CH304335A - Türschloss. - Google Patents

Türschloss.

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CH304335A
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CH
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Inventor
Ott Hans
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Ott Hans
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F5/00Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
    • E05F5/02Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops
    • E05F5/027Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops with closing action

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


      Türschloss.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein       Türschloss        mit-im        Schlosskasten        zwangläufig     geführtem Riegel, der mit einem am     Tür-          anschlagrahmen    ortsfest sitzenden     Widerlager     zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet,       dass    es einen in jeder Lage aus dem     Schloss-          kasten    gleich weit vorstehenden, in diesem von  einer     Offenlage    in- eine Schliesslage querver  schiebbar geführten Riegel aufweist,

   der mit  einem am ortsfesten     Widerlager    angeordneten  Fangschlitz zusammenarbeitet, der quer zur  Richtung jener Bewegung des     Schlosskastens     verläuft, die dieser von der Türe aus in deren       Sehliessendbereich    erhält, wobei das     Wider-          lager    eine     Wanddurchbrechung    zum Ein  führen des in der     Offenlage    befindlichen Rie  gels in den Fangschlitz aufweist, und     dass    der  Riegel mit einer Bremseinrichtung gekuppelt  ist, das Ganze so,

       dass    im Endteil der     Tür-          schliessbewegung    der Riegel vorerst bis zur  erfolgten Einführung in den Fangschlitz an  der     Türschliessbewegung    ohne Relativverschie  bung gegenüber dem Schlitz in dessen Längs  richtung teilnimmt, alsdann unter dem Füh  rungsdruck der     Sehlitzwandung    zwangsmässig  längs des Schlitzes unter Betätigung der       Bremseinrichtung    im Sinne des Bremsens  verschoben wird und dabei am Ende der     Tür-          schliessbewegung    in seine     Sehliesslage    gelangt.

    Hierdurch wird ohne zusätzliche Einrichtun  gen selbsttätig im Endteil der Schliessbewe  gung der Tür eine Bremsung erreicht, so     dass     die Tür auch bei scharfem Zuwerfen geräusch  los oder geräuscharm schliesst. Es steht nichts    im Wege, wenn ein Selbstschliessen der Tür  gewünscht wird, dieser eine     Schliesseinrichtung     zuzuordnen, welche die erforderliche, Schliess  kraft auf die Tür überträgt. An eine solche  Schliesseinrichtung sind jedoch keine weiteren  Anforderungen zu stellen, wie sie, bei den bis  her üblichen Türschliessern nötig waren,<B>um</B>  die     Türschliessbe-wegung    im Endteil     abzu-'     bremsen, so     dass    eine einfache Schliessfeder  allen Anforderungen genügt.  



  Die Bremseinrichtung kann beliebiger Art  sein. Es kann z. B. eine pneumatische oder  hydraulische Bremseinrichtung Verwendung  finden. Die Verhältnisse können derart sein,       dass    der Riegel in seiner     Sehliesslage    so ge  sperrt wird,     dass    er durch blosses Zurückbewe  gen der Tür nicht in seine     Offenlage-    bewegt  werden kann, sondern vorerst durch einen be  sonderen Handgriff die Sperrung beseitigt  werden     muss.    Es empfiehlt sieh, einen Riegel  zu verwenden, der an einem im     -Schlosskasten     drehbar gelagerten     Hebelarni    sitzt, welcher  mit einem Knickhebel direkt oder -indirekt ver  bunden ist,

   der seinerseits' am     Schlosskasten     drehbar gelagert ist. Die Verhältnisse können  dann     gewünschtenfalls    so getroffen werden,       dass    der     Knickhebel    durch die     zwangläufige          überführung    des Riegels in seine Schliess  lage mindestens seine Strecklage erreicht und  dadurch ein ungewolltes Zurückbewegen des  Riegels in die     Offenlage    verhindert, bis er  durch einen besonderen Eingriff wieder in  eine vor der Strecklage befindliche Stellung  gebracht wird.

   Werden die Verhältnisse so      getroffen,     dass    der Knickhebel in der Schliess  lage des Riegels die Strecklage noch nicht er  reicht hat, dann     lässt    sich, im Gegensatz hier  zu, die Tür ohne weiteres unter Anwendung  eines gewissen Druckes wieder öffnen.  



