CH304335A - Türschloss. - Google Patents
Türschloss.Info
- Publication number
- CH304335A CH304335A CH304335DA CH304335A CH 304335 A CH304335 A CH 304335A CH 304335D A CH304335D A CH 304335DA CH 304335 A CH304335 A CH 304335A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- bolt
- lock according
- dependent
- door
- lock
- Prior art date
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 4
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 13
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F5/00—Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
- E05F5/02—Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops
- E05F5/027—Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops with closing action
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Türschloss. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Türschloss mit-im Schlosskasten zwangläufig geführtem Riegel, der mit einem am Tür- anschlagrahmen ortsfest sitzenden Widerlager zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass es einen in jeder Lage aus dem Schloss- kasten gleich weit vorstehenden, in diesem von einer Offenlage in- eine Schliesslage querver schiebbar geführten Riegel aufweist,
der mit einem am ortsfesten Widerlager angeordneten Fangschlitz zusammenarbeitet, der quer zur Richtung jener Bewegung des Schlosskastens verläuft, die dieser von der Türe aus in deren Sehliessendbereich erhält, wobei das Wider- lager eine Wanddurchbrechung zum Ein führen des in der Offenlage befindlichen Rie gels in den Fangschlitz aufweist, und dass der Riegel mit einer Bremseinrichtung gekuppelt ist, das Ganze so,
dass im Endteil der Tür- schliessbewegung der Riegel vorerst bis zur erfolgten Einführung in den Fangschlitz an der Türschliessbewegung ohne Relativverschie bung gegenüber dem Schlitz in dessen Längs richtung teilnimmt, alsdann unter dem Füh rungsdruck der Sehlitzwandung zwangsmässig längs des Schlitzes unter Betätigung der Bremseinrichtung im Sinne des Bremsens verschoben wird und dabei am Ende der Tür- schliessbewegung in seine Sehliesslage gelangt.
Hierdurch wird ohne zusätzliche Einrichtun gen selbsttätig im Endteil der Schliessbewe gung der Tür eine Bremsung erreicht, so dass die Tür auch bei scharfem Zuwerfen geräusch los oder geräuscharm schliesst. Es steht nichts im Wege, wenn ein Selbstschliessen der Tür gewünscht wird, dieser eine Schliesseinrichtung zuzuordnen, welche die erforderliche, Schliess kraft auf die Tür überträgt. An eine solche Schliesseinrichtung sind jedoch keine weiteren Anforderungen zu stellen, wie sie, bei den bis her üblichen Türschliessern nötig waren,<B>um</B> die Türschliessbe-wegung im Endteil abzu-' bremsen, so dass eine einfache Schliessfeder allen Anforderungen genügt.
Die Bremseinrichtung kann beliebiger Art sein. Es kann z. B. eine pneumatische oder hydraulische Bremseinrichtung Verwendung finden. Die Verhältnisse können derart sein, dass der Riegel in seiner Sehliesslage so ge sperrt wird, dass er durch blosses Zurückbewe gen der Tür nicht in seine Offenlage- bewegt werden kann, sondern vorerst durch einen be sonderen Handgriff die Sperrung beseitigt werden muss. Es empfiehlt sieh, einen Riegel zu verwenden, der an einem im -Schlosskasten drehbar gelagerten Hebelarni sitzt, welcher mit einem Knickhebel direkt oder -indirekt ver bunden ist,
der seinerseits' am Schlosskasten drehbar gelagert ist. Die Verhältnisse können dann gewünschtenfalls so getroffen werden, dass der Knickhebel durch die zwangläufige überführung des Riegels in seine Schliess lage mindestens seine Strecklage erreicht und dadurch ein ungewolltes Zurückbewegen des Riegels in die Offenlage verhindert, bis er durch einen besonderen Eingriff wieder in eine vor der Strecklage befindliche Stellung gebracht wird.
Werden die Verhältnisse so getroffen, dass der Knickhebel in der Schliess lage des Riegels die Strecklage noch nicht er reicht hat, dann lässt sich, im Gegensatz hier zu, die Tür ohne weiteres unter Anwendung eines gewissen Druckes wieder öffnen.
