CH301525A - Arretiereinrichtung an Maschinen mit Schwenksupport. - Google Patents

Arretiereinrichtung an Maschinen mit Schwenksupport.

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CH301525A
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Inventor
Klara Lindner Erna Luise
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Klara Lindner Erna Luise
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      Arretiereinrichtung    an Maschinen     mit    Schwenksupport.    Bei     Maschinen,    die mit einem Schwenksup  port ausgerüstet sind, tritt das Problem auf.  den Support in der einen Richtung frei beweg  lich zu machen, ihn aber bei der Rückbewe  gung in der Mittellage zu arretieren. Die Er  findung besteht in einem die Mittelstellung  des     Schwenksupportes    sichernden     Anschlag-          sw    stein, welches die     Schwenkbewegung    des       Schwenksupportes    in einer Richtung ungehin  dert (gestattet und ihn bei seiner Rückkehr  bewegung in der     Mittelstellung    arretiert.  



  Das Anwendungsgebiet einer solchen     erfin-          dtitinSgemässen    Vorrichtung ist ein vielfälti  ges. Beispielsweise lässt sieh die Erfindung  vorteilhaft anwenden bei Vorrichtungen zum       Abrichten    von     Formsehleifseheiben    mit einem       einzigen        Abrichtwerkzeug,    das in einem ent  lang der Flanke und der Kopffläche des Pro  fils bewegten Werkzeugträger sitzt, der auf  einem entsprechend dem Flankenwinkel des       Sehleifseheibenprofils    zwischen Anschlägen       bewegbaren        Schwenksupport    angeordnet ist.

    Bei Vorrichtungen zum Abrichten von Form  schleifseheiben mit im Querschnitt     tra.pezför-          migem    Profil hat man zwar schon vorgeschla  gen, den Schwenksupport beim Abrichten der  Kopffläche des     Sehleifscheibenprofils    in der  Mitte zwischen den     Flankenwinkelansehlägen          durch    einen     einrüekbaren    Anschlag     festzuhal-          l    e n. Diese Vorrichtungen werden jedoch von  Hand betätigt, wie auch der Mittelanschlag       von    Hand eingerückt werden muss. Die Bedie  nung ist daher verhältnismässig umständlich.

      Die Anwendung eines gemäss der Erfin  dung arbeitenden Anschlagsystems ergibt bei  Einrichtungen der     vorbeschriebenen    Art den  Vorteil, dass zunächst die beiden Flanken und  dann die Kopffläche des     trapezförmigen    Pro  fils der Schleifscheibe in einem ununterbro  chenen Arbeitsgang abgerichtet werden kön  nen.  



  Obgleich die Erfindung, wie eingangs er  wähnt, bei den verschiedensten Maschinen und  Vorrichtungen mit Schwenksupport benutzt.  werden kann, wird sie im folgenden in ihrer  Anwendung bei Vorrichtungen zum Abrich  ten von     Formschleifscheiben    beschrieben.  



  In der Zeichnung sind eine beispielsweise  Ausführungsform der Erfindung und eine  Detailvariante dargestellt. Es zeigen       Fig.l    ein     trapezförmiges    Schleifscheiben  profil und schematisch die Grundstellung der  Hauptanschläge für das     Abrichtwerkzeug,          Fig.    2 und 3 das Schema der Bewegungs  bahn der Werkzeugspitze bei zwei     Abricht-          gängen,          Fig.    4 die     Abrichtvorricht.ung    im Aufriss  und teilweisen Schnitt,       Fig.    5 eine Draufsicht nach     Fig.    4,

         Fig.    6 einen Schnitt nach Linie     I-I    der       Fig.4    mit dem Anschlagsystem für die Mit  tenstellung des Schwenksupportes,       Fig.    7 und 8 verschiedene     Stellungen    eines  Teils des Anschlagsystems,       Fig.    9 und<B>10</B> ein Ausführungsbeispiel der       Mittenanschlä.ge    im Quer- und Längsschnitt,           Fig.11    einen Schnitt nach Linie     II-II    der       Fig.        .l    und       Fig.    1'? eine andere Ausführung der Mit  tenanschläge im Aufriss und im Grundriss.

