CH303948A - Seilstütze an Einseilschwebebahnen, mit nach den Seilneigungen sich einstellender Seil- und Fördermittelführung. - Google Patents

Seilstütze an Einseilschwebebahnen, mit nach den Seilneigungen sich einstellender Seil- und Fördermittelführung.

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CH303948A
CH303948A CH303948DA CH303948A CH 303948 A CH303948 A CH 303948A CH 303948D A CH303948D A CH 303948DA CH 303948 A CH303948 A CH 303948A
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CH
Switzerland
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rope
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Hunziker Franz
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Hunziker Franz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/04Devices for damping vibrations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description


  Seilstütze an Einseilschwebebahnen, mit nach den Seilneigungen sich einstellend r  Seil. und Fördermittelführung.    Bei der im Hauptpatent beschriebenen  Seilstütze an Einseilschwebebahnen kann die  Seil- und Fördermittelführung sich nach den  im Betrieb ändernden Seilneigungen selbst  tätig einstellen und beim Befahren durch     För-          dermittel    schwenken, um Stösse und Schwin  gungen zu verhüten. Dabei wird die Grösse  und Geschwindigkeit der Schwenkbewegung  durch eine Dämpfungs- und Rückführvor  richtung beschränkt und geregelt. Diese ist  eine das Schwenken der Führung abwechselnd  hemmende und treibende Federvorrichtung  mit Bremskatarakt.

   Für ruhiges Auffahren  des     Laufwerkes    mit Gehänge wird die Füh  ren g vom Seildruck in entsprechende Neigung  geschwenkt und muss beim Aufsetzen des       Laufwerkes    zur Stossverhütung leicht nach  geben, aber unverzüglich mit rasch steigen  der     Liraft    gehalten und zurückgeschwenkt  werden. Um verspätetes, plötzliches Kippen  der Führung mit Stoss und Seilschwingungen  beim Befahren ihrer zweiten Hälfte zu ver  hüten, muss sie von der Federvorrichtung aus  ihrer zum Auffahren geschwenkten Stellung  mit zunehmender Kraft in ihre Mittellage zu  riickgeführt werden, bevor das Fördermittel  die Stützenmitte, das heisst die Vertikalebene  durch die Schwenkachse der Führung, durch  fährt.

   Dem widerspricht die entgegengesetzt  wachsende Kraft der Feder der Dämpfungs  und Rückführvorrichtung nach Fig. 5 der       Zeichnung    des Hauptpatentes mit stärkstem    Druck in den Auflaufstellungen der Führung  und schwächstem in der Mittelstellung.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Weiter  entwicklung der Seilstütze an Einseilschwebe  bahnen mit nach den Seilneigungen sich ein  stellender Seil- und Fördermittelführung nach  dem Patentanspruch des Hauptpatentes in  dem Sinne, dass die Vorrichtung zur Dämp  fung der Schwenkbewegungen der sich ver  stellenden Führung und deren Rückführung  Mittel zur Regulierung der bewegenden  Kräfte aufweist, so dass eine kleinere bewe  gende Kraft in den Auffahrtsstellungen der  Führung vorhanden ist und eine maximale  Kraft im Bereich der Mittelstellung der Füh  rung.  



  Die Zeichnung zeigt schematisch ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung, und zwar:  Fig. 1 die Stütze mit Seil- und     Fördermit-          telführung    samt Federvorrichtung und Brems  katarakt als Dämpfungs- und Rückführvor  richtung für die Führung in Seitenansicht,  Fig. 1b die Ansicht des     Fördermittellauf-          werkes    auf der Führung unter dem äussersten  Joch (n') der letzteren, z.

   B. beim Auflauf  des Laufwerkes auf die Führung, in Bahn  richtung gesehen,  Fig. 2 die eine Stützenhälfte mit der be  treffenden Führung samt Teilen der     Dämp-          fungs-    und     Rückführvorrichtung,    in der  Bahnrichtung gesehen, mit Fahrzeug     in    der      Stützenmitte, Mast und Führungsschienen ge  schnitten,  Fig. 3 die Draufsicht zu Fig. 1, ohne     Dämp-          fungs-    und Rückführvorrichtung und ohne  Fahrzeug,  Fig. 4 die Federvorrichtung in Seiten  ansicht, gegen die Stütze gesellen, in grösse  rem Massstab,  Fig. 5 dasselbe im Aufriss, in Bahnrich  tung gesehen,  Fig.

