CH303825A - Einrichtung zur mechanischen Massage und zum Antrieb gymnastischer Bewegungen einer Person. - Google Patents

Einrichtung zur mechanischen Massage und zum Antrieb gymnastischer Bewegungen einer Person.

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CH303825A
CH303825A CH303825DA CH303825A CH 303825 A CH303825 A CH 303825A CH 303825D A CH303825D A CH 303825DA CH 303825 A CH303825 A CH 303825A
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CH
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Baenziger-Aebi Jakob
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Baenziger Aebi Jakob
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    • A61H15/00Massage by means of rollers, balls, e.g. inflatable, chains, or roller chains
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Description


  



  Einrichtung zur mechanischen Massage und zum Antrieb   gymnastischer   
Bewegungen einer Person.



     Liegetisehe    in   unveränderlicher      EIöhe    zur   meehanisehen    Ausübung von Massagen sind bereits bekannt, desgleichen auch Walzen zur Ausübung von Streichmassagen. Auch ist es bekannt, für die Betätigung derartiger Mas  sagegeräte    einen motorischen Antrieb zu verwenden. Diese Massagegeräte haben bei den bekannten Apparaten einen   untersehiedliehen    Verwendungszweck. Zur Loekerung der Muskeln werden in der Regel Vibrations-Massageapparate verwendet, welche indessen auf die bessere Bewegliehkeit des Patienten nicht immer den gewünschten Einfluss und Erfolg haben.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Einrichtung zur mechanischen Massage und zum. Antrieb   gymnastischer      Bewegun-    gen einer Person, welche Einrichtung sich   atiszeichnet dureh    eine in der Höhe verstellbare, auf Rollen horizontal hin und her bewegliche sowie bezüglich letzterer Bewegung arretierbare Liegeunterlage in einem fahr  baren Traggestell    sowie einen in letzterem befindlichen, motorisch mit veränderbarer Amplitude hin und her bewegbaren Wagen und in letzterem angeordneten Mitteln für die Massage des Körpers sowie für die gym  nastische    Betätigung der Arme und Beine.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen :
Fig.   1    die Seitenansicht der Einrichtung,
Fig. 2 die Draufsicht mit weggelassenen Teilen (die Abmessungen einzelner Stücke entsprechen der Fig.   1    zum'Teil nicht),
Fig. 3 eine automatische Umschaltung für einen im Rahmengestell angeordneten   Schlit-    ten für die Hin-und Herbewegung desselben,
Fig. 4 eine   Abhebevorrichtung    für die die Ausführung einer Streichmassage   ermögli-    chenden Walzen,
Fig. 5 die Seitenansicht eines Teils einer horizontal fahrbaren Liegeunterlage,
Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie   A-A    in Fig. 5 und
Fig. 7 den rechten Teil von Fig.

     6    in   grö-    sserem Massstab.



   In den Figuren bedeuten 1,   2,    3,4 vier Säulen eines Rahmengestelles, welches durch   Seiten-vmd    Quertraversen   5,    6,7,8,9 und weitere aus der Zeichnung nicht ersichtliche Verbindungsstüeke zusammengehalten wird.



  Das Rahmengestell ist fahrbar ausgebildet und zu diesem   Zweek    mit vier verschwenkbaren Fussrollen versehen, von welchen zwei, mit 10 und 11 bezeichnet, aus Fig.   1    ersichtlich sind. Diese Fussrollen sind an den senkrechten Säulen   1,    2,3,4 angebracht. 12 ist eine brettartige Unterlage, welche mittels vier parallel zueinander angeordneter und an ihren Enden gelenkig ausgebildeter Stangen, von welchen zwei,   13    und 14, in Fig.   1    er  sichtlich    sind, mit dem Rahmengestell verbunden ist, derart, dass diese Unterlage in der Höhe verstellbar ist. Über der brettarti gen Unterlage 12 ist eine horizontal fahrbare Liegeunterlage angebracht, welche mit   15    bezeichnet ist.

