CH304145A - Anlassvorrichtung für eine Gasturbinenanlage. - Google Patents

Anlassvorrichtung für eine Gasturbinenanlage.

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CH304145A
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CH
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gas turbine
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auxiliary gas
auxiliary
turbine system
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/26Starting; Ignition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02C7/26Starting; Ignition
    • F02C7/268Starting drives for the rotor, acting directly on the rotor of the gas turbine to be started
    • F02C7/27Fluid drives

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Description


      Anlassvorrichtung        für        eine        Gasturbinenanlage.       Die Erfindung betrifft eine     Anlassvorrieh-          t.ung    für eine     Gasturbinenanlage.     



  Zum Anlassen einer     Gasturbinenanlage     wird heute in den meisten Fällen ein Elektro  motor verwendet. Ein solcher hat aber den  Nachteil, dass er von einer Stromquelle ab  hängig ist, was insbesondere bei Reservean  lagen die Bereitstellung einer unabhängigen  Stromquelle     (Diesel-Generator,    Batterie     usw.    )  notwendig macht, da es vorkommen kann, dass  im Zeitpunkt, -wo die     Gasturbinenanlage    an  gelassen werden soll,     kein    Strom aus dem  Hauptnetz zur Verfügung steht.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun  die Schaffung einer     Anlassvorrichtung,    wel  che von einer Quelle elektrischen Stromes un  abhängig ist. Die     Anlassvorrichtung    nach der  Erfindung ist gekennzeichnet durch eine       Hilfsgasturbinenanlage    zum Anlassen der       Hauptgasturbinenanlage    und eine zur Ver  brennung eines explosiven Gemisches geeig  nete Starteinrichtung, mit welcher die     Hilfs-          gasturbinenanlage    auf Drehzahl gebracht wer  den kann.  



  Die zur Verbrennung eines explosiven Ge  misches geeignete     Starteinrichtiuig    kann als  ein separater, mit der Hilfsgasturbine     gekup-          pelter    Patronenanlasser ausgebildet sein. Sie  kann aber auch einen Teil einer mit Gleich  volumenverbrennung arbeitenden Explosions  gasturbine bilden.  



  Wird ein separater Patronenanlasser ver  wendet, so kann die Hilfsgasturbine in zwei  Teilturbinen unterteilt sein, von denen die    eine Teilturbine mit der Hauptgasturbine und  die andere Teilturbine mit dem Patronenan  lasser     gekuppelt    sein kann.  



  Die Hilfsgasturbine und die Hauptgastur  bine können derart miteinander verbunden  sein, dass die     Expansion    eines Teils des Ge  fälles der Hilfsgasturbine zumindest in einem  Teil einer Stufe der Hauptgasturbine statt  finden kann.  



  Die Verwendung einer     Hilfsgasturbinen          anlage    in einer     Anlassvorrichtung    ist deshalb  besonders empfehlenswert, weil einerseits An  lassvorrichtungen     jeweils    nur kurzzeitig in  Betrieb sind und anderseits Gasturbinen bei  kurzzeitigem Betrieb mit bedeutend höheren  Temperaturen betrieben werden können als  im Dauerbetrieb. Für die Hilfsgasturbinen  anlage kann daher eine höhere Eintrittstem  peratur gewählt werden, so dass die Anlage  klein und billig wird.  



  In der Zeichnung sind als     Ausführungs-          beispiele.    des Erfindungsgegenstandes zwei       Anlassvorrichtungen    schematisch dargestellt.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 den Kompressor  der     Hauptgasturbinenanlage,    2 die Haupt  gasturbine, 3     deren        Brennkammer,    4 einen       Wärmeaustauscher    der     Hauptgasturbinenan-          lage,    5 den Kompressor der Hilfsgasturbinen  anlage, 6 die Hilfsgasturbine und 7 deren       Brennkammer.    In der Hilfsgasturbine 6 er  folgt nur ein Teil der Expansion, während  ein anderer Teil des Gefälles in einer nicht  gezeigten Düse der     Hauptgasturbine    2 expan  diert.

