CH302923A - Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung eines zellulosehaltigen Faserbreis. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung eines zellulosehaltigen Faserbreis.

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CH302923A
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur     BehandIung    eines     zellulosehaltigen    Faserbreis.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren     und     eine Vorrichtung zur     Beihandlung    eines     zellu-          losehaltigen    Faserbreies. Nach einem, Ausfüh  rungsbeispiel des Verfahrens kann z. B.     Holz-          faserbrei    gebleicht werden, wobei sich dieses  Beispiel durch einen hohen     Ausnützungsgrad     des Bleichmittels, eine hervorragende, Hellig  keit des gehleichten Endproduktes und durch  eine hohe     ProduktionszUfer,    bezogen auf die  Kosten der Einrichtung, auszeichnet.

   Es  wurde bei diesem     Ausführungsbeispiel    gefun  den,     dass        Holzf        aserbrei,    bei welchem der  Fasergehalt so gross ist,     dass    in der Masse in  den Zwischenräumen zwischen den Fasern,  praktisch kein Wasser in flüssigem Zustand  vorhanden ist, bequem, schnell     und        wirt-          ,;chaftlich    in einem kontinuierlichen     Pr ess          gebleieht    werden kann.

   Ausführungsbeispiele  des     erfindungsgeifflässen        Verf        ahrens    eignen  sieh zum Bleichen von     Fiaserbreien,        die    unge  fähr<B>30</B> bis<B>90</B> % und mehr an trockener  Fasersubstanz enthalten.

   Ein Durchführungs  beispiel ist besonders günstig, bei dem in der       breiigen    Masse praktisch kein Wasser     ih     freier Form enthalten ist, doch kann in     man-          ehen    Fällen auch bei Vorhandensein eines  kleinen     Anteilsan    freiem Wasser ein     befrie-          di,-endes,    Resultat erreicht werden.

   Der Anteil  an     solehem    freiem Wasser wird     j-ed#o,eh    zweck  mässig so niedrig als     mögliell    gehalten, da, es  vorteilhaft, wenn auch nicht ausschlaggebend       ist"dass,der    vom Wasser eingenommene Raum    innerhalb der     Masse,'im.    Verhältnis zu     dem     !insgesamt eingenommenen Raum klein ist.  



  Das erfindungsgemässe, Verfahren wird in  ,der Weise durchgeführt,     dass        Paserbrei    in  eine Behandlungszone eingeführt und dort  mit Luft     durchgewirbelt        und    unter gleich  zeitiger Zerteilung, bis die -einzelnen Fasern  voneinander getrennt sind, vom Eingangs  ende     der    Zone zum     Ausganisönde,    fortbewegt  wird,     dass    ferner in diese Zone     Behandlungs-          stoff    eingeführt und dort einer     Durch,-          misellung    mit den     Ze#llulosdasern    unterworfen  wird,

   worauf das Gemenge     irät    steigender In  tensität durchgerührt und aus der Zone ent  fernt wird.  



  Das oben erwähnte Verfahren kann mit  verschiedenen 'Vorrichtungen verwirklicht  werden. Eine bevorzugte     Ausfü#hnm, & sforni.     einer solchen Vorrichtung     kenn        eichnet    geh  durch -eine in einem Gestell sich     drellende-          Welle,    an, deren einem Ende     eme        gezahnte     rotierende Scheibe befestigt ist, deren Zähne  auf der von der Welle abgewendeten Seite  liegen     undder    gegenüber eine feste     ring-för-          mige    Scheibe angeordnet ist, deren Zähne  gegen die rotierende Scheibe gerichtet sind  und zwischen deren Zähne greifen,

   durch ein  beide Scheiben umgebendes Gehäuse mit einer  über der     Mitteder    festen Scheibe angeordne  ten zentralen     Zuführungsöffnung    und einer  an der Aussenseite mündenden     Austrittsöff-          iiung,    und durch eine Zuführungsleitung, die      das     Gehäiise    und die feste Scheibe an einem  Punkt durchsetzt, der zwischen dem Halbie  rungspunkt und dem Endpunkt des zweiten  Drittels der Distanz vom     Innenrand    zum  Aussenrand der     heiden    Scheiben gelegen ist.  



  An, Hand der Zeichnung werden beispiels  weise Ausführungsformen der Erfindung er  läutert. Die     Zeiehnung    veranschaulicht eine  Vorrichtung- mit zur besseren     Verdeutlieliung     teilweise vergrössert dargestellten Einzelhei  ten.  



       Fig.   <B>1</B> ist ein     Längssehnittdurch    die     Vor-          richtung.     



       Fig.    2     ist    eine     Draufsicht    auf einen     Be-          s        andteil    der Vorrichtung in vergrössertem  Massstab, und       Fig.   <B>3</B> ist ein Schnitt nach der Linie       III-III    der     Fig.    2.  



  Die in     Fig.   <B>1</B> dargestellte, Vorrichtung be  sitzt ein ortsfestes Gehäuse, welches zur     Er-          leiehterung    des     Zusammehbaues    aus einem  Oberteil<B>11,</B> einem Zwischenteil 12 und einem  Sockel<B>13</B> besteht,     die,durch        SchraLlbenbolzen     14 und<B>15</B> und     Flailsellen    miteinander ver  bunden sind.

   Der  mittlere Gehäuseteil 12     be-          gitzteine    Querwand<B>16,</B> die im Bereich seines  obern Endes     rand        -Lun    eine mittlere     Durch-          lassöffnung    einen Trog bildet.

   Der Oberteil  <B>11</B> des- Gehäuses ist mit einer mittleren Zu  führungsöffnung<B>17</B> ausgebildet, durch     wel-          ehe    die Zufuhr des     Paserbreies,    in das Innere  ,der     Vorrielltun-    mittels einer beliebigen,  nicht veranschaulichten     Zuf        ührungsvorrie-h-          tung    erfolgen kann.

   Die Unterseite des     Ge-          häusetells   <B>11</B> ist so geformt,     dass    sie -um die  Öffnung><B>17</B> einen mit dem Trog der Quer  wand<B>16</B> korrespondierenden, nach unten ge  kehrten ringförmigen Trog bildet, so.     dass    ein       Ringkana,1    gebildet wird, durch welchen der  Faserbrei zu der seitlichen     A-Listrittsölln-Lm#g     <B>18</B> befördert werden kann.  



