CH302720A - Selbstausheilender elektrischer Kondensator. - Google Patents

Selbstausheilender elektrischer Kondensator.

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CH302720A
CH302720A CH302720DA CH302720A CH 302720 A CH302720 A CH 302720A CH 302720D A CH302720D A CH 302720DA CH 302720 A CH302720 A CH 302720A
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Gmbh Robert Bosch
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Gmbh Robert Bosch
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/005Electrodes
    • H01G4/015Special provisions for self-healing

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  • Power Engineering (AREA)
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  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


  Selbstausheilender elektrischer Kondensator.    Die Erfindung hat einen selbstausheilen  den Kondensator zum Gegenstand. Bekannt  lich sind bei derartigen Kondensatoren die  metallischen     Belegungen    in so dünnen Schich  ten auf einen     Isolierstoffträger        aufmetalli-          siert,    dass sie bei einem Durchschlag um die  Durchschlagstelle herum     wegbrennen.    Dabei  ist es ausserordentlich wichtig, dass die Unter  lagen für die Metallbelegungen besonders  glatt sind.

   Da die auf die     Isolierstoffträger          aufzumetallisierenden    Teilchen sehr     klein     sind, dringen sie in alle Unebenheiten der  Oberfläche der     Isolierstoffträger    ein. Wer  den zum Beispiel zwei Bänder aus metallisier  tem Papier zu einem Kondensator     aufgewik-          kelt,    so ist überall dort, wo die     Metallisierung     in eine Vertiefung der Oberfläche eingedrun  gen ist, der Abstand zwischen den beiden Be  legungen besonders klein.

   An dieser Stelle  treten dann Überlastungen des     Dielektrikums     auf, namentlich dann, wenn es sich um Vor  sprünge des Metallbelages in das     Dielektri-          kum    hinein handelt, welche eine elektrische  Spitzenwirkung ausüben. Ein derartiger     Kon-          densato-r    hat einen ausserordentlich schlechten  Isolationsfaktor und einen wesentlich grösse  ren Verlustwinkel als ein Kondensator, bei  dem durch irgendwelche Vorkehrungen dafür  gesorgt ist, dass die Unterlagen, auf die die  Metallschichten aufgebracht werden, mög  lichst glatt und eben sind.  



  Es ist bekannt, die Glätte der Oberfläche  von     Kondensatorpapier    dadurch zu erhöhen,  dass man sie lackiert. Der Lack, der auf das    Papier aufgespritzt oder aufgestrichen wird,  füllt die Poren und Vertiefungen der Papier  oberfläche aus, so dass auf diese Weise tat  sächlich eine     glattere    Oberfläche zustande  kommt als bei     unlackiertem    Papier. Trotzdem  lässt die Glätte häufig noch einiges zu wün  schen übrig, weil die Vertiefungen und Poren  der Papieroberfläche vielfach so gross- sind,  dass der Lack nach dem Aufbringen auf den  Grund der Poren und Vertiefungen     absinkt,     so dass wohl ein gewisser Ausgleich der Höhen  unterschiede, nicht aber ihr völliges Ver  schwinden erzielt wird.  



  Papieroberflächen können bekanntlich  durch Anpressen in feuchtem Zustand an       eine    hochglanzpolierte Fläche sehr-weitgehend  geglättet werden. Es sind auch schon Vorrich  tungen bekanntgeworden, bei denen laufende  Papierbänder in noch feuchtem Zustand oder  nachdem sie wieder angefeuchtet worden  waren, durch weiche     Anpresswalzen    auf ge  heizte rotierende Glättzylinder     aufgepresst     werden, auf denen sie dann trocknen und die  sie mit einer glatten Oberfläche verlassen. Die  andere Seite des Papiers ist nach dieser Be  handlung nicht geglättet.  



  Gemäss der Erfindung werden Papiere, die  einseitig geglättet sind     und    bei denen die ge  glättete Seite durch Metallisieren mit einem  Metallbelag versehen ist, zur Herstellung       selbstausheilender    Kondensatoren verwendet.  



  Überraschenderweise - stellte sich heraus,  dass derartige Kondensatoren wesentlich     bes..          sere    elektrische Werte aufweisen als Konden-           satoren,    die unter     Verwendung    von durch       Lackieren    geglättetem Papier hergestellt     sind.     Dies rührt nicht nur daher, dass durch den  Wegfall der Lackschicht jeder Auftrag auf  das Papier vermieden wird, das     Dielektrikum     also mindestens um die Dicke der Lackschicht  dünner gehalten werden kann als bei den be  kannten     Kondensatoren,    sondern hat     seinen     Grind offensichtlich auch noch darin,

   dass  die geglättete Papieroberfläche selbst wesent  lich glatter ist als die Oberfläche     einer    auf  Papier aufgebrachten Lackschicht.     Endlich          kommt    noch     ein    weiterer Effekt dazu, der  darin besteht, dass durch das langsame Trock  nen der Oberflächenschicht des Papiers auf  dem     Glättzylinder        eine    besonders sorgfältige  Beseitigung der im Papier vorhandenen  Feuchtigkeitsreste erfolgt, die sonst     beim    An  legen einer     Spannung    zu     dielektrischen    Ver  lusten Anlass geben.