    Obwohl die dargestellte     Vorrielitung    so  ausgebildet werden kann, dass sie ohne weite  res auch für das Abrichten von dreieckigen  Profilen mit oder ohne Spitzenabrundung und  sonstigen Profilformen dienen kann, ist sie  vorzugsweise zur Abrichtung von     Schleifsehei-          ben    mit im Querschnitt     symmetrischem    oder       unsymmetrischem        Trapezprofil    bestimmt. Ein.

    symmetrisches     Trapezprofil,    wie es zum Bei  spiel bei einer Schleifscheibe zum Schleifen  von     Trapezgewinde    oder zum Schleifen der  Zahnflanken von Zahnrädern im     Abwälzver-          fahren    gebräuchlich ist, ist in     Fig.l    darge  stellt. Das abzurichtende Profil. der     Sehleif-          scheibe    S besteht aus den beiden unter einem  bestimmten Winkel, z. B. 30 ,     zueinander    ste  henden     Schleifscheibenflanken        a,   <I>b</I> sowie der  Kopflinie bzw. Kopffläche e.

   Wie eingangs ge  sagt, besitzt die     Abrichtvorrichtung    einen       Schwenksupport,    der zwischen Anschlägen  schwenkbar ist, welche den Flankenwinkel des       Schleifscheibenprofils    bestimmen und dessen  Stellung beim Abrichten der Kopffläche der  Schleifscheibe durch einen weiteren Anschlag  bestimmt wird. Diese Anschläge sind in     Fig.    1  schematisch angegeben. Die Flankenwinkel  anschläge sind mit     d1    und d2 und der Mitten  ansehlag mit e bezeichnet.

   Die Achse des       Schwenksupportes    der     Abrichtvorrielitung     wird so eingestellt, dass sie durch den Mittel  punkt     7n    des strichpunktiert angegebenen  Kreises geht, den die Flanken     a,    b und die  Kopflinie c. der Schleifscheibe tangieren.

    Durch die Anschläge<B><I>dl,</I></B><I> d2</I> und<I>e</I> sind die  Grundstellungen des Schwenksupportes be  stimmt; die Bewegung des     auf    den Schwenk  support angeordneten Trägers für das     Ab-          riehtwerkzeug    entlang den     Profilumrisslinien          U,   <I>b,</I> c kann     dureh    eine geradlinige oder bogen  förmige     Bewegung    erzielt werden; bei gerad  liniger Bewegung ist. der     Werkzeugträger    ein  Schieber, bei bogenförmiger Bewegung der       Werkzeugspitze    ist der Werkzeugträger eine    Schwingkurbel. Das dargestellte Beispiel zeigt  die letztgenannte Ausführung.  



  Die     Abrichtvorrichtung    hat ein als Schlit  ten ausgebildetes Gehäuse 7, das gegen die  Schleifscheibe S um genau messbare Beträge       beistellbar    ist. Die     Beistellmittel    sind die all  gemein üblichen, z. B. eine     Messgewindespin-          del,    und daher, nicht weiter dargestellt. Der  Schlitten 7 enthält zwei Lager 8 und 9 zur  Aufnahme des Schwenkzapfens 10, der an dem       Schwenksupport    11 befestigt ist. Die Lager  stellen des Schwenkzapfens 10 sind     kegelig     ausgebildet, und zwar verlaufen die Lager  kegel entgegengesetzt.

   Der untere Kegel 12 ist  nicht aus einem Stück mit dem     Sehwenkzapfen     10, vielmehr mit diesem durch einen Keil  13 verbunden und durch eine Gewindemutter  1 4 axial     versehiebbar,    so     da.ss    der Schwenkzap  fen 10 auf spielfreien Gang in seinen Lager  stellen 8, 9 eingestellt werden kann. In dem  Schwenksupport 11. ist eine das     Abrichtwerk-          zeug    tragende Werkzeugkurbel 1.5 schwenkbar  angeordnet. Ihre Welle 16 ist drehbeweglich  in dem     Sehwenksupport    11 gelagert.

