CH301384A - Verfahren zur Herstellung einer Ringeinschmelzung von Metall in Glas. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Ringeinschmelzung von Metall in Glas.

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CH301384A
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Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
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Licentia Gmbh
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    • H01J5/20Seals between parts of vessels
    • H01J5/22Vacuum-tight joints between parts of vessel
    • H01J5/26Vacuum-tight joints between parts of vessel between insulating and conductive parts of vessel
    • HELECTRICITY
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    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0033Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0037Solid sealing members other than lamp bases
    • H01J2893/0041Direct connection between insulating and metal elements, in particular via glass material
    • H01J2893/0043Glass-to-metal or quartz-to-metal, e.g. by soldering

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  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellung    einer     Ringeinschmelzung    von Metall in Glas.    Es ist bereits bekannt, Metallringe aus  verschiedenen Metallen, z. B. Kupfer, Nickel,  Eisen,     Eisen-Nickel-Kobalt-Legierung    und       ähnliche,    in einen Glasring einzuschmelzen       bzw.    an einen Glasring     anzusehmelzen.    Soweit       clie        Ausdehnungskoeffizienten    der     einzu-          sehmelzenden    Metalle mit denen des Glases  nicht übereinstimmen, ist, es zweckmässig,

   den       Rand    des     Metalles    an der     Einschmelzstelle          sehr    dünn.     zu    halten.  



  Bei der     Verschmelzung    der Metalle mit       dem    Glas mit. Hilfe einer     Gebläsefla.mme    geht       man    im allgemeinen so: vor, dass der Rand     des          Metallringes    zunächst innen und aussen mit  Glas bewickelt wird und hierauf ein vorbe  reitetes Glasrohr gleichen     Durchmessers    an  den so vorbereiteten Metallring     angesehmol-          zen    wird.  



  Die so     hergestellten    Verbindungen zeich  nen sich durch eine ausserordentliche Festig  keit aus.  



  Man hat :auch schon versucht, die Ver  sehmelzung durch     Hochfrequenzerhitzung    der  Metalle herzustellen. Hierbei ging man jedoch  bisher anders vor als bei der     Einschmelzung     mit der     Geblä.sefla.mme,    da. man offenbar be  fürchtet hat., dass die Temperaturübertragung  vom Ring zum Glas ungenügend sein würde,  so     :dass    der eventuell     angeschärfte        Rand.    des       Metaller    nicht ohne     Beschädigung    in das Glas  eingedrückt werden könnte.

   Man hat daher  bei der     Anglasung    mit Hochfrequenz     bisher     zwei Wege     beschritten:       Entweder hat man den Metall- und den       Galasteil    konisch geformt und so den Glasteil  entweder nur innen oder nur aussen mit dem.  Metall in Berührung gebracht. Oder man hat  die Metallfläche senkrecht zu der Glasfläche  gelegt.  



  In beiden Fällen befindet sich nur an der  einen Seite des     Metalles    Glas, und die     Berüh-          itingsflächen    vom Glas und Metall sind     ver-          bältnismässig    gross.

   Dies hat zur Folge, dass,       falls    die     Ausdehnungskoeffizienten    des Me  taller und des     Glases    nicht     vollständig    gleich  sind, Schubspannungen auftreten können, die  \zum Abspringen des Glases führen können   eine Gefahr,     .die    bei dem     Anschmelzen    von  Metallringen mit der     Gebläseflammc,    beson  ders     wenn    die Metallringe :an der Verschmel  zungsstelle dünnwandig sind, sehr viel gerin  ger ist.  



  Um diese Nachteile zu vermeiden, werden  beim     erfindungsgemässen    Verfahren zur Her  stellung einer     Ringeinschmelzung    von Metall  in Glas die Stirnfläche eines Metallringes auf  die Stirnfläche eines     Glasringes    mit grösserer       Wandungsdicke    .als der des     Metallringes    auf  gesetzt. und darauf durch     1-Iochfrequenzerhit-          zung    die beiden Ringe     miteinander    verschmol  zen.