       Alles    dies bewirkt, dass  der     Verlustwinkel    von Kondensatoren aus Pa  pier mit geglätteter Oberfläche noch niedriger  ist als der     Verlustwinkel    von     Kondensatoren     aus lackiertem Papier.     Ein    weiterer Vorteil  ergibt sich aus der Verwendung derartiger  Papiere für den Bau von Kondensatoren aus       auf    beiden Seiten metallisiertem Papier, das  insbesondere für das     Ausbrennen    der Be  legungen     um        eine    Durchschlagstelle herum  von Vorteil ist.  



  Doppelseitig lackiertes Papier ist zur Her  stellung selbstausheilender Kondensatoren  nicht brauchbar, weil die Lackschichten da  bei sowohl die Entfernung der im Papier vor  handenen Restfeuchtigkeit verhindern als  auch das Tränken des Papiers unmöglich  machen würden, weil ein     Tränkmittel    nicht  durch     die    Lackschichten in das Innere .des  Papiers eindringen kann.  



  Bei der Verwendung von     einseitig    geglät  tetem Papier zur Kondensator]     erstellimg     kann dagegen die noch rauhe Seite des Pa  piers mit Lack überzogen werden. Das Papier  hat dann zwei glatte     Oberflächen,    von denen  nur die eine durch eine Lackschicht gebildet  wird, die das Austreten der Papierfeuchtig  keit     und    das     Eindringen    des     Tränkmittels    in  das Papier verhindert. Auf der andern, ge-    glätteten Seite des Papiers selbst     können    sich  diese Vorgänge dagegen auch dann abspielen,  wenn diese Seite bereits metallisiert ist.

   Der  Verlustwinkel eines solchen-     Kondensators    ist  bedingt durch die Güte der     durch    den Lack  überzug geglätteten Papieroberfläche. Er ist  also nicht     schlechter    als der Verlustwinkel der  bisher üblichen einseitig     lackierten    und nur       einseitig    metallisierten     Kondensatoren.     



  Ein Verfahren, das Papier selbst auf bei  den Seiten zu glätten, ist dagegen nicht be  kannt. Die sogenannten     satinierten    Papiere,  die auf der     Satiniermaschine    auf beiden Sei  ten mit einem Glanz versehen werden, weisen  eine Oberflächenglätte auf, die nicht im ent  ferntesten auch nur an die Glätte von lackier  ten Papieroberflächen heranreicht. Die An  wendung des an sich bekannten     Verfahrens     zur     Glättung    einer Papieroberfläche auf .die  andere noch nicht geglättete Papieroberfläche  führt dazu, dass bei der     Glättung    der zweiten  Seite die erste bereits geglättete Seite wieder       aufgerauht    wird.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    eines Kondensators darge  stellt, bei der einseitig geglättetes Papier ver  wendet ist. Die Zeichnung stellt einen Quer  schnitt durch einige Lagen eines derartigen  Kondensators dar, wobei die Dickenverhält  nisse der Schichten verzerrt wiedergegeben  sind.  



  Es sind insgesamt vier     dielektrische    Schich  ten 1 veranschaulicht, die alle auf der nach  oben liegenden Seite geglättet und auf dieser  Seite ummittelbar mit     Metallbelägen    2 ver  sehen sind. Auf der nach unten liegenden  Seite sind die     dielektrischen    Schichten an sich  ungeglättet, sind jedoch mit einer Lackschicht  3 versehen, auf welche ein Metallbelag 4 auf  gebracht ist.

   Je ein Metallbelag 2 und ein  diesen     unmittelbar    berührender Metallbelag 4  bilden zusammen eine Belegung des     Konden-          sators,    wobei der Aufbau so getroffen ist, dass  die Belegungen immer abwechselnd bis zur  einen oder bis zur andern Stirnseite des Kon  densators reichen, so dass an jeder Stirnseite  der Anschluss an eine der Belegungen vorge  nommen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPUUCH Selbstausheilender elektrischer Kondensa tor, gekennzeichnet durch die Verwendung von Papieren, die einseitig geglättet sind und bei denen die geglättete Seite durch Metalli sieren mit einem Metallbelag versehen ist. UNTEUANSPUUCH Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die irrgeglättete Seite der Papiere mit einem glättenden Überzug versehen ist und beide Seiten durch Metallisieren mit einem 1Tetallbelag versehen sind.
CH302720D 1952-05-12 1952-05-12 Selbstausheilender elektrischer Kondensator. CH302720A (de)

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CH302720T 1952-05-12

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CH302720D CH302720A (de) 1952-05-12 1952-05-12 Selbstausheilender elektrischer Kondensator.

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CH (1) CH302720A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1764546B1 (de) * 1968-06-25 1972-05-31 Siemens Ag Regenerierfaehiger elektrischer kondensator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1764546B1 (de) * 1968-06-25 1972-05-31 Siemens Ag Regenerierfaehiger elektrischer kondensator

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