CH302462A - Kohlegefeuerter Herd mit emaillierten Aussenblechen. - Google Patents

Kohlegefeuerter Herd mit emaillierten Aussenblechen.

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CH302462A
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Homann Homann-Werke Wilhelm
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Homann Werke
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C5/00Stoves or ranges for liquid fuels
    • F24C5/02Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type
    • F24C5/08Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type with heat produced wholly or partly by a radiant body

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Description


      Kohlegefeuerter    Herd     mit        emaillierten    Aussenblechen.    Die Erfindung betrifft einen     kohlegefeuer-          ten    Herd mit voll emaillierten Aussenblechen,  wobei der Begriff  voll emailliert  für die  zweimalige     Emaillierung    im Gegensatz zu der       Grund-Emaillierung    gebraucht wird.  



  Ein derartiger Herd mit in seiner Quer  mitte über dem Brat- und Backofen angeord  neter Feuerung ist bereits bekannt, von der  aus die Rauchgase in zwei symmetrisch zur  vertikalen     Längsmittelebene    des Herdes zu  beiden Seiten des Brat- und Backofens  angeordneten     Sturzzügen    zu dem Raum unter  diesem Ofen und von dort durch einen auf der  Rückseite des Brat- und Backofens angeord  neten     Steigezug    zu dem oben am Herd  befindlichen     Abzugstutzen    gelangen.

   Der  artige Herde sind zwar insbesondere in bezug  auf die Herstellungskosten, den Raum- und  Platzbedarf und die     Brennstoffausnutzung     sehr günstig, müssen aber besonders sorg  fältig hinsichtlich der Zugführung, der Zug  dichtung und der Zugisolierung ausgeführt  werden, da die parallel zueinander angeord  neten Sturzzüge verhältnismässig lang sind  und daher zur Überwindung ihrer Wider  stände günstiger Zugverhältnisse bedürfen.  



  Besonders sorgfältig ist hierbei die Isolie  rung der seitlichen Sturzzüge durchzuführen,  da von dieser Isolierung in entscheidendem  Ausmasse die zweckentsprechende     Beheizung     des Brat- und Backofens abhängt, wobei       gleichzeitig    darauf zu     achten,    ist, dass dieser    Herd auch als     Raumbeheizer    noch in aus  reichendem Masse benutzt werden kann.  



  Bisher ist es bei diesen Herden     üblich,    mit  Hilfe der voll emaillierten Aussenbleche  einen möglichst dichten     Herdrumpf    her  zustellen, indem dann die     Isolierung    der  symmetrisch zueinander liegenden     seitlichen     Sturzzüge beispielsweise durch     Ausmaue-          rungen    oder Einsatzbleche (Innenbleche)     zur     Bildung von Zwischenräumen vorgenommen  wird, in die irgendwelche Isolierstoffe ein  gelegt werden.

   Zur Durchführung der dichten  Verbindung der voll emaillierten Herdwände  miteinander     bedurfte    es einer besonders  sorgfältigen Ausbildung und     Behandlung     dieser voll emaillierten Wände, was den  Zusammenbau des Herdes erschwerte und  verteuerte. Eine Beschädigung dieser voll       emaillierten    Aussenwände setzte das Aus  sehen und damit auch den Gebrauchswert  des Herdes     wesentlich    herab; ihr Ersatz war  äusserst     schwierig    und     nur    mit erheblichem  Aufwand möglich, da ja der Herd zum  Zwecke des Ersatzes aus dem Betrieb gezogen  und die beschädigten voll     emaillierten    Wände  wieder dicht eingebaut werden mussten.  



       Erfindungsgemäss    werden diese Mängel  zum Teil dadurch beseitigt, dass höchstens  grundemaillierte Bleche zu einem gasdichten  Herdrumpf zusammengebaut sind, an dessen  beiden Seitenwänden voll emaillierte, gegen  über diesen Wänden nicht gasdichte Aussen  bleche unter     Belassung    eines Zwischenraumes     i         befestigt sind, der ein Isoliermaterial enthält.  Auf diese Weise kann die Dichtung des Her  des und die Dichtung und die Isolierung der  symmetrisch zueinander liegenden seitlichen  Sturzzüge auf wesentlich einfachere und  vollkommenere Weise als bisher durchgeführt  werden.