Das erfindungsgemässe Türschloss kann so wohl bei Drehtüren, als auch bei Schiebetüren Verwendung finden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. <B>1</B> zeigt einen Grundriss; die Fig. 2 und<B>3</B> zeigen in grösserem Massstab einen Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. <B>1,</B> unter Weglassen der Türteile, und zwar zeigt die Fig. 2 die Offenlage, Fig. <B>3</B> die Schliesslage des Riegels; Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. <B>3.</B>
Wie aus Fig. <B>1</B> ersichtlich, ist an einer Drehtür<B>1</B> ein Schlosskasten 2 befestigt, aus dem ein Riegel<B>3</B> herausragt. Dieser ist in üblicher Weise radial zur Drehachse der Tür gelagert und arbeitet mit einem am Tür- anschlagrahmen 4 ortsfest sitzenden Wider- lager <B>5</B> zusammen, -wenn die Tür im Sinne des Pleils <B>6</B> in ihre Schliesslage bewegt wird.
Hierbei steht der Riegel<B>3</B> in jeder Lage gleich weit aus dem Schlosskasten 2 vor und arbeitet mit einem -senkrechten Fangschlitz<B>7,</B> siehe Fig. 2, des Widerlagers <B>5</B> zusammen, der quer zur Richtung derjenigen Bewegung des Ka stens 2 verläuft, die dieser von der Türe aus in deren Schliessendbereich erhält. Das Wider- lager <B>5</B> weist auf der dem Riegel zugekehrten Seite eine Wanddurchbrechung <B>8</B> zum Ein führen des in der Offenlage befindlichen Rie gels<B>3</B> in den Fangselilitz <B>7</B> auf.
Wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist, sitzt der Riegel<B>3</B> am freien Ende eines Hebel armes<B>9,</B> welcher an der in der Schliesslage dem Widerlager <B>5</B> zugekehrten Stirnwand<B>10</B> des Schlosskastens um eine zum Riegel<B>3</B> par allele Achse<B>11</B> drehbar gelagert ist.
Der Arm <B>9</B> weist in der in Fig. 2 dargestellten Riegel- offenlage im Endteil der Türschliessbewegung einen Winkel a gegenüber der Längsrichtung des Fangschlitzes<B>7</B> auf, welcher genügend von <B>900</B> abweicht, um automatisch ein Entlang- gleiten des Riegels längs der Wand 12 des Fangschlitzes<B>7</B> unter Überwindung der zwi schen den Teilen<B>3</B> und 12 auftretenden Rei bung zu gewährleisten, nachdem der Riegel durch die Öffnung<B>6</B> in den Fangschlitz<B>7</B> ge langt ist. Der Riegel<B>3</B> bewegt sich dann im Fangschlitz<B>7</B> zwangsmässig nach unten, wobei der Arm.<B>9</B> sieh entsprechend um seine Achse <B>11</B> dreht.
In der Stirnwand<B>10</B> des Schloss- kastens ist eine der Bewegungsbahn des Rie gels<B>3</B> entsprechend verlaufende Durehbre- chung <B>13</B> vorgesehen, durch welche der Riegel hindurchgeführt ist, der mittels der Achse<B>11</B> 7wangläufig im Schlosskasten geführt ist.
An dem Arm<B>9</B> ist nun mittels eines zum Riegel<B>3</B> parallelen Drehzapfens 14 das eine Ende eines Winkelhebels<B>15</B> angelenkt, dessen anderes Ende mittels eines ebenfalls zum Riegel<B>3</B> parallelen Drehzapfens<B>16</B> mit einer Lasche<B>17</B> verbunden ist, die ihrerseits mittels eines zum Riegel<B>3</B> parallelen Drehzapfens<B>18</B> am freien Ende einer Kolbenstange<B>19</B> ange- lenkt ist, deren anderes Ende an einem Kol ben 20 befestigt ist, der in einem pneumati- sehen Zylinder 21 läuft.
Die Kolbenstange <B>1.9</B> ist durch eine zentrale Öffnung eines auf den Zylinder 21 aufgesehraubten Deckels 22 hindurehgeführt und hierdurch axial zum Zylinder 21 geführt. Das untere Ende des Zy linders <B>9-1</B> ist durch einen Boden geschlossen und der Zylinder am Schlosskasten befestigt. Der Kolben 20 ist auf der dem Zylinderboden zugekehrten Seite mit einer Manschette<B>23</B> ver sehen, so dass bei der Abwärtsbewegung des Kolbens die im Zylinder 21 befindliche Luft verdichtet und- daher der Kolben gebremst wird.
