CH301309A - Verfahren zur Herstellung eines Steuergestänges, insbesondere für die Lenkung von Kraftwagen, und nach dem Verfahren hergestelltes Steuergestänge. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Steuergestänges, insbesondere für die Lenkung von Kraftwagen, und nach dem Verfahren hergestelltes Steuergestänge.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C11/00—Pivots; Pivotal connections
- F16C11/04—Pivotal connections
- F16C11/06—Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints
- F16C11/0619—Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints the female part comprising a blind socket receiving the male part
- F16C11/0623—Construction or details of the socket member
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Description
Verfahren zur Herstellung <B>eines Steuergestänges, insbesondere für die</B> Lenkung <B>von</B> Kraft- wagen, und nach dem Verfahren hergestelltes Steuergestänge.
Zum Herstellen von Steuergestängen für Kraftwagen hat man bisher Gelenkträger benutzt, :die in, einem Gesenk geschmiedet waren und. in die der Kugelkopf entweder unmittelbar oder unter Zwischenschalten von Kugelschalen eingebaut wurde.
Bei dieser be kannten Ausbildung ist eine besonders sorg fältige Bearbeitung des Gelenktmägers not wendig, da er für die Aufnahme der Schalen bzw. des Kugelkopfes eine genaue und sau bere Oberfläche aufweisen musste. Auch be dingte der Zusammenbau grösste Sorgfalt, da die Einzelteile mit dem Gelenkträger genau verbunden werden mussten.
Um .das Verfahren: zum Herstellen darar- tiger Steuergestänge, insbesondere für eine Massenfertigung, zu vereinfachen, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, zur Bildung einer Öse das Ende eines Kugelgelenkträgers derart.
flach zu drücken und aufzudornen, dass der Querschnitt des Üsenringes wenigstens am nähernd dem halben Querschnitt des Gelenk trägers entspricht und in dieser Öse ein geson dert, hergestelltes Kugelgelenkgeh:äuse zu be festigen..
So kann beispielsweise das flachge drückte Ende entweder unmittelbar aufge- dornt oder aber erst gefaltet und dann aufge- dornt werden. Hierbei kann das Kugelgelenk gehäuse auch mit einem Gehäuserand in die Falte des Kugelgelernkträgers gelegt werden. Verwendet man einen rohrförmigen -Gelenk- träger,
so kann das Ende des Trägers zusätz lich an zwei gegenüberliegenden Seiten zu- nächst geschlitzt und. hierauf flachgedrückt und aufgedornt werden. Bei dünnwandigen Rohrträgern werden die flachgedrückten End- partien beidseits der Schlitze vorteilhaft nach entgegengesetzten Seiten umgelegt.
Das nach dem angegebenen Verfahren hergestellte 'Steuergestänge zeichnet sich er findungsgemäss dadurch aus, dass das in die Öse eingepresste Kugelgelenkgehäuse an der Aussenfläche mit einer Rändelung und: an dem auf die 'Öse aufgelegten,Gehäuserand mit Buckeln für die Widerstandssehweissung ver sehen ist.
. Die Erfindung ermä:glieht eine Verbilli- gung -des Steuergestänges durch einfacheren Aufbau, einfachere Formgebung und vor allem einfacheren Zusammenbau des 'Steuer- gestänges. Durch die Verwendung .eines ge sondert hergestellten, Gehäuses kann, auch die Lagerhaltung vereinfacht werden, da man selbst bei den verschiedensten Ausführungen für den Gelenkträger doch immer das gleiche Gelenk benutzen kann.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausfüh rungsbeispiele des Steuergestänges nach der Erfindung schematisch dargestellt, an Hand von welchen auch das erfindungsgemässe Ver fahren beispielsweise erläutert wird.
Es zei gen: Fig. 1 - einen senkrechten Schnitt, durch ein einbaufertiges Kugelgelenk, Fig. 2 und 3 zwei verschiedene ,Gehäuse in Verbindung mit:
einem Gelenkträger, Fig.4 bis 6 verschiedene Ösen an Voll stabträgern und Fig.7 bis 9 verschiedene Ösen an rohrför- migen Gelenkträgern, ,Das für das Steuergestänge zu verwen- dende Kugelgelenk besteht nach Fig. 1 aus einem Gehäuse 15, in das der Kugelkopf<B>1.6</B> mit dem Zapfen; 17 unmittelbar eingebaut, ist..
Es könnten selbstverständlich auch noch Kugelschalen zur Lagerung des Kopfes in dem Gehäuse vorgesehen sein. Das Gehäuse 15 ist am Rand 18 mit einer Bördelkante 19 ver sehen, mittels der der Deckel<B>20'</B> mit dem Schmiernippel 21 befestigt wird', Statt durch die Bördelkante kann der Deckel auch durch Widerstandsschweissung oder auch durch Einschrauben mit dem Gehäuse verbunden werden. Zwischen dem Deckel 20 und dem.
