CH303825A - Einrichtung zur mechanischen Massage und zum Antrieb gymnastischer Bewegungen einer Person. - Google Patents
Einrichtung zur mechanischen Massage und zum Antrieb gymnastischer Bewegungen einer Person.Info
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Description
Einrichtung zur mechanischen Massage und zum Antrieb gymnastischer
Bewegungen einer Person.
Liegetisehe in unveränderlicher EIöhe zur meehanisehen Ausübung von Massagen sind bereits bekannt, desgleichen auch Walzen zur Ausübung von Streichmassagen. Auch ist es bekannt, für die Betätigung derartiger Mas sagegeräte einen motorischen Antrieb zu verwenden. Diese Massagegeräte haben bei den bekannten Apparaten einen untersehiedliehen Verwendungszweck. Zur Loekerung der Muskeln werden in der Regel Vibrations-Massageapparate verwendet, welche indessen auf die bessere Bewegliehkeit des Patienten nicht immer den gewünschten Einfluss und Erfolg haben.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Einrichtung zur mechanischen Massage und zum. Antrieb gymnastischer Bewegun- gen einer Person, welche Einrichtung sich atiszeichnet dureh eine in der Höhe verstellbare, auf Rollen horizontal hin und her bewegliche sowie bezüglich letzterer Bewegung arretierbare Liegeunterlage in einem fahr baren Traggestell sowie einen in letzterem befindlichen, motorisch mit veränderbarer Amplitude hin und her bewegbaren Wagen und in letzterem angeordneten Mitteln für die Massage des Körpers sowie für die gym nastische Betätigung der Arme und Beine.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 die Seitenansicht der Einrichtung,
Fig. 2 die Draufsicht mit weggelassenen Teilen (die Abmessungen einzelner Stücke entsprechen der Fig. 1 zum'Teil nicht),
Fig. 3 eine automatische Umschaltung für einen im Rahmengestell angeordneten Schlit- ten für die Hin-und Herbewegung desselben,
Fig. 4 eine Abhebevorrichtung für die die Ausführung einer Streichmassage ermögli- chenden Walzen,
Fig. 5 die Seitenansicht eines Teils einer horizontal fahrbaren Liegeunterlage,
Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie A-A in Fig. 5 und
Fig. 7 den rechten Teil von Fig.
6 in grö- sserem Massstab.
In den Figuren bedeuten 1, 2, 3,4 vier Säulen eines Rahmengestelles, welches durch Seiten-vmd Quertraversen 5, 6,7,8,9 und weitere aus der Zeichnung nicht ersichtliche Verbindungsstüeke zusammengehalten wird.
Das Rahmengestell ist fahrbar ausgebildet und zu diesem Zweek mit vier verschwenkbaren Fussrollen versehen, von welchen zwei, mit 10 und 11 bezeichnet, aus Fig. 1 ersichtlich sind. Diese Fussrollen sind an den senkrechten Säulen 1, 2,3,4 angebracht. 12 ist eine brettartige Unterlage, welche mittels vier parallel zueinander angeordneter und an ihren Enden gelenkig ausgebildeter Stangen, von welchen zwei, 13 und 14, in Fig. 1 er sichtlich sind, mit dem Rahmengestell verbunden ist, derart, dass diese Unterlage in der Höhe verstellbar ist. Über der brettarti gen Unterlage 12 ist eine horizontal fahrbare Liegeunterlage angebracht, welche mit 15 bezeichnet ist.
Auf diese Liegeunterlage kommt eine Matratze zu liegen für die zu behandelnde Person. Mit 16 ist eine U-för- mige Schiene bezeichnet, welche die beiden hintern Tragsäulen 2 und 4 verbindet und an welche in der Längsmitte derselben ein Support 17 mit einem Führungsgelenk 18 angebracht ist zur Führung einer mit einem Handrad 19 versehenen Schraubspindel 21, welch letztere in eine gelenkig mit der Stange 14 in Verbindung stehende Schraubenmutter 20 eingreift. Die fahrbare Liegeunterlage 15 ist an ihren Längsseiten mit vier Laufrollen 22 (Fig. 1 und 7) ausgerüstet.