   Die  Achse der Welle 16 schneidet. die Achse des  Schwenkzapfens 1.0     rechtwinklig.    Die Welle 16  der Werkzeugkurbel wird durch Federn 1.7,  die in Bohrungen des     Sehwenksupportes    lie  gen, gegen einen festen     Ansehlag    18 am  Schwenksupport gedrückt, so     da.ss    ihre axiale  Lage festliegt. Die Federn 17     wirken    über ein  Längskugellager 19. Das     Abriehtwerkzeug    20  sitzt in einem Halter 21, der in dem Arm der  Kurbel 1.5 gegen die     Sehleifselleibe        verschieb-          bar,    jedoch gegen     Drehung    gesichert gelagert  ist.

   Der Halter 21 wird durch eine Feder 22,  die sich an einem     Querstift    23 abstützt, gegen  ein Mikrometer     ?4    gedrückt. Mit Hilfe des  Mikrometers     24-    wird die     Diamantspitze    auf  einen bestimmten Abstand von der Achse des  Schwenkzapfens 10     eingestellt.    und damit die       Kopffläehe    c des     Sehleifseheibenprofils        genau     festgelegt. Der     Querstift    23 geht durch einen  Längsschlitz 25 des Halters 21. hindurch, so       da.ss    dessen     Verstellbewegimg    begrenzt ist.  



  Der Antrieb des Schwenksupportes 1.1. und  der     Diamantkurbel    1.5, 16 erfolgt von einer      Welle 26     aus,    die im Schlitten 7 gelagert ist.  Die Welle 26 wird entweder von Hand oder  wie im dargestellten. Beispiel durch einen  Elektromotor 27, dessen Drehrichtung um  kehrbar ist, angetrieben. Der Motor 27 treibt       über    ein nicht dargestelltes     Untersetzungs-          grtriebe    die Welle 26 mit verschieden -wähl  baren Drehzahlen langsam an. Auf der Welle  '?6 sitzt ein Kegelrad 28, das mit einem Kegel  rad 29 kämmt. Das Kegelrad 29 sitzt auf einer  Welle 30, die im Schwenkzapfen 10 gleichach  sig zu diesem gelagert ist.

   An dem     obern    Ende       besitzt    die Welle 30 ein     Zahnritzel    31, das über  ein im Schwenksupport     il.    gelagertes     Zwi-          selienrad    3? ein Zahnsegment 33 antreibt  (s.     Fig.    4 und 11). Das Zahnsegment 33 sitzt  auf einem Zapfen 34; der drehbeweglich im       S'eliwenksupport    unterhalb der Schwingwelle  16 gelagert ist. Der Zapfen 34 besitzt an sei  ner     der    Welle 16 zugekehrten Stirnfläche eine  in einem gewissen Abstand von seiner Dreh  aelise angebrachte Vertiefung 35, in welche  der     Kugelkopf    36' eines Hebels 36 eingreift.

    Der Hebel 37 ist in einem Querschlitz 37 der  Welle 16 auf einem diesen Querschlitz     reelit-          winklig-    durchdringenden Gelenkzapfen 38     an-          grordnet.    Der Drehzapfen 34 bildet also     zu-          @ammen    mit dem Hebel 36 einen Schwing  antrieb für die Welle 16.

   Die Drehbewegung  des Drehzapfens 34 wird durch zwei im  Schwenksupport 11 angeordnete Anschläge 39  bzw. 39', welche mit den Flächen 40     bzw.    40'       amZahnsegment    33 zusammenwirken, begrenzt       s.        Fig.11).    Damit ist der Flankenhub des       Abriehtwerkzeuges    20 festgelegt. Die     An-          sehläge    39, 39' sind durch Mikrometer     41.        bzw.     41.' genau einstellbar.  



