CH303505A - Eisenbahnachslager. - Google Patents

Eisenbahnachslager.

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CH303505A
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CH
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bearing shell
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Turk Robert
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Turk Robert
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/04—Lubrication by stationary devices
    • B61F17/06—Lubrication by stationary devices by means of a wick or the like

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description


  Eisenbahnachslager.    Die Erfindung betrifft ein Eisenbahn  aehslager mit einer Lagerschale, welche mit  einer von der vertikalen Achsmittelebene nach  einander entgegengesetzten Umfangsrichtun  gen über einen maximalen Winkelbereiell von  je 45  sich erstreckenden Lauffläche am Achs  schenkel aufruht. Bei diesen Gleitlagern wird  darauf geachtet, dass zwischen den aufeinan  derliegenden Flächen ein Schmiermittelfilm  erhalten wird, der für einen möglichst rei  bungslosen Lauf Sorge tragen soll.

   Es hat sich  nun gezeigt, dass diese Lager trotz sorgfältig  ster Bearbeitung ihrer Laufflächen noch     im-          nier    einen verhältnismässig hohen Prozentsatz  an     Heissläuten    aufzuweisen haben und bisher  kein Mittel gefunden wurde, um diesen übel  stand zu beheben oder     wenigstens    auf ein Min  destmass herabzusetzen.  



  Bei Gleitlagern mit hohlzylindrischen  Laufbüchsen ist es bekannt, Wellen mit um  runden bzw. nockenförmiger Querschnittsform  zu verwenden, wobei zumeist vier um 90  ge  geneinander im Kreis versetzte Erhöhungen  vorgesehen sind, mit welchen die Welle sich  an der Lauffläche der Laufbüchse abstützt,  wobei zwischen den Erhöhungen im Quer  schnitt mondsichelförmige Schmiermittelpol  ster frei entstehen. Während der Rotation der  Welle erfahren diese Schmiermittelpolster, ab  gesehen von der geringfügigen Wirkung des  Lagerspiels, keine Veränderung ihres Quer  sehnittes, weil die am Umfang     symmetrisch     verteilten Erhöhungen der Welle an der dem    grössten Wellendurchmesser angepassten zy  lindrischen Lauffläche des Lagers anliegen  und nur eine Ortsveränderung der Schmier  mittelpolster in der Drehrichtung bewirken.  



  Der Erfindung liegt nun der Gedanke zu  Grunde, diese an sich bekannte Bildung von  im Querschnitt mondsichelförmigen Schmier  mittelpolstern zwischen der Welle     und    der  Lauffläche der Lagerschale auch bei Eisen  baInachslagern unter     Verwendung    der bisher  üblichen Lagerschale und Beibehaltung der       Auftragsschmierung    mit der zusätzlichen Wir  kung zur Anwendung zu bringen, dass die im  Querschnitt mondsichelförmigen Schmiermit  telpolster sich im Bereich der Lagerschalen  fläche während der Rotation des Achsschen  kels in ihrem Querschnittsausmass stets von  einem Minimum bis zu einem Maximum ver  ändern,

   um dadurch das Schmiermittel in den  wachsenden Polsterraum anzusaugen und bei  weiterer Drehung des Achsschenkels aus dem  sich verkleinernden Polsterraum unter dem  Druck der Belastung zu verdrängen.  



  Gemäss der Erfindung wird dieser Gedanke  dadurch verwirklicht, dass eine Lagerschale,  welche eine von der vertikalen     Achsschenkelmit-          telebene    nach einander entgegengesetzten Um  fangsrichtungen über einen maximalen Win  kelbereich von je 45  sich erstreckenden Lauf  fläche aufweist, mit einem Achsschenkel, der  im Querschnitt mindestens eine gegenüber der  Kreisform vorstehende und eine zurückste  hende Stelle aufweist, wobei der Krümmungs-      radius der Lauffläche der Lagerschale in der  Querschnittsebene mit dem mittleren Krüm  mungsradius des Achsschenkelquerschnittes  übereinstimmt, so dass der     Achsschenkel    wäh  rend seiner Drehung die Lagerschale bezüg  lich des Radachsenmittels abwechselnd hebt  und senkt,

