CH301742A - Einrichtung zur Verhinderung des lärmenden Zuschlagens von Türen. - Google Patents
Einrichtung zur Verhinderung des lärmenden Zuschlagens von Türen.Info
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
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- E05F5/04—Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops hand-operated, e.g. removable; operated by centrifugal action or by high closing speed
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- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
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Description
Einrichtung zur Verhinderung des lärmenden Zuschlagens von Türen. Das Zuschlagen von Türen, sei es infolge eines Luftzuges oder durch eine Person, ver ursacht einen unangenehmen Lärm.
Die vor liegende Erfindung betrifft .eine Einrichtung zur Verhinderung des lärmenden Zuschlagens von Türen, :die sieh dadurch auszeichnet., dass ausser der Türfalle ein ebenfalls mit. dem Tür fallendrücker in Wirkverbindung stehender Riegel aus elastischem Material vorgesehen ist, welcher bei nicht betätigtem Türfalilen!drücker ans der Schlossplatte hervorragt. und der in dieser so angeordnet ist, dass er beim Zuschla gen der Türe allein auf den Türrahmen auf trifft.
In der beiliegenden Zeichnung sind in Fig. 1, 2 bzw. 3, 4 schematisch zwei beispiels weise Ausführungsformen, des Erfindungs gegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig.1 Eine perspektivische Ansicht eines Ausschnittes einer Tür mit.
einem Türschloss und Fig.2 einen mit einer Zahnstrange verse benen elastischen Riegel,, Fig. 3 einen vertikalen Schnitt eines Tür selllosses nach Linie III-III der Fig.4 und Fig. 4 einen Horizontalschnitt nach der Linie IV-IV dei Fig.3.
Nach dem ersten Ausführungsbeispiel (Fig.l und 2) bedeutet 1 einen Ausschnitt einer Türe und 2 die Sehlol3platte eines in dieser Türe eingelassenen Schlosses. Letzteres ist durch zwei Befestigungsschrauben 3 mit der Türe verbunden.
Auf der Vorderseite der Türe 1 sind ein Türfallendriicker 4 und da-r- unter eine Rosette 5 mit, einer Schlüsselöff- nung 6 angeordnet:. Dem 'Türfallendrücker 4 steht in an sich bekannter Weise mit einer Türfalle 7 derart in Wirkverbindung, dass beim Herunterdrücken des Türfallenfdrückers 4 ,die Türfalle '7 in die Schlossplatte 2 hinein bewegt wird.
Unterhalb der 'Türfalle 7 ist ein Sehlossriegel 8 vorgesehen, der durch einen in die 'Schlüsselöffnung 6 eingesteckten Schlüssel in bekannter Weise hinaus- und wieder hineinbewegt werden kann. Im nicht dargestellten Türrahmen ist in Schlosshöhe ein sogenanntes Schliessblech vorgesehen, welches je eine Öffnung für die Türfalle 7 und den Schlossriegel 8 aufweist.
Das Schloss weist nun oberhalb der Tür falle 7 in der Schlossplatte 2 eine weitere Öffnung auf, durch welche ein Türriegel 9 aus einem elastischen Material, wie beispiels- weise hartem Gummi usw., hinausragt.
Der Türriegel 9 hat eine prismatische Form und ist in der Schlossplatte so angeordnet, dass er beim Zuschlagender Türe auf,den'Türrah- men auftrifft, bevor die Türfalle 7 mit die sem in Berührung kommt. Dadurch wird er reicht, dass die Türe nicht mehr ganz zuschla-, gen kann, da der elastische Türriegel 9 ein Schliessender Türe verhindert. Dadurch, da.ss der 'Türriegel aus elastischem Material herge stellt ist, wird ferner erreicht, dass, der Lärm des anschlagenden Riegelts stark gedämpft wird.
Um die mit dem beschriebenen elastäschen Türriegel versehene Türe im Bedarfsfalle schliessen zu können, ist der elastische Tür riegel 9 mit dem Türfallendrücker 4 mecha nisch derart. verbunden, dass er beim Nieder drücken des Türfallendrückers gleichzeitig mit der Türfalle 7 in den. Schlosskasten hinein bewegt wird.
