CH301125A - Brennstoff-Einspritzpumpe. - Google Patents
Brennstoff-Einspritzpumpe.Info
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Description
Brennstoff-Einspritzpumpe. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Brennstoff-Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen, welche wenigstens einen hin und her bewegbaren Kolben auf weist, auf welchem eine verschiebbare Hülse angeordnet ist, die zur Steuerung eines Rückströmli:anals im Kolben dient. Die vor liegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer solchen Pumpe, deren Fördermenge in. einfacher Weise automatisch gesteuert wird.
Erfindungsgemäss besitzt die Pumpe Steuermittel, welche ausser der genannten Hülse, die die Verbindung zwischen dem R.ückströmkanal und einer Rückström.kammer steuert, eine Drossel in einem an die Rück- strömkammer angeschlossenen Auslasskanal, einen Anschlag zur Festlegung einer End lage der genannten Hülse sowie eine Feder aufweisen, welche die Hülse in Richtung ge gen den Anschlag hin belastet, wobei .der Flüssigkeitsdruck in der Rückströmkammer ein Entfernen der Hülse vom Anschlag be wirkt,
wenn dieser Druck einen von der Span nung der Feder abhängigen Wert über schreitet.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dar stellt; wobei die Fig.1, 2, 3 und 4 schema tische Teilschnitte von Ausführungsbeispielen zeigen.
Die in Fig.1 gezeigte Brennstoff-Ein- spritzpumpe besitzt ein Gehäuse a mit einer Bohxttng b, in welcher ein verschiebbarer Kolben c angeordnet ist. Der Förderhub des Kolbens c wird durch einen rotierenden Nok- ken d bewirkt, der auf einen Gleiter e wirkt, welcher das eine Ende des Kolbens abstützt. Der Saughub des Kolbens c wird .durch eine Feder f bewirkt.
Die Arbeitskammer g besitzt einen Einlass h, und, Brennstoff wird der Kammer durch einen Ringkanal<I>i</I> mit Öffnungen ,j zugeführt. Am Auslassende der Kammer g ist ein durch eine Feder m, belastetes Ventil k vorgesehen. Am Ventil k vorbei kann Brennstoff die Kam mer g durch den Auslass n, verlassen.
Im Pumpengehäuse a ist ferner eine Rück strömkammer o vorgesehen. Neben dieser Kammer o liegt eine Nebenkammer p. Die bei den Kammern o und p sind durch einen Ring steg q voneinander getrennt, durch welche eine auf dem Kolben verschiebbare Hülse -r ragt. Die Hülse r besitzt einen Bund s, wel cher gegen die eine Endwand der Nebenkam mer p anliegt, und zwar unter der Wirkung einer in der Nebenkammer angeordneten Fe der t.
Die Endwand der Nebenkammer, gegen welche der Bund der Hülse r anliegt, dient als Anschlag zur Festlegung der obern End- lage der Hülse r.
Durch den Kolben c führt eine Rück strömleitung u, welche aus der Arbeitskam mer der Pumpe über radiale Öffnungen v zu einer Ringnut w am Kolben führt, welche Nut von der Hülse r mehr oder weniger überdeckt werden kann. Ein Rückschlagventil x ist im Kolben c eingebaut. Dieses Ventil könnte auch an einer andern Stelle zwischen der Arbeitskammer g und der Nebenkammer p angeordnet sein.
Fig.1 zeigt den Kolben c am Anfang sei nes Förderhubes. Während seines Förder- hubes schliesst der Kolben c vorerst die Öff nungen j. Dann erfolgt das Ausstossen von Brennstoff am Ventil k vorbei. Wenn der Kolben sich dem Ende seines Förderhubes nä hert, gibt die Hülse<I>r</I> die Nut w frei, so dass Brennstoff in die Rückströmkammer o ent: weichen kann, was ein weiteres Ausstossen von Brennstoff am Ventil k vorbei verhindert.
