Rechenmaschine. Es ist bei Rechenmaschinen mit einem Einstellvagen, der während eines Rechenvox= "anges durch den diesen Vorgang bewirken den Antrieb in eine Ruhestellung zLirück- ;eführt wird, üblich, während dieser Rüek- führun- des Einstellwagens diesen mit dem Antrieb von einem bestimmten Zeitpunkt hin- v, eg formschlüssig zu kuppeln.
Dies ergibt, den Nachteil einer grossen, Beschleunigung des Einstellwagens in diesem Zeitpunkt. und einer grossen Verzögerung am Ende der Be- desselben. Während die Besehleuni- "ung lediglich auf den Antrieb, beispielsweise einen Motor, zuxücl#.wirkt, 'äussert sich die Verzög,
eiain- als Stoss auf das Gehäuse der Vasehine. Massnahmen zur Beseitigung dieses Si olies sind schon bekannt. So wurde zum Bei- #hiel vorgeschlagen, die. Rückführung des I;iristc@llwagens durch eine Feder ausführen zu las,,en, die vorerst vom Antrieb gespannt wird.
Es ero-ibt sich dabei eine bedeutende Koniplizier-ing der ganzen Maschine, da der Einstellwagen während des Spannens der Feder gegen Verschiebung gesperrt und hier auf freigegeben werden muss.
Die Erfindung bezweckt., die wirksame Dämpfung des genannten Stosses durch ein- f'aehere und trotzdem zuverlässige Mittel zu erreichen. Sie hat eine Reclienmasehine, die insbesondere als Zehntasten - Additionsma schine ausgebildet sein kann, zum Gegenstand, die in bekannter Weise mit. einem Einstell- wagen versehen ist, der während eines Rechen- vorganges durch einen diesen Vorgang be wirkenden Antrieb in eine Ruhestellung zu rückgeführt wird.
Erfindungsgemäss ist der Einstellwagen während seiner Rückführung über ein, elastisches Glied mit dem Antrieb gekuppelt.
Nachfolgend wird an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsge genstandes erläutert. In der Zeichnung zeigen Fig.l einen Teil einer Zehntasten-Addi- tionsmaschine im Grundriss, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der in Fig.1 dargestellten Teile in der Ruhe- stellung, Fig. 3 und 4 einzelne der in Fig. 1 und 2 dargestellten Teile in verschiedenen Arbeits stellungen.
Der Einstellwagen 9 ist einerseits auf dem Rundstab 11 mittels zweier Lager<B>15</B> ver schiebbar gelagert und läuft anderseits mit tels der an seiner Seitenwand 12 befestigten Rolle 13 auf einer Schiene 14. An der Seiten wand 12 ist. mittels eines Bügels 10 ein Ende eines Lenkers 16 drehbar befestigt, während dessen anderes Ende an einem Hebel 17 an gelenkt ist, an dem auch das eine Ende einer Schraubenfeder<B>18</B> angreift. Das andere Ende derselben ist. an der einen von zwei Gestell wänden 19 und 20 der Maschine befestigt., an denen auch die Schiene 14 und der Stab 11 gehalten sind.
An der Gestellwand 20 ist eine Feder 30 befestigt, die ein durch eine Öffnung in der Gestellwand 20 tretendes Anschlag stück 42 für den Einstellwagen 9 trägt. Der Hebel 1.7 sitzt am einen Ende einer Welle 21 fest, die in einem am Gestellboden 22 be festigten Bügel 23 drehbar gelagert ist und am andern Ende ein Kegelrad 24 trägt.
Eine zur Welle 21 querstehende Welle 25 ist in der einen Gestellwand 20 Lind in einem am Gestellboden befestigten Lager 26 drehbar gelagert und trägt einen zweiarmigen Hebel 27, dessen -eines Ende mit einer in das Kegel rad 24 eingreifenden Verzahnung versehen i,t und an dessen anderem Ende der Zapfen 28 festsitzt. Auf der Welle 25 ist in einigem Abstand vom Hebel 27 die Klinke 29 drehbar gelagert, an der eine gegen den Hebel 27 ragende Rolle 31 befestigt ist.