Diese Rollen laufen auf an der Unterlage 12 befestigten, im Querschnitt winkelförmig ausgebildeten Führungsschienen 23 (Fig. 6 und 7). Die Schienen 23 haben einenLängsschlitz 24. Die Rollen 22 sind auf Zapfen 25 drehbar gela gert, welch letztere in die fahrbare Unterlage 15 eingeschraubt sind. Einer dieser Rollenzapfen 25 passiert den Längsschlitz 24 und weist an seinem über die Führungsschiene 23 hinausragenden Ende 26 ein Schraubenge- winde auf, auf welches ein Handhebel 27 aufgeschraubt ist.
Ist der Handhebel lose auf dem Gewinde 26, so kann die fahrbare Liegeunterlage 15 innerhalb der durch die Länge des Längsschlitzes 24 vorgeschriebenen, be grenzten Horizontalbahn frei hin und her bewegt werden. Ist der Handhebel 27 fest angezogen, so ist damit jede Längsbewegungs moglichkeit der Liegeunterlage 15 zur Brettunterlage 12 ausgeschlossen. Die fahrbare Liegeunterlage 15 ist darin also arretiert. Sie kann aber mittels des Handrades 19 der Schraubenspindel 21 in der Hoche noch jederzeit verstellt werden, welche Verstelleinrichtung so konstruiert ist, dass eine selbsttätige ITöhenverstelllmg ausgeschlossen ist.
Diese Höhenverstellung in der Richtung nach unten erfolgt, wenn die zu behandelnde Person sich auf die Liegeunterlage begibt oder wenn sie sie nach durchgeführter Massage verlässt.
Sie erfolgt nach oben, wenn die auf der Liegeunterlage befindliche Person mit den vorgesehenen Massageapparaten in Kontakt gebracht werden soll.
Die Längstraversen 6 und 8 des Rahmengestelles sind als Führungssehienen profiliert ausgebildet für vier darauf laufende, mit ihren Lagern untereinander starr verbun- denen Rollen 28, 29,30,31. Die Rollenlager sind durch Tragarme 32, 33 und letztere wieder durch eine Tragplatte 34 verbunden.
Die Teile 28 bis 34 bilden zusammen einen horizontal hin und her fahrbaren Wagen.
Ein zweiter, an den Tragarmen 32,33 angebrachter Träger ist mit 35 bezeichnet, welcher ebenfalls noch einen Teil dieses Wagens bildet (Fig. 1).
Zur Ausführung einer Streiehmassage sind nun mit 65,66, 67 und 68 bezeichnete Gummiwalzen an einem um ein Gelenk 69 verschwenkbaren T-formigen Hebel 70 angeordnet. Das Gelenk 69 ist mit der Tragplatte 34 verbunden. Die Walzen 65 bis 68 sind einzeln in Gelenken 71 und 72 verschwenkbar angeord- net und sie besitzen vertikal einstellbare und arretierbare Zapfen 73, 74 in den Enden um einen rohrartigen Balken 77 des Teils 70 verschwenkbarer Bügel 75 und 76. Die Walzen werden durch ihr Eigengewicht in der hängenden, gezeichneten Lage gehalten.
Zur Er höhung des Anpressdruekes der Walzen auf den Körper ist zusätzlich eine Feder 78 vorgesehen, deren eines Ende am Teil 34 und deren anderes Ende am Hebel 70 angebracht ist.
Für die Hin-und Herbewegung des Wagens 28 bis 315 ruld damit auch des Hebels 70 mit den Gummiwalzen ist ein zweiter, auf dem Teil 35 befestigter Motor 79 vorgesehen, welcher eine Antriebsseheibe 80 aufweist, welch letztere mittels Riementriebes zu den lose auf Welle 86 befindlichen Riemenschei- ben 81 und 82 sowie mittels eines weiteren Riementriebes zur Riemenscheibe 83 überleitet. Letztere sitzt fest auf der Welle 87.