  Die Querwand<B>16</B> des Zwischengehäuses  1.2 ist mit -einem nach abwärts, gerichteten  Stutzen<B>19</B> ausgebildet, der eine Verlängerung  der     Mittelbahrung    bildet. Ausserdem ist ein  im -wesentlichen fester Rohrstutzen 22 vorge  sehen, der mittels Schraubenbolzen<B>23</B> -an der  Unterseite der Querwand<B>16</B> befestigt ist und         den    Stutzen<B>19</B> umgibt. Das untere Ende des  Rohrstutzens, 22 ist mit einer In der Mitte       darchbohrten    Platte 24 durch     Szh-raubenbol-          zen   <B>25</B> oder auf andere Weise verbunden. Die  Bohrungen des Teils<B>19</B> und der Platte 24       >ind    mit     Lagerflä.ehen   <B>26</B> und<B>27</B> ausgebildet.

    



  Innerhalb der zentralen Bohrungen der  Gehäuseteile.<B>16, 19</B> und 24 ist ein Zylinder  <B>29</B>     inaxialer    Richtung     versehiebhar    gelagert,  der im Bereiche seines obern     und    untern  Endes mit äussern     LagerfläcUen    ausgebildet       isti    die, mit den     Lagerfläehen   <B>26</B>     und   <B>27</B> zu  sammenwirken. Durch einen Keil 34, der in  entsprechenden Nuten der     Lagerfläclie,   <B>27</B>  und der äussern Lagerflächen des Zylinders  <B>29</B> eingreift, wird eine     Verdrehun(r    des Zylin  ders<B>29</B> verhindert.  



  In "dem     versehiebbaren    Zylinder<B>29</B> ist eine  zentrale Welle<B>28</B> in den Lagern<B>32</B> und<B>33</B>  drehbar gelagert, die gegen Spiel in     de.T          Längsriehtung    durch einen Bund<B>61,</B> der mit  dem obern Ende der Welle     einstückig    ausge  bildet ist,     und    durch einen unterhalb de,  untern Lagers<B>33</B> angebrachten Ring<B>30</B>     ge-          .sichert    ist. Am untern Ende     istdie    Welle 28  mit einer     Keilriemenscheibe   <B>31</B> versehen, über  welche sie     von    einer nicht veranschaulichten  Kraftwelle angetrieben werden kann.  



  Zur genauen Einstellung der vertikalen  Lage des verschiebbaren Zylinders<B>29</B> in     be-          zug        auf    :die     Lagerfläehen   <B>26</B> und<B>27</B> und zu  dessen Fixierung in der eingestellten Lage  sind geeignete Mittel vorgesehen. Das     hiezu          #wegen    seiner grossen Genauigkeit und der  leinen Einstellmöglichkeit besonders geeignet  dargestellte Mittel besteht aus einer     rohrför-          inigen    nicht drehbaren Schraube<B>35,</B> die den  Zylinder<B>29</B> zwischen den Lagerflüchen<B>26</B>  und<B>27</B>     umfasst.     



  Die     Einstellsehraube   <B>35</B> ist an ihrem       Unterende,-mit    einem nach innen gerichteten  Flansch<B>37</B>     und,        mit,einem    Aussengewinde mit  rechteckigem Gewindeprofil versehen und  greift in die mit Innengewinde versehene  Einstellmutter 46 ein. Diese ist im Gehäuse  der Vorrichtung drehbar gelagert,     j-edo(2fi     durch den obern Flansch 47 -und das     Schnek-          kenrad    49 (mit welchem sie durch den           Se,hra"LL,bstift   <B>52</B> verbunden ist) gegen     Ver-          sehiebun(r    in axialer Richtung gesichert.

   Der  Flansch 47 und das     Sühneckenrad    49 liegen  eng an den festen Ring 48 an, der an der  Innenseite des     GehäLiseteils    22 ausgebildet ist.  



  Ansätze<B>36,</B> :die an dem Stutzen<B>19</B> nach  .unten verlaufen, greifen in entsprechenden       Ausnehm,uno-en    des obern Flansches der Ein  stellschraube<B>35</B> ein -und     liindern    diese an  einer Verdrehung, während sie eine     Axial-          b,ewe,n-L-ng    -zulassen.  



  Eine kräftige Schraubenfeder<B>39</B> umgibt  die Einstellschraube,<B>35</B> und ruht auf dem       Flanseh   <B>37,</B> wobei sie     auf    den Ansatz<B>38</B> des  Zylinders<B>29,</B> der im Lagerungsteil<B>19</B> in       C,     axialer Richtung verschiebbar ist, einen  Druck ausübt. Die normale Arbeitsstellung  des Zylinders<B>29</B> und der von ihm getragenen  Teile wird in Richtung nach     anten    durch  den Druck der Feder<B>39</B> und in Richtung  nach oben durch den einstellbaren Bund 42  bestimmt, der     durehdie        Siehraube    43 in seiner  Lage gesichert wird.

   Der Zylinder<B>29,</B> zusam  men mit der Welle, den Wellenlagern     -and     der Scheibe<B>57,</B> ruhen ständig auf der Feder  <B>39.</B> Im Fall,     dass    metallische oder harte  <B>3</B>  Fremdkörper mit dem     Paserbrel    in die     Vor-          riehtung    gelangen, gibt die Feder nach.     und     ermöglicht,     dass    die Scheiben sieh so weit von  einander entfernen,     dass,    der Gegenstand     zwi-          sehen    ihnen     durcl-igehen    kann, ohne die  Zähne, die Lager oder andere Teile     m-L    be  schädigen.

   Nach Durchgang des,     Fremdkör,-          pers    kehren die Scheiben wieder in ihre     ur-          sprüngliehe    Lage zurück.  



       Auf    der Aussenseite     der    Einstellschraube  46, zwischen dem     Flanseh    47 und dem       Sehneekenrad    49,     und    auf der Innenseite     des          Rinves    48 sind     Laoerflächen   <B>53</B>     und    54 vor  gesehen, welche die Einstellschraube<B>35</B> und  ihre Mutter 46 in     konzentrischer    Lage halten.  



  Die Verdrehung der Matter 46 erfolgt  durch eine     Sehnecke   <B>55,</B> welche in das     Schnell,-          kenrad    49 eingreift und an einer im Gehäuse  <B>130</B> der     Vorrieiht-Lmg    gelagerten horizontalen  Welle<B>56</B> sitzt, die an ihrem äussern Ende  ein     niehtdargestelltes    Handrad trägt. Durch  Betätigung     dims        Handrade,3    kann eine ge-         naue    Einstellung der Welle<B><U>9,8</U></B> in Richtung  nach oben oder unten     bequemund    mit grosser       Gen-a-uii-gli-.eit    erreicht werden.

