CH302202A - Bändchen-Mikrophon. - Google Patents

Bändchen-Mikrophon.

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CH302202A
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CH
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America Radio Corporation Of
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    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/32—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only
    • H04R1/34—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only by using a single transducer with sound reflecting, diffracting, directing or guiding means
    • H04R1/342—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only by using a single transducer with sound reflecting, diffracting, directing or guiding means for microphones

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Description


      Bändchen-Mikrophon.       Liese Erfindung bezieht sieh     auf    ein.       Bä.ncleheri-3likrophon    und insbesondere auf  ein solches, das als     Druekempfänger    ausgebil  det ist.  



       Bei    dem     Bändchen-Mikrophon    gemäss der  Erfindung münden in den das Bändchen ent  haltenden     Magnet-Luftspalt    beidseitig     Sehall-          Übertragungskanäle,    wobei der     Querschnitt          dieser    beiden     Schallübertragungskanäle    an der  Stelle, an der sie in den     Magnet-Luftspalt     münden, nach Form und Grösse angenähert       übereinstimmen.    Kennzeichnend dabei ist, dass  die     Quersehnittsfläche    des     Schallaufnahme-          kanal:

  s    in der Nähe des     Magnet-Luftspaltes     und mindestens des grösseren Teils seiner     Aus-          (lehnung    praktisch gleich der Querschnitts  fläche des     Magnet-Luftspaltes    in der Ebene  des     Bändehens    ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung     ist nachstehend an Hand der Zeichnung     be-          sehrieben.    In dieser zeigen:       Fig.    1. eine Gesamtansicht des Mikrophons,       Fig.    ? einen Längsschnitt in vergrössertem  Massstab des in     Fig.l    gezeigten Mikrophons,       Fig.    3 eine     vergrösserte    Seitenansicht eines  als     Schallaustrittskanal    dienenden Verbin  dungsteils,       Fig.    4 eine Vorderansicht des Verbindungs  teils nach     Fig.    3,

         Fig.    5 eine Ansicht des Verbindungsteils  in Richtung der Pfeile 5-5 nach     Fig..1    ge  sehen,         Fig.6    eine Ansicht des Verbindungsteils  in Richtung der Pfeile 6-6 nach     Fig.    4 ge  sehen.  



  In allen Figuren sind gleiche Bezugszei  chen für einander entsprechende Teile ver  wendet. Das dargestellte     Bändchen-Mikrophon     1 umfasst ein Gehäuse 3, in welchem ein  Schallwandler 5, eine     Schall.übertragungslei-          tung    7, ein akustisches Labyrinth 9 und ein  Ausgangstransformator 11 eingebaut ist.  



  Der Schallwandler 5 ist als Druckempfän  ger ausgebildet und umfasst ein Bändchen 13,  das in einem magnetischen Feld liegt und von  den eintreffenden Schallwellen in Schwingun  gen versetzt wird. Das Bändchen 13 besteht  aus einem gewellten Streifen aus elektrisch  leitendem     jVaterial,    etwa eine Aluminium  folie. Das magnetische Feld wird von einem  Paar halbzylindrischer permanenter Magnete  15 gebildet, die auf einer ringförmigen Grund  platte 17 sitzen und ein Paar     plattenförmige     Polschuhe 19 von halbkreisförmiger Gestalt  tragen. Jeder der Magnete 15 ist mit einem  seiner Enden an der Grundplatte 17 befestigt,  und die Magnete sind derart angeordnet, dass  ihre flachen Seiten einander zugekehrt und  zueinander parallel sind.

   Die Polschuhe 19  sind an den gegenüberliegenden Enden der  Magnete angebracht, wobei ihre     Stirnseiten     einen kleinen Abstand voneinander besitzen  und parallel zueinander angeordnet sind, so  dass sie einen länglichen Luftspalt von recht  eckigem Querschnitt zwischen sich bilden. Das      Bändchen 13 ist an seinen Enden durch ge  eignete (nicht gezeigte)     Klemmvorrichtungen     derart befestigt, dass das Band in der Mitte  innerhalb des Luftspaltes mit kleinen Abstän  den von den Seitenkanten der beiden Pol  schuhe gehalten wird, womit das Band die       Luftspaltkammer    senkrecht zu seiner Fläche  in zwei getrennte Räume aufteilt.

   Das     Bänd-          ehen    befindet sich somit innerhalb des magne  tischen Feldes im Luftspalt und kann auf be  kannte Art Schwingungen ausführen.  