   Die Isolierung der seitlichen Sturz  züge selbst, die für die einwandfreie Arbeits  weise des Herdes von     wesentlicher    Bedeutung  sind, liegt ausserhalb der Züge, so dass sie auch  gegenüber irgendwelchen Wertminderungen  durch unmittelbare Einwirkung der Rauch  gase nicht geschützt zu werden braucht. Bei  einer Beschädigung der voll emaillierten  Aussenbleche brauchen nur diese selbst ab  genommen zu werden, ohne dass ein Weiter  arbeiten des Herdes unmöglich gemacht ist.  



  In diesem Zusammenhang empfiehlt es  sich auch, an der Oberkante der senkrechten  Rumpfwände ein von diesem nach innen  weisendes ringsherum laufendes Profilblech  oder Eisen mit einem nach oben weisenden  Steg anzuordnen, das im nachfolgenden auch  als Dichtungsrahmen bezeichnet wird. Auf  den Steg dieses Dichtungsrahmens ist vorteil  haft mit einer ringsherum laufenden nach  unten offenen Nut eine Herdplatte oder Ein  lagen aus Gusseisen oder einem andern geeig  neten Werkstoff aufgelegt, die dann zur  mittelbaren     Beheizung    der auf sie gestellten  Kochtöpfe dient. Hierbei ragt zweckmässiger  weise der Dichtungsrahmen nach aussen über  die Seitenwände und die Vorderwand des  Herdrumpfes.

   Vorteilhaft wird dann der  Dichtungsrahmen und der beispielsweise  abgewinkelte obere Rand des Aussenbleches  von einem vorzugsweise voll emaillierten       Abdeckrahmen,    der als oberer Abschluss um  den Herd herumläuft, abgedeckt. Auf der  Rückseite des Herdes kann die Aussenfläche  dieses     Abdeckrahmens    mit der Aussenfläche  der Rückwand des Herdes bündig abschlie  ssen, indem hier der     Abdeckrahmen    nicht  über die Rückwand     hinauszuragen    braucht,  da hier     mit    Vorteil ja keine voll emaillierten  Aussenbleche vorgesehen sind. Der Hohlraum  zwischen den beiden Rahmen kann mit einem  Isoliermaterial ausgefüllt sein.

      Zur Ausführung dieses Gedankens emp  fiehlt es sich im allgemeinen, dem Dichtungs  rahmen einen nach oben offenen     U-Quer-          schnitt    zu geben, wobei dann die Oberkante  des einen Steges zum Auflegen und Dichten  der Herdplatte und der andere Steg zur  Befestigung des     Abdeckrahmens    am Dich  tungsrahmen dient. Der äussere Steg kann  auch weggelassen werden, und dafür können  an der Befestigungsstelle Distanzröhrchen  treten.  



  Um auf einfache und zweckmässige Weise  eine Verkleidung der nicht oder nur grund  emaillierten Vorderwand des Herdrumpfes  sicherzustellen, läuft     zweckmässigerweise    die       Tilg    des Brat- und Backofens über die Breite  des Herdes durch, so dass neben der Brat- und       Backofentür    keine besonderen voll emaillier  ten Bleche     (Eckleisten)    zum Abdecken der  entsprechenden Flächen der Vorderwand des  Herdrumpfes vorgesehen zu werden brau  chen.  



  Zweckmässig ist die äussere Fläche der       Herdrumpf-Vorderwand    neben der Feuertür  und der Aschentür durch zwei Blenden aus  voll emaillierten Blechen abgedeckt. Hierbei  ist vorzugsweise an einer Blende ein Griff zur  Betätigung einer     Anheizklappe    und an der  andern Blende ein Griff zur Betätigung eines  Luftschiebers vorgesehen., der Öffnungen für  den Zutritt der     Prim.är-Verbrennungsluft     steuert, die in der     Herdvorderwand    zwischen  der Feuertür und Aschentür vorgesehen sind.