  Das erfindungsgemässe     Türschloss    kann so  wohl bei Drehtüren, als auch bei Schiebetüren  Verwendung finden.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen     Grundriss;    die       Fig.    2 und<B>3</B> zeigen in grösserem Massstab  einen Querschnitt nach der Linie     A-A    der       Fig.   <B>1,</B> unter Weglassen der Türteile, und zwar  zeigt die     Fig.    2 die     Offenlage,          Fig.   <B>3</B> die Schliesslage des Riegels;       Fig.    4 zeigt einen Schnitt nach der Linie       B-B    der     Fig.   <B>3.</B>  



  Wie aus     Fig.   <B>1</B> ersichtlich, ist an einer  Drehtür<B>1</B> ein     Schlosskasten    2 befestigt, aus  dem ein Riegel<B>3</B> herausragt. Dieser ist in  üblicher Weise radial zur Drehachse der Tür  gelagert und arbeitet mit einem am     Tür-          anschlagrahmen    4 ortsfest sitzenden     Wider-          lager   <B>5</B> zusammen, -wenn die Tür im Sinne  des     Pleils   <B>6</B> in ihre Schliesslage bewegt wird.

    Hierbei steht der Riegel<B>3</B> in jeder Lage gleich  weit aus dem     Schlosskasten    2 vor und arbeitet  mit einem -senkrechten Fangschlitz<B>7,</B> siehe       Fig.    2, des     Widerlagers   <B>5</B> zusammen, der quer  zur Richtung derjenigen Bewegung des Ka  stens 2 verläuft, die dieser von der Türe aus  in deren     Schliessendbereich    erhält. Das     Wider-          lager   <B>5</B> weist auf der dem Riegel zugekehrten  Seite eine     Wanddurchbrechung   <B>8</B> zum Ein  führen des in der     Offenlage    befindlichen Rie  gels<B>3</B> in den     Fangselilitz   <B>7</B> auf.  



  Wie aus den     Fig.    2 bis 4 ersichtlich ist,  sitzt der Riegel<B>3</B> am freien Ende eines Hebel  armes<B>9,</B> welcher an der in der Schliesslage  dem     Widerlager   <B>5</B> zugekehrten Stirnwand<B>10</B>  des     Schlosskastens    um eine zum Riegel<B>3</B> par  allele Achse<B>11</B> drehbar gelagert ist.

   Der Arm  <B>9</B> weist in der in     Fig.    2 dargestellten     Riegel-          offenlage    im Endteil der     Türschliessbewegung     einen Winkel a gegenüber der Längsrichtung  des Fangschlitzes<B>7</B> auf, welcher genügend von  <B>900</B> abweicht, um automatisch ein Entlang-    gleiten des Riegels längs der Wand 12 des  Fangschlitzes<B>7</B> unter Überwindung der zwi  schen den Teilen<B>3</B> und 12 auftretenden Rei  bung zu gewährleisten, nachdem der Riegel  durch die Öffnung<B>6</B> in den Fangschlitz<B>7</B> ge  langt ist. Der Riegel<B>3</B> bewegt sich dann im  Fangschlitz<B>7</B> zwangsmässig nach unten, wobei  der Arm.<B>9</B> sieh entsprechend um seine Achse  <B>11</B> dreht.

   In der Stirnwand<B>10</B> des     Schloss-          kastens    ist eine der     Bewegungsbahn    des Rie  gels<B>3</B> entsprechend verlaufende     Durehbre-          chung   <B>13</B> vorgesehen, durch welche der Riegel  hindurchgeführt ist, der mittels der Achse<B>11</B>       7wangläufig    im     Schlosskasten    geführt ist.  



  An dem Arm<B>9</B> ist     nun    mittels eines zum  Riegel<B>3</B> parallelen Drehzapfens 14 das eine  Ende eines Winkelhebels<B>15</B>     angelenkt,    dessen  anderes Ende mittels eines ebenfalls zum  Riegel<B>3</B> parallelen Drehzapfens<B>16</B> mit einer  Lasche<B>17</B> verbunden ist, die ihrerseits mittels  eines zum Riegel<B>3</B> parallelen Drehzapfens<B>18</B>  am freien Ende einer Kolbenstange<B>19</B>     ange-          lenkt    ist, deren anderes Ende an einem Kol  ben 20 befestigt ist, der in einem     pneumati-          sehen    Zylinder 21 läuft.

