CH304681A - Ringspinnmaschine. - Google Patents

Ringspinnmaschine.

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CH304681A
CH304681A CH304681DA CH304681A CH 304681 A CH304681 A CH 304681A CH 304681D A CH304681D A CH 304681DA CH 304681 A CH304681 A CH 304681A
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CH
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spinning machine
ring spinning
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Mak Ma Kiel
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Mak Maschinenbau Kiel Aktienge
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/02—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously ring type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Ringspinnmaschine.    Die Erfindung betrifft eine Ringspinn  maschine z. B. für Streichgarne, Baumwolle  und Kammgarne mit Spinnspindeln an bei  den Längsseiten und einem Antriebsbock an  einer Stirnseite.  



  Die Erfindung sieht vor, dass der Ma  schinenrahmen aus in sich geschlossenen  Querspanten, diese verbindenden Distanzroh  ren     und    vertikalen, die beweglichen Bänke  führenden Stützrohren aufgebaut ist, wobei  die Querspanten Antriebswellen, Streckwerke  und Drehröhrchen tragen, die von     stufenlos     regelbaren Getrieben vom Antriebsbock aus  angetrieben werden, auf dessen innerer Stirn  wand Einstellvorrichtungen zusammen     mit     Anzeigegeräten angeordnet sind.  



  Bei einem Ausführungsbeispiel der Er  findung erfolgt der Antrieb durch einen An  triebsmotor, der auf beide     Spindelseiten    ar  beitet und der innerhalb der Maschine an der  Rückseite des Antriebsbockes angeordnet ist.  Es kann aber auch für jede Spindelseite ein  eigener Antriebsmotor vorgesehen sein. Bei  einem Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist die Drehrichtung und Drehzahl des Mo  tors während des Spinnvorganges und nach  Beendigung desselben beim Herunterfabren  der beweglichen Bänke von der höchsten  Spinnstellung in die Unterwindstellung kon  stant, wobei eine selbsttätige Abschaltung  der während des Spinnvorganges vorhande  nen hin- und hergehenden Lagenbildungs  bewegung nach Beendigung des Spinnvor  ganges erfolgt.

   Die Bankhöhe der beweg-    liehen Bänke und die Grösse der Fortschal  tungsbewegung der beweglichen Bank sind  bei einem Ausführungsbeispiel der Erfin  dung während des Spinnvorganges einstell  bar.  



  In den Zeichnnugen sind diese Ausfüh  rungsbeispiele der erfindungsgemässen Spinn  maschine dargestellt, und zwar zeigen  Fig. 1 eine Ansicht der nebeneinander an  geordneten Querspanten,  Fig.2 eine Vorderansicht auf einen     Quer-          spant    mit den gelagerten     Arbeitsmitteln,          Fig.    3 eine Frontansicht des Antriebs  bockes,       Fig.4    einen Schnitt nach Linie 3-3 der       Fig.    3,

         Fig.    5 eine     Fortschalteinrichtung    für die       S        S        pindel-        bzw.        Ringbank        mittels        eines        Klin-          kenschaltwerkes,          Fig.    6 ein Gesamtgetriebe zum Bewegen  der Spindel- bzw. Ringbank und       Fig.    7 einen Schnitt durch das Getriebe  etwa nach Linie 7-7 der     Fig.    6.  



  Die Zwischenwände der Spinnmaschine  werden aus in sich geschlossenen Querspan  ten 1 gebildet, die im parallelen Abstand zu  einander durch die sie verbindenden Distanz  rohre 2, 3, 4 gehalten werden. Mindestens  drei Distanzrohre sind vorhanden. Die Quer  spanten 1 haben die Form eines gleichschenk  ligen Trapezes, dessen kleinere Grundlinie 41  die obere     Begrenzung    bildet. Die Distanz  rohre 2, 3, 4 sind am     Querspant    an jedem      Ende seiner untern Grundlinie 5     und    in der  Mitte der obern Grundlinie 4 befestigt.  



  Der statische Verband des Maschinenrah  mens wird vervollständigt durch Vertikal  stützrohre 6, 7, die mit jedem zweiten Quer  spant 1 fest verbinden sind. Es kann auch  ein grösserer Abstand zwischen den Stütz  rohren 6, 7 gewählt werden, so dass nur z. B.  jeder dritte Querspant Stützrohre erhält.  



  Sowohl die geschlossenen Querspanten 1  als auch die Stützrohre 6, 7 sind als Träger  und     Führung    für die Arbeitsmittel der  Spinnmaschine ausgebildet. Die Querspanten  1 besitzen äussere Haltevorrichtungen zum  Befestigen der Lieferwerke, der     Streckwerke     8, der Fadenführer 9, der Drehröhrchen 10,  der Ausgleichsgewichte 11, der beweglichen  Spindelbänke und der Vorgarn- und Reserve  spulen 12, 13. Die Querspanten 1 tragen wei  ter innere Haltemittel für die Antriebswellen  der Röhrchenantriebe 14 und die Absauge  einrichtung 15. Durch die Herstellung der  Querspanten aus Spritzguss oder in ähnlicher  Weise wird ein Nachbearbeiten der Haltevor  richtungen für die einzelnen Arbeitsmittel  fast ganz vermieden.  



  Die Stützrohre 6, 7 dienen als Ständer  und Träger für die Querspanten 1 und  gleichzeitig     unmittelbar        als        Führungsbahn     für die bewegliche Spindel- bzw. Ringbank  16, 17. Die Stützrohre 6, 7 sind durch Quer  teile 18 miteinander verbunden. die in an  sich bekannter Weise Stangen 19 tragen, die  als Auftritt dienen.  



  Die Montage der Maschine und bei Repa  raturen der Ausbau der einzelnen Arbeits  mittel ist leicht und schnell durchführbar.  Nach dem Aufbau des Maschinenrahmens,  d. h. der Querspanten 1 und Stützen 6, 7  sowie der Distanzrohre 3, 2, 4 ist ein fester  statischer Verband vorhanden, so dass die ein  zelnen Arbeitsmittel schnell und leicht an den  äussern und     innern    Haltevorrichtungen des  Querspantes 1 angebracht werden können.  Die Haltevorrichtungen bestehen aus Lager  flächen, Lagern, Schellen, Gabeln oder der  gleichen, die an dem aus Spritzguss gefertig  ten Querspant vorhanden sind.

      Der Antriebsbock 20 (Fig. 3) lässt auf  der