    Beide Griffe sind     zweckmässigerweise    als  Drehgriffe zur Betätigung je einer drehbar  gelagerten Welle ausgebildet, so dass dann für  einen derartigen Kohleherd Griffe benutzt  werden können in der Art, wie sie bei     Gas-          oder    Elektroherden zum Betätigen der Regel  Schalter bzw. der Gasventile oder     -hähne     üblich sind.  



  Die Feuertür und die Aschentür bestehen  zweckmässig aus Gusseisen oder nicht oder nur       grundemailliertem    Stahlblech und werden  vorteilhaft durch eine sie gemeinsam über  deckende Tür mit einem emaillierten Deck  blech abgedeckt, das einerseits Öffnungen für  den     Zutritt    der     Primär-Verbrennungsluft    zu      den erwähnten     schiebergesteuerten    Öffnun  gen und anderseits Mittel zum Andrücken  der     Feuerraumtür    und Aschentür gegen die       Herdrumpfvorderwand    enthalten.

   Auf diese  Weise ergibt sich die Möglichkeit, die Feuer  tür und die Aschentür auf wirkungsvolle und  einfache Weise derart zu belasten, dass es mit  geringen Mitteln möglich ist, eine einwand  freie Abdichtung zwischen ihnen und der  Vorderwand des Herdrumpfes sicherzustellen.  



  Bei einer bevorzugten Konstruktion wer  den durch den Verschluss der     Abblendtür     gleichzeitig die Feuertür und die Aschentür  gegen die     Herdrumpfvorderwand    gedrückt,  wodurch die Bedienung des gesamten Tür  aggregates vereinfacht wird.  



  Zweckmässig ist das Innere des Herd  rumpfes in der hintern Hälfte durch eine  senkrechte Querwand unterteilt, durch die  der Brat- und Backofen derart     hindurchtritt,     dass ein Zwischenraum zwischen seiner Rück  wand und der Rückwand des Herdrumpfes  verbleibt. Auf diese Weise wird der Herd  rumpf nicht durch irgendwelche an ihn  gesetzte Kanäle durchbrochen. Ausserdem  aber ergibt sich so eine besonders     einfache     und wirkungsvolle     Beheizung    des rück  wärtigen Teils des Brat- und Backofens.  



  An Hand der beiliegenden Abbildungen  werden weitere zweckmässige Verbesserungen  und Ausgestaltungen des Erfindungsgegen  standes besprochen; in diesen Abbildungen  ist ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung    in  vereinfachter Darstellung gezeigt.  



  Es stellen dar:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch einen  erfindungsgemäss ausgebildeten Herd nach  Linie     I-I    der     Fig.    2,       Fig.    2 eine Ansicht von vorn auf diesen  Herd, zur Hälfte im Schnitt, wobei der  Schnitt nach Linie     II-11    der     Fig.    1 und 3  genommen ist,       Fig.    3 einen Querschnitt durch diesen  Herd nach Linie     III-III    der     Fig.    1 und 2,       Fig.    4 einen Teilschnitt durch eine Va  riante der obern     Herdseitenkante.     



  Der Rumpf des Kohlenherdes besteht aus       einer    verdeckten Vorderwand 1, zwei innern    Seitenwänden 2, einer Rückwand 3 und  einem Boden 4. Auf den Rumpf ist eine  zweiteilige, aus Gusseisen oder sonst geeigne  tem Werkstoff bestehende Herdplatte (40-42)  dicht aufgesetzt.  