   6 einen Längsschnitt durch die Feder  vorrichtung mit Federkraftregler, in der Mit  telstellung der Führung, in zur Bahn par  alleler     Vertikalebene,    und strichpunktiert den  Verbindungswinkelhebel u", ui in seiner gröss  ten Ausschlagstellung aufwärts,  Fig. 7 Diagramme der  -Federkraft am  Stellhebel des die Führung tragenden Waage  balkens.  



  Die Zeichnung zeigt für ein Trum des  endlosen Trag-Zug-Seils s (Fig. 1 bis 3) die  auf einem Waagebalken<I>T</I> des Querhauptes<I>b</I>  eines Stützenmastes a sitzende Seil.- und     För-          dermittelführung    mit der Vorrichtung (Fig. -i  bis 6) zur Dämpfung der Schwenkbewegun  gen der Führung beim Befahren durch ein  Fördermittel sowie zu ihrer Rückführung und  zur Regelung der Verstellkräfte. Wenn sich  kein Fördermittel auf der Führung befindet,  wird der Waagebalken T vom Seildruck des  auf den beiden Seilführungsscheiben e abge  stützten Seiltrumes in der jeweils mittleren  Neigung des auf- und des ablaufenden Seils  gehalten.

   Für leichte Beweglichkeit haben der  lange, leichte     Waagebalken    T mit der Seil  und Fördermittelführung geringe Massenträg  heit und die grossen, senkrechten Seilfüh  rungsscheiben e kleinen Achsabstand von der       Schwenkachse    ei     c,"    des Waagebalkens T.

    Dieser hat zwei Längsträger fi und f", mit den  Querverbindungen x,<I>x',</I>     z1,        z-.    und den Trä  gern der beiden Seilscheiben e mit festen Ach  sen, ferner einen verstrebten Mittelquerträ  ger t, durch den er auf dem Mastquerhaupt b  mittels der horizontalen Querachse in den       Stützpunkten        c=        c"    schwenkbar gelagert und  durch den verstellbaren Stützpunkt ei in die  Seilrichtung einstellbar ist. Statt der auf dem    Stützenmast a, b festen Tragachse mit Lagern  am Waagebalken sind auch zwei     all    letzterem  feste Tragzapfen mit Lagern auf dein Mast  möglich.

   Der     Waagebalken    T bildet mit der  an ihm festen, gebogenen Überführungsschiene       d    und den zwei an ihm durch die drei Joche<I>n</I>  und die beiden     Joche    n' angebrachten äussern  Führungsschienen hc" und hi." sowie den beiden  Seilscheiben e eine sturmsichere     Fördermittel-          bzw.    Seilführung. Die Schiene d und damit  die Rollen li und l" des     Fördermittellaufwer-          kes    befinden sieh bezüglich der Stütze ausser  halb des Seils, um sowohl die Seilführungs  scheiben e auf den Stützen als auch nicht ge  zeichnete Umkehrscheiben an den Bahnenden  befahren zu können. So ist.

   Pendelbetrieb mit  zwei Fahrzeugen und auch Umlaufbetrieb mit  mehr als zwei Fahrzeugen möglich. Wenn kein  Fahrzeug auf der Stütze ist, läuft das Seil  (Fig. 1 bis 3) innerhalb der Schiene d, in  bezug auf deren Lauffläolle vertieft über die  Scheiben e und in der     dazwischen    auf dein  Mittelquerträger t sitzenden Seilführung o,  während es beim Befahren der Überführungs  schiene d durch das Laufwerk samt der das  Fahrzeug mit dem Seil     verbindenden    Kupp  lung i darüber     hinweggehoben    wird.  