Um ein automatisches -Steuern der För dermenge der Pumpe zu ermöglichen, ist an die Rückatrömkammer o ein Aulasskanal ?y angeschlossen, der in einen Kanal z mündet, welcher seinerseits mit der Einlasskammer i in Verbindung steht. Zur Begrenzung der Durchflussmen.ge durch den Kanal y ist eine Drossel 2 vorgesehen. Beim gezeichneten Bei spiel ist- die Drossel 2 durch einen Hebel ein stellbar, der von Hand oder automatisch be- tätigbar ist. Anderseits können auch Mittel zum Einstellen der Feder t vorgesehen sein.
Ferner ist eine Verbindung der Nebenkammer p mit dem Kanal z vorgesehen.
Die Anordnung ist -derart, dass, solange die Förderung der Pumpe einen vorbestimmten Wert nicht übersteigt, die in die Rückström- kammer o bei einer bestimmten Drosseleinstel lung einströmende Brennstoffmenge so rasch durch den Kanal z ausströmt, dass die Feder t die Hülse r in ihrer Normallage (Fig. 1) hält.
Wenn dagegen die Förderung der Pumpe zu folge grösserer Hubgeschwindigkeit des Kol bens c einen vorbestimmten Wert übersteigt, steigt der Brennstoffdruck in der Rückström- kammer so weit an, dass er die Hülse r ent gegen der Wirkung der Feder t verschiebt. Die Anordnung ist nun so getroffen., dass die Hülse in der verschobenen Stellung verbleibt, d. h. dass sie zwischen zwei Rückströmvorgän- gen nicht in die Normallage zurückkehren kann.
Demzufolge wird der Brennstoff schon zu einem entsprechend früheren Zeitpunkt während des Förderhubes des Kolbens c in die Rückströmkammer o entweichen. Das Aus mass der Hülsenverschiebung hängt, bei einer bestimmten Drosseleinstellung von der Pum penförderung ab. Solange demzufolge die Förderung der Pumpe normal bleibt, ver bleibt auch die Hülse r in ihrer Normallage. Wenn jedoch die Fördermenge steigt, wird die Hülse r im .Sinne der Verminderung der Pumpenförderung verschoben. Die genannte Normaleinstellung kann durch Verstellen der Drossel geändert werden.
Das in Fig. 2 gezeigte Beispiel entspricht. im allgemeinen dem Beispiel gemäss Fig, 1 mit Aasnahme der folgenden Einzelheiten: Auf der einen Seite der Rüekströmkammer o ist im Pumpengehäuse a. eine zylindrische Kammer 3 angeordnet, in welcher ein durch die Feder 5 belasteter Kolben 4 angeordnet ist. Der Kolben 4 ist mit der Hülse r dureh einen Winkelhebel 6 verbunden.
Das Ausmass der Bewegung des Kolbens 4 unter der Wir kung der Feder 5 ist durch einen Vorsprung 7 am Kolben 4 begrenzt, welcher Vorsprung gegen die Wand der Rückströmkammer anlie gen kann, welche Wand als Anselrlag dient. Die Rückströmkammer besitzt. einen Auslass- kanal y, in welchem die Drossel 2 vorgesehen ist. Diese Drossel kann wie in Fig. 2 ver stellbar sein, oder es kann die Feder 5 ein stellbar sein.
Wie beim Beispiel gemäss Fig. 1 mündet der Kanal y in einen Kanal z, welcher zur Einlasskammer i führt. Auch die Kammer 3 steht mit dem Kanal z in Verbindung.
Die in Fig. 2 gezeigte Lage der Hülse r ist die Normalstellung dieser Hülse, in wel cher Lage die letztere verbleibt, solange in der Rückströmkammer ein normaler Druck herrscht. Wenn jedoch die Förderung der Pumpe einen vorbestimmten Wert übersteigt, steigt der Druck in der Rückströmkammer o und durch die 'VVirkung dieses Druckes auf den Kolben 4 wird durch den letzteren die Hülse r so verschoben, dass schon zu einem früheren Zeitpunkt während des Förder- hubes des Pumpenkolbens c Brennstoff aus der Arbeitskammer der Pumpe entweichen kann.
