CH303022A - Hydraulisches Axialkolbenmaschinenaggregat. - Google Patents

Hydraulisches Axialkolbenmaschinenaggregat.

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CH303022A
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Description


      Hydraulisches        Axialkolbenmaschinenaggregat.       Die Erfindung bezieht sich auf hydrau  lische     Axialkolbenmaschinenaggr        egate,    die als  hydraulische Pumpe oder als hydraulischer  Motor oder als     hydraulisches    stufenloses Ge  triebe Verwendung finden können.  



       Beispielsweise    bezieht sich die     Erfindung     auf an sich bekannte hydraulische     Axialkol-          benmaschinen,    bei denen, fest angestellt oder  zum Anstellen schwenkbar,     Axialkolbentrom-          meln    drehbar vorgesehen sind, deren Kolben  über     kardanisch    oder kugelig     angelenkte          Pleuel    mit einem Wellenflansch einer An  triebs-     bzw.        Abtriebswelle    zusammenarbeiten.  



  Bei den bisher bekannten Ausführungen  sind die     Axialkräfte    der Trommel auf der  Steuerseite hydraulisch ausgeglichen, jedoch  müssen die     Axialkräfte    auf den Wellen  flansch über ein     Axialkugellager    aufgenom  men werden.  



  Mit Rücksicht auf die Lebensdauer dieser  Lager     können    die Arbeitsdrücke im Dauer  betrieb nicht so hoch getrieben werden, wie es  vom     Gesichtspunkt    eines möglichst guten Wir  kungsgrades aus     erwünscht    wäre. Dadurch  werden die durch die Zentrifugalkraft der  Kolben ausgeübten Reibungskräfte auf die  hin und her gehenden Kolben im Vergleich  zu den hydraulischen Kolbenkräften verhält  nismässig gross, so dass der Wirkungsgrad dem  entsprechend herabgedrückt wird.

   Die ver  hältnismässig kleinen Drücke bedingen     aber     auch verhältnismässig grosse Aggregate bei  verhältnismässig grossem     Flüssigkeitsumlauf,       Alles in allem     wird    dadurch der Wirkungs  grad sehr nachteilig beeinflusst.  



  Unabhängig davon werden aber trotz des  an und für sich sehr kleinen Reibungskoeffi  zienten der Kugellager bei den hier in Frage  kommenden kleinen     Anstellwinkeln        dergolben-          trommeln    auch die Reibungsmomente der La  ger im Verhältnis zu dem     aus    den     Axialkräf-          ten    der Kolben resultierenden wirksamen Mo  inent auf die An- oder     Abtriebs-welle    derartig  gross,     da.ss    auch von dieser Seite her der Wir  kungsgrad sehr nachteilig beeinträchtigt wird.  



  Um den Wirkungsgrad höher treiben zu  können, wird beim     Erfindungsgegenstand     mindestens ein Paar     Kolbentrommeln    vor  gesehen, deren Kolben     in    bezug auf die auf  tretenden     Axialkomponenten    der Kolben  kräfte entgegengesetzt zueinander liegen und  mit einer gemeinsamen Welle zusammenwir  ken, und gemäss- der Erfindung werden die  beiden     Kolbentrommeln    so     zueinander    ange  ordnet und so gesteuert, dass sich Betriebs  zustände ergeben,

   bei denen sich die an der  Welle wirkenden axialen     Kolbenkraftkompo-          nenten    kraft- und     momentanmässig    gegensei  tig ganz oder nahezu ganz aufheben; ferner  wird     mindestens    eine Kolbentrommel hohl aus  gebildet und die Welle durch diese Trommel  hindurchgeführt.  



  . Bei dieser Anordnung wirken auf die La  der der Welle bei besagten Betriebszuständen  praktisch lediglich     Radialkomponenten    bzw.      nur     Radialkräfte,    die von der Erzeugung des  Drehmomentes der Welle herrühren.  



  Bei der vorgeschlagenen     Anordnung    kön  nen     grössere        und    teuere     Axiallager    wegfallen.       Ausserdem    kann ohne Rücksicht auf die sonst  durch die grossen     Axialkräfte        beschränkte     Lebensdauer dieser Lager bei der vorliegen  den Anordnung der Arbeitsdruck auch im  Dauerbetrieb hochgehalten werden,

   so dass bei  spielsweise bei     ÜbertragLing        einer        konstanten          Leistung    von einer Pumpe auf     einen    Motor  mit grossem Drehzahlbereich der Motor bis  auf den kleinsten     Anstellwinkel    der Motor  trommeln (kleinste Untersetzung oder     über-          setzung)    bei konstant hohem Druck mit  bestem     Wirkiungsgrad    arbeitet,

   bei gleichzei  tig     kleinstmöglicher    Baugrösse der     Piunpe    mit       möglichst    konstanter grösster Anstellung der       Pumpenkolbentrommeln.     



