CH303725A - Werkzeugmaschine, welche zum Festhalten des Werkstückes während der Bearbeitung eingerichtet ist. - Google Patents
Werkzeugmaschine, welche zum Festhalten des Werkstückes während der Bearbeitung eingerichtet ist.Info
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Description
Werkzeugmaschine, welche zum Festhalten des Werkstückes während der Bearbeitung eingerichtet ist. llan -weiss, class es bei der Bearbeitunm von Werkstiieken vielmals wünschbar ist, die Lage einer bearbeiteten Fläche entweder in bezug auf die eine oder auf die andere von zwei einander gegenüberliegenden Endflächen be stimmen zu können.
Die vorliegende Erfindung kann eine sol- clie wahlweise Lagebestimmung in einfacher Weise bei einer 'N%'erkzengmaseliine ermögli- ehen, welche zum Festhalten des Werkstückes während der Bearbeitung eingerichtet ist.
Die erfiiidnügss"emässe Maschine ist gekennzeich net durch zwei einander gegenüberliegende, das Werkstiiek zwischen sieh festzuhalten be stimmte, Starr mit, je einem von zwei Stösseln verbundene Klemmorgane, einen auf einem der Stössel in dessen Vel-sehiebun;
,si-iehtun#, ver- stellbaren Teil, eine erste Feder, mittels wel- cliei. sieh dieser Stössel auf einem beim Be- trieb der Maschine feststellenden Teil ab stützt, eine zweite, stärkere Feder, mittels wel che r mit einem Betätigungsorgan auf den zweiten Stössel eingewirkt werden kann, zwecks dessen Verschiebung gegen den ersten, und zwei derart vorgesehene @iiselila"fläehen,
dass bei der Bewegung des Betätigungsorgans zum Festspannen des @,#'erkstüekes je nach Einstel- hing des auf dem einen Stössel verstellbaren Teils entweder dieser verstellbare Teil an die eine Anschlagfläche oder der andere Stössel an die andere Ansehlagfläehe anzuliegen kommt, zwecks genauer Festlegung des Werk- stiickesgegenüber dem Werkzeug während sei- ner Bearbeitung,
im einen Fall von der einen Seite her und im andern Fall von der andern Seite her.
Beiliegende Zeichnung betrifft ein Aus führungsbeispiel der Werkzeugmaschine ge mäss der Erfindung.
Die Fig. 1 und 2 sind zwei gleiche Schnitte von Teilen der Maschine, welche die gleiche Betriebslage der Teile zeigen, -wobei aber ein Terstellbarer Teil im einen Fall anders einge stellt ist als im andern.
In der Zeichnung sind mit 1. und 2 Teile des Gehäuses einer Bohr- oder Fräsmaschine bezeichnet, zwischen denen ein gewisser Ab stand vorhanden ist. Im obern Gehäuseteil 1 ist eine mittels einer Mutter 3 in vertikaler Aebsriehtung verstellbare Hülse 4 gehalten, in welcher eine zusammengesetzte Bohr- bzw. Frässpindel 5 drehbar, aber axial unbeweglich gelagert ist.
Zum Festhalten des Werkzeuges 6 in der Spindel dient. eine amerikanische Spann zange mit einem mit einem Randrad 0 fest verbundenen Spannrohr 8 sowie einer axial verstellbaren zentralen Stange 10, auf deren unteres Ende sich das hintere (obere) Stirn ende des Schaftes des Werkzeuges abstützt.
Es handelt sieh um eine Maschine, bei welcher das Werlmtück 11, z. B. eine Rondelle, während der Bearbeitung festzuhalten ist. Zu diesem Zweck weist sie zwei tellerförmige Klemmorgane 12, 13 auf, die einander gegen überliegen und starr mit je einem von zwei Stösseln 14 bzw. 15 verbunden sind (Klemm- organ 12 ist mit Stössel 1-1 aus einem Stück hergestellt, Klemmorgan 13 ist. am Stössel 15 fest angeschraubt). Auf dem obern Stössel 1.4 ist in dessen vertikaler Verschiebungsrichtung ein Teil 16 verstellbar.