Der Winkelhebel<B>15</B> ist ferner mit einem an der Stirnwand<B>10</B> mittels eines zum Riegel <B>3</B> parallelen Zapfens 24 drehbar gelagerten Lenker<B>25</B> gelenkig verbunden. Auf diese Weise ist der den Riegel<B>3</B> tragende lIebelarm <B>9</B> mittels des Winkelhebels<B>15,</B> welche durch den Lenker<B>25</B> geführt ist, und der Lasche <B>17</B> mit der Kolbenstange<B>19</B> der pneumatisehen Bremseinrichtung derart verbunden, dass bei der im Endteil der Türschliessbewegung dem .Riegel<B>3</B> auf.gezwungenen Abwärtsbewegung desselben zwangsmässig die Bremseinrichtung betätigt und daher die Tür elastisch aufge fangen wird.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist der Winkel hebel<B>15</B> vom Lenker<B>25</B> durch ein Distanzstück <B>26</B> getrennt, dessen Länge etwas grösser ist als die Dicke des Armes<B>9</B> und das beiderseits<B>je</B> einen Zapfen<B>27</B> bzw. <B>28</B> aufweist, wobei der Lenker<B>25</B> auf dem Zapfen<B>27</B> und der Win kelhebel<B>15</B> auf dem zu diesem Zapfen ko axialen Zapfen<B>28</B> läuft. Mittels des Zapfens 28 ist nun ferner der eine Arm<B>29</B> eines Knick hebels gelagert, dessen anderer Arm<B>30</B> auf einem Zapfen<B>31</B> gelagert ist, welcher am freien Ende eines mit dem andern Ende auf der Stirnwand <B>10</B> festsitzenden Rundbolzens <B>32</B> sitzt.
Dieser ist von einer Torsionssehrau- benfeder <B>33</B> umgeben, welche einerseits an der Stirnwand<B>10</B> verankert ist und anderseits mittels ihres Endes 34 über den Arm<B>30</B> greift, welcher mit dem Arm<B>29</B> mittels des Knick- hebelgelenkes <B>35</B> verbunden ist.
Der Schlosskasten ist, wie aus Fig. 4 er sichtlich, auf der Stirnwand<B>10</B> gegenüber liegenden Seite mittels eines abnehmbaren Deckels<B>36</B> verschlossen, der eine Durchbre- ehung aufweist, durch welche der am Arm <B>29</B> sitzende Schaft<B>37</B> eines auf der Aussenseite des Deckels<B>36</B> befindlichen Handgriffes<B>38</B> hindurchgeführt ist.
Die Deckeldurchbre- c#ung für den Schaft<B>37</B> ist derart gestaltet, dass sieh der Schaft<B>37</B> von der in Fig. 2 dar gestellten Offenlage in die in Fig. <B>3</B> darge stellte Schliesslage auf der durch die Knick- hebelführung vorbestimmten Bahn frei bewe gen kann.
Die Verhältnisse sind so getroffen, dass der Knickliebel in der in Fig. 2 darge stellten Olfenlage des Riegels last völlig zu sammengeklappt ist, in der in Fig. <B>3</B> darge stellten Schliesslage des Riegels jedoch gerade seine Strecklage-erreicht hat, in welcher der Riegel<B>3</B> gegen Zarückbewegen. daher gesperrt ist, so dass zum Entsperren des Riegels vorerst durch Anfassen des Handgriffes<B>38</B> der Knick hebel<B>29,
30</B> wieder in eine vor seiner Streck- Iage befindliche Stellung ausgeknickt werden muss, bevor die Tür aufgestossen werden kann. Durch dieses Aufstossen wird der Riegel<B>3</B> gegen die die Öffnung<B>8</B> aufweisende Wand des Widerlagers <B>5</B> gedrückt.
Dieser Führungs druck bewirkt ein Zurückdrehen des Armes<B>9</B> annähernd von der in Fig. <B>3</B> dargestellten Schliesslage aus in die in Fig. 2 dargestellte Offenlage, in welch letzterer der Riegel<B>3</B> wie der seine Ausgangslage erreicht hat, so dass er durch die, öffnung <B>8</B> aus dem Widerlager her- ausgelangen kann.