   Auf diese Liegeunterlage kommt eine Matratze zu liegen für die zu behandelnde Person. Mit   16    ist eine   U-för-    mige Schiene bezeichnet, welche die beiden hintern Tragsäulen   2    und 4 verbindet und an welche in der Längsmitte derselben ein Support   17    mit einem   Führungsgelenk    18 angebracht ist zur Führung einer mit einem Handrad 19 versehenen   Schraubspindel 21,    welch letztere in eine gelenkig mit der Stange 14 in Verbindung stehende Schraubenmutter 20 eingreift. Die fahrbare Liegeunterlage 15 ist an ihren Längsseiten mit vier Laufrollen 22   (Fig.      1    und 7) ausgerüstet.

   Diese Rollen laufen auf an der Unterlage 12 befestigten, im Querschnitt winkelförmig ausgebildeten Führungsschienen 23 (Fig. 6 und 7). Die Schienen 23 haben   einenLängsschlitz 24.    Die Rollen   22    sind auf Zapfen   25    drehbar gela  gert,    welch letztere in die fahrbare Unterlage 15 eingeschraubt sind. Einer dieser Rollenzapfen 25 passiert den Längsschlitz   24 und    weist an seinem über die Führungsschiene 23 hinausragenden Ende 26 ein   Schraubenge-    winde auf, auf welches ein Handhebel 27 aufgeschraubt ist.

   Ist der Handhebel lose auf dem   Gewinde 26,    so kann die fahrbare Liegeunterlage 15 innerhalb der durch die Länge des Längsschlitzes   24    vorgeschriebenen, be  grenzten      Horizontalbahn    frei hin und her bewegt werden. Ist der Handhebel   27    fest angezogen, so ist damit jede Längsbewegungs  moglichkeit    der Liegeunterlage   15    zur Brettunterlage 12 ausgeschlossen. Die fahrbare Liegeunterlage 15 ist darin also arretiert. Sie kann aber mittels des Handrades   19    der Schraubenspindel 21 in der   Hoche    noch jederzeit verstellt werden, welche Verstelleinrichtung so konstruiert ist, dass eine selbsttätige   ITöhenverstelllmg    ausgeschlossen ist.

   Diese Höhenverstellung in der Richtung nach unten erfolgt, wenn die zu behandelnde Person sich auf die Liegeunterlage begibt oder wenn sie sie nach durchgeführter Massage verlässt.



  Sie erfolgt nach oben, wenn die auf der Liegeunterlage befindliche Person mit den vorgesehenen   Massageapparaten    in Kontakt gebracht werden soll.



   Die Längstraversen 6 und 8 des Rahmengestelles sind als   Führungssehienen    profiliert ausgebildet für vier darauf laufende, mit ihren Lagern untereinander starr   verbun-    denen Rollen   28,    29,30,31. Die Rollenlager sind durch Tragarme 32, 33 und letztere wieder durch eine Tragplatte 34 verbunden.



  Die Teile   28    bis   34    bilden zusammen einen horizontal hin und her fahrbaren Wagen.



  Ein zweiter, an den Tragarmen 32,33 angebrachter Träger ist mit   35    bezeichnet, welcher ebenfalls noch einen Teil dieses Wagens bildet (Fig. 1).



   Zur Ausführung einer Streiehmassage sind nun mit 65,66, 67 und   68    bezeichnete Gummiwalzen an einem um ein Gelenk 69 verschwenkbaren   T-formigen    Hebel 70 angeordnet. Das Gelenk 69 ist mit der Tragplatte   34    verbunden. Die Walzen   65    bis   68    sind einzeln in Gelenken 71 und 72   verschwenkbar angeord-    net und sie besitzen vertikal einstellbare und arretierbare Zapfen   73,    74 in den Enden um einen rohrartigen Balken 77 des Teils 70 verschwenkbarer Bügel 75 und 76. Die Walzen werden durch ihr Eigengewicht in der hängenden, gezeichneten Lage gehalten.

   Zur Er  höhung      des Anpressdruekes    der Walzen auf den Körper ist zusätzlich eine Feder 78 vorgesehen, deren eines Ende am Teil 34 und deren anderes Ende am Hebel 70 angebracht ist.



