CH302913A - Verfahren zur Herstellung eines Triphenylmethanfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Triphenylmethanfarbstoffes.

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CH302913A
CH302913A CH302913DA CH302913A CH 302913 A CH302913 A CH 302913A CH 302913D A CH302913D A CH 302913DA CH 302913 A CH302913 A CH 302913A
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dyes
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dye
sulfonic acid
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Farbwerke Hoechst Akt Bruening
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Hoechst Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/10Amino derivatives of triarylmethanes
    • C09B11/24Phthaleins containing amino groups ; Phthalanes; Fluoranes; Phthalides; Rhodamine dyes; Phthaleins having heterocyclic aryl rings; Lactone or lactame forms of triarylmethane dyes

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Description


  Verfahren     zur    Herstellung     eines        Triphenylmethanfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man saure Woll  farbstoffe der     Triphenylmethanreihe    von gu  ten Echtheitseigenschaften erhält, wenn man  die durch Ersatz der zum     Zentralkohlenstoff        -          atom        paräständigen        Hydroxylgruppen        des     
EMI0001.0011     
    In den obigen Formeln bedeutet X Ha  logen oder eine     Alkoxygruppe,        R,    steht für  Wasserstoff,

   einen     aliphatischen    oder aroma  tischen Rest     und-R2    für einen     aliphatischen     oder aromatischen Rest, wobei     R1    und R2         Sulfophthaleins    (Formel I) durch     austausch-          fähige    Atome oder Gruppen,     wie    z. B. Halogen  oder     Alkoxygruppen,    erhaltenen Zwischenpro  dukte mit primären oder sekundären     Aminen     nach folgendem     Reaktionsschema    umsetzt:    auch unter Bildung eines     cyclischen    Ring  systems verbunden sein können.  



  Weiter wurde gefunden, dass man zu     Tri-          phenylmethanfarbstoffen    von den gleichen  guten Eigenschaften gelangt, wenn man als      Ausgangsstoffe an Stelle des     Sulfophthaleins     solche     Resorcin-sulfophthaleine    verwendet, die  in dem die     Sulfosäuregruppe    tragenden     Ben-          zolkern    noch     Substituenten    enthalten.

   Man  erhält so Farbstoffe von der folgenden allge  meinen     Zusammensetzung     
EMI0002.0008     
         worin:        R,    und R2 die oben     angegebene    Bedeu  tung haben, und wobei der     Benzolkern    A     noch          Substituenten,        wie    z. B. Halogen,     Alkoxy-,          Hydroxyl-,        Carbonsäure-    oder     Sulfosäuregrup-          pen,    enthält.

   Der     Benzolkern    A kann auch  gleichzeitig     Hydroxyl-    und     Carbonsäuregrup-          pen    enthalten, so dass im Molekül eine     chro-          mierfähige    Gruppierung vorhanden     ist.    Durch  Behandeln dieser Farbstoffe mit metallabge  benden Verbindungen, insbesondere Chrom  salzen, werden die     Echtheiten    der zugrunde  liegenden Farbstoffe noch verbessert.  



  Die erhaltenen Farbstoffe können zur Ver  besserung der Löslichkeit durch     Sulfonierung     in     Di-    oder     Polysulfosäuren    übergeführt wer  den.  



  Bei der Umsetzung der Zwischenprodukte  mit     aliphatischen    Aminen,     wie        Diäthylamin,          Piperidin    u. a., erhält man auf einfache Weise       Farbstoffe    vom Typ des     Sulforhodamins.    Mit       aromatischen        Aminen    entstehen Farbstoffe,  die analog den     Violaminen    gebaut sind, aber  in     o-Stellung        zum        zentralen        Kohlenstoffatom          keine        Carbonsäure-,

      sondern eine     SuHosäure-          gruppe    tragen. Während zur Herstellung der       Violamine        Fluoresceinehlorid    mit einer     Amino-          verbindung    bei Gegenwart von Chlorzink auf  170-180  C erhitzt werden muss,     beginnt    die  Umsetzung mit der     Aminoverbindung    gemäss  vorliegender     Erfindung    ohne     Kondensations-          mittel    bereits bei gewöhnlicher Temperatur.

      Die     Umsetzung    lässt sich nicht nur mit  primären, sondern auch     mit        sekundären     Aminen durchführen, die noch     Substituenten,     wie z. B. Halogen,     Alkoxy-,        Alkyl-,        Si-lfosäure-          oder        garbonsäuregruppen,    enthalten können.  Der     aromatische    Rest kann der     Benzol-    oder       Naphthalinreihe    angehören; er kann auch ein       höherkondensiertes        Ringsystem    sein.  



