CH304069A - Dynamische Werkstoffprüfmaschine. - Google Patents

Dynamische Werkstoffprüfmaschine.

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CH304069A
CH304069A CH304069DA CH304069A CH 304069 A CH304069 A CH 304069A CH 304069D A CH304069D A CH 304069DA CH 304069 A CH304069 A CH 304069A
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CH
Switzerland
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spring
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testing machine
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Inventor
Gmbh Carl Schenck Ma Darmstadt
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Schenck Gmbh Carl
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    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/32Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces
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Description


  



  Dynamische   Werkstoffprafmaschine.   



   Die bisher übliehen   Dauerprüfmaschinen,    sogenannten Pulser, von denen Fig.   1    der Zeichnung ein Beispiel schematisch veran  sehaulicht,    besitzen eine Schwingfeder   1    zur   ttbertragung    wechselnder Lasten und eine Vorspannfeder   2    mit Einstellspindel 44 zum Aufbringen der Vorlast. Diese Feder greift unmittelbar an der   Belastungsachse    des Probestückes 3 an, das zwischen den Einspannköpfen 4 und   5    angeordnet ist. Am Pulser bezeiehnet ferner   6    den   Kraftmesser,    7 den Antriebsmotor mit den rotierenden Unwuchten   7'und      41    das Maschinenbett.

   Sobald das Probestück unter der wechselnden Last nachgibt und dabei in Längsrichtung verlaufende Hubbewegungen ausführt, erhält die Vorspannfeder eine zusätzliehe dynamische Be  anspruchung,    die sich ihrer statischen Beanspruchung überlagert. Damit diese Zusatzbeanspruchung gering bleibt, muss die Fe  derkonstante    der Vorspannfeder niedrig gewählt werden. Daraus ergeben sich sehr grosse Vorspannfedern ; denn ihr Volumen wächst   
V2 wie der Quotient-, wenn P die höchste auf-    c gebrachte Last und c die Federkonstante der Vorspannfeder bedeuten. Fast die halbe Masse der Vorspannfeder ist aber der schwingenden Masse am Vorspannkopf zuzurechnen. In  folgedessen    sinkt die Betriebsfrequenz des Pulsers erheblich, so dass man eine grössere Vorspannfeder benutzt.

   Grosse Eigenmasse der Vorspannfeder bringt ausserdem die Gefahr mit sich, dass transversale oder   longitu-    dinale   Eigenschwingungen    innerhalb der Vorspannfeder selbst auftreten. Durch bekannte Rechnung lässt sich nachweisen, dass Zug Druck-Pulser für mehr als 10 mm Hub und mehr als 1000   Lastspiele    in der Minute nicht mehr in der bisherigen   Pulserbauart    nach Fig.   1    ausgeführt werden können.



   Um aueh bei höheren   minutlichen    Last  spielzahlen    genügende Vorspannkräfte und grosse Hubbewegungen der   Probenstücke    zulassen zu können, schlägt die Erfindimg eine   Werkstoffprüfmaschine    vor, bei der die Vorspannfeder für die statische Vorlast vermittels eines Übertragungshebels an der Belastungsachse des Probestückes angreift.



   Auf der Zeichnung sind in den Fig. 2 bis 6 Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.



   In Fig. 2 ist schematiseh eine   Werkstoff-    prüfmaschine gezeigt, bei der zwischen die Vorspannfeder 2 und den Einspannkopf 5 des Probestückes 3 ein Übertragungshebel 10   ein-    geschaltet ist. Die Vorspannfeder 2 ist mit dem Hebel 10 gelenkig verbunden und wieder durch die Spindel 44 einstellbar. Bereits bei   einem Übersetzungsverhältnis von l    :   2    des Hebels 10 kann die Vorspannfeder für gleiche Wirkung die vierfache Federkonstante aufweisen. Die Wirkung der Eigeninasse reduziert sich dann durch das   Stbersetzlmgsver-    hältnis etwa auf den vierten Teil, und die Frequenz der Eigenschwingungen in der Feder steigt ungefähr auf das Doppelte.

   Das Volume, das die Vorspannfeder einnimmt,   ändertsich.durchdenÜbertragungshebel pz. nicht ; denn der Wert des Quotienten-, der    c der aufgespeicherten Energie entspricht, bleibt unverändert. Die Verbindung des Hebels 10 mit dem Einspannkopf 5 kann unmittelbar   gesehehen,    indem das obere Hebelende durch eine Stange 10'damit verbunden ist, oder mittelbar über die Schwingfeder 1, indem der Hebel 10 an der Stelle 42 in gelenkige   Verbindung    mit der Schwingmasse gebracht wird.



