CH303397A - Pumpanlage. - Google Patents

Pumpanlage.

Info

Publication number
CH303397A
CH303397A CH303397DA CH303397A CH 303397 A CH303397 A CH 303397A CH 303397D A CH303397D A CH 303397DA CH 303397 A CH303397 A CH 303397A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pump
main pump
water
feeder
turbine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer Ag filed Critical Sulzer Ag
Publication of CH303397A publication Critical patent/CH303397A/de

Links

Landscapes

  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Control Of Water Turbines (AREA)

Description


      Pumpanlage.       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Pump  enlage mit einer aus einem. untern Gewäs  ser auf ein oberes Niveau fördernden, aus  einer     Zentrifugalpumpe    bestehenden Haupt  pumpe, und einer davor geschalteten, über  eine Turbine angetriebenen Zubringerpumpe.  



  Bei einer bekannten Anlage dieser Art. ist  die Hauptpumpe oberhalb des untern Gewäs  sers angeordnet.  



  Demgegenüber     liegt    die Erfindung darin,  dass die Hauptpumpe unterhalb des Spiegels       des    untern Gewässers angeordnet ist.. Bei der  neuen Anlage wird nur die erste, durch die  Zubringerpumpe gegebene Möglichkeit,     Kavi-          tationserscheinungen    in der Hauptpumpe,     ins-          hesondere    einer schnellaufenden Zentrifugal  pumpe zu     vermeiden,        ausgenützt,    während  die zweite, durch sie gegebene Möglichkeit, die  Hauptpumpe oberhalb des Gewässerspiegels       anzuordnen,    nicht     ausgewertet    wird.

   Die  Hauptpumpe und. die von der Zubringer  pumpe     zu    ihr führende     Zubringerleitung    blei  ben dann auch, wenn die Anlage ausser Be  trieb ist oder die Zubringerpumpe     ausfällt,     mit Wasser angefüllt, so dass z. B. beim An  fahren nicht erst die Luft-- etwa mittels der  Zubringerpumpe - aus     Zubringerleitung    und  Hauptpumpe ausgetrieben zu werden braucht.  Folglich können auch keine     Wasserschläge     mehr     entstehen,    wie sie bei der bekannten An  lage mitunter vorkamen, weil beim Anfahren  die Luft aus Zubringerleitung und Haupt  pumpe     nicht        vollständig        ausgetrieben    war.

      Durch die Erfindung wird es     insbesondere     möglich, die Turbine für die Zubringer  pumpe, wenn es sich um     eine    Wasserturbine       handelt,    durch die Hauptpumpe selbst anzu  treiben. Bei einer Bauart ist. demzufolge die  Turbine aus der Hauptpumpe .gespeist. Die  Bedienung der Anlage wird dann besonders  einfach. Man braucht nur den Antriebsmotor  für die Hauptpumpe einzuschalten, die Zu  bringerpumpe kommt, dann selbsttätig in Be  trieb. Der Zubringerdruck wird in dem Mass  stetig grösser, wie es der zunehmenden Dreh  zahl der Hauptpumpe entspricht.     und    wie es  zum Verhindern von     Kavitation    in     ihr    erfor  derlich ist.

   Die richtigen     Druckverhältnisse     stellen sieh selbsttätig ein. Im Gegensatz  hierzu war es bei der Anlage mit oberhalb des  Gewässerspiegels angeordneter Hauptpumpe  notwendig, die Zubringerpumpe vor dem Ein  schalten der Hauptpumpe mittels     Druckwas-          sers    aus der Druckleitung     zwischen.    Haupt  pumpe und oberem Niveau     anzutreiben.    Nach  dem Zubringerleitung     und    Hauptpumpe       dann        mit    Wasser     angefüllt    waren,

       musste    die  Hauptpumpe eingeschaltet und dann eine       von        der     zur     Zubringerpumpe          führende    Nebenleitung abgesperrt werden, so  dass die     Zubringerplunpe        nunmehr    aus der       Hauptpiunpe        gespeist    wurde.  



  Bei einer     Ausführungsform    ist     die    Haupt  pumpe     zweiflutig    ausgebildet und das     Treib-          wasser    für die Turbine ist     aus    zwei     entspre-          ehenden,    beiderseits     einer        gemeinsamen    Mit  telstufe liegenden     LTmlenkkanälen    entnommen.      Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel  mit einem in der Druckleitung angeordneten  Absperrorgan liegt das Absperrorgan unter  halb des Gewässerspiegels. Es wird dann ver  hindert, dass sich in dem zwischen Haupt  pumpe und.

