CH302524A - Als Ersatz für Natriumchlorid verwendbares Genussmittel und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Als Ersatz für Natriumchlorid verwendbares Genussmittel und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH302524A
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potassium chloride
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Inc E Fougera Co
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Fougera & Co Inc E
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L27/00Spices; Flavouring agents or condiments; Artificial sweetening agents; Table salts; Dietetic salt substitutes; Preparation or treatment thereof
    • A23L27/40Table salts; Dietetic salt substitutes
    • A23L27/45Salt substitutes completely devoid of sodium chloride

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Description


  Als Ersatz für     Natriumehlorid    verwendbares Genussmittel und Verfahren zu seiner Herstellung.    Ein geeigneter Ersatz für     Natriumchlorid     soll aus einzelnen Kristallen mit demselben  Geschmack, demselben Aussehen und der  selben Stabilität wie Tafelsalz bestehen. Er  soll ferner ohne Zersetzung die     üblichen,    beim  Kochen, Backen und der sonstigen Zuberei  tung der Speisen herrschenden Verhältnisse  ertragen. Und schliesslich darf er keinerlei  Reizeffekte oder sonstige unerwünschte Wir  kungen auf den     menschlichen    Organismus  ausüben.  



  Es ist bekannt, dass Patienten, die einer  salzlosen Diät unterworfen sind, unter der  Geschmacklosigkeit     dieser    Diätspeisen leiden,  und es     wurden    schon verschiedene Produkte  als Ersatz für Kochsalz zur Geschmacks  verbesserung vorgeschlagen, so z. B. Ge  mische aus     Kaliumchlorid    und Ammonium  chlorid.  



       Kaliumchlorid    und     Ammoniumchlorid     weisen jedoch einen unangenehmen Ge  schmack auf. Auch erwies sich das     Ammo-          niumion    als Stimulans der Bronchialschleim  häute, indem es eine     Schleimsekretion    und       damit    einen Hustenreiz hervorruft.

   Eine wei  tere Tatsache, die nicht ausser acht gelassen  werden darf, besteht darin, dass das     Ammo-          niumion    das     Säure-Base-Gleichgewicht    des  Blutes störend beeinflussen     kann    und deshalb  zum längeren Gebrauch als Salzersatz nicht  empfehlenswert ist.     Schliesslich    wurde fest  gestellt, dass     Ammoniumionen    enthaltende  Produkte nicht kochfest und     somit    für die    Zubereitung gekochter und gebackener Spei  sen nicht geeignet sind.  



  Es wurde gefunden,. dass das Produkt  gemäss der Erfindung den obigen Anforde  rungen entspricht und als Ersatz für Tafel  salz geeignet ist. Das Genussmittel gemäss der       Erfindung    ist dadurch     gekennzeichnet,    dass  es aus festen Körnchen besteht, die einen  wenigstens zum grössten Teil aus     Kalium-          cblorid    bestehenden Kern und einen Glut  aminsäure oder eine den     Glutaminsäurerest     aufweisende Verbindung und ein     inertes     Bindemittel enthaltenden Überzug besitzen.  Dieser aus Körnchen bestehende Kochsalz  ersatz weist keinen     Kaliumchloridgeschmack     auf.

   Er ist stabil und von     kristallinem,    körni  gem Aussehen     wie        Natriumehlorid.    Der  Geschmack ist demjenigen von Natrium  chlorid sehr nahe, wie mit dem Geschmacks  schwellen-Test nachgewiesen wurde. Das  Produkt ist somit zum     Würzen    der Speisen       geeignet.    Infolge der Abwesenheit von Am  moniumionen kann das neue Produkt auch  zum Kochen und Backen verwendet werden  und verleiht den Speisen den gewünschten  Salzgeschmack.  



