CH301936A - Schaltungsanordnung zum Messen des Stromes einer Ionisationsröhre. - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Messen des Stromes einer Ionisationsröhre.Info
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Description
Schaltungsanordnung zum Messen des Stromes einer Ionisationsröhre.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schal tungsanordnung zum Messen des Stromes einer lonisat. ionsrohre.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine solche Schaltung, die in einem leich- ten und kleinen Gerät zum Messen der In tensität radioaktiver Strahlung verwendet werden kann. Dabei ist es vorteilhaft, die Verwendung von Batterien oder Akkumu- latoren zu vermeiden, beispielsweise durch Benutzen eines Handdynamos für die Spei sung. Eine solehe Quelle liefert, aber Wechsel- spannung, und die für den Betrieb der Ionisa tionsröhre erforderliche hohe Gleichspannung kann daraus durch Herauftransformieren und Gleichrichten dieser Wechselspannung gewonnen werden.
Auf diese Weise kann man in der Tat ein leiehtes und kleines Gerät ohne Batterien herstellen
Die lonisationsrohre liefert im allgemeinen nur einen sehr schwachen Strom, zum Beispiel von der Grossenordnung von 10, uA, und zum Messen dieses Stromes, der ein Mass für die zu bestimmende Strahlungsintensität ist, muE ein sehr empfindliehes Gleichstrom- instrument verwendet werden. Die Messwerke soleher Messinstrumente sind kostspielig und empfindlich, wodurch der Handlichkeit und Betriebssicherheit des Gerätes eine unerwünschte Grenze gesetzt wird.
Die Erfindung bezweckt, diesem Übelstand abzuhelfen,
Bei der Schaltung nach der Erfindung wird von der Speisewechselspannung eine pulsierende Hilfsspannung abgeleitet, die in Reihe mit der Ausgangsspannung einer Gleichrichteranordnung zur Speisung der Ioni sationsröhre dient und damitderenEmpfind- liehkeit periodisch ändert, während in Reihe mit der Ionisationsröhre die Primärwicklung eines den Strom hinauftransformierenden Transformators liegt, dessen Sekundärwick- lung über einen weiteren Gleichrichter mit dem Gleichstrommessinstrument verbunden ist.
Infolge der periodisch schwankenden Emp- findlichkeit der Ionisationsröhre zeigt der von dieser gelieferte Strom eine entsprechend schwankende Amplitude, die zufolge des den Strom erhöhenden Transformators vergrössert wird. Die dem Messwerk insgesamt zur Ver fügung stehende Leistung wird natürlioch nicht vergrössert. Die unvermeidlichen Verluste des Transformators verringern diese Leistung sogar etwas.
Da die Stromstärke zugenommen hat, ergibt sich infolge der Transformierung eine entsprechend kleinere für das Messwerk zur Verfügung stehende Spannung. Dessen- ungeachtet zeigt es sich aber, dass ein ro busteres Messwerk verwendet werden kann, was als das Ergebnis der Anpassung des Widerstandes des Messwerkes an den innern Widerstand des Kreises mit der Entladungs- robre betrachtet werden kann.
Die Erfindung kann auch bei Geräten mit Niederspannungsbatterien Anwendung finden. I) abei kann diese Spannung auf an sich bekannte Weise mittels eines Wechse- richters in eine Wechselspannung umgewandelt werden. Der von den Batterien und dem Wechselrichter gebildete Teil bildet in diesem Falle die Wechselspannungsquelle.
Die Erfindung wird naebstehend an Hand der beiliegenden Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
In dieser Zeichnung zeigen :
Fig. 1 eine beispielsweise Ausfiihmngs- form der Schaltung nach der Erfindung und
Fig. 2 eine graphische Darstellung zur Er- läuterung der Fig. 1.
Bei der Sehaltung nach Fig. 1 besteht die Weehselspannungsquelle l aus einem Hand- dynamo. Die von diesem gelieferte Wechsel- Spannung von zum Beispiel 2, 5 Volt effektiv wird der Primärvicklung 2 des Transformators 3 zugeführt. Die in der Sekundärwick- lung 4 erzeugte Wechselspannung wird auf an sich bekannte Weise von den Gleichrichtern 5, 6 in Spannungsverdopplersehaltung gleichgerichtet und von den Kondensatoren 7 und 8 geglättet.