  Die Teile 1, 2, 3, 4 bestehen aus nicht oder  nur grundemaillierten Blechen und sind dicht  miteinander verschraubt oder auf eine andere  geeignete Weise gasdicht     miteinander    ver  bunden. Im hintern Viertel des Rumpfes  befindet sich eine Trennwand 6, durch die ein  Teil des Brat- und Backofens 7 hindurch  gesteckt ist. Zwischen der Vorderwand 1 und  dieser Trennwand 6 befindet sich im obern  Rumpfteil in Quermitte des Herdes und über  dem Ofen 7 der     Feuerungs-    und     Aschekasten     8 mit der Rostführung 9, dem Rost 10 und  den     Feuerungssteinen    11.

   An der vordern  Seite des     Feuerungs-    und     Aschekastens    ist  ein Türrahmen 12 aus Gusseisen oder geeig  neten     Stahlblechkonstruktionen    vorgesehen.  Die Feuer- und die Aschentüröffnung in  diesem Rahmen 12 werden durch geeignete  Türen 13 und 14 verschlossen, die z. B. je von  einer Schliessnase 15 zugehalten werden. Eine  Tür mit einem Türblech 16 mit je einem  Druckbolzen 17 für die Feuer- und die  Aschentür hält die Türen 13 und 14 mittels  eines     Verschlussriegels    18 in Schliesslage fest.    Das Türblech 16 ist durch das Deckblech  19 in der üblichen emaillierten Ausführung  verdeckt.

   Die Verbrennungsluft kann durch       jalousieartige    Schlitze 46 oder an einer andern  geeigneten Stelle durch dieses Deckblech 19  einströmen und wird hinsichtlich ihrer Menge  durch einen     Luftregelschieber    20, der von  einem Drehgriff 21 betätigt     wird,    verändert.  Die durch den     Luftregelschieber    20 ein  getretene Luft wird unter der Rostvorlage  (Gusseisen) 22 durchgeleitet, hierbei vorge  wärmt und kann vom Aschenraum 23 aus  durch den Rost 10 zum Brennstoff strömen.  Die Bewegungsübertragung vom Griff 21  nach dem     Luftregelschieber    20 geschieht z. B.  durch ein Zahnrad 48 und eine Zahnstange  47, oder entsprechend     wirkende    Hebelüber  tragung.

        An der Rückseite des Feuerraumes ist  eine     Anheizklappe    24 zur direkten Verbin  dung des Feuerraumes mit dem Rauchrohr  stutzen 25 vorgesehen. Die Betätigung dieser       Klappe        erfolgt    über ein Hebelgestänge in  Verbindung mit einer Kurvenscheibe 26  mittels eines Drehgriffes 27 von der Vorder  seite des Herdes aus.  



  Bei geschlossener     Anheizklappe    24 strö  men die Heizgase durch zwei seitliche sym  metrisch zur vertikalen     Längsmittelebene    des  Herdes angeordnete     Sturzzüge    28 zwischen       Feuerungs-    und     Aschekasten    8 und Brat- und  Backofen 7 einerseits und den innern Seiten  wänden 2 anderseits unter den Brat- und  Backofen, werden dort durch Bodenzug  bleche 29 unter den zur Reinigung heraus  ziehbaren Brat- und     Backofenboden    30 in  den Steigzug 31 geleitet, der von der Zwi  schenwand 6, der Rückwand 3 und dem  hintern Teil der beiden innern Seitenwände 2  gebildet wird.

   Hierbei     wird    die hintere Partie  des in diesem Raum hineinragenden     Brat-          und    Backofens von den Abgasen umspült.  Je nach den     Anschlussverhältnissen    kann das  Abzugsrohr über einen     umschraubbaren    Stut  zen 25 an der Rückwand nach hinten, nach  einer der beiden Seitenanschlüsse 32 oder auf  der Herdplatte angeschlossen werden. Die  nicht benötigten     Anschlussstellen    werden mit  einem Deckel 32 bzw. einer Einlage 5 ver  schlossen. Der     Anschlussstutzen    25 hat ovalen  Querschnitt.  



  Die Aussenverkleidung des Herdes, die  voll emailliert ausgeführt ist, ist unter Ein  haltung eines Zwischenraumes an dem oben  beschriebenen Herdrumpf befestigt und hat  keinerlei abdichtungsmässige Funktion zu  übernehmen, die irgendwelche Zugstörungen       verursachen    können.  



