ge  füllt wird, wodurch die     Leistungsfähigkeit    des  Apparates     fast    verdoppelt. wird.  



       _-    Das in die Kolben 10 eingefüllte Brenn  material erscheint zuerst im     Sehneidappar        at     18 in Form einer Folie 22 aus  vollhartem   Aluminium 0,015 mm dick, die keine     Streifen-          oder        Bandform    annimmt, bis     sie    über die  Messerscheide 23 und in den Weg der       Schneidkanten    des Drehmessers 24 getan t.

    Die Arbeitsfolge ist     nun    so, dass die  Folie 22     zwischen    die     ortsfeste    Messerscheide  23 und das Joch 25 mit gleichförmiger Ge  schwindigkeit, direkt proportional zur     Um-          laufgeschwindigkeit    der     Zuführrollen    26  und 27, vorgeschoben wird und dass separate  Streifen oder Bänder 11 davon abgeschnitten  werden. Jeder dieser Streifen 11 ist nur  0,15 mm breit und besitzt eine     Lärnge    gleich  der Breite der Folie 22, das heisst 20 cm, un-      geachtet der konstanten Vorschuboperation  und des intermittierenden Schneidvorganges.

    Die ortsfeste     Messerschneide    23 ist auf einem  Rahmen 29 des den Schneidapparat 18 tragen  den Bettes 29 montiert, während das Dreh  messer 24 in verlängerten Teilen 30 des Rah  mens 29 drehbar gelagert ist und von der  Riemenscheibe 31 über die Kupplung 32 an  getrieben wird. Die Riemenscheibe 31 ihrer  seits wird vom Riemen 33,     vorzugsweise    von  einem Elektromotor und Untersetzungsge  triebe (nicht gezeigt) aus, angetrieben und  treibt die obere Zuführrolle 26 über das  Untersetzungsgetriebe 34, die Zahnräder 35  bis 39 des Getriebesatzes 40 und die Welle 41.  Die Riemenscheibe 31 und das Zahnrad 35  sind auf Wellen montiert, die sich vom Unter  setzungsgetriebe 34 aus erstrecken, während  die Zahnräder 36-38 auf indirekt vom Rah  men 29 getragenen Achsen montiert sind.

    Kämmende Zahnräder 42 (Fig.2) sind auf  den Achsen der Zuführrollen 26, 27 vorge  sehen, so dass diese sich mit derselben Ge  schwindigkeit drehen.  



  Der Betrieb der Schneidvorrichtung ist  kontinuierlich, wobei aber dieser in regel  mässigen Intervallen, nach Herstellung der  für eine Lampe gewünschten Anzahl von  Streifen 11, für einen Augenblick unter  brochen wird, indem die Folienvorschubmittel  zur Ruhe kommen. Die Betriebsperioden und  die     Pausen    werden durch die Zähnezahl in  verschiedenen Gruppen atü demn ersten Zahn  rad 35 des Getriebesatzes 40 bzw. die Ab  stände zwischen jeder Gruppe festgelegt und  bilden ein automatisches Mittel, durch das  für jeden Kolben 10 - wie nachstehend be  schrieben - bestimmte Zahlen von Streifen  11 geliefert werden können.  



  Der den zu füllenden Kolben tragende  Kopf 12 wird einer Evakuation unterzogen,  und es wird um die Mündung der Düse 21  eine beträchtliche Saugwirkung erzeugt. Düse  21 ist direkt unter dem Mittelteil der orts  festen Messerschneide 23 angeordnet. Die       Saugwirkung    ist genügend stark, um den  Mittelteil der Streifen 11 unmittelbar nach  deren Erzeugung in die Düse 21 hineinzu-    saugen. Jeder Streifen 11 wird vollständig in  die Düse 21 hineingetragen, bevor der nach  folgende Streifen 11 an die Reihe kommt.

   Die  Lage der Düse 21 ist nicht genau definiert;       letztere    soll aber     vorzugsweise    so nahe     als     möglich an die Schneidkanten herangerückt  werden, um die Zeitspanne zu begrenzen,  während der die Streifen 11 Luftzügen und  andern Störeinflüssen     unterworfen    sind. Ein  Träger 43 hält die Düse 21 in ihrer Stellung  gegenüber dem Messerbett 28 fest. Im  M M oment, da die Streifen 11 unter den Ein  fluss der Saugwirkung gelangen, werden sie  einer verhältnismässig geraden Linie auf ihre  volle Länge auseinandergespreizt, und, wenn  sie unter einem Mikroskop betrachtet würden,  wären sie an verschiedenen Punkten bald in  der einen und bald in der andern     Richtung     verdreht.