   Für die Hin-und Herbewegung des Wagens   28    bis   315 ruld    damit auch des Hebels 70 mit den Gummiwalzen ist ein zweiter, auf dem Teil 35 befestigter Motor 79 vorgesehen, welcher eine Antriebsseheibe 80 aufweist, welch letztere mittels Riementriebes zu den lose auf Welle 86 befindlichen   Riemenschei-    ben 81 und   82    sowie mittels eines weiteren Riementriebes zur Riemenscheibe 83 überleitet. Letztere sitzt fest auf der Welle 87.



  Anderends ist auf dieser Welle die Riemenscheibe   84    fest angeordnet, von welcher aus ein Riementrieb zu der fest auf der Welle   86    sitzenden   Riemenseheibe      85    überleitet. Auf der Welle   86    sitzen die Rollen 28 und   30,    auf der Welle 87 die Rollen 29 und 31 (Fig. 2).



   Der Motor 79 ist nun mit einem auf der Zeichnung nicht speziell dargestellten, an sich bekannten Polumschalter versehen, durch den die Drehrichtung der Antriebswelle abwechs  lungsweise    geändert werden kann. Dies erfolgt zum Zwecke der Hin-und   Herbewe-    gung des Wagens 28 bis   35,    wobei der Motor   79    diese Bewegungen mitmacht.



   Zwischen den Verbindungstraversen   5 und    7 und in derselben   Hoche    wie diese ist eine Zahnstange 88 am Rahmengestell fest angebracht, mit welcher das auf der Welle 86 (Fig. 2) sitzende Zahnrad 89 in Eingriff steht. Diese Zahnstange 88 (vgl. Fig. 3) besitzt nun zwei längs der Stange verstellbare Anschläge 90 und 91, welche in Nuten 92 und 93 der Zahnstange fixierbar sind. Zwischen diesen beiden Anschlägen befindet sich ein Hebel 94 des Polumschalters, welcher bei   jedesmaligem    Auftreffen dieser Anschläge 90 oder 91 umgestellt wird und dadurch die Drehrichtung des Motors 79 ändert. Zufolge der Längsverstellbarkeit der Anschläge 90 und 91 kann nicht nur der Weg des Wagens, sondern können auch Anfang und Endpunkt dieses Weges je nach Bedürfnis eingestellt werden.



   Bei der Ausführung von   Streichmassagen    auf den menschlichen Körper ist es nun vielfach üblich, die Massage nur in einer   Rich-    tung, nämlieh in der Richtung auf das Herz zu   in Pbereinstimmlmg    mit dem Blutkreislauf auszuführen statt einer blossen Vor-und   Rückwärtsstreichmassage,    wie sie durch die in Fig.   1    ersichtliche Apparatur ermöglieht wird. Vorgängig wäre aber noch zu erwähnen, dass an der Platte 34 eine Kulisse   95    (Fig. 4) befestigt ist, in welche ein Stift 96 des um die Achse 69 verschwenkbaren Hebels 70 eingreift, welche den Zweek hat, dass die Bewegung der Gummiwalzen nach unten begrenzt wird.



   An dieser Platte 34 ist dann weiter ein Zapfen 98 befestigt, um welchen eine mit 97 bezeichnete Kulisse verschwenkbar angeordnet ist. Diese Kulisse steht unter Wirkung einer langen Zugfeder 108, deren nicht dargestelltes linkes Ende am Rahmengestell der Einrichtung befestigt ist. Diese Feder zieht die   Kulisse 97    gegen den Anschlagstift 99 des verschwenkbaren Hebels 70. Auf dem Hebel 70 ist noch eine nach oben ragende, rohrartige   lIülse    100 angebracht, in welcher ein mit einer Rolle   101    versehener Stab 102   längs-    verschiebbar und in beliebiger Höhe arretierbar ist.

   Ferner befindet sich an den Säulen 2 und 4 des Rahmengestelles eine Querstrebe 103 mit einem Lager   104    für eine als schiefe Ebene wirkende, dreieckige Platte   105.   



   Bewegt sich in Fig. 4 der Wagen mit den Trägern 32 bis   34    waagrecht nach rechts, so gelangt die Rolle   101    auf die schiefe Ebene der Platte 105 und verschwenkt den Hebel 70 mit den daran befindlichen Gummiwalzen   65    usw. nach oben, zum Zwecke, am Ende der iStreichmassagebewegung diese Walzen vom Körper der zu massierenden Person abzuheben. Hierbei gleitet der Stift   99    der Peripherie der Kulisse 97 entlang nach oben und kommt in eine Rast   IOC    derselben zu liegen, das heisst die   Walzen 65,    66 (in Fig. 4 sind wegen   Platzmangels    weitere Walzen weggelassen) bleiben bei der nunmehr nach links gehenden Bewegung des Wagens abgehoben.