  Ein aus     Kolbentrommelpaaren    der vorlie  genden Art aufgebautes hydraulisches Ge  triebe kann, wenn ein veränderliches     Unter-          setzungsverhältnis        gewünscht    wird, aus einem  verstellbaren     Piunpenaggregat        und        einem    ver  stellbaren Motoraggregat, aus     einem    verstell  baren Pumpenaggregat und einem fest ange  stellten Motoraggregat oder aus einem fest  angestellten     Pinnpenaggregat        und    einem ver  stellbaren Motoraggregat aufgebaut werden.

    Im ersten Falle erfolgt die     Veränderung    des       Untersetzungsverhältnisses    nacheinander oder  gleichzeitig durch Verstellung des     Pumpen-          und    des Motoraggregates. Im zweiten Falle       wird    nur das     Piunpenaggregat,    im dritten  Falle nur das Motoraggregat verstellt.  



  In der Zeichnung sind einige     Ausführungs-          beispiele    der Erfindung dargestellt.  



       Fig.1    stellt einen Schnitt durch ein Pum  pen- bzw.     Motoraggxegat    gemäss der Erfin  dung dar. Die Antriebs- bzw.     Abtriebswelle    1  ist in den Lagern 2     im    Aggregatgehäuse 3       gelagert.    Der     Pleuelflanschträger    6 ist zwi  schen den beiden     Kolbentrommeln    19     und    20  angeordnet. Er ist mittels der Lager 7 und 8  im Aggregatgehäuse 3 drehbar gelagert und  trägt an seinen Enden die     aufgekeilten    und  mit den Muttern 13 und 14 festgeschraubten       Wellenflansche    9     und    10 sowie die Halteringe    11 und 12.

   Die     Pleuel    15 und 16 sind in den  von den Wellenflanschen und Halteringen ge  bildeten Kugelpfannen     kardanisch    beweglich  festgehalten     und    an ihrem kolbenseitigen  Ende an den Kugelpfannen der Kolben 17  bzw. 18 gelagert.  



  Die     Kolbentrommeln    19 und 20 sind hohl  ausgebildet und im Gehäuse 3, spiegelbildlich  zu einer Ebene senkrecht zur     Pleuelflansch-          welle    1, 6, drehbar gelagert.  



  Die Arbeitsflüssigkeit wird durch die nie  renförmig ausgebildeten Steuernuten 21, 22,  23 und 24 und in Verbindung mit den am  Ende jeder     Kolbenbohrung    angebrachten  Durchbrüchen in bekannter Art     und    Weise  gesteuert.  



  Der An- bzw. Abtrieb erfolgt durch die  durch die hohl ausgebildete Trommel 19 hin  durchlaufende Welle 1, die an ihrem rechten  Ende mit einem     Keilwellenprofil    in entspre  chende Nuten des     Pleuelflanschträgers    6 ein  greift     Lind    an ihrem linken Ende im Gleitlager  2 im Gehäuse 3 gelagert ist. Die Steuernuten  21 und 22 sowie 23 und 24 stehen mit nicht  gezeichneten Kanälen gegenseitig in Verbin  dung, von denen einer wiederum an eine  Druckleitung, der andere an eine Saugleitung  anzuschliessen ist.  



  Die     in    der Figur fest angestellt gezeich  neten Kolbentrommeln könnten in bekannter       Art    und Weise anstatt direkt am Gehäuse auf  entsprechenden Schwenkkörpern drehbar ab  gestützt sein, so dass sich ihre     Anstellung    von       einem    negativen bis zu einem positiven An  stellwinkel verändern lässt.  



  Die Verstellung kann in einer bekannten  Art und Weise erfolgen, sei es von Hand über  einen Hebel oder über ein Handrad mittels  eines Gestänges oder einer Spindel, über ein  Kegel- oder Schneckengetriebe, oder hydrau  lisch von einem Kolben aus über ein Gestänge  oder dergleichen mehr, wobei die     Beaufschla-          gung    des Kolbens selbsttätig von einem Regler  aus steuerbar sein kann.  



