CH303735A - Vorrichtung zum Drehen und Axialverschieben eines Werkstückes. - Google Patents

Vorrichtung zum Drehen und Axialverschieben eines Werkstückes.

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CH303735A
CH303735A CH303735DA CH303735A CH 303735 A CH303735 A CH 303735A CH 303735D A CH303735D A CH 303735DA CH 303735 A CH303735 A CH 303735A
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CH
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spindle
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drive pulley
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Patentverwertungs-Elektro-Hold
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Patelhold Patentverwertung
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/101Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications for local heating of metal pieces
    • H05B6/102Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications for local heating of metal pieces the metal pieces being rotated while induction heated

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  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Drehen und     Axialverschieben    eines Werkstückes.    Die     vorlie-ende        Erfindun-    betrifft eine       Vorrichtun-    zum Drehen     und        Axialversehie-          ben.    eines an einer Spindel     be.festigtenWerk-          stilekes        ini        Wirkungsbereieh    eines Induktors  einer induktiven Hoelifreqiieiizerwärinvorrieh       tun-          Die        Erfindum,    besteht darin,

       dass    die  drehbar und axial     verseliiebbar    gelagerte Spin  del mit einer von einem Motor angetriebenen       -Antriebsseheibe        reibungsgekappelt    ist, deren  Achse in einer zur     Spindelaelise    parallelen  Ebene verstellbar ist.  



       'Zaehstehend    wird ein auf der     Zeiehnunb     dargestelltes     _A.-Lisführung#,beispiel    der     Erfin-          dun-    näher beschrieben. Es betrifft eine       balbaatomatisehe,    mit     Hoehfrequenzstrom    ar  beitende     Wellenhärtemasehine,    bei welcher die       Atif.-abe    besteht,

   die zu härtende Welle im  Bereich eines     IndLiktors        züi    drehen Lind in  der     Län-saehse    mit veränderlicher     Geseliwin-          digkeit    nach einem Programm zu verschieben.  



       Filg.   <B>1</B> zeigt die Maschine von vorn, also  von der Bedienungsseite aus,     Fig.    2 zeigt die  Seitenansicht     und        Fi--.   <B>33</B> einen     Anfriss    des       Spindelantriebes.     



  Im obern Teil des Ständers<B>1</B> befindet  sieh der     Spindelkopf    2. In diesem ist eine  Spindel<B>3</B> derart mittels Kugellagern Lind  Rollen     "ela-ert,        dass,    sie sich sowohl drehen       C-   <I>n</I>  als auch in ihrer Längsachse verschieben     lässt.          Ani    untern Teil dieser Spindel ist in bekann  ter Weise zur     Befestianng,    der Werkstücke,  zum Beispiel einer Welle 4, eine Spannzange       anwobraebt;    statt dieser könnten auch  <B>C</B>    Spitzen,     Drehbaekeni-Litter,    magnetische Fut  ter angebracht werden.  



  Die Dreh- und     Axiallbewegung    der Spin  del erfolgt durch eine (lauernd an die Spindel  3     anoepresste,    mit ihrer Achse in einer Ebene  parallel zur     Spindelachse        sehwenkbare        An-          triebsseheibe   <B>6.</B> Diese wird über ein für die       SelbstILemmun-,    der Scheibe     und    damit der  Spindel ins Langsame Übersetzendes     Schnek-          kengetriebe    vom Motor<B>7</B> in Drehung ver  setzt.

   Ihre Umfangsgeschwindigkeit wird auf  die Spindel übertragen, welche<B>je</B> nach dem  durch Schwenkung der Scheibe eingestellten       Winkell    a zwischen den Achsen der Scheibe<B>6</B>  und der Spindel<B>3</B> eine     schra-abenförmige    Be  wegung nach unten oder oben ausführt oder  in unveränderter Höhe weiterdreht. Dabei ist       die        Vorschubgeschwindigkeit    der Spindel<B>=</B>       Umfangsgesehwindigkeit    der Scheibe mal       sin    a.

   Die ständige     Spindelumdrehung    ergibt  den gewünschten Wärmeausgleich bei     unge-          n        zn          nauer        Indaktorzentrierung.     



  Der Induktor<B>8</B> und die     Abschreckbrause     <B>9</B> sind in üblicher Weise angeordnet. Im       Spindelkopf    2 ist der Getriebekopf     21-9    mit  dem angebauten Motor<B>7</B> um eine auf der       Spindelaehse    senkrecht stehende Achse dreh  bar gelagert. Im Getriebekopf ist das     Sehnek-          kengetriebe    und die,     Antriebsseheibe   <B>6</B> einge  baut.

