CH301858A - An einem Schallplattenspieler angebrachte Antriebsvorrichtung für den Wickelteller eines Schallbandlaufwerkes. - Google Patents
An einem Schallplattenspieler angebrachte Antriebsvorrichtung für den Wickelteller eines Schallbandlaufwerkes.Info
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Description
An einem Schallplattenspieler angebrachte Antriebsvorrichtung für den Wickelteller eines Schallbandlaufwerkes. Es ist bekannt, Schallplattenspieler durch zusätzliche Einrichtungen auch für das Ab spielen band- oder drahtförmiger Aufzeich nungsträger geeignet zu machen. Hierzu müs sen irgendwelche Übertragungsmittel vorgese- ben sein, durch die die Antriebskraft des Sehallplattenspielwerkes auf die Vorschubmit- tel des umzuspulenden Aufzeichnungsträgers geleitet wird. In den meisten Fällen wird hierzu die Welle des Plattenspielers benutzt, obwohl sie nicht so leicht zugänglich ist wie der Plattenteller. Der Grund hierfür liegt darin, dass der Teller in den seltensten Fällen genau zentrisch rund und eben ist, so dass die Abnahme der Drehbewegung von ihm gewisse Schwierigkeiten -bereitet. Gegenstand der Erfindung ist eine an einem Schallplattenspieler angebrachte und von diesem angetriebene Antriebsvorrichtung für den Wickelteller eines Schallbandlaufwer- kes, mit einer Rutschkupplung und einem mit einem drehbaren Teil des Plattenspielers kup- pelba.ren Reibungsrad für den Antrieb des @\'ickeltellers, die dadurch gekennzeichnet. ist, dass das Reibungsrad als Ring ausgebildet ist, der durch elastische Glieder, welche auf einer drehbaren Scheibe, welche den Wickelteller t reibt, ruhen, derart unterstützt wird, dass er radial gegenüber der auf einer Welle ange ordneten Scheibe derart beweglich ist, dass Unebenheiten und Exzentrizitäten des antrei benden Teils des Plattenspielers sich nicht aus- wirken können. Diese Vorrichttulg ist geeig net, die für den Bandtransport notwendigen Triebkräfte störungsfrei vom Umfang des Plattentellers abzunehmen. Sie vereinigt in sich die Vorteile sehr leichter Montage, gerin gen Raumbedarf und Einfachheit der Her stellung und des Aufbaues. In den Figuren sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung veranschau licht. Die Fig.1 und 2 zeigen Teile eines ersten Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegen standes. Die Fig. 3 und 4 zeigen Teile einer andern Ausführungsform. Die Fig. 5 veranschaulicht eine Variante der in Fig. 3 und 4 dargestellten Teile. Die Fig. 6 zeigt, im Schnitt und in Seiten ansicht, Teile einer weiteren Ausführung. Die Fig. 7 und S stellen Teile weiterer Aus führungen des Gegenstandes der Erfindung dar. In der Fig.1 ist die Plattentellerwelle mit 1, der Plattenteller mit 2 bezeichnet. In Be rührung mit dem Plattenteller 2 liegt der Ring 3 mit seinem Belag 4, der aus Gummi, Kork oder dergleichen bestehen kann. Inner halb des Ringes liegt die Scheibe 5, die fest mit der Achse 6 verbunden ist, von der die Bewegungen abgenommen werden, die zum Umspulen des Aufzeichnungsträgers notwen- dig sind. Der letztere ist ebenso wie die Treib mittel nicht dargestellt. An der innern Mantelfläche des Ringes 3 sind gemäss Fig. 2 vier Schraubenfedern 7 in einem Winkelabstand von 90 eingehängt, Die Federn drücken gegen den Grund der Rille der Scheibe und übertragen die Bewegung des Ringes 3 unter Schlupf auf die Scheibe 5, welche fest mit der Achse 6 verbunden ist. Der Ring 3 erhält seinen Antrieb von dem Plattenteller 2. Bei der Ausführungsform gemäss Fig.3 und 4 sind an Stelle der vier Federn 7 drei Bänder 8 vorgesehen, deren Enden über Schraubenfedern 11 an der Innenfläche des Ringes angehängt sind. In diesem Falle ist die Scheibe aus einem festen Flansch 9 und einem zweiten, axial verschiebbaren Flansch 10 gebildet, so dass die Möglichkeit besteht, das Band durch Zusammenschieben der beiden Flansche 9 und 10 zu deformieren. Dadurch kann die Reibungsfläche und damit das über tragbare Drehmoment geändert werden. Beim Beispiel gemäss Fig. 5 sind die Bän der 8 einerends direkt, anderends mittels einer Feder 11 an dem Ring 3 befestigt. Hierdurch wird eine unter Umständen erwünschte Ver schiedenheit des in den beiden Drehrichtun gen übertragbaren Drehmomentes erreicht. Massgeblich für das übertragene Dreh moment ist unter anderem die Fläche, auf wel cher die Federn auf