  Erst gegen Ende der durch einen Pfeil an  gedeuteten    Linksbewegung stosst die Kulisse 97 mit ihrem Stift 107 gegen einen als Stange ausgebildeten, im   Rahmengestell unverrück-      baren Ansehlag    109 und bewirkt dadurch eine Verschwenkung der Kulisse 97 um deren Drehpunkt 98, so dass der Stift   99    die Rast ;   106    der Kulisse 97 verlässt und der   Schwenk-    hebel 70 mitsamt den an ihm befindlichen Walzen nach unten fällt. Nunmehr kann bei   Bewegungsumkehr    des Wagens die   Streich-    massage gegen das Herz der zu behandelnden Person wiedere fortgesetzt werden.



   In Fig.   1    und 2 sind an der Quertraverse 5 zwischen den Säulenträgern   1 imd    3 des   Rah-    mengestelles noch zwei Rollen 110 und   111    gelagert, über welche zwei Zugorgane 112 geleitet sind, welche einerends an einem zwei Augen aufweisenden Träger 113 befestigt sind. Dieser Träger ist an dem Tragarm   32    angebracht (Fig.   1,      2i).    Die andern Enden der genannten beiden Zugorgane sind   zweck-    mässig mit nicht dargestellten Riemenschlaufen versehen, welche an den Knöcheln der   Fussgelenke    der auf der Liegeunterlage liegenden Person befestigt werden.

   Wird der Schlitten motorisch hin und her bewegt, so werden die Beine dieser Person abwechslungsweise in die Höhe gezogen und wieder gestreckt, wobei sie in der Streeklage auf die Liegeunterlage zu liegen kommen. Solche Rollen können selbstverständlich auch an der andern Seite des Rahmengestelles, zum Beispiel an der Quertraverse 7, gelagert werden. Die über diese Rollen geführten   Zug-    organe wären dann einerends wieder mit dem Wagen zu verbinden, während die andern zu Schlaufen ausgebildeten Enden mit den Handgelenken der auf der Liegeunterlage liegenclen Person derart zu verbinden wären, dass bei Hin-und Herbewegung des Wagens deren Arme abwechslungsweise in die Hohe   geho-    ben und wieder nach abwärts bewegt würden.



  Sollen die Arme zum Beispiel seitwärts nach oben verschwenkt und wieder nach unten bewegt werden, so wären auf jeder Seite des Rahmengestelles, das heisst der   Seitentraver-    sen 6 und 8   unweit    der Quertraverse 7, zwei im rechten Winkel zueinander stehende Rollen anzuordnen, um auch solche mechanisch  gymnastischen    Bewegungen auszuführen. Auf der Zeichnung sind diese naheliegenden Varianten nicht dargestellt.



   Die Liegeunterlage könnte anstatt unter dem Wagen mit den Massageapparaten auch über demselben angeordnet sein, in   wel-    chem Falle die einzelnen Apparaturen mittels Greiferarmen von der Seite her über die Liegeunterlage eingeschwenkt würden.



   Ferner kann die Liegeunterlage auch   räum-    lich getrennt vom Rahmengestell angeordnet sein, wobei die   Verbindnng    zwischen Liegeunterlage und Rahmengestell jeweils durch eine jederzeit lösbare Kupplung zwischen diesen beiden Objekten hergestellt würde.

   Hierbei könnten Liegeunterlage und Rahmengestell in der Längsrichtung auch zueinander versetzt angeordnet sein in der Weise, dass zum Beispiel die Walzen, welche in dem beschriebenen Beispiel vorzugsweise für die   Streichmassage    des   Rüekens    der zu behandelnden Person dienen, dann auch zur Ausübung einer   Streich-    massage für die Beine derselben dienen   konn-    ten, ohne dass die Liegeunterlage   15    von ihrer Unterlage   12    hinweg zu weit ausgezogen werden müsste.