   Die Streifen 11 sind augenscheinlich  im  vollharten  Zustand der Folie 22, sind  aber keinen innern Spannungen unterworfen  und haben daher kein gleichmässig oder un  gleichmässig lockiges oder welliges Aussehen,  wie es im allgemeinen gewissen Haaren,  Wollen oder Metalldrähten zukommt.  



  Es wird angenommen, dass jeder Streifen  11 separat durch die Düse 21, das Rohr 20,  das     Anschlussstück    19     und    das     Einlaufrohr    14  passiert., obschon die     Schneidvorrichtung    mit  einer Geschwindigkeit     betrieben    wird, die pro  Sekunde über 100 Streifen 11     erzeugt.    Da die  Streifen 11 der Länge nach zusammengelegt  sind, beanspruchen sie nur wenig mehr als  den halben Raum, den sie in     gestreckter    Lage  einnehmen würden, und werden von dem  durch den Apparat fliessenden     Luftstrom          wirkungsvoller    mitgenommen.

   Die Biegungen  im Rohr 20 weisen einen grossen     Krümmimgs-          radius    auf, so dass die Streifen 11     möglichst     ungehindert durchtreten können. Jegliche  Massnahme     ist    getroffen, um den Apparat  frei von     allen    scharfen     Kanten    und Ein  engungen zu halten, die einen Streifen 11  stören oder zurückhalten könnten.

   Die offene  Mündung der Düse 21     (Fig.3)        ist    ausge  weitet, um in     Ausfluchtung        mit    den Streifen  11 eine     verhältnismässig    lange, enge Öffnung  zu     bilden,    und sie ist an allen Kanten,     sowohl         innen- wie aussenseitig, abgerundet. Das ent  gegengesetzte Ende der Düse 21 ist nach ein  wärts verengt, um in das konische Ende des  Rohres 20 zu passen, und ist ganz wenig ab  gerundet, so dass die Streifen 11 sich darauf  nicht verfangen können.

   Eine entsprechende  Verbindung ist zwischen dem entgegengesetz  ten Ende des Rohres 20 und dem     Anschluss-          stück    19, aus den gleichen     Überlegungen    her  aus, hergestellt. Gummiabdichthülsen 44 um  schliessen die benachbarten Teile beider Ver  bindungsstellen, um das Rohr 20 in seiner  Lage festzuhalten und um jede Leckmöglich  keit durch diese Stellen auszuschliessen. Die  Verbindung zwischen Anschlussstück 19 und  Einlassrohr 14 ist durch die schwach erwei  terte Öffnung des     letzteren    und durch die  Abrundung der benachbarten Abschnitte des  Anschlussstückes 19 und des Rohres 14 ge  kennzeichnet.

   Während des Passiereis der  Streifen 11 durch Düse 21, Rohr 20, An  schlussstück 19 und Einlassrohr 14 werden  diese etwas zerknittert, zufolge ihrer sehr  geringen Stärke und hohen     Geschwindigkeit.     Zur Hauptsache wenden aber die Streifen 11  nach ihrem     Einströmen    in den Lampenkolben  10, durch Auftreffen auf der Innenwand der  selben, zerknittert. An diesem letzteren Zeit  punkt verwickeln sich die Streifen 11 sehr  wahrscheinlich mit den voraus- und nach  eilenden Streifen 11 und bilden eine wirre  Masse, die durch den Luftstrom durch den  Kolben 10 verteilt wird.

   Die Bewegung der  Streifen 11 ist zu rasch, um genau verfolgt  werden zu können, da sich die Streifen 11  last augenblicklich vom Boden des Kolbens 10  aufbauen, bis sie eine sehr gleichmässige  Massenfüllung des ganzen kolbenförmigen  Teils des Lampenkolbens 10 bilden. Die Pro  portionen des Einlassrohres 14, des Rohres  20 und der andern Teile des Apparates und  die Luftdurchströmgeschwindigkeit sind so  gewählt, dass eine     gewisse    Anzahl von Strei  fen 11, gleich dem     gewünschten    Betrag von  Brennmaterial für eine Lampe, so stark zer  knittert werden, dass sie möglichst weitläufig  durch das Innere des Kolbens 10 verteilt  werden.

   Eine Betrachtung der zerknitterten    Masse ergibt, dass die Streifen 11     schleifen-          und    bogenförmig in jeder denkbaren Rich  tung und in ungleichmässigen Abständen in  einander verschlungen sind und allgemein  ein lockiges     Aussehen    haben.  