       Über    dem Kegelrad 29 ist auf der Welle 30       län,",sbeweglieh    eine Kupplungsscheibe 42     an-          @;eoi#dnet.    Sie ist mit der Welle 30 durch  einen Querstift 43 auf Drehung verbunden  und wird durch eine Feder 44 gegen die     Ge-          "enlzupplungsscheibe    45 angedrückt, die sieh       ;;n    der Stellmutter 14 für die     Lagerbiiehse    12  befindet. Die Druckfeder 44 stützt sich an dem  Kegelrad 29 ab. Die Teile 42, 44, 45 bilden  somit eine Reibungskupplung. Der Querstift    43 geht durch einen Längsschlitz. 46 der Welle  30 hindurch.

   Auf dem Querstift 33 liegt eine  in der Bohrung der Welle 30 gelagerte Stoss  stange 47 an, die durch einen im Schwenk  support gelagerten     Exzenterknebel    48 herun  tergedrückt werden kann, so dass die Rei  bungskupplung 42, 44, 45     ausrückt.Beim    Ab  richten von     Trapezprofilen    ist die Kupplung  42, 44, 45 eingerückt, um die kraftschlüssige  Verbindung zwischen Antriebswelle und Dreh  achse des Schwenksupportes herzustellen.  Diese kraftschlüssige Verbindung kann selbst  verständlich auch auf andere Weise erzielt  werden, z. B. dadurch, dass eine Bremse, etwa  ein federnd beeinflusster Bremsklotz, auf einen       zweckentsprechenden    Antriebsteil des Werk  zeugträgers, beispielsweise auf die Umfangs  fläche des Zapfens 34, wirkt.  



  An dem Schwenkzapfen 10 ist zwischen den  Lagerstellen 8 und 9 ein Arm 49 befestigt.  Dieser Arm trägt zwei noch näher zu beschrei  bende     Gesperre,    von denen das eine auf der  obern Fläche und das andere auf der untern  .Fläche des Armes 49 angeordnet ist. Er wird  deshalb als     Gesperreträger    bezeichnet. Jedes       Gesperre    besteht aus zwei sich gegenseitig ab  stützenden Schwinghebeln 50, 51 bzw. 50', 51'.  Der Schwinghebel 50     ist    um einen Drehzapfen  52 und der Hebel 51 um einen Drehzapfen 53       bewegbar.    Der Hebel 51 steht unter der Wir  kung einer am Arm 49 -angehängten Zugfeder  54. Die Feder 54 versucht, den Hebelarm 55  mit Bezug auf den Schwenkzapfen 10 nach  aussen zu bewegen.

   Der Hebel 51 stützt sich  aber mit seinem Arm 55 an dem Ansatz 56 des  Hebels 50 ab, so dass der Hebel 50 gegen den  am Arm 49 angeordneten festen Anschlag 5 7  gedrückt wird. Die Hebel 50 und 51 nehmen  dann die in     Pig.    6 dargestellte Lage ein. Zwi  schen der     Ansehlagfläehe    58 des Schwing  hebels 50 und der Anschlagfläche 59 des       Schwinghebels    51 bleibt eine Öffnung, in     wel-          ehe    der noch näher zu beschreibende Mitten  ansehlag eingreift.

   Das auf der Unterseite des  Armes 49 angeordnete     Gesperre    50', 51' ist  genau so ausgebildet wie das obere     Gesperre     50, 51, jedoch so zu diesem angeordnet, dass je  ungleiche     Sperrglieder    50, 51' und 50', 51           übereinanderliegen,    wie     Fig.7    zeigt. Es sind  daher die Bezugszeichen in sinngemässer Über  einstimmung gewählt. Gegenüber dem     Ge-          sperreträger    49 ist im Schlitten 7 ein Träger  60 für die mit den beiden     Gesperren    zusam  menwirkenden     llittenanschläge    angeordnet.