   Durch die     kräf-          tken    und langen     L:ateerfläclien   <B>26, 27,</B> in wel  chen der verschiebbare Zylinder<B>29</B> gleitet,  werden Schwingungen der Welle 28 oder eine       Versehiebung    aus, der genauen Achslage     ve-T-          hindert,        so        dass,die    Feineinstellung der Welle       28        aheh,    bei grosser Geschwindigkeit und  schwerer Belastung nicht verändert wird.  



       Auf    das obere     En-de    der Welle<B>28</B> ist eine  kräftige waagrechte     Rotors,Gheibe   <B>57</B>     nüt    dem  Keil<B>60</B>     aufgekeilt,    die sich mit ihrer untern  Fläche gegen den Bund<B>61</B> der Welle -ab  stützt. Am obern Ende des Zylinders<B>29</B> ist  eine mit einer Mittelbohrung     zur    Unterbrin  gung des Bundes<B>61</B> ausgebildete Deckplatte  <B>58</B> vorgesehen, die an dem Zylinder<B>29</B> an  dessen oberem Ende mit Sehrauben<B>59</B> befe  stigt ist und den Eintritt von Wasser,  Schmutz oder andern Fremdkörpern in den  Zylinder<B>29</B> und zu     den-Lagern   <B>32</B> und<B>33</B>  verhindert.

   Am obern Ende der Welle<B>28</B> ist  durch die Schraube<B>63</B> ein Konus<B>62</B> befestigt,  der die     Rotorscheibe   <B>57</B> fest gegen den Bund  <B>61</B> drückt     und,eine    glatte, nach aussen unten  verlaufende Fläche bildet, an welcher     der     durch die     öfin#Lug   <B>17</B> in die     Vorriehtung    ein  geführte Faserbrei ohne Behinderung     ent-          langgleiten    kann.

   An dem Konus<B>62</B> sind  mehrere Flügel 64, in der Regel zwei bis  fünf, angebracht, die bei einer Rotation der  Welle<B>282</B> der daran befestigten Scheibe und  des Konus<B>62</B> den     Paserbrei    in radialer     Rieh-          t-Li4g    nach aussen befördern und ihn. zwischen  ,die obere Fläche der Scheibe<B>57</B> und die  untere Fläche des Gehäuseteils<B>11</B> einführen.  Am Aussenrand     derScheibe   <B>57</B> sind mehrere  Schaufeln<B>65</B> -angebracht, welche den Faser  brei zu der     Auslassöffnung   <B>18</B> und aus, der       Vorriehtuno,        herausbefördern.     



  An der Oberseite der     Rotorselleibe   <B>57</B> ist  eine Reibplatte<B>66</B> mit Schrauben<B>67</B> befe  stigt. Desgleichen ist an der Innenseite des       (1        -xehäusete,ils        11        eine        ähnlich        ausgebildete     Reibplatte<B>68</B> mit Schrauben<B>69</B> so, befestigt,       dass    sie der untern Reibplatte<B>66</B> gegenüber  liegt, Die obere Reibplatte steht fest,     -W4hr#eii,1         die untere Reibplatte, umläuft.

   Wie in     Fig.    2  noch deutlicher gezeigt, sind die Arbeitsflä  chen der Reibplatten<B>66</B>     und   <B>68,</B> die in  radialer Richtung nach aussen konvergieren,  mit Zähnen oder Schlagorganen<B>72</B> ausgebil  det. Die Dicke der     Beliandlungszone    zwischen  diesen Platten verjüngt sich somit nach  aussen. Die Zähne der untern Reibplatte wei  sen eine     lotreehte-        Stirnfläche.        in    Form eines       gleiclischenkeligen    Dreieckes mit     waagreeliter     Basis auf.

   Die Flanken der Zähne     ve.Aaufen     bis zu     einein    kleinen Abstand, von der Stirn  fläche senkrecht     za    dieser, 'so     dass    eine feste  Platte entsteht, die dadurch starr abgestützt.  ist,     dass    die Zahnkanten konvergierend nach  rückwärts zu einem Punkt verlaufen, der in  einer die Basis des     gleichsehenkeligen    Stirn  dreieckes enthaltenden     Ebene:a-Ld    der     Mitten-          senkrechten    der Basis gelegen ist.  



  Die Zähne sind in Reihen angeordnet, die  auf einem Rotationsbogen der     Rotorscheibe     <B>57</B> gelegen sind, -wobei die Zähne einer Reihe  unter sieh annähernd die gleichen Abmessun  gen besitzen, Die Zähne werden in den     auf-          einanderfolgenden    Reihen immer kleiner und       iegen    um so enger beisammen,<B>je</B> weiter sie  vom Mittelpunkt der     Rotorscheibe   <B>57</B> ent  fernt sind. In den äussern     Ileihen    schneidet  die Stirnfläche des folgenden Zahnes manch  mal den rückwärtigen Teil des vorhergehen  den Zahnes derselben Reihe ab.

   Im selben  Ausmass, als die Abmessungen der Zähne in  den Reihen     kleinü    werden, sind die, Zahn  reihen enger nebeneinander angeordnet, so       dass    eine     Anzahl-von        kreisförnügen    Rillen mit  dreieckigem Querschnitt entsteht, welche Ril  len zwischen den Zahnreihen liegen und  deren Tiefe und öffnungsweite in radialer  Richtung gegen aussen abnimmt.

   Die Zähne  zahl in der innersten Reihe ist so bemessen,       dass    hinreichend Platz für den Eintritt des  Faserbreies     freibleibt.    Die Zähnezahl jeder       S*olgenden        Zahnreihe    in     bezug    auf diejenige  der vorhergehenden     Zahnieihe    verhält sich  ungefähr wie
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         Die    Zähne der obern feststehenden Reib  platte<B>68</B> sind im wesentlichen auf die gleiche       Wei#ee,    ausgebildet, wie diejenigen der untern    Reibplatte, und so angeordnet,     dass    jede  Zahnreihe in eine Rille zwischen zwei Reihen  der untern Reibplatte eingreift.

   Sie sind so  angeordnet,     dass    ihre     Stirnfläehen    den     Stirn-          fläcIlen    der Zähne der untern Reibplatte  gegenüberliegen. Der lichte Abstand der  Zähne     der    beiden Reibplatten an der Innen  kante der Reibplatten, wo sieh die grössten  Zähne befinden, ist :am grössten und nimmt,  gleichmässig entlang der Rotationsradien  nach aussen ab, bis auf einen Wert, der häufig       nur    ein paar     Hundertstelmillimeter    beträgt.  



