CH301858A - An einem Schallplattenspieler angebrachte Antriebsvorrichtung für den Wickelteller eines Schallbandlaufwerkes. - Google Patents

An einem Schallplattenspieler angebrachte Antriebsvorrichtung für den Wickelteller eines Schallbandlaufwerkes.

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CH301858A
CH301858A CH301858DA CH301858A CH 301858 A CH301858 A CH 301858A CH 301858D A CH301858D A CH 301858DA CH 301858 A CH301858 A CH 301858A
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CH
Switzerland
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drive device
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drive
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ring
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Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
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Licentia Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/10Apparatus capable of using record carriers defined in more than one of the sub-groups G11B25/02 - G11B25/08; Adaptor devices therefor

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  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description


  An einem Schallplattenspieler angebrachte     Antriebsvorrichtung    für den Wickelteller  eines     Schallbandlaufwerkes.       Es ist bekannt,     Schallplattenspieler    durch  zusätzliche Einrichtungen auch für das Ab  spielen band- oder     drahtförmiger    Aufzeich  nungsträger geeignet zu machen. Hierzu müs  sen irgendwelche     Übertragungsmittel        vorgese-          ben    sein, durch die die Antriebskraft des       Sehallplattenspielwerkes    auf die     Vorschubmit-          tel    des umzuspulenden Aufzeichnungsträgers  geleitet wird.

   In den meisten Fällen wird  hierzu die Welle des Plattenspielers benutzt,  obwohl sie nicht so leicht zugänglich ist wie  der Plattenteller. Der Grund hierfür liegt  darin, dass der Teller in den seltensten Fällen  genau zentrisch rund und eben ist, so dass die  Abnahme der Drehbewegung von ihm gewisse       Schwierigkeiten    -bereitet.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine an  einem Schallplattenspieler angebrachte und  von diesem angetriebene Antriebsvorrichtung  für den Wickelteller eines     Schallbandlaufwer-          kes,    mit einer Rutschkupplung und einem mit  einem drehbaren Teil des Plattenspielers     kup-          pelba.ren    Reibungsrad für den Antrieb des       @\'ickeltellers,    die dadurch gekennzeichnet.

   ist,  dass     das    Reibungsrad als Ring ausgebildet ist,  der durch elastische Glieder, welche auf einer  drehbaren Scheibe, welche den Wickelteller  t reibt, ruhen, derart unterstützt wird, dass er  radial gegenüber der auf einer Welle ange  ordneten Scheibe derart beweglich ist, dass  Unebenheiten und     Exzentrizitäten    des antrei  benden Teils des Plattenspielers sich nicht aus-    wirken können. Diese     Vorrichttulg    ist geeig  net, die für den Bandtransport notwendigen  Triebkräfte störungsfrei vom Umfang des  Plattentellers abzunehmen. Sie vereinigt in  sich die Vorteile sehr leichter Montage, gerin  gen Raumbedarf und Einfachheit der Her  stellung und des Aufbaues.  



  In den Figuren sind Ausführungsbeispiele  des Gegenstandes der     Erfindung    veranschau  licht.  



  Die     Fig.1    und 2 zeigen Teile eines ersten  Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegen  standes.  



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen Teile einer andern  Ausführungsform.  



  Die     Fig.    5 veranschaulicht eine Variante  der in     Fig.    3 und 4 dargestellten Teile.  



  Die     Fig.    6 zeigt, im Schnitt und in Seiten  ansicht, Teile einer weiteren Ausführung.  Die     Fig.    7 und S stellen Teile weiterer Aus  führungen des Gegenstandes der Erfindung  dar.  



  In der     Fig.1    ist die     Plattentellerwelle    mit  1, der Plattenteller mit 2 bezeichnet. In Be  rührung mit dem Plattenteller 2 liegt der  Ring 3 mit seinem Belag 4, der aus Gummi,  Kork oder dergleichen bestehen kann. Inner  halb des Ringes liegt die Scheibe 5, die fest  mit der Achse 6 verbunden ist, von der die  Bewegungen abgenommen werden, die zum  Umspulen des Aufzeichnungsträgers notwen-           dig    sind. Der letztere ist     ebenso    wie die Treib  mittel nicht dargestellt.  



  An der innern Mantelfläche des Ringes 3  sind gemäss     Fig.    2 vier Schraubenfedern 7 in  einem Winkelabstand von 90  eingehängt, Die  Federn drücken gegen den Grund der Rille  der     Scheibe    und übertragen die Bewegung des  Ringes 3 unter Schlupf auf die Scheibe 5,  welche fest mit der Achse 6 verbunden ist.  Der Ring 3 erhält seinen Antrieb von dem  Plattenteller 2.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.3     und 4 sind an Stelle der vier Federn 7 drei  Bänder 8 vorgesehen, deren Enden über  Schraubenfedern 11 an der Innenfläche des  Ringes angehängt sind. In diesem Falle ist  die Scheibe aus einem festen Flansch 9 und  einem zweiten, axial verschiebbaren Flansch  10 gebildet, so dass die Möglichkeit besteht,  das Band durch Zusammenschieben der beiden  Flansche 9 und 10 zu deformieren. Dadurch  kann die Reibungsfläche und damit das über  tragbare Drehmoment geändert werden.  



