CH301098A - Freilauf-Reibungskupplung. - Google Patents
Freilauf-Reibungskupplung.Info
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- F16D7/024—Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the friction type with axially applied torque limiting friction surfaces
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Description
Freilauf-Reibungskupplung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Frei- lauf-Reibungskupplung, die auf der in einem Präzisionsapparat, z. B. in einem Magnetton gerät eingebauten, z. B. einem Motor zuge hörenden Antriebswelle angeordnet ist.
Ihre besonderen Merkmale sind 1. ein auf der Antriebswelle drehbar ge lagertes erstes Kupplungselement., das einer seits .eine Planreibungsfläche aufweist und anderseits mit einem .auf der Welle sitzenden Freilauforgan in fester Verbindung steht;
2. ein ebenfalls auf der Antriebswelle, vom erstgenannten Element unabhängig dreh bar gelagertes zweites Kupplungselement, das einerseits eine dem ersteren Kupplungsele- nient zugewandte Planreibungsfläche auf weist und .anderseits eine Einriehtung zur willkürlichen Änderung des Normaldruckes auf ein zwischen den beiden Planreibungsflä chen eingelegtes Reibungsorgan trägt.
In der beigefügten Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel der Erfindung im Längs schnitt dargestellt. In einem zum Apparate gehäuse gehörenden Lager 1 ist eine mit dem im Gerät eingebauten Antriebsmotor in Ver bindung stehende Antriebswelle drehbar gela gert, derart, dass ein Ende derselben über das Lager hinaus frei vorsteht. Auf dem frei vor stehenden Wellenende ist die Kupplung mon tiert und durch zwei auf der Welle befestigte Stellringe 3 und 4 gegen axiale Verschiebung gesichert.
Die ganze Kupplung wird von einer auf der Welle 2 drehbar gelagerten Hülse 5 getragen, deren Enden sich gegen die beiden Stellringe 3 und 4 abstützen. An dem dein Lager 1 zunächst liegenden Ende der Hülse 5 ist eine Kupplungsscheibe 6 zentriert, ohne mit der Hülse oder mit dem daran angren- zenden Stellring 3 fixiert zu sein.
Zwischen dem Stellring 3 und dem Lager 1 ist ein mit der Kupplungsscheibe 6 verbundenes Frei lauforgan 7 auf der Welle 2 angeordnet. Dieses Freilauforgan hat die Form einer Schraubenfeder, deren schraubenförmig ge wundener Teil die Welle 2 spielfrei umgibt.
Die der Kupplungsscheibe 6 zunächst liegende Endwindung der Feder ist gerade gerichtet und verläuft vom Wellenumfang aus tangen- tial. Das freie Ende des tangentalen Teils;
7' ist zu einer öse gebogen, die auf einem mit der 6 verbundenen Mit nehmerbolzen 8 mittels einer Mutter 9 befe stigt .ist. Das Freilauforgan 7 wirkt so, dass in der einen Drehrichtung der Welle 2, in welcher diese die Tendenz hat, den schrauben förmig gewundenen Teil aufzuwickeln, die Umschlingung dadurch enger wird, mit der Folge, dass der gewundene Teil und mithin auch die Kupplungsscheibe 6 von der Welle zwangläufig mitgedreht wird.
Im,entgegengesetzten Drehsinne der Welle hat diese dagegen die Tendenz, den sehrau benförmig gewundenen Teil auszuweiten und dessen Durchmesser zu vergrössern, so dass eine Mitnahme zwischen der Welle 2 und dem Freilauforgan 7 nicht mehr erfolgt. Dem Mitnehmerbolzen 8 diametral gegen überliegend ist auf der Kupplungsscheibe 6 ein Gegengewicht 10 angeordnet.