  Sowohl das endgültige Zerknittern der  Streifen 11, das eintritt, wenn die Streifen 11  auf das gebogene Kopfende des Kolbens 10  auftreffen, als auch die Verteilung der Strei  fen 11 durch das Kolbeninnere werden bis  zu einem gewissen Grade durch die Lage des  Rohres 14 im Kolben 10 und die Krümmung  und     Oberflächenbeschaffenheit        desselben     festgelegt. Bei den durch den gezeigten  Kolben 10 dargebotenen speziellen Bedingun  gen ist es vorteilhaft, das Einlassrohr 14 genau  in der Axe des Kolbens 10 anzuordnen und  das Ende     dieses    Rohres 14, das sowohl innen  wie aussen gegenseitig abgerundet ist, 16 mm  vom Kopf des Kolbens 10 fernzuhalten.

   Es  können andere Abstandsverhältnisse mit Er  folg verwendet werden, wobei aber dafür zu  sorgean ist, das Ende des Einlassrohres 14 nicht  im Hals 17 des Kolbens 10 festzulegen, dieses  zu weit vom Kopf des letzteren zu entfernen,  da sonst die Streifen 11 nicht mit genügend  Kraft auf diesen Kopf auftreffen, wodurch,  sich dort ein leerer oder toter Luftraum bil  den könnte. Im letzteren Fall ballen sich die  Streifen 11 im Kopf des     Kolbens    10 zusam  men und sammeln sich dort an. Wie     hl        Fig.    1,  4 und 5     gezeigt,    erstreckt sich das     Einlassrohr     (14, 14' oder 14") in den Kolben bis zu einem  über dem     maximalen    Durchmesser des Kol  bens hinaus gelegenen Punkt.

   Der Kolben 10  ist     innenseitig    mit einer     Lackschicht    über  zogen, die genügend trocken sein muss, um  nicht die Bewegung der Streifen 11     zrt          hindern.     



  Ein     weiterer,    für die Verteilung der  Streifen 11 im Kolben 10     massgebliches,     Faktor bildet, der     Luftstrom    im Kolben, der  sich aus der Ablenkung der eintretenden Luft.  ergibt. Nachdem die Luft, nach Auftreffen  auf den Kolben 10, ihre Richtung     wechselt.     strömt sie     abwärts,    wobei ihre Geschwindig  keit allmählich     abnimmt.,    bis sie dann durch  die     Einschnürtlng    zwischen dem     Einlassrohr         14 und dem Kolbenhals ausströmt. Zu diesem  Zeitpunkt übt sie nur noch eine geringe Wir  kung auf die Streifen 11 ans, und letztere  werden dort gefangen.

   Der Hals des gezeigten  Kolbens 10 weist einen Innendurchmesser  von 12,5 mm auf, und das Einlassrohr 14  einen Aussendurchmesser von 11,1 mm. Der  von der ausfliessenden Luft durchströmte  Ringraum im Hals 17 ist somit 0,7 mm breit.  Die Luft strömt im Hals 17 abwärts und  dann aufwärts ins Rohr 45.  



  Die Fülloperation ist sehr empfindlich  gegenüber Differenzen. Falls es wünschens  wert ist, verschieden gestaltete Kolben zu  füllen, kann es     wünschenswert    sein, den Ein  füllkopf 12 etwas gemäss den in Fig. 4 Lind 5  gezeigten Varianten abzuändern. Der Ein  füllkopf 12', zum Beispiel in Fig.4, ist. be  sonders zur Aufnahme eines kurzhalsigen  Lampenkolbens 10' geeignet, dessen Form  fast genau dem Kolben 10 entspricht und  der genau wie der andere Kopf 12 arbeitet.  Der Kopf 12', der kürzer ist, weist einen  Dichtungsring 15' auf, der den Körper 16'  zum guten Teil ausfüllt, nebst einer Einlass  röhre 14' mit einem speziell geformten Teil  46, der den Durchfluss von Luft durch den  Kolbenhals 17' einengt.

   Der Einfüllkopf 12"  in Fig. 5 ist insbesondere zur Aufnahme von  langhalsigen Kolben 10" geeignet, die eine  gegenüber Kolben 10 oder 10' verschiedene  Form und Grösse aufweisen, und besitzt zu  sätzliche Hilfsmittel zur gleichmässigen Ver  teilung der Streifen 11 im Kolbeninnern. In  diesem speziellen Fall ruht der Kolben 10"  auf einem Dichtungsring 15" innerhalb einer  zentralen Öffnung eines vom Körper 16" des  Kolbens 10" getragenen Zahnrades 47 und  wird durch die Rotation des letzteren mit 60  U. p. M. um eine vertikale Achse gedreht.