   Die Kolbenstange  <B>1.9</B> ist durch eine zentrale Öffnung eines auf  den Zylinder 21     aufgesehraubten    Deckels 22       hindurehgeführt    und hierdurch axial zum  Zylinder 21 geführt. Das untere Ende des       Zy        linders   <B>9-1</B> ist durch einen Boden geschlossen  und der Zylinder am     Schlosskasten    befestigt.  Der Kolben 20 ist auf der dem Zylinderboden  zugekehrten Seite mit einer Manschette<B>23</B> ver  sehen, so     dass    bei der Abwärtsbewegung des  Kolbens die im Zylinder 21     befindliche    Luft  verdichtet und- daher der Kolben gebremst  wird.  



  Der Winkelhebel<B>15</B> ist ferner mit einem  an der Stirnwand<B>10</B> mittels eines zum Riegel  <B>3</B> parallelen Zapfens 24 drehbar gelagerten  Lenker<B>25</B> gelenkig verbunden. Auf diese  Weise ist der den Riegel<B>3</B> tragende     lIebelarm     <B>9</B> mittels des Winkelhebels<B>15,</B> welche durch  den Lenker<B>25</B> geführt ist, und der Lasche  <B>17</B> mit der Kolbenstange<B>19</B> der     pneumatisehen     Bremseinrichtung derart verbunden,     dass    bei  der im Endteil der     Türschliessbewegung    dem  .Riegel<B>3</B>     auf.gezwungenen    Abwärtsbewegung      desselben zwangsmässig die     Bremseinrichtung     betätigt und daher die Tür elastisch aufge  fangen wird.  



  Wie aus     Fig.    4 ersichtlich, ist der Winkel  hebel<B>15</B> vom Lenker<B>25</B> durch ein Distanzstück  <B>26</B> getrennt, dessen Länge etwas grösser ist als  die Dicke des Armes<B>9</B> und das beiderseits<B>je</B>  einen Zapfen<B>27</B>     bzw.   <B>28</B> aufweist, wobei der  Lenker<B>25</B> auf dem Zapfen<B>27</B> und der Win  kelhebel<B>15</B> auf dem zu diesem Zapfen ko  axialen Zapfen<B>28</B> läuft. Mittels des Zapfens  28 ist nun ferner der eine Arm<B>29</B> eines Knick  hebels gelagert, dessen anderer Arm<B>30</B> auf  einem Zapfen<B>31</B> gelagert ist, welcher am  freien Ende eines mit dem andern Ende auf  der     Stirnwand   <B>10</B> festsitzenden Rundbolzens  <B>32</B> sitzt.

   Dieser ist von einer     Torsionssehrau-          benfeder   <B>33</B> umgeben, welche einerseits an  der Stirnwand<B>10</B> verankert ist und anderseits  mittels ihres Endes 34 über den Arm<B>30</B> greift,  welcher mit dem Arm<B>29</B> mittels des     Knick-          hebelgelenkes   <B>35</B> verbunden ist.  



  Der     Schlosskasten    ist, wie aus     Fig.    4 er  sichtlich, auf der Stirnwand<B>10</B> gegenüber  liegenden Seite mittels eines abnehmbaren  Deckels<B>36</B> verschlossen, der eine     Durchbre-          ehung    aufweist, durch welche der am Arm  <B>29</B> sitzende Schaft<B>37</B> eines auf der Aussenseite  des Deckels<B>36</B> befindlichen Handgriffes<B>38</B>  hindurchgeführt ist.

   Die     Deckeldurchbre-          c#ung    für den Schaft<B>37</B> ist derart gestaltet,       dass    sieh der Schaft<B>37</B> von der in     Fig.    2 dar  gestellten     Offenlage    in die in     Fig.   <B>3</B> darge  stellte Schliesslage auf der durch die     Knick-          hebelführung    vorbestimmten Bahn frei bewe  gen kann.

