CH301384A - Verfahren zur Herstellung einer Ringeinschmelzung von Metall in Glas. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Ringeinschmelzung von Metall in Glas.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung einer Ringeinschmelzung von Metall in Glas. Es ist bereits bekannt, Metallringe aus verschiedenen Metallen, z. B. Kupfer, Nickel, Eisen, Eisen-Nickel-Kobalt-Legierung und ähnliche, in einen Glasring einzuschmelzen bzw. an einen Glasring anzusehmelzen. Soweit clie Ausdehnungskoeffizienten der einzu- sehmelzenden Metalle mit denen des Glases nicht übereinstimmen, ist, es zweckmässig,
den Rand des Metalles an der Einschmelzstelle sehr dünn. zu halten.
Bei der Verschmelzung der Metalle mit dem Glas mit. Hilfe einer Gebläsefla.mme geht man im allgemeinen so: vor, dass der Rand des Metallringes zunächst innen und aussen mit Glas bewickelt wird und hierauf ein vorbe reitetes Glasrohr gleichen Durchmessers an den so vorbereiteten Metallring angesehmol- zen wird.
Die so hergestellten Verbindungen zeich nen sich durch eine ausserordentliche Festig keit aus.
Man hat :auch schon versucht, die Ver sehmelzung durch Hochfrequenzerhitzung der Metalle herzustellen. Hierbei ging man jedoch bisher anders vor als bei der Einschmelzung mit der Geblä.sefla.mme, da. man offenbar be fürchtet hat., dass die Temperaturübertragung vom Ring zum Glas ungenügend sein würde, so :dass der eventuell angeschärfte Rand. des Metaller nicht ohne Beschädigung in das Glas eingedrückt werden könnte.
Man hat daher bei der Anglasung mit Hochfrequenz bisher zwei Wege beschritten: Entweder hat man den Metall- und den Galasteil konisch geformt und so den Glasteil entweder nur innen oder nur aussen mit dem. Metall in Berührung gebracht. Oder man hat die Metallfläche senkrecht zu der Glasfläche gelegt.
In beiden Fällen befindet sich nur an der einen Seite des Metalles Glas, und die Berüh- itingsflächen vom Glas und Metall sind ver- bältnismässig gross.
Dies hat zur Folge, dass, falls die Ausdehnungskoeffizienten des Me taller und des Glases nicht vollständig gleich sind, Schubspannungen auftreten können, die \zum Abspringen des Glases führen können eine Gefahr, .die bei dem Anschmelzen von Metallringen mit der Gebläseflammc, beson ders wenn die Metallringe :an der Verschmel zungsstelle dünnwandig sind, sehr viel gerin ger ist.
Um diese Nachteile zu vermeiden, werden beim erfindungsgemässen Verfahren zur Her stellung einer Ringeinschmelzung von Metall in Glas die Stirnfläche eines Metallringes auf die Stirnfläche eines Glasringes mit grösserer Wandungsdicke .als der des Metallringes auf gesetzt. und darauf durch 1-Iochfrequenzerhit- zung die beiden Ringe miteinander verschmol zen.
Es hat sich nämlich überraschenderweise gezeigt, dass es bei Anwendung einiger Sorgfalt durchaus möglich ist, auch mit Hochfrequenz die Glasringe nach der gleichen Methode ein zuschmelzen wie mit der Gebläseflamme. Man erhält auf diese Weise sowohl die an sich bekannten Vorteile der Hochfrequenz- cinschmelzung als auch die der Einschmel zung mit. der Gebläseflamm;
e, das heisst, die Einschmelzung kann von angelernten Kräften an Stelle von hochwertigen Facharbeitern in kürzerer Zeit, als dies bei der der Gebläseflamme möglich ist., hergestellt werden, und man erzielt dabei doch die Vor teile, wie sie bei der Einschmelzung mit: der Gebläseflamme vorliegen:
sichere Abdichtung durch beiderseitige Einschmelzung des Metal- ler in das Glas, grössere mechanische Festig keit und eine geringere Gefahr der Ablösung des Glases vom Metall bei nicht übereinstim menden Ausdehnungskoeffizienten. Letzteres ist besonders dann wichtig, wenn man die bei der mit der Gebläseflamme übliche Anschärfung .an der Einschmelzstelle anwendet., um möglichst geringe Materialstär ken zu erreichen.
Es hat sich überraschender weise gezeigt, dass dieses Verfahren nicht nur bei verhältnismässig harten Metallen, wie Eisenlegierungen, sondern auch bei Kupfer sich bestens bewährt. Dabei hat sich als zweckmässig erwiesen, die anzuglasende Stelle zum Sehsitze gegen Verzunderung mit einer Glaspaste zu bedecken. Diese Methode kann natürlich auch bei andern Metallen als Kup fer Anwendung finden.
Dringt der Metallring nicht bereits durch sein Eigengewicht in den Glasring ein, so kann dies durch geringen mechanischen Druck bewirkt werden.
Es ist. selbstverständlich, dass der Metall ring auch Teil eines ATetallhohlkörpers, z. B. einer Kappe, sein kann. Die Figuren zeigen in zum Teil schemati scher Darstellung Ausführungsbeispiele für das Verfahren nach der Erfindung.
Nach Fig. 1 ist ein Ring 1 aus einer Eisen- iekel-Kobalt-Legieruno, in einem Glasrohr 2, N dessen Wandung grössere Dicke aufweist als die des Metallringes, eingeschmolzen.
Fig, 2 zeigt- die EiiLsehmelztzng eines mit einer Schneide 3 versehenen. Metallringes.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herst.ellunw einer Ringein schmelzung von Metall in Glas, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stirnfläche eines Me tallringes auf die Stirnfläche eines Glasringes mit grösserer Wandungsstärke als der des Me- tallringes aufgesetzt wird, und da.ss darauf durch Hochfrequenzerhitzung die beiden Ringe miteinander verschmolzen werden. UNTER.ANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass der Metallring durch geringen mechanischen Druck während der Erhitzung eingedruckt wird. 2. Verfahren nach, Patentanspruch und 1L?ntera.nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallring an der Einsehmelzseite angeschärft ist. 3.Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, da.ss der Metallring an der anzugla- senden Stelle vor dem Einsehmelzprozess mit einer Glaspaste: bedeckt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE301384X | 1951-05-29 |
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| CH301384A true CH301384A (de) | 1954-09-15 |
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| CH301384D CH301384A (de) | 1951-05-29 | 1952-05-24 | Verfahren zur Herstellung einer Ringeinschmelzung von Metall in Glas. |
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| CH (1) | CH301384A (de) |
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1952
- 1952-05-24 CH CH301384D patent/CH301384A/de unknown
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