   Absperrorgan liegenden Abschnitt  der Druckleitung Luft befindet, die beim An  fahren durch     Wirbelungen    in die Pumpe ge  langen könnte.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist in .der Zeichnung verein  facht.     dargestellt.     



  Aus einem untern Gewässer 1 fördert die       Pumpanlage    durch die Förderleitung (Druck  leitung)     \'    Wasser auf ein oberes Niveau. Als  Hauptpumpe     dient    eine     schnellaufende,        zwei-          flutige        Zentrifugalpumpe.    3, der das Wasser  durch die Zubringerleitung 4, 5 mittels einer  als langsam laufende     Schraubenptunpe    aus  gebildeten     Zubringerpumpe    6 zugeführt. wird.  Die Hauptpumpe 3 wird durch den Elektro  motor 7 und die Zubringerpumpe 16 durch eine  Freistrahlturbine 8 angetrieben.

   Hauptpumpe  3     ist    unterhalb     des        Spiegels    des untern Ge  wässers 1 angeordnet, so     dass    die Zubringer  leitung 4, 5     -Lind    die Hauptpumpe 3 ständig  mit Wasser angefüllt sind. Die Turbine 8 ist.  über Leitungen 13, 14 von der Hauptpumpe 3  gespeist. Diese Speiseleitungen sind bei 11, 12  an zwei     entsprechenden        Umlernkkanälen    der  Hauptpumpe angeschlossen, die, beiderseits  vor einer gemeinsamen Mittelstufe liegen.

   Die       vollständig    unterhalb des     Spiegels    des Gewäs  sers 1 liegende Zubringerpumpe 6 hat einen       als    Schraubenrad: mit axialem     Durchfluss    aus  gebildeten. Läufer 9. In der     Drucldeitung    2  ist ein Absperrorgan 10 eingebaut, das eben  falls tiefer     als    der Spiegeldes untern Gewäs  sers 1 liegt.  



  Die     Hauptp-Lunpe    3 ist. senkrecht auf  gestellt, ihre Welle steht.     also    senkrecht. Sie  kann dann auf einer     verhältnismässig    kleinen  Fläche aufgestellt. werden, so dass die Arbei  ten für das Eingraben der Pumpe nicht zu  umfangreich werden.  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn  die Anlage in Betrieb genommen werden soll,  ist das Absperrorgan 10 geschlossen. Der Mo-         tor    7 und damit die Hauptpumpe werden ein  geschaltet. Sie     erzeugt.    nunmehr in der       Dritekleitttnr    ? vor dem Organ 10 einen  Druck, der grösser ist als der normale     För-          derdrnek.    Durch die     Leitun-en    13, 14 erhält  die Turbine 8     Druekwasser,,    so dass sie ange  trieben und die Zubringerpumpe 6 in. Dre  hung versetzt wird.

   Durch die Zubringer  pumpe wird der Zubringerdruck von der  Hauptpumpe 3 um so mehr erhöht, je     weiter     die Drehzahl der Hauptpumpe 3 steigt, bis  ein  stabiler     Leerlaufbetrieb     erreicht ist., der  sich bei höchster Drehzahl der Pumpe 3 ein  stellt. Nunmehr wird das Absperrorgan 10 ge  öffnet, so     d.ass    das Wasser durch die     Druck-          leitung    2. auf ein oberes Niveau gefördert  wird.  



  An der genannten Förderarbeit hat die  Zubringerpumpe 6 nur einen:     geringen.    Teil,  nämlich etwa 5 bis 10 /o zu leisten. Die in ihr  umgesetzte     Leistung    ist somit ein kleiner  Bruchteil der von dem Elektromotor 7 erzeug  ten     Leistung.     



  Die Verwendung der     Zubringerpumpe    6  bringt auch eine Einsparung beim Bau der       Fundamente    mit sieh. Die Hauptpumpe 3  braucht bei Verwendung einer Zubringer  pumpe nicht besonders weit-     unterhalb    des       Spiegels    des Gewässers 1 zu liegen. Wollte       man        dagegen        ohne     ausrei  chenden Zulauf-druck     erzeugen,    so müsste eine  tiefe Baugrube für die Hauptpumpe aus  gehoben werden, damit man den: nötigen sta  tischen Druck erhält.