   Zu  folge dieser Rotation werden die Streifen 11  nach allen Seiten des Kolbens 10" in gleicher  Zahl     verteilt,    ungeachtet     irgendwelcher    Zu  stände, die sich     einstellen    können, um die  Streifen 11 rechts oder links von der Einlass  röhre 14" zu werfen. Wie ersichtlich, ist der  Kopf des Kolbens 10" weniger stark ge  krümmt und daher gegenüber einem exzen-    trischen Zustand oder einer Variation in der  Abgabe der Streifen 11 empfindlicher. Das  Zahnrad 47 wird durch eine Schulter 48  auf seiner Unterseite in der richtigen  Lage gehalten, welche Schulter in eine  Aussparung im Körper 16" des Kopfes 12"  eingreift, und wird über ein Zahnrad 49 an  getrieben, das auf einer Welle 50 sitzt.

    Letztere wird von einem benachbarten Mittel  (nicht gezeigt) aus über den Riemen 51 und  die Riemenscheibe 52 angetrieben. Ein an  der Arbeitsfläche 13 des Apparates befestig  ter Träger 53 stellt eine Abstützung     für    die  Welle 50 und das Zahnrad 49 dar, und ein  Schutzblech 54 deckt die Zahnräder 47 und 49.  



  Bei diesem letzteren Beispiel     isst    auch die  Einlassröhre 14" von verschiedener Konstruk  tion und weiter vom Kopf des Kolbens 10"  weg entfernt. Die Einlassröhre 14" erstrecht  sich abwärts durch den Boden des Kopfes  12" bis zu einem Punkt, wo sie direkt an das  Rohr 20 angeschlossen werden kann, und wird  durch in eine ihren untern Teil     umgebende     Hülse 56     eingelassene    Schrauben 55 festge  halten.

   Diese Hülse 56 dient als     Mittel    zur       Steuerung    des     Luftdurchflusses        und    zur       Gefangenhaltung    der     zerknitterten    Streifen  11 im letzteren und reicht hinauf in den Hals  17" des Kolbens 10". Die     Dichtung    57 und  die     Brille    58 dichten die Öffnung     zwischen          Einlassröhre    14" und Hülse 56.  



  Am Körper, 16 des Kopfes 12 ist ein an  letzteren angeschlossener Apparat zur Steue  rung der     Evakuation    und zur Verhütung des       Hineinziehens    von Fremdstoffen, zum Bei  spiel eines Streifens 11, in die     Vakutunvor-          richtung    vorgesehen.     Dieser    Apparat besteht  aus dem Röhr 45, dem Auffanggerät 59, dein  Rohr und den Rohrverbindungsstücken 60  und ist an eine     Vakuumlage        angeschlossen,     mittels welcher bei einem Barometerstand  von 740 mm     Hg    ein     Vakulun    entsprechend  550-650 mm     Quecksilbersäule    erzeugt wer  den kann.

   Das erforderliche Vakuum wird  durch die Grösse und Oberfläche des Lam  penkolbens und andere Faktoren im In  nern des Apparates     bestimmt.        Vorzugsweise     schliesst die die Vakuumpumpe mit dem      Steuerventil 62 verbindende Leitung ein  Manometer und ein     zweites        Steuerventil    mit  ein, so dass die Bedienungsperson das     ge-          wvünschte    Vakuum einstellen kann. Die bei  den Fanggefässe 59 und 61 sind gleich und  so     angeordnet,    dass Luft durch eine seitlich  an der Kappe 64 vorgesehene     Öffnung    63  hineingezogen wird und durch das Sieb 65  passiert, bevor sie (las Gefäss durch die  Bodenöffnung verlässt.

   Das Sieb kann mit  der Kappe 64 entfernt werden und ist von  geeigneter Feinheit, um alle Teilchen von  etwelcher Grösse, die durch den Kopf 12 hin  eingezogen werden, festzuhalten. Das Steuer  ventil 62 anderseits entspricht einem mit  demn Kopf 12a verbundenen Ventil, das zu  sammen mit diesem durch Manipulation des  am Sehneidapparat 18 befestigten Schalters  66 betätigt wird. Die Ventile 62, 62a und  der Schalter 66 sind so mit der den Apparat  mit Strom speisenden elektrischen Leitung  verbunden, dass abwechselnd das eine und  dann das andere Ventil mit der Saugleitung  verbunden wird.