  Die Schienen<I>d</I> und     h.",    lt" sind so geformt  und an ihren Enden trichterartig auseinan  dergebogen, dass sie das an seiner Unterseite  zwischen der Kupplung i und dem Gehänge q  sattelförmige Laufwerk k (Fig. 1b) bei jeder  zulässigen Belastung und auch windschiefer  Einfahrstellung sicher aufnehmen und in  horizontaler Querlage über die Scheiben e  hinwegführen. Dabei sichern die Planken y  zentrischen Einlauf der Fahrzeugrollen li und  1" auf die Überführungsschiene d und der  Rolle     m    in die Führung<I>h.", h",</I> während die  Zungen     z.,    die Seilsenkung bei starker Über  lastung des Fahrzeuges begrenzen.

   Das an der  Seilkupplung<I>i</I> mit Laufwerk<I>k</I> allseitig pen  delbare Gehänge     q    mit quer zur Seilebene ein  stellbarem     Gegengewiclit    q' für lotrechte Mit.       telstellung    des Gehänges q hat unten eine zur  Seilmitte     kon.zentriseh    gebogene Kulisse p' für  das darin.     federnd    in der Mittellage gehaltene  Traggelenk p mit Kugellagern des Förder-      behälters g. Letzterer und das Gehänge q  können daher voneinander weitgehend unab  hängig querpendeln.

   Dies ermöglicht bei  windschiefem Auflauf des Fahrzeuges die  Horizontalstellung des von den Planken y zen  tral in seine Führung geleiteten Laufwerkes k  mit Schwenkung des Gehänges q in die verti  kale Seilebene, ohne den Förderbehälter g an  langem Hebelarm in seinem Schwerpunkt mit  reissen zu müssen. Diese Ausbildung erlaubt  das Befahren von Stützen auch bei bedeuten  dem Querwind, ohne weitere Führung.  



  Die Dämpfungs- und Rückführvorrich  tung des Balkens T mit der Seil- und     Förder-          mittelführung    für seine Schwenkbewegungen  besteht 1. aus einem aussen am Mast a ange  brachten, in beiden Bewegungsrichtungen des  Balkens mit zunehmender Schwenkgeschwin  digkeit progressiv bremsenden Ölkatarakt E  mit Hebelgestänge     h,    k", und 2. einer im Mast  stehend angeordneten, die Schwenkbewegun  gen des Balkens im Ausschwenksinn hemmen  gen und im andern Sinn treibenden Feder  vorrichtung, die am horizontalen Arm ui des  Winkelhebels u; u" angelenkt ist.

   Beide Vor  richtungen wirken auf den am Querträger t  des Balkens T festen Stellhebel t1, der in sei  ner     Mittelstellung    dem Mast entlang senkrecht  abwärts steht und unten einen zur     Schwenk-          nehse    des Balkens T parallelen     Gelenkzapfen     t' trägt. An diesem wirkt aussenseitig des He  bels t1 die Kataraktstange k"; innenseits trägt  der Zapfen eine Rolle t", die in einer Kulisse  des senkrechten Armes     u"    des Winkelhebels  ?,c; ua wirkt. Der Kulissenarm ua ist durch  eine nicht gezeichnete Blechglocke unten am  Stellhebel t verschalt.  



  Die Federvorrichtung hat eine Feder F  mit. der Federstange u und ein Federfüh  rungsrohr r, das mit seinem untern Teil am  hast     a    durch das Gelenk G" und den     Gelenk-          träger    I in der Höhen- und Seitenlage durch  Klemmen     a"    und     ss    einstellbar befestigt ist,  während der Winkelhebel ua-ui im Träger II  mittels der Gelenkachse G" gelagert und mit  tels des Trägers am Mast     a    durch Klemmen       c""    in der Höhe verstellbar ist.