  Die     Schallübertragungsleitung    7     umfasst     ein Rohrstück von kreisförmigem Querschnitt.       l,in    Ende des Rohrstückes ist gegen den  Aussenraum hin offen, um den Schallwellen  den Eintritt zu ermöglichen und sie zum  Bändchen 13 weiterzuleiten. An das erwähnte  kreiszylindrische Rohrstück schliesst sich nach  unten ein     Ü        bergangsstück        7a    an, das vom  kreisförmigen in einen rechteckigen Quer  schnitt überleitet.

   Die     Qüerschnittsabmessun-          gen    in zwei zueinander     senkrechten    Richtun  gen ändern sich längs der Achse derart, dass  die     Querschnittsfläche    an allen Stellen ange  nähert gleich gross ist. Das Verbindungsstück       7a    endet in einer rechteckigen Öffnung, wel  che sich in den Luftspalt hinein öffnet und  diesen umgibt. Somit schliesst die Rohrleitung  7 den Luftspalt auf einer Seite des leitenden  Bandes 13 von der Umgebung ab.  



  Damit das Ende des Verbindungsstückes       7a    auf den Luftspalt ausgerichtet ist und die       Schallübertragungsleitung    selbst leichter mit  ihrer Längsachse senkrecht zur Oberfläche  des Bandes 13 montiert werden kann, ist. eine  ringförmige Platte 21 am Ende des Verbin  dungsstückes     7a    befestigt. Ein     Isolationsmate-          rialstück    23 befindet sich zwischen der Platte  21 und den Polstücken 19, und die Platte ist.  an den Polstücken 19 befestigt.  



  Die rückwärtige Seite des Luftspaltes ist  an ein akustisches Labyrinth 9 angeschlossen.  Das akustische Labyrinth umfasst ein Lei  tungsrohr von relativ grosser Länge, das als  akustischer     Abschlusswiderstand    für die Rück  seite des Bandes 13     wirkt,    um dieses als Druck  empfänger     wirken    zu lassen. Das Labyrinth  9 hat. die Gestalt eines zylindrischen Blockes    mit einer Vielzahl von in Längsrichtung an  geordneten, miteinander in Verbindung ste  henden Röhren oder     Bohrungen    25. Die Boh  rungen 25 sind untereinander verbunden und  bilden einen     zusammenhängenden    Durch  gangsweg.

   Die Rückseite des     Luftspaltes    ist  mit dem akustischen Labyrinth 9 über ein  Verbindungsstück 27     verbunden,    welches  ähnlich gebaut ist wie das Verbindungsstück       7a    der     Sehallübertragungsleitung    7. Das recht  eckige Ende des     Verbindungsstückes    27 liegt  an den     Polstiieken    19 an und ist an diese an  geklebt oder auf andere Weise an ihnen be  festigt, damit die     recliteekiye        Öffnung    auf  den Luftspalt     ausgerichtet    ist und den Luft  spalt abschliesst.

   Das gegenüberliegende Ende  steht mit der zentralen Bohrung des akusti  schen Labyrinths 9     über    eine Öffnung 33 in  der Grundplatte 17 in Verbindung.  



  Die Bohrungen 25 des akustischen     Laby-          rinths    sind mit geeignetem akustischem       Dämpfungsmaterial        @35,    wie lose verteiltem  Haarfilz oder ähnlichem,     gefüllt    und ergeben  dadurch die     Wirkung    einer     Verbraucher-          Rohrleitung    von unendlicher Länge. Wenn er  wünscht, kann die Bohrung oder Leitung 27  ebenfalls mit     Dämpfungsmaterial    gefüllt wer  den.  



       _NNTenn    man den Wellenwiderstand der       Schallübertragungsleitung    7, welche den     freien          Raum    mit dem Band 13 koppelt, weitgehend  gleich dem akustischen     Absehlusswiderstand     am Luftspalt macht, so ergibt sich praktisch  keine Verschlechterung in der Frequenz  charakteristik des Mikrophons 1 auf Grund.

    der     Leitungskopplung.    Dies wird erreicht, in  dem, wie oben erwähnt, die     Querschnittsfläche     der Bohrung der     Schallübertragungsleitung    7  längs ihrer Achse weitgehend gleich jener  Fläche im     Luftspalt    macht, in der die Längs  lind Querachsen des Bandes<B>13</B> gelegen sind.  



  Die     Ausgangstransformatoreinheit    11 ist  unterhalb des akustischen Labyrinths 9 vor  gesehen und umfasst einen     Ausgangstra.nsfor-          inator    37, welcher im Gehäuse 39 eingebaut  ist. Eine Öffnung     4-1    in der obern Wand des  Gehäuses 39 ist mit einer entsprechenden           Öffnung    42 im untern Teil des akustischen       Labyrinths    9 in Deckung, wodurch dessen     zu-          sammenhängender    Durchgangsweg fortgesetzt  wird.