       Fig.2    zeigt ein     Ausführungsbeispiel    im  Schnitt, bei dem. die spiegelbildlich angeord  neten     Trommeln    19 und 20 hohl ausgebildet       sind        und    die     Pleuelflanschwelle    1,     bestehend         ans den Hohlwellen 6 und 6', durch beide  Trommeln hindurchläuft und in den Lagern 7  und 8 rechts und links von den Kolbentrom  meln im Gehäuse gelagert ist, so     class    sie als  Treib- oder     Abtriebswelle    dienen kann.  



  In dem Ausführungsbeispiel ist für beide  Einzelaggregate ausserdem nur ein Wellen  flansch 9 vorgesehen, der auf seinen beiden  Seiten zusammen mit den Halteringen 11 und  1 2 Kugelpfannen zur Lagerung der     Pleuel    15  und 16 bildet. Mittels der Schrauben 13     sind     die Hohlwellen 6 und 6', der Wellenflansch 9  sowie die Halteringe 11 und 12 zu einem Gan  zen zusammengeschraubt.  



  Diese Ausbildung des     Pleuelwellenflan-          sches    eignet sich bei spiegelbildlicher Anord  nung insbesondere für feste Anstellung der  Kolbentrommeln. Bei schwenkbar ausgeführ  ten Kolbentrommeln wird bei gleicher Ausbil  dung der     Pleuelflanschwelle    statt eines     Pleuel-          flansches    ein zweiter- mit vorgesehen, der  zweckmässig einen ganzen Durchmesser der       Schwenkachslagerung    von dem ersten entfernt  liegt.  



  Es versteht sich von selbst, dass bei hohlen       Kolbentrommeln    mit durchgehender Welle  die Kolbentrommeln, spiegelbildlich angeord  net, natürlich auch zwischen den     Pleuelflan-          schen    liegen können, das heisst also, dass die  Kolbenkräfte auch umgekehrt wie     in    den ge  zeichneten Beispielen wirken können. Die  auszugleichenden     Axialkomponenten        wirken     dann auf die durchgehende Welle als Zug  kräfte, die sich ebenfalls nach aussen hin  gegenseitig aufheben.

   In diesem Falle wird die  durchgehende Welle dann zweckmässig aus       Biegesteifigkeits-    oder aus     Biegeschwingungs-          gründen,    aber auch aus Festigkeitsgründen  noch durch ein drittes Lager zwischen den  Kolbentrommeln unterstützt. Die Welle kann  dabei auch aus zwei Stücken bestehen, die  dreh- und zugfest verbunden sein können.  



  Wie schon zum Ausdruck gebracht, kön  nen in allen Beispielen die Trommeln fest an  gestellt oder mit bekannten Mitteln schwenk  bar ausgeführt sein. Wesentlich ist, dass sich       Betriebzustände    ergeben, bei denen die an  der Welle wirkenden     Axialkomponenten    der    Kolbenkräfte der Kolbentrommeln sich     kraft-          und    momentmässig wenigstens annähernd auf  heben und dadurch von etwaigen     Axialdruck-          lagern    der Welle möglichst ferngehalten wer  den,

   so dass die durch sie verursachten Ver  luste durch     Axialkugellagerbelastung    mög  lichst verschwinden und die Arbeitsdrücke  ohne     Rüeksicht    auf die sonst durch die ziem  lich hohe     Axialbelastung    der Lager be  schränkte Lebensdauer aus     Wirkungsgrad-          und    Gewichtsgründen auch im Dauerbetrieb  erhöht werden     können.     



  Arbeitet ein derartiges     Pumpenaggregat     auf ein derartiges Motoraggregat, so dürfte  wohl klar sein,     däss    sich damit stufenlos ein  stellbare Getriebe kleinster     Abmessungen    bei  bestem Wirkungsgrad, selbst bei grössten     Un-          tersetzungsbereichen,    ergeben.         Z ,eckmässig    wird hierbei die Pumpe so  dimensioniert, dass sie bei vollem     Anstellwin-          kel    mit höchstem Druck die volle zu übertra  gende     Leistung    aufnimmt und lediglich zum  Anfahren verstellt wird.