Zur elasti- sehen Kupplung des Hebels 27 mit.,der Klinke 29 dient. eine zwischen diesen beiden Teilen auf die Welle 25 aufgewickelte Feder 32, deren nach entgegengesetzten Richtungen weisende Enden einerseits unter den Zapfen \_'8 und, anderseits unter eine Schulter an der Klinke 29 greifen. Die Spannung dieser Feder drückt. die Klinke 29 mittels einer an ihr vorgesehenen Nase 33 im Uhrzeigersinn gegen den Zapfen 28. Zwischen den Hebel \?7 und die Klinke 29 greift das freie Ende eines Stössels 34, dessen anderes Ende an einem auf einer Welle 35 festsitzenden Hebel 36 an gelenkt ist.
Das genannte freie Ende des Stössels 34 ist. mit einer zum Angreifen an der Rolle 31. bestimmten Ausnehmung 37 ver sehen. Eine am Hebel 36 angreifende Feder 39 drückt den Stössel 34 ständig nach unten. Eine unerwünschte Abwärtsdrehung des Stö ssels wird entweder durch die Rolle 31 oder durch eine besondere Stütze 41 verhindert.
Die Arbeitsweise der Additionsmaschine ist, soweit sie die dargestellten Teile betrifft, die folgende: Benn Eintasten eines Wertes in die Maschine wird der Einstellwagen 9 in be kannter und daher nicht.
näher beschriebener Weise durch die Sehrauben.feder 18 schritt weise aus der in Fig.1 dargestellten Ruhe stellung herausbewegt. Mittels des Lenkers 16, des Hebels 17, der Welle 21 und des Kegelrades 24 wird diese Bewegung auf den Hebel 2 7 übertragen, der sich in der in Pig. 2 eingezeichneten Pfeilrichtung dreht. Durch die Feder 32 wird auch die Klinke '39 in der gleichen Riehtung mitgenommen; die Rolle 31 rollt dabei an dem auf ihr aufliegen den Stössel 34 ab.
Je nach der Grösse der Ver- sehiebung des Einstellwagens 9 werden der Hebel 27 und die Klinke 29 mehr oder weni ger in der Pfeilrichtung gedreht und gelan gen beispielsweise in die in Fig.3 gezeigte Stellung.
Nach dieser Vorwärtsverstellung des Ein stellwagens 9 führt die Maschine einen Arbeitsgang aus, wobei die Welle 35 von Hand oder Motorkraft von _4 nach B und hierauf wieder zui-iiekgedreht. wird. Der Stössel 34 läuft während der Vorwärts- drehung der Welle 35 vorerst auf der Rolle 31 und hierauf auf der Stütze 41, bis er schliesslich eine Stellung einnimmt, in der die Ausnehmung 37 sicher hinter der Rolle<B>31</B> liegt.
Während der Rückwärtsdrehung der Welle 35 kommt die Ausnehmung 37, wenn sich der Hebel 36 im Punkt. C befindet, an der Rolle 37. zum. Anliegen (Fig.3) und dreht die Klinke entgegen der in Fig. 1 ein gezeichneten Pfeilriehtung zurück. Diese Be wegung wird mittels der Feder 32 auch auf den Hebel ,\217 und damit auf den Einstell wagen 9 übertragen, so dass dieser unter Spannung der Schraubenfeder 18 gegen seine Ruhestellung verstellt wird.
Die Mitnahme erfolgt. jedoch infolge der beträchtlichen Masse des Einstellwagens und der vorhande nen Reibungswiderstände nicht unmittelbar, sondern es findet eine geringe, durch die Spannung der Feder 32 bestimmte Drehung der Klinke 29 in betu- auf den Hebel 27 statt.