   Diese Betriebsunterbrüche  bedingen, dass die Vakuumlage mit dem Kopf  12 bzw. 12a verbunden wird, und fallen mit  aufeinanderfolgenden Betriebsperioden des  Sehneidapparates 18 zusammen, während  welchen eine bestimmte Zahl von Streifen  11 - entsprechend der zur Füllung einer  Lampe benötigten Anzahl - fabriziert wird.  Auf diese Weise werden viele Lampenkolben  durch die abwechselnde Tätigkeit der beiden  Köpfe 12 und 12a aufeinanderfolgend mit  einer bestimmten Anzahl von Streifen 11 ge  füllt. Wie in Fig.2 und 6 gezeigt, ist der  Schalter 66 auf dem am Rahmen 29 des  Schneidapparates 18 befestigten Arm 6 7  montiert und wird durch den am Arm 69  schwenkbar befestigten Hebel 68 betätigt.  Letzterer wirkt auf den Steuerstift 70 des  Schalters 66 und den Nocken 71 ein.

   Der  Nocken 71 ist auf der ständig umlaufenden  Welle 72 der Antriebsvorrichtung für den  Schneideapparat 18 montiert und ist so kon  struiert, um den Hebel 68 und damit den  Kontrollstift 70 während der Ruhepausen  des Schneidapparates zu beeinflussen. Schal-    ter 66 ist einpolig, mit doppeltem Wurf und  vollständig eingeschlossen. Dieser Schalter  wird     durch    den     Angriff    des Hebels 68 an  einem erhabenen oder vertieften Teil der  Nocke 71 betätigt. Letzterer seinerseits ist  zusammen mit Zahnrad 35 auf der Welle 72  befestigt und daher automatisch mit den  Arbeitsperioden des Sehneidapparates 18  tempiert.  



  Wenn zum Beispiel der Kolben 10 auf  Kopf 12 gefüllt ist und der Apparat einen  Kolben auf Kopf 12a zu füllen beginnt, ent  fernt die Bedienungsperson den gefüllten  Kolben 10 vom untätigen Kopf 12 und er  setzt diesen durch einen frischen Kolben.  Darauf wird der gefüllte Kolben 10 im       Augenschein    geprüft, ob die Verteilung der  Streifen 11 richtig ist. Je nach Prüfung wird  der gefüllte Kolben dann entweder den  fertigen Kolben zugeteilt oder über die Düse  73 des Durchspülkopfes 74 (Fig.2 und 7)  gestülpt.

   Gelegentlich kann. ein Kolben, nicht  richtig gefüllt sein zufolge     angeeigneter    Ver  teilung der Streifen 11. auf gegenüberliegen  den Kolbenseiten und muss daher entweder  als Ausschuss     weggeworfen    oder auf dem       Durchspülkopf    74 zwecks Korrektur dieses  Fehlers behandelt werden. Die     Verteilopera-          tion    ist eine sehr kritische Angelegenheit.,       hauptsächlich        wegen    des     ausserordentlich    ge  ringen     Gewichtes    und der geringen Reiss  festigkeit der Streifen 11.

   Ein kleiner Fremd  körper oder eine Unregelmässigkeit im Kopf  des     Kolbens    10, eine     geringe        Exzentrizität     oder     Kippung    des Kolbens 10 während der  Fülloperation kann die Ursache dafür sein,  dass mehr Streifen 11 sieh auf der einen als  auf der andern Kolbenseite angehäuft haben.  Ein sehr kleines Teilchen, zum Beispiel eine  kleine Blase im Lacküberzug auf der Innen  fläche des Kolbens 10, genügt, um die Füll  operation zu stören.  



  Wenn die Kolben 10 über die     Durehspül-          düse    73 gesetzt werden, so unterwirft die  Bedienungsperson die Streifen 11 einem  Luftstrom, der sich wirbelartig auf der einen  Kolbenseite     hinauf    und auf der andern hin  ab bewegt. Dieser     Luftstrom    genügt gewöhn-      lieh, tun eine Zusammenballung der Streifen  11 aufzulockern und so irgendeine Unregel  mässigkeit in deren Verteilung zu korrigieren.  Die Luft entweicht aus dem Kolben 10 durch  Anheben desselben, so dass das Ende des  Valses 17 sieh vom Festhalterung 75 des  Kopfes 74 abhebt. Der Ring 75 hält die Düse  73 aufrecht auf der Arbeitsfläche 13.

