CH301731A - Verfahren und Vorrichtung zum Aufrauhen von Strassenpflasterdecken. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufrauhen von Strassenpflasterdecken.

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CH301731A
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CH
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Reinhardt Emil
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Reinhardt Emil
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C23/00—Auxiliary devices or arrangements for constructing, repairing, reconditioning, or taking-up road or like surfaces
    • E01C23/06—Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road
    • E01C23/08—Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for roughening or patterning; for removing the surface down to a predetermined depth high spots or material bonded to the surface, e.g. markings; for maintaining earth roads, clay courts or like surfaces by means of surface working tools, e.g. scarifiers, levelling blades
    • E01C23/081—Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for roughening or patterning; for removing the surface down to a predetermined depth high spots or material bonded to the surface, e.g. markings; for maintaining earth roads, clay courts or like surfaces by means of surface working tools, e.g. scarifiers, levelling blades by thermal or cryogenic treatment, excluding heating to facilitate mechanical working

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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Aufrauhen von Strassenpflasterdecken.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine Vorrichtung zum Aufrauhen, zwecks  Griffigmachens und Fahrsichermachens von  Pflasterdecken. Pflasterdecken werden be  kanntlich durch den Verkehr mit der Zeit  glattgefahren und durch den auf ihnen sich  bildenden Schmierfilm aus abgefahrenem  Reifengummi, Ölen, Fetten, Treibstoff-, Teer-,  Asphaltresten usw. schlüpfrig und rutschig  lund sind daher vor allem für den Kraft  wagenverkehr aussergewöhnlich gefährlich,  besonders nach kurzem Nasswerden bei begin  nendem Regen, bei auftretendem Reif oder  Frost und bei starker Sonnenbestrahlung.  



  Es ist daher ein grosses und verkehrstech  nisch wichtiges Problem, die vorhandenen  Pflasterdecken verkehrssicher zu machen,  wobei einerseits die aufzuwendenden Kosten  möglichst gering gehalten werden müssen und  anderseits eine möglichst lange Dauer der er  zielten Verkehrssicherheit angestrebt werden  russ. Es ist nun bereits vorgeschlagen, der  artige     Pflasterdecken    dadurch wieder rauh  und griffig zu machen,     da.ss    eine mechanische  Bearbeitung der Oberfläche vorgenommen  wird.

   Dieses Verfahren scheitert jedoch an  den aufzuwendenden Kosten     und    hat auch  nicht den angestrebten     Erfolg,    da. die meistens  eingearbeiteten Rillen     als        SanumelbehälteT     für die die     Sehlüpfrigk        eit    bewirkenden und  erhöhenden     Bestandteile    dienen und, die Ober  fläche der     stehenbleibenden    Rippen glatt         bleibt..    Mechanische     Verfahren    zum Griffig  machen der gesamten Oberfläche von Pfla  sterdecken     kommen    aus wirtschaftlichen  Gründen nicht 'in Betracht.  



  Es ist auch bereits     vorgeschlagen    worden,  die     Pflasterfugen    bis zu einer gewissen     Tiefe          freizulegen,    zu reinigen     und    die     Decken    dann  mit einem aus Teer, Asphalt oder ähnlichen  Bindemitteln und     Steinsplitt    bestehenden  Belag zu versehen.

   Dieses     Verfahren    hat den  Nachteil, dass bei Verwendung dünner und  schwacher Beläge zwar ein     verhältnismässig     niedriger     Preis        erzielbar    ist, dass diese Be  läge jedoch nur eine kurze Lebensdauer  haben und infolgedessen schnell     erneuert    wer  den müssen. Die     Verwendung    stärkerer Be  läge bei diesem     Verfahren    scheitert an den  aufzuwendenden     honen    Kosten.

