CH302462A - Kohlegefeuerter Herd mit emaillierten Aussenblechen. - Google Patents
Kohlegefeuerter Herd mit emaillierten Aussenblechen.Info
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Description
Kohlegefeuerter Herd mit emaillierten Aussenblechen. Die Erfindung betrifft einen kohlegefeuer- ten Herd mit voll emaillierten Aussenblechen, wobei der Begriff voll emailliert für die zweimalige Emaillierung im Gegensatz zu der Grund-Emaillierung gebraucht wird.
Ein derartiger Herd mit in seiner Quer mitte über dem Brat- und Backofen angeord neter Feuerung ist bereits bekannt, von der aus die Rauchgase in zwei symmetrisch zur vertikalen Längsmittelebene des Herdes zu beiden Seiten des Brat- und Backofens angeordneten Sturzzügen zu dem Raum unter diesem Ofen und von dort durch einen auf der Rückseite des Brat- und Backofens angeord neten Steigezug zu dem oben am Herd befindlichen Abzugstutzen gelangen.
Der artige Herde sind zwar insbesondere in bezug auf die Herstellungskosten, den Raum- und Platzbedarf und die Brennstoffausnutzung sehr günstig, müssen aber besonders sorg fältig hinsichtlich der Zugführung, der Zug dichtung und der Zugisolierung ausgeführt werden, da die parallel zueinander angeord neten Sturzzüge verhältnismässig lang sind und daher zur Überwindung ihrer Wider stände günstiger Zugverhältnisse bedürfen.
Besonders sorgfältig ist hierbei die Isolie rung der seitlichen Sturzzüge durchzuführen, da von dieser Isolierung in entscheidendem Ausmasse die zweckentsprechende Beheizung des Brat- und Backofens abhängt, wobei gleichzeitig darauf zu achten, ist, dass dieser Herd auch als Raumbeheizer noch in aus reichendem Masse benutzt werden kann.
Bisher ist es bei diesen Herden üblich, mit Hilfe der voll emaillierten Aussenbleche einen möglichst dichten Herdrumpf her zustellen, indem dann die Isolierung der symmetrisch zueinander liegenden seitlichen Sturzzüge beispielsweise durch Ausmaue- rungen oder Einsatzbleche (Innenbleche) zur Bildung von Zwischenräumen vorgenommen wird, in die irgendwelche Isolierstoffe ein gelegt werden.
Zur Durchführung der dichten Verbindung der voll emaillierten Herdwände miteinander bedurfte es einer besonders sorgfältigen Ausbildung und Behandlung dieser voll emaillierten Wände, was den Zusammenbau des Herdes erschwerte und verteuerte. Eine Beschädigung dieser voll emaillierten Aussenwände setzte das Aus sehen und damit auch den Gebrauchswert des Herdes wesentlich herab; ihr Ersatz war äusserst schwierig und nur mit erheblichem Aufwand möglich, da ja der Herd zum Zwecke des Ersatzes aus dem Betrieb gezogen und die beschädigten voll emaillierten Wände wieder dicht eingebaut werden mussten.
Erfindungsgemäss werden diese Mängel zum Teil dadurch beseitigt, dass höchstens grundemaillierte Bleche zu einem gasdichten Herdrumpf zusammengebaut sind, an dessen beiden Seitenwänden voll emaillierte, gegen über diesen Wänden nicht gasdichte Aussen bleche unter Belassung eines Zwischenraumes i befestigt sind, der ein Isoliermaterial enthält. Auf diese Weise kann die Dichtung des Her des und die Dichtung und die Isolierung der symmetrisch zueinander liegenden seitlichen Sturzzüge auf wesentlich einfachere und vollkommenere Weise als bisher durchgeführt werden.
Die Isolierung der seitlichen Sturz züge selbst, die für die einwandfreie Arbeits weise des Herdes von wesentlicher Bedeutung sind, liegt ausserhalb der Züge, so dass sie auch gegenüber irgendwelchen Wertminderungen durch unmittelbare Einwirkung der Rauch gase nicht geschützt zu werden braucht. Bei einer Beschädigung der voll emaillierten Aussenbleche brauchen nur diese selbst ab genommen zu werden, ohne dass ein Weiter arbeiten des Herdes unmöglich gemacht ist.
