CH303786A - Verfahren zur Krafterzeugung. - Google Patents

Verfahren zur Krafterzeugung.

Info

Publication number
CH303786A
CH303786A CH303786DA CH303786A CH 303786 A CH303786 A CH 303786A CH 303786D A CH303786D A CH 303786DA CH 303786 A CH303786 A CH 303786A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
water
fuel
combustion gases
fuel mixture
space
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Glinka Carl
Original Assignee
Glinka Carl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Glinka Carl filed Critical Glinka Carl
Publication of CH303786A publication Critical patent/CH303786A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/20Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using a special fuel, oxidant, or dilution fluid to generate the combustion products
    • F02C3/26Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using a special fuel, oxidant, or dilution fluid to generate the combustion products the fuel or oxidant being solid or pulverulent, e.g. in slurry or suspension

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Verfahren zur Krafterzeugung.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Krafterzeugung aus Brennstoffen mit einem  hohen Wassergehalt oder Brennstoffen, die in  einer Flüssigkeit auftreten.  



  Im allgemeinen wird man feste Brenn  stoffe, bevor man sie verbrennt, vom Wasser,  soweit es geht, trennen, und zwar möglichst  durch eine mechanische Behandlung, weil die  Beseitigung auf thermischem Wege unwirt  schaftlicher Ist.  



  Demgegenüber wird gemäss der Erfin  dung ein wässriger Zustand des Brennstoffes  an gestrebt, weil es dadurch möglich ist, die  aus dem Brennstoff entwickelten Feuergase  restlos von der mitgeführten Asche zu reini  gen und die Temperatur der Gase auf eine  wirtschaftliche Art so weit zu senken, dass sie  einer Kraftmaschine, zum Beispiel einer Gas  turbine, zugeleitet werden können.  



  Die Erfindung besteht, darin, dass die in  einer     Verbrennungskammer    unter Druck     ent-          wickelten    heissen Verbrennungsgase unter  Druck einen Raum durchströmen, in dem der  Brennstoff mit so viel Wasser auftritt, dass  das Wasser-Brennstoffgemisch flüssig ist, und  und dass die Verbrennungsgase in diesem  Raum mit dem Wasser-Brennstoffgemisch  unmittelbar so in Berührung gebracht werden,  dass sie von der mitgeführten Flugasche ge  reinigt und durch die auftretende Verdamp  fung eines Teils des Wassers des Wasser  so weit abgekühlt wer-    den, dass sie einer Expansionskraftmaschine  zugeführt werden können.  



  Die Behandlung der unter Druck ent  wickelten Verbrennungsgase mit dem eben  falls unter Druck stehenden Gemisch von  Brennstoff und Wasser     erfolgt    beispielsweise  in Vorrichtungen, wie Filtern, Zyklonen oder  Schleudern. Die Vorrichtungen können so an  geordnet werden, dass sie durch dass Wasser  gegen eine Überhitzung geschützt und von  den niedergeschlagenen Asche- und Staub  teilchen gereinigt werden. Der bei der Reini  gung der Verbrennungsgase erzeugte Wasser  dampf wird mit den Verbrennungsgasen der  Expansionskraftmaschine zugeführt; mit ihm  wird ein wesentlicher Teil des durch die Ab  kühlung der Feuerungsgase erfolgenden  Energieverlustes wieder wettgemacht.

   Die  Menge des verdampften Wassers kann auf       verschiedene    Weise gesteuert werden;     durch          ein,    entsprechende Wahl der     Vorrichtung,     wie Filter mit einer grossen     Verdampfungs-          fläehe    kann sie gesteigert, durch     Vorriehtun-          gen    mit einer geringen     Verdanipfungsfläche,     in denen die Staubteilchen durch     Zentrifugal-.-          kraft    in den     Wasserstrom    abgeleitet werden,  gemindert     werden.     



  Das Verfahren ist von besonderem Inte  resse für     Brennstoffe,    die in der Natur oder  in der Industrie in einem     Zustand    vorkom  inen, der ,die Anwendung dieses Verfahrens  unmittelbar ermöglicht.     Hierzu    gehören     nun         Beispiel die Waschflüssigkeit aus der Stein  kohlenaufbereitung, die in der Regel 20%  brennbare Trockensubstanz enthält, und die  Ablauge in der Zellstoffindustrie mit 10 bis  14% brennbaren Feststoffen. Torf mit 90%  Feuchtigkeit ist von dickbreiiger und Braun  kohle mit 60% von krümeliger Beschaffenheit.  Diesen Brennstoffen kann so viel Wasser zu  gesetzt werden, wie es die Durchführung des       erfinderischen    Verfahrens erfordert.