   Oben hat das       Führungsrohr   <I>r</I> einen Bund<I>t",</I> unten zwei    Schlitze rs mit Traverse tu und zwei die Tra  verse tu     reit    dem Gelenkstück G" verbindende  Spannschrauben f' für die Feder F. Der Bund  to und die Traverse     t"    sind Anschläge für je  einen Federteller wo bzw. w" mit Gleitrohr ro  bzw. r", die bei der Bewegung der Federstange       u    abwechselnd ab- und aufwärts bewegt wer  den und die Feder F entweder von oben oder  unten     zusammendrücken,    während jeweils das  andere Gleitrohr     r"    bzw. r" als Federstütze  auf seinem Sitz t" bzw. to verbleibt (Fig. 6).

    Der obere Anschlag<I>v"</I> des Gleitrohres<I>r"</I> ist  der Stangenkopf mit Gelenkgabel (Fig. 5, 6),  der untere Anschlag vu des Gleitrohres r" ist  eine Scheibe mit Doppelmutter zum Einstel  len der Federvorspannung.  



  Beim Befahren der     Führung    durch ein  Fördermittel wird die am Anfang der Schwen  kung mit raschem Druckanstieg hemmende  und dann den verschwenkten Waagebalken  rückführende Kraft der Feder F durch den  sie übertragenden Winkelhebel ui     u"    infolge  Gleitens der Rolle t" in der Kulisse des He  belarmes     u;.    mit ändernder Hebelübersetzung  in die am Stellhebel t1 für jede Schwenkstel  lung nötige Kraft P verwandelt.

   Dabei erreicht  die Kraft. für die Mittelstellung des Waage  balkens den eingestellten Höchstwert und  wird für die Auf-     und    Ablaufstellungen um  so mehr abgeschwächt, je grösser seine     Ver-          schwenkung    ist, ähnlich wie die drei Dia  gramme (Fig.7) zeigen im Vergleich. zu der  nach der strichpunktierten Linie am Stell  hebel t1 sich ergebenden Kraft P', wenn die  Federkraft direkt übertragen würde, also  nicht vermittels eines Kulissenwinkelhebels.

    Die Kraftwirkung der Feder F am     Stellhebel          t,        ist    dem Bedürfnis     anpassbar    durch Ände  rung 1. der     Federvorspannung,    eventuell  durch Anordnung von zwei Federn ineinan  der, 2. des Hebelarmes R des     'Winkelhebel-          armes        ui,    und 3. des Abstandes<I>D</I> der Rolle     t'     von der Drehachse des Winkelhebels, Zur Ver  änderung von<I>D</I> ist der Kulissenhebel     u;=u.,     samt der Federstange in der Höhenlage durch  die Träger I und     II    am Mast     a    verstellbar.

    Weitere Anpassung ist durch Veränderung  des     Achsabstandes    der Seilscheiben e möglich,      ebenso durch andere Einstellung des Brems  kataraktes     K.    Dieser kann eine einfache oder  doppelt wirkende Ölpumpe mit Saug- und  Druckventilen und einem. Saugbehälter sein,  wie sie zum Beispiel für Motorfahrzeuge, be  sonders Personen- und Lastautos sowie Flug  zeuge für Stossdämpfer an den Laufradachsen  verwendet werden und stark verbreitet sind.  Sie wirken durch Energievernichtung durch  Drosselung des Drucköls im federbelasteten  Druckventil.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Seilstütze an Einseilschwebebahnen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Dämpfung der Schwenkbewegungen der beim Befahren durch ein Fördermittel sich :erstellenden Führung und zur Rückführung der verstellten Führung Mittel zur Regulie rung der bewegenden Kräfte aufweist, so dass diese von einem wählbaren Höchstwert im Bereich der Mittelstellung der Führung gegen deren Schwenkendlagen abnehmen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Seilstütze nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die bewegungs- regulierende Kraft durch einen Hebelmecha nismus mit einer beim Schwenken der Füh rung entsprechend ändernden Hebelüberset zung bewirkt wird. 2. Seilstütze nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Hebelmechanismus einen Kulis senhebel aufweist.
CH303948D 1949-10-28 1949-10-28 Seilstütze an Einseilschwebebahnen, mit nach den Seilneigungen sich einstellender Seil- und Fördermittelführung. CH303948A (de)

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CH272742T 1949-10-28

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