Dies kann gemäss der Fig. 2 bei- spielsweise dadurch erfolgen, dass am hintern Ende des elastischen Türriegels: 9 eine Zahn stange 10 befestigt ist, die in ein auf dem Dorn des Türfallendrückers 4 fest angeord netes Zahnrad 1@1 eingreift. Wird der Tür- fa.llendrücker 1 heruntergedrückt, so ver schiebt das Zahnrad 11 die Zahnstange 10 nach hinten.,
und der elastische Türriegel 9 wird in den Schlosskasten hineingezogen. Im am Türrahmen befestigten Schliessblech ist für den elastischen Türriegel 9 eine dritte Öffnung vorgesehen,
in welche der elastische Türriegel bei geschlossener Türe und losge lassenem Türfallendrücker 4 hineingleitet. Die mechanische Verbindung zwischen dem elasti schen Türriegel 9 und dem Türfallendrücker 4 kann aber auch so ausgebildet sein, dass der elastische Türriegel 9 bei losgelassenem Tür fallendrücker 4 und geschlossener Türe im Schlosskasten verbleibt. Dies hat den Vorteil, dass im Schliessblech keine besondere Öffnung für den elastischen Türriegel 9 vorgesehen werden muss.
In diesem Falle steht der ela stische Türriegel 9 unter der Wirkung einer Feder, welche ihn aus dem .Schlosskast.en her- auszudrücken versucht, und die mechanische Verbindung mit. dem TüHallendrüeker 4 ist derart, dass der elastische Türriegel 9 vermit tels des Türfallendrückers 4 nur in den Schlosskasten hineinbewegt, aber nicht zwang läufig hinausbewegt. wird.
Dies kann. durch verschiedene konstruktive Lösungen erzielt werden; beispielsweise dadurch, dass am Dorn des Türfallendrüekers 4 ein Hebel befestigt ist, gegen den ein an einer mit, dem elasti schen Türriegel 9 fest verbundenen Verlänge rung angebrachter Stift unter dem Einfluss einer Feder drückt.
Beim Niederdrücken des Türfallendrückers 4 nimmt dann dieser Hebel den Stift und damit den elastischen Türriegel 9 mit, während- er bei geschlossener Türe beim Loslassen des Türfallendrückers leer zurück- kehrt. her elastische Türriegel 9 ruht dann unter leichtem Federdruck mit. seiner Vorder fläche auf dem Schliessblech auf.
Entgegen dem Ausführungsbeispiel gemäss der Fig. 1 ist. es natürlich aueb. möglich, den elastischen Türriegel 9 statt oberhalb der Türfalle 7 unterhalb des Sehlossriegels 9 an zuordnen.
Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig.3, 4) bezeichnet 7 wiederum die Tür falle, welche im Schloss in üblicher Weise am Schieber 12 angeordnet ist. Letzterer wird durch den auf der Aehsnuss 13 des nicht ge zeichneten Türfallendrückers angeordneten Nocken 14, der dem gewölbten Kopfteil 15 des Schiebers 12 anlieg-t., bei Bet:
ät.igung der Türfalle nach rechts gedrückt. 17 ist. ein den Führungsschlitz 16 im Schieber 12 durchdrin gender, im Sehlossgehäuse 1' verankerter Füh rungs7apfen. 9 bezeichnet einen wiederum aus Gummi oder anderem geeignetem elastischem Material bestehenden Türriegel. Der Tür riegel 9 sitzt auf einem die Schlossplatte 2 durchsetzenden Stiften 18, und die Teile 9, 13 lassen sieh durch eine Öffnung in der Schloss platte 2 in das Sehlossgehäuse 1' hinein- und aus demselben herausbewegen. 19 ist.
ein Ver- bindtmgssehenkel,welcher im obern Teil Ab- kniekungen 20 aufweist, zwischen welch letz teren das innere Ende des Kopfteils 7' der Falle 7 liegt.. In einer Bohrung 21 des nach unten gerichteten Endteils des Verbindungs schenkels 19 ist der Stift 18 befestigt..