   Also ist die wirksame Länge des     akusti-          sehen    Labyrinths um den Raum innerhalb des       Transformatorgehäuses    39 verlängert. Das       Transformatorgehäuse    ist ebenfalls mit     aku-          stisehem        Dämpfungsmaterial    der in den Boh  rungen 25 verwendeten Art gefüllt.  



  Die verschiedenen Baueinheiten sind so  <B>t</B>     -ius,     gebildet, dass sie in das zylindrische     Mi-          krophon-ehä.use    3     einsehiebbar    sind und an  demselben festsitzen. Das Gehäuse 3 ist an       seinem    untern Ende geschlossen und mit     Ver-          binclungSmitteln    43 zum Anschliessen des Mi  krophons 1 an einen äussern Stromkreis ver  sehen. Das gegenüberliegende Ende des Mi  krophongehäuses 3 ist nach oben verjüngt  und umschliesst die     Schallübertra.gungslei-          tung    7.  



  Falls es erwünscht ist, die Empfindlich  keit für hohe Tonfrequenzen zu erhöhen, kann  diese Wirkung durch ein kleines Horn 45 am       offenen    Ende der     Schallübertragungsleitung     7 erzielt werden. Das kleine Horn 45 ist an       seinem    freien Ende in einem Masse     ausgewei-          let,        class    die erwünschte Empfindlichkeits  erhöhung für hohe Frequenzen resultiert. Um  zu verhindern, dass Fremdkörper in die Sehall  übertragungsleitung eindringen, ist ein Git  ter 47 am Ende derselben angebracht.

      Aus der vorhergehenden Beschreibung ist  ersichtlich, dass durch die angegebene Kon  struktion ein Mikrophon von schlanker äusse  rer Form und relativ kleinem Durchmesser       gesehaffen    werden kann.  



  Der     sehallübertragende    Kanal muss nicht  geradlinig verlaufen; vielmehr kann das ton  aufnehmende Ende in     =bezug    auf das Mikro  phongehäuse abgewinkelt sein. In diesem Fall  kann das Instrument an einer seitlichen Hal  terung befestigt sein, um es auf einem Pult  oder Tisch anbringen zu können, wobei die  Aufnahmeöffnung nach oben gerichtet ist.  



  An Stelle eines permanenten Magneten  könnte auch ein Elektromagnet verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bändehen-Mikrophon, bei welchem in den das Bändchen enthaltenden Magnet-Luftspalt beidseitig Schallübertragungskanäle münden, wobei die Querschnitte der beiden Schallüber- tragungskanäle an der Stelle, an der sie in den Magnet-Luftspalt münden, nach Form und Grösse angenähert übereinstimmen, da durch gekennzeichnet,
    dass die Querschnit.ts- fläche des Schallaufnahmekanals in der Nähe des hl agnet-Luftspaltes und mindestens des grösseren Teils seiner Ausdehnung praktisch gleich der Querschnittsfläche des Magnet- Luftspaltes in der Ebene des Bändchens ist. UNTERANSPRÜCHE 1..
    Mikrophon nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schallauf nahmekanal sich in seinem Querschnitt in einer Richtung verengt und in einer hierzu\ senkrechten Richtung erweitert, so dass der an der Eintrittsstelle kreisförmige Querschnitt allmählich in eine dem 1AIagnet-Luftspalt ent sprechende rechteckige Querschnittsform über geht, wobei das Bändchen praktisch den gan zen Querschnitt des Magnet-Luftspaltes aus füllt. 2.
    Mikrophon nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Ende des rückwärtigen Schallübertragungskanals un mittelbar an den Polschuhen, die den Magnet- Luftspalt bilden, anliegt, derart, dass der Magnet-Luftspalt auf der Rückseite des Bänd chens von der Umgebung abgetrennt ist. 3. Mikrophon nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schallauf- nahmekana;l aus einer Röhre mit einer durch gehenden Bohrung besteht, deren Länge gross gegenüber ihrem Durchmesser ist. 4.
    Mikrophon nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass am Eingang des Schallaufnahmekanals ein derart bemessenes Horn vorgesehen ist, dass eine Verbesserung des Ansprechens auf Schallschwingungen höherer Frequenz erzielt wird. 5. Mikrophon nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass in dem rückwär- tigen Sehallübertragungskanal ein schall dämpfendes Material vorhanden ist. 6.
    Mikrophon nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der akustische Wellenwiderstand des Schallaufnahmekanals angenähert gleich dem akustischen Abschluss widerstand des Magnet-Luftspaltes samt dem darin befindlichen Bändchen ist und dabei das Bändchen als Druckempfänger der Seha.ll- sehwingungen wirkt.
CH302202D 1950-06-22 1951-06-21 Bändchen-Mikrophon. CH302202A (de)

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ID=21853137

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