Während dieser Öffnungs bewegung ist zwangsmässig der Kolben 20 wie der in die in Fig. 2 dargestellte Höchstlage ge langt, so dass die Bremseinrichtung wieder die zur Einleitung eines neuen Bremsvorgan ges geeignete Ausgangslage aufweist.
Werd-en entgegen der Darstellung in der Zeichnung die Verhältnisse so getroffen, dass der Knickhebel<B>29, 30</B> in der Schliesslage des Riegels<B>3</B> die Strecklage noch nicht erreicht hat, dann- kann das von aussen bedienbare Glied in Form des Handgriffes <B>38</B> samt Schaft <B>37</B> entfallen, weil der Knickhebel in dieser Lage nicht sperrend gegenüber einer Zurück bewegung des Riegels<B>3</B> in seine Offenlage wirkt, so dass durch blosses Aufdrücken die Tür wieder geöffnet werden kann.
Da jedoch der Knickhebel<B>29, 30</B> vermöge der Stellfeder <B>33</B> mit einer gewissen vorbestimmten Kraft im Sinne des Pfeils<B>39</B> (Fig. <B>3)</B> in seine der Schliesslage des Riegels entsprechende End- lage gepresst wird"ist Gewähr dafür geboten, dass die Tür sich nicht durch zufällige geringe Kräfte von selbst öffnet, sondern es einer gewissen Druekkraft hierzu bedarf. Diese Verhältnisse sind z. B. für ein Türschloss ge eignet, welches für eine Ladentür bestimmt ist.
Umgekehrt können die Verhältnisse auch so getroffen werden, dass der Knickriebel <B>29,</B> <B>30</B> in der Schliesslage des Riegels<B>3</B> seine Tot- punktlage bereits etwas überschritten hat.
Da auch hier durch das Torsionsmoment der Stellfeder <B>33</B> im Sinne des Pleils <B>39</B> Gewähr dafür geboten ist, dass nicht durch zufällige Erschütterungen oder dergleichen der Knick hebel von selbst in eine vor der Strecklage be findliche Stellung gelangt, ist die, Sperrwir kung des Kniekhebels auch gegen ein gewalt sames Öffnen der Tür völlig gesichert, da ein solcher auf die Tür ausgeübter Druck die Ten denz hat, den Knickhebel noch weiter im Sinne der Überschreitung der Totpunktlage auszu- knicken, was durch eine starre Arretierung verhindert ist.
Diese Arretierung kann z. B. dadurch erfolgen, dass sieh der Schaft<B>37</B> des I-Iandgri-ffes <B>38</B> am entsprechenden Ende der Deckeldurchbrechung befindet oder z. B. auch dadurch, dass das Gelenk<B>35</B> des Knickhebels in dieser Lage einseitig blockiert ist.
Es ist natürlich ohne weiteres möglich, den Breniszylinder ausserhalb des eigentlichen Schlosskastens, anzuordnen, insbesondere kön nen die genannten Teile versehalt in einer entsprechenden Ausnehmung der Tür ange ordnet werden.
Wird an Stelle einer Drehtüre eine Schiebetüre vorgesehen, dann ist die Anord nung wieder so zu treffen, dass der am orts festen Widerlager angeordnete Fangschlitz für den Riegel quer zur Türbewegungsrichtung verläuft. Der in Fig. 2 dargestellte Bewe gungspfeil<B>6</B> gibt also die Verschiebungsrich tung der Schiebetür im Sinne des Schliessens an.
Um den Riegel<B>3</B> in der Offenlage gegen ungewolltes selbsttätiges Schliessen durch die Stellfeder <B>33</B> zu sichern, empfiehlt es sich, den Knickhebel<B>29, 30</B> in der Offenlage durch eine Sperrung zu sichern.