   Aus konstruktiven Erfordernissen oder Platzgründen bietet es in manchen Fällen Vorteile, an Stelle einer   Zug-Druck-Feder    als    s    Vorspannfeder Torsionsfedern zu verwenden, zum Beispiel gemäss Fig. 3 und 4   schrauben-    linienförmige Torsionsfedern 15, die wegen der Art ihrer Beanspruchung auch gewundene Biegefedern genannt werden. Solche Federn sind zweckmässigerweise derart mit   dem Ubertragungshebel    11 verbunden, dass die Achse der Torsionsfedern, wie bei einer   Mausefallenfeder,    mit der Schwingachse des Hebels zusammenfällt. Vorausgesetzt, dass die Torsionsfedern steif genug sind, kann der Hebel 11 ohne besonderen Drehpunkt über die Torsionsfedern selbst an deren   Einspann-    enden   15a    abgestützt sein.



   Die Fig.   5    und 6 geben in Seitenansicht bzw.   Achsenlängsschnitt    die Vorspanneinrichtung einer   Machine    mit zwei Torsionsvorspannfedern 24 und 25 wieder, die durch spanabhebende   Bearbeitung    aus dem Vollen gestaltet sind. Die beiden Torsionsfedern sind mit ihren Flanschen 33' bzw. 34' am ¯ber  tragungshebel    23 und mit den Flanschen 33 bzw. 34   an Widerlagerhebeln 27 bzw. 26    befestigt. Die Welle 28 zum Abstützen des Hebels 23 verläuft vorzugsweise in der gemeinsamen Torsionsachse der Federn   24    und 25. Wenn die Torsionsfedern steif genug sind, kann der Hebel 23 unmittelbar von den   Fe-    dern schwenkbar getragen werden, und eine Drehwelle 28 ist dann unnötig.

   Die freien Enden der Widerlagerhebel   26    und 27 sind mit der Einstellspindel   44    am Maschinenbett 41 mit Hilfe der Drehzapfen 30 bzw. 29 sowie eines Bügels 31 verbunden.



   Vorspannung lϯt sich bei den beschriebenen   Prüfmaschinen    gemäss den Fig. 2, bis 6 dadurch geben, dass die Vorspannfedern gespannt werden. Dies kann bei der   Prüf-      machine    nach Fig. 2 durch Verstellen der Spindel 44 oder, wenn sie fehlt, des Hebelfusspunktes   20,    oder beiden zugleich erzielt werden. Bei den Torsionsfedern gemäss Fig. 3 und 4   versehiebt    man die   vom Übertragungs-    hebel 11 abgewandten Federenden 15a.

   Bei der Einrichtung nach Fig. 5 und 6 können entweder die Spannflansehen 33 und 34 der Federn   24 und 25 vermittels    der Spindel 44 verdreht oder die äussern Federenden in Richtung der gemeinsamen   Federlängsachse    verstellt oder auch wieder beides vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Dynamische Werkstoffprüfmaschine zur gleichzeitigen Erzeugung sowohl statischer wie auch dynamiseher Beanspruchung an Probestiieken, dadurch gekennzeiclinet, dass die Vorspannfeder für die statische Vorlast vermittels eines i-bertragungshebels an der Belastungsachse des Probestüekes (3) angreift.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannfeder als Zug-Druck-Schraubenfeder (2) ausgebildet ist, die gelenkig am Übertragungshebel (10) angreift.
    2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannfeder als Torsionsfeder (15) ausgebildet ist, deren Achse mit der Drehachse des iYbertragungs- hebels (11) zusammenfällt.
    3. Machine naeh Patentansprueh, mit einer schraubenlinienformigen Torsionsfeder als Vorspannfeder, dadureh gekennzeichnet, dass die Torsionsfeder aus dem Vollen herausgearbeitet ist.
CH304069D 1951-09-01 1952-08-18 Dynamische Werkstoffprüfmaschine. CH304069A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE304069X 1951-09-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH304069A true CH304069A (de) 1954-12-31

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ID=6115430

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CH304069D CH304069A (de) 1951-09-01 1952-08-18 Dynamische Werkstoffprüfmaschine.

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