   Sowohl die  dünnen als auch die starken Beläge haben  beide den Nachteil, dass sie zur Erhaltung  ihrer dauernden Wirksamkeit eine     laufende          Unterhaltung    erfordern     und    dass die Pfla  sterdecken durch die Beläge ihren spezifischen  Charakter mit ihren von     altersher    erprobten  und unbestrittenen     vorteilhaften    strassenbau  technischen und     verkehrstechnischen    Eigen  schaften verlieren.

   Die     Erfindung        bezweckt,     ein     Verfahren    zu schaffen, welches die Nach  teile der bisher bekannten     Verfahren    vermei  det und es ermöglicht, die Rutschgefahr von  Pflasterdecken in ganz besonders einfacher  und     billiger    Weise zu     beseitigen,    wobei der      spezifische Charakter der Decken erhalten  bleiben soll und eine langdauernde Wirkung  unter Vermeidung laufender Unterhaltung  erzielt wird.  



  Zu diesem Zweck besteht die Erfindung  darin, dass die zu behandelnde Pflasterdecke  einer starken Wärmeeinwirkung ausgesetzt  wird, z. B. der Flamme eines Schweissbren  ners. Hierdurch ist es überraschenderweise  möglich, die obere Schicht der Pflasterdecke  gewissermassen abzusprengen, so dass nicht  nur der Schmierfilm der Oberfläclhe beseitigt,  sondern die ursprüngliche Struktur und     Ober-          tläehenbesehaffenheit    des Materials wieder  hergestellt wird, und zwar in stärkerem Masse,  ls es bei der natürlichen bruchrauhen Fläche  der Fall ist.  



  Selbstverständlich darf die Einwirkung  der Hitze auf den Pflasterstein nicht zu lange  ausgedehnt werden, damit nicht der Stein als  Glanzes erhitzt und dadurch rissig wird oder  zerfällst. Wie eingehende Versuche gezeigt  haben, ist es aber durchaus möglich, nur eine  dünne Oberschicht von der Decke zu entfer  nen, ohne dass die Festigkeit der Steine als  Ganzes beeinträchtigt wird. Die Wärmebe  handlung muss so vorgenommen werden, dass  die natürliche Struktur des Steines nicht ge  ändert wird, was z. B. auch dadurch eintreten  könnte, dass die Oberfläche glasig wird.  



  Arbeitet, man in der gemäss der Erfindung  vorgeschlagenen Weise, so lassen sieh diese  n aehteiligen Wirkungen mühelos vermeiden,  und es tritt lediglich ein Abspringen der  obern Schicht der Decke ein, ohne dass die  Masse des Steines selbst nachteilig beeinflusst  wird.  



  Ein besonderer Vorteil des     Verfahrene     nach der Erfindung besteht jedoch darin; dass  die vorgeschlagene     Behandlung    bei jeder  Jahreszeit und jeder Witterung ausgeführt  werden kann, dass die behandelten Flächen  sofort dem Verkehr übergeben werden kön  nen, und dass jegliche Belästigung der     Ver-          kehrsteilnehmer    während der Behandlung der  Decken, beispielsweise durch Staub, durch  Versperren der Strasse durch grosse Bauma  schinen usw., vermieden werden kann.

      Das Verfahren kann praktisch in folgen  der Weise angewendet werden:  Es wird in der üblichen Weise eine Stra  ssenhälfte gesperrt und die Decke der gesperr  ten Hälfte von einer Anzahl von Arbeitern  mit Schweissbrennern bearbeitet, wobei il,  Material lediglich das Brennmaterial für den  Schweissbrenner aufzuwenden ist. Es ist je  doch auch denkbar, die Hitzebearbeitung der  Decke maschinell oder halbnasehinell vorzu  nehmen oder in der Art, dass die Brenner  und die sie bedienenden Arbeitskräfte auf  einem fahrbaren Gestell zusammengefasst wer  den, das mit einer mittleren Arbeitsgeschwin  digkeit über die Decke hinwegbewegt, wird.