Zu diesem Zwecke kann der Lenker<B>25</B> so angeordnet sein, dass er in der Offenlage mit dem mit ihm gelenkig verb-Lmdenen Knickhebelarm<B>29</B> einen Tot- punktverschluss bildet, indem diese Teile in der Offenlage ihre Strecklage mindestens an nähernd erreichen, wie dies in Fig. 2 darge stellt ist, oder sogar überschritten haben.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Türschloss mit im Schlosskasten zwang- läufig geführtem Riegel, der mit einem am Türanschlagrahmen ortsfest sitzenden Wider- lager zusammenarbeitet, dadurch gekennzeiell- net, dass es einen in jeder Lage -aus dem Schlosskasten (2) gleich weit vorstehenden, in diesem von einer Offenlage in eine Schliesslage querverschiebbar geführten Riegel<B>(3)</B> auf weist,der mit einem am ortsfesten Widerlager <B>(5)</B> angeordneten Fangschlitz<B>(7)</B> zusammen arbeitet, der quer zur Richtung derjenigen Bewegung des Sehlosskastens verläuft, die dieser von der Türe aus in deren Schliessend- bereich erhält, wobei das Widerlager <B>(5)</B> eine Wanddurchbreehung <B>(8)</B> zum Einführen des in der Offenlage befindlichen Riegels<B>(3)</B> in den Fangschlitz<B>(7)</B> aufweist, und dass der Riegel<B>(3)</B> mit einer Bremseinrichtung ge kuppelt ist, das Ganze so,dass im Endteil der Türschliessbewegung der Riegel<B>(3)</B> vorerst bis zur erfolgten Einführung in den Fangsehlitz <B>(7)</B> an der Tür'schliessbewegung ohne Relativ verschiebung gegenüber dem Schlitz in dessen Längsrichtung teilnimmt, alsdann unter dem Führungsdruck der Schlitzwandung (12) zwangsmässig längs des Schlitzes<B>(7)</B> unter Betätigung der Bremseinrichtung im Sinne des Bremsens verschoben wird und dabei am Ende der Türchliessbewegung in seine Schliesslage gelangt.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel<B>(3)</B> an einem im Schlosskasten (2) um eine zu ihm par allele Achse<B>(11)</B> drehbar gelagerten Hebel arm<B>(9)</B> sitzt, welcher in der Riegeloffenlage bei in den Fangschlitz<B>(7)</B> eingeführtem Rie gel<B>(3)</B> einen derart von<B>900</B> abweichenden Winkel (a) zur Längsrichtung des Fang- -schlitzes <B>(7)</B> aufweist, dass er während äes Endteils der Schliessbewegung der Tür von selbst zwangsmässig in seine Schliesslage gelan gen kann.2. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel<B>(3)</B> durch eine seiner vorbestimmten Bewegungsbahn ent sprechend verlaufende Durchbrechung <B>(13)</B> der dem Widerlager <B>(5)</B> in der. Schliesslage der Tür zugekehrten Stirnwand<B>(10)</B> des Sehlosskastens (2) hindurchgeführt ist.<B>3.</B> Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremseinrielltung eine im Schlosskasten längsverschiebbar geführte, mit dem Riegel<B>(3)</B> gekuppelte Schubstange <B>(19)</B> aufweist, durch deren Längsverschie bung in der einen Richtung die Betätigung der Bremse im Sine des Bremsens erfolgt. 4. Schloss nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange<B>(19)</B> als Kolbenstange einer einen Bremszylinder (21) nebst Kolben (20) aufweisenden Bremsein- riehtung ausgebildet ist.<B>5.</B> Schloss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Breinseinricht-ang einen pneumatischen Bremszylinder (21) auf weist. <B>6.</B> Schloss nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der den Riegel<B>(3)</B> tra gende Hebelarm<B>(9)</B> mit der Bremseinrieh- tung gekuppelt ist.<B>7.</B> Schloss nach Unteransprüchen <B>3</B> und<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der den Riegel <B>(3)</B> tragende Hebelarm<B>(9)</B> mittels eines Win kelhebels<B>(15)</B> und einer Lasche<B>(17)</B> mit der Sehubstange <B>(19)</B> gelenkig verbunden ist. <B>8.</B> Schloss nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der den Riegel<B>(3)</B> tra gende Hebelarin <B>(9)</B> mit dem einen Arm<B>(29)</B> eines Knickhebels gekuppelt ist, dessen an derer Arm<B>(30)</B> am Schlosskasten (2) dreh bar gelagert ist.