CH302235A - Verfahren zum Zerkleinern von hartem Material und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Zerkleinern von hartem Material und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

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CH302235A
CH302235A CH302235DA CH302235A CH 302235 A CH302235 A CH 302235A CH 302235D A CH302235D A CH 302235DA CH 302235 A CH302235 A CH 302235A
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CH
Switzerland
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rotor
baffle plates
baffle
impact
bars
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English (en)
Inventor
Gmbh Hazema Zementmaschinenbau
Original Assignee
Hazemag Hartzerkleinerung
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/02Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
    • B02C13/06Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor
    • B02C13/09Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and throwing the material against an anvil or impact plate
    • B02C13/095Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and throwing the material against an anvil or impact plate with an adjustable anvil or impact plate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


  Verfahren zum Zerkleinern von hartem Material und Vorrichtung  zur     Durchführung    des Verfahrens.    Beim Zerkleinern von hartem Material, wie       Erz,    Kohle, Gestein und dergleichen, ist es  unvorteilhaft, das Zerkleinern durch Zermal  men zwischen Mahlsteinen oder Mahlplatten       vorzunehmen,    durch Zerschlagen, Zerstampfen  oder in irgendeiner ähnlichen Weise, bei der  die     Mahlwerkzeuge    unmittelbar wirken, weil  diese hierbei von dem harten Material eben  falls zerkleinert oder abgeschliffen werden,  also schnellem Verschleiss unterliegen und da  her bald erneuert werden müssen.

   Für diese       iinerwünsehte        Zerkleinerungsarbeit    wird ein       beträchtlicher    Teil der aufgewandten Energie       erbraneht    und damit der nutzbare Wirkungs  grad der Zerkleinerung erheblich vermindert.

    Bei dem erfindungsgemässen Verfahren  zum Zerkleinern von hartem Material unter       Verwendung    eines umlaufenden, mit Schlag  leisten besetzten Rotors wird das Material auf  wenigstens eine     Prallplatte    durch Aufprall  wirkung zersplittert, wobei ein Teil der Split  ter so lange einer erneuten Zersplitterung auf  der     Prallplatte    unterworfen wird, bis die     er-          wiiiischte    Zerkleinerung erreicht ist.  



  Die Erfindung umfasst ferner eine     Vor-          richtun--    zur     Durchführung    des     Verfahrens.     Die beiliegende Zeichnung stellt beispiels  weise Vorrichtungen zur     Ausführung    des Ver  fahrens gemäss der Erfindung schematisch  dar, und zwar zeigt:

         Fig.    1 eine     Prallmühle    mit mehreren Prall  platten im Längsschnitt,         Fig.    2 einen Querschnitt nach Linie     II-II     der     Fig.    1,       Fig.3    eine andere     Prallmühle    nach der  Schnittlinie     III-III    in     Fig.    4,       Fig.    4 einen Schnitt nach Linie     IV-IV    der       Fig.    3,       Fig.    5 eine andere     Prallmühle    mit nur einer       Prallplatte    im Schnitt.  



  Im Gehäuse 1     (Fig.l)    ist auf der still  stehenden, horizontalen Achse 2 die geschlos  sene Hohlwalze 3 drehbar, in der     Elektro-          ina.gnetpole    4 sitzen, denen über die auf der  Walze 3 sitzenden Schleifringe 5 und die im  Gehäuse 1 angebrachten, auf ihnen schleifen  den Bürsten 6 Strom zugeführt wird. Auf der  Achse 2 ist die Spule 7 angeordnet, nimmt  also nicht am Umlauf der Hohlwalze 3 teil.  Strom wird ihr durch die Leitungen 8 zuge  führt. Auf der Hohlwalze 3 sitzen aussen die  zu ihrer Achse parallelen Rippen 9, an denen  mittels Schrauben 10 Schlagleisten 11 befestigt  sind.

   Sie sind schalenförmig gestaltet, der  Rand ist an den Schmalseiten breiter als an  den Längsseiten und der Boden steigt nach den  ersteren hin etwas an; hierdurch ist dem er  fahrungsgemäss stärkeren Verschleiss an den  Stirnseiten der Hohlwalze 3 Rechnung getra  gen, ausserdem. können die Schlagleisten     11     leicht umgedreht werden, wenn ihre nach  aussen liegende Längskante abgenutzt ist. So  können sie bis aufs letzte verbraucht werden,      um das wertvolle Material, aus dem sie übli  cherweise gefertigt werden, in günstigster  Weise auszunützen. Zum Auswechseln der  Schlagleisten 11 ist. im Gehäuse 1 das Mann  loch 7.2 vorgesehen.