   Bei Verwendung einer  schnellaufenden     Zentrifugalpumpe    als Haupt  pumpe könnte -aber auch dann     Kavitation     nicht in jedem Fall vermieden werden. Ver  wendet man anderseits eine     langsamlaufende     Pumpe als Hauptpumpe, tun auf eine     Zubrin-          gerpumpe    oder auf     Tieferlegung    der Haupt  pumpe verzichten zu können, so hat. man     ver-          bältnismä.ssig    hohe Kosten:

   für Pumpe und An  triebsmotor     nu    bezahlen, weil     bekanntlich          langsamlaufende    Pumpen. bei gleicher Lei  stung wesentlich grösseren Durchmesser haben  und die zugehörigen Antriebsmotoren ent  sprechend stark ausgebildet sein     müssen.         Die neue     Pumpanlage    eignet sieh beson  ders für Speicherkraftwerke, bei denen Was  ser aus einem untern Gewässer in ein oberes       'ammelbecken    mittels     elektrischer        Überschuss-          energie    gefördert wird,     die    besonders wäh  rend der Nacht.

   zur     Verfügung        steht.    Das Ge  wässer 1 kann z. B. ein See, ein Fluss, ein  künstliches Ausgleichsbecken oder ein hierfür  besonders gebauter Kanal sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pumpanlage mit einer aus einem untern tTewässer auf ein: oberes Niveau fördernden, aus einer Zentrifugalpumpe bestehenden Hauptpumpe und einer davor geschalteten, über eine Turbine angetriebenen Zubringer pumpe, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptpumpe unterhalb des Spiegels des un tern Gewässers angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Turbine aus der Hauptpiunpe gespeist ist. 2.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptpumpe zwei flutig ausgebildet und das Treibwasser für die Turbine aus zwei entsprechenden, beiderseits einer gemeinsamen Mittelstufe liegenden Um- lenkkanälen entnommen ist. 3.
    Anlage nach Patentanspruch, mit einem in einer von der Hauptpumpe zum obern Ni veau führenden Druckleitung angeordneten Absperrorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan unterhalb des Gewässer spiegels liegt.
CH303397D 1951-11-29 1951-11-29 Pumpanlage. CH303397A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH303397T 1951-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH303397A true CH303397A (de) 1954-11-30

Family

ID=4491730

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH303397D CH303397A (de) 1951-11-29 1951-11-29 Pumpanlage.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH303397A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2832191A1 (de) Anlage zur stromerzeugung
EP2722482B1 (de) Rotationskolben-Verdrängermaschine
WO2008148497A2 (de) Wasserkraftanlage
AT82191B (de) Laufrad für ein- oder mehrstufige Schleuderpumpen zur Förderung von Flüssigkeiten.
CH303397A (de) Pumpanlage.
CH657673A5 (de) Kreiselpumpen-turbinen-aggregat.
DE102007062502A1 (de) Windkraftanlage
DE968315C (de) Pumpanlage
DE1206818B (de) Maschinensatz fuer Pumpspeicheranlagen, bestehend aus Motorgenerator, hydraulischer Hauptmaschine und Francis-Hilfsturbine
DE1503284A1 (de) Speicherwasserkraftanlage
DE487511C (de) Einrichtung fuer das Zu- und Abschalten einer Pumpe waehrend des Betriebes bei hydraulischen Speicherkraftanlagen
DE919589C (de) Rueck- und Zusatz-Speiseanlage fuer Dampfkessel
DE453793C (de) Kreiselmaschine mit mehreren Laufraedern, die unter Verwendung derselben Laufraeder abwechselungsweise als Turbine oder als Pumpe laufen kann
AT321842B (de) Einrichtung zum Anfahren einer Pumpenturbine zum Pumpbetrieb
DE3032058C2 (de) Mehrstufige Pumpen-Turbine
DE929360C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Spaltkuehlwasser- und Druckluft-versorgung bei hydraulischen Kreiselmaschinen im Leerlauf
AT75190B (de) Vielzellenmaschine mit kreisenden Kolben und radial verschiebbaren Kolbenflügeln.
AT87730B (de) Mit Kondensation arbeitende Dampfturbinenanlage.
AT114641B (de) Kreiselpumpe mit Antriebsturbine.
DE237106C (de)
EP2211029A1 (de) Gas- und Dampfturbinenanlage
AT224453B (de) Strömungsmaschine
DE3220486A1 (de) Gestaltung des schachtrohres zur regulierung der fluessigkeitsfoerderung der tauchpumpe
DE1258810B (de) Einrichtung mit Anwurfturbine zur Inbetriebsetzung einer Speicherpumpe oder Pumpenturbine
DE3048854A1 (de) Verfahren zum betreiben von pumpen