Anderends ist auf dieser Welle die Riemenscheibe 84 fest angeordnet, von welcher aus ein Riementrieb zu der fest auf der Welle 86 sitzenden Riemenseheibe 85 überleitet. Auf der Welle 86 sitzen die Rollen 28 und 30, auf der Welle 87 die Rollen 29 und 31 (Fig. 2).
Der Motor 79 ist nun mit einem auf der Zeichnung nicht speziell dargestellten, an sich bekannten Polumschalter versehen, durch den die Drehrichtung der Antriebswelle abwechs lungsweise geändert werden kann. Dies erfolgt zum Zwecke der Hin-und Herbewe- gung des Wagens 28 bis 35, wobei der Motor 79 diese Bewegungen mitmacht.
Zwischen den Verbindungstraversen 5 und 7 und in derselben Hoche wie diese ist eine Zahnstange 88 am Rahmengestell fest angebracht, mit welcher das auf der Welle 86 (Fig. 2) sitzende Zahnrad 89 in Eingriff steht. Diese Zahnstange 88 (vgl. Fig. 3) besitzt nun zwei längs der Stange verstellbare Anschläge 90 und 91, welche in Nuten 92 und 93 der Zahnstange fixierbar sind. Zwischen diesen beiden Anschlägen befindet sich ein Hebel 94 des Polumschalters, welcher bei jedesmaligem Auftreffen dieser Anschläge 90 oder 91 umgestellt wird und dadurch die Drehrichtung des Motors 79 ändert. Zufolge der Längsverstellbarkeit der Anschläge 90 und 91 kann nicht nur der Weg des Wagens, sondern können auch Anfang und Endpunkt dieses Weges je nach Bedürfnis eingestellt werden.
Bei der Ausführung von Streichmassagen auf den menschlichen Körper ist es nun vielfach üblich, die Massage nur in einer Rich- tung, nämlieh in der Richtung auf das Herz zu in Pbereinstimmlmg mit dem Blutkreislauf auszuführen statt einer blossen Vor-und Rückwärtsstreichmassage, wie sie durch die in Fig. 1 ersichtliche Apparatur ermöglieht wird. Vorgängig wäre aber noch zu erwähnen, dass an der Platte 34 eine Kulisse 95 (Fig. 4) befestigt ist, in welche ein Stift 96 des um die Achse 69 verschwenkbaren Hebels 70 eingreift, welche den Zweek hat, dass die Bewegung der Gummiwalzen nach unten begrenzt wird.
An dieser Platte 34 ist dann weiter ein Zapfen 98 befestigt, um welchen eine mit 97 bezeichnete Kulisse verschwenkbar angeordnet ist. Diese Kulisse steht unter Wirkung einer langen Zugfeder 108, deren nicht dargestelltes linkes Ende am Rahmengestell der Einrichtung befestigt ist. Diese Feder zieht die Kulisse 97 gegen den Anschlagstift 99 des verschwenkbaren Hebels 70. Auf dem Hebel 70 ist noch eine nach oben ragende, rohrartige lIülse 100 angebracht, in welcher ein mit einer Rolle 101 versehener Stab 102 längs- verschiebbar und in beliebiger Höhe arretierbar ist.
Ferner befindet sich an den Säulen 2 und 4 des Rahmengestelles eine Querstrebe 103 mit einem Lager 104 für eine als schiefe Ebene wirkende, dreieckige Platte 105.
Bewegt sich in Fig. 4 der Wagen mit den Trägern 32 bis 34 waagrecht nach rechts, so gelangt die Rolle 101 auf die schiefe Ebene der Platte 105 und verschwenkt den Hebel 70 mit den daran befindlichen Gummiwalzen 65 usw. nach oben, zum Zwecke, am Ende der iStreichmassagebewegung diese Walzen vom Körper der zu massierenden Person abzuheben. Hierbei gleitet der Stift 99 der Peripherie der Kulisse 97 entlang nach oben und kommt in eine Rast IOC derselben zu liegen, das heisst die Walzen 65, 66 (in Fig. 4 sind wegen Platzmangels weitere Walzen weggelassen) bleiben bei der nunmehr nach links gehenden Bewegung des Wagens abgehoben.
