CH302499A - Schmiereinrichtung an einer Nähmaschine. - Google Patents

Schmiereinrichtung an einer Nähmaschine.

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CH302499A
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CH
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Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B71/00Lubricating or cooling devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Schmiereinrichtung an einer Nähmaschine.    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf  eine Schmiereinrichtung an einer Nähma  schine, die ein hohles Gehäuse     mit    einem  Wellenlager aufweist, durch welches hindurch  die am äussern Ende ein Handrad tragende       Armwelle    aus dein Gehäuse austritt und wel  chem im Betrieb Öl von einer Stelle innerhalb  des Gehäuses zugeführt wird, welches Wellen  lager ferner an der Aussenseite mit. einer     Aus-          neh.mung        züm    Sammeln von durch das Lager  austretendem Öl versehen ist, wobei eine Öl  rückführungsleitung von dieser     Ausnehmung     ins Gehäuseinnere führt.  



  Es hat sich herausgestellt. dass, wenn Ma  schinen der erwähnten Art mit hoher Ge  schwindigkeit arbeiten,     mit    Öl beladene Luft  durch die     Ölrückführungsleitung    hindurch  aus     dein    Gehäuse austritt. Die erfindungs  gemässe Einrichtung ist nun derart ausgebil  det. dass dieser Rückführungsleitung Mittel  zugeordnet sind, die ermöglichen, im Betrieb  ein Austreten von mit Öl beladener Luft aus       dem    Gehäuse durch diese Leitung hindurch  zu verhindern.  



  In der beigefügten Zeichnung sind bei  spielsweise Ausführungsformen der Erfin  dung an einer     Kettenstichnähmaschine    be  kannter Art. dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein teilweiser senkrechter Schnitt  durch. die mit einer Schmiereinrichtung ver  sehene     Nähmaschine,          Fig.    ? ist in grösserem Massstab ein Schnitt  nach Linie 2-2 der     Fig.    1,       Fig.    3 ist. ein Schnitt eines Details.         Fig.    4 ist ein der     Fig.    2 ähnlicher Schnitt.  der eine andere     AusführungsformderSchmier-          einrichtung    zeigt.  



       Fig.    5 ist ein der     Fig.    3 entsprechender  Schnitt der Ausführungsform gemäss     Fig.    4.    Derjenige Teil der Nähmaschine, der in  der Zeichnung wiedergegeben ist, umfasst ein  Bett 1, von dem ein hohler Ständer 2 nach  oben steht, der in den üblichen, das Bett 1       überhängenden    hohlen     Maschinenarm    über  geht. Der obere Teil des Ständers und der  anschliessende Teil des Maschinenarmes bilden  einen Gehäuseteil, in welchem eine Buchse 5       angeordnet    ist, die zur Lagerung der üblichen  Armwelle 6 dient.

   Diese Buchse 5 ist in eine       Öffnung    im Ende des Maschinenarmes ein  geführt.     Auf    dem dargestellten Ende der  Welle 6, das durch das Ende des Maschinen  armes hindurch vorsteht, ist ein Handrad 8  angeordnet. Auf der entgegengesetzten Seite  der Buchse 5 ist auf der Welle 6 ein Zahn  rad 12 angeordnet, das mit einem Zahnrad 13  kämmt. Letzteres sitzt auf dem obern Ende  einer senkrechten Welle 14,     die    in Konsolen 15  und 16 des Ständers 2 gelagert ist. Ein zwi  schen den Enden der Welle 14 angeordnetes  Zahnrad 17 kämmt mit einem Zahnrad 18  auf einer Bettwelle 19.

   Die Welle 14 steht am  untern Ende mit einer Ölpumpe 22 in Ar  beitsverbindung, welche gewöhnlich in Öl  eingetaucht ist     und    die das Schmiermittel  durch die Leitung 23 hindurch zu dem Bett  mechanismus der     Maschine    und durch die      Leitung 24     lündurch    zu dem Maschinenarm  mechanismus drücken kann.  



