CH301716A - Fachwerkträger aus Stahlbeton und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Fachwerkträger aus Stahlbeton und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH301716A
CH301716A CH301716DA CH301716A CH 301716 A CH301716 A CH 301716A CH 301716D A CH301716D A CH 301716DA CH 301716 A CH301716 A CH 301716A
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CH
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concrete
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laid
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Inventor
Kommanditgesellschaft Widmann
Original Assignee
Dyckerhoff & Widmann Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/20Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
    • E04C3/26Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members prestressed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
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  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


      Fachwerkträger    aus Stahlbeton und Verfahren zu seiner Herstellung.    Die     Erfindung    betrifft einen Fachwerk  träger aus Stahlbeton und besteht darin, dass  die Stahleinlagen der Zugstäbe derart an  gespannt     sind,        da.ss    im gesamten     Betonquer-          schnitt    dieser Stäbe nur     Druckspannungen     herrschen.  



  Die     Erfindung    betrifft ferner ein Ver  fahren zum Herstellen eines     Fachwerkträgers,     gemäss dem die Spannglieder der Zugstäbe  derart verlegt. werden, dass sie keine Haftung  mit dem Beton     eingehen    und     dass    sie nach       Erhärten    des Betons, gegen diesen angespannt  und     verankert    werden.  



  Eine Ausführungsform des Fa,chwerk  trägers nach der Erfindung ist. in der Zeich  nung     beispielsweise    dargestellt. Ferner ist ein  Ausführungsbeispiel des     Verfahrens    an Hand  der Zeichnung erläutert.  



       Fig.1    ist eine     Seitenans:ichtdes        Fa.chwerk-          trägers.     



       Fig.    2 stellt. einen Schnitt. nach der Linie       I-I    der     Fig.    1     ,dar.     



       Fig.    3 ist. das Spannungsbild, wie .es sich  für den Querschnitt     II-II    des Fachwerk  trägers nach     Fig.1    vor dessen     Ausrüsten,    je  doch nach erfolgtem Spannen der Spann  glieder, ergibt.  



       Fig.    4 ist das Spannungsbild, wie es sich  für d en gleichen Querschnitt     II-II    nachdem  Ausrüsten, also unter der Wirkung des     Trä-          ,Yereigenigewichtes,    ergibt,     und          Fig.5    .ist das     Spannungsbild    für den  gleichen Querschnitt     II-II,    wie es sich unter    Einfluss von Eigengewicht und Nutzlast er  gibt.  



  Bei dem     dargestellten        AusfühTungsbei-          spiel    handelt es     sLCh    um einen Brückenträger,  der auf zwei Stützen ruht. Der Fachwerk  träger besteht aus dem     Obergurt    .a, der den       Druckgurt    bildet, dem zu diesem     parallel    ver  laufenden, in die auf die     ganze    Länge durch  laufenden Stäbe b, b' und b" unterteilten  Untergurt, der den Zuggurt bildet, den schrä  gen Druckstreben c     und    den     lotrechten    Zug  streben d. Die Spannglieder sind mit e, e'  und e" bezeichnet-.  



  Die Spannglieder e erstrecken     sich    über  die ganze Länge des Untergurtes; und sind  an den Enden gegen den Beton der Stäbe b,  b', b" des Zuggurtes durch Ankerplatten h  und Muttern verankert.  



  Die Spannglieder e' sind an den vorletzten       Knotenpunkten,    die auch die Stäbe b, b'     und     b" untereinander verbinden, in     gleicher    Weise  mit. Hilfe von Ankerplatten g und     Muttern          verankert.     



  Die Spannglieder e", die zur     Erzeugung     der     Vorspannung    in den auf Zug beanspruch  ten lotrechten Streben d dienen, stützen sich  mittels Platten     i    auf die     Obers.eitte    und Unter  seite des Obergurtes bzw.     Untergurtes    ab.  



  Die Spannglieder e und e" sind auf ihrer  ganzen Länge vom Beton der Zugstäbe los  gelöst, indem sie in vorher ausgesparte Hohl  räume f des Betons mit entsprechendem Spiel      verlegt sind. Die Spannglieder e' liegen in den  Zwischenräumen     zwischen    den Stäben b, b'  und b" und übertragen die Spannkräfte mit  tels Ankerplatten über die     Knotenpunkte    auf  die     beidseitig    von den Ankerplatten     angeord-          noten    Stäbe b, b' und b".  



  Die Spannglieder sind     derart    angespannt,  und die Querschnitte der     Dritekstäbe    sind so  bemessen, dass in     sämtlichen    Stäben     des          Fachwerkes    nur     Dritekspannungen    auftreten  und dass zur     Vermeidung    von Nebenspan  nungen die     Betonspannungen    sämtlicher  Stäbe für einen bestimmten Belastungszu  stand, zum     Beispiel    für     Eigengewichtslast,     annähernd gleich sind.  