  Auf diese Weise wird eine Zone, gebildet,  in welcher der     durehdie        Zuführungsöffnung     <B>17</B> zugeführte, und durch     Fliehkraftwirkung     und die Flügel 64 nach aussen geschleuderte  Faserbrei einer mechanischen     Fasertrennwir-          kung    unterworfen wird, deren Intensität in  folge der grösseren Zahl der Zähne in den  äussern     Reih-en    und der Abnahme der     Ahmes-          sungen    und Abstände sowie auf Grund der  Tatsache,

       dass    die äussern Elemente wegen  ihres grösseren Abstandes vom Rotationsmit  telpunkt mit grösserer Geschwindigkeit an  einander vorübergehen als     die    grösseren Ele  mente, progressiv zunimmt. Es findet gleich  am Eintritt     in:die    Zone eine     Durühwirbelung     mit Luft statt.  



  Der zu behandelnde Faserbrei wird fort  laufend durch eine     Fasertrennzone        hindurch-          bewegt,    in welcher er einer mechanischen  Trennung der Fasern mit ansteigender Inten  sität unterworfen wird, während die Fasern  in     einein    entsprechend gewählten Abschnitt  innerhalb der     Fasertrennzone    mit einem     Be-          handluAgsmittel    in fein verteilter Form in       Berähr,i,m,g    gebracht werden.

       Gasförmige        Be-          liandlungsnüttel    können unmittelbar verwen  det werden, während flüssige Behandlungs  mittel zerstäubt und in Form ausserordentlich  kleiner Tröpfchen verwendet     wexden    können.

    Das Behandlungsmittel kann unmittelbar an  einem dazwischenliegenden Punkt in die       Yasertrennzone    eingeführt     wer-den,    so     dass     die     darauffolgende    Zerteilung der Fasern  und das Rühren derselben die     Feinstzertel-          lung    des Behandlungsmittels in der Zone  selbst bewirken, Die     Fasertrennzone    besitzt      eine     solelie        Inten-sitgt    und Wirksamkeit,     dass     in dem     aus,    dieser Zone austretenden Faser  produkt alle Fasern voneinander getrennt  sind.

   Die     Feinstzerteilun-    des flüssigen     Be-          handlungsinittels    soll zur Erzielung bester  <B>E,</B>     rgebnisse    eine solche sein,     dass    die einzelnen  Tröpfchen ausserordentlich klein sind.

   Eine  solche, Trennung der Fasern Lind     Atornisie,          rung    des     Behandlungsmittels    in Verbindung  mit der heftigen     Durchrührung    der gesamten  Masse in     der        Fasertrennzone,    insbesondere in  demjenigen Abschnitt derselben, der, auf den  Abschnitt, in welchem das     Beliandlungsmittel     mit den Fasern gemischt wird, folgt, bewir  ken,     dass    die kleinen Tröpfchen     deg    zerstäub  ten     Behandl-tin#,o"smittels    augenblicklich an  nähernd die gesamte Oberfläche jeder ein  zelnen Faser berühren.  



  Das flüssige,     Behandl-Luigsmittel    wird in  die     Fasertrennzone    an einem     Pankt    einge  führt, der von der Austrittsstelle der Faser  masse aus derselben. so weit entfernt ist,     dass          naeh    der Beigabe des     Behandlungsmittels     noch so.

   viel Zeit vorhanden ist und eine, hin  reichende     DurchführtiAgo,    stattfindet,     dass        das     zerstäubte Behandlungsmittel die gesamte  Oberfläche der einzelnen Fasern berührt,     wo,-          darch    ein guter     -1##Tirkungsgrad    hinsichtlich  der     Atisnützung    des. Behandlungsmittels er  reicht werden kann. Die, dargestellte     Vorrich-          tung    kann insbesondere beim Bleichen von  Holz     aserbrei,    wie z.

   B.     Holzschliff,        Sulfit,     Soda-,  Kraft - und     halbeheinischem.    Faser  brei, angewendet werden.  



  Die Bedingungen, unter denen die Fasern  mit dem     Behandlungsmittei    in Berührung  gebracht werden, können wesentlich von den  bei     ältern    Verfahren vorherrschenden     Beclin-          gunggen    abweichen.

   Infolge des geringen Was  sergehaltes     unddes    hohen Gehaltes an Faser  stoff und der kräftigen     Durchmisehung    mit  Luft, der der     Faserbirei    in der     Fasertrennzone     ausgesetzt wird, kann die Muse einen Zu  stand erreichen, bei     welehemdie    voneinander  getrennten Einzelfasern mit einem.

   grossen  Teil ihrer Oberfläche statt mit dem Behand  lungsmittel,     mit    Luft in Berührung kommen,  die die Masse vollkommen     durchtTänkt.    In-         fol-e    des grossen     PasArgehaltes    der Masse     be-          0     findet sich nicht nur keine bemerkenswerte       Wassermen,ge    zwischen den Fasern und kein       Flüss        igkeitsfilin    auf deren Oberfläche,     son-          dexii    die     Einzel:

  fasern    können sogar die<B>Ab-</B>  sorption und     Adsorption    von zusätzlichen       Feuellti"(,yl-,eitsin,engen    bewirken.  



  Unter diesen Verhältnissen besitzen die  Fasern     eine-Affinität    zu kleinen Tröpfchen  eines zerstäubten flüssigen Behandlungsmit  tels oder einem     gasförmigen        Behandlungsriü#-          tel,    die bei den üblichen Verfahren, bei wel  chen die Fasern     voll-ständig    von Flüssigkeiten  umgeben sind, nicht ausgenützt werden kann.

    Als Folge dieser Affinität kann nicht nur  der     inni,    e Kontakt des Behandlungsmittels  <B>9</B>  mit der Faseroberfläche erleichtert, sondern  auch ein aktives und schnelles Eindringen des       Biehandlungsmittels    in die Faser selbst     er-          möglieht    werden.

       Da &     kräftige Rühren wäh  rend und nach der Beigabe des     Beliandlungs-          mittels    unterstützt     Jessen    gleichmässige Ver  teilung innerhalb der Masse, insbesondere  wenn Flüssigkeiten Verwendung finden, weil  diese mechanisch in Tröpfchen oder in Teil  chen, die sich dem kolloidalen Zustand an  nähern, zerstäubt werden und weil sieh die  fein zerteilten Partikel annähernd     augen-          blicklieh    und gleichmässig über die im     wesent-          liehen        zusaminenhängen-de    Luft innerhalb  der Masse verteilen.

   Es besitzen     in    bestimm  ten Teilen     der    Masse die Fasern nur geringe  oder gar keine, Neigung, sich auf Kosten de-,  Fasern in andern Teilen mit flüssigem     Be-          liandlungsmittel        vollzusaugen,    selbst dann  nicht,     wenndie    Flüssigkeit direkt     der    umge  rührten Fasersubstanz zugeführt wird, sofern  die Verteilung und     Atomisierung    der Flüssig  keit so     rasieh    bewirkt wird,     dass    die frisch  zugeführte Flüssigkeit keine Zeit hat, die  Fasern, mit denen sie zuerst in Berührung  gekommen ist, zu sättigen.