  Die Schmiereinrichtung für den     Maschi-          nenarmmechanismus    der Maschine umfasst  Verbindungen, welche das Öl aus der Lei  tung 24 zu einer Längsbohrung 29 führen, die  in der Achse der Welle 6 verläuft. Derjenige  Teil der Welle 6, der in     Fig.    1 wiedergegeben  ist, ist     mit    radialen Bohrungen 30 und 31  versehen, die     mit    der Bohrung 29 in Verbin  dung stehen und dazu dienen,     Schmiermittel     zum Umfang der Welle 6 zu leiten. Die Boh  rung 30 verläuft beim Zahnrad 12 und ihre  Mündungsöffnung wird     teilweise    von diesem  verdeckt.

   Beim Arbeiten schmiert das aus der       Bohrung'-30    heraustretende Öl die Zahn  räder     12,e13.    Das Öl     wird    durch die Wirkung  dieser Zahnräder zu einem Nebel versprüht,  der dazu dient, die gesamten in der Nähe  befindlichen Maschinenteile zu schmieren.  



  Aus der     Bohrung    31 wird das Öl in das  dem Handrad 8 zunächst liegende Ende der  Buchse 5 abgegeben; die Welle 6 ist     mit    einer  nach einer     SchraubenlinieverlaufendenNut    32  versehen,     die    das Öl längs der Welle 8 zurück  in den     Maschinenarm        führt,    wodurch die  Lagerfläche zwischen der Welle 6 und der  Buchse 5     geschmiert    wird. Eine     Ölschleu-          der    33, die aus einem Teil des Handrades 8  gebildet ist, ragt in eine im Lager 5 ausgebil  dete     Ausnehmung    34 vor, um zu verhindern,  dass irgendwelches Öl längs der Welle 6 ent  weicht.

   Das Öl, das gegen die Wandungen der       Ausnehmung    34 geworfen worden ist, fliesst  nach unten in eine schräge, in der Buchse 5  gebildete Leitung 35 und durch diese in das       Innere    des Maschinenarmes zurück.  



  Bei bekannten Maschinen der oben be  schriebenen Art ist die     Öl-Rückleitungsboh-          rung    35 so ausgebildet, dass sie     unmittelbar     in den Innenraum des Maschinenarmes mün  det. Wie auseinandergesetzt, erzeugen     die    um  laufenden Zahnräder 12 und 13     innerhalb    des  Maschinenarmes einen Ölnebel. In der Praxis  hat sich herausgestellt, dass dieser Ölnebel  vermischt     mit    Luft aus dem Innern des Ma  schinengehäuses durch     die    Bohrung 35 hin  durch austrat. Dieser Ölnebel schlägt sich    gewöhnlich auf dem Handrad S nieder und  bildet Tröpfchen, die durch Zentrifugalkraft  nach aussen geworfen werden.

   Daraus ergibt  sich ein Ölverlust und weiterhin die Gefahr  eines     Beschmutzens    der Näharbeit und der  Hände der mit der Maschine arbeitenden  Person.  



  Um den vorgenannten Nachteil zu ver  meiden, sind nun der     Ölrückführungslei-          tung    35 Mittel zugeordnet, die im Betrieb ein  Austreten von mit Öl beladener Luft ver  hindern, aber die     Rückführung    durch die  Leitung 35 des von der     Ölschleuder    33 ab  geschleuderten Öles nicht verhindern. Bei der  Ausführungsform nach den     Fig.    1, 2 und 3  ist. ein     Flüssigkeit.sverschluss    vorgesehen. Das  innere Ende der Bohrung 35 ist. durch einen  Stopfen 36 verschlossen und eine Bohrung 37  ist in radialer Richtung in der Buchse 5 vor  gesehen.

   Ein dünner Bügel 38 aus Blech ist  am äussern     Umfang    der Buchse 5 vermittels  einer Schraube 39 befestigt, die durch eine  Öffnung 40 in     denn    Bügel     hindurchgellt.    Der  Bügel 38 trägt an seinem. der     Öffinung        .10     gegenüberliegenden Ende ein nach unten  stehendes Rohr 41, das in eine Öffnung in  dem Bügel     eingepasst    ist. Der untere Teil des       Rohres    erstreckt sich in eine Wanne 42, die  in der Lagernabe 15 ausgebildet ist, während  der obere Teil des Rohres 41 unmittelbar in  die radiale Bohrung 3 7     eingepasst    ist.  