In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich auch, an der Oberkante der senkrechten Rumpfwände ein von diesem nach innen weisendes ringsherum laufendes Profilblech oder Eisen mit einem nach oben weisenden Steg anzuordnen, das im nachfolgenden auch als Dichtungsrahmen bezeichnet wird. Auf den Steg dieses Dichtungsrahmens ist vorteil haft mit einer ringsherum laufenden nach unten offenen Nut eine Herdplatte oder Ein lagen aus Gusseisen oder einem andern geeig neten Werkstoff aufgelegt, die dann zur mittelbaren Beheizung der auf sie gestellten Kochtöpfe dient. Hierbei ragt zweckmässiger weise der Dichtungsrahmen nach aussen über die Seitenwände und die Vorderwand des Herdrumpfes.
Vorteilhaft wird dann der Dichtungsrahmen und der beispielsweise abgewinkelte obere Rand des Aussenbleches von einem vorzugsweise voll emaillierten Abdeckrahmen, der als oberer Abschluss um den Herd herumläuft, abgedeckt. Auf der Rückseite des Herdes kann die Aussenfläche dieses Abdeckrahmens mit der Aussenfläche der Rückwand des Herdes bündig abschlie ssen, indem hier der Abdeckrahmen nicht über die Rückwand hinauszuragen braucht, da hier mit Vorteil ja keine voll emaillierten Aussenbleche vorgesehen sind. Der Hohlraum zwischen den beiden Rahmen kann mit einem Isoliermaterial ausgefüllt sein.
Zur Ausführung dieses Gedankens emp fiehlt es sich im allgemeinen, dem Dichtungs rahmen einen nach oben offenen U-Quer- schnitt zu geben, wobei dann die Oberkante des einen Steges zum Auflegen und Dichten der Herdplatte und der andere Steg zur Befestigung des Abdeckrahmens am Dich tungsrahmen dient. Der äussere Steg kann auch weggelassen werden, und dafür können an der Befestigungsstelle Distanzröhrchen treten.
Um auf einfache und zweckmässige Weise eine Verkleidung der nicht oder nur grund emaillierten Vorderwand des Herdrumpfes sicherzustellen, läuft zweckmässigerweise die Tilg des Brat- und Backofens über die Breite des Herdes durch, so dass neben der Brat- und Backofentür keine besonderen voll emaillier ten Bleche (Eckleisten) zum Abdecken der entsprechenden Flächen der Vorderwand des Herdrumpfes vorgesehen zu werden brau chen.
Zweckmässig ist die äussere Fläche der Herdrumpf-Vorderwand neben der Feuertür und der Aschentür durch zwei Blenden aus voll emaillierten Blechen abgedeckt. Hierbei ist vorzugsweise an einer Blende ein Griff zur Betätigung einer Anheizklappe und an der andern Blende ein Griff zur Betätigung eines Luftschiebers vorgesehen., der Öffnungen für den Zutritt der Prim.är-Verbrennungsluft steuert, die in der Herdvorderwand zwischen der Feuertür und Aschentür vorgesehen sind.
Beide Griffe sind zweckmässigerweise als Drehgriffe zur Betätigung je einer drehbar gelagerten Welle ausgebildet, so dass dann für einen derartigen Kohleherd Griffe benutzt werden können in der Art, wie sie bei Gas- oder Elektroherden zum Betätigen der Regel Schalter bzw. der Gasventile oder -hähne üblich sind.
Die Feuertür und die Aschentür bestehen zweckmässig aus Gusseisen oder nicht oder nur grundemailliertem Stahlblech und werden vorteilhaft durch eine sie gemeinsam über deckende Tür mit einem emaillierten Deck blech abgedeckt, das einerseits Öffnungen für den Zutritt der Primär-Verbrennungsluft zu den erwähnten schiebergesteuerten Öffnun gen und anderseits Mittel zum Andrücken der Feuerraumtür und Aschentür gegen die Herdrumpfvorderwand enthalten.
Auf diese Weise ergibt sich die Möglichkeit, die Feuer tür und die Aschentür auf wirkungsvolle und einfache Weise derart zu belasten, dass es mit geringen Mitteln möglich ist, eine einwand freie Abdichtung zwischen ihnen und der Vorderwand des Herdrumpfes sicherzustellen.
Bei einer bevorzugten Konstruktion wer den durch den Verschluss der Abblendtür gleichzeitig die Feuertür und die Aschentür gegen die Herdrumpfvorderwand gedrückt, wodurch die Bedienung des gesamten Tür aggregates vereinfacht wird.