   Sobald ein Trop  fen an -der     Aussenfliiehe    einer Faser     hängen-          bleiben    will, wird er -durch eine benachbarte  Faser sofort     wegbefördert    oder abgewischt.  



  Die in die     B-ehandlungszone    eindringende  Luft wird     durchgewirbelt    und der     zellulose-          haltige    Brei in diese Zone in     Forin    unzer-           teilter        eingetÜhrt    und einer  progressiv zunehmenden Zahl von Schlägen  ausgesetzt, die in der     Breitenrichtung    dieser  Zone wirken und gleichzeitig eine Fortbewe  gung des Materials in der dazu senkrechten       Läugsrichtung    der Zone bewirken, wobei das  Material in teilweise zerteiltem Zustand mit  der in dieser Zone enthaltenen Luft in Be  rührung gebracht     -und    weiter geschlagen wird,

    worauf flüssige Behandlungsstoffe in diesen       Ilbschnitt    eingeführt und durch mechanische  Einwirkung in Einzelteilchen     Uispergiert     werden, die mit den Fasern des     zellulosehal-          tigen    Materials gemischt lind     mit    diesem  senkrecht zur     SchlagTiehtung    durch den<B>Ab-</B>  schnitt     hindurchbewegt    werden, worauf das  Material, in einem weiteren     Abschnittder    Be  handlungszone mit der darin enthaltenen  Luft durch eine,

   progressiv zunehmende     A-n-          zahl    von Schlägen weiter zerteilt und ge-         inischt    und schliesslich aus der     Behandlungs-          Zone    entfernt wird.

   Nach einer andern Aus  führungsweise wird in den innen gelegenen  Teil einer ringförmigen, in radialer Richtung  sich nach aussen verjüngenden,     #durehwirbel-          ten    Luftzone -das     zelhilosehaltige-    Material  eingeführt, worauf die Fasern teilweise     von-          .einander    getrennt und in einem weiteren<B>Ab-</B>  schnitt dieser Zone mit der darin     befind-          liehen    Luft in innigere Berührung gebracht  werden,

   in welchen Abschnitt ferner ein     flüs-          sicer    Behandlungsstoff eingeführt und     dureli     <B>C</B>  mechanische Stösse in Teilchen     zerstäubt    wird,  die gleichzeitig in der in dem Abschnitt ent  haltenen Luft verteilt werden, worauf das  Material mit der Flüssigkeit einer progressiv  zunehmenden Zahl     tangential    gerichteter  Schläge ausgesetzt und gleichzeitig in     radia.ler     Richtung durch den     Endabsehnitt    der Be  handlungszone, bewegt, aus     der    Zone     entf        ernt     und gesammelt wird.  



  Es kann auch von Vorteil sein, den kom  binierten     Trennungs-    und     Benetzungsvorgang     der Fasern derart auszuführen,     dass    der zu  zerteilende und mit der<B>f</B> ein verteilten Bleiche  in Berührung zu bringende. Faserkörper eine  dünne Lage bildet, so     dass    die einzelnen Fa  sern leicht voneinander gelöst worden kön-    heil. Es ist dabei     darad    zu achten,     dass    die,  Fasern :dicht gebrochen oder     abgesehert        wer-          ,den,    da das Entstehen eines grossen Anteils  an kurzen Fasern sieh auf das Endprodukt       -Linv#o,rteilhaft    auswirkt.  



  Nach einer andern     Ausführungsweise    kann  auch so vorgegangen     wer-den,        dass        ein        Zellu-          losefaserbrei    kontinuierlich mit Luft     durch-          gewirbelt    und durch eine     Fasertrennzone    hin  durchgeführt wird, in welcher die Fasern mit  progressiv zunehmender Intensität     v*on-ein-          ander    getrennt werden, wobei an einer     zwi-          sehen    den Abschnitten mit der geringsten  und der grössten     Fasertrennwirkunlo,

      liegen-    den Stelle dieser Zone flüssige Bleiche     kon-          tinuierlieh    zugeführt und mit der Oberflä  che der getrennten Fasern in Berührung ge  bracht wird, worauf die das Bleichmittel  gleichmässig verteilt     #enthaltenden    Fasern aus  ,der     Fasertrennzone    entfernt werden.  



  Es hat sich gezeigt,     dass        der    grösste Bleich  effekt<B>je</B> Einheit des in der Bleiche enthalte  nen     Sauerstoffes        dannerhalten    werden kann,  wenn ein     Faserstoffbrei    benützt wird,     der     zwischen<B>30</B> und<B>90</B>     Gewiehtsprozent        Faser-          trockensubstanz    enthält.

   Wenn der Brei weni  ger als<B>30</B> Gewichtsprozent Faserstoff enthält,  zeigt sieh eine beträchtlich     schleelltere    Aus  nützung des Bleichmittels, gemessen an der  Zunahme des     Bleicheffektes   <B>je</B>     Sauerstoffein-          Z          beit.    Dies ist möglicherweise darauf     Z=ü'Ck,-          zuführen,        dass    die Absorptionsfähigkeit der  Fasern abnimmt, wenn der     Faserstuffgehalt     des Breies unter<B>30</B>     1/a    abgesenkt wird.  



  Beim Bleichen von     Holzsehliff    können die  Fasern mit     einerstärker    konzentrierten Blei  che in Berührung gebracht werden, als dies  bei     Jenjenigen,    Verfahren möglich ist, die  eine vorherige     A-Ldlösung    der Fasern in Was  ser voraussetzen. Die zugeführte flüssige Blei  ehe kann     mit    den Fasern ohne Verdün  nung in Berührung gebracht werden.

   Es kann  auch vorkommen,     dass    während der     Atomi-          sierung,dA-r        wässrigen    Bleiche eine bedeutende  Verdampfung des Wassers eintritt, was eben  falls     zu    einer Konzentration der Bleichlösung  innerhalb der Fasermasse beiträgt. Unabhän  <B>gig</B> von dieser Theorie wurde festgestellt,     dass         beim. Bleichen     ein-es    bestimmten     Paserbreies     mit einem bestimmten Bleichmittel die<B>je</B>  Breieinheit erforderliche Bleichmenge     gegen#     Über der bei Anwendung einer flüssigen  Fasersuspension erforderlichen Menge, bis zu.

         9-511/o    und mehr vermindert werden kann,  ohne     dass    hinsichtlich des     Bleieheffektes    eine  Verminderung eintritt.  



