CH303022A - Hydraulisches Axialkolbenmaschinenaggregat. - Google Patents
Hydraulisches Axialkolbenmaschinenaggregat.Info
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Description
Hydraulisches Axialkolbenmaschinenaggregat. Die Erfindung bezieht sich auf hydrau lische Axialkolbenmaschinenaggr egate, die als hydraulische Pumpe oder als hydraulischer Motor oder als hydraulisches stufenloses Ge triebe Verwendung finden können.
Beispielsweise bezieht sich die Erfindung auf an sich bekannte hydraulische Axialkol- benmaschinen, bei denen, fest angestellt oder zum Anstellen schwenkbar, Axialkolbentrom- meln drehbar vorgesehen sind, deren Kolben über kardanisch oder kugelig angelenkte Pleuel mit einem Wellenflansch einer An triebs- bzw. Abtriebswelle zusammenarbeiten.
Bei den bisher bekannten Ausführungen sind die Axialkräfte der Trommel auf der Steuerseite hydraulisch ausgeglichen, jedoch müssen die Axialkräfte auf den Wellen flansch über ein Axialkugellager aufgenom men werden.
Mit Rücksicht auf die Lebensdauer dieser Lager können die Arbeitsdrücke im Dauer betrieb nicht so hoch getrieben werden, wie es vom Gesichtspunkt eines möglichst guten Wir kungsgrades aus erwünscht wäre. Dadurch werden die durch die Zentrifugalkraft der Kolben ausgeübten Reibungskräfte auf die hin und her gehenden Kolben im Vergleich zu den hydraulischen Kolbenkräften verhält nismässig gross, so dass der Wirkungsgrad dem entsprechend herabgedrückt wird.
Die ver hältnismässig kleinen Drücke bedingen aber auch verhältnismässig grosse Aggregate bei verhältnismässig grossem Flüssigkeitsumlauf, Alles in allem wird dadurch der Wirkungs grad sehr nachteilig beeinflusst.
Unabhängig davon werden aber trotz des an und für sich sehr kleinen Reibungskoeffi zienten der Kugellager bei den hier in Frage kommenden kleinen Anstellwinkeln dergolben- trommeln auch die Reibungsmomente der La ger im Verhältnis zu dem aus den Axialkräf- ten der Kolben resultierenden wirksamen Mo inent auf die An- oder Abtriebs-welle derartig gross, da.ss auch von dieser Seite her der Wir kungsgrad sehr nachteilig beeinträchtigt wird.
Um den Wirkungsgrad höher treiben zu können, wird beim Erfindungsgegenstand mindestens ein Paar Kolbentrommeln vor gesehen, deren Kolben in bezug auf die auf tretenden Axialkomponenten der Kolben kräfte entgegengesetzt zueinander liegen und mit einer gemeinsamen Welle zusammenwir ken, und gemäss- der Erfindung werden die beiden Kolbentrommeln so zueinander ange ordnet und so gesteuert, dass sich Betriebs zustände ergeben,
bei denen sich die an der Welle wirkenden axialen Kolbenkraftkompo- nenten kraft- und momentanmässig gegensei tig ganz oder nahezu ganz aufheben; ferner wird mindestens eine Kolbentrommel hohl aus gebildet und die Welle durch diese Trommel hindurchgeführt.
. Bei dieser Anordnung wirken auf die La der der Welle bei besagten Betriebszuständen praktisch lediglich Radialkomponenten bzw. nur Radialkräfte, die von der Erzeugung des Drehmomentes der Welle herrühren.
Bei der vorgeschlagenen Anordnung kön nen grössere und teuere Axiallager wegfallen. Ausserdem kann ohne Rücksicht auf die sonst durch die grossen Axialkräfte beschränkte Lebensdauer dieser Lager bei der vorliegen den Anordnung der Arbeitsdruck auch im Dauerbetrieb hochgehalten werden,
so dass bei spielsweise bei ÜbertragLing einer konstanten Leistung von einer Pumpe auf einen Motor mit grossem Drehzahlbereich der Motor bis auf den kleinsten Anstellwinkel der Motor trommeln (kleinste Untersetzung oder über- setzung) bei konstant hohem Druck mit bestem Wirkiungsgrad arbeitet,
bei gleichzei tig kleinstmöglicher Baugrösse der Piunpe mit möglichst konstanter grösster Anstellung der Pumpenkolbentrommeln.
