CH303615A - Klopfer für Entstaubungszwecke. - Google Patents
Klopfer für Entstaubungszwecke.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Klopfer für Entstaubungszweeke. Die Erfindung betrifft einen zum Ent stauben von Teppichen, Kleidern, Polster möbeln, Matratzen usw. bestimmten Klopfer mit- dessen Schlafteil und Stiel bildenden ver wundenen Ruten aus Rohr.
Die erfindungs- gemässe des Klopfers zeichnet sieh dadurch ans, dass der Stiel im Hand- anfassbereich eine wenigstens seinen Umfang überdeckende Hülle \aus hochpolymerem flexiblem Material aufweist.
Damit ist, dem Klopfer am Anfassteil seines Stieles eine geschmeidige Hülle als Schutz für die Hand, insbesondere gegen die Gefahr von Hautverletzungen, gegeben, ohne dass die beim Gebrauch des Klopfers vorteil hafte Flexibilität desselben irgendwie beein trächtigt wird.
Air Hand der Zeichnung sollen mehrere Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Klopfers näher erklärt, werden. Es zeigen: Fig. 1 ein erstes Beispiel des Klopfers, mit Schnitt durch die Schutzhülle, Fig. 2 und 3 in grösserem Massstab den Anfassteil des Klopferstieles mit Schnitt durch die je in einer andern Art ausgeführte Schutzhülle.
An dem in Fig.l dargestellten Klopfer bezeichnet 1 den Schlagteil und 2 den Stiel, gebildet ans drei auf bekannte Art verwun denen Ruten 3, die üblicherweise aus Meer rohr (spanischem Rohr) bestehen. Die Ruten 3 sind in bekannter Weise an der Stelle, wo ihre den Sehla,leil 1. bildenden Schleifen in den clrallför@migen Stiel 2 übergehen, durch einen Wickel 4 abgebunden und am freien Stielende durch eine aufgestülpte kappen- förmige Zwinge 5 zusammengehalten.
In Fig. l 'ist mit 6 die zum Beispiel. aus ge eignetem Kunstharzstoff bestehende Hülle be zeichnet, welche den Stiel 2 auf der Stirn seite sowie auf einer anschliessenden gewissen Längsstrecke bedeckt und am Stiel frei aus läuft.
Zwecks Herstellung dieser Hülle 6 wird der Klopfer am Stielendteil in den in dünn- flüssigem Zustand befindlichen Kunstharz stoff eingetaucht, und zwar auf eine Tiefe, welche der für die Hülle 6 am Klopferstiel 2 vorgesehenen Länge entspricht; nach kurzer Eintauchzeit wird der Klopfer wieder aus dem Bad herausgezogen, worauf sich am Stiel \_' der von ihm aufgenommene Kunstharzstoff infolge Abkühlung verfestigt und sich mit dem.
Stiel 2 innig verbindet, jedoch ohne steif zu werden; gegebenenfalls kann genannte Ab- kühlung durch Eintauchen des Stielendes in eine Kühlflüssigkeit, wie zum Beispiel Was ser, beschleunigt werden.
Die erwähnte Eintarichtiefe des Klopfer stieles 2 ist. in der gemäss Fig: 2 vorgesehenen Ausführung des Klopfers durch einen auf den Stiel 2 aufgesetzten Ring 7 festgelegt, welcher der Hülle 6 als vorderer Abschluss dient.
Dieser Ring 7, der ebenfalls aus ge eignetem Kunstharzstoff besteht, wird in noch unverfestigtem Zustand auf den Stiel 2 aufgezogen, so da.ss er sich infolge der durch Wärmeabgang eintretenden Schrumpfung auf dem Stiel 2 festsetzt bzw. sich mit ihm innig verbindet, ohne dass es hierzu auf eine genau vorgeschriebene Dicke des Stieles 2 ankommt;
die Stieldicke kann ohne Nachteil innerhalb gewisser Grenzen variieren, was insofern wichtig ist, als solche Dickenunterschiede in der Klopferfabrikation naturgemäss infolge der zur Verwendung kommenden Ruten un- vermeidlieh sind.