   Das Motoraggregat  wird demgegenüber     zweckmässig    so dimensio  niert, dass es, konstante Antriebs- bzw. Ab  triebsleistung     vorausgesetzt,    bei vollem An  stellwinkel und dem gleichen Druck wie die  Pumpe, das grösste erwünschte     Untersetzungs-          moment    bei der dazugehörigen kleinsten     Un-          .        tersetzungsdrehzahl    abgibt und eine Verrin  gerung der Untersetzung durch     Erniedrigung     des     Kolbentrommelanstellwinkels    des Motor  aggregates allein erreicht wird.  



  Gemäss einer besonderen Ausführungsform  der Erfindung, bei der eine der beiden Kol  bentrommeln schwenkbar und die andere fest  angestellt ist, ist die nicht schwenkbare Kol  bentrommel achsparallel und konzentrisch zur  Welle angeordnet. Diese achsparallel und kon  zentrisch zur Wellenachse angeordnete zweite  Trommel ist spiegelbildlich zu der ersten  Trommel, wenn sich diese in der Nullage be  findet, angeordnet und als drehbar gelagerte  Hohltrommel ausgebildet, so dass der An- bzw.  Abtrieb durch sie hindurch über eine Welle  mit möglichst     grossem        Durchmesser,    erfolgen  kann.

        In diesem Fall sind für die     zweite    Trom  mel     kardanisch    oder     kugelig        angelenkte        Pleuel     zwischen den Kolben und dem zugehörigen  Wellenflansch nicht erforderlich, da die Achse  der zweiten Kolbentrommel immer gleichach  sig zur Achse dieses Wellenflansches und da  mit der Antriebswelle bleibt, so dass die Kol  ben der zweiten Trommel direkt     'bzw.    unmit  telbar auf diesen Wellenflansch drücken kön  nen.     Ihre    Enden können demgemäss eben oder  leicht     ballig    ausgebildet sein.  



  Da die Kolben dieser Trommel dabei     keine     hin     und    her gehenden Bewegungen ausführen  müssen, können sie zusammen mit ihrer Kol  bentrommel verhältnismässig kurz ausgeführt  werden. Da anderseits die Welle in zwei La  gern gelagert sein     muss,    deren Abstand zweck  mässig nicht zu klein ausgeführt sein soll,     ist     es für diese     Anordnung        vorteilhaft,    die bei  den Wellenflansche zwar zwischen den beiden       Kolbentrommeln,    jedoch zu beiden Seiten eines  der beiden Wellenlager     anzuordnen    und die       zweite    Trommel zwischen den beiden Lagern  der Welle auf dieser zu lagern.

    



  Da der     Ausgleich    der     Axialkomponenten     der Kolbenkräfte in dem Falle einer schwenk  baren ersten und einer fest angestellten zwei  ten Trommel nur     für    einen bestimmten An  stellwinkel der     schwenkbaren    Trommel voll  kommen möglich ist,     wird    für die Zusammen  arbeit zweier, je eine schwenkbar und eine fest  angestellte Kolbentrommel besitzender Aggre  gate als stufenlos     einstellbares        Untersetzungs-          getriebe    vorgeschlagen, die     Kolbenflächen    der  Kolben der fest angestellten Kolbentrommeln  so zu     dimensionieren,

      dass die zur Welle  parallelen Komponenten der hydraulischen  Kräfte der Kolben der schwenkbaren Kolben  trommel im Motoraggregat bei einer im un  tern Bereich liegenden Schluckfähigkeit der  schwenkbaren Trommel und im Pumpenaggre  gat bei einer im obern Bereich liegenden För  dermenge der schwenkbaren Kolbentrommel  pro Umdrehung vollkommen ausgeglichen  werden.  



  In     Fig.3    ist ein Ausführungsbeispiel im  Schnitt dargestellt. Die Welle 1 ist mittels des       Radiaglagers    8     lind    des Rollenlagers 7 im         Aggregatgehäuse    3 axial fixiert und drehbar  gelagert. An ihrem rechten Ende ist sie zu       einem    Wellenflansch 10 erweitert. Die     Pleuel     16 der  ersten  Trommel 20 sind in den vom  Wellenflansch 10 und dem auf ihn aufge  schraubten Haltering 12 gebildeten Kugel  pfannen     kardanisch    beweglich festgehalten  und an ihrem kolbenseitigen Ende in den  Kugelpfannen der Kolben 18 gelagert.

   Die  Kolbentrommel 20 ist auf der Steuerfläche  des um eine zur Welle senkrechte Achse  schwenkbaren Schwenkkörpers 30 drehbar ge  lagert.  