   Das  überschüssige Wasser, also die Menge, die in  dem Prozess nicht     verdampft    wird, bleibt vor  zugsweise in dem Prozess als     umlaufende     Flüssigkeit, die an     geeigneter    Stelle von dem  zu behandelnden Brennstoff getrennt und  dann dem einlaufenden Brennstoff zuge  mischt wird.  



  Das Verfahren wird man unter einem  Druck durchführen, dessen Höhe im allge  meinen durch das Temperaturgefälle gegeben  ist, das bei der Expansion der Betriebsgase  ausgenutzt werden soll. Bei der Benutzung  von Brennstoffen, die Wasser durch ihren  kolloiden Zustand binden, wie zum Beispiel  Torf und Ablauge der Zellstoffindustrie,  kann die so gebundene Wassermenge dadurch  freigesetzt werden, dass der     wässrige    Brenn  stoff einer entsprechend hohen Temperatur  bei einem ausreichend hohen Druck ausgesetzt  wird.

   Dadurch erfolgt eine Zerstörung der  kolloiden Beschaffenheit dieser     Brennstoffe     und bei weiterer Erhöhung von Temperatur  und Druck eine Inkohlung, bei der sich der  Brennstoff ohne besondere Massnahmen weit  gehend von der Flüssigkeit trennt, so dass  das Verfahren unter     Umständen    ohne Zufuhr  weiteren Wassers durchgeführt werden kann.  Für die Zerstörung des kolloiden Zustandes  dieser Brennstoffe muss das     Brennstoff-          Wasser-Gemiseh    auf eine Temperatur von  175-200  und für die Durchführung des In       kohlungsprozesses    auf 200-240  erhitzt wer  den. Diese Temperaturen sind nur unter  einem der Temperatur entsprechenden Druck  zu erreichen.  



  Das Verfahren nach der Erfindung wird  nachfolgend an Hand von beispielsweisen  Anlagen zur Durchführung des Verfahrens,    die in der Zeichnung lediglich schematisch  dargestellt sind, beispielsweise erläutert.  



  Fig.1 zeigt ein Schema einer Anlage zur  Durchführung des Verfahrens gemäss der  Erfindung.  



  Fig.2 zeigt einen Schnitt nach Linie II  bis II der Fig. 1.  



  Fig. 3 zeigt ein Schema einer andern  Anlage.  



  Die Anlage nach Fig.1 und 2 zeigt einen  Bunker 1 mit einer Waschflüssigkeit aus der  Steinkohlenaufbereitung gefüllt, bestehend  aus 18% brennbarer Feinkohle, 18% nicht  brennbarer Substanz und 64% Wasser. Der  Bunker 1 ist durch die Pumpe 2 mit einem  Heizbunker 3 verbunden, der mittels meh  rerer Ventile 4 derart mit einem Behälter 5  verbunden ist, dass das Gemisch durch die  regelbaren Ventile 4 in denselben hineinläuft.  Der Behälter 5 steht unter dem Betriebsdruck  von beispielsweise 12 Atm., desgleichen der  Heizbunker 3, so dass die Pumpe das Gemisch  unter diesem Druck in den Heizbunker 3  fördert. Der Behälter 5 ist an einem Ende,  an seiner untern Seite mit dem Trockner 6  verbunden, der durch ein Sieb 7 von dem  Behälter 5 getrennt wird.

   Das eingedickte  Gemisch wird in     Breiforen    durch das Sieb 7  in den Trockner 6 abgeleitet, der in einen  erweiterten Raum 9 endet, in dem ein  Schlagwerk 8 rotiert, das den vorgetrocknet  einlaufenden Brennstoff zerschlägt. Der Raum  9 ist. durch das     jalousieartige    Gitter 10 und  das     Zuführungsrohr    11 mit dem Verbren  nungsraum 12 verbunden.