   wobei das Schmiermittelpolster  während seiner in der Drehrichtung des Achs  schenkels entlang der Lagerschalenlauffläche  erfolgenden Bewegung sich in seinem mond  sichelförmigen Querschnitt von einem Mini  mum bis zu einem Maximum ändert und da  durch die Erhaltung eines Ölfilms im Bereich  der Lagerschalenlauffläche sichert. Erst da  durch wird eine ausgezeichnete, dauernd gute  Schmierung aller Stellen der Lagerschalen  lauffläche erreicht.  



  Es zeigen die Fig. 1 und 2 je einen Quer  schnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines  Eisenbahnachslagers mit elliptischem Achs  schenkel, welche in zwei verschiedenen Dre  hungslagen veranschaulicht ist. Die Fig. 3 und  4 zeigen einen Achsschenkel mit nockenarti  gem Querschnitt in Verbindung mit der La  gerschale in zwei verschiedenen Drehlagen, die  um eine halbe Drehung versetzt sind, im Quer  schnitt. Die Fig. 5 und 6 dienen zur     Veran-          sehaulichung    des Anteils der Teilflächen der  Achsschenkelmantelfläche an dem kleinen El  lipsenbogen und dem grossen Ellipsenbogen bei  elliptischen und kleinen Nockenbogen bei     nok-          kenartigem    Achsschenkelquerschnitt.  



  Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Aus  führung eines Eisenbahnachslagers zeigt einen  Achsschenkel feiner Radachse und eine La  gerschale 2 eines Waggonachslagers 3. Wie die  Zeichnung übertrieben zeigt, ist der Achs  schenkel 1 im Querschnitt elliptisch geformt,  wobei die Radien des grossen und des kleinen  Ellipsenbogens in Wirklichkeit nur gering  fügig, z. B. um Zehntelmillimeter, differieren.  Es sei angenommen, dass der grosse Wellen  durchmesser 115     mm    und der kleinere     1.14,8    mm  beträgt. Der Krümmimgsradius des Laufsitzes  der Lagerschale ist, so bemessen, dass er der  Grössenordnung nach zwischen den beiden Ra  dien des grossen und kleinen Ellipsenbogens  liegt. Im gegebenen Fall also beträgt der    Durchmesser für die Lagerschalenlauffläche  114,9 mm.  



  Die Fig. 5 zeigt die Aufteilung der ver  schieden gekrümmten Ellipsenbögen eines  elliptischen. Achsschenkelquerschnittes, und  zwar sind mit a die Anteile des kleinen Ellip  senbogens, mit 8 die Anteile des grossen Ellip  senbogens und mit y die Anteile der Verbin  dungsbögen bezeichnet, welche ihrem Radius  nach zwischen den kleinen und grossen Ellip  senbogen liegen und daher in der Krümmung  nahezu mit der Lagerschalenlauffläche über  einstimmen. Am Achsschenkel     liegt.    unten in  Richtung einer Erzeugenden seiner Mantel  fläche ein in den Schmiermittelsumpf des La  gers tauchender saugfähiger Schmiermittel  auftragkörper 4 an, welcher den Achsschenkel  während seiner Drehung auf seiner ganzen  Länge mit Schmiermittel versorgt, so dass auf  der ganzen Achsschenkeloberfläche in bekann  ter Weise ein Schmiermittelfilm erhalten wird.