       In    den folgenden Beispielen bedeuten die  Teile Gewichtsteile.    <I>Beispiel 1:</I>  83,3 Teile     Kaliumchlorid    werden auf  <B>100'</B> C erhitzt und in einen     mit    Rührwerk  versehenen     Mischkessel    gebracht. Eine wäss-           rige    Flüssigkeit, die 2 Teile     Gummi        arabicum,     14 Teile     lösliche    Kartoffelstärke und 0,08  Teile     Glutaminsäure    enthält,     wird    auf 70 bis  <B>80'</B> erwärmt und auf das durch den     Rührer     bewegte     Kaliumchlorid    gesprüht.

   Das Rühren  wird fortgesetzt, bis die     Kaliumchloridkörn-          chen        völlig        trocken,    sind. Das Produkt     wird     durch ein Sieb     No.    30 geschickt und verpackt.    <I>Beispiel 2:</I>    Ein     Gemisch    von<B>83,3</B> Teilen Kalium  chlorid und 14,8 Teilen Maisstärke wird mit  einer     wässrigen    Lösung von 0,08 Teilen       Glutaminsäure    und 2 Teilen     Gummi        arabi-          cum    gemischt. Das     Gemisch    wird so lange  gerührt, bis es fast trocken ist.

   Zum     völligen          Trocknen    wird Heissluft von z. B.<B>70'</B> C über       die    Körnchen geblasen.  



  <I>Beispiel 3:</I>  83 Teile     Kaliumchlorid    werden in ein     mit     Rührwerk     versehenes    Mischgefäss gegeben,  auf<B>80-90'</B> C erhitzt und unter Rühren mit  einer heissen<B>(80'</B> C),     wässrigen    Lösung von  einem Teil     Karaya-Gummi    und 0,08 Teilen       Glutaminsäure    gleichmässig besprüht. Die  weitere Behandlung ist dieselbe wie in Bei  spiel 1.  



  <I>Beispiel 4:</I>  83 Teile     Kaliumchlorid    werden mit einer  ca.<B>70'</B> C warmen,     wässrigen    Lösung von  0,085 Teilen     Glutaminsäure    und 16,5 Teilen  Kartoffelstärke wie in Beispiel 1 beschrieben  behandelt.  



  <I>Beispiel 5:</I>  83 Teile     Kaliumchlorid    werden     mit    einer  ca.<B>80'</B> C warmen     wässrigen    Lösung von 0,05  Teilen     Glutaminsäure,    14 Teilen lösliche  Stärke und 2 Teilen Gummi     arabicum    wie in  Beispiel 1 beschrieben behandelt.  



  In den obigen Beispielen können Gummi  und Kartoffelstärke ganz oder teilweise durch       Carboxy-methylcellulose    von niedriger Vis  kosität, durch Reisstärke oder     Glykogen    oder  ein Gemisch dieser Stärken ganz oder teil  weise ersetzt werden. Ebenso kann     die        Glut-          amiusäure    ganz oder     teilweise-    durch eine    äquivalente Menge     Kalium-    oder     Oalcium-          glutaminat    ersetzt werden.  



  Die oben erwähnten Beispiele ergeben  Produkte mit folgenden Eigenschaften  1. Die Produkte bestehen aus kristallinen,  farblosen Körnchen. Sie sind löslich in Was  ser,     unlöslich    in Alkohol,     Petroläther,    Aceton  und Chloroform.  



  2. Der Brechungsindex der     Kristalle     beträgt     1,4655.     



  3. Das spezifische Gewicht der Kristalle  beträgt 1,644 bei 25   C.  



  4. Die Kristalle enthalten im Durch  schnitt    Kalium     43,50%     Chlor     39,480/0     Stickstoff 0,0073%    Die     Geschmackschwelle,    bestimmt nach  den üblichen Standardmethoden, liegt bei  1 X 10-5.  