   Der     Verbrennungs-          raum    12 ist als     Zyklon-Feuerungsraum    aus  gebildet, in den die     Verbrennungsluft        tangen-          tial    durch eine Düse 13 eintritt und     entspre-          ehend    der     strielipunktierten    Linie den     Ver-          brennungsraum    durchläuft. Die Schlacke wird  in einem flüssigen Zustand durch den     Schlak-          kenabzug    14 abgeleitet.

   Der     Schlackenabzug     dient bei der Verbrennung von     Feststoffen     der     Sulfatablauge    auch zum Abscheiden der  verflüssigten alkalischen     _#ufseblussmittel.     



  Der Abzug 1:5 des     Verbrennungsraumes    12  ist, mittels einer Leitung 16 mit dem Behälter      5 verbunden. Der Behälter 5 besitzt auf der  gegenüberliegenden Seite einen Abzug 17 für  die Verbrennungsgase, der mit dem Eingang  18 eines Lufterhitzers 19 verbunden ist. Des  sen Ausgang 20 ist mit dem Einlass 21 einer  Expansionsturbine 22 verbunden, deren Aus  gang 23 mit einer Leitung 24 verbunden ist,  die als Heizschlange 26 durch den Bunker 3  und auch noch durch den Bunker 1 geführt  wird. Die Turbine 22 treibt beispielsweise  einen nicht dargestellten Elektrogenerator.       Ausserdem    ist sie mit einem Luftkompressor  27 verbunden, dessen Ausgangsseite mit einer  Leitung 28 verbunden ist, die zum zweiten  Einlass 29 des Lufterhitzers 19 führt. Der  zweite Auslass 30 des Lufterhitzers 19 führt.

    Der zweite Auslass 30 des Lufterhitzers 19 ist  durch eine Leitung 31 mit der Luftdüse 13  des Verbrennungsraumes 12 verbunden.  



  Der Behälter 5 hat im wesentlichen die  Form eines liegenden Zylinders. In seiner  Achse liegt eine Welle 32, die von einem nicht  dargestellten Antrieb gedreht werden kann.  Auf der Welle sind mittels Scheiben 33 ring  förmige Behälter 34 befestigt, die beispiels  weise koaxial angeordnet sein können. Diese  Behälter sind als Filterräume ausgebildet,  zum Beispiel mit sogenannten Raschig-Ringen  gefüllt. Nach aussen hin sind an den Filter  behältern 34 Scheiben 35 befestigt, die bis  dicht an die Wandung des Behälters 5  reichen.  



  Die Anlage arbeitet folgendermassen:  Das Wasser-Brennstoffgemisch wird in  den Bunker 1 geleitet und durch die Pumpe 2  in den Vorwärmebunker 3 gefördert, wo sie  durch die von den heissen Abgasen durch  strömte Rohrschlange 26 vorgewärmt wird.  Durch die Regelventile 4 wird das vor  gewärmte Gemisch in den Behälter 5 einge  lassen, so dass der Spiegel des Gemisches etwas  oberhalb der Welle 32 liegt. Die auf der sich  drehenden Welle 32 befestigten Filterringe  durchlaufen während der Drehung das flüs  sige Gemisch und geben die aufgenommene  Wärme an das Gemisch ab, mit der die  Filtereinsätze benetzt wieder aus dem Ge  misch auftauchen. Von dem Verbrennungs-    raum 12 strömen die etwa 1500  heissen Ver  brennungsgase durch den obern Teil des Be  hälters gemäss der strichpunktierten Linie.

    Dabei werden die Filterringe 34 radial durch  strömt, die mitgeführte Flugasche an dem  benetzten     Filtereinsatz        abgesondert    und die  von den Filtereinsätzen aufgenommene  Wärme während der Tauchperiode auf das  flüssige Gemisch übertragen. Das Gemisch  bewegt sieh in dem Behälter nach der Aus  laufseite hin und wird dort in angedicktem  Zustand durch das Sieb 7 in noch nassem Zu  stand, tropfend oder in Breiform, in den  T rockner 6 abgeleitet. Die Bewegung des Ge  misches nach der Auslaufseite hin wird durch  die auf der Welle sitzenden Scheiben 36 unter  stützt, die ausserdem noch den Zweck haben,  die für die Verdampfung     des    Wassers not  wendige Wärme auf das Gemisch     zu    über  tragen.