Bei den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Bei spielen ist nur ein Kolben: c vorhanden; es versteht sich jedoch, dass auch mehrere Pum penkolben vorgesehen sein können, wobei jedem Kolben c eine Steuerhülse r, eine Rückströmkammer o und eine Drossel 2 zu geordnet ist.
Fig. 3 zeigt eine Brennstüff-Einspritz- pumpe, bei welcher die Hin- und Herbewe- gung eines Pumpenkolbens die Brennstoff förderung bewirkt, während beim Rotieren des Kolbens iun seine Längsachse aufeinanderfol- gend jeder Zylinder einer Mehrzylinder- Brennkraftmaschine gespeist wird,
Beim ge zeichneten Beispiel wird die Hin- und Her- beweguig des Kolbens durch das Zusammen- birken einer rotierenden Noekenscheibe 9 mit einem Hebel 10 und durch eine Feder 11 be- wirkt. Schraubenlinienföi-mig gezahnte Räder 12 dienen der Erzeugung :der Rotationsbewe- gtmg des Kolbens c.
Flüssiger Brennstoff wird dem Einlass h zugeführt, von wo er durch die Kammer i zu den Öffnungen j strömt, welche in die Arbeitskammer g der Pumpe münden. Während des Förderhubes des Kolbens c strömt :der Brennstoff durch die Axialbohrung u zu einer Radialöffnung 13 und dann durch eine Längsnut 14 im Kolben c aufeinanderfolgend- zu :den Auslasskanälen 15, von welchen in Fig. 3 zwei dargestellt sind.
Im übrigen ist. diese Pumpe gleich aus gebildet wie diejenige gemäss Fig.l, und es sind für gleiche Teile auch gleiche Bezugs- ziffern verwendet worden.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel, das ähnlich aus gebildet ist wie die in Fig. 3 gezeigte Pumpe. Der Kolben c besitzt eine axiale Verlänge- iLing 16, und die Arbeitskammer g der Pumpe ist 'hier ringförmig ausgebildet. Durch den Einlass h gelangt Brennstoff über eine zylin drische Kammer 17, die Kanäle 18 und Öff nungen 19 in die Arbeitskammer g. Aus der letzteren kann Brennstoff durch eine Radial öffnung 26 in die Bohrung u strömen, wobei die letztere an ihrem obern Ende geschlossen ist. Auf der Kolbenverlängerung 16 ist eine Steuerhülse r verschiebbar angeordnet.
Diese Hülse r ist. am einen Ende geschlossen und als Kolben 20 ausgebildet. Die Püekström- kammer o wird bei diesem Beispiel durch den Oberteil der Kammer 17 gebildet, wobei die Hülse<I>r</I> :durch die Feder<I>t</I> gegen den einstell baren Anschlag 21 in ihrer Normallage gehal ten wird. -Die Rückströmkammer o besitzt einen Auslass y, in welchem eine Drossel 2 an geordnet ist und der in .einen Kanal z mün det, welcher zur Einlasskammer 17 führt.
Die Wirkungsweise der Hülse r ist im allgemei nen gleich wie diejenige der Hülse r des vorangehend beschriebenen. Beispiels. Wenn der Kolben c sich dem Ende seines Förder- hubes nähert, kommt die Ringnut 1v an der Kolbenverlängerung 16 (welche über Öffnun gen mit der AxialbohrLuig 1t in Verbindung steht) gegenüber dem Kanal 2? in der Hülse zu liegen, so dass Brennstoff aus der Arbeits kammer g in .die Rückströmkammer o entwei chen kann..