  Nach den Beispielen wird ein     homogenes     Produkt erzielt, das aus einzelnen     Körnchen     mit einer festhaftenden Oberfläche aus Glut  aminsäure und Bindemittel besteht. Vorzugs  weise wird     Glutaminsäure    in einer Menge von       0,05-2%    des trockenen Endproduktes zu  gesetzt, während der Gehalt des Endproduk  tes an     Kaliumchlorid    vorzugsweise 70-85%  beträgt.  



  Der Kern kann anstatt aus reinem       Kaliumchlorid    auch aus einem Gemisch von       Kaliumchlorid,    z. B. mit     Kaliumformiat,          Kaliumzitrat,        Calciumformiat,        Calciumzitrat     oder     Magnesiumzitrat    bestehen.  



  Zweckmässig weisen     die    Körnchen ähn  liche Abmessungen auf wie diejenigen von  Tafelsalz, die z. B. ein Sieb Nr. 30 passieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Koch- und backfestes, in Geschmack, Aussehen und Stabilität dem Tafelsalz nahe kommendes, als Ersatz für Natriumchlorid bestimmtes Genussmittel, dadurch gekenn zeichnet, dass es aus festen Körnchen besteht, die einen wenigstens zum grössten Teil aus Kaliumchlorid bestehenden Kern und einen Glutaminsäure oder eine den Glutaminsäure- Test aufweisende Verbindung und ein inertes Bindemittel enthaltenden Überzug besitzen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Genussmittel gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 70-85% Kaliumchlorid und 0,05-2% Glutaminsäure enthält. 2. Genussmittel gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Gummi als Bindemittel enthält. 3. Genussmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es Stärke als Bindemittel enthält. 4. Genussmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Gemisch von Gummi und Stärke als Bindemittel ent hält. 5. Genussmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Binde mittel mindestens teilweise aus Carboxy- methylcellulose besteht. 6.
    Genussmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel mindestens teilweise aus Glykogen besteht. 7. Genussmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern der Körnchen aus einem Gemisch von Kalium chlorid und Kaliumformiat besteht. B. Genussmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern der Körnchen aus einem Gemisch von Kalium chlorid und Kaliumzitrat besteht. 9. Genussmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern der Körnchen aus einem Gemisch von Kalium chlorid und Calciumformiat besteht. 10.
    Genussmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern der Körnchen aus einem Gemisch von Kaliuxri- chlorid und Calciumzitrat besteht. 11. Genussmittel nach Patentanspruch I, dadurch, gekennzeichnet, dass der Kern der Körnchen aus einem Gemisch von Kalium chlorid und Magnesiumzitrat besteht. 12. Genussmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug Kaliumglutaminat enthält. 13. Genussmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug Calciumglutaminat enthält.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung eines Genuss mittels gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass feste Körnchen von Kaliumchlorid mit einer wässrigen Lösung eines inerten Bindemittels und von Glut aminsäure oder einer den Glutaminsäurerest enthaltenden Verbindung unter Rühren be handelt und das Gemisch anschliessend durch Verdampfen vom Wasser befreit wird. UNTERANSPRÜCHE 14.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung der Kaliumchloridkörnchen mit der Lösung bei Zimmertemperatur erfolgt. 15. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung der Kaliumchloridkörnchen mit der Lösung bei einer Temperatur von<B>70-100'</B> C erfolgt. 16. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Trocknen mit Heissluft von<B>70-100'</B> C erfolgt.
CH302524D 1951-04-03 1952-02-28 Als Ersatz für Natriumchlorid verwendbares Genussmittel und Verfahren zu seiner Herstellung. CH302524A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1492975B1 (de) * 1959-12-17 1970-03-26 Ajinomoto Kk Verfahren zur Herstellung einer frei fliessenden,Speisesalz und Natriumglutamat enthaltenden Wuerze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1492975B1 (de) * 1959-12-17 1970-03-26 Ajinomoto Kk Verfahren zur Herstellung einer frei fliessenden,Speisesalz und Natriumglutamat enthaltenden Wuerze

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