  Die Steuerfläche ist in bekannter Art und  Weise mit nierenförmig ausgebildeten Steuer  nuten 23 und 24 versehen. Die Kolbentrom  mel 20 ist ihrerseits an der Rückseite durch  bohrt bzw. durchbrochen. Die Steuernuten  sind in bekannter Weise so dimensioniert, dass  die Trommel durch die Endflächen der Kol  benbohrungen nur so stark auf die Steuer  fläche gedrückt wird, dass sie eben dichtet,  sich im übrigen jedoch möglichst leicht dre  hen lässt.  



  Die Steuernuten 23 bzw. 24 stehen über  in der Figur nicht gezeichnete Kanäle im  Schwenkkörper sowie über Bohrungen in den       Schwenkzapfen    des Schwenkkörpers und über  Bohrungen und Kanäle im Gehäuse 3 in be  kannter, hier nicht näher     besehriebener    Weise  mit den ebenfalls nierenförmig ausgebildeten  Steuernuten 21 und 22 im Gehäuse 3 in Ver  bindung, auf dessen Steuerfläche die hohl  ausgebildete Kolbentrommel 19 axial leicht  angedrückt wird. Die Steuernuten 21 und 22  sind zu diesem Zwecke gegenüber den Kol  bendurchmessern in bekannter Weise entspre  chend dimensioniert.  



  Die Kolbentrommel 19 ist auf der Steuer  nutenseite wie die Trommel 20 mit Durch  brüchen versehen. Auf ihrer andern Seite  drücken ihre Kolben 17 über den auf der  Welle 1     aufgekeilten    und mittels der Ring  mutter 14 festgeschraubten     Flanschring    9  gegen den innern Lagerring des Lagers 8, um  das Lager axial und     momentenmässig    zu ent  lasten,      Die     Xolhentrommel    19 ist schliesslich axial  leicht verschiebbar mit weitem Sitz auf der  Welle 1 gelagert. Sie wird von dieser über  einen nicht gezeichneten Keil oder     Bolzen    mit  gedreht, so dass ihre Kolben gegenüber den       Pleueln    16 umdrehungsmässig     fixiert    sind.  