    Mit dem.     Gesperre    50, 51 wirkt ein Mitten  anschlag 61 und mit dem     Gesperre    50', 51' ein       Mittenansehlag    62 zusammen. Die Mitten  anschläge 61 und 62 sind auf einem Bolzen 63  befestigt, der in dem Träger 60 schwenkbar  gelagert ist. Die Anschläge 61 und 62 sind so  versetzt zueinander angeordnet, dass, wenn der  eine in Arbeitsstellung ist, der andere ausser  Arbeitsstellung steht. Die Arbeitsstellung des       Mittenanschlages    61 wird durch den auf dem  Träger 60     befestigten    Anschlag 64 bestimmt  und die Arbeitsstellung des     Mittenanschlages     62 durch den auf dem Träger 60 befestigten       Anschlag    65.

   Der Tragbolzen 63 für die An  schläge 61 und 62 besitzt ausserdem zwei Ra  sten 66 und 67, in die ein unter der Wirkung  einer Feder 68 stehender Rasterbolzen 69 mit.  Kugel 70 einrastet. Die Anordnung der Rasten  in bezug auf die Anschläge 64, 65 ist so ge  troffen,     da.ss    der Rasterstift 69 den Bolzen 63  so zu drehen bestrebt ist, dass die Mitten  anschläge 61 bzw. 62 gegen den Anschlag 64  bzw. 65 gedrückt werden.  



  Die Wirkungsweise der mit. dem Beispiel       versehenen        Abriehtvorrichtung    ist wie folgt  Bei Beginn des Abrichtens steht der       Schwenksupport    11 zum Beispiel in der Mit  tellage; die Schwingkurbel 15, 16 steht in aus  geschwungener Stellung, die durch den An  schlag 39 bestimmt ist.

   Wird die Antriebswelle  26 in Umdrehung versetzt, so wird, da der     Rei-          bungswiderstand    in den Lagern 8, 9 des  Schwenkzapfens 10 kleiner ist als die an der  Reibungskupplung 42, 45 herrschende Rei  bung, der Schwenkzapfen 10 über die Rei  bungskupplung 42,     44,    45 mitgenommen und  der Support 11 schwenkt im Sinne des Pfeils       il.    (Fug. 6) bis zum     Flankerrwinkelanschlag        dl.     Dabei wird der     Mittenanschlag    61 von der  Schaltnase 59 des     Gesperrehebels    51 aus der  Schwenkbahn gestossen und der Mittenan-    schlag 62 für das     Gesperre    50', 51' in Ar  beitsstellung gebracht..

   Beim Anfahren des  Schwenksupportes 11 gegen den Anschlag     c11          (Fig.5)    fängt die     Reibungskupplung    42, 45  an zu rutschen und der Antrieb geht über die  Welle 30, die Zahnräder - 31, 32, das Zahn  segment 33 und den Schwingungsantrieb 34,  35, 36 auf die Welle 16 der Werkzeugkurbel,  so     da.ss    der Diamant mit der     gewählten    Vor  schubgeschwindigkeit die     Schleifseheibenflanke          a    abrichtet. Da die Reibungskupplung noch  ein schwaches Drehmoment auf den Schwenk  support 17. ausübt, bleibt dieser sicher am  Anschlag     dl    stehen.

   Die Bewegung der Dia  mantspitze entspricht. in dem Schema nach       Fig.2    der Bewegungsbahn 1. Die Bewegung  des Diamanten über die Flanke     a    wird durch  den Anschlag 39' begrenzt     (Fig.11).    Trifft  die Fläche 40' des Zahnsegmentes 33 auf den       Anschlag    39' auf, so wird der Antrieb     blok-          kiert.    Hierdurch tritt eine im Zuge des An  triebes vor der Welle 26 liegende Rutschkupp  lung (nicht dargestellt) in Tätigkeit., die über  Zwischenglieder einen elektrischen Schalter  auslöst, der die Drehrichtung des Motors 2 7  augenblicklich umkehrt.