   Die über dem Sieb 7 rotierenden  Schaufeln 38 unterstützen den Ablauf des  eingedickten Gemisches durch das Sieb 7.  



  Das verdampfte Wasser des     Gemisches     zieht mit den Feuergasen durch den     Ausgang     17 des Behälters 5 und durch den     Wärme-          austauscher    19 in die Turbine 22. Die mit  einer Temperatur von etwas l500  in den Be  hälter 5 eintretenden Feuergase werden im  Behälter durch die     Wasserverdampfung    auf  etwa 800  abgekühlt und geben in dem       Wärmeaustauscher    19 noch etwa 150  an die  von 29 nach 30     durchströmende    V     erbrer-          nungsluft    ab, so dass sie in die Turbine 22 mit  für diese zulässige Temperatur von etwa 650   eintreten.

   Die gesamte Anlage, soweit.     sie    die  Teile 5, 6, 9, 11, 12, 16, 19, 28, 31 umfasst,  steht unter einem annähernd gleichen     Druch,     der hier mit. 12     Atm.    angenommen     ist.     



  Das in dem Behälter 5 eingedickte aber  noch     flüssige        Gemisch,    das die restliche     Flu-          asche    aus der Feuerung     aufnimmt.,    fällt durch  das Sieb 7 in den Trockner 6 in Form von  Tropfen oder dicken Breies. Ein Teil der vor  gewärmten Verbrennungsluft.     wird    aus der       Leitung    31 durch die     öffnungen    37 in den  Trockner 6 geleitet, die die     restliche    Feuchtig  keit des     Brennstoffes    aufnimmt.

   Der Brenn  stoff wird in dem Raum 9 durch das Schla--      werk 8 z11 Staub zerkleinert und durch die  Ejektorwirkung der Luftdüse 13 über die  Leitung 11 in den Verbrennungsraum 12 ein  geblasen. Das Gitter 10 verhindert, dass  gröberer Brennstoff in die Leitung 11 gelangt.  



  Die Anordnung nach Fig. 3 arbeitet in  ähnlicher Weise.  



  Die Verbrennungsluft wird in dem Ver  dichter 40 auf den Betriebsdruck der Anlage  verdichtet und der Zyklonfeuerung 41 zu  geführt. Die Verbrennung erfolgt hier bei  einer Temperatur, die über dein Schmelz  punkt der Asche liegt, so dass dieselbe flüssig  abgezogen werden kann. Die verbleibende  Flugasche, etwa 0,3 g/m  Verbrennungsgas,  wird reit den Verbrennungsgasen durch eine  Leitung 60 in den ersten     Behandlungsraum     42 geleitet. In dem Behandlungsraum 42 sind  Filter 43 mit keramischen Einsätzen ange  ordnet, die von dem aus dem zweiten Behand  lungsraum 54 abgesonderten Wasser durch  spült werden.

   In diesen Filtern 43 können die  Verbrennungsgase von der mitgeführten Flug  asche restlos     gesäubert    und in der Temperatur  so weit gesenkt werden, dass sie in dem an  geschlossenen Krafterzeugungsprozess ver  wendet werden können. Die Temperatur  senkung der Verbrennungsgase wird so ge  leitet, dass ein Teil der Feuergaswärme auf  das W asser-Brennstoffgemisch 44 übertragen  wird.  



  Das abströmende heisse Gasdampfgemisch  wird bei dem gewählten Betriebsdruck von  36     Atm.    in einer zweistufigen Turbine 45  ausgenutzt. Die Abgase aus der ersten Stufe  dieser Turbine werden über einen Wärme  austausches 46 geleitet, der von dem     Gas-          dampfgemiseh    durchströmt wird. In diesem  Wärmeaustauscher erfolgt eine weitere     Sen-          kang    der Temperatur des in die erste Stufe  der Turbine einströmenden     Gasdampfge-          misches    auf die für die Turbine zulässige  Temperatur von 650 , die dann in der ersten  Expansionsstufe auf etwa 300  gesenkt wird.