      Das durch den Zulauf 13 zugeführte Roh  material läuft unter dem Kettenvorhang 14  über das Sieb 15, durch welches bereits vor  handenes Feinmaterial     abgesiebt    wird, den um  laufenden Schlagleisten 11 entgegen und wird  von ihnen heftig gegen die     Prallplatten    17       geschleudert,    von diesen zurückgeworfen und  erneut von. den Schlagleisten 11 auf sie ge  schleudert, bis es genügend zerkleinert ist und  in den Auslauf 16 hinunterfällt.

   Die     Prallplat-          ten    17 sitzen an Haltern 18, die auf Achsen 19  schwenkbar aufgehängt und mittels der Bolzen  <B>2 2 0</B>     in        ihrer        Lage        gegen        ein        Pendeln        nach        links     in     Fig.    1 gehalten werden. Durch Verstellen  der     Bolzenmuttern    20' kann die Stellung der  Halter 20 und damit auch die der Prall  platten 17 geregelt werden.

   Die     Prallplatten     stehen winklig zueinander und die den Schlag  leisten 11 nächstgelegene, 17', ist in ihrer Auf  prallstellung annähernd radial auf die Rotor  achse hin gerichtet. Die Achsen 19 sind an  Scheiben 21 befestigt, die an der Wandung des  Gehäuses 1 im verschiedenen, um je 60  ver  drehten Lagen angeschraubt werden können,  so dass also auch die Lage der     Prallplatten     gewählt werden kann.  



  Bei dein in     Fig.    3 und 4 dargestellten Aus  führungsbeispiel     läuft    im Gehäuse 30 die senk  rechte Welle 31 mit den Schlagarmen 32 im  Sinn des Pfeils um. In die von dieser um  laufenden Einrichtung eingenommene Kam  mer des Gehäuses 30 mündet. von oben her der  Zulauf 33 ein, während die Ableitung 34 vom  Umfang     tangential    abgeht. In dieser Ableitung  hängen auf der Achse 35 schwenkbar neben  einander die gegeneinander beweglichen Prall  platten 36 und werden durch ihre Gegenge  wichte 37 in der gezeichneten Lage gehalten.

    Eine im Pfeilsinn umlaufende, mit     kreuzweise     gesetzten Daumen 38 besetzte Welle 39 dreht  die     Prallplatten    36 abwechselnd etwas zurück  in die punktiert gezeichnete Lage, aus der sie    dann durch ihre Gegengewichte 37 wieder zu  rückgedreht werden.  



  Diese     Zerkleinerungsvor        riehtung    ist beson  ders geeignet für das Verarbeiten von Mate  rial, das feucht ist, oder an sieh zum Zusam  menbacken neigt. Durch das abwechselnde Be  wegen der     nebeneinanderhängenden        Prallplat-          ten    wird nämlich verhindert, dass sich auf  ihnen Buchen des     daraufgeschleuderten    Mate  rials bilden können.  



       Fig.    5 zeigt ein weiteres Beispiel, bei wel  ehem dem Schleuderrotor 40 aus dem. Zulauf  41 Mahlkörpern, vorzugsweise     Stahlkugeln,    auf  gegeben und gegen die     Prallplatte    42 ge  schleudert werden, die im Gehäuse 43 vorge  sehen ist. über sie rieselt das Zerkleinerungs  material aus dem Trichter     44    hinunter, um  von den gleichsam     daraufgesehossenen    Stahl  kugeln zertrümmert zu werden.

   Das     Gemisch     aus mehr oder weniger zerkleinertem Material  und Stahlkugeln fällt auf das Förderband     45,     von dem es unter dem     Magnetseheider    46 hin  weggeführt wird, der alle Eisenteile heraus  hebt und auf das Sieb 47 gelangen     lä.sst.    Hier  wird der Abrieb in den Auslauf 48     abgesiebt,     während die hinreichend gross gebliebenen       Stahlkugeln    über die Ableitung 49     gemäss    der  strichpunktierten Linie     7i.    zu erneuter Verwen  dung in den Zulauf 41 zurückgebracht werden.  



  Das     vom        Magnetseheider    46 auf dem För  derband 45 belassene Gut fällt auf das Sieb 50  hinab. Durch dieses wird von unten her Luft  durch die Leitung 51 gemäss dem weissen Pfeil  hindurchgeblasen, die das feinste Gut gemäss  dem punktierten Pfeil durch die Leitung 52  hinausträgt. Gröberes Material fällt durch das  Sieb 50 in die Ableitung 53, indes ganz grobe  Brocken und dergleichen in den Auslauf 54  gelangen, um zu , nochmaliger Zerkleinerung  gemäss Linie     ni    in den Trichter     44        zurückge-          bracht    zu werden.  