   Die Verhältnisse sind so getroffen,       dass    der     Knickliebel    in der in     Fig.    2 darge  stellten     Olfenlage    des Riegels last völlig zu  sammengeklappt ist, in der in     Fig.   <B>3</B> darge  stellten Schliesslage des Riegels jedoch gerade  seine     Strecklage-erreicht    hat, in welcher der  Riegel<B>3</B> gegen     Zarückbewegen.    daher gesperrt  ist, so     dass    zum     Entsperren    des Riegels vorerst  durch Anfassen des Handgriffes<B>38</B> der Knick  hebel<B>29,

   30</B> wieder in eine vor seiner     Streck-          Iage    befindliche Stellung     ausgeknickt    werden       muss,    bevor die Tür aufgestossen werden kann.  Durch dieses Aufstossen wird der Riegel<B>3</B>    gegen die die Öffnung<B>8</B> aufweisende Wand  des     Widerlagers   <B>5</B> gedrückt.

   Dieser Führungs  druck bewirkt ein Zurückdrehen des Armes<B>9</B>  annähernd von der in     Fig.   <B>3</B> dargestellten  Schliesslage aus in die in     Fig.    2 dargestellte       Offenlage,    in welch letzterer der Riegel<B>3</B> wie  der seine Ausgangslage erreicht hat, so     dass    er  durch die,     öffnung   <B>8</B> aus dem     Widerlager        her-          ausgelangen    kann.

   Während dieser Öffnungs  bewegung ist zwangsmässig der Kolben 20 wie  der in die in     Fig.    2 dargestellte Höchstlage ge  langt, so     dass    die Bremseinrichtung wieder  die zur Einleitung eines neuen Bremsvorgan  ges geeignete Ausgangslage aufweist.  



       Werd-en    entgegen der Darstellung in der  Zeichnung die Verhältnisse so getroffen,     dass     der Knickhebel<B>29, 30</B> in der Schliesslage des  Riegels<B>3</B> die Strecklage noch nicht erreicht  hat, dann- kann das von aussen     bedienbare     Glied in Form des     Handgriffes   <B>38</B> samt Schaft  <B>37</B> entfallen, weil der Knickhebel in dieser  Lage nicht sperrend gegenüber einer Zurück  bewegung des Riegels<B>3</B> in seine     Offenlage     wirkt, so     dass    durch blosses Aufdrücken die  Tür wieder geöffnet werden kann.

   Da jedoch  der Knickhebel<B>29, 30</B> vermöge der     Stellfeder     <B>33</B> mit einer gewissen vorbestimmten Kraft im  Sinne des Pfeils<B>39</B>     (Fig.   <B>3)</B> in seine der  Schliesslage des Riegels entsprechende     End-          lage        gepresst        wird"ist    Gewähr dafür geboten,       dass    die Tür sich nicht durch zufällige geringe  Kräfte von selbst öffnet, sondern es einer  gewissen     Druekkraft    hierzu bedarf. Diese  Verhältnisse sind z. B. für ein     Türschloss    ge  eignet, welches für eine Ladentür bestimmt ist.

      Umgekehrt können die Verhältnisse auch  so getroffen werden,     dass    der     Knickriebel   <B>29,</B>  <B>30</B> in der Schliesslage des Riegels<B>3</B> seine     Tot-          punktlage    bereits etwas überschritten hat.

    Da auch hier durch das     Torsionsmoment    der       Stellfeder   <B>33</B> im Sinne des     Pleils   <B>39</B> Gewähr  dafür geboten ist,     dass    nicht durch zufällige  Erschütterungen oder dergleichen der Knick  hebel von selbst in eine vor der Strecklage be  findliche Stellung gelangt, ist die, Sperrwir  kung des     Kniekhebels    auch gegen ein gewalt  sames Öffnen der Tür völlig gesichert, da ein      solcher auf die Tür ausgeübter Druck die Ten  denz hat, den Knickhebel noch weiter im Sinne  der Überschreitung der     Totpunktlage        auszu-          knicken,    was durch eine starre Arretierung  verhindert ist.

   Diese Arretierung kann z. B.  dadurch erfolgen,     dass    sieh der Schaft<B>37</B> des       I-Iandgri-ffes   <B>38</B> am entsprechenden Ende der       Deckeldurchbrechung    befindet oder z. B. auch  dadurch,     dass    das Gelenk<B>35</B> des     Knickhebels     in dieser Lage einseitig blockiert ist.  