Zweckmässig ist das Innere des Herd rumpfes in der hintern Hälfte durch eine senkrechte Querwand unterteilt, durch die der Brat- und Backofen derart hindurchtritt, dass ein Zwischenraum zwischen seiner Rück wand und der Rückwand des Herdrumpfes verbleibt. Auf diese Weise wird der Herd rumpf nicht durch irgendwelche an ihn gesetzte Kanäle durchbrochen. Ausserdem aber ergibt sich so eine besonders einfache und wirkungsvolle Beheizung des rück wärtigen Teils des Brat- und Backofens.
An Hand der beiliegenden Abbildungen werden weitere zweckmässige Verbesserungen und Ausgestaltungen des Erfindungsgegen standes besprochen; in diesen Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in vereinfachter Darstellung gezeigt.
Es stellen dar: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäss ausgebildeten Herd nach Linie I-I der Fig. 2, Fig. 2 eine Ansicht von vorn auf diesen Herd, zur Hälfte im Schnitt, wobei der Schnitt nach Linie II-11 der Fig. 1 und 3 genommen ist, Fig. 3 einen Querschnitt durch diesen Herd nach Linie III-III der Fig. 1 und 2, Fig. 4 einen Teilschnitt durch eine Va riante der obern Herdseitenkante.
Der Rumpf des Kohlenherdes besteht aus einer verdeckten Vorderwand 1, zwei innern Seitenwänden 2, einer Rückwand 3 und einem Boden 4. Auf den Rumpf ist eine zweiteilige, aus Gusseisen oder sonst geeigne tem Werkstoff bestehende Herdplatte (40-42) dicht aufgesetzt.
Die Teile 1, 2, 3, 4 bestehen aus nicht oder nur grundemaillierten Blechen und sind dicht miteinander verschraubt oder auf eine andere geeignete Weise gasdicht miteinander ver bunden. Im hintern Viertel des Rumpfes befindet sich eine Trennwand 6, durch die ein Teil des Brat- und Backofens 7 hindurch gesteckt ist. Zwischen der Vorderwand 1 und dieser Trennwand 6 befindet sich im obern Rumpfteil in Quermitte des Herdes und über dem Ofen 7 der Feuerungs- und Aschekasten 8 mit der Rostführung 9, dem Rost 10 und den Feuerungssteinen 11.
An der vordern Seite des Feuerungs- und Aschekastens ist ein Türrahmen 12 aus Gusseisen oder geeig neten Stahlblechkonstruktionen vorgesehen. Die Feuer- und die Aschentüröffnung in diesem Rahmen 12 werden durch geeignete Türen 13 und 14 verschlossen, die z. B. je von einer Schliessnase 15 zugehalten werden. Eine Tür mit einem Türblech 16 mit je einem Druckbolzen 17 für die Feuer- und die Aschentür hält die Türen 13 und 14 mittels eines Verschlussriegels 18 in Schliesslage fest. Das Türblech 16 ist durch das Deckblech 19 in der üblichen emaillierten Ausführung verdeckt.
Die Verbrennungsluft kann durch jalousieartige Schlitze 46 oder an einer andern geeigneten Stelle durch dieses Deckblech 19 einströmen und wird hinsichtlich ihrer Menge durch einen Luftregelschieber 20, der von einem Drehgriff 21 betätigt wird, verändert. Die durch den Luftregelschieber 20 ein getretene Luft wird unter der Rostvorlage (Gusseisen) 22 durchgeleitet, hierbei vorge wärmt und kann vom Aschenraum 23 aus durch den Rost 10 zum Brennstoff strömen. Die Bewegungsübertragung vom Griff 21 nach dem Luftregelschieber 20 geschieht z. B. durch ein Zahnrad 48 und eine Zahnstange 47, oder entsprechend wirkende Hebelüber tragung.
An der Rückseite des Feuerraumes ist eine Anheizklappe 24 zur direkten Verbin dung des Feuerraumes mit dem Rauchrohr stutzen 25 vorgesehen. Die Betätigung dieser Klappe erfolgt über ein Hebelgestänge in Verbindung mit einer Kurvenscheibe 26 mittels eines Drehgriffes 27 von der Vorder seite des Herdes aus.