   Nach Umkehr des An  triebes wird wieder der Schwenksupport 11  über die Reibungskupplung 42,     44,    45 mit  genommen und schwenkt. bis zum     Flankenwin-          kela.nschlag        d#>.    Dabei vermag das     (-esperre     50, 51, da, der     Mittenansehlag    61. beiseite ge  schwenkt ist, ungehindert vorbeizugehen.

   Das       Gesperre    50', 51' trifft     dagegen    mit. der     Rük-          kenflä.che    des Hebels 50'     geg-err    den Anschlag       6\?.    Dieser wird durch den Rasterstift 69 und  die Raste 67 an dem Anschlag 65 gehalten.  Beim     Vorbeischwenken    in Pfeilrichtung 72  weicht daher der Hebel 50' in bezug auf die  Schwenkbahn nach einwärts aus und nimmt  über den     ;'Ansatz    56' den Hebel 51' ebenfalls  mit nach einwärts, wodurch die Zugfeder 54'  gespannt wird.

   Hierbei wird die     öffnung    zwi  schen den Flächen 58' und 59' des     Gesperres     kleiner als die Breite des     Mittenanschlages    62,  so dass die Rückenfläche des     Gesperrehebels     51' die Stirnfläche des     Mittenanschlages    62  bereits berührt, wenn der Hebel 50' gerade  vorbeigegangen ist (s.     Fig.    8).

   Der Hebel 51'           "vermag    daher beim Schwenken in     Pfellrich-          tun,#,    72 den     Mittenansehlag    62 nicht wegzu  stossen, und das     Gesperre    50',     51.'    wird erst,       Nachdem    es an dem Anschlag 62     vorbeigegan-          -en    ist, durch die Feder 54' in die Ruhelage,       (lie    durch den     Ansehlag    57' bestimmt.

   ist,     zu-          Nachdem    der Schwenksupport       -in    den     Flankenwinkelanschlag        d.        angesehla-          -en    ist, geht der Antrieb wieder über die  Welle 30, die Zahnräder 31, 32, das     Zahn-          se-inent    33 und den Schwingantrieb 34, 35, 36  auf die Welle 16 der Werkzeugkurbel, so     dass     der Diamant die     Sehleifscheibenflanke    b ab  Aehtet. Die     Flankenabrichtbewegung    wird da  bei durch den Anschlag 39 begrenzt.

   Sobald  die Fläche 40 auf den Anschlag 39 auftrifft,       ,wird    der Antrieb blockiert und die Drehrich  tung des Motors wieder gewechselt. Bis zu       diesem    Punkt. entspricht. die Bewegung der       Diamantspitze    der mit 2 bezeichneten Bahn       iin    Schema nach     Fig.    2.

   Wird die Welle 26       111111    -wieder in umgekehrter Richtung ange  trieben, so bewegt sich, während die Diamant  kurbel 1.5 in der ausgeschwungenen Stellung  verbleibt, der Schwenksupport 11 von dem  Anschlag     d@    hinweg, wird jedoch in der Mitte       zwisehen    den Anschlägen     dz    und     dl    angehal  ten, da die Fläche 58' des     Gesperrehebels    50'  auf den     Mittenanschlag    62 trifft.

   Die Rei  bungskupplung 42, 45 fängt dann wieder an  zu     rutselien    und der Antrieb geht auf die       Sehwin        g-elle    16 über, so dass der Diamant die       Kopffläehe    c der Schleifscheibe abrichtet. Da  der Antrieb in der gleichen Drehrichtung wei  terläuft. und von der Rutschkupplung noch ein       geringes    Drehmoment auf den Schwenkzapfen  10 übertragen wird, bleibt die Anschlagfläche  58' während des     Abrichtens    der Kopffläche c  fest gegen den Anschlag 62 gepresst. Die Be  wegung der     Diamantspitze    entspricht der  Bahn 3 im Schema nach     Fig.    2.

   Der Diamant  bewegung wird am Ende durch den Anschlag  39 begrenzt, der Antrieb hierdurch blockiert  und ein     Stillsetzschalter    für den Motor 27 be  tätigt.  