Erst gegen Ende der durch einen Pfeil an gedeuteten Linksbewegung stosst die Kulisse 97 mit ihrem Stift 107 gegen einen als Stange ausgebildeten, im Rahmengestell unverrück- baren Ansehlag 109 und bewirkt dadurch eine Verschwenkung der Kulisse 97 um deren Drehpunkt 98, so dass der Stift 99 die Rast ; 106 der Kulisse 97 verlässt und der Schwenk- hebel 70 mitsamt den an ihm befindlichen Walzen nach unten fällt. Nunmehr kann bei Bewegungsumkehr des Wagens die Streich- massage gegen das Herz der zu behandelnden Person wiedere fortgesetzt werden.
In Fig. 1 und 2 sind an der Quertraverse 5 zwischen den Säulenträgern 1 imd 3 des Rah- mengestelles noch zwei Rollen 110 und 111 gelagert, über welche zwei Zugorgane 112 geleitet sind, welche einerends an einem zwei Augen aufweisenden Träger 113 befestigt sind. Dieser Träger ist an dem Tragarm 32 angebracht (Fig. 1, 2i). Die andern Enden der genannten beiden Zugorgane sind zweck- mässig mit nicht dargestellten Riemenschlaufen versehen, welche an den Knöcheln der Fussgelenke der auf der Liegeunterlage liegenden Person befestigt werden.
Wird der Schlitten motorisch hin und her bewegt, so werden die Beine dieser Person abwechslungsweise in die Höhe gezogen und wieder gestreckt, wobei sie in der Streeklage auf die Liegeunterlage zu liegen kommen. Solche Rollen können selbstverständlich auch an der andern Seite des Rahmengestelles, zum Beispiel an der Quertraverse 7, gelagert werden. Die über diese Rollen geführten Zug- organe wären dann einerends wieder mit dem Wagen zu verbinden, während die andern zu Schlaufen ausgebildeten Enden mit den Handgelenken der auf der Liegeunterlage liegenclen Person derart zu verbinden wären, dass bei Hin-und Herbewegung des Wagens deren Arme abwechslungsweise in die Hohe geho- ben und wieder nach abwärts bewegt würden.
Sollen die Arme zum Beispiel seitwärts nach oben verschwenkt und wieder nach unten bewegt werden, so wären auf jeder Seite des Rahmengestelles, das heisst der Seitentraver- sen 6 und 8 unweit der Quertraverse 7, zwei im rechten Winkel zueinander stehende Rollen anzuordnen, um auch solche mechanisch gymnastischen Bewegungen auszuführen. Auf der Zeichnung sind diese naheliegenden Varianten nicht dargestellt.
Die Liegeunterlage könnte anstatt unter dem Wagen mit den Massageapparaten auch über demselben angeordnet sein, in wel- chem Falle die einzelnen Apparaturen mittels Greiferarmen von der Seite her über die Liegeunterlage eingeschwenkt würden.
Ferner kann die Liegeunterlage auch räum- lich getrennt vom Rahmengestell angeordnet sein, wobei die Verbindnng zwischen Liegeunterlage und Rahmengestell jeweils durch eine jederzeit lösbare Kupplung zwischen diesen beiden Objekten hergestellt würde.
Hierbei könnten Liegeunterlage und Rahmengestell in der Längsrichtung auch zueinander versetzt angeordnet sein in der Weise, dass zum Beispiel die Walzen, welche in dem beschriebenen Beispiel vorzugsweise für die Streichmassage des Rüekens der zu behandelnden Person dienen, dann auch zur Ausübung einer Streich- massage für die Beine derselben dienen konn- ten, ohne dass die Liegeunterlage 15 von ihrer Unterlage 12 hinweg zu weit ausgezogen werden müsste.