  Es ist natürlich ohne weiteres möglich, den       Breniszylinder    ausserhalb des eigentlichen       Schlosskastens,    anzuordnen, insbesondere kön  nen die genannten Teile     versehalt    in einer  entsprechenden     Ausnehmung    der Tür ange  ordnet werden.  



  Wird an Stelle einer Drehtüre eine  Schiebetüre vorgesehen, dann ist die Anord  nung wieder so zu treffen,     dass    der am orts  festen     Widerlager    angeordnete Fangschlitz für  den Riegel quer zur Türbewegungsrichtung  verläuft. Der in     Fig.    2 dargestellte Bewe  gungspfeil<B>6</B> gibt also die Verschiebungsrich  tung der Schiebetür im Sinne des Schliessens       an.     



  Um den Riegel<B>3</B> in der     Offenlage    gegen  ungewolltes selbsttätiges Schliessen durch die       Stellfeder   <B>33</B> zu sichern, empfiehlt es sich,  den Knickhebel<B>29, 30</B> in der     Offenlage    durch  eine Sperrung zu sichern.

   Zu diesem Zwecke  kann der Lenker<B>25</B> so angeordnet sein,     dass    er  in der     Offenlage    mit dem mit ihm gelenkig       verb-Lmdenen    Knickhebelarm<B>29</B> einen     Tot-          punktverschluss    bildet, indem diese Teile in  der     Offenlage    ihre Strecklage mindestens an  nähernd erreichen, wie dies in     Fig.    2 darge  stellt ist, oder sogar überschritten haben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Türschloss mit im Schlosskasten zwang- läufig geführtem Riegel, der mit einem am Türanschlagrahmen ortsfest sitzenden Wider- lager zusammenarbeitet, dadurch gekennzeiell- net, dass es einen in jeder Lage -aus dem Schlosskasten (2) gleich weit vorstehenden, in diesem von einer Offenlage in eine Schliesslage querverschiebbar geführten Riegel<B>(3)</B> auf weist,
    der mit einem am ortsfesten Widerlager <B>(5)</B> angeordneten Fangschlitz<B>(7)</B> zusammen arbeitet, der quer zur Richtung derjenigen Bewegung des Sehlosskastens verläuft, die dieser von der Türe aus in deren Schliessend- bereich erhält, wobei das Widerlager <B>(5)</B> eine Wanddurchbreehung <B>(8)</B> zum Einführen des in der Offenlage befindlichen Riegels<B>(3)</B> in den Fangschlitz<B>(7)</B> aufweist, und dass der Riegel<B>(3)</B> mit einer Bremseinrichtung ge kuppelt ist, das Ganze so,
    dass im Endteil der Türschliessbewegung der Riegel<B>(3)</B> vorerst bis zur erfolgten Einführung in den Fangsehlitz <B>(7)</B> an der Tür'schliessbewegung ohne Relativ verschiebung gegenüber dem Schlitz in dessen Längsrichtung teilnimmt, alsdann unter dem Führungsdruck der Schlitzwandung (12) zwangsmässig längs des Schlitzes<B>(7)</B> unter Betätigung der Bremseinrichtung im Sinne des Bremsens verschoben wird und dabei am Ende der Türchliessbewegung in seine Schliesslage gelangt.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel<B>(3)</B> an einem im Schlosskasten (2) um eine zu ihm par allele Achse<B>(11)</B> drehbar gelagerten Hebel arm<B>(9)</B> sitzt, welcher in der Riegeloffenlage bei in den Fangschlitz<B>(7)</B> eingeführtem Rie gel<B>(3)</B> einen derart von<B>900</B> abweichenden Winkel (a) zur Längsrichtung des Fang- -schlitzes <B>(7)</B> aufweist, dass er während äes Endteils der Schliessbewegung der Tür von selbst zwangsmässig in seine Schliesslage gelan gen kann.
    2. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel<B>(3)</B> durch eine seiner vorbestimmten Bewegungsbahn ent sprechend verlaufende Durchbrechung <B>(13)</B> der dem Widerlager <B>(5)</B> in der. Schliesslage der Tür zugekehrten Stirnwand<B>(10)</B> des Sehlosskastens (2) hindurchgeführt ist.