        Mit der Hilfsgasturbine 6 ist. ein durch  Verbrennung     eines    explosiven Gemisches an  getriebener Starter 8, ein sogenannter Patro  nenanlasser,\ mechanisch verbunden. Dieser  bringt     zunächst    die     Hilfsgasturbine    6 und den  mit dieser gekuppelten Kompressor 5 auf eine  Drehzahl,

   bei welcher nach Zünden in der       Brennkammer    7 ein selbständiger Betrieb  möglich     ist.    Durch Erhöhung der     Brennstoff-          zufuhr    der Brennkammer 7 wird die Dreh  zahl der     Hilfsgasturbinenanlage    weiter erhöht       und    ein Teil des Druckgefälles der Hilfsgas  turbinenanlage     wird    in einer speziell für die       Aufnahme    der Gase der     Hilfsgasturbinenan-          lage    ausgebildeten,     nicht    gezeigten Düse der  Hauptgasturbine verwertet,

   wodurch auch die       Hauptgasturbinenanlage    auf die Betriebs  drehzahl gebracht wird.  



  Nach beendetem     Anlassvorgang    kann die  Gasströmung     zwischen    der Hilfsgasturbine 6       und    der     Hauptgasturbine    2 durch das Ventil  9 unterbunden werden, und die noch vorhan  denen Abgase der Hilfsgasturbine 6 können  durch das Ventil 11 ins Freie geleitet werden.  



  In Abweichung von der in     Fig.    1 gezeig  ten     Anordnung    ist. nach     Fig.    2 die Hilfsgas  turbine     6a,    6b zweiteilig ausgeführt. Die Teil  turbine     6a    ist mit dem Kompressor 5 sowie  mit dem Starter 8 gekuppelt,     und    die Teil  turbine 6b ist mittels der Kupplung 10 lös  bar mit. der     Hauptgasturbine    2     verbunden.     Durch den Patronenanlasser 8 wird     mlnächst     die Teilturbine     6a    auf ihre Betriebsdrehzahl  gebracht.

   Mittels der Turbine 6b, in welcher  die Abgase der Teilturbine     6a.    weiter expan  dieren, wird dann auch die     Hauptgasturbi-          nenanlage    auf die Betriebsdrehzahl gebracht.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRU CH Anlassvorrichtung für eine G asturbinen- anlage, gekennzeichnet durch eine Hilfsgas turbinenanlage zum Anlassen der Hauptgas turbinenanlage und eine zur Verbrennung eines explosiven Gemisches geeignete Start einrichtung, mit welcher die Hilfsgasturbinen anlage auf Drehzahl gebracht werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlassvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die zur Ver brennung eines explosiven Gemisches geeig nete Starteinrichtung als ein separater, mit der Hilfsgasturbine gekuppelter Patronen anlasser ausgebildet ist.
    2. Anlassvorrichtung nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Ver brennung eines explosiven Gemisches geeig nete Starteinrichtung einen Teil einer mit Gleichvolumenverbrennung arbeitenden Ex plosionsgasturbine bildet. 3. Anlassvorrichtung nach Unteransprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsgas turbine in zwei Teilturbinen unterteilt ist., von denen die eine Teilturbine mit der Hauptgasturbine und die andere Teilturbine mit. dem Patronenanlasser gekuppelt ist.
    1. Anlassvorrichtung nach Patentanspriaeh, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsgastur bine und die Hauptgasturbine derart mitein ander verbunden sind, dass die Expansion eines Teils des Gefälles der Hilfsgasturbine zumindest in einem Teil einer Stufe der FIauptgasturbine stattfinden kann.
CH304145D 1952-09-15 1952-09-15 Anlassvorrichtung für eine Gasturbinenanlage. CH304145A (de)

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