    



  Der mit dem Schmiermittelfilm versehene  Achsschenkel 1 liegt in der in Fig. 2 darge  stellten Drehungsphase mit dem Scheitel des  kleinen Krümmungsbogens (Bereich a) seines  elliptischen Querschnittes an der Lauffläche  der in bezug auf das Radachsenmittel gehobe  nen Lagerschale 2 an. Links und rechts vom  Krümmungsscheitel des kleinen Ellipsen  bogens verbleiben dabei je ein Schmierkeil 5  zwischen der angehobenen Lagerschalenlauf  fläche und dem Achsschenkel 1. Nach einer  Drehung des Achsschenkels 1 um 90  aus der  in Fig. 2 dargestellten Drehungsphase ergibt  sich das in Fig. 1 dargestellte Querschnittsbild  des zwischen dem Achsschenkel und der Lauf  fläche der in ihre Normallage     abgesenkten     Lagerschale entstehenden Schmiermittelpol  ster 6.

   In dieser in Fig. 1 dargestellten Dre  hungsphase des Achsschenkels 1 liegt der  Scheitel des grossen Krümmungsbogens (Be  reich 3) der Ellipse dem Krümmungsscheitel  der Lagerschalenlauffläche mit Spiel gegen  über, -wogegen die Längsränder der Lager  schal.enlauffläehe am     Acbssehenkel    1 unter der  Lagerbelastung satt aufsitzen, so dass ein im  Querschnitt     mondsichelförmiger        Schmiermit-          telpolster    6 von wenigen IIundertstelmilli-      meter Tiefe entsteht.

   Während der Drehung  des Achsschenkels 1 von einer der beiden in  den Fig. l und 2 dargestellten Drehungspha  sen in die andere findet nicht nur die     Anhub-          iind    Senkbewegung der Lagerschale, sondern  auch eine vollständige Querschnittsverände  rung des Schmiermittelpolsters statt, welche  zwischen einem Minimum und einem durch  den elliptischen Achsschenkelquerschnitt     ge-          benen    Maximum schwankt.

   Das heisst, dass  das Schmiermittelpolster 6 in einer Drehungs  phase des Achsschenkels 1, welche stets     zwi-          chen    den beiden in den Fig. 1 und 2 darge  stellten Drehungsphasen liegt und die Be  reiche ; umfasst, unter dem auf die Lager  sehale ausgeübten Belastungsdruck bis auf  den Schmiermittelfilm vollständig verpresst  und so auf ein Querschnittsminimum herab  gesetzt wird.

   Nach dieser Verpressung des  Schmiermittelpolsters der vorhergegangenen  Drehungsphase werden entweder die Schmier  keile 5 oder der Schmiermittelpolster 6 bis       zum    Erreichen der nächsten Drehungsphase  gemäss Fig. 1 oder 2 jedesmal neu gebildet,  wobei das Schmiermittel in die zwischen dein       Achsschenkel    und der Lagerschale gebildeten  mondsichelförmigen Zwischenräume unter der       Sogwirkung    hineingezogen wird.

   Da diese  mondsichelförmigen Schmiermittelpolster 5  bzw. 6 bei elliptischer Ausbildung des     Achs-          sehenkelquersehnittes    pro Achsumdrehung       zweimal    neu gebildet und bis auf den Schmier  mittelfilm wieder verpresst werden, wird eine  ausreichende Schmierung der Lagerschalen  lauffläelie, wie die Praxis zeigte, mit grosser  Sicherheit erhalten und so die Gefahr des  Reisslaufens der Achsschenkel praktisch be  seitigt.  



  Erhält der Achsschenkel eine     nockenför-          mige    Querschnittsform, etwa in der Art, wie  sie in der Fig. 6 abgebildet ist, so werden die  mondsichelförmigen Schmiermittelpolster 5  und 6 pro Achsumdrehung nur einmal gebil  det. In diesem Falle basiert die     Achsschenkel-          quersehnittsform    auf der Kreisform, von der  die beiden mit     e    bezeichneten Anteile verblei  ben. Aus der Kreisform tritt der     nockenför-          mige,    mit S bezeichnete Anteil des Querschnit-    tes um Hundertstel von Millimetern hervor  und weist einen im Radius gegenüber dem  Kreisquerschnitt kleineren Krümmungsradius  auf.