  Die erhaltenen Farbstoffe färben Wolle  und Seide in roten bis blauen Tönen, die sich  durch bemerkenswerte     Echtheitseigenschaften,     insbesondere durch sehr gute Licht- und     Al-          kaliechtheiten        auszeichnen.    Die Farbstoffe be  sitzen auch ein gutes     Egalisiervermögen        sowie     gute     Carbonisier-    und     Dekaturechtheiten.    Sie       sind    analog gebauten Farbstoffen beispiels  weise in der Licht- und Waschechtheit über  legen.

      Die als     Zwischenprodukte    verwendeten       Xantheniumverbindungen    von der folgenden  Zusammensetzung  
EMI0002.0083     
    worin X für ein austauschfähiges Atom oder       eine        austauschfähige    Gruppe, z. B.

   Halogen  oder eine     Alkoxygruppe,    steht und worin der       Benzolkern    A noch     Substituenten    enthalten  kann, können in der     Weise    hergestellt werden,       d'ass    man     Benzol-2-sulfosäure-l-carbonsäuren,     deren     Anhydride    oder saure Salze mit     Resor-          cin        in.    Gegenwart von     Phosphoroxyhalogeniden     bei höheren Temperaturen,     vorteilhaft    bei  Temperaturen um 100  C,     kondensiert.     



       Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     Triphenyl-          methanfarbstoffes,    welches dadurch gekenn  zeichnet     ist,    dass man auf das durch Umset  zung von     Resorcin-sulfophthaleiu    der folgen  den Formel:    
EMI0003.0001     
    mit einem Chlorderivat des Phosphors erhal  tene innere Salz der     3,6-Dichlor-9-phenyl-          xanthydrol-2'-sulfosäure    Anilin     einwirken    lässt  und den erhaltenen     Farbstoff    sulfoniert, bis  zum Eintritt von 1-2     Sulfogruppen    in das  Molekül.  



  <I>Beispiel:</I>  10     Gewichtsteile        Resorcin-sulfophthalein     werden mit einem Überschuss von     Phosphor-          oxychlorid        in    der Wärme umgesetzt. Man ent  fernt das     Kondensationsmittel    durch Destil  lation und lässt auf das gebildete innere Salz  der     3,6-Dichlor-9-phenylxanthydrol-2'-sulfo-          säure    30     Gewichtsteile    Anilin einwirken. Die  Reaktionstemperatur kann     zwischen    0 und  200 C liegen.

   Man lässt     am    besten mehrere  Stunden     bei.    100  C rühren, entfernt aus der  Schmelze das     übersehüssige    Anilin durch salz  saure     Extraktion    und isoliert den Farbstoff.  Nach dem Trocknen     sulfoniert    man in       95o/oiger    Schwefelsäure, bis     das    Produkt in  verdünnter     Natriumcarbonatlösung    glatt     lös-          lieh    ist. Er weist einen mittleren Gehalt von  1-2     Sulfogruppen    pro Molekül auf..

   Man  isoliert die freie     Sulfosäure    durch Eingiessen  in Wasser und Absaugen, löst in Wasser un-         ter    Zusatz von wenig     Natriumcarbonat    auf,  salzt mit     Natriumchlorid        aus,    filtriert und  trocknet.  



  An Stelle von     Phosphoroxychlorid    kann  auch     Phosphorpentachlorid    verwendet werden.  Das so erhaltene     Produkt    stellt ein fast  schwarzes:, sehwach     broneierendes    Pulver dar;  das Wolle in klaren, violetten Tönen von     guten     Echtheitseigenschaften färbt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Triphenyl- methanfarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man auf das durch Umsetzung von Resorein-sulfophthalein der folgenden Formel EMI0003.0043 mit einem Chlorderivat des Phosphors erhal tene innere Salz der 3,6-Dichlor-9-phenyl- xanthydrol-2'-sulfosäure Anilin einwirken lässt und den erhaltenen Farbstoff sulfoniert, bis zum Eintritt von 1-2 Sulfongruppen in das Molekül.
    Das so erhaltene Produkt stellt ein fast schwarzes; schwach bronzierendes Pulver dar, das Wolle in klaren, violetten Tönen von guten Echtheitseigenschaften färbt.
CH302913D 1950-07-20 1951-06-29 Verfahren zur Herstellung eines Triphenylmethanfarbstoffes. CH302913A (de)

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