    Dabei könnten die Apparaturen und Behäl  ter für den Brennstoff ebenfalls auf der Vor  richtung angebracht werden, was die     Beweg-          liehkeit    und die Arbeitsgesehwindigkeit noch  wesentlich verbessern würde. Bei Ausführung  des Verfahrens von Hand, das heisst ohne Ver  wendung einer Maschine, kann ein einzelner  Arbeiter pro Stunde etwa 8 mê Pflasterdecke  bearbeiten, wobei sieh ein Preis pro mê er  geben würde, der erheblich unter den bisher  für solche Zwecke aufzuwendenden Kosten  liegt, wobei die erzielte Wirkung aber     unver-          gleichlieh    besser ist.  



  Nach erfolgter Bearbeitung ist es lediglich  erforderlich, die abgesprengten Steinteile von  der Decke durch Besen zu entfernen.  



  Um das Absprengen der obern Fläche     zii     begünstigen und     zu\besehleunigen,    erscheint  es möglich, die Oberfläche vor der     Hitzebear-          beitung    in geeigneter Weise     vorzubehandeln,     z. B. durch chemische     Behandlung.     



  Das Absprengen kann auch in ähnlicher       -Weise    dadurch     erfolgen,    dass als     Wärmequelle     ein elektrischer     Lichtbogen    oder eine andere       elektrische        Heizeinrichtung        verwendet    wird.  



  Es ist schliesslich     auch    denkbar, das Ab  sprengen dadurch zu     erreichen,    dass durch die  Oberfläche der     Steine    elektrischer Strom     le-          eigneter    Stärke     hindurchgeführt    wird.  



  Die Speisung der Brenner kann in übli  cher Weise     durch    die bei Schweissbrennern       gebrä,uehliehen    Gase, z. B.     Acetplen-Sauer-          stoff    oder dergleichen, erfolgen.

        Zwei Ausführungsformen der Vorrichtung  nach der Erfindung sind in der Zeichnung  dargestellt, es zeigen  Fig. 1 einen üblichen Schweissbrenner, der  von einem Mann betätigt wird, der auf einem  rweclmässig fahrbaren Hocker sitzt,  Fig. 2 einen fahrbaren Wagen, auf wel  chem die Vorratsbehälter für den Brennstoff  und die erforderlicben Apparaturen angeord  net     sind,    wobei eine Anzahl von nebeneinan  der angeordneten Sitzen für die Arbeiter vor  gesehen sind, derart, dass eine     Mehrzahl    von  Brennern nebeneinander gleichzeitig in Tätig  keit sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Aufrauhen von Strassen pflasterdeeken, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Pflastersteine durch Hitze einwirkung abgesprengt wird. Il. V orrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie Mittel aufweist, um auf die Oberfläche von Pflastersteinen Flitze zur Einvirkung zu bringen und so die Oberfläche der Steine abzusprengen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmebehand lung so geführt wird, dass nur die Oberfläche der Steine entfernt wird, ohne dass die Struk tur der Masse der Steine geändert wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeeinwir- kung auf die Steinoberfläche punktförmig er folgt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, ge- kennzeichnet durch die Verwendung der Flamme eines Sehweiss- oder Schneidbrenners. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmebehand lung mittels elektrischer Heizquellen erfolgt. ä. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmebehand lung mittels eines elektrischen Lichtbogens er folgt. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Absprengen der Steinoberfläche mittels Durchleitung von elektrischem Strom erfolgt. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie derart ausge bildet ist, dass die Wärmeeinwirkung auf die Steinoberfläche etwa punktförmig erfolgt. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch IL dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Schweiss- oder Schneidbrenner besteht. 9. Vorrichtung nach Patentanspiiich II, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Vorrich tung zur Erzeugung eines elektrischen Licht bogens ausgebildet. ist.. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem fahrharen Wagen besteht, auf dem die Bren ner und sonstige Apparaturen, die Vorrats behälter für den Brennstoff und Sitze für die Arbeiter angeordnet sind.
CH301731D 1951-03-22 1952-03-18 Verfahren und Vorrichtung zum Aufrauhen von Strassenpflasterdecken. CH301731A (de)

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