  Die Behandlung kann<B>-</B> innerhalb eines  weiten     Temperaturbereiehes    durchgeführt  werden.<B>Die</B> im Einzelfall angewendete Tem  peratur hängt bis zu einem gewissen Grad  von dem speziellen Faserbrei, von dem ange  wendeten Behandlungsmittel und von andern  Faktoren ab. Es sollten jedoch Temperaturen,  die so     hoeh.    sind,     dass    sie eine     Zerset2ung    des  Behandlungsmittels verursachen können, ver  mieden werden.

   In gewissen Fällen wurde  festgestellt,     dass    günstige Ergebnisse erzielt  werden können, wenn<B>je</B>     Gewiehtseinheit     Faserbrei eine<B>k *</B>     leinere    Menge     d(%    Behand  lungsmittels bei niedrigerer Temperatur in  Kombination mit einer längeren Reaktions  periode nach der Mischung von Bleiche     und     Faserbrei angewendet wird, als wenn ein  etwas höherer Anteil an Behandlungsmittel  bei höheren Temperaturen angewendet     und     der zu behandelnde Faserbrei Über einen     kär-          zeren    Zeitraum der Einwirkung ausgesetzt  wird.

       Manchesmal    kann die Behandlung auch  bei Normaltemperatur ohne     Erwärinung    oder       Kühlun-    des Faserbreies oder des Behand  lungsmittels durchgeführt werden. Günstige  Ergebnisse -wurden bei Temperaturen von<B>30</B>  bis     6011        und        init    einer Reaktionszeit von<B>30</B>  Minuten oder etwas mehr erzielt. Da die  Reaktionszeit bis zu einem gewissen Grad von  der Temperatur abhängt, bei, welcher die     Be-          handlung    durchgeführt wird, kann die     Be-          händlung,    wenn längere Reaktionszeiten, z. B.

    wegen der     notwendig-en    Lagerung oder     Ver-          fraehtung    des behandelten     FaserbTeieS,        Vor     seiner     Weitervexarbeitung    nicht stören, auch  bei niedrigen Temperaturen ausgeführt wer  den. In     den.    meisten Fällen kann der Faser  brei jedoch direkt von     der    Anlage, in welcher  die Fasern gebleicht werden<B>"</B> der Papier  fabrikation oder einem andern Verarbei-         t-ungspi-özess    durch Pumpen oder     dergleicheli     zugeführt werden. Dabei kann eine Zwischen  lagerung vermieden werden.  



  Der in der Zeichnung veranschaulichten  Vorrichtung wird der Faserbrei durch die  Zuführungsöffnung<B>17</B> zugeführt, wobei die       Rotorscheibe   <B>57</B>     mitUer    untern Reibplatte.<B>66</B>       nüt    hoher Drehzahl umläuft.

   Durch die rotie  renden Flügel 64 wird der Faserbrei längs  der Oberfläche des Konus<B>62</B> und der     Rotor-          scheibe   <B>57</B> unter     de-in        Einfluss    der     Fliehkralt     und der Zähne,

  <B>72</B> der obern     und    untern Reib  platte<B>68</B> und<B>66</B> durch die     Fasertrennzone     zwischen     dies-en    Platten     hindurehbewegt    und  mit Luft     durchgewirbelt.    In dieser Zone wird  der     Faserbrei'einer        Fasertrennwirkung        unter-          worfen"die        durch.,das    rasche Vorbeigehen     der     Zähne der umlaufenden. untern Reibplatte an  ,den Zähnen der obern feststehenden Reib  platte hervorgerufen wird.

   Die Trennwirkung  nimmt im Verlauf der nach aussen gerichte  ten Bewegung des     Faserbreies-    infolge des  progressiv abnehmenden Abstandes zwischen  den einander zugekehrten Flächen der Plat  ten, des kleiner werdenden Abstandes der  Zahnpaare lind der grösseren Zahl und     Itela-          tivgesehwindigkeit    der     Uhne,#    mit denen der  Faserbrei bei seinem Durchgang durch diese  Zonen in Berührung kommt, zu.

   Nach dem  Austritt aus den Reibplatten wird der Faser  brei durch     die        Seliau#eln   <B>65</B> durch, den ring  förmigen Kanal hindurch und schliesslich bei  ,der     A-Lulassöffnung   <B>18</B> aus der Vorrichtung       herausbefbrdert.     



  Während des     Durchgang-es    des     Faser-          breies        durch.,die,        Fasertrennzone    wird das     Be-          handl:

  u.iigsmittel,    vorzugsweise in<B>f</B>     lüssigex     Form, an einem Punkt zugeführt, der, so weit  von     dem    Ende der Zone entfernt ist,     dass    eine  hinreichende Atomisierung und Verteilung  der ultrafein suspendierten Lösung innerhalb  des     Faserbreiesgewährleistet    ist, bevor dieser  die     Fasertrennzone        verlässt.    Die Zufuhr des       flüsAigen        Rehandlungsmittels    erfolgt durch  eine Zuführungsleitung<B>73,

  </B> die durch eine  Öffnung des obern Gehäuseteils     Ilindurehge-          führt    und mittels Gewinde in eine     Gewinde-          öffnung    der     obernReibplatte   <B>66</B>     eingesch.Taubt         <B>1</B>       ist        und        äer    e<B>'</B>       di    Losung von einem nicht, dar  gestellten Vorratsbehälter über     RegLüier-Lings-          organe    'in vorbestimmter Menge     ziig ührt     wird.

   Es hat sich in der Praxis als vorteil  haft gezeigt, das     Behandlmigsmittel    mit dem       dareligeführten    Faserbrei an drei     äqLLidistan-          ten    Punkten in Berührung zu bringen,     die     -zwischen dem     Halbierungspunkt    und dem  Endpunkt des zweiten Drittels der Distanz  vom Innenrand     zLun    Aussenrand     der    beiden  Scheiben<B>in</B> der     Fasiertrennzone    gelegen sind,  das heisst gemessen von der     Eintrittsstelile     des     Faserhreies    in diese Zone; in radialer  Richtung.

   Es können natürlich     inehr        Zufüli-          rungsrollre    zur Einführung des     Behandl-tings-          mittels        indie        Fasertrennzone    verwendet wer  den,     die    in andern Abständen angeordnet  sind, z. B.     kann,die    Bleiche irgendwo im zwei  ten Drittel der     BehandluAgszone    eingeführt  werden.  



       Zur    näheren Erläuterung werden in den  folgenden Beispielen Daten angeführt, hin  sichtlich Zusammensetzung des Behandlungs  mittels, der     Arbeitsteinperatur    und des     Ver-          hältnissesdes    Behandlungsmittels zum     Faser-          Stoff.     