der Scheibe reiben. Soll ein grosses Drehmoment übertragen werden, so kann die Scheibe eine Mehrzahl von Rillen erhalten, in welche eine Mehrzahl von Bändern untergebracht werden kann. Zur Führung des Ringes 3 gegenüber der Scheibe 5 sind bei der Ausführungsform ge mäss Fig.6 Führungslappen 12 vorgesehen, die auf dem Ring befestigt sind und sich ra dial nach innen über den Ringschlitz zwischen Scheibe 5 und Ring 3 hinweg bis über und unter die Scheibe erstrecken. Die Lappen könnten auch auf der Scheibe 5 befestigt sein und sich radial nach aussen bis über den Rand des Ringes 3 erstrecken. Als elastische Übertragungsglieder könn ten auch Band- oder Blattfedern und statt der Rillenscheibe könnte eine Scheibe mit glattem Rand vorgesehen sein, gegen welche sich die elastischen Glieder mit leichtem Druck an legen. Die Federn können dabei mit einem Rei bungsbelag versehen sein, mit welchem sie mit dem I?mfang der Scheibe zusammenwirken. Der Reibungsbelag könnte auch auf der An triebsscheibe vorgesehen sein. Es ist. jedoch besser, die Federn mit dem Reibungsbelag zu versehen. Die erforderliche Nachgiebigkeit der Federn wird zweckmässig durch entsprechende Formgebung an den Einspannstellen erzielt, wobei es vorteilhaft ist, die Feder nur einsei tig zu befestigen. Das .freie Ende kann dann auf der Innenseite des Friktionsringes gleiten. Die Blattfedern werden weiterhin zweckmässig in Nuten oder Schlitze des Ringes gelagert, um eine gleichbleibende Höhenlage zu gewähr leisten. Die Nuten- oder Schlitzbreite soll nicht viel grösser sein als die Federbreite, so dass die Federn ihre räumliche Lage praktisch nicht verändern können. Die Federn können an dem einen freien Ende zugespitzt. sein, wo durch das Gleiten an der innern Ringfläche erleichtert wird. Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig.7 dienen als elastische Zwischenglieder die Blatt federn 28, die mit einem Reibungsbelag aus Filz 29 oder dergleichen versehen sind. Die Federn greifen mit ihren Enden in Nuten des Ringes ein, die in der Figur gestrichelt ange deutet sind. Das freie Ende der Federn kann zugespitzt sein, um das Einsetzen in die Nut und das Gleiten in der Nut beim Einsetzen zu erleichtern. Es kann mitunter erwünscht sein, die ge triebene Scheibe und zum Beispiel die den Wickelteller tragende Welle rasch, das heisst ohne Schlupf, anlaufen zu lassen. Dies kann durch eine Ausbildung, wie in Fig.8 darge stellt, erreicht werden, wonach die Plattentel- lerwelle 31 schwenkbar ist und der Rand des Plattentellers 32 in axialer Richtung etwas heruntergezogen ist, so dass er beim Schwen ken der Plattentellerachse in die gestrichelt gekennzeichnete Lage 41 mit. der Antriebs scheibe 42, die auf der Welle 36 starr befestigt ist, zum Eingriff kommen kann. Anstatt die Plattentellerwelle zu kippen, kann auch eine Verschiebung dieser Welle parallel zu sich selbst mit gleichem Erfolg vorgenommen wer den. Die Welle 36 trägt ausser der Scheibe 35 mit den elastischen Zwischengliedern 37 noch den Wickelteller. Die Reibungsbelege 34 und 43 sind aus gleichem Werkstoff, und zwar aus Kork oder weichem Gummi, hergestellt, der eine feste Kupplung bei der Berührung mit dem Plattentellerrand herbeiführt. Bei Ver wendung von Gummi für den Belag 34 kann der Durchmesser der Antriebsscheibe 42 grö sser und die Kraft zum Verschwenken des Plattentellers kleiner gehalten werden, da dann die Nachgiebigkeit des Friktionsringes 33 nicht durch die elastischen Zwischenglieder, sondern durch den stark nachgiebigen Rei bungsbelag gegeben ist. Wenn jetzt ein schnellerer Lauf gewünscht. wird, um zum Beispiel eine bestimmte Auf zeichnung wiederzugeben, ohne gezwungen zu sein, auch die dazwischenliegenden abzuhören, wird die Plattentellerachse in die durch die gestrichelte Linie 41 gekennzeichnete Lage ge bracht. Der Ring 33 wird dadurch gegen den Widerstand der elastischen Glieder 37 beiseite ;edrüekt, und es kommt der Reibungsbelag 43 der Kupplungsscheibe 42 mit dem Plattentel lerrand zum Eingriff. Die Welle 36 wird jetzt ohne Schlupf und somit rascher in Umlauf gesetzt. Die Kupplungsscheibe 42 könnte auch mit glattem Rand ausgebildet werden, gegen den sich elastische Glieder mit Reibungsbelag Olegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: An einem Schallplattenspieler angebrachte und von