   Der Nockenscheitel besitzt dann einen um  Hundertstelmillimeter grösseren Radialab  stand von der Achsmitte als die die konzentri  schen Kreisbogen der Anteile der Kreisquer  schnittsform des Achsschenkels. Zum Nocken  seheitel um     1.80     versetzt, befindet sich der  Scheitel eines flachen Krümmungsbogens z,  der an die zur Achsmitte konzentrischen  Kreisbogen anschliesst. Der Radius dieses  Krümmungsbogens ist zwar grösser als der  Radius der zur Achsmitte konzentrischen  Kreisbogen     e;    sein Bogenscheitel liegt jedoch  um einen Radialabstand von     Hundertstel-          millim:etern    näher der Achsmitte als jeder  Punkt der beiden konzentrischen Kreisbogen.

    Eine strichpunktierte, mit den beiden kon  zentrischen Kreisbögen     e    übereinstimmende  Kreislinie zeigt in Fig. 6 sowohl die     nocken-          förmige    Erhöhung als auch die gegenüber dem  Kreisquerschnitt verbleibende, im Querschnitt  mondsichelförmige Vertiefung des Achsschen  kels.  



  Bei der Drehung des nockenförmig gestal  teten Achsschenkels in die Drehungsphase  gemäss Fig. 4 befindet sich die nockenförmige  Erhöhung mit ihrem Scheitel im     Krümmungs-          scheitel    der Lauffläche der hierbei angehobe  nen Lagerschale, so dass in der Drehrichtung  vor und hinter den beiden Scheiteln mond  sichelförmige Spalte zwischen dem Achsschen  kel und der Lagerschale entstehen, welche un  ter der hierbei auftretenden     Sogwirkung     Schmiermittel in den ganzen Spaltquerschnitt  einziehen.

   In der in     Fig.    3 dargestellten Dre  hungsphase des Achsschenkels liegt der Schei  tel seines flachen     Krümmungsbogens    dem       Krümmungsscheitel    der Lauffläche der bereits  abgesenkten Lagerschale gegenüber, so dass ein  im Querschnitt mondsichelförmiger Spalt ver  bleibt, in welchem sich unter dem Druck der  Lagerschale stehendes Schmiermittel befin  det. In den Drehungsphasen des Achsschen  kels, welche zwischen den beiden in den     Fig.    3  und 4 dargestellten Drehungsphasen um 90   versetzt bestehen, liegen die Laufflächen der      Lagerschale und des Achsschenkels vorüber  gehend satt aneinander, wobei als reibungs  vermindernde Zwischenlage der Schmiermit  telfilm erhaltenbleibt und dadurch das Heiss  laufen des Lagers wirksam verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eisenbahnachslager, gekennzeichnet durch eine Lagerschale (2), welche mit einer von der vertikalen Achsschenkelmittelebene nach ein ander entgegengesetzten Umfangsrichtungen über einen maximalen Winkelbereich von je 45 sich erstreckenden Lauffläche am Achs schenkel aufruht, und durch einen Achsschen kel (1), der im Querschnitt mindestens eine gegenüber der Kreisform vorstehende und eine zurückstehende Stelle aufweist, wobei der Krümmungsradius der Lauffläche der Lager schale (2) in der Querschnittsebene mit dem mittleren Krümmungsradius des Achsschen kelquerschnittes angenähert übereinstimmt, so dass der Achsschenkel (1) während seiner Dre hung die Lagerschale (2) bezüglich des Rad achsenmittels abwechselnd hebt und. senkt, wo bei das Schmiermittelpolster (5 bzw.
    6) wäh rend seiner in der Drehrichtung des Achs schenkels entlang der Lagerschalenlauffläche erfolgenden Bewegung sich in seinem mond sichelförmigen Querschnitt von einem Mini mum bis zu einem Maximum ändert und da durch die Erhaltung eines Ölfilms im Bereich der Lagerschalenlauffläche sichert.
CH303505D 1951-09-17 1952-07-12 Eisenbahnachslager. CH303505A (de)

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