  Soll nach dem Stumpfwerden die Schleif  scheibe     S    erneut abgerichtet werden, so ist die  Bewegungsfolge umgekehrt. Es wird zuerst die         Schleifscheihenflanke    b, dann die     Schleifschei-          benflanke    a und dann die Kopffläche c abge  richtet. Die Bewegungsbahn der Diamanten  spitze geht in der Reihenfolge 4, 5, 6 entspre  chend dem Schema nach     Fig.    3 vor sich. Hier  bei ist jetzt das     Gesperre    50, 51 und der Mit  tenansehlag 61 in Tätigkeit.

   Für das Anschlag  system ist es gleichgültig, ob mit dem Abrich  ten von der     Mittelstellung    des     Schw        enksup-          portes    oder von der durch die Flankenwinkel  anschläge bestimmten Stellung aus begonnen  wird.    Wie beschrieben, sind die mit den bei  den     Gesperren    zusammenwirkenden Mitten  anschläge 61, 62     zwangläufig    miteinander ver  bunden, so dass bei Beginn eines neuen     Ab-          richtganges    der vorher in Tätigkeit gewesene       Mittenanschlag    ausser Arbeitsstellung und der  andere in Arbeitsstellung gebracht wird.

   Bei  dem beschriebenen Beispiel ist die     Zwangläu-          figkeit    in einfacher Weise dadurch erreicht,  dass die beiden     Mittenanschläge    um einen be  stimmten Winkel zueinander versetzt auf  einer gemeinsamen Drehachse angeordnet  sind, deren Drehwinkel durch Anschläge be  grenzt ist. Die beiden     Mittenanschläge    könn  ten jedoch auch, wie das Beispiel in     Fig.12     zeigt, als geradlinig bewegbare     Ansehlagschie-          ber    61, 62 ausgebildet sein. Jeder Anschlag  schieber besitzt eine Zahnstange 73 bzw. 74,  mit denen ein im Träger 60 gelagertes -Zahn  ritzel 75 in Eingriff steht.

   Die     Bewegung    der  Anschlagschieber 61, 62 wird durch die Rasten  76, 77 bestimmt. Jeder Schieber besitzt eine  schräge Anschlagfläche 78, die mit der Fläche  59 bzw. 59' des     Gesperrehebels    51 bzw. 51' zu  sammenwirkt, während die Fläche 79 der An  schlagschieber mit der Anschlagfläche 58 bzw.  58' der     Gesperrehebel    zusammenarbeitet.    Der Träger 60 für die     1V1        ittenanschläge    61  und 62 könnte auch oben auf dem Schlitten 7  und die     Gesperre    50, 51 und 50', 51' aussen am  Schwenksupport 11 angeordnet sein.