  Während des normalen Arbeitens der Näh  nnaschine ist die Wanne 4 2     finit.    Öl, das von  den Zahnrädern 12 und 13     abgesehleudert     worden ist, gefüllt. Daher ist das untere freie  Ende des Rohres 41 stets in Öl eingetaucht  und es wird damit in üblicher Weise ein     Flüs-          sigkeitsverschluss    bzw.     Dampfverschluss    ge  bildet, d. h. mit Öl beladene Luft kann durch  die Bohrung 35 hindurch nicht entweichen,  aber das von der Schleuder 33 abgeworfene Öl       wird    durch die Bohrung 35 hindurch zurück  geführt.  



  In den     Fig.    4 und 5 ist eine andere Aus  führungsform wiedergegeben. Bei dieser ist  ein federartiger Bügel     38a    vorgesehen, der  sich über einen Halbkreis hinaus erstreckt, so  dass er auf die Buchse 5 geklemmt werden      kann. Das von dem Bügel     38a    getragene  Rohr     41a    ist kürzer als das Rohr 41 in       Fig.    1-3 und taucht nicht in eine Wanne,  nach Art der     Wanne    42 gemäss     Fig.    1, 2. Statt  dessen ist ein Drahtsieb 43 vorgesehen, das  innerhalb des Rohres     41a    angeordnet ist.

    Dieses Sieb verhindert, dass der sich im Be  trieb bildende Ölnebel in die Leitung 35 aus  treten kann, weil die Öffnungen des Siebes 43  sich mit Öl ausfüllen, so dass das Sieb einen       Flüssigkeitsverschluss    bzw.     Dampfverschluss     bildet, der durch     die-fortlaufende    Rückfüh  rung von Öl durch die Bohrung 35 hindurch  ständig aufrechterhalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmiereinrichtung an einer Nähma schine, die ein hohles Gehäuse mit einem Wel lenlager aufweist, durch welches hindurch die am äussern Ende ein Handrad tragende Arm welle aus dem Gehäuse austritt und welchem im Betrieb Öl von einer Stelle innerhalb des Gehäuses zugeführt wird, welches Wellen lager ferner an der Aussenseite mit einer Aus- nehmung zum Sammeln von durch das Lager austretendem Öl versehen ist, wobei eine Öl rückführungsleitung von dieser Ausnehmung ins Gehäuseinnere führt, dadurch gekenn zeichnet, dass dieser Rückführungsleitung Alittel zugeordnet sind, die ermöglichen,
    im Betrieb ein Austreten von mit Öl beladener Luft: aus dem Gehäuse durch diese Leitung hindurch zu verhindern. UNTERANSPRÜCHE 1. Schmiereinrichtung nach Patentan spruch, bei welcher das genannte Wellen- lager eine Buchse ist, die sich durch die Wan dung des Gehäuses hindurch erstreckt und in welcher zur Ölrückführung eine Bohrung vor gesehen ist, die von der Ausnehmung zum Sammeln des Öles ins Innere des Gehäuses führt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohr (41, 41a) mit dem innern Ende der genannten Bohrung (35) in Verbindung steht,
    zwecks Bildung eines Flüssigkeitsverschlusses im Betrieb. 2. Schmiereinrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Bohrung (35) in der Lagerbuchse (5) an ihrem innern Ende in eine mit Bezug auf die Buchse (5) radial verlaufende Boh rung (37) mündet und dass ein die Buchse teil weise umgebender Bügel (38, 38a) das Rohr (41, 41a) trägt, welches mit der radialen Boh rung (37) in Verbindung steht. 3. Schmiereinrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit einer Wanne (42) versehen ist, in welche sich der untere Teil des Rohres (41) erstreckt. 4.
    Schmiereinrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass inner halb des Rohres (41a) ein Sieb (43) angeord net ist, zwecks Bildung eines Flüssigkeits verschlusses im Betrieb. 5. Schmiereinrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Bügel (38a) auf der Buchse (5) elastisch festgeklemmt ist und an seinem. einen Ende eine Öffnung hat, die vom ge nannten Rohr (41a) durchsetzt wird, welches ein quer zu seiner Achse verlaufendes Sieb (43) enthält.
CH302499D 1951-12-27 1951-12-27 Schmiereinrichtung an einer Nähmaschine. CH302499A (de)

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