Durch das Endstück 22' der Spiralfeder 22, welch letztere auf dem ortsfesten Lagerzapfen 23 sitzt, wird der obere, mit den Abkiiekungen 20 versehene Teil des Verbindungsschenkels 19 von innen nach aussen gegen den Kopfteil 7' der Falle 7 gedrückt. Dank des Verbin dungsschenkels 19 macht. der Türriegel 9 die Bewegungen der Falle 7 und :damit des auf der Aehsnuss 13 sitzenden Türfa.llendrüekers mit. Die Wirkung des Türriegels 9 ist analog wie beim ersten Ausführungsbeispiel.
Die Ausbildung nach Fig. 3, 4 kommt. in der Herstellung billiger zu stehen als die jenige nach Fig. 1 und 2, und an bisherigen Schlossmechanismen ist wenig zu ändern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Verhinderung des lär menden Zuschlagens von Türen, dadurch ge kennzeichnet, da.ss ausser der Türfalle ein ebenfalls. mit- dem Türfall.enfdrücker in Wirk verbindung stehender Türriegel aus elasti schem Material vorgesehen ist, welcher bei nicht betätigtem Türfallendriieker aus der Sehlossplatte hervorragt, und der in dieser so angeordnet. ist, dass er beim Zuschlagen der Türe allein auf den Türrahmen auftrifft. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Tür riegel (9) oberhalb der Türfalle aus der Schlossplatte herausragt. 2. Einrichtung nach Patentansprizch, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Tür riegel (9) unterhalb des Schlossriegels aus der Schlossplatte herausragt.. 3.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Rie gel (9) mit. einer mit einem auf dem Dorn des 7.'ürfallendrüekers fest angeordneten Zahn rad in Eingriff stehenden. Zahnstange (10) fest verbunden ist, das Ganze derart, dass der elastische Türriegel beim Betätigen des Tür fallendrüekers in den Schlosskast.en hinein- bewegt wird. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Tür riegel (9) mit einem einen Stift tragenden Fortsatz versehen ist, welcher Stift gegen einen auf dem Dorn des Türfallendrückers fest angeordneten Hebel unter Wirkung einer den elastischen Türriegel aus dem Schloss- kasten herausdrückenden Feder anliegt, damit der elastische Türriegel durch den Hebel nicht zwangläufig aus dem Schlosskasten hinaus bewegt werden kann.5, Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Türriegel (9) aus Gummi hergestel'It ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Türriegel (9) durch ein Verbindungsstück (19) mit dem durch die Türfalle betätigten Schieber (12) in Bewegungsverbindung steht. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (19) durch eine Feder (22) gegen den am Schieber (12) an geordneten Kopfteil (7') der Falle (7) ange drückt wird.B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der elastische Türriegel (9) auf einem Stiften (18) sitzt, an welch letzterem der eine Endteil des Verbindungsstückes be festigt ist., 9.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungsstück (19) Ab- kniekiuigen (20) aufweist und zwischen diese der innere Teil des abgeschrägten Kopfteil: (7') der Falle (7) greift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH301742T | 1951-10-23 |
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| CH301742A true CH301742A (de) | 1954-09-30 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH301742D CH301742A (de) | 1951-10-23 | 1951-10-23 | Einrichtung zur Verhinderung des lärmenden Zuschlagens von Türen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH301742A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2841285A1 (fr) * | 2002-06-20 | 2003-12-26 | Edouard Dossetto | Dispositif empechant la fermeture inopinee d'une porte |
| CN107916865A (zh) * | 2016-10-08 | 2018-04-17 | 重庆市谷穗电器厂 | 有伸缩垫板的室外套装门 |
-
1951
- 1951-10-23 CH CH301742D patent/CH301742A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2841285A1 (fr) * | 2002-06-20 | 2003-12-26 | Edouard Dossetto | Dispositif empechant la fermeture inopinee d'une porte |
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