   Es hat     sich    nämlich     überraschenderweise     gezeigt, dass es bei Anwendung einiger Sorgfalt  durchaus möglich     ist,    auch mit Hochfrequenz  die Glasringe nach der gleichen Methode ein  zuschmelzen wie mit der     Gebläseflamme.         Man erhält auf diese Weise sowohl die an  sich bekannten Vorteile der     Hochfrequenz-          cinschmelzung    als auch die der Einschmel  zung mit. der     Gebläseflamm;

  e,    das heisst, die  Einschmelzung kann von angelernten Kräften  an Stelle von     hochwertigen    Facharbeitern in       kürzerer        Zeit,        als        dies        bei        der     der     Gebläseflamme    möglich ist., hergestellt  werden, und man erzielt     dabei    doch die Vor  teile, wie sie bei der Einschmelzung mit: der       Gebläseflamme    vorliegen:

   sichere Abdichtung  durch beiderseitige     Einschmelzung    des     Metal-          ler    in das Glas, grössere mechanische Festig  keit und     eine    geringere Gefahr der Ablösung  des Glases vom Metall bei nicht übereinstim  menden Ausdehnungskoeffizienten. Letzteres  ist besonders dann wichtig, wenn man die bei       der     mit der     Gebläseflamme     übliche     Anschärfung    .an der     Einschmelzstelle     anwendet., um möglichst geringe Materialstär  ken zu erreichen.

   Es hat sich überraschender  weise gezeigt,     dass    dieses Verfahren nicht nur  bei verhältnismässig harten Metallen, wie       Eisenlegierungen,    sondern auch bei Kupfer  sich bestens bewährt. Dabei hat sich als  zweckmässig     erwiesen,    die     anzuglasende        Stelle     zum     Sehsitze    gegen     Verzunderung    mit einer  Glaspaste zu bedecken. Diese Methode kann  natürlich auch bei     andern    Metallen     als    Kup  fer Anwendung finden.  



  Dringt der Metallring nicht bereits durch  sein Eigengewicht in den     Glasring    ein, so  kann dies durch geringen mechanischen Druck  bewirkt werden.  



  Es     ist.        selbstverständlich,    dass der Metall  ring auch Teil eines     ATetallhohlkörpers,    z.     B.     einer Kappe, sein kann.    Die Figuren zeigen in zum Teil schemati  scher     Darstellung        Ausführungsbeispiele    für  das     Verfahren    nach der     Erfindung.     



  Nach     Fig.    1 ist ein Ring 1 aus einer     Eisen-          iekel-Kobalt-Legieruno,    in einem Glasrohr 2,  N  dessen     Wandung    grössere     Dicke    aufweist als  die des Metallringes, eingeschmolzen.  



       Fig,    2 zeigt- die     EiiLsehmelztzng    eines mit  einer Schneide 3     versehenen.    Metallringes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herst.ellunw einer Ringein schmelzung von Metall in Glas, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stirnfläche eines Me tallringes auf die Stirnfläche eines Glasringes mit grösserer Wandungsstärke als der des Me- tallringes aufgesetzt wird, und da.ss darauf durch Hochfrequenzerhitzung die beiden Ringe miteinander verschmolzen werden. UNTER.ANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass der Metallring durch geringen mechanischen Druck während der Erhitzung eingedruckt wird. 2. Verfahren nach, Patentanspruch und 1L?ntera.nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallring an der Einsehmelzseite angeschärft ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, da.ss der Metallring an der anzugla- senden Stelle vor dem Einsehmelzprozess mit einer Glaspaste: bedeckt wird.
CH301384D 1951-05-29 1952-05-24 Verfahren zur Herstellung einer Ringeinschmelzung von Metall in Glas. CH301384A (de)

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