   Mittels des     Han#dgriffes   <B>10</B>     lässt    sich  der     Getriebekopf        und    damit der Winkel der  Antriebsscheibe     zür        Spindelaehse    einstellen.  Dadurch erhält die Spindel ihre     Axialbewe-          gung    nach oben oder unten.

        An Hand der     Fig.   <B>3</B> wird der     Spindel-          antrieb    noch näher erläutert.     Im.Spindelkopf     <B><U>9</U></B> ist die Spindel<B>3</B> in einem     Lintern        und    in  einem obern Kugellager 24 drehbar gelagert.  Die innern, Ringe der Kugellager sitzen auf       Rollenlagerringen   <B>216</B> in welchen die Rollen  <B>27</B> ringförmig -um die Spindel<B>3</B> angeordnet  sind.

   Sie ermöglichen die axiale Bewegung  der Spindel<B>3.</B> Der Antrieb der Spindel erfolgt  durch-,     Reibunusmitnahme    über die     Antriebs-          seheibe   <B>6</B> in bereits beschriebener Weise. Auf  der     DrehaelLse   <B>28</B> dieser Scheibe befindet. sieh  das     Sehneekenrad   <B>29,</B> welches in einer nicht  gezeichneten     Schneeke    eingreift. Die Schnecke  wird vom Motor<B>7</B> angetrieben.

   Der Motor<B>7</B>       i#"t    mit dem Getriebe im     Spindelkopf    mittels  des     Kegelrollenlagers   <B>30,</B>     verdrehbar.    Über die  Feder<B>31</B> wird das Getriebe mit der     An-          triebsseheibe   <B>6</B> gegen die Spindel<B>3</B> gedrückt,  <B>so</B>     dassdie    Umfangskraft der     iScheibe   <B>6</B> durch  Reibung auf die Spindel<B>3</B> übertragen -wird.  Das Rollenlager<B>30</B> ermöglicht. die Drehung  des- Getriebes zur     Einstelliiii->    der Scheibe<B>6</B>  auf den     gewünsehten    Winkel a.

   Die Drehung  kann statt von Hand mittels des Hebels<B>10</B>  auch automatisch erfolgen.    ,Für die     _Massenfabrikation    ist die     auto-          matisehe    Einstellung des Winkels a Lind  damit der     CTesehwindi,(iqkeit,    mit der die Spin  del bewegt wird, von Vorteil. Für die     auto-          matisehe        Einstelltino-    ist die Maschine gemäss       Fig.    2     tind   <B>1</B> in folgender Weise ausgebildet:  Am untern Ende der Spindel<B>3</B> befindet sich  ein Support<B>11,</B> in welchem die Spindel dreht.

    Er hat zwei Arme, von     den-en    der eine eine  Laufrolle 12 aufweist, die an der Seite des  Ständers<B>1</B> laufend zur     Geradführung    des  Supports während der Vor- und     Rüeklauf-          bewegung    der Spindel dient. Der andere Arm  weist eine Steuerrolle<B>13</B>     auf,        mittelsder    über  eine-     Sehabloneneinriehtung    eine     SteuerWir-          kung        auf    das Getriebe und damit' auf die       Antriebsrolle   <B>6</B> ausgeübt wird.

   Der Steuer  mechanismus besitzt zwei um die festen Dreh  punkte<B>1-1</B> schwenkbare rechtwinklige Hebel  <B>15</B> und     le.    Sie sind einerseits mit der Stange  <B>17</B> und anderseits mit der     Schablonenplatte   <B>1-8</B>    beweglich verbunden. Das Ganze bildet eine       Paral-lelführun"y        dep        Seliablonenplatte.    Die       Seha,bloneliplatte   <B>1,8</B>     ist    derart ausgebildet,       dass    an ihr die dein     jeweili-en    Werkstück  <B>C</B>  entsprechende Schablone<B>19</B> auf einfache  Weise befestigt werden kann.

   Eine     Verbin-          dungsstanige    20<B>'</B> die in ihrer Länge verstell  bar ist (in der     Zeielinun--    nicht angegeben),  <B>Zn</B> n  stellt     die        Verbiiidun-.-    zwischen der parallel  führten Schablone und der     Antriebsseheibe     her.