  Die seitlichen voll emaillierten Aussen  bleche 33, die an den Wänden 2 befestigt und  gegenüber diesen nicht gasdicht sind, bilden  daher mit den innern Seitenwänden 2 und  der     dazwischen    im     Zwischenraum    34 an  zuordnenden Isolationsschicht aus geeigne  tem Material die notwendige Isolierung des  Rumpfes. An der Vorderseite des Herdes ist    links und rechts neben dem Deckblech 19 je  eine Blende 35 montiert. Unterhalb dieser  Teile 19 und 35 befindet sich die Brat- und       Backofentür    36, die bei dieser     Konstruktion     über die ganze Breite des Herdes reicht.

    Unterhalb dieser Tür ist am Herd ein     gus-          schiebbarer    Kohlenwagen 37 untergebracht,  der von einem emaillierten Blech 38 nach  vorn abgedeckt ist. Den Abschluss des Herdes  nach unten gibt ein geeigneter     Sockel    39.  



  Die Herdplatte besteht aus zwei     guss-          eisernen    Einlagen 40, 42 und einem Koch  lochdeckel 41. Die Einlage 40 reicht über die  Herdbreite und von der Vorderwand bis zu  der Trennwand 6. Sie kann ein- oder zwei  teilig ausgeführt oder aus andern geeigneten  Werkstoffen hergestellt sein. Das dahinter  liegende Stück ist durch eine von der Einlage  40     getrennte        gusseiserne    Einlage 42 gebildet.  Auf den innern Herdrumpf ist ein U-förmiger  Rahmen 43 fest     aufgedichtet,    der an seinen  innern Schenkeln zusammen mit einer Nut 44  der Einlagen 40, 42 deren Abdichtung ergibt.

    Zum Abdecken des     U-förmigen    Dichtungs  rahmens 43 nach aussen ist ein emaillierter  oder hinsichtlich seines Aussehens     sonstwie     beständiger     Abdeckrahmen    45 vorgesehen,  der aber keinerlei Dichtungsfunktion zwi  schen Einlagen und Rumpf übernehmen  muss.  



  In der     Fig.    4 ist eine etwas abgeänderte  Konstruktion für die Oberkante des Herdes  dargestellt, und zwar als Schnitt durch die  obere Abgrenzung einer der Seitenwände.  Hier besitzt der Dichtungsrahmen 49 einen       Z-förmigen    Querschnitt; zur besseren Ab  dichtung ist der innere Schenkel dieses  Profils nochmals abgekantet, und in der Ein  lage ist eine von dem äussern Rand etwas  abgesetzte Nut 44 vorgesehen, die den obern  Teil des     Z-förmigen    Dichtungsrahmens um  fasst. An Stelle des äussern Schenkels des       U-Profils    43 sind an den Befestigungsstellen       Rohrdistanzstücke    51 vorgesehen, die die  Befestigung und Auflage des     Abdeckrahmens     50 gewährleisten.