  Das in der     Fig.    3 gezeichnete     Radiaxlager    8  kann natürlich auch an Stelle des Rollenlagers  7 und umgekehrt angeordnet sein, in wel  chem Fall dann der     Flanschring    9 gegen eine  Schulter der Welle 1 direkt drückt. Das Rol  lenlager ist dabei zweckmässig ohne     Innenring-          ausgeführt,    so dass seine Rollen     also    direkt  auf der dann gebohrten und geschliffenen  Welle laufen. Diese Anordnung hat kräfte  mässig und durchmessermässig Vorteile, da da  bei die     Schwenkaehslagerung    näher an die  Aggregatsachse herangerückt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydraulisches Axialkolbenmaschinena.ggre- gat, bei dem mindestens ein Paar einander zugeordneter Kolbentrommeln vorgesehen ist, deren Kolben in bezug auf die auftretenden Axialkomponenten der Kolbenkräfte ent gegengesetzt zueinander liegen -und mit einer gemeinsamen Welle zusammenwirken, da durch gekennzeichnet, dass die zwei Kolben trommeln so zueinander angeordnet und so gesteuert sind, dass sich Betriebszustände er geben,
    bei denen sich die an der Welle wirkenden axialen Kolbenkraftkomponenten kraft- und momentenmässig gegenseitig ganz oder nahezu ganz aufheben, und dass minde stens eine Kolbentrommel hohl ausgebildet und die Welle durch diese Trommel hindurch geführt ist.
    UNTER..LNSPRÜCHE 1. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass aus mindestens einem Pleuelflansch beste hende Abstützmittel (9, 10), gegen die sich einerseits die Kolbenpleuel (15, 16) abstüt zen und die anderseits mit der Welle (1, 6) in fester Verbindung stehen, zwischen den beiden Kolbentrommeln (19, 20) im Aggregat gehäuse (3) angeordnet sind.
    2. Axialkolhenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Abstütz- mittel (9, 10) bei diesen im Aggregatgehäuse (3) drehbar gelagert sind. 3. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kolbentrommeln (19, 20) hohl ausgebil det und zwischen Lagern (7, 8) -der durch beide Trommeln (19, 20) hindurchgehenden Welle (1, 6, 6') angeordnet sind.
    4. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kolbentrommeln (19, 20) hohl ausgebildet und zwischen La gern (7, 8) der durch beide Trommeln. (19, 20) hindurchgehenden Welle (1, 6, 6') ange ordnet sind. 5. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützmittel (9, 10) zwischen den beiden Kolbentrommeln (19, 20) auf der drehenden Welle (1, 6, 6') angeord net sind.
    6. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch und nach den Unteransprüchen i, 3 und 5; dadurch gekennzeichnet, dass als Abstützmittel der Kolbenpleuel für beide Kolbentrommeln (19, 20) nur ein Pleuel- flansch (9) dient, an den auf beiden Seiten Kolbenpleuel (15, 16) angelenkt sind.
    7. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, - dass die hohl ausgebildeten Kolbentrommeln (19, 20) zwischen den Ab stützmitteln (9, 10) angeordnet sind. 8. Axialliolbenmasehinenaggregät nach Pa tentanspruch -und Unteransprüchen 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass für die Welle (1, 6, 6') zwischen den Kolbentrommeln (19, 20) noch ein drittes Lager vorgesehen ist.
    9. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbentrommeln (19, 20) fest angestellt sind. 10. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kolbentrommeln (19, 20) auf Schwenk- liörpern gelagert sind, die um Äclhsen. senk recht zur Welle (1, 6) schwenkbar sind,
    wobei die diesen Schwenkachsen entsprechenden La gerzapfen gleichzeitig als Ärbeitsflüssigkeits- leitung ausgebildet sind. 11. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine der beiden Kolbentrommeln (19, 20) schwenkbar und die andere dagegen fest an gestellt ist. 12. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Schwenkkör per mittels eines Gestänges von einem hydrau lischen Kolben aus verstellbar sind.
    13. Axialkolbenmasehinenaggregat nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass der Schwenkkör per, auf welchem die schwenkbare Trommel gelagert ist, mittels eines Gestänges yon einem hydraulischen Kolben aus verstellbar ist. 14. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Beauf- schlagung des hydraulischen Kolbens durch einen Regler selbsttätig gesteuert wird.
    15. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Beauf- schlagung des hydraulischen Kolbens durch einen Regler selbsttätig gesteuert wird. 16. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die nicht schwenk bare Kolbentrommel achsparallel und konzen trisch zur Welle angeordnet ist.
    17. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und nach den Unteransprü chen 11 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die fest angestellte Kolbentrommel und ein ihr zugeordneter Flanschring für die Abstüt zung ihrer Kolben zwischen zwei Lagern der Welle angeordnet ist.
    18. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und nach den Unteransprü chen 11, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, däss die fest angestellte Kolbentrommel axial leicht verschiebbar auf der Welle gelagert und mit ihr drehfest verbunden ist, so dass ihre Kolben mit den Kolben der schwenkbaren Trommel synchron umlaufen. 19.
    Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und nach den Unteransprü chen 11, 16, 17 und 18, dadurch gekennzeich net, dass die Kolben der fest angestellten Kol bentrommel unter Vermeidung von dazwi schenliegenden Pleueln direkt auf den er wähnten, auf der Welle angeordneten Flansch ring drücken. 20. Axialkolbenmasehinenaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbares Pumpenaggregat mit einem verstellbaren Motoraggregat als hydraulisches Getriebe zusammenarbeitet.
    21. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbares Pumpenaggregat mit einem fest angestellten Motoraggregat als hydrauli sches Getriebe zusammenarbeitet. 22. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein fest angestelltes Pumpenaggregat mit einem verstellbaren Motoraggregat als hy draulisches Getriebe zusammenarbeitet.
    23. Axialkolbenmaschinenaggregat nach Patentanspruch und nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, da.ss zwei je eine schwenkbare und eine fest angestellte Kol bentrommel besitzende Aggregate als stufen los einstellbares Untersetzungsgetriebe zusam menarbeiten und dass die Kolbenflächen der Kolben der fest angestellten Kolbentrommeln so dimensioniert sind,,
    dass die zur Welle parallelen Komponenten der hydraulischen Kräfte der Kolben der schwenkbaren Kol bentrommel im Motoraggregat bei einer im untern Bereich liegenden Sehluekfähigkeit der schwenkbaren Trommel und im Pumpenaggre gat bei einer im obern Bereich liegenden För dermenge der schwenkbaren Kolbentrommel pro Umdrehung vollkommen ausgeglichen werden.
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