   Durch die Wirkung der am einen Ende  der Stange<B>17</B> angreifenden Zugfeder 21 wird  die Schablone<B>19</B> in     s2iidiger    Parallellage zur  Spindel gegen die     Steaerrolle   <B>13</B>     gedieekt.     Die Schablone<B>19</B> weist in     bezug    auf die zur       Spindelaehse    parallele     Ansehlagkante    der  Platte<B>18</B> profilartige Erhöhungen auf,     üb#er     welche die     Steaerrolle   <B>13</B> läuft,.

   Je nach der  momentanen     Vorsehubstellung    der Spindel  und damit der Lage der Steuerrolle<B>13</B> an  einer Erhöhung oder Vertiefung liegt die  Schablone mehr oder weniger links oder rechts  und dementsprechend ergibt sich eine be  stimmte Winkellage des Getriebes und damit  eine bestimmte     Winkelstellun(T    der Antriebs  scheibe<B>6</B> zur     Spindelaehse.    Dementsprechend  erfolgt ein, mehr oder weniger starker     Vor-          sehub    der Spindel.

   Der     Gesehwindigkeitsvor-          sehub    verläuft somit in     Abhängi-'keit    von  der momentanen     Spindellage    in     bezug    auf  den Induktor<B>8.</B> Je grösser die Erhöhung der  'Schablone ist, -um so grösser ist, die     Vorsehub-          gesehwindigkeit.    Ist eine Vertiefung so ge  wählt,     dass    a<B>= 0</B> wird, so ist der     Vorsehub     ebenfalls gleich Null. Wird bei noch stärkeren  Vertiefungen der     Winkell    a negativ, so er  folgt der     Spindelvorsehub    in umgekehrter  <B>Z,</B>  Richtung. Durch entsprechende.

   Formgebung  der Schablone kann ein bestimmtes     Vorschub-          Programm    für das an der     ',,pindel    befestigte       Werkstüek        fest-elegt    werden. Entsprechend  verschieden grossen     Vorsehubgesehwindigkei-          ten    ist die     Ein-wirkungszeit    auf das     Werk-          stüek    im     Wirkunggsbereieli    der     Hoehfrequenz-          erwärmvorriehtun        versehieden    gross und  dementsprechend auch die örtliche Erhitzung.

    Bei a<B>= 0</B> erfolgt keine Verschiebung,     son-          (lern        mir    eine Drehung der Spindel und damit      ,des Werkstückes. Zusammen mit der     Bewe-          ginig    der Spindel kann auch das Ein- und  Ausschalten des Motors<B>7</B> in den Endlagen  des Werkstückes     bezüglieh    des Induktors<B>8</B>  betätigt werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zum Drehen und Axialver- sehieben eines an einer Spindel befestigten WerkstIlekes im Wirkungsbereich eines Indulk- tors einer induktiven Hochfrequenzerwärm- vorriehtung dadurch gekennzeichnet, dass die drehbar und axial verschiebbar gelagerte Spindel mit einer von einem Motor angetrie benen Antriebsscheibe, reibungsgekuppelt ist, deren, Achse in einer zur 'Spindelachse par allelen Ebene verstellbar ist.
    UNTERANNSPRÜCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass sie zur Verstellung der Achse der Antriebsscheibe von Hand aus gebildet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- dureli, gekennzeichnet, dass sie Mittel zur auto matischen Verstellung der Achse der An- triebsseheibe aufweist. <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebsseheibe Selbsthemmung aufweist. 4.
    Vorrichtung nach Unterauspruch <B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass für die'Selbsthem- mun", ein auf der Antriebsseheibenachse be findliches Schneckenrad in eine, Schnecke ein greift, über welche der Antrieb der Scheibe erfolgt. <B>5.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2-, da durch gekennzeichnet"dass die Verstellung der Achse der Antriebsseheibe in Abhängigkeit des Vorschubes der Spindel erfolgt.
    <B>6.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch.<B>5,</B> da durch gekennzeichnet, dass eine auf einer ParalleIführung angeordnete Schablonenplatte vorgesehen ist, mit deren'Schablone eine der Spindel bei ihrer Axialbewegtuig folgende Steuerrolle zür Stetierung der Schablonen- platte zusammenwirkt, wobei durch die Par allelführung eine Einstellung der Achse der Antriebsseheibe erfolgt.
CH303735D 1952-03-03 1952-03-03 Vorrichtung zum Drehen und Axialverschieben eines Werkstückes. CH303735A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20103696U1 (de) 2001-03-02 2001-07-26 Fiand, Bernd, 79112 Freiburg Vorrichtung zur Induktionshärtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20103696U1 (de) 2001-03-02 2001-07-26 Fiand, Bernd, 79112 Freiburg Vorrichtung zur Induktionshärtung

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