Kugelkopf 16 ist in bekannter Weise eine Ausgleichsfeder vorgesehen. Das Gelenk ist an der zylindrischen Aussenfläche mit einer Rändelung 22 und am Rand 18 auf der Un terseite mit herausgedrückten Buckeln 23 ver sehen, damit das Gehäuse durch Widerstands schweissung mit einer Öse verbunden werden kann.
Nach Fig.2 ist das Gehäuse mit einem durch Umbördeln befestigten Deckel 20 in die Öse 24 des Gelenkträgers 25 einsgelegt und durch Widerstandsschweissung befestigt. Nach Fig.3 ist' der Deckel 20 des Gehäuses ebenfalls mittels Widerstan@dsschweissung mit dem Gehäuserand 18 verbunden.
Nach Fig. 4 wird für die Aufnahme des Gelenkes das Ende 28 eines Vollsta!bträ@gers 29 flachgeschlagen, Das flachgeschlagene Ende wird mit einem kleinen Loch 30 versehen und dann aufgedornt. Auf diese Weise wird er reicht.,
dass der Querschnitt Pi eines Ösen- schenkels mindestens gleich dem halben Quer schnitt F2 des Trägers ist-. Man kann aber auch gemäss Fig. 5 das Ende 31 des Trägers stärker verjüngen und dann umlegen, so dass eine Falte entsteht. Das Gehäuse wird dann in gleicher Weise eingebaut wie nach Fig. 2 oder 31.
Man kann aber auch nach Fig. 6 vor dem Falten des Endes das Gehäuse 15 mit dem Rand 18 und Deckel 20 in die Falte 32 legen und dann alles verschweissen.
Auch bei rohrförmigen Gelenkträgern 33 (Fig.7) wird das Ende 3.4 flachgedrückt, und es können vorher Schlitze<B>3</B>5 an zwei ge genüberliegenden Seiten des Rohrendes ange bracht werden (Fig. 8), damit sich das Rohr ende leichter aufdornen lässt. Bei dieser! Ausführung ist ebenfalls der Querschnitt h', des Ösenschenkels gleich dem halben Quer schnitt F'2 des Trägers. Bei einem dünnwan digen.
Rohrträger<B>36</B> werden die beiden Par tien des flachgeschlagenen Endes 37 gemäss Fig.9, nach entgegengesetzten -Seiten umge bogen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Herstellen von Steuer- gestängen, insbesondere für die Lenkung von, Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Öse düs Ende eines Kugel- gelenkträ,gers derart flaehgedrüekt und auf- gedornt wird, dass der Querschnitt des Ösen ringes wenigstens annähernd:dem halben Querschnitt des Gelenkträgers entspricht., und dass in, dieser Öse ein gesondert, hergestelltes Kugelgelenkgehäuse (15) befestigt wird.IPI. Steuergestänge, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das in :die Öse einge- presste Kugelgelenkgehäuse (15) an der Aussen fläche mit einer Rändelung (22) und an dem auf die Öse -aufgelegten Gehäuserand (18) mit Buckeln (23) für die Widerstands schweissung versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch I, un ter Verwendung eines rohrförmigen Gelenk trägers, -:dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des rohrförmigen Trägers an zwei ge genüberliegenden Seiten geschlitzt und dann flachgedrückt und aufgedornt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, un ter Verwendung eines vollstabförmigen Ge lenkträgers, dadurch gekennzeichnet., dass das flachgedrückte Ende des Gelenkträgers (2'9) gefaltet und' :dann aufgedornt wird. 3. verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 2, dadurch. ,gekennzeichnet, dass das Kugelgelenkgeh@äuse (15 mit einem Gehäuserand (18) in die Falte (32) des Ge lenkträgers (29) gelegt wird.4. verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flachgedrückten Endpartien beid- seits der 'Schlitze des Trägers (36) nach ent gegengesetzten Seiten umgelegt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1006982T | 1949-12-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH301309A true CH301309A (de) | 1954-08-31 |
Family
ID=9566215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH301309D CH301309A (de) | 1949-12-22 | 1952-01-22 | Verfahren zur Herstellung eines Steuergestänges, insbesondere für die Lenkung von Kraftwagen, und nach dem Verfahren hergestelltes Steuergestänge. |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH301309A (de) |
| FR (1) | FR1006982A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2848260A (en) * | 1957-04-29 | 1958-08-19 | Harry Frankel | Replaceable ball-joint unit |
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1949
- 1949-12-22 FR FR1006982D patent/FR1006982A/fr not_active Expired
-
1952
- 1952-01-22 CH CH301309D patent/CH301309A/de unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR1006982A (fr) | 1952-04-29 |
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