   Das seitliche Aussenblech 33  schliesst an den     Abdeckrahmen    50     mir    an,      ohne an ihm befestigt zu sein. Der     Abdeck-          rahmen    selbst stützt sich mit dem innern       senkrechten    Randteil an dem Dichtungs  rahmen und mit der untern Kante seines  äussern senkrechten Randteils beispielsweise  auf dem zum Herdrumpf hinabgewinkelten  obern Rand des Aussenbleches 33 ab. Diese  Abstützungen brauchen selbst nicht dicht  zu sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kohlegefeuerter, mit voll emaillierten Aussenblechen versehener Herd mit in seiner Quermitte über dem Brat- und Backofen angeordneter Feuerung, von der aus die Rauchgase in zwei symmetrisch zur verti kalen Längsmittelebene des Herdes zu beiden Seiten des Brat- und Backofens angeordneten Sturzzügen zu dem Raum unter diesem Ofen und von dort durch einen auf der Rückseite des Brat- und Backofens angeordneten Steigezug zu dem oben am Herd befindlichen Abzugstutzen gelangen, dadurch gekenn zeichnet, dass höchstens grundemaillierte Bleche (1, 2, 3, 4) zu einem gasdichten Herd rumpf zusammengebaut sind, an dessen beiden Seitenwänden (2) voll emaillierte,
    gegenüber diesen Wänden nicht gasdichte Aussenbleche (33) unter Belassung eines Zwischenraumes (34) befestigt sind, der ein Isoliermaterial enthält, das eine Isolierung der beiden Sturzzüge nach aussen bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Herd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberkante der senkrechten Rumpfwände (1-3) ein von diesen aus nach innen weisender, ringsherum laufender Dichtungsrahmen (43 bzw. 49) mit einem nach oben weisenden Steg befestigt ist, auf den mit einer ringsherum laufenden nach unten offenen Nut (44) eine Herdplatte (40-42) aufgelegt ist. 2. Herd nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsrahmen (43 bzw. 49) nach aussen über die Seitenwände (2) und die Vorderwand (1) des Herdrumpfes hinausragt. 3.
    Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsrahmen (43 bzw. 49) nach aussen durch einen Abdeckrahmen (45 bzw. 50) abgedeckt ist. 4. Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsrahmen (43) einen nach oben offenen U-Querschnitt besitzt. 5. Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsrahmen (49) einen Z-Quer- schnitt besitzt. 6.
    Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem. Dichtungsrahmen (49) und dem Abdeckrahmen (50) zu ihrer gegen seitigen Befestigung dienende Distanzstücke (51) vorgesehen sind und der Hohlraum zwischen den beiden Rahmen mit einem Isoliermaterial ausgefüllt ist. 7. Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (36) des Brat- und Backofens (7) über die Breite des Herdes durchläuft. B.
    Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3 und 7, dadurch gekennzeich net, dass die Fläche der Herdrumpf-Vorder- wand (1) neben der Feuertür (13) und der Aschentür (14) durch zwei Blenden (35) aus voll emailliertem Blech abgedeckt ist. 9.
    Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass an der einen Blende (35) ein Griff (27) zur Betätigung einer Anheizklappe (24) und an der andern Blende (35) ein Griff (21) zur Betätigung eines Luftschiebers (20) vorgesehen ist, der Öffnungen für den Zutritt der Primär-Verbrennungsluft steuert, die in der Herdrumpfvorderwand (1) zwischen der Feuertür (13) und der Aschentür (14) vor gesehen sind. 10. Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3 und 7-9, dadurch gekenn zeichnet, dass beide Griffe (21, 27) als Dreh griff zum Betätigen je einer drehbar gelager ten Welle ausgebildet sind. 11.
    Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Feuertür (13) und die Aschentür (14) durch eine sie gemeinsam überdeckende Tür (16) mit einem emaillierten Deckblech (19) abgedeckt sind, das Öffnun gen (46) für den Zutritt der Primär-Ver- brennungsluft zu den schiebergesteuerten Öffnungen und Mittel (17) zum Andrücken und Abdichten der Feuertür (13) und der Aschentür (14) gegen die Herdrumpfvorder- wand (1) besitzt. 12.
    Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, 7, 8 und 11, dadurch Bekenn zeichnet, dass mittels des Verschlusses (18) der Abdecktür (16) die Feuertür (13) und die Aschentür (14) gegen die Herdrumpfvorder- wand (1) gedrückt werden. 13. Herd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des Herdrumpfes in der hin- tern, Hälfte durch eine senkrechte Querwand (6) unterteilt ist, durch die der Brat- und Backofen (7) derart hindurchtritt, dass ein im genannten Steigzug liegender Zwischenraum zwischen seiner Rückwand und der Rück wand (3) des Herdrumpfes verbleibt.
CH302462D 1951-03-09 1952-02-28 Kohlegefeuerter Herd mit emaillierten Aussenblechen. CH302462A (de)

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