   Im  Kopf 74 wird Luft unter einem Druck von  etwa 0,14 atü verwendet und eine Zeitspanne,  die etwas kleiner als die zur Füllung des  Kopfes 12 oder 12a benötigte Zeit ist, genügt  gewöhnlich, um jeglichen Missstand zu be  heben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Laden von Blitzlicht- Lampenkolben mit einem aus feinen Streifen bestehenden brennbaren Material, unter Ver wendung eines Luftstromes, dadurch gekenn zeichnet, dass separate Streifen Verwendung finden, die von dem Luftstrom durch eine sich in den zu füllenden Kolben erstreckende Leitung mit solcher Geschwindigkeit hin durehgefördert werden, dass sie beim Auf treffen auf den Kolben zerknittern und den Kolben allmählich mit einer wirren und lose ineinandergreifenden Masse von Streifen von seinem offenen Ende nach dem geschlossenen Ende zu füllen. II.
    Apparat zur Ausführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er einen zur Aufnahme des Lampenkolbens bestimmten Träger ent hält, an den einerseits eine Leitung ange schlossen ist, deren Einlassende das brenn bare Material zugeführt wird und deren Aus lassende derart in bezug auf den Träger an geordnet ist, dass es sich in den auf den Träger aufgesetzten Lampenkolben erstreckt, wobei an einem in bezug auf das Auslassende der Leitung rückwärtig liegenden Punkt Mittel angeschlossen sind zur Erzeugung eines nach dem Auslassende zu gerichteten Luftstromes in der Leitung. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zufolge einer auf das offene Kolbenende einwirkenden Saug wirkung Streifen von einem vom Kolben ent fernten Punkt in den Kolben hineingezogen und gegen das abgerundete Kolbenende ge leitet werden und dass diese Streifen an einem jenseits des grössten Kolbendurchmessers ge legenen Punkt freigesetzt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben rotiert wird, um die Streifen gleichmässig über das Kolbeninnere zu ver teilen. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Streifen einem Luft wirbelstrom ausgesetzt werden zwecks Er zielung einer besseren Verteilung derselben im Kolben. 4.
    Apparat nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Träger als Saugkopf ausgebildet und mit einem ring förmigen Sitz für den zu evakuierenden Kolben versehen ist, wobei der Saugkopf an eine Evakuationsvorrichtimg angeschlossen ist und Mittel vorgesehen sind, um das Ent weichen der Streifen durch Glas offene Ende des zu füllenden Kolbens zu verhindern. 5.
    Apparat nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Evakuationsvorlichtimg so ausgebil- det ist, dass sie ein Vakuum von 550 bis 650 mm Quecksilbersäule erzeugt. 6.
    Apparat nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein so schmaler Ringspalt zwischen dem Auslassende der Leitung und dem offenen Ende eines während des Füllens auf den Saugkopf aufgesetzten Kolbens vorhanden ist, dass ein Reraussaugen der Streifen aus dem Kolben ausgeschlossen ist. 7. Apparat nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4-6, dadurch gekennzeich net, dass der ringförmige .
    Sitzteil zur Ab stützung des Kolbens für die Evakuation horizontal angeordnet ist, derart, dass beim Aufsetzen eines Kolbens sein offenes Ende nach unten gerichtet ist, und.dass das Aus- lassende der Leitung sich aufwärts in den Kolben hinein erstreckt. B. Apparat nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass er mehrere Träger und eine Schneidvor richtung zum aufeinanderfolgenden Ab schneiden feiner fadenartiger Streifen von einer dünnen Folie sowie eine Vielzahl sepa rater Leitungen zum Transportieren der Streifen in Gasströmen direkt von der Schneidvorrichtung zu den Trägern aufweist. 9.
    Apparat nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 und 8, gekennzeichnet durch Mittel zur periodischen Unterbrechung der Schneidvorrichtung und durch mit diesen Mitteln zeitlich zusammenarbeitende Mittel zur Auslösung des Gasstromes in einer andern Leitung nach jeder folgenden Wiederauf nahme der Schneidoperation. 10.
    Apparat nach Patentansprueh II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um zwischen dem auf den Träger aufgesetzten Kolben und dem Auslassende der Leitung eine Relativ bewegung herbeizuführen, um so die Ver teilung der Streifen dureh das Kolbeninnere zu erleichtern.
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