Der Ring 7 besitzt eine Um fangsnute 8, welche sich beim beschriebenen Tauchvorgang mit Kunstharzstoff gefüllt hat, so dass beim nachherigen Verfestigen des letz teren eine entsprechend feste Verbindung zwischen dem Ring 7 und der Hülle 6 ent standen ist. Der genannte Abschlussring gewährleistet eine gegen. äussere mechanische Einwirkungen besonders widerstandsfähige Verbindung der Hülle 6 an ihrem vordern Ende mit dem Stiel 2.
In der gemäss Fig. 3 vorgesehenen Aus führung des Klopfers ist auf dessen Stiel _' eine aus geeignetem Kunstharzstoff vorfabri zierte Hülle 6a mit Boden 6b aufgestülpt. Die Hülle 6a ist vor ihrer endgültigen Ver festigung auf den Stiel 2 aufgeschoben wor den, so dass sie sich mit dem Stiel 2 noch fest verbunden hat. Gegebenenfalls kann die Hülle 6ca nach ihrem freien bzw. vordern Ende hin, im Sinne der abnehmenden Dicke des Stieles 2, etwas verjüngt sein.
Nach einer weiteren Ausführungsform ist es auch möglich, die Hülle des Klopfers ohne Boden, also beidseitig offen auszubilden, so dass die Stirnseite des Stielendes durch die Hülle nicht bedeckt wird.
Die im Sinne der beschriebenen drei Aus führungsbeispiele vorgesehene Schutzhülle verhindert bei der Handhabung des Klopfers die Berührung der metallenen, an ihrem freien bzw. vordern Ende scharfkantigen Metallzwinge 5 sowie der den Stiel bildenden Ruten 2, die mit der Zeit rissig bzw. brüchig werden. Anderseits werden durch die Schutz hülle Unebenheiten der Aussenfläche des Klopferstieles 2 mehr oder weniger ausge glichen bzw. beseitigt, so dass durch die Hülle der Hand eine entsprechend gleichmässig be schaffene schmiegsame Anfassfläche dar geboten wird.
Statt aus einem Ktuiststoff erwähnter oder ähnlicher Art, kann die am Klopferstiel vorgesehene Hülle ans einem Naturstoff wie Gummi oder Kautschuk bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Klopfer für Entstaubungszweeke, mit. des sen Schlagteil und Stiel bildenden, verwiu1- denen Ruten aus Rohr, dadurch gekennzeiel - net, da.ss der Stiel im IIandaitfassbereich eine wenigstens seinen Umfang überdeckende Hülle aus hoehpol@Trnerem flexiblem Material aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.Klopfer nach Patentanspriteh, daduneii gekennzeichnet, dass die Hülle zugleich die Stirnseite des Stielendes überdeckt. 2. Klopfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Hülle aus Kunst- stoff besteht. 3. Klopfer nach Patentanspruch, dadureli gekennzeichnet, dass die Hülle am Klopfer- stiel frei ausläuft. 4.Klopfer nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Klopferstiel ein der Hülle als vorderer Abschluss dienender Ring aufgezogen ist. 5. Klopfer nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch ;rekennzeiehiiet, dass die Hülle und der vordere Absehlussring aus Kunststoff bestehen. 6.Klopfer nach Patentansp rueli und Unteransln:#üehen -l und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abscblussrin- eine Uiri- fangsnute aufweist, welche die Hülle auf nimmt. 7. Klopfer nach Patentanspruch, dadureli gekennzeichnet, da.ss auf den Klopferstiel eine vorfabrizierte Hülle aufgeschoben ist. B.Klopfer nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die vorfabrizierte Hülle aus Kunsstoff hergestellt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH303615T | 1952-08-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH303615A true CH303615A (de) | 1954-12-15 |
Family
ID=4491781
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH303615D CH303615A (de) | 1952-08-23 | 1952-08-23 | Klopfer für Entstaubungszwecke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH303615A (de) |
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1952
- 1952-08-23 CH CH303615D patent/CH303615A/de unknown
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