  In nicht dargestellter Weise können Ein  richtungen zum Belüften, Trocknen, Heizen  oder     Kühlen    des     Materials    vor, während oder  nach der Zerkleinerung vorgesehen werden.  Statt eines einzigen Rotors können mehrere  solche angeordnet. werden, die gleichsinnig  oder gegenläufig betrieben werden können.

        Die Vorrichtung gemäss der     Fig.    1 und 2  bieten unter anderem den Vorteil, dass nicht       zerkleinerbare    Teile wie übermässig harte  Stücke oder Fremdkörper leicht ausgeschieden  werden, ohne die     Vorrichtungsteile    zu beschädi  gen oder den Betrieb zu stören, weil die Prall  platten 17 um die Achsen 19 sich     zurückzu-          schwenken    vermögen, indem z. B. nach     Fig.    1  die Muttern 20' sich von ihrer Auflage auf der  Wandung des Gehäuses 1 abheben. Das hierbei  kurzfristig in erhöhtem Masse ausfallende  grobe Material wird dabei sogleich wieder zu  erneuter Aufgabe zurückgeführt, so dass auch  hierdurch keinerlei Nachteil entstehen kann.

    Da. anderseits die     Schwenkaxe    der     Prallplatten     ausserhalb der Ebene liegt, in der sich die       l'rallfläche    des dem nach dem Rotor 3 hinge  wandten Rande nächsten Teils 17' der Prall  platten befindet, so weichen die     Prallplatten     erst bei einer Einwirkung mit grösserer Kraft  zurück, so dass in normalem Betrieb die ein  gestellte Schlitzweite zwischen dem Unterrand  der     Prallplatten    und der Umlaufbahn der  Schlagleisten mit Sicherheit aufrechterhalten  wird, was das Erreichen der     gewünschten    Zer  kleinerungsfeinheit gewährleistet.

   Die     Aus-          %veebslung    abgenutzter Schlagleisten oder       Prallplatten    kann jederzeit ohne längere Be  triebsunterbrechung durch Mannlöcher im Ge  häuse erfolgen, wie deren eines in     Fig.1    und 2  dargestellt ist.  



  Die Zusammensetzung der     Prallfläehe    aus  mehreren     Prallplatten,    die winklig zueinan  der liegen, bringt ein vorteilhaftes Zusammen  halten des aufprallenden Materials hervor, so  dass dieses nicht gegen die Gehäusewandung       #Olesehleudert    wird, sondern auf die Schlaglei  sten 10 zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Zerkleinern von hartem Material -unter Verwendung eines umlaufen den, mit Schlagleisten besetzten Rotors, da durch gekennzeichnet, dass das Material auf tvenigstens einer Prallplatte durch Aufprall wirkung zersplittert wird, wobei ein Teil der Splitter so lange einer erneuten Zersplitterung auf der Prallplatte unterworfen wird, bis die erwünschte Zerkleinerung erreicht ist.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit mehre ren Prallplatten, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallplatten, gegen die das Material ge schleudert wird, schwenkbar aufgehängt sind, wobei die Schwenkaxe (19, 35) ausserhalb der Ebene liegt, in der sich die Prallfläche der dem nach dem Rotor (3 bzw. 31) hingewand ten Rande nächsten Prallplatte befindet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Verwendung loser Mahlkörper, die vom Rotor gegen die Prall platte geschleudert werden, um das Material zu zerkleinern. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch horizontale Lage der Ro- torwelle (2). 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch senkrechte Lage der Ro- torwelle (31). 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass nebeneinander hängende Prallplatten gegeneinander beweg lich sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die die Prall platten (17) tragenden Achsen (19) im Ge häuse (1) verstellbar sind. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Ro tor (3) befestigten Schlagleisten (11) schalen artig gestaltet sind, wobei die Ränder an den Schmalseiten der Schlagleisten stärker sind als die an den Langseiten und der Schalengrund nach den ersteren hin ansteigt. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor<B>(3)</B> als Hohlwalze ausgebildet ist, wobei der An triebsmotor in seinem Innern untergebracht ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch mehrere gleichsinnig umlaufende Rotoren. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch mehrere gegenläufig drehende Rotoren. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallplatten winklig zueinander liegen und die den Schlag- leisten (11) nächstgelegene (17') in ihrer Auf prallstellung annähernd radial auf die Rotor achse hin gerichtet ist.
CH302235D 1951-12-05 1951-12-05 Verfahren zum Zerkleinern von hartem Material und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. CH302235A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0136600A3 (de) * 1983-10-05 1986-12-17 Ernst König Prallmühle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0136600A3 (de) * 1983-10-05 1986-12-17 Ernst König Prallmühle

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