In einem gewissen Abstand von der Kupp lungsscheibe 6 ist. eine Triebscheibe 11 vor gesehen, welche das Drehmoment des Motors im einen Drehsinne über ein übertragungs- organ 12 auf einen andern Teil des Trieb werkes zu übertragen bestimmt ist. Die Trieb scheibe 11 ist auf der Hülse 5 frei drehbar gelagert und wird allein durch den. Reibungs- schluss mit der Kupplungsscheibe 6 von dieser mitgenommen.
Zur Erzeugung des erforder lichen Reibungsschlusses ist in dem Zwischen raum zwischen den Planreibungsflächen der beiden Teile 6 und 11 ein Reibungsorgan an geordnet.. Dieses Organ besteht aus einem Halterkäfig 13, der einerseits zur Wellenachse konzentrisch und frei drehbar gelagert ist und anderseits mit, einer Anzahl Bohrungen versehen ist, worin Zäpfchen 14 aus elasti schem Stoff eingesteckt sind, derart, dass ihre Endflächen je in einer gemeinsamen. Ebene liegen.
Als Material für die Reibungs zäpfchen 14 hat sich Kork in hohem Masse bewährt; natürlich könnte auch ein anderer geeigneter Stoff, beispielsweise auf Kunst harzbasis, hiefür in Betracht fallen.
Die Grösse des durch die Triebscheibe 11. auf andere Triebteile, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, zu übertragenden Dreh momentes, wird in bekannter Weise durch die Erzeugung eines entsprechend grossen Nor maldruckes ,auf die zwischen den beiden Plan reibungsflächen angeordneten Reibungsorgane bestimmt.
Im vorliegenden Beispiel ist dieser Druck einstellbar. Am Ende der Hülse 5, wo diese mit Aussengewinde versehen ist, trägt sie :ein Mutterstück 15 mit Konter mutter 16. Ferner trägt sie, gegen die Nabe der Triebscheibe 11 :anliegend, ein Gleitstück 17.
Das Mutterstück 15 und das Gleitstück 17 sind je mit einer zylindrischen Andrehung versehen, zur Aufnahme einer Druckfeder 18, welche den Normaldruck auf die Reibungs- organe erzeugt, der durch Verstellen des Mutterstückes 15 willkürlich variiert werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Auf einer Antriebswelle angeordnete Frei, [auf-Reibungskupplung für Präzisionsappa rate, insbesondere für Magnettongeräte, ge kennzeichnet durch ein auf der Antriebswelle drehbar gelagertes erstes Kupplungselement, las einerseits eine Planreibungsfläche auf weist und anderseits mit einem auf der Welle sitzenden Frdlauforgan in fester Verbindung steht, sowie durch ein ebenfalls auf der An triebswelle, vom ersten unabhängig drehbar gelagertes zweites Kupplungselement,das einerseits eine dem ersten Kupplungselement zugewandte Planreibungsfläche aufweist und anderseits eine Einrichtung zur willkürlichen Änderung des Normaldruckes auf ein zwi schen den beiden Planreibungsflächen einge legtes Reibungsorgan trägt.UNTERANSPRÜCHE: l.. Freilauf-Reibungskupplung nach Pa- tent.ansprueh, dadurch gekennzeichnet-, dass das Freilauforgan Schraubenfederform auf weist, wobei ein schraubenförmig gewundener Teil die Antriebswelle ohne Spiel frei umgibt, und von dem eine Endwindtuig tangential verläuft und am Ende eine Öse bildet, zur Befestigung mit dem ihr benachbarten Kupp lungselement.2. Freilauf-Reibungskupplung nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d:ass das Reibungsorgan aus einer Anzahl in einem dementsprechend mehrfach durchbohrten, scheibenförmigen Halterkäfig angeordneter Zäpfchen aus elastischem Stoff besteht., deren Endflächen je in einer gemeinsamen Ebene liegen,wobei der Käfig nach der Wellenaxe frei zentriert ist. 3. Freilauf-Reibungskupplung nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da,ss die elastischen Zäpfchen aus Kork bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
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