Infolgedessen wird der Einstellwagen nicht plötzlich, sondern @illniählieli auf die Geschwindigkeit des Stössels 34 beschleunigt. ,ehliesslich gelangt cler Ilebel 36 in seine Ruhestellung -1, wo\ er stehenbleibt. Dieser Stellung des Hebels 36 entspricht eine Stel lung der Klinke 29,
in der diese --egenü ber ihrer Ruhestellung nach Fig. 2 uni einen ?e- ringen Betrag im Gegenuhrzeigersinn ver dreht ist, wie in Fig.4 angedeutet ist.
Nach dem die Klinke 29 zur Ruhe gekommen ist, dreht, sich der Hebel 27 unter dem Einfluss der sieh entspannenden Feder 32 und der Bewegungsenergie des Wagens 9 weiter, bis der Einstellwagen 9 auf das Ansehlagstück 12 auftrifft und damit die in Fig.1 strich punktiert. eingezeichnete überhubstellung ein- uinumt.. Die genannte Verdrehung zwischen dem Hebel 27 und der Klinke 29 ist damit beseitigt, und der Zapfen 38 liegt wieder an cler Nase 33 an.
Bevor dies noch der Fall ist, stösst. der Zapfen 28 gegen den Stössel 34 und liebt ihn unter Spannung der Feder 39 an, wobei die Aumehmung 37 ausser Eingriff mit der Rolle 31 kommt. Der Hebel 27, die Klinke 39 und der Stössel 34 nehmen nun genau die in F!-. 4 dargestellte Stellung ein. Da in dieser die Rolle 31 nicht mehr in die Aus- nehmung 37 eingreift, kann sich der Hebel<B>9-7</B> zusammen mit der Klinke 29 frei in der in Fig. _ eingezeichneten Pfeilrichtung drehen. Diese Drehung wird durch die gespannten Federn 18 und 30 bewirkt.
Der Einstell wagen 9 bewegt sich aus der LTberhubstellung in die Ruhestellung nach Fig. 1, wo er durch eine nicht dargestellte Klinke an der weitem Verschiebung gehindert wird. Er nimmt da bei auch den Hebel 27 mit und dreht ihn zu sammen mit der Klinke 29 in der in Fig.2 eingezeiehrteten Pfeilrichtung in die Ruhe stellung zurück. Die Maschine ist damit zur Eintastunm eines neuen Zahlenwertes bereit.
Es ist aus der vorangehenden Beschrei- bung ersichtlich, da.ss infolge der bei der Riielzführunö- des Einstellwagens 9 in dessen Ruhestellung eintretenden Verdrehun;- zwi schen dem Hebel 27 und der Klinke ?9 nach erfolgtem Stillstand des Stössels 34 und da nrit. der Klinke 29 der Zapfen '8 noch einen gewissen <B>Weg</B> zuxVieklegen kann, bevor er uud @ler mit ihm verbundene Einstellwagen 9 zum Stillstand kommen.
Die zwischen der Bewe gung des Zapfens 28 und derjenigen des Ein- stellwagens vorhandene, durch das Kegelrad getriebe 24, 27 und den Hebel 17 bestimmte Cbersetzung von etwa l:10 hat zur Folge, dass für die Abbrernsung des Einstellwagens ein beträchtlicher Weg zur Verfügung steht. Infolgedessen lässt sich eine wirksamere Dämp fung des auf den Anschlagkörper 42 und über diesen auf die Gestellwand 20 übertra genen Stosses erreichen, als es bei den meisten handelsüblichen Maschinen der Fall ist, wo der ganze Stoss allein durch den Anschlag körper 42 aufgenommen werden muss.
Es ist auch möglich, die im beschriebenen Ausführungsbeispiel in das zwischen die Welle 35 und den Einstellwagen 9 geschal tete Getriebe eingebaute Feder 32 an einer andern Stelle anzubringen. Beispielsweise liesse sich der Lenker 16 aus \zwei gegenein ander verschiebbaren Teilen herstellen, zwi schen die eine Feder zu schalten wäre. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass es in diesem Fall schwieriger ist, die Abfederung richtig zu bemessen, als bei der beschriebenen An ordnung einer Feder in dem sich langsam bewegenden Teil des Getriebes.