Bei geschlossener Anheizklappe 24 strö men die Heizgase durch zwei seitliche sym metrisch zur vertikalen Längsmittelebene des Herdes angeordnete Sturzzüge 28 zwischen Feuerungs- und Aschekasten 8 und Brat- und Backofen 7 einerseits und den innern Seiten wänden 2 anderseits unter den Brat- und Backofen, werden dort durch Bodenzug bleche 29 unter den zur Reinigung heraus ziehbaren Brat- und Backofenboden 30 in den Steigzug 31 geleitet, der von der Zwi schenwand 6, der Rückwand 3 und dem hintern Teil der beiden innern Seitenwände 2 gebildet wird.
Hierbei wird die hintere Partie des in diesem Raum hineinragenden Brat- und Backofens von den Abgasen umspült. Je nach den Anschlussverhältnissen kann das Abzugsrohr über einen umschraubbaren Stut zen 25 an der Rückwand nach hinten, nach einer der beiden Seitenanschlüsse 32 oder auf der Herdplatte angeschlossen werden. Die nicht benötigten Anschlussstellen werden mit einem Deckel 32 bzw. einer Einlage 5 ver schlossen. Der Anschlussstutzen 25 hat ovalen Querschnitt.
Die Aussenverkleidung des Herdes, die voll emailliert ausgeführt ist, ist unter Ein haltung eines Zwischenraumes an dem oben beschriebenen Herdrumpf befestigt und hat keinerlei abdichtungsmässige Funktion zu übernehmen, die irgendwelche Zugstörungen verursachen können.
Die seitlichen voll emaillierten Aussen bleche 33, die an den Wänden 2 befestigt und gegenüber diesen nicht gasdicht sind, bilden daher mit den innern Seitenwänden 2 und der dazwischen im Zwischenraum 34 an zuordnenden Isolationsschicht aus geeigne tem Material die notwendige Isolierung des Rumpfes. An der Vorderseite des Herdes ist links und rechts neben dem Deckblech 19 je eine Blende 35 montiert. Unterhalb dieser Teile 19 und 35 befindet sich die Brat- und Backofentür 36, die bei dieser Konstruktion über die ganze Breite des Herdes reicht.
Unterhalb dieser Tür ist am Herd ein gus- schiebbarer Kohlenwagen 37 untergebracht, der von einem emaillierten Blech 38 nach vorn abgedeckt ist. Den Abschluss des Herdes nach unten gibt ein geeigneter Sockel 39.
Die Herdplatte besteht aus zwei guss- eisernen Einlagen 40, 42 und einem Koch lochdeckel 41. Die Einlage 40 reicht über die Herdbreite und von der Vorderwand bis zu der Trennwand 6. Sie kann ein- oder zwei teilig ausgeführt oder aus andern geeigneten Werkstoffen hergestellt sein. Das dahinter liegende Stück ist durch eine von der Einlage 40 getrennte gusseiserne Einlage 42 gebildet. Auf den innern Herdrumpf ist ein U-förmiger Rahmen 43 fest aufgedichtet, der an seinen innern Schenkeln zusammen mit einer Nut 44 der Einlagen 40, 42 deren Abdichtung ergibt.
Zum Abdecken des U-förmigen Dichtungs rahmens 43 nach aussen ist ein emaillierter oder hinsichtlich seines Aussehens sonstwie beständiger Abdeckrahmen 45 vorgesehen, der aber keinerlei Dichtungsfunktion zwi schen Einlagen und Rumpf übernehmen muss.
In der Fig. 4 ist eine etwas abgeänderte Konstruktion für die Oberkante des Herdes dargestellt, und zwar als Schnitt durch die obere Abgrenzung einer der Seitenwände. Hier besitzt der Dichtungsrahmen 49 einen Z-förmigen Querschnitt; zur besseren Ab dichtung ist der innere Schenkel dieses Profils nochmals abgekantet, und in der Ein lage ist eine von dem äussern Rand etwas abgesetzte Nut 44 vorgesehen, die den obern Teil des Z-förmigen Dichtungsrahmens um fasst. An Stelle des äussern Schenkels des U-Profils 43 sind an den Befestigungsstellen Rohrdistanzstücke 51 vorgesehen, die die Befestigung und Auflage des Abdeckrahmens 50 gewährleisten.