  <I>Beispiel<B>1:</B></I>  Es wurde eine Vorrichtung der vorstehend  beschriebenen Art verwendet, bei welcher die  Zahnreihe mit den grössten Zähnen aus<B>18</B>  Zähnen bestand, deren jeder 22<U>-mm</U> hoch war  und dessen Spitze 204 mm vom Rotationsmit  telpunkt entfernt war. Die äusserste Reihe be  stand aus<B>372</B>     Zähnen"deren    jeder<B>9</B> mm hoch  war und deren Spitzen<B>350</B><U>mm</U> vom Rota  tionspunkt entfernt waren. Die untere Reib  platte wurde mit einer Drehzahl von<B>1750</B> Um  drehungen in Drehung versetzt, mit einem  ungefähren Abstand der grössten Zähne an  der Innenkante der Reibplatten von<B>6,3</B> mm,  der gleichmässig bis zu einem Mindestabstand  von ungefähr<B>1,5</B> mm zwischen den kleinsten  Zähnen an der Aussenkante der Reibplatten  abnahm.  



       Holzschliffbrei,    bestehend aus ungefähr  <B>10</B>     11/o    Tanne und<B>90</B> % Pappel mit 40 %     Faser-          trockensubstanz    wurde in einem Ausmass von  <B>1,25</B> Tonnen<B>je</B> Stunde<B>(0,5</B> Tonnen Trocken-         faser)    kontinuierlich der     Masehine    zugeführt.

    E     ine        Bleiehlösung    wurde     durchMischung    von  <B>3900 kg</B> Wasser,<B>135 kg 50</B>     Ohiger    verdünnter       -\ÄTasserst,o,lis-Ltperox.y.dlösun.-    und<B>500 kg</B>     Na-          tri-Limsilikatlös-uing    (12<B>%</B>     Na20),    hergestellt.

    Die Bleichlösung, welche tatsächlich<B>1,62</B> %  Wasserstoffsuperoxyd     (3,2,4'9/o   <B>50</B>     Offige    Lö  sung)     en-thielt,        wurdeder        Fasertrennzone    der  Vorrichtung an einer Stelle, die ungefähr im  zweiten Drittel des Weges durch die Zone  im Sinne der Fliessrichtung des     Faserbreias     gelegen war, in einem Ausmass von     20#5    Liter  <B>(208 kg) je</B> Stunde zugeführt. Die     Tempera-          tLir    des Faserbreies und der Bleichlösung be  trug ungefähr     301).     



  Der aus der     Fasertrennzone    austretende  Faserbrei hatte einen Fasergehalt von 34,4     lio     Trockensubstanz     und,ein        pi,    zwischen<B>9,5</B> und  <B>10.</B> Der Faserbrei' wurde sofort für     Lager-          zweeke,    verpackt. Dem aus der Maschine aus  tretenden Faserbrei wurden von Zeit zu Zeit  Proben entnommen und dessen Helligkeit mit       Hilfedes)#eGleneralElectrie.        Reflectance    Meter   gemessen.

   Diese Proben ergaben eine     Hellig-          ]#eit,    die<B>8</B> bis 12 Punkte grösser war als die  jenige des     ungebleichten    Faserbreies.  



  Einzelne Packungen des gebleichten     Fa-          serbreies,    -wurden von Zeit zu Zeit geöffnet       und    die Helligkeit desselben bestimmt. Es  wurde festgestellt,     dass    die Helligkeit wäh  rend der Lagerung, wenn auch in abnehmen  dem Ausmass,     zanahin    und nach ungefähr  drei Tagen eine maximale Steigerung von     un-          efähr   <B>16</B>     Pankten'    erreichte.

   Am Ende des  dritten Tages war das     pi,    des Faserbreies  ungefähr<B>6,8.</B> Nach ungefähr drei Monaten  durchgeführte Stichproben ergaben,     dass    bei  dem gebleichten Faserbrei     naeb.    längerer  Lagerung keine Abnahme der Helligkeit ein  trat.  



  <I>Beispiel</I>     2:     In die beim Beispiel<B>1</B> angewendete Vor  richtung wurde     Holzschliffbrei,    bestehend aus       einer        Mischung        von        ungefähr        60%.        Pappel,

            30        1%        Tanne        und        10        %        Balsaintanne        mit        einem.     Gehalt von<B>38 %</B>     Fasertrockensubstanz    konti  nuierlich     zu(yeführt.    Durch Mischung von  <B>m</B>  <B>23</B> 114<B>kg</B> Wasser,<B>0,5 kg</B>     Magnesiumsälfat,

                #I        a00        kg        Natriumsilikat18s-Lmg        (12        %        Xa20),          96        kg        50        %igem        verdünntem        Wasserstoff-          superoxyd    und<B>88 kg</B>     Natriumsuperoxyd          wurd-e    eine Bleichlösung hergestellt.

   Von  dieser Lösung wurden in die Fas     ertrennzone     <B>2290</B> Liter<B>(2380 kg) je,</B> Tonne     Fasertropken-          substanz    zugeführt. Die, Temperatur des     Fa-          serbreies    und der Bleichlösung     betrugg-   <B>600.</B>  Der aus der     Fasertrennzone,    austretende     Fa,          serbrei    besass ein     pl,    zwischen<B>9,5</B>     und   <B>10.</B> Es  wurde eine     Helligkeitszu-nahine,    des     Faser-          breies    wie bei Beispiel<B>1</B> erhalten.

    



  Es wurde festgestellt,     dass    mit Hilfe der  beschriebenen Vorrichtung die Fasern     niclit     nur voneinander getrennt werden, sondern,       dass    der Faserbrei auch in einem viel grösseren  Ausmass geknetet wird, als dies bisher     mög-          lieh    war. Wie durch mikroskopische Unter  suchungen festgestellt wurde, werden die     ein-          ze-Inen    Fasern auch nicht     unnötigerweise,    ge  brochen.  



  Wenn die Maschine so eingestellt wird,       dass    am äussern Ende der     Fasertrennzone        mir     ein -sehr kleiner Spalt vorhanden ist, z. B.  <B>0,79</B> mm oder weniger, wird der Faserbrei gut  zerfasert, und die Fasern werden, so     geli-räu-          selt,        dass    sie sofort     verfilzbar    sind.

