CH304466A - Verfahren zur Herstellung stabförmiger Gegenstände aus thermoplastischen Kunststoffen und Form zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung stabförmiger Gegenstände aus thermoplastischen Kunststoffen und Form zur Durchführung des Verfahrens.

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CH304466A
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CH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung stabförmiger Gegenstände aus thermoplastischen Kunststoffen und Form zur Durchführung des Verfahrens.



   Die   Erfindimg    bezieht sieh auf ein Verfahren zur   Herstellung    stabförmiger Gegenstände aus thermoplastischen Kunsstoffen sowie auf eine Form zur Durchführung des Verfahrens.



   Die üblichen Formen bestehen im allgemeinen aus einem an beiden Enden offenen Rohr, das mit einem dieser Enden auf die Füllvorrichtung geschraubt wird und am andern Ende mit einer Kapselschraube verschlossen ist. Nachdem die Form unter Druck gefüllt und   gewühlt    ist, wird sie von der Füllvorrichtung abgeschraubt, und darauf wird die   Kapselsehraube    entfernt. Der geformte Gegenstand muss nun gelöst werden und dies geschieht, indem man den Gegenstand aus der Form drückt. Da dies mit einiger Kraft, meistens sogar durch Hämmern auf den Gegenstand, geschehen muss, tritt Verformung   undloder    Beschädigung auf,   und    das Lösen besonders langer Gegenstände aus Polyamiden und dergleichen Verbindungen bietet somit viele Schwierigkeiten.



   Das erfindungsgemässe Verfahren, welches diese Schwierigkeiten zu vermeiden gestattet, ist dadurch gekennzeichnet, dass das durch Erhitzen plastisch gemachte Material in eine Form eingepresst wird, die aus zwei längs eines Querschnittes senkrecht zur Achse der Form trennbaren Teilen besteht, worauf man die Form abkühlt, den einen Formteil abnimmt und mit Hilfe des dadurch freigelegten Endes des geformten Gegenstandes den Gegenstand aus der Form entfernt.



   Die erfindungsgemässe Form zur Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei Teilen besteht, die je einen Raum zur Aufnahme des zu formenden Materials umschliessen und dass die Tren  imugsebene    zwischen den beiden Räumen nach einem Querschnitt senkrecht zur Längenausdehnung der Form verläuft.



   Zwecks Erläuterung der Erfindung folgt hier eine Beschreibung zweier Ausführungsformen der erfindungsgemässen Form an Hand der Zeichnung, in der
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt einer erfindungsgemässen Form zeigt, wobei der abschraubbare Teil sich an der Oberseite der Form befindet, und
Fig. 2 einen gleichen Schnitt zeigt, wobei der abschraubbare Teil sich an der Unterseite oder Füllseite der Form befindet.



   Fig. 1 zeigt nur den obern Teil der Form 1, welcher Teil auf einem nicht dargestellten   Gusskopf    zum unter Druck Füllen der Form 1 angeschlossen ist. Nachdem die Form 1 gefüllt ist, wobei auch der   daraufgeschraubte    Kopf 2 gänzlich oder teilweise gefüllt wird und die ganze Form gekühlt ist, können die zwei Teile 1 und 2 durch Abschrauben des Kopfes 2 voneinander getrennt werden. Ein Teil des geformten Gegenstandes ragt dann aus der Form 1 heraus. Der geformte Gegenstand wird leicht  aus der Form entfernt, ohne dass Aufstauchen oder in anderer   Weise    Verformen stattfindet, indem man an diesem herausragenden Teil zieht, oder indem man diesen Teil festhält   irnd      an der Form : 1 zieht.   



   Im erweiterten Teil des Kopfes 2 mit dem inwendigen Schraubengewinde, das um das auswendige Schraubengewinde der eigentlichen Form 1 passt, befinden sich in der Nähe des Überganges zum engeren Teil die Durchbohrungen 3. Diese Durchbohrungen 3 verhin   dern, dass das zu formende D ! Material beim    unter Druck Füllen der Form zwischen die Schraubenverbindungen zwischen den Teilen 1 und 2 eindringen kann. Die obern Ränder des Formteils 1 sind an der Stelle der   Berührnngs-    ebene mit dem Formteil 2 abgeschrägt, so dass ein ringförmiger Raum zwischen den beiden Formteilen gebildet wird, in den die Ausboh   rungen 3 ausmünden. je Hierdurch wird ein Ein-    dringen des geschmolzenen oder erweichten   Materials    in die   Schraubenverbindung    fast unmöglich.



   In Fig. 2 ist der Formteil 1 mittels eines Formteils 2 auf dem Gusskopf 5 mit dem Füllkanal 6 angeschlossen.



   Nachdem die Form gefüllt und abgekühlt ist, wird das Ganze vom Gusskopf 5 abgeschraubt und daraufhin werden die Formteile 1   nnd    2 getrennt. Der untere Teil des gegossenen Gegenstandes kann nunmehr dazu gebraucht werden, um den Gegenstand, wie dies in gleicher Weise als für die andere Ausführungsform oben beschrieben wurde, aus dem Formteil 1 zu entfernen.



   Die beschriebenen   Ausführnngsformen    sind nur beispielsweise gegeben. Viele Änderungen sind möglich, ohne ausserhalb des   Erfindrmgs-    gebietes zu geraten. Die beiden Formteile können mittels Flanschen und Bolzen miteinander verbunden sein, wobei es nicht erforderlich ist, dass die durch die   Formteile    umschlossenen Räume in einer Flucht liegen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung stabförmiger Gegenstände aus thermoplastischen Kunststoffen, dadurch gekennzeichnet, dass das durch Erhitzen plastisch gemachte Material in eine Form eingepresst wird, die aus zwei längs eines Querschnittes senkrecht zur Achse der Form trennbaren Teilen besteht, worauf man die Form abkühlt, den einen Fonnteil abnimmt und mit Hilfe des dadurch freigelegten Endes des geformten Gegenstandes den Gegenstand aus der Form entfernt.
    II. Form zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei Teilen besteht, die je einen Raiun zur Aufnahme des zu verformenden Materials umschliessen, und dass die Trennungsebene der beiden Teile gemäss einem Querschnitt senkrecht zur Längenausdehmmg der Form verläuft.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Form nach Patentansprueh II, dadurch gekennzeiehnet, dass die beiden Formteile an einem Ende mit ineinanderpassenden Schraubengewinden versehen sind und im aufgeschraubten Teil an der Anschlagstelle mit dem Ende des andern Teils mindestens eine Bohrung vorgesehen ist, welche an dieser Stelle die beiden Schraubengewinde mit der Aussenlnft verbindet.
    2. Form nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenmündung jeder Bohrung am Ende des innern Schraubengewindes ein Hohlraum vorhanden ist.
CH304466D 1951-06-16 1952-05-28 Verfahren zur Herstellung stabförmiger Gegenstände aus thermoplastischen Kunststoffen und Form zur Durchführung des Verfahrens. CH304466A (de)

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