   Ebenso kann die fahrbare Liegeunterlage 15 motorisch hin und her hewegbar, mit ge   steuerter Bewegungsbegrenzung, ausgeführt    sein, während umgekehrt das Rahmengestell mit den   Massagegcräten keinen motorisch hin    und her bewegbaren Wagen aufzuweisen   hrauchte.    Die fahrbare Unterlage 15 müsste in diesem   Falle unabhängig von ihrer Höhen-      einstelllmgsmöglichkeit    mittels des Handrades   19    abwechslungsweise während seiner Bewegung nach links nach oben gehoben und während seiner Bewegung nach rechts wieder gesenkt werden zwecks Abhebung der Walzen vom Körper der zu   massierenden    Person bei Durchführung einer   zweekentsprechenden      Streichmassage.

   Zufolge    des Gewichtes der auf der Liegeunterlage liegenden Person müsste diesem Umstand selbstverständlieh durch eine besonders solide Bauart   konstruk-    tiv Rechnung getragen werden.



   Die Walzen   65    bis 68 könnten statt ge   nau zylindrisch auch als sogenannte Punkt-    roller ausgebildet sein, und die   vorspingenden    Punkte könnten wieder zu Saugnäpfen ausgestaltet sein.



   Die Liegeunterlage 15 kann auch in der Längsmitte quer geteilt und die beiden Teile durch Seharniere miteinander verbunden sein, wobei der nach oben aufklappbare Teil mittels Zugorganen mit   dem Wagen im Rahmen-    gestell. verbunden ist zwecks Durchführung von   Rumpfbeuge-und    Rumpfstreckbewegungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur mechanischen Massage und zum Antrieb gymnastischer Bewegungen einer Person, gekennzeichnet durch eine in der Höhe verstellbare, auf Rollen horizontal hin und her bewegliche sowie bezüglich letz terer Bewegung arretierbare Liegeunterlage in einem fahrbaren Traggestell sowie einen in letzterem befindlichen, motorisch mit verän- derbarer Amplitude hin und her bewegbaren Wagen und an letzterem angeordneten Mitteln für die Massage des Körpers sowie für die gymnastische Betätigung der Arme und Beine.
    UNTEBANiSPRÜCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegeunterlage mittels Parallelogrammgestänge in der Hoche einstellbar eingerichtet ist, und zwar mittels einer schwenkbar an dem Fahrge- stell gelagerten Gewindespindel, deren Mutter verschwenkbar an einer von der Liegeunterlage zum Fahrgestell schräg verlaufenden Stange angebracht ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Rollen der Liegeunterlage an den Längsseiten derselben auf Führungsbolzen angebracht sind und in zwei seitlichen Winkelschienen an einem nicht fahrbaren Teil laufen, welch letztere Schienen einen Längsschlitz aufweisen, durch welche Schlitze die Führungsbolzen der Rollen hindurchtreten und von welchen Bolzen einer an seinem Ende mit Gewinde versehen ist, auf welches ein Handhebel aufgeschraubt ist, durch dessen Anziehen in der gewünschten Stellung der Liegeunterlage die Rolle gegen die Winkelsehiene gepresst wird, womit die Liegeunterlage mit dem nicht fahrbaren Teil gekuppelt ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der hin und her bewegbare Wagen einen gelenkig auf-und niederschwenkbaren Hebel aufweist, der als Träger einer Anzahl Gummiwalzen ausgebildet ist, die derart gelenkig angeordnet sind, dass sie durch ihr Eigengewicht nach unten hängen.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der verschwenkbare Hebel T-formig und sein Querbalken rohrartig ausgebildet ist sowie dass an diesem rohrartigen Querbalken beiderends zwei Bügel verschwenkbar gelagert sind, deren beide Enden je eine in der Höhe einstellbare der verschwenkbaren Gummiwalzen tragen, wobei somit vier Walzen vorhanden sind.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Gummiwalzen tragende Hebel zusätzlich durch Federkraft nach abwärts gedrüekt wird.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hin-lmd Herbewegung des Wagens durch einen von einem Polumschalter beeinflussten Motor erfolgt, wobei sowohl die Weglänge als auch Anfang und Ende des Weges durch längsverstellbare Anschläge regulierbar sind, welche auf einen in zwei Stellungen fixierbaren Hebel des Polumschalters wirken.