diesem angetriebene Antriebsvorrich- tunm für den Wickelteller eines Schallband laufwerkes, mit einer Rutschkupplung und einem mit einem drehbaren Teil des Platten spielers kuppelbaren Reibungsrad für den An trieb des Wickeltellers, dadurch gekennzeich net, dass das Reibungsrad als Ring ausgebildet ist, der durch elastische Glieder, welche auf einer drehbaren Scheibe, welche den Wickel teller treibt, ruhen, derart unterstützt wird,dass er radial gegenüber der auf einer Welle angeordneten Scheibe derart beweglich ist dass Unebenheiten und Exzentrizitäten des an treibenden Teils des Plattenspielers sich nich- auswirken können. . UNTERANSPRÜCHE: 1. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ela stischen Glieder als Sehnen im Reibungsring angehängt sind. 2. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe aus einem fest mit der Triebwelle ver bundenen Flansch und einem diesen gegen über axial verschieb- und feststellbaren. Flansch besteht. 3.Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die elastischen Glieder aus Zugfedern bestehen. 4. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch l., dadurch ge kennzeichnet, dass die elastischen Glieder zum Teil aus Zugfedern und zum Teil aus Bändern bestehen. 5. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scheibe mehrere par allele Rillen aufweist und die elastischen Glie der in der Rillenzahl entsprechenden Ebenen angeordnet sind. 6.Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass Führungsanschläge an dem Friktionsring angeordnet sind, die sich über den Spalt zwischen Ring und Scheibe erstrek- ken und frei über der Scheibe stehen. 7. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass Führungsanschläge an der Scheibe angeordnet sind, die sich über den Spalt zwischen Scheibe und Ring erstrecken und frei über dem Friktionsring stehen. B. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als ela stische Glieder Blattfedern dienen, und da.ss das Reibungsrad einen glatten Rand aufweist. 9.Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federn mit einem Rei bungsbelag versehen sind. 10. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federn in Schlitze des mit dem Plattenteller zusammenwirkenden Friktionsringes eingreifen. 11. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federn in eine Nut des mit dem Plattenteller zusammenwirkenden Friktionsringes eingreifen. 12. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federbreite nur wenig geringer als die Schlitzbreite ist. 13.Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federbreite nur wenig geringer als die Nutbreite ist. 1.4. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federn nur leinseitig eingespannt sind. 15. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Triebwelle eine mit dem Plattenteller prak tisch starr kuppelbare Antriebsscheibe vorge sehen ist. 16. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1.5, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Durchmesser der An triebsscheibe etwas kleiner als der Durchmes ser des Reibungsrades ist. 17.Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebsscheibe mit einem eine starre Kupplung bewirkenden Werkstoff belegt ist. 18. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 15, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rand des Plattentellers so weit heruntergezogen ist, dass eine Kupp lung sowohl mit dem Friktionsring als auch mit der Antriebsscheibe ermöglicht ist. 1_9. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achse des Plattentellers so weit lageveränderlich ist, dass der Rand des Plattentellers mit der Antriebsscheibe zum Eingriff kommt. 20.Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1.9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achse des Plattentellers kippbar angeordnet ist. 21. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1.9, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Achse des Plattentellers parallel verschiebbar angeordnet ist. 22. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch. und Unteranspruch 17, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rand des Reibungs ringes mit weichem Gummi belegt ist.
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Also Published As
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