Das seitliche Aussenblech 33 schliesst an den Abdeckrahmen 50 mir an, ohne an ihm befestigt zu sein. Der Abdeck- rahmen selbst stützt sich mit dem innern senkrechten Randteil an dem Dichtungs rahmen und mit der untern Kante seines äussern senkrechten Randteils beispielsweise auf dem zum Herdrumpf hinabgewinkelten obern Rand des Aussenbleches 33 ab. Diese Abstützungen brauchen selbst nicht dicht zu sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kohlegefeuerter, mit voll emaillierten Aussenblechen versehener Herd mit in seiner Quermitte über dem Brat- und Backofen angeordneter Feuerung, von der aus die Rauchgase in zwei symmetrisch zur verti kalen Längsmittelebene des Herdes zu beiden Seiten des Brat- und Backofens angeordneten Sturzzügen zu dem Raum unter diesem Ofen und von dort durch einen auf der Rückseite des Brat- und Backofens angeordneten Steigezug zu dem oben am Herd befindlichen Abzugstutzen gelangen, dadurch gekenn zeichnet, dass höchstens grundemaillierte Bleche (1, 2, 3, 4) zu einem gasdichten Herd rumpf zusammengebaut sind, an dessen beiden Seitenwänden (2) voll emaillierte,gegenüber diesen Wänden nicht gasdichte Aussenbleche (33) unter Belassung eines Zwischenraumes (34) befestigt sind, der ein Isoliermaterial enthält, das eine Isolierung der beiden Sturzzüge nach aussen bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Herd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberkante der senkrechten Rumpfwände (1-3) ein von diesen aus nach innen weisender, ringsherum laufender Dichtungsrahmen (43 bzw. 49) mit einem nach oben weisenden Steg befestigt ist, auf den mit einer ringsherum laufenden nach unten offenen Nut (44) eine Herdplatte (40-42) aufgelegt ist. 2. Herd nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsrahmen (43 bzw. 49) nach aussen über die Seitenwände (2) und die Vorderwand (1) des Herdrumpfes hinausragt. 3.Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsrahmen (43 bzw. 49) nach aussen durch einen Abdeckrahmen (45 bzw. 50) abgedeckt ist. 4. Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsrahmen (43) einen nach oben offenen U-Querschnitt besitzt. 5. Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsrahmen (49) einen Z-Quer- schnitt besitzt. 6.Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem. Dichtungsrahmen (49) und dem Abdeckrahmen (50) zu ihrer gegen seitigen Befestigung dienende Distanzstücke (51) vorgesehen sind und der Hohlraum zwischen den beiden Rahmen mit einem Isoliermaterial ausgefüllt ist. 7. Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (36) des Brat- und Backofens (7) über die Breite des Herdes durchläuft. B.Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3 und 7, dadurch gekennzeich net, dass die Fläche der Herdrumpf-Vorder- wand (1) neben der Feuertür (13) und der Aschentür (14) durch zwei Blenden (35) aus voll emailliertem Blech abgedeckt ist. 9.Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass an der einen Blende (35) ein Griff (27) zur Betätigung einer Anheizklappe (24) und an der andern Blende (35) ein Griff (21) zur Betätigung eines Luftschiebers (20) vorgesehen ist, der Öffnungen für den Zutritt der Primär-Verbrennungsluft steuert, die in der Herdrumpfvorderwand (1) zwischen der Feuertür (13) und der Aschentür (14) vor gesehen sind. 10. Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3 und 7-9, dadurch gekenn zeichnet, dass beide Griffe (21, 27) als Dreh griff zum Betätigen je einer drehbar gelager ten Welle ausgebildet sind. 11.Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Feuertür (13) und die Aschentür (14) durch eine sie gemeinsam überdeckende Tür (16) mit einem emaillierten Deckblech (19) abgedeckt sind, das Öffnun gen (46) für den Zutritt der Primär-Ver- brennungsluft zu den schiebergesteuerten Öffnungen und Mittel (17) zum Andrücken und Abdichten der Feuertür (13) und der Aschentür (14) gegen die Herdrumpfvorder- wand (1) besitzt. 12.Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, 7, 8 und 11, dadurch Bekenn zeichnet, dass mittels des Verschlusses (18) der Abdecktür (16) die Feuertür (13) und die Aschentür (14) gegen die Herdrumpfvorder- wand (1) gedrückt werden. 13. Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des Herdrumpfes in der hin- tern, Hälfte durch eine senkrechte Querwand (6) unterteilt ist, durch die der Brat- und Backofen (7) derart hindurchtritt, dass ein im genannten Steigzug liegender Zwischenraum zwischen seiner Rückwand und der Rück wand (3) des Herdrumpfes verbleibt.
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