   Das Mass  der     Zerfaserung        und        Kräuselungder    Fasern.,  das auf diese Weise erhalten werden kann, ist  wesentlich grösser als dies bisher möglich war,  und die so behandelten Fasern besitzen eine  Verwendbarkeit, die bisher bei Holzfasern  nicht erreicht werden konnte.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Behandlung eines zeUn- losehaltigen Faserbreies, dadurch gekennzeich net, dass Faserbrei in eine Behandlungszone ein,#eführt, und dort mit Luft durehgewirbelt und unter Zerteilung, bis.
    die einzelnen Fasern voneinander getrennt sind, volm Eingangs ende der Zone zum Ausgangsende, fortbewegt wird, dass ferner indiese Zone Behandlungs- stof f eingefühTt und dort ein-er Durehmi- sehung mit den Zelluloseàsern unterworfen wird, worauf das Gemenge mit steigender In tensität durchgerührt und aus der Zone ent fernt wird.
    II. Vorrichtung zur Dure#iitü-hrüli#, des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn- zeichnet durch eine in einem Gestell sieh dre hende. Welle, an deren einem Ende eine ge- zahnte, rotierende Scheibe befestigt ist, deren Zähne.
    aus der von der Welle abgewendeten Seite, liegen, und der gegenüber eine feste ringförmige, Scheibe angeordnet ist, deren Zähne gegen die rotierende Scheibe gerichtet sind und zwischen deren Zähne gTeifen, durch ein beide Scheiben umgebendes Gehäuse mit einer über der Mitte der festen Scheibe ange ordneten zentralen Zuführungsöffnung und einer an der Aussenseite mündenden Austritts- Öffnung, und durch eine Zuführungsleitung, die das Gehäuse und die feste Scheibe an einem Punkt durchsetzt, der zwischen dem Halbierungspunkt und dem Endpunkt des zweiten Drittels der Distanz vom Innenrand zum Aussenrand der beiden Scheiben gelegen ist.
    UNTERANSMCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentansprueh I, da durch gekennzeichnet, dass der in die Be handlungszone eingeführte Faserbrei unzer- teilte Faserbündelchen enthält, die einer pro gressiv zunehmenden Zahl von Schlägen aus gesetzt werden, die in der Breitenriehtung dieser Zone wirken und gleichzeitig eine Fort- bewegung,des Materials in der dazu senkrech.- ten Längsrichtungder Zone bewirken,
    worauf .das Material in einem Abschnitt der Behand lungszone in teilweise zerteiltem Zustand mit Lult weiter geschlagen wird, dass ferner flüs sige Behandlungsstoff e in diesen Abschnitt eingeführt und durch mechanische Einwir kung in Einzelteilchen.
    dispürgiert werden, die mit,den Fasern, gemischt und mit diesen senk recht zur Schlagrichtungdureh den Abschnitt hindurchbewegt werden, worauf das, Material in einem weiteren Abschnitt der Behandlungs- zone, mit der in ihm enthaltenen Luft durch eine progressiv zunehinende Anzahl von Schlägen weiter zerteilt und gemischt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in den innen ge legenen Teil einer ring-io 'rnu*g--n, <B>in</B> raidialer Richtung sieh nach aussen in der Dicke ver- jüngenden tehandlungszone der Paserbrei eingeführt wird, worauf die Fasern teilweise voneinander getrennt und in einem weiteren Abschnitt mit Luft weiter geschlagen.
    werden, in welchen Abschnitt fernerein flüssiger Be- handlun,gsstoff eingeführt und durch mecha nische Stösse in Teilchen zerstEubt wird, wor auf das Material einer progressiv zunehmen den Zahl tangential gerichteter Schläge aus gesetzt und gleichzeitig in radialer Richtung durch den Endabschnitt der Behandlungszone bewegt, aus der Zone entfernt und gesammelt wird. <B>3.</B> Verfahren, nach Patentanspruch, I, da durch gekennzeichnet, dass der Faserbrei kontinuierlich durch eine Fasertrennzone hin durchgeführt wird, in welcher die Fasern mit.
    progressiv zunehmender Intensität voneiii- ander getrennt werden, wobei an einer zwi- sehen den. Abschnitten mit der geringsten und der grössten Fasertrennwirkung liegenden Stelle dieser Zone<B>f</B>lüssige Bleiche kontin-Llier- lieh zugeführt und mit der Oberfläche der getrennten Fasern in Berührung gebracht wird, worauf die das Bleiehinittel gleichmässig verteilt enthaltenden Fasern aus der Faser- trennzone entfernt werden. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch<B>3,</B> da- ,durel-i gekennzeichnet, dass die-flüssige, Bleiche in der Fasertrennzone versprüht wird. <B>5.</B> Verfahren nach Unteranspruch <B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass als Faserbrei Holz schliff verwendet wird.
    <B>6.</B> VerLhren nach Unteranspriieh <B>5,</B> da durch gekennzeichnet, dass Holzschliff ver wendet wird, der<B>30</B> bis<B>90</B> 1/o Fasertrocken- #u-Lbstanz enthält. <B>7.</B> Verfahren nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Bleiehe im zweiten Drittel der Behaiidlungszone einge führt wird. <B>8.</B> Verfahren nach Unteranspruch<B>3,</B> da- dur6h gekennzeichnet, dass die Bleichflüssig keit Wasser enthält.
    <B>9.</B> Vorrichtung nach Patentansprueb. II, gekennzeichnet durch ein im Gestell längs verschiebbar gelagertes Rohr, in welchem die Welle, drehbar und gegen axiale Verschiebung gesichert gelagert ist, und,das in seinem obern Teif eine nach unten gerichtete Schulter be sitzt sowie zwei im Abstand voneinander an geordnete konzentrisehe Lagerflächen auf weist, durch eine an einem ringförmigen Ge häuseteil drehbar gelagerte, mit Innengewinde versehene Mutter, die in eine, mit Aussenge winde und :
    an ihrem untern Ende mit einem nach innen vorspringenden Planseh ausgebil dete Büchse -eingreift, die gegenüber dem Rohr unverdrehbar, jedoch längsverschiebbar ist, welche Mutter über eine Schnecke mit Schneckenrad von Hand verdreht werden kann. <B>10.</B> Vorrichtung nach Unteransprueb, <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Flanseh, der Büchse und der Schulter des Rohres Beine Sehraubenfeder angebracht ist, die das Rohr nach oben drückt.
CH302923D 1951-01-02 1951-12-27 Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung eines zellulosehaltigen Faserbreis. CH302923A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101936B (de) * 1958-05-19 1961-03-09 Courtaulds Ltd Verfahren zum Trocknen von Zellstoff
WO2015044414A1 (en) * 2013-09-30 2015-04-02 Philippe Saint Ger Ag Disperger plate

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DE1101936B (de) * 1958-05-19 1961-03-09 Courtaulds Ltd Verfahren zum Trocknen von Zellstoff
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