Es ist dieser Teil eine Schraubenmutter, welche auf dem zugehörigen Stössel 1-1 verschraubbar ist. Mittels einer ersten Feder 17 stützt sieh dieser Stössel 1.4 auf einem während des Betriebes der Ma schine feststehenden Teil, nämlich der Hülse .l, ab. Mittels einer zweiten Feder 18, die stär ker ist als die eben genannte erste Feder 17.
sowie eines Querbolzens 19 und eines Sehrau- benza.pfens 20 kann mit einem Betätig-Lings- organ 21, das im gezeigten Beispiel durch einen Hebel gebildet wird, auf den zweiten Stössel 15 einbewirkt werden, zwecks dessen Verschiebung gegen den ersten Stössel 14. ausserdem sind zwei Ansehlag-flächen 22, 23 vorgesehen.
Die Ansehlagfläehe 22 ist an einem durch Stiftschrauben 2J fest mit der Hülse -1 verbundenen Ring 25 ausgebildet und somit während des Betriebes der Maschine feststehend. Die Ansehlagfläehe 23 ist an einem büchsenförmigen, zur Lagerung des Stössels 15 dienenden Teil 2a des ortsfesten Gehäuseteils 2 ausgebildet..
Bei der Bewegung des Betätigungsarmes 21 im Sinne des Festkleinmens des Werkstüekes 11 zwischen den tellerförmigen Organen 12 und 13 kommen, je nach Einstellung des Teils 16 auf dem obern Stössel 14, zwei Fälle vor:
Im ersten Fall, der in Fig.l dargestellt ist, kommt dieser verstellbare Teil 16 an die Aiisehlagfläche 22 anzuliegen. In diesem Fall wird die genaue Höhenlage des Werkstückes 11 gegenüber dem Werkzeug 6 während seiner Bearbeitung von der obern Seite her bestimmt, Ist zum Beispiel im Werkstück 11.
an seiner obern Stirnseite eine Ausfräsung lla herzu stellen, so kann in diesem Fall die Tiefe n dieser Ausfräsung genau einbehalten werden, auch wenn die Dicke d des Merkstüekes von einem gewissen Sollmass abweicht.
Im zweiten Fall, der in Fig. 2 dargestellt ist, kommt der andere Stössel 15 bzw. ein fest damit verbundener Teil Na an die andere Ansehlagfläelie 23 anzuliegen. In diesem Fall kann die unter der Ausfräsung <B>11a</B> vorhan dene @NTandstärke b von der untern Seite her genau eingehalten werden.
Im ersten Fall wird also die Lage der be arbeiteten Fläche (nämlich des Bodens der Ausfräsuir,) von der einen Werkstüekseite, nämlich der obern her, genau bestimmt, im zweiten Fall wird die Lage dieser Fläche von der andern, nämlich der untern Seite her genau bestimmt. Dies ist wertvoll, wenn eine Serie von Werkstücken bearbeitet wird, deren Dicke d in einem gewissen lIass von einem Soll mass abweicht.
Je nachdem, ob durch die ganze Serie das Mass ct. oder das -Mass <I>b</I> genau einge halten erden muss, wird entweder die lla- sc'hineneinstellung nach Fig.l oder die Ein stellung nach Fig. 2 gewählt.