Ein aus Kolbentrommelpaaren der vorlie genden Art aufgebautes hydraulisches Ge triebe kann, wenn ein veränderliches Unter- setzungsverhältnis gewünscht wird, aus einem verstellbaren Piunpenaggregat und einem ver stellbaren Motoraggregat, aus einem verstell baren Pumpenaggregat und einem fest ange stellten Motoraggregat oder aus einem fest angestellten Pinnpenaggregat und einem ver stellbaren Motoraggregat aufgebaut werden.
Im ersten Falle erfolgt die Veränderung des Untersetzungsverhältnisses nacheinander oder gleichzeitig durch Verstellung des Pumpen- und des Motoraggregates. Im zweiten Falle wird nur das Piunpenaggregat, im dritten Falle nur das Motoraggregat verstellt.
In der Zeichnung sind einige Ausführungs- beispiele der Erfindung dargestellt.
Fig.1 stellt einen Schnitt durch ein Pum pen- bzw. Motoraggxegat gemäss der Erfin dung dar. Die Antriebs- bzw. Abtriebswelle 1 ist in den Lagern 2 im Aggregatgehäuse 3 gelagert. Der Pleuelflanschträger 6 ist zwi schen den beiden Kolbentrommeln 19 und 20 angeordnet. Er ist mittels der Lager 7 und 8 im Aggregatgehäuse 3 drehbar gelagert und trägt an seinen Enden die aufgekeilten und mit den Muttern 13 und 14 festgeschraubten Wellenflansche 9 und 10 sowie die Halteringe 11 und 12.
Die Pleuel 15 und 16 sind in den von den Wellenflanschen und Halteringen ge bildeten Kugelpfannen kardanisch beweglich festgehalten und an ihrem kolbenseitigen Ende an den Kugelpfannen der Kolben 17 bzw. 18 gelagert.
Die Kolbentrommeln 19 und 20 sind hohl ausgebildet und im Gehäuse 3, spiegelbildlich zu einer Ebene senkrecht zur Pleuelflansch- welle 1, 6, drehbar gelagert.
Die Arbeitsflüssigkeit wird durch die nie renförmig ausgebildeten Steuernuten 21, 22, 23 und 24 und in Verbindung mit den am Ende jeder Kolbenbohrung angebrachten Durchbrüchen in bekannter Art und Weise gesteuert.
Der An- bzw. Abtrieb erfolgt durch die durch die hohl ausgebildete Trommel 19 hin durchlaufende Welle 1, die an ihrem rechten Ende mit einem Keilwellenprofil in entspre chende Nuten des Pleuelflanschträgers 6 ein greift Lind an ihrem linken Ende im Gleitlager 2 im Gehäuse 3 gelagert ist. Die Steuernuten 21 und 22 sowie 23 und 24 stehen mit nicht gezeichneten Kanälen gegenseitig in Verbin dung, von denen einer wiederum an eine Druckleitung, der andere an eine Saugleitung anzuschliessen ist.
Die in der Figur fest angestellt gezeich neten Kolbentrommeln könnten in bekannter Art und Weise anstatt direkt am Gehäuse auf entsprechenden Schwenkkörpern drehbar ab gestützt sein, so dass sich ihre Anstellung von einem negativen bis zu einem positiven An stellwinkel verändern lässt.
Die Verstellung kann in einer bekannten Art und Weise erfolgen, sei es von Hand über einen Hebel oder über ein Handrad mittels eines Gestänges oder einer Spindel, über ein Kegel- oder Schneckengetriebe, oder hydrau lisch von einem Kolben aus über ein Gestänge oder dergleichen mehr, wobei die Beaufschla- gung des Kolbens selbsttätig von einem Regler aus steuerbar sein kann.