Solange die Förderung der Pumpe kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, bleibt die Hülse r in ihrer Normallage. Wenn dagegen die Fördermenge den bestimmten Wert übersteigt, verschiebt der Brennstoff druck in der Rückströmkammer die Hülse r entgegen der Wirkung der Feder t, so dass früher als bisher während des Förderhubes des Pumpenkolbens Brennstoff aus der Ar beitskammer g in die Rüekströmkammer o entweichen kann.
Wie schon erwähnt, ist die Hülse r ge mäss Fig.4 am einen Ende geschlossen, so dass zwischen dem einen Ende der Kolbenverlän gerung 16 und dem geschlossenen. Hülsenende eine Kammer 24 gebildet ist. Diese Kammer 24 steht durch einen Kanal 25 dauernd mit der Einlasskammer 17 in Verbindung,
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Brennstoff-Einspritzpumpe für Brenn- kraftmaschinen, welche wenigsten. einen hin und her bewegbaren Kolben aufweist, auf wel chem eine verschiebbare Hülse angeordnet ist, .die zur Steuerung eines Rückströmkanals im Kolben dient, gekennzeichnet durch Steuer mittel, welche ausser der genannten Hülse, die die Verbindung zwischen dem Rückström- kanal und einer Rückströmkammer steuert, eine Drossel in einem an die Rücl_@strömkam- mer angeschlossenen Auslasskanal,einen An schlag zur Festlegung einer Endlage der ge nannten Hülse sowie eine Feder aufweisen, welche die Hülse in Richtung gegen den An schlag hin belastet, wobei der Flüssigkeits druck in der Rückströmkammer ein Entfer nen der Hülse vom Anschlag bewirkt, wenn dieser Druck einen von der Spannung der Feder abhängigen Wert überschreitet. UNTERANSPRÜCHE 1.Einspritzpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse zwi schen der Rückströmkammer und einer Neben kammer auf dem Kolben. angeordnet ist, wo bei das eine Hülsenende .der R.ückströinkam- mer zugekehrt ist und das andere Hülsenende zum Zusammenwirken mit. einer Wand der Nebenkammer bestimmt, ist, welche Wand den genannten Anschlag bildet. 2.Einspritzpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse auF einem durch die Rückströmkannner ragenden Teil des Kolbens angeordnet. ist, und dass ein dem Brennstoffdruck in der Rüekströmkam- mer ausgesetzter, federbelasteter Kolben mit .der Hülse wirkungsverbunden ist, wobei der Kolben zur Festlegung .der genannten End lage der Hülse bestimmt ist. 3. Einspritzpumpe nach Patentansprieh, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziger Pumpenkolben vorgesehen ist:, der sowohl längsverschiebbar als auch drehbar ist. 4.Einspritzpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Arbeitskammer ringförmig ist. und dass. durch diese Arbeitskammer eine Verlängerung des Pumpenkolbens ragt, wobei die genannte Hülse auf dieser Verlängerung angeordnet ist. 5. Einspritzpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Drossel einstellbar ist. 6. Einspritzpumpe nach Patentanspi-izeh, dadurch gekennzeichnet, dass :die die Hülse belastende Feder einstellbar ist.. .
Applications Claiming Priority (2)
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Family Applications (1)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1048084B (de) * | 1954-11-24 | 1958-12-31 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Mehrzylindrige Brennstoff-Einspritzpumpe mit selbsttaetiger Regelung |
| DE1113118B (de) * | 1955-07-22 | 1961-08-24 | Bryce Berger Ltd | Brennstoffeinspritzpumpe fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen |
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1951
- 1951-08-14 CH CH301125D patent/CH301125A/de unknown
Cited By (2)
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| DE1048084B (de) * | 1954-11-24 | 1958-12-31 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Mehrzylindrige Brennstoff-Einspritzpumpe mit selbsttaetiger Regelung |
| DE1113118B (de) * | 1955-07-22 | 1961-08-24 | Bryce Berger Ltd | Brennstoffeinspritzpumpe fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen |
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