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen als Bestandteil des Rahmengestelles auf vier Rollen läuft, von denen je zwei durch Achsen miteinander verbunden sind, und dass eine Achse mit einem Zalznrad versehen ist, welches in eine Zahnstange eingreift, welche unabhängig voneinander in Nuten längsverstellbare Anschläge aufweist, zwischen welchen Anschlägen der in zwei Stellungen fixierbare Hebel des Polumschalters angeordnet ist.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche ein Abheben der Walzen von ihrer Unterlage am Ende ihrer in der einen Richtung erfolgenden Bewegung gestatten und dass die rück- läufige Bewegung der Walzen in abgehobenem Zustande von der Unterlage stattfindet, wobei die Walzen erst am Ende dieser Bewegung von einem Auslösemechanismus wieder nach unten verschwenkt werden.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Schwenkhebel für die Gummiwalzen eine in ihrer Höhe verstellbare, nach oben ragende Rolle angebracht und dass zwischen zwei Säulen des Rahmengestelles eine als schiefe Ebene wirkende Platte befestigt ist, über welche die hohenmässig eingestellte Rolle am einen Ende der Bewegung des Wagens nach oben gleitet, so dass durch diese Bewegung die Gummiwalzen von ihrer Unterlage abgehoben werden, und dass ferner am Wagen eine Kulisse mit Rast angeordnet ist, in welche ein am Schwenkhebel befindlicher Anschlagstift in ständigem Kontakt mit der Kulisse beim Abheben der Walzen von ihrer Unterlage schlussendlich einschnappt, so dass bei der nunmehr folgenden Rückwärtsbewegung des Wagens die Gummiwalzen in der abgehobenen Hochlage verbleiben.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3,8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse am Wagen drehbar befestigt ist und unter Wirkung einer Zugfeder steht, mit welcher sie gegen den Anschlagstift des Schwenkhebels gedrüekt wird und dass ferner eine axial verstell-und fixierbare Auslösestange am fahrbaren Gestell angeordnet ist, gegen deren Kopf die Kulisse am Ende der Rückwärtsbewegung des Wagens anstosst, wodurch dieselbe versehwenkt wird und den Anschlagstift des Schwenk- hebels aus der Rast der Kulisse herausbewegt, so dass derselbe nebst den an ihm befindlichen Gummiwalzen nach unten bewegt wird,
    während die Kulisse unter dem Einfluss der Zugfeder wieder in ihre Normallage zurüek- schwenkt.
    11. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen o, 5,8,9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Schwenkhebel ein Anschlagstift vorgesehen ist, welcher in eine am Wagen angebrachte, unten geschlossene Kulisse eingreift und das Herunterschwenken der Gummiwalzen nach unten begrenzt.
    12. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmengestell, und zwar an der obern Partie desselben, Rollen gelagert sind, über welche flexible Organe geleitet sind, deren je eines Ende an Tei] en des fahrbaren Wagens befestigt sind und deren je anderes Ende mittels Schlaufen mit je einem gelenkigen Glied dor auf der Liegeunterlage liegenden Person verbunden zu werden bestimmt ist, zum Zwecke, dass bei Hinund Herbewegung des Wagens Gliedmassen der betreffenden Person abweehslungsweise mechanisch nach oben bewegt und wieder gestreekt werden.
    13. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegeunterlage in der Längsmitte quer geteiit und die Teile mit aufklappbaren Scharnieren verbunden sind, wobei ein Teil der Unterlage an seinem Ende mittels Zugorganen mit dem Wagen im Rahmengestell verbunden ist, derart, dass bei Hin-und Herbewegung des Wagens dieser Teil der Liegeunterlage auf-und niederklappt.
CH303825D 1952-03-18 1952-03-18 Einrichtung zur mechanischen Massage und zum Antrieb gymnastischer Bewegungen einer Person. CH303825A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5582582A (en) * 1995-05-15 1996-12-10 Chapman; Nicki C. Back massaging mechanism

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5582582A (en) * 1995-05-15 1996-12-10 Chapman; Nicki C. Back massaging mechanism

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