Fig.2 zeigt ein Ausführungsbeispiel im Schnitt, bei dem. die spiegelbildlich angeord neten Trommeln 19 und 20 hohl ausgebildet sind und die Pleuelflanschwelle 1, bestehend ans den Hohlwellen 6 und 6', durch beide Trommeln hindurchläuft und in den Lagern 7 und 8 rechts und links von den Kolbentrom meln im Gehäuse gelagert ist, so class sie als Treib- oder Abtriebswelle dienen kann.
In dem Ausführungsbeispiel ist für beide Einzelaggregate ausserdem nur ein Wellen flansch 9 vorgesehen, der auf seinen beiden Seiten zusammen mit den Halteringen 11 und 1 2 Kugelpfannen zur Lagerung der Pleuel 15 und 16 bildet. Mittels der Schrauben 13 sind die Hohlwellen 6 und 6', der Wellenflansch 9 sowie die Halteringe 11 und 12 zu einem Gan zen zusammengeschraubt.
Diese Ausbildung des Pleuelwellenflan- sches eignet sich bei spiegelbildlicher Anord nung insbesondere für feste Anstellung der Kolbentrommeln. Bei schwenkbar ausgeführ ten Kolbentrommeln wird bei gleicher Ausbil dung der Pleuelflanschwelle statt eines Pleuel- flansches ein zweiter- mit vorgesehen, der zweckmässig einen ganzen Durchmesser der Schwenkachslagerung von dem ersten entfernt liegt.
Es versteht sich von selbst, dass bei hohlen Kolbentrommeln mit durchgehender Welle die Kolbentrommeln, spiegelbildlich angeord net, natürlich auch zwischen den Pleuelflan- schen liegen können, das heisst also, dass die Kolbenkräfte auch umgekehrt wie in den ge zeichneten Beispielen wirken können. Die auszugleichenden Axialkomponenten wirken dann auf die durchgehende Welle als Zug kräfte, die sich ebenfalls nach aussen hin gegenseitig aufheben.
In diesem Falle wird die durchgehende Welle dann zweckmässig aus Biegesteifigkeits- oder aus Biegeschwingungs- gründen, aber auch aus Festigkeitsgründen noch durch ein drittes Lager zwischen den Kolbentrommeln unterstützt. Die Welle kann dabei auch aus zwei Stücken bestehen, die dreh- und zugfest verbunden sein können.
Wie schon zum Ausdruck gebracht, kön nen in allen Beispielen die Trommeln fest an gestellt oder mit bekannten Mitteln schwenk bar ausgeführt sein. Wesentlich ist, dass sich Betriebzustände ergeben, bei denen die an der Welle wirkenden Axialkomponenten der Kolbenkräfte der Kolbentrommeln sich kraft- und momentmässig wenigstens annähernd auf heben und dadurch von etwaigen Axialdruck- lagern der Welle möglichst ferngehalten wer den,
so dass die durch sie verursachten Ver luste durch Axialkugellagerbelastung mög lichst verschwinden und die Arbeitsdrücke ohne Rüeksicht auf die sonst durch die ziem lich hohe Axialbelastung der Lager be schränkte Lebensdauer aus Wirkungsgrad- und Gewichtsgründen auch im Dauerbetrieb erhöht werden können.
Arbeitet ein derartiges Pumpenaggregat auf ein derartiges Motoraggregat, so dürfte wohl klar sein, däss sich damit stufenlos ein stellbare Getriebe kleinster Abmessungen bei bestem Wirkungsgrad, selbst bei grössten Un- tersetzungsbereichen, ergeben. Z ,eckmässig wird hierbei die Pumpe so dimensioniert, dass sie bei vollem Anstellwin- kel mit höchstem Druck die volle zu übertra gende Leistung aufnimmt und lediglich zum Anfahren verstellt wird.
Das Motoraggregat wird demgegenüber zweckmässig so dimensio niert, dass es, konstante Antriebs- bzw. Ab triebsleistung vorausgesetzt, bei vollem An stellwinkel und dem gleichen Druck wie die Pumpe, das grösste erwünschte Untersetzungs- moment bei der dazugehörigen kleinsten Un- . tersetzungsdrehzahl abgibt und eine Verrin gerung der Untersetzung durch Erniedrigung des Kolbentrommelanstellwinkels des Motor aggregates allein erreicht wird.