Ebenso kann die fahrbare Liegeunterlage 15 motorisch hin und her hewegbar, mit ge steuerter Bewegungsbegrenzung, ausgeführt sein, während umgekehrt das Rahmengestell mit den Massagegcräten keinen motorisch hin und her bewegbaren Wagen aufzuweisen hrauchte. Die fahrbare Unterlage 15 müsste in diesem Falle unabhängig von ihrer Höhen- einstelllmgsmöglichkeit mittels des Handrades 19 abwechslungsweise während seiner Bewegung nach links nach oben gehoben und während seiner Bewegung nach rechts wieder gesenkt werden zwecks Abhebung der Walzen vom Körper der zu massierenden Person bei Durchführung einer zweekentsprechenden Streichmassage.
Zufolge des Gewichtes der auf der Liegeunterlage liegenden Person müsste diesem Umstand selbstverständlieh durch eine besonders solide Bauart konstruk- tiv Rechnung getragen werden.
Die Walzen 65 bis 68 könnten statt ge nau zylindrisch auch als sogenannte Punkt- roller ausgebildet sein, und die vorspingenden Punkte könnten wieder zu Saugnäpfen ausgestaltet sein.
Die Liegeunterlage 15 kann auch in der Längsmitte quer geteilt und die beiden Teile durch Seharniere miteinander verbunden sein, wobei der nach oben aufklappbare Teil mittels Zugorganen mit dem Wagen im Rahmen- gestell. verbunden ist zwecks Durchführung von Rumpfbeuge-und Rumpfstreckbewegungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur mechanischen Massage und zum Antrieb gymnastischer Bewegungen einer Person, gekennzeichnet durch eine in der Höhe verstellbare, auf Rollen horizontal hin und her bewegliche sowie bezüglich letz terer Bewegung arretierbare Liegeunterlage in einem fahrbaren Traggestell sowie einen in letzterem befindlichen, motorisch mit verän- derbarer Amplitude hin und her bewegbaren Wagen und an letzterem angeordneten Mitteln für die Massage des Körpers sowie für die gymnastische Betätigung der Arme und Beine.UNTEBANiSPRÜCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegeunterlage mittels Parallelogrammgestänge in der Hoche einstellbar eingerichtet ist, und zwar mittels einer schwenkbar an dem Fahrge- stell gelagerten Gewindespindel, deren Mutter verschwenkbar an einer von der Liegeunterlage zum Fahrgestell schräg verlaufenden Stange angebracht ist.2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Rollen der Liegeunterlage an den Längsseiten derselben auf Führungsbolzen angebracht sind und in zwei seitlichen Winkelschienen an einem nicht fahrbaren Teil laufen, welch letztere Schienen einen Längsschlitz aufweisen, durch welche Schlitze die Führungsbolzen der Rollen hindurchtreten und von welchen Bolzen einer an seinem Ende mit Gewinde versehen ist, auf welches ein Handhebel aufgeschraubt ist, durch dessen Anziehen in der gewünschten Stellung der Liegeunterlage die Rolle gegen die Winkelsehiene gepresst wird, womit die Liegeunterlage mit dem nicht fahrbaren Teil gekuppelt ist.3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der hin und her bewegbare Wagen einen gelenkig auf-und niederschwenkbaren Hebel aufweist, der als Träger einer Anzahl Gummiwalzen ausgebildet ist, die derart gelenkig angeordnet sind, dass sie durch ihr Eigengewicht nach unten hängen.4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der verschwenkbare Hebel T-formig und sein Querbalken rohrartig ausgebildet ist sowie dass an diesem rohrartigen Querbalken beiderends zwei Bügel verschwenkbar gelagert sind, deren beide Enden je eine in der Höhe einstellbare der verschwenkbaren Gummiwalzen tragen, wobei somit vier Walzen vorhanden sind.5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Gummiwalzen tragende Hebel zusätzlich durch Federkraft nach abwärts gedrüekt wird.6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hin-lmd Herbewegung des Wagens durch einen von einem Polumschalter beeinflussten Motor erfolgt, wobei sowohl die Weglänge als auch Anfang und Ende des Weges durch längsverstellbare Anschläge regulierbar sind, welche auf einen in zwei Stellungen fixierbaren Hebel des Polumschalters wirken.7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen als Bestandteil des Rahmengestelles auf vier Rollen läuft, von denen je zwei durch Achsen miteinander verbunden sind, und dass eine Achse mit einem Zalznrad versehen ist, welches in eine Zahnstange eingreift, welche unabhängig voneinander in Nuten längsverstellbare Anschläge aufweist, zwischen welchen Anschlägen der in zwei Stellungen fixierbare Hebel des Polumschalters angeordnet ist.8. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche ein Abheben der Walzen von ihrer Unterlage am Ende ihrer in der einen Richtung erfolgenden Bewegung gestatten und dass die rück- läufige Bewegung der Walzen in abgehobenem Zustande von der Unterlage stattfindet, wobei die Walzen erst am Ende dieser Bewegung von einem Auslösemechanismus wieder nach unten verschwenkt werden.9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Schwenkhebel für die Gummiwalzen eine in ihrer Höhe verstellbare, nach oben ragende Rolle angebracht und dass zwischen zwei Säulen des Rahmengestelles eine als schiefe Ebene wirkende Platte befestigt ist, über welche die hohenmässig eingestellte Rolle am einen Ende der Bewegung des Wagens nach oben gleitet, so dass durch diese Bewegung die Gummiwalzen von ihrer Unterlage abgehoben werden, und dass ferner am Wagen eine Kulisse mit Rast angeordnet ist, in welche ein am Schwenkhebel befindlicher Anschlagstift in ständigem Kontakt mit der Kulisse beim Abheben der Walzen von ihrer Unterlage schlussendlich einschnappt, so dass bei der nunmehr folgenden Rückwärtsbewegung des Wagens die Gummiwalzen in der abgehobenen Hochlage verbleiben.10. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3,8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse am Wagen drehbar befestigt ist und unter Wirkung einer Zugfeder steht, mit welcher sie gegen den Anschlagstift des Schwenkhebels gedrüekt wird und dass ferner eine axial verstell-und fixierbare Auslösestange am fahrbaren Gestell angeordnet ist, gegen deren Kopf die Kulisse am Ende der Rückwärtsbewegung des Wagens anstosst, wodurch dieselbe versehwenkt wird und den Anschlagstift des Schwenk- hebels aus der Rast der Kulisse herausbewegt, so dass derselbe nebst den an ihm befindlichen Gummiwalzen nach unten bewegt wird,während die Kulisse unter dem Einfluss der Zugfeder wieder in ihre Normallage zurüek- schwenkt.11. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen o, 5,8,9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Schwenkhebel ein Anschlagstift vorgesehen ist, welcher in eine am Wagen angebrachte, unten geschlossene Kulisse eingreift und das Herunterschwenken der Gummiwalzen nach unten begrenzt.12. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmengestell, und zwar an der obern Partie desselben, Rollen gelagert sind, über welche flexible Organe geleitet sind, deren je eines Ende an Tei] en des fahrbaren Wagens befestigt sind und deren je anderes Ende mittels Schlaufen mit je einem gelenkigen Glied dor auf der Liegeunterlage liegenden Person verbunden zu werden bestimmt ist, zum Zwecke, dass bei Hinund Herbewegung des Wagens Gliedmassen der betreffenden Person abweehslungsweise mechanisch nach oben bewegt und wieder gestreekt werden.13. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegeunterlage in der Längsmitte quer geteiit und die Teile mit aufklappbaren Scharnieren verbunden sind, wobei ein Teil der Unterlage an seinem Ende mittels Zugorganen mit dem Wagen im Rahmengestell verbunden ist, derart, dass bei Hin-und Herbewegung des Wagens dieser Teil der Liegeunterlage auf-und niederklappt.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5582582A (en) * | 1995-05-15 | 1996-12-10 | Chapman; Nicki C. | Back massaging mechanism |
-
1952
- 1952-03-18 CH CH303825D patent/CH303825A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5582582A (en) * | 1995-05-15 | 1996-12-10 | Chapman; Nicki C. | Back massaging mechanism |
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