  Im Spannungsbild nach     Fig.    3 ist die  Grösse der Spannungen im Ober- und Unter  gurt     dargestellt,    wie sie vor dem Ausrüsten  des Trägers, aber nach dem Spannen der  Spannglieder sich ergeben.<B>ab"</B> ist, gleich Null,  :nährend     ab"    infolge der der Spannung der  Spannglieder gleich 80     kgiem2    ist.  



  Das Spannungsbild nach     Fig.4    zeigt die  Grösse der     Spannungen    im Ober- und Unter  gurt, wie sie sich unter der Einwirkung des  Eigengewichtes ergeben. Sowohl im Ober- wie  im Untergurt tritt eine Spannung von     ab"    =       ab"    = 40     kg/em9    während sich die Spannung     -          a,    auf 5200     kgi#em2    erhöht..  



  Bei dem in     Fig.5    dargestellten     Bela-          stungsfall    Eigengewicht     -f-    Nutzlast- ist     ab"    = 0  geworden, während ab" --- 80     kg/cm2    ist. Mit  zunehmender Belastung. des     Fachwerkträgers     nimmt .die     Druckspannung    des Betons im  Obergurt zu und die durch die Spannglieder  erzeugte Druckverspannung des Betons im       Untergurt    ab.

   Die Spannung in den der Er  zeugung der     Vorspannung    dienenden Spann  gliedern schwankt trotz zunehmender Be  lastung verhältnismässig nur     wenig.    Dabei  wurde angenommen, dass für die Erzeugung  der     Vorspannung    Stahlkabel     verwendet    wer  den, die mit einer hohen Spannung aus  genutzt werden können.  



  Die Herstellung des     Faehwerkträgers    er  folgt in der Weise, dass die Spannglieder der  Zugstäbe derart verlegt. werden,     da.ss    sie keine  Haftung mit dem Beton eingehen, und dass    sie nach dem     Erhärten    des Betons gegen  diesen     angespannt    werden. Zur Vermeidung  einer Haftung der Spannglieder im Beton  werden diese zweckmässig in vorher im Beton  gesparte Hohlräume verlegt. Sie können  <B>i</B> ause  auch mit einem die Haftung im Beton verhin  dernden Mittel versehen werden.

   Es können  zum Beispiel die     Spannglieder    e, e' und e" vor  dem Einbringen des Betons mit einem plasti  schen Werkstoff     iimwiekelt    werden, der fest:  genug ist, um den     B,etoniei-tingsdruck    aufzu  nehmen, der aber eine     Relativbewegung    der  Spannglieder gegenüber dem Beton zulässt.  Hierzu eignen sich die zum Umkleiden von       Zentralheizungsrohren    üblichen plastischen  Binden. Den gleichen Zweck können auch  Schalen aus Werkstoff' geringerer Festigkeit  erfüllen, die um die Spannglieder herum  gelegt werden, zum Beispiel Schalen aus  Zellenbeton.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Faehwerkträger aus Stahlbeton, da durch gekennzeichnet, da.ss die Stahleinlagen der Zugstäbe derart angespannt sind, dass im gesamten Betonquerschnitt dieser Stäbe nur Druckspannungen herrschen.
    II. Verfahren zum Herstellen eines Fach- werkträgers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Spannglieder der Zugstäbe derart verlegt werden, dass sie keine Haftung mit. dem Beton eingehen und dass sie nach dem Erhärten des Betons gegen diese angespannt und verankert. werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Faehwerkträger nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Herv or- rufung der Vorspannung des Betons dienen den Spannglieder lose im Beton liegen und nur deren Enden Druckkräfte auf den Beton ausüben.
    2. Faehwerkträger nach Patentanspruch I und Unteranspi-Lich 1, dadurch gekennzeich- iiet, da.ss ein Teil .der zur Hervorrufung der Vorspannung des Betons dienenden Spann glieder mit. Spiel in Aussparungen des Betons verlegt sind.
    3. Faehwerkträger nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Spannglieder mit einer Umhül- lung versehen sind, die den Betonierunäs- druck aufnimmt, beim Spannen der Spann- glieder aber eine Längsbewegung der Spann- glieder zulässt.
CH301716D 1942-10-01 1943-09-13 Fachwerkträger aus Stahlbeton und Verfahren zu seiner Herstellung. CH301716A (de)

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CH301716D CH301716A (de) 1942-10-01 1943-09-13 Fachwerkträger aus Stahlbeton und Verfahren zu seiner Herstellung.

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3273295A (en) * 1963-06-04 1966-09-20 Amirikian Arsham Split-beam prestressing
US3349527A (en) * 1964-08-06 1967-10-31 Brunspile Corp Multi-level building construction including a combination pile and column
US4144686A (en) * 1971-07-22 1979-03-20 William Gold Metallic beams reinforced by higher strength metals
US5305572A (en) * 1991-05-31 1994-04-26 Yee Alfred A Long span post-tensioned steel/concrete truss and method of making same

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