  Beim Beispiel gemäss     Fig.    5 sind die Bän  der 8     einerends    direkt,     anderends    mittels einer  Feder 11 an dem Ring 3 befestigt. Hierdurch  wird eine unter Umständen     erwünschte    Ver  schiedenheit des in den beiden Drehrichtun  gen übertragbaren Drehmomentes erreicht.  



  Massgeblich für das übertragene Dreh  moment ist unter anderem die Fläche, auf wel  cher die Federn auf der Scheibe reiben. Soll  ein grosses Drehmoment übertragen werden,  so kann die Scheibe eine Mehrzahl von Rillen  erhalten, in welche eine     Mehrzahl    von Bändern  untergebracht werden kann.  



  Zur Führung des Ringes 3 gegenüber der  Scheibe 5 sind bei der Ausführungsform ge  mäss     Fig.6    Führungslappen 12 vorgesehen,  die auf dem Ring befestigt sind und sich ra  dial nach innen über den Ringschlitz zwischen  Scheibe 5 und Ring 3 hinweg bis über und  unter die Scheibe erstrecken. Die Lappen       könnten    auch auf der Scheibe 5 befestigt sein  und sich radial nach aussen bis über den Rand  des Ringes 3 erstrecken.  



  Als elastische Übertragungsglieder könn  ten auch Band- oder Blattfedern und statt der         Rillenscheibe    könnte eine Scheibe mit glattem  Rand vorgesehen sein, gegen welche sich die  elastischen Glieder mit leichtem Druck an  legen. Die Federn können dabei mit einem Rei  bungsbelag versehen sein, mit welchem sie mit  dem     I?mfang    der Scheibe zusammenwirken.  Der Reibungsbelag könnte auch auf der An  triebsscheibe vorgesehen sein. Es ist. jedoch  besser, die Federn mit dem Reibungsbelag zu  versehen. Die erforderliche Nachgiebigkeit der  Federn wird zweckmässig durch     entsprechende     Formgebung an den     Einspannstellen    erzielt,  wobei es vorteilhaft ist, die Feder nur einsei  tig zu befestigen.

   Das .freie Ende kann dann  auf der Innenseite des     Friktionsringes    gleiten.  Die Blattfedern werden weiterhin zweckmässig  in Nuten oder     Schlitze    des Ringes gelagert,  um eine gleichbleibende Höhenlage zu gewähr  leisten. Die Nuten- oder Schlitzbreite soll nicht  viel grösser sein als die Federbreite, so dass  die Federn ihre räumliche Lage praktisch  nicht verändern können. Die Federn können  an dem einen freien Ende zugespitzt. sein, wo  durch das Gleiten an der innern Ringfläche  erleichtert wird.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.7     dienen als elastische Zwischenglieder die Blatt  federn 28, die mit einem Reibungsbelag aus  Filz 29 oder dergleichen versehen sind. Die  Federn greifen mit ihren Enden in Nuten     des     Ringes ein, die in der     Figur    gestrichelt ange  deutet sind. Das freie Ende der Federn kann  zugespitzt sein, um das Einsetzen in die Nut  und das Gleiten in der Nut beim Einsetzen zu  erleichtern.  



  Es kann mitunter erwünscht sein, die ge  triebene Scheibe und zum Beispiel die den  Wickelteller tragende Welle rasch, das heisst  ohne Schlupf, anlaufen zu lassen. Dies     kann     durch eine Ausbildung, wie in     Fig.8    darge  stellt, erreicht werden, wonach die     Plattentel-          lerwelle    31 schwenkbar ist und der Rand des  Plattentellers 32 in axialer     Richtung    etwas  heruntergezogen ist, so dass er beim Schwen  ken der     Plattentellerachse    in die gestrichelt  gekennzeichnete Lage 41 mit. der Antriebs  scheibe 42, die auf der     Welle    36 starr befestigt  ist, zum Eingriff kommen kann.

   Anstatt die           Plattentellerwelle    zu kippen, kann auch eine  Verschiebung dieser Welle parallel zu sich  selbst mit gleichem Erfolg vorgenommen wer  den.  



  Die Welle 36 trägt ausser der Scheibe 35  mit den elastischen Zwischengliedern 37 noch  den Wickelteller. Die Reibungsbelege 34 und  43 sind aus gleichem Werkstoff, und zwar aus  Kork oder weichem Gummi, hergestellt, der  eine feste Kupplung bei der Berührung mit  dem Plattentellerrand herbeiführt. Bei Ver  wendung von Gummi für den Belag 34 kann  der Durchmesser der Antriebsscheibe 42 grö  sser und die Kraft zum     Verschwenken    des  Plattentellers kleiner gehalten werden, da  dann die Nachgiebigkeit des     Friktionsringes     33 nicht durch die elastischen Zwischenglieder,  sondern durch den stark nachgiebigen Rei  bungsbelag gegeben ist.  