<B>9.</B> Schloss nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Kniekhebel <B>(29, 30)</B> in der Schliesslage des Riegels<B>(3)</B> eine vor der Strecklage befindliche relative -Schwenk stellung seiner beiden Arme<B>(29, 30)</B> aufweist, so dass die Entriegelting durch blosses Zu rückbewegen der Türe im öffnungssinne er folgen kann.<B>10.</B> Schloss nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Knickhebel <B>(29, 30)</B> in der Sehliesslage des Riegels seine Streck- Jage mindestens erreicht hat und einer seiner Arme mit einem von aussen bedienbaren Glied <B>(38)</B> versehen ist, durch dessen Betätigung der Knickhebel<B>(29, 30)</B> mindestens bis in eine vor der Strecklage befindliehe Lage 7urückbewegbar ist.<B>11.</B> Schloss nach ünteranspruch <B>7,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Winkelhebel <B>(15)</B> mit einem am Schlosskasten (2) drehbar gelagerten Lenker<B>(25)</B> gelenkig verbunden ist.<B>-</B> 12. Schloss nach Unteransprüchen<B>8</B> und<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Winkelhebel <B>(15),</B> der Knickliebel <B>(29, 30)</B> und der Lenker <B>(25)</B> koaxial gelenkig miteinander verbunden sind.<B>13.</B> Schloss nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, da# der Knickhebel<B>(29, 30)</B> -unter dem Einfluss einer Stellieder <B>(33)</B> steht, welche die Tendenz hat, in in die Schliesslage zu bewegen. 14. Schloss nach Unteranspruch<B>13,</B> da durch gekennzeichnet, dass die, Stellieder <B>(33)</B> an dein am Schlosskasten (2) gelagerten Knick hebelarm<B>(30)</B> angreift.<B>15.</B> Schloss nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Stellfeder <B>(33.)</B> als die Lagerachse<B>(32)</B> des zuletztgenannten Armes -umgebende Torsionsfeder ausgebildet ist. <B>16.</B> Schloss nach Unteranspruch<B>13,</B> da durch gekennzeichnet dass der Knickhebel<B>(29,</B> <B>30)</B> in der Offenlage gegen ein durch die Stellfeder zu bewirken versuchendes selbst tätiges Überführen in die Schliesslage gesichert ist.<B>17.</B> Schloss nach Unteransprüchen 12 und<B>16,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in der Offenlage des Riegels der Lenker<B>(25)</B> und der mit ihm gelenkig verbundene Knickhebelarm <B>(29)</B> ihre Strecklage mindestens annähernd erreicht haben und dadurch eine Sperrung gegen Überführen des Knickliebels von der Offen- in die Schliesslage durch die Stellfeder bilden. <B>18.</B> Schloss nach Patentanspruch, wie in der Zeichnung dargestellt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH304335T | 1954-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH304335A true CH304335A (de) | 1955-01-15 |
Family
ID=4492028
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH304335D CH304335A (de) | 1954-01-28 | 1954-01-28 | Türschloss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH304335A (de) |
Cited By (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1086584B (de) * | 1958-06-18 | 1960-08-04 | Erich Schweizer Fa | Tuerverschluss |
| DE1128324B (de) * | 1955-05-31 | 1962-04-19 | Ahrend Libra N V | Tuerverschluss mit einer unter Wirkung einer Kraftspeicherfeder stehenden Schwenkfalle |
| DE1184237B (de) * | 1963-07-27 | 1964-12-23 | Herwig Neveling | Tuerverschluss |
| US3309125A (en) * | 1964-09-22 | 1967-03-14 | Neveling Herwig | Automatic door lock |
| US4314722A (en) | 1979-08-10 | 1982-02-09 | Reliable Security Systems, Inc. | Timing apparatus for delaying opening of doors |
| US4324425A (en) | 1978-02-15 | 1982-04-13 | Logan Emanuel L | Point-of-egress control device for securing exit doors safely |
| US4328985A (en) | 1979-08-10 | 1982-05-11 | Reliable Security Systems, Inc. | Timing apparatus for delaying opening of doors |
| US4351552A (en) | 1979-03-20 | 1982-09-28 | Reliable Security Systems, Inc. | Emergency exit door latching and locking apparatus |