    Diese Abgase der ersten     Stufe        durchströmen     den Wärmeaustauseher 46 mit einem Druck  von etwa 6 Atm., werden bei der Durch-    strömung des Wärmeaustausehers 46 wieder  auf etwa 650  erhitzt und in der zweiten  Expansionsstufe der Turbine 45 entspannt.  Die restliche Wärme der Abase wird in dem  Wärmeaustauscher 47 für die Vorwärmung  der Verbrennungsluft ausgenutzt.  



  Der Brennstoff wird bei 48     durch    die  Pumpe 49 in den ersten Behandlungsrahm 42  geleitet und durch die umlaufende Welle 50  mit den Schaufeln 51 zur Austrittsstelle 52  gefördert. Durch den V erbindungskanal 53  gelangt das Wasser-Brennstoffgemisch in den  zweiten Belandlungsraum 54, wird durch den  Förderer 55 zur Austragsstelle 56 und nach  erfolgter Entwässerung in der Presse 5 7 über  den Trockner 58 in die Feuerung 41 geleitet.  In dem ersten Behandlungsraum 42 wird das  Wasser-Brennstoffgemisch zum Teil durch  das aus dem zweiten Behandlungsraum abge  sonderte heisse Wasser 59 erhitzt, das im  Gegenstrom durch die einlaufende Brennstoff  masse geführt und abekühlt über das Filter  60 in den Sammelraum 61 abgeleitet wird.

    Das noch unter Druck stehende abgekühlte  Wasser kann für die Fürderung oder den Ab  bau der Brennstoffmassen benutzt werden.  Das Wasser-Brennstoffgemisch steht in dem  ersten     Behandlungsraum    unter dein Betriebs  druck der Anlage voll beispielsweise 36 Atrn.  In dein freien Raum des Behälters bildet sieb  ein Gas-Dampfgemisch in einer Zusammen  setzung, dass der Teildruck des Dampfes  9 Atm. und der Gasdruck 27 Atm. beträgt.

    Das Wasser-Brennstoffgemisch wird, dem  Teildruck des Dampfes     entsprechend,    eine  Temperatur voll 175  annehmen, das ist eine  Temperatur, bei der die kolloidartige     Be-          sehaffenheit    des Brennstoffes zerstört wird  Der zweite Behandlungsraum 54 steht durch  den Kanal 53 mit dem ersten Behandlungs  raum 42 in Verbindung, so dass der     Gesamt-          druck        vors    36     Atni.        sielt        über        (1a.;

          Wasser    auf  das Wasser des zweiten Behandlungsraumes  54     überträgt.        Dein        Driiek    entsprechend stei  gert.     siele    dann die     Temperatur    des     Wasser-          Brennstoffgemisehes        nach        erfol-ter        Ein-          leitung        des        Inkohltuigsprozesses    auf     \?40 ,    da  dieser Prozess     exothei m    verläuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Krafterzeugung, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Verbren- nnngslammer unter Druek entwickelten beissen Verbrennungsgase unter Druck einen Baum durchströmen, in dem ein Brennstoff mit so viel Wasser auftritt, dass das Wasser- Brennstoffgemisch flüssig ist, und dass die Verbrennungsgase in diesem Raum mit dem Wasser-Brennstoffgemisch unmittelbar so in Berührung gebracht werden, dass sie von der mitgeführten Flugasche gereinigt und durch die eintretende Verdampfung eines Teils des Wassers des Wasser-Brennstoffgemisches so weit abgekühlt werden, dass sie einer Expan sionskraftmaschine zugeführt werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Brennstoff mit kolloidal gebundenem Wasser verwendet und einer solchen Temperatur und einem solchen Druck ausgesetzt wird, dass der kolloidale Zu stand zerstört, wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine solche Tem peratur und ein solcher Druck angewandt werden, dass eine Inkohlung des Brennstoffes erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem in den Raum eingebrachten Brennstoff ein Teil des Wassers in flüssiger Form entzogen wird.
    Verfahren nach Patentansprach, da durch gekennzeichnet, dass das Wasser-Brenn stoffgemisch nach der Behandlung der Ver brennungsgase in noch flüssiger Form in einem an den Raum anschliessenden Trockner getrocknet und von dort unmittelbar der Ver brennungskammer zugeführt wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Wasser Brennstoffgemiseh aus dem von den Verbren nungsgasen durchströmten Raum in einen damit verbundenen Raum fliesst, der derart liegt, dass die Verbrennungsgase nicht in ihn gelangen. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbrennungs gase zusammen mit dem Wasserdampf über einen NVärmeaustauscher einer zweistufigen Turbine zugeleitet werden und die Abgase der ersten Stufe im Wärmeaustauscher auf geheizt werden. 7. Verfahren nach Unteranspi-tich 3, da durch gekennzeichnet, dass das im Verfahren abgesonderte Wasser durch ein Filter geleitet. wird, das von den Verbrennungsgasen durch strömt wird.
CH303786D 1951-04-07 1952-04-04 Verfahren zur Krafterzeugung. CH303786A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE303786X 1951-04-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH303786A true CH303786A (de) 1954-12-15

