CH303433A - Verfahren zur Herstellung von Elektrolytkondensatoren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Elektrolytkondensatoren.

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CH303433A
CH303433A CH303433DA CH303433A CH 303433 A CH303433 A CH 303433A CH 303433D A CH303433D A CH 303433DA CH 303433 A CH303433 A CH 303433A
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S A F Sueddeutsche Appara Gmbh
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F Sueddeutsche Apparate Fabrik
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    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
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    • H01G9/0029Processes of manufacture
    • H01G9/0032Processes of manufacture formation of the dielectric layer
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
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Description


  Verfahren zur     Herstellung    von     Elektrolytkondensatoren.       Es sind elektrolytische Kondensatoren be  kanntgeworden, bei denen Anode und Kathode  unter     Zwischenfügung    eines den     Elektrolyten     absorbierenden Stoffes zusammengerollt, ge  wickelt oder gefaltet sind. Das auf diese  Weise entstandene Paket ist in     einem    umhül  lenden Gefäss angeordnet.  



  Bei der     Herstellung    derartiger Elektrolyt  kondensatoren ist, es wichtig, auf der Anode  einen korrosionsfesten     Oxydfilm    zu erzeugen,  der sieh nach der Fertigstellung des Konden  satoms nicht mehr     rückbildet.     



  Um dies zu erreichen, sind verschiedene  Verfahren bekanntgeworden. Es wird dabei  meistens in der Weise gearbeitet, dass die elek  triscbe     Formierung,    bei der die     Oxydschicht     entsteht, in zwei Bädern vorgenommen wird,  die chemisch betrachtet verschiedene Anionen  und Kationen besitzen. Bei dieser Arbeitsweise  besteht die Gefahr, dass störende Fremdionen  in den Wickel gelangen, die später die elektri  schen     Eirenschaften    des Kondensators sehr  verschlechtern.  



  Formiert man eine aus Aluminium be  stehende Anode in einem     Borsäureelektroly-          ten,    dann bildet. sich ein Gemisch v     erschiede-          ner    Al     nminiumoxyde    auf der Anode. Hier  durch wird die Sperrschicht     sehr    unbeständig  gegen den Angriff von     Borsäureestern.     



  Zur Vermeidung dieser Nachteile wird das       erfindun-@sgemässe    Verfahren zur Herstellung  an Elektrolytkondensatoren, bei welchem die  aus Aluminiumband bestehende Anode einer    Formierung unterzogen wird und dabei drei  Bäder durchläuft, von denen das- erste und  das dritte stromführend sind, derart durch  geführt, dass an die stromführenden Bäder die  gleiche Spannung angelegt wird, diese Bäder  den gleichen Elektrolyten enthalten und alle  drei     Badflüssigkgiten    kochend angewandt wer  den.  



  Durch das neue     Verfahren    kann erreicht  werden, dass sich auf der Anode ein schwer  lösliches     Aluminiumoxyd    bildet, das dem An  griff von     Borsäureester    widersteht.  



  Im folgenden wird das neue Verfahren an  Hand eines     Ausführungsbeispiels    und der Zeich  nung näher beschrieben: Das von der Vorrats  rolle 1 ablaufende Aluminiumband 2 wird mit  Hilfe von mehreren     Umlenkrollen    3 durch drei  aus metallischen Wannen bestehende elektroly  tische Bäder 4, 5, 6 geführt und dann auf die  Vorratsrolle 7 wieder aufgewickelt. In den  drei Bädern befindet sich ein beispielsweise  aus Borsäure, Kalilauge und Zitronensäure  gebildeter Elektrolyt in kochendem Zustand.  Das erste und dritte Bad (4, 6) sind stromfüh  rend, während das zweite Bad (5)     stromlos    ist.

    Dies wird dadurch erreicht, dass der Pluspol  der     Formierspannung    an das Aluminiumband  und der negative Pol an die     Wannen    des er  sten und dritten Bades (4, 6) gelegt ist, wäh  rend die Wanne des zweiten Bades (5) isoliert  aufgestellt ist.  



  In dem ersten Bad (4) entsteht auf der     Alu-          miniumfolip,    ein Gemisch von Aluminiumoxy-      den. Aus diesem     Oxydgemisch    kann in dem  zweiten Bad (5) unter     Einwirkung    des heissen  Elektrolyten lösliches, wasserhaltiges Alumi  niumoxyd herausgelöst werden. In dem dritten  Bad (6) werden die durch das Herauslösen des  löslichen, wasserhaltigen Aluminiumoxyds ent  standenen Poren zum grössten Teil durch       schwerlösliehes,    nicht wasserhaltiges Alumi  niumoxyd ausgefüllt. Diese Erscheinung ist.

    wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass  bei dem Einführen des Aluminiumbandes in  das dritte Bad (6) auf diesem fast ausschliess  lich     schwerlösliches,    nicht wasserhaltiges     Alu-          miniumoxyd    vorhanden ist.  



  Durch die Verwendung von gleichen Ionen  in den drei Bädern gelangen keine Fremd  ionen in den     Borsäure-Ester-Elektrolyten;     hierdurch werden Korrosionserscheinungen  der     Kondensatorenwickel    von vornherein ver  mieden.  



  An Stelle des Elektrolyten in dem zweiten  Bad kann auch kochendes, destilliertes Wasser  verwendet werden. Desgleichen sind an dieser  Stelle Bäder von anderer Zusammensetzung       verwendbar,    vorausgesetzt, dass keine stören  den Fremdionen in das dritte Bad gelangen  können.  



  Elektrolytkondensatoren, die nach dem  neuen     Formierverfahren    hergestellt werden,  ergeben eine sehr gute Lagerfähigkeit, weil  der so gebildete     Oxydfilm    im     Borsäure-Ester-          Elektrolyten    nicht mehr abgebaut wird,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Elektrolyt- kondensatoren, bei welchem die aus Alumi niumband bestehende Anode einer Formierung unterworfen wird und dabei drei Bäder durch läuft, von denen das erste und. das dritte strom führend sind, dadurch gekennzeichnet, dass an die stromführendenBäder die gleiche Spannung angelegt wird, diese Bäder den gleichen Elek trolyten enthalten und alle drei Badflüssig- keiten kochend angewandt werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem stromlosen Bad eine Flüssigkeit vorhanden ist, die keine andern Ionen enthält. als die stromführenden Bäder. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das mittlere Bad den gleichen Elektrolyten wie die stromfüh renden Bäder enthält. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das mittlere Bad destilliertes Wasser enthält. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt aus Borsäure, Kalilauge und Zitronensäure gebil det wird.
CH303433D 1948-10-01 1951-02-06 Verfahren zur Herstellung von Elektrolytkondensatoren. CH303433A (de)

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CH303433D CH303433A (de) 1948-10-01 1951-02-06 Verfahren zur Herstellung von Elektrolytkondensatoren.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188723B (de) * 1956-11-30 1965-03-11 Aluminium Walzwerke Singen Verfahren zum Formieren von aufgerauhter, fuer Elektrolytkondensatoren bestimmter Aluminiumfolie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188723B (de) * 1956-11-30 1965-03-11 Aluminium Walzwerke Singen Verfahren zum Formieren von aufgerauhter, fuer Elektrolytkondensatoren bestimmter Aluminiumfolie

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