    <B>3.</B> Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremseinrielltung eine im Schlosskasten längsverschiebbar geführte, mit dem Riegel<B>(3)</B> gekuppelte Schubstange <B>(19)</B> aufweist, durch deren Längsverschie bung in der einen Richtung die Betätigung der Bremse im Sine des Bremsens erfolgt. 4. Schloss nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange<B>(19)</B> als Kolbenstange einer einen Bremszylinder (21) nebst Kolben (20) aufweisenden Bremsein- riehtung ausgebildet ist.
    <B>5.</B> Schloss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Breinseinricht-ang einen pneumatischen Bremszylinder (21) auf weist. <B>6.</B> Schloss nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der den Riegel<B>(3)</B> tra gende Hebelarm<B>(9)</B> mit der Bremseinrieh- tung gekuppelt ist.
    <B>7.</B> Schloss nach Unteransprüchen <B>3</B> und<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der den Riegel <B>(3)</B> tragende Hebelarm<B>(9)</B> mittels eines Win kelhebels<B>(15)</B> und einer Lasche<B>(17)</B> mit der Sehubstange <B>(19)</B> gelenkig verbunden ist. <B>8.</B> Schloss nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der den Riegel<B>(3)</B> tra gende Hebelarin <B>(9)</B> mit dem einen Arm<B>(29)</B> eines Knickhebels gekuppelt ist, dessen an derer Arm<B>(30)</B> am Schlosskasten (2) dreh bar gelagert ist.
    <B>9.</B> Schloss nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Kniekhebel <B>(29, 30)</B> in der Schliesslage des Riegels<B>(3)</B> eine vor der Strecklage befindliche relative -Schwenk stellung seiner beiden Arme<B>(29, 30)</B> aufweist, so dass die Entriegelting durch blosses Zu rückbewegen der Türe im öffnungssinne er folgen kann.
    <B>10.</B> Schloss nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Knickhebel <B>(29, 30)</B> in der Sehliesslage des Riegels seine Streck- Jage mindestens erreicht hat und einer seiner Arme mit einem von aussen bedienbaren Glied <B>(38)</B> versehen ist, durch dessen Betätigung der Knickhebel<B>(29, 30)</B> mindestens bis in eine vor der Strecklage befindliehe Lage 7urückbewegbar ist.
    <B>11.</B> Schloss nach ünteranspruch <B>7,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Winkelhebel <B>(15)</B> mit einem am Schlosskasten (2) drehbar gelagerten Lenker<B>(25)</B> gelenkig verbunden ist.<B>-</B> 12. Schloss nach Unteransprüchen<B>8</B> und<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Winkelhebel <B>(15),</B> der Knickliebel <B>(29, 30)</B> und der Lenker <B>(25)</B> koaxial gelenkig miteinander verbunden sind.
    <B>13.</B> Schloss nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, da# der Knickhebel<B>(29, 30)</B> -unter dem Einfluss einer Stellieder <B>(33)</B> steht, welche die Tendenz hat, in in die Schliesslage zu bewegen. 14. Schloss nach Unteranspruch<B>13,</B> da durch gekennzeichnet, dass die, Stellieder <B>(33)</B> an dein am Schlosskasten (2) gelagerten Knick hebelarm<B>(30)</B> angreift.
    <B>15.</B> Schloss nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Stellfeder <B>(33.)</B> als die Lagerachse<B>(32)</B> des zuletztgenannten Armes -umgebende Torsionsfeder ausgebildet ist. <B>16.</B> Schloss nach Unteranspruch<B>13,</B> da durch gekennzeichnet dass der Knickhebel<B>(29,</B> <B>30)</B> in der Offenlage gegen ein durch die Stellfeder zu bewirken versuchendes selbst tätiges Überführen in die Schliesslage gesichert ist.
    <B>17.</B> Schloss nach Unteransprüchen 12 und<B>16,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in der Offenlage des Riegels der Lenker<B>(25)</B> und der mit ihm gelenkig verbundene Knickhebelarm <B>(29)</B> ihre Strecklage mindestens annähernd erreicht haben und dadurch eine Sperrung gegen Überführen des Knickliebels von der Offen- in die Schliesslage durch die Stellfeder bilden. <B>18.</B> Schloss nach Patentanspruch, wie in der Zeichnung dargestellt.
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