Family

ID=6113824

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH303786D CH303786A (de) 1951-04-07 1952-04-04 Verfahren zur Krafterzeugung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH303786A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1240338B (de) * 1961-07-12 1967-05-11 Ladislav Michalicka Gasturbinenanlage mit einer Druckbrennkammer fuer festen Brennstoff

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1240338B (de) * 1961-07-12 1967-05-11 Ladislav Michalicka Gasturbinenanlage mit einer Druckbrennkammer fuer festen Brennstoff

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2741285C3 (de) Verfahren zur Behandlung von Materialien in einem Wirbelschichtreaktor
DE2901723C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines Feststoffmaterials
EP0465479B1 (de) Verfahren zur verwertung von klärschlamm
EP0459603A1 (de) Verfahren und Anlage zur kontinuierlichen Trocknung von Holzspänen, Holzfasern oder anderen Schüttgütern
DE4203713C2 (de) Verfahren zum Betrieb eines mit einem trocknungsbedürftigen Brennstoff befeuerten Kraftwerkes
DD270561A5 (de) Gasturbinenkraftanlage entzuendbar durch wasseranlagernden brennstoff und verfahren zur ausnutzung des heizwertes von besagtem brennstoff
EP0343431A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Klärschlamm
DE2901722A1 (de) Elektrische energieerzeugungsanlage
EP0393179A1 (de) Verfahren zur erzeugung elektrischer energie und/oder heiz- und prozesswärme.
DE2716769A1 (de) Verfahren zur hygienischen beseitigung von salzhaltigem, organische substanzen aufweisendem abwasser und anlage zur ausfuehrung des verfahrens
AT147564B (de) Verfahren zum Betriebe von Kohlenstaubfeuerungen.
DE3417620A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von in mechanische energie umformbarer waermeenergie aus der verbrennung nassen muells
DE3513159A1 (de) Verfahren und anlage zum trocknen von schlamm
DE102006053337B4 (de) Verfahren und Anordnung zur Mitverbrennung von Biomassen und/oder organischen Abfällen als Sekundärbrennstoff in einer Kohlenstaubfeuerung
EP0097976B1 (de) Brenner, insbesondere zur Verbrennung von Müll in Müllverbrennungsanlagen
US2777288A (en) Process and apparatus for the generation of mechanical energy from solid fuels having a high water content
CH303786A (de) Verfahren zur Krafterzeugung.
AT151724B (de) Verfahren zur Verbrennung nasser Brennstoffe in Staubfeuerungen von Strahlungsdampfkesseln mit unmittelbar in die Feuerung einblasenden Schlägermühlen.
CH641891A5 (en) Method and system for drying substances containing water, such as sludges and vegetable substances
DE2121738A1 (de) Gasturbine und Verfahren zum Betrieb derselben
DE891314C (de) Verfahren zum Verfeuern von Kohlenstaub in zwei Teilstroemen verschiedener Korngroesse und Anwendung des Verfahrens auf Kohlenstaubfeuerungen mit mehr als zwei Teilstroemen
DE3433313A1 (de) Integrierte kohlentrocknungseinrichtung fuer dampfkessel oder wirbelschichtfeuerungen
DE3704044A1 (de) Verfahren zum entfernen unerwuenschter festanteile aus mittels pyrolytischer vergasung erzeugtem gas
DE627305C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufarbeitung von Sulfit- oder Sulfat-Zellstoffablauge zwecks Rueckgewinnung der zur Aufschliessung des Zellstoffes benutzten Chemikalien
DE911443C (de) Verfahren zur Krafterzeugung aus Brennstoffen mit hohem Wassergehalt