  Wenn jetzt ein schnellerer Lauf gewünscht.  wird, um zum Beispiel eine bestimmte Auf  zeichnung wiederzugeben, ohne gezwungen zu  sein, auch die dazwischenliegenden abzuhören,  wird die     Plattentellerachse    in die durch die  gestrichelte Linie 41 gekennzeichnete Lage ge  bracht. Der Ring 33 wird dadurch gegen den  Widerstand der elastischen Glieder 37 beiseite       ;edrüekt,    und es kommt der Reibungsbelag 43  der Kupplungsscheibe 42 mit dem Plattentel  lerrand zum Eingriff. Die Welle 36 wird jetzt  ohne Schlupf und somit rascher in Umlauf  gesetzt. Die Kupplungsscheibe 42 könnte auch  mit glattem Rand ausgebildet werden, gegen  den sich elastische Glieder mit Reibungsbelag       Olegen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An einem Schallplattenspieler angebrachte und von diesem angetriebene Antriebsvorrich- tunm für den Wickelteller eines Schallband laufwerkes, mit einer Rutschkupplung und einem mit einem drehbaren Teil des Platten spielers kuppelbaren Reibungsrad für den An trieb des Wickeltellers, dadurch gekennzeich net, dass das Reibungsrad als Ring ausgebildet ist, der durch elastische Glieder, welche auf einer drehbaren Scheibe, welche den Wickel teller treibt, ruhen, derart unterstützt wird,
    dass er radial gegenüber der auf einer Welle angeordneten Scheibe derart beweglich ist dass Unebenheiten und Exzentrizitäten des an treibenden Teils des Plattenspielers sich nich- auswirken können. . UNTERANSPRÜCHE: 1. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ela stischen Glieder als Sehnen im Reibungsring angehängt sind. 2. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe aus einem fest mit der Triebwelle ver bundenen Flansch und einem diesen gegen über axial verschieb- und feststellbaren. Flansch besteht. 3.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die elastischen Glieder aus Zugfedern bestehen. 4. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch l., dadurch ge kennzeichnet, dass die elastischen Glieder zum Teil aus Zugfedern und zum Teil aus Bändern bestehen. 5. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scheibe mehrere par allele Rillen aufweist und die elastischen Glie der in der Rillenzahl entsprechenden Ebenen angeordnet sind. 6.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass Führungsanschläge an dem Friktionsring angeordnet sind, die sich über den Spalt zwischen Ring und Scheibe erstrek- ken und frei über der Scheibe stehen. 7. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass Führungsanschläge an der Scheibe angeordnet sind, die sich über den Spalt zwischen Scheibe und Ring erstrecken und frei über dem Friktionsring stehen. B. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als ela stische Glieder Blattfedern dienen, und da.ss das Reibungsrad einen glatten Rand aufweist. 9.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federn mit einem Rei bungsbelag versehen sind. 10. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federn in Schlitze des mit dem Plattenteller zusammenwirkenden Friktionsringes eingreifen. 11. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federn in eine Nut des mit dem Plattenteller zusammenwirkenden Friktionsringes eingreifen. 12. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federbreite nur wenig geringer als die Schlitzbreite ist. 13.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federbreite nur wenig geringer als die Nutbreite ist. 1.4. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federn nur leinseitig eingespannt sind. 15. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Triebwelle eine mit dem Plattenteller prak tisch starr kuppelbare Antriebsscheibe vorge sehen ist. 16. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1.5, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Durchmesser der An triebsscheibe etwas kleiner als der Durchmes ser des Reibungsrades ist. 17.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebsscheibe mit einem eine starre Kupplung bewirkenden Werkstoff belegt ist. 18. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 15, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rand des Plattentellers so weit heruntergezogen ist, dass eine Kupp lung sowohl mit dem Friktionsring als auch mit der Antriebsscheibe ermöglicht ist. 1_9. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achse des Plattentellers so weit lageveränderlich ist, dass der Rand des Plattentellers mit der Antriebsscheibe zum Eingriff kommt. 20.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1.9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achse des Plattentellers kippbar angeordnet ist. 21. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1.9, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Achse des Plattentellers parallel verschiebbar angeordnet ist. 22. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch. und Unteranspruch 17, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rand des Reibungs ringes mit weichem Gummi belegt ist.
CH301858D 1951-02-24 1951-07-31 An einem Schallplattenspieler angebrachte Antriebsvorrichtung für den Wickelteller eines Schallbandlaufwerkes. CH301858A (de)

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