Die Glimmröhren 13 und 14 dienen zur Stabilisierung der gleichgerich- tetenSpannung.Zwischen den Punkten l und B entsteht eine Gleichspannung mit der in der Figur angedeuteten Polarität und von einer Grosse, die dem zweifachen Scheitel- wert der Weehselspannung an der Sekundär- wicklung 4 entspricht. Der den Kondensator 9, die Widerstände 10, 12 und den Gleich- richter 11 enthaltende Schaltungsteil erzeugt eine Halbwellenspannung am Widerstand 12.
In derjenigen Periodenhälfte, in der der Gleichrichter 5 gesperrt ist, hat die untere Belegung des Kondensators 9 eine negative Spannung in bezug auf den Punkt B, und es fliesst von dem Punkt B ein Strom durch die Widerstände 12, 10 zur obern Belegmng des Kondensators 9. Hierdurch wird der Punkt C negativ in bezug auf den Punkt B.
In der andern Periodenhälfte ist der Widerstand 12 von dem nun leitenden Gleichrichter 11 kurzgeschlossen. Zwischen B und C tritt demnaeh eine Halbwelienspannung auf mit einer Polarität, die derjenigen der Spannung zwischen den Punkten en und jss entgegengesetzt ist. Die Spannung zwischen A und C zeigt als Funktion der Zeit den in Fig. 2 dargestellten Verlauf. In der einen Hälfte der Periode (zwischen R und S) ist diese Spannung gleich derjenigen zwischen den Punkten A und B. In der andern Periodenhälfte (zwischen S und T) nimmt sie schnell ab und erreicht einen niedrigsten Wert, um sodann wieder zuzunehmen.
Zwisehen 1 und C liegt die Reihenschal- tung der lonisationsröhre 15 und der Primärwicklung 16 des Transformators 17. Die Spannungen an A und B bzw. B und C sind nun im Zusammenhang mit dem Spannungs- bereich, in dem die lonisationsröhre 15 wirksam ist, so gewählt, dass diese Röhre periodisch nichtleitend wird. In Fig. 2 ist die lonisat'ionsröhrewährenddesTeilsBS'einer Periode leitend. Während des bei weiten grössten Teils des Restes 3'T der Periode ist die Ionisationsröhre nichtleitend.
Der Strom durch die Ionisationsröhre, der ein Mass für die wu messende Intensität, zum Beispiel radioaktiver Strahlung, ist, weist also einen. intermittierenden Charakter auf. Dieser Strom durehfliesst die Primärwicklung-16 des Transformators 17, und inflge seines intermittierenden Charakters fliesst im Sekundärkreis des Transformators ein Weclsel- strom, der natürlich nicht sinusförmig ist.
An die Sekundärwicklung 18 des Transforma- tors 17 ist die Reihenschaltung eines Gleieh- riehters 19 und eines Messwerkes 20 ange- schlossen, das gegebenenfalls mit einem Kon densator überbrückt wird.
Der Transformator 17 so]] den Strom hinauftransformieren, und dazu besitzt die Wicklung 16 mehr Windungen als die Wieklung 18. Der das Messwerk 20 durchfliessende Strom ist. infolgedessen grösser als der von der Ionisationsröhre 15 elieferte Strom. In einem Ausführungsbeispiel lag der letztge- nannte Strom zwischen 0 und 10 A, während der das Messwerk durchfliessende Strom einen Wert zwischen 0 und 200 A hatte.
Dies erlaubt, wie vorerwähnt, die Verwendung eines Messwerkes, das weniger kost spielig und den Beanspruchungen bei rauher Behandlung besser gewachsen ist, als wenn der die Ionisationsröhre 15 durchfliessende Strom unmittelbar dem Messwerk zugeführt würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Sehaltungsanordnung zum Messen des Stromes einer lonisationsrohre, die über eine Gleichrichteranordnung aus einer Wechselspannungsquelle gespeist wird, mittels eines Gleichstrominstrumentes, dadurch gekennzeichnet, dass von der Speiseweehselspanmmg eine pulsierende Hil-fsspannung abgeleitet wird, clie in Reihe mit der Ausgangsspannung der Gleichrichteranordnung die Ionisationsröhre speist, so da# deren Empfindlichkeit periodisch geändert wird, während in Reihe mit der Ionisationsröhre die Primärwicklung eines den Strom hinauftransformierenden Transformators liegt, dessen Sekundärwick- lung über einen weiteren Gleichrichter mit dem Gleicbstrominstrument verbunden ist.UNTERANSPRUCH : SchaltungsanordnungnachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsspan nung wenigstens angenähert Sinushalbwellen- form besitzt, deren Polarität der der Ausgangsspannung der Gleichrichteranordnung entgegengesetzt ist.
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