Im gezeigten Beispiel besitzt. der untere, durch seine Feder 18 mit dem Betätigungs- arm 21 gekuppelte der beiden längs einer ver tikalen Achse verschiebbaren Stössel 11, 15 einen Auswerfer 26 mit das zugehörige,
teller- förmige Klemmorgan 13 durchsetzenden Aus- werferstiften <B>27.</B> Beim Rüekgan- des Betäti- gungsorgans 21 folgt ihm der Stössel 15 unter der Einwirkung der Federn 2X, und im letzten Teil des Niederganges des Stössels 1 5 und des Klemmorgans 13 kommt der Auswerfer auf Stifte 29 aufzuliegen,
die im Gehäuseteil \? fest. verankert sind, wodurch die aus dem Klemmorgan vortretenden Stifte 27 das Werk- stüek 11 gegenüber dem Klemmorgan 13 an heben.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Werkzeugina.sehine. -elche zum Festhalten des Werkstückes während der Bearbeitung eingerichtet ist, gekennzeichnet durch zwei ein ander gegenüberliegende, das Werkstiiek zwi schen sich festzuhalten bestimmte, starr mit, je einem von zwei Stösseln (1J, 15) verbundene Klemmorgane (12, 13), einen auf einem der Stössel (1J) in dessen Versehiebungsriehtnng verstellbaren Teil (16), eine erste Feder (17),mittels welcher sieh dieser Stössel (1-1) auf einem beim Betrieb der Maschine feststehen den Teil (.l) abstützt, eine zweite, stärkere Feder (18), mittels welcher mit einem Betätigungs- organ (21) auf den zweiten Stössel (15) ein- ;ewirkt werden kann, zwecks dessen Verschie bung grgen den ersten, und zwei derart vor gesehene Anschlagflächen (\' _, 23), dass bei der Bewegung des Betätigungsorgans zum Festspannen des Werkstüekes je nach Einstel lung des auf dem einen Stössel (1.4) verstell baren Teils (16) entweder dieser verstellbare Teil an die eine Anschlagfläche (22) oder der andere Stössel an die andere Ansehlagfläehe (23<B>)</B> anzuliegen kommt,zwecks genauer Fest legung des @@ erkstückes gegenüber dem Werk- zeug während seiner Bearbeitung, im einen Fall von der einen Seite her und im andern Fall von der andern Seite her. U N TERAN SPRÜCHE 1. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der verstellbare Teil (16) eine Schraubenmutter ist, welche auf dem zugehörigen Stössel (14) verschraubbar ist. 2.Werkzeugmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere der beiden längs einer vertikalen Achse ver schiebbaren Stössel durch die Feder (18) mit dem Betätigungsorgan gekuppelt ist. 3. Werkzeugmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, class dieser untere Stössel (15) einen Auswerfer (26) mit das zu gehörige Klemmorgan durchsetzenden Aus- werferstiften (27) besitzt, welcher Auswerfer beim Rückgang des Betätigungsorgans und dem entsprechenden Niedergang dieses Stössels und Klemmorgans das Werkstück gegenüber letzterem anhebt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH303725T | 1952-02-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH303725A true CH303725A (de) | 1954-12-15 |
Family
ID=4491835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH303725D CH303725A (de) | 1952-02-12 | 1952-02-12 | Werkzeugmaschine, welche zum Festhalten des Werkstückes während der Bearbeitung eingerichtet ist. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH303725A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1147823B (de) * | 1956-02-25 | 1963-04-25 | Hugo Allemann A G | Einrichtung an Bohrmaschinen mit einer oder mehreren Arbeitsspindeln zum Einhalten einer bei jedem Werkstueck genau gleichen Arbeitstiefe |
| DE1223661B (de) * | 1958-11-07 | 1966-08-25 | Rheinstahl Gmbh Wanheim | Vorrichtung zum Aufspannen eines Werkstuecks auf einer mit mechanischem Vorschub undselbsttaetiger Abschaltung arbeitenden Bohr- oder Fraesmaschine |
| DE1281240B (de) * | 1955-12-30 | 1968-10-24 | Bertoglio Guido | Maschine zum Bohren von Werkstuecken, insbesondere Mehrspindelmaschine mit Rundschalttisch zum Bohren von Kugelschreiberspitzen od. dgl. |
-
1952
- 1952-02-12 CH CH303725D patent/CH303725A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1281240B (de) * | 1955-12-30 | 1968-10-24 | Bertoglio Guido | Maschine zum Bohren von Werkstuecken, insbesondere Mehrspindelmaschine mit Rundschalttisch zum Bohren von Kugelschreiberspitzen od. dgl. |
| DE1147823B (de) * | 1956-02-25 | 1963-04-25 | Hugo Allemann A G | Einrichtung an Bohrmaschinen mit einer oder mehreren Arbeitsspindeln zum Einhalten einer bei jedem Werkstueck genau gleichen Arbeitstiefe |
| DE1223661B (de) * | 1958-11-07 | 1966-08-25 | Rheinstahl Gmbh Wanheim | Vorrichtung zum Aufspannen eines Werkstuecks auf einer mit mechanischem Vorschub undselbsttaetiger Abschaltung arbeitenden Bohr- oder Fraesmaschine |
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