   Die be  schriebene Anordnung im Innern des das Ge  häuse für den Schwenkzapfen bildenden  Schlittens 7 hat jedoch den Vorteil, ohne be  sondere Vorkehrungen schmutzsicher zu sein.      Der Träger 60 kann auch noch um geringe  Beträge axial     verschiebbar    angeordnet wer  den. Hierdurch wird es möglich, die Anschläge  61, 62 ausser Mitte zu verlegen, so dass die  Kopffläche c der Schleifscheibe schief zur       Sehleifscheibenaehse    stellt. Ein derartiges     Tra-          pezprofil        wird    für gewisse Fälle der Praxis  benötigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Arretiereinrichtung an Maschinen mit Schwenksupport, gekennzeielinet durch ein die Mittelstellung des Schwenksupportes sichern des Anschlagsystem, welches die Bewegung des Schwenksupportes in einer Richtung ge stattet und ihn bei seiner Rüeklzehi@bewegung in der llittelstelliing arretiert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung naeh Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Mittellage des Schwenksupportes bestimmende Ansehla-- system durch zwei am Schwenksupport (11) übereinander angeordnete, gleichartige Ge- sperre (50, 51 bzw. 50', 51') gebildet wird, die so angeordnet sind, dass je ungleiche Gesperre- glieder übereinanderliegen und die mit.
    zwei am Gehäuse (7) angeordneten Mittenan- schlägen (61, 62), die wechselweise in die Schwenkbahn des zugehörigen Gesperres ge legt werden, derart zusammenwirken, dass je weils beim Verlassen der Mittellage entgegen der vorherigen Einfahrrichtung das zuletzt wirksame Gesperre seinen Anschlag aus der Schwenkbahn bewegt und dadurch den An schlag für das andere Gesperre in Stellung bringt,
    dass aber beim Zurücksehwenken des Schwenksupportes von dem einen Flanken winkelanschlag zum andern dieses Gesperre beim Anstossen an den eingelegten Mitten anschlag ausweicht, so dass der Schwenksup port vorbeigeht und erst beim Zurüeksehwen- ken in die Mittellage am Mittenanseblag an schlägt. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1., da durch gekennzeichnet, dass jedes Gesperre aus zwei sieh gegenseitig abstützenden Schwing hebeln (50, 51 bzw. 50', 51') besteht, von denen der eine (50 bzw. 5Ö') den Gegenanschlag für den in die Schwenkbahn des Scli-,cenksuppor- tes bewegten Mittenansehlag (61 bzw. 62) darstellt, während der andere Hebel (51 bzw.
    51') eine Sellaltnase (59) zum Wegstossen des Mittenansehlages (61 bzw. 62) aufweist. uiicl im übrigen, unter der Wirkung einer Feder (54. bzw. 54') stellend, den Seliwingliebel (a0 bzw. 50') gegen einen festen Anschlag (61 bzw.<B>65)</B> am Gesperreträger (.19) hält. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Sehwingliebel so geformt und zueinander angeordnet sind, dass der eine Hebel (50 bzw. 50'), wenn er beim Schwenken des Supportes (11) mit seiner Rückenfläche an dem in die Sehwenkbalin ein gelegten Mittenansehlag (61 bzw. 62) vorbei streicht, in bezug auf die Sehwenkbalin des Gesperreträgers (-1-9) naeli einwärts schwingt und dabei den andern Hebel (51. bzw.<B>51')</B> ebenfalls so weit.
    nach einwärts mitnimmt, da l dieser am Mittenanschla- vorbeigeht. 4-. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Minen- anschläge (61, 62) zwangläufig miteinander verbunden sind, derart, dass beim Bewegen des einen aus der Sperrstellung der andere in die Sperrstellung gebracht wird. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die beiden 3litten- anschläge (61, 62) auf einer gemeinsamen Drehachse (63), deren Drehwinkel durch An schläge (64, 65) begrenzt ist, versetzt ange ordnet sind, so dass sich jeweils der eine oder andere Mittenanschlag in Sperrstellung befin det. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Mitten anschläge (61, 62) geradlinig verschiebbar ge führt und zu gegenläufiger Bewegung durch Zahnstangen (73, 74) und ein Ritze]<B>(75)</B> miteinander verbunden sind. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Anschlag system im Lagergehäuse (7) für den Schwenk zapfen (10) des Se]nvenksupportes (11) un tergebracht ist und die beiden Gesperre (50, <B>51.</B> bzw. 50', 51') an einem Arm (49) des Schwenkzapfens (10) angeordnet sind. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mittenan- sehlägre (67, 6\?) auf einem Träger (60) an- geordnet sind, der in und ausser Arbeitsstel lung bewegbar ist.
CH301525D 1942-01-15 1943-01-12 Arretiereinrichtung an Maschinen mit Schwenksupport. CH301525A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088838B (de) * 1955-08-02 1960-09-08 Mso Maschinen U Schleifmittelw Abrichtvorrichtung fuer Profilschleifscheiben, insbesondere zum Schleifen von Gewindekoerpern mit geradflankigen, konkaven oder konvexen Profilen
CN121424234A (zh) * 2025-12-31 2026-01-30 福建申利卡股份有限公司 一种基于铝合金轮毂磨削的砂轮修整装置及方法

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