| US4354699A (en) | 1980-05-09 | 1982-10-19 | Reliable Security Systems, Inc. | Apparatus for delaying opening of doors |
| US4470625A (en) * | 1980-05-09 | 1984-09-11 | Reliable Security Systems | Emergency exit door latch with hydraulic and electronic delay |
| US4613176A (en) * | 1983-06-29 | 1986-09-23 | Reliable Security Systems, Inc. | Door latch mechanism |
| US10968664B2 (en) * | 2017-02-24 | 2021-04-06 | Schlage Lock Company Llc | Exit device systems and methods |
-
1954
- 1954-01-28 CH CH304335D patent/CH304335A/de unknown
Cited By (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1128324B (de) * | 1955-05-31 | 1962-04-19 | Ahrend Libra N V | Tuerverschluss mit einer unter Wirkung einer Kraftspeicherfeder stehenden Schwenkfalle |
| DE1086584B (de) * | 1958-06-18 | 1960-08-04 | Erich Schweizer Fa | Tuerverschluss |
| DE1184237B (de) * | 1963-07-27 | 1964-12-23 | Herwig Neveling | Tuerverschluss |
| US3309125A (en) * | 1964-09-22 | 1967-03-14 | Neveling Herwig | Automatic door lock |
| US4324425A (en) | 1978-02-15 | 1982-04-13 | Logan Emanuel L | Point-of-egress control device for securing exit doors safely |
| US4351552A (en) | 1979-03-20 | 1982-09-28 | Reliable Security Systems, Inc. | Emergency exit door latching and locking apparatus |
| US4328985A (en) | 1979-08-10 | 1982-05-11 | Reliable Security Systems, Inc. | Timing apparatus for delaying opening of doors |
| US4314722A (en) | 1979-08-10 | 1982-02-09 | Reliable Security Systems, Inc. | Timing apparatus for delaying opening of doors |
| US4354699A (en) | 1980-05-09 | 1982-10-19 | Reliable Security Systems, Inc. | Apparatus for delaying opening of doors |
| US4470625A (en) * | 1980-05-09 | 1984-09-11 | Reliable Security Systems | Emergency exit door latch with hydraulic and electronic delay |
| US4613176A (en) * | 1983-06-29 | 1986-09-23 | Reliable Security Systems, Inc. | Door latch mechanism |
| US10968664B2 (en) * | 2017-02-24 | 2021-04-06 | Schlage Lock Company Llc | Exit device systems and methods |
| US12448820B2 (en) | 2017-02-24 | 2025-10-21 | Schlage Lock Company Llc | Exit device systems and methods |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3605826C2 (de) | ||
| DE602006000674T2 (de) | Selbstverriegelnder Karabinerhaken | |
| DE3810066A1 (de) | Hydraulischer tuerschliesser | |
| CH304335A (de) | Türschloss. | |
| DE2507547A1 (de) | Verschlussmechanismus | |
| EP0280995A2 (de) | Verriegelbarer tragbarer Behalter, insbesondere Reisekoffer, Boardcase, Aktenkoffer oder dergleichen | |
| WO2014195463A1 (de) | Türschliesser für einen flügel einer tür oder eines fensters | |
| DE1708351A1 (de) | Tuerschliesser und -halter | |
| EP0215264A2 (de) | Türschliesser | |
| EP3034728B1 (de) | Öffnungsbegrenzereinrichtung | |
| DE1042403B (de) | Ausfahrbare Trittstufe | |
| EP1279783A1 (de) | Schliessvorrichtung | |
| DE2619031B1 (de) | Laengenveraenderlicher oberlenker | |
| EP3122966B1 (de) | Schaltschloss für riegelstange mit zeitverzögerung | |
| DE677178C (de) | Abzugseinrichtung an selbsttaetigen Feuerwaffen | |
| DE3638208A1 (de) | Oberirdischer tuerschliesser mit feststelleinrichtung | |
| DE3304305A1 (de) | Verschluss fuer falttore | |
| AT224494B (de) | Betätigungseinrichtung für Dreh-Kipp-Fenster, -Türen od. ähnl. Öffnungsverschlüsse | |
| DE682504C (de) | Tuerschloss mit senkrecht zur Tuerebene ausschwenkbarem Aussengriff | |
| EP2735681A2 (de) | Antrieb für einen Flügel einer Tür oder eines Fensters | |
| AT395999B (de) | Sicherheitsvorrichtung fuer selbsttaetig schliessende tueren, tore und fenster | |
| DE2600396A1 (de) | Tuerklappschloss | |
| DE3722604A1 (de) | Wendevorrichtung fuer rafflamellenstores | |
| DE1708187A1 (de) | Hydraulisch zu betaetigende Verstellvorrichtung fuer Fenster- oder dergleichen -fluegel,insbesondere Oberlichtfensterfluegel | |
| AT341350B (de) | Verriegelungsanordnung fur drehbare fahrzeugturen |