Gemäss einer besonderen Ausführungsform der Erfindung, bei der eine der beiden Kol bentrommeln schwenkbar und die andere fest angestellt ist, ist die nicht schwenkbare Kol bentrommel achsparallel und konzentrisch zur Welle angeordnet. Diese achsparallel und kon zentrisch zur Wellenachse angeordnete zweite Trommel ist spiegelbildlich zu der ersten Trommel, wenn sich diese in der Nullage be findet, angeordnet und als drehbar gelagerte Hohltrommel ausgebildet, so dass der An- bzw. Abtrieb durch sie hindurch über eine Welle mit möglichst grossem Durchmesser, erfolgen kann.
In diesem Fall sind für die zweite Trom mel kardanisch oder kugelig angelenkte Pleuel zwischen den Kolben und dem zugehörigen Wellenflansch nicht erforderlich, da die Achse der zweiten Kolbentrommel immer gleichach sig zur Achse dieses Wellenflansches und da mit der Antriebswelle bleibt, so dass die Kol ben der zweiten Trommel direkt 'bzw. unmit telbar auf diesen Wellenflansch drücken kön nen. Ihre Enden können demgemäss eben oder leicht ballig ausgebildet sein.
Da die Kolben dieser Trommel dabei keine hin und her gehenden Bewegungen ausführen müssen, können sie zusammen mit ihrer Kol bentrommel verhältnismässig kurz ausgeführt werden. Da anderseits die Welle in zwei La gern gelagert sein muss, deren Abstand zweck mässig nicht zu klein ausgeführt sein soll, ist es für diese Anordnung vorteilhaft, die bei den Wellenflansche zwar zwischen den beiden Kolbentrommeln, jedoch zu beiden Seiten eines der beiden Wellenlager anzuordnen und die zweite Trommel zwischen den beiden Lagern der Welle auf dieser zu lagern.
Da der Ausgleich der Axialkomponenten der Kolbenkräfte in dem Falle einer schwenk baren ersten und einer fest angestellten zwei ten Trommel nur für einen bestimmten An stellwinkel der schwenkbaren Trommel voll kommen möglich ist, wird für die Zusammen arbeit zweier, je eine schwenkbar und eine fest angestellte Kolbentrommel besitzender Aggre gate als stufenlos einstellbares Untersetzungs- getriebe vorgeschlagen, die Kolbenflächen der Kolben der fest angestellten Kolbentrommeln so zu dimensionieren,
dass die zur Welle parallelen Komponenten der hydraulischen Kräfte der Kolben der schwenkbaren Kolben trommel im Motoraggregat bei einer im un tern Bereich liegenden Schluckfähigkeit der schwenkbaren Trommel und im Pumpenaggre gat bei einer im obern Bereich liegenden För dermenge der schwenkbaren Kolbentrommel pro Umdrehung vollkommen ausgeglichen werden.
In Fig.3 ist ein Ausführungsbeispiel im Schnitt dargestellt. Die Welle 1 ist mittels des Radiaglagers 8 lind des Rollenlagers 7 im Aggregatgehäuse 3 axial fixiert und drehbar gelagert. An ihrem rechten Ende ist sie zu einem Wellenflansch 10 erweitert. Die Pleuel 16 der ersten Trommel 20 sind in den vom Wellenflansch 10 und dem auf ihn aufge schraubten Haltering 12 gebildeten Kugel pfannen kardanisch beweglich festgehalten und an ihrem kolbenseitigen Ende in den Kugelpfannen der Kolben 18 gelagert.
Die Kolbentrommel 20 ist auf der Steuerfläche des um eine zur Welle senkrechte Achse schwenkbaren Schwenkkörpers 30 drehbar ge lagert.
Die Steuerfläche ist in bekannter Art und Weise mit nierenförmig ausgebildeten Steuer nuten 23 und 24 versehen. Die Kolbentrom mel 20 ist ihrerseits an der Rückseite durch bohrt bzw. durchbrochen. Die Steuernuten sind in bekannter Weise so dimensioniert, dass die Trommel durch die Endflächen der Kol benbohrungen nur so stark auf die Steuer fläche gedrückt wird, dass sie eben dichtet, sich im übrigen jedoch möglichst leicht dre hen lässt.
Die Steuernuten 23 bzw. 24 stehen über in der Figur nicht gezeichnete Kanäle im Schwenkkörper sowie über Bohrungen in den Schwenkzapfen des Schwenkkörpers und über Bohrungen und Kanäle im Gehäuse 3 in be kannter, hier nicht näher besehriebener Weise mit den ebenfalls nierenförmig ausgebildeten Steuernuten 21 und 22 im Gehäuse 3 in Ver bindung, auf dessen Steuerfläche die hohl ausgebildete Kolbentrommel 19 axial leicht angedrückt wird. Die Steuernuten 21 und 22 sind zu diesem Zwecke gegenüber den Kol bendurchmessern in bekannter Weise entspre chend dimensioniert.
Die Kolbentrommel 19 ist auf der Steuer nutenseite wie die Trommel 20 mit Durch brüchen versehen. Auf ihrer andern Seite drücken ihre Kolben 17 über den auf der Welle 1 aufgekeilten und mittels der Ring mutter 14 festgeschraubten Flanschring 9 gegen den innern Lagerring des Lagers 8, um das Lager axial und momentenmässig zu ent lasten, Die Xolhentrommel 19 ist schliesslich axial leicht verschiebbar mit weitem Sitz auf der Welle 1 gelagert. Sie wird von dieser über einen nicht gezeichneten Keil oder Bolzen mit gedreht, so dass ihre Kolben gegenüber den Pleueln 16 umdrehungsmässig fixiert sind.
Das in der Fig. 3 gezeichnete Radiaxlager 8 kann natürlich auch an Stelle des Rollenlagers 7 und umgekehrt angeordnet sein, in wel chem Fall dann der Flanschring 9 gegen eine Schulter der Welle 1 direkt drückt. Das Rol lenlager ist dabei zweckmässig ohne Innenring- ausgeführt, so dass seine Rollen also direkt auf der dann gebohrten und geschliffenen Welle laufen. Diese Anordnung hat kräfte mässig und durchmessermässig Vorteile, da da bei die Schwenkaehslagerung näher an die Aggregatsachse herangerückt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hydraulisches Axialkolbenmaschinena.ggre- gat, bei dem mindestens ein Paar einander zugeordneter Kolbentrommeln vorgesehen ist, deren Kolben in bezug auf die auftretenden Axialkomponenten der Kolbenkräfte ent gegengesetzt zueinander liegen -und mit einer gemeinsamen Welle zusammenwirken, da durch gekennzeichnet, dass die zwei Kolben trommeln so zueinander angeordnet und so gesteuert sind, dass sich Betriebszustände er geben,bei denen sich die an der Welle wirkenden axialen Kolbenkraftkomponenten kraft- und momentenmässig gegenseitig ganz oder nahezu ganz aufheben, und dass minde stens eine Kolbentrommel hohl ausgebildet und die Welle durch diese Trommel hindurch geführt ist.UNTER..LNSPRÜCHE 1. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass aus mindestens einem Pleuelflansch beste hende Abstützmittel (9, 10), gegen die sich einerseits die Kolbenpleuel (15, 16) abstüt zen und die anderseits mit der Welle (1, 6) in fester Verbindung stehen, zwischen den beiden Kolbentrommeln (19, 20) im Aggregat gehäuse (3) angeordnet sind.2. Axialkolhenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Abstütz- mittel (9, 10) bei diesen im Aggregatgehäuse (3) drehbar gelagert sind. 3. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kolbentrommeln (19, 20) hohl ausgebil det und zwischen Lagern (7, 8) -der durch beide Trommeln (19, 20) hindurchgehenden Welle (1, 6, 6') angeordnet sind.4. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kolbentrommeln (19, 20) hohl ausgebildet und zwischen La gern (7, 8) der durch beide Trommeln. (19, 20) hindurchgehenden Welle (1, 6, 6') ange ordnet sind. 5. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützmittel (9, 10) zwischen den beiden Kolbentrommeln (19, 20) auf der drehenden Welle (1, 6, 6') angeord net sind.6. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch und nach den Unteransprüchen i, 3 und 5; dadurch gekennzeichnet, dass als Abstützmittel der Kolbenpleuel für beide Kolbentrommeln (19, 20) nur ein Pleuel- flansch (9) dient, an den auf beiden Seiten Kolbenpleuel (15, 16) angelenkt sind.7. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, - dass die hohl ausgebildeten Kolbentrommeln (19, 20) zwischen den Ab stützmitteln (9, 10) angeordnet sind. 8. Axialliolbenmasehinenaggregät nach Pa tentanspruch -und Unteransprüchen 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass für die Welle (1, 6, 6') zwischen den Kolbentrommeln (19, 20) noch ein drittes Lager vorgesehen ist.9. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbentrommeln (19, 20) fest angestellt sind. 10. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kolbentrommeln (19, 20) auf Schwenk- liörpern gelagert sind, die um Äclhsen. senk recht zur Welle (1, 6) schwenkbar sind,wobei die diesen Schwenkachsen entsprechenden La gerzapfen gleichzeitig als Ärbeitsflüssigkeits- leitung ausgebildet sind. 11. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine der beiden Kolbentrommeln (19, 20) schwenkbar und die andere dagegen fest an gestellt ist. 12. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Schwenkkör per mittels eines Gestänges von einem hydrau lischen Kolben aus verstellbar sind.13. Axialkolbenmasehinenaggregat nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass der Schwenkkör per, auf welchem die schwenkbare Trommel gelagert ist, mittels eines Gestänges yon einem hydraulischen Kolben aus verstellbar ist. 14. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Beauf- schlagung des hydraulischen Kolbens durch einen Regler selbsttätig gesteuert wird.15. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Beauf- schlagung des hydraulischen Kolbens durch einen Regler selbsttätig gesteuert wird. 16. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die nicht schwenk bare Kolbentrommel achsparallel und konzen trisch zur Welle angeordnet ist.17. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und nach den Unteransprü chen 11 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die fest angestellte Kolbentrommel und ein ihr zugeordneter Flanschring für die Abstüt zung ihrer Kolben zwischen zwei Lagern der Welle angeordnet ist.18. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und nach den Unteransprü chen 11, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, däss die fest angestellte Kolbentrommel axial leicht verschiebbar auf der Welle gelagert und mit ihr drehfest verbunden ist, so dass ihre Kolben mit den Kolben der schwenkbaren Trommel synchron umlaufen. 19.Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und nach den Unteransprü chen 11, 16, 17 und 18, dadurch gekennzeich net, dass die Kolben der fest angestellten Kol bentrommel unter Vermeidung von dazwi schenliegenden Pleueln direkt auf den er wähnten, auf der Welle angeordneten Flansch ring drücken. 20. Axialkolbenmasehinenaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbares Pumpenaggregat mit einem verstellbaren Motoraggregat als hydraulisches Getriebe zusammenarbeitet.21. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbares Pumpenaggregat mit einem fest angestellten Motoraggregat als hydrauli sches Getriebe zusammenarbeitet. 22. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein fest angestelltes Pumpenaggregat mit einem verstellbaren Motoraggregat als hy draulisches Getriebe zusammenarbeitet.23. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, da.ss zwei je eine schwenkbare und eine fest angestellte Kol bentrommel besitzende Aggregate als stufen los einstellbares Untersetzungsgetriebe zusam menarbeiten und dass die Kolbenflächen der Kolben der fest angestellten Kolbentrommeln so dimensioniert sind,,dass die zur Welle parallelen Komponenten der hydraulischen Kräfte der Kolben der schwenkbaren Kol bentrommel im Motoraggregat bei einer im untern Bereich liegenden Sehluekfähigkeit der schwenkbaren Trommel und im Pumpenaggre gat bei einer im obern Bereich liegenden För dermenge der schwenkbaren Kolbentrommel pro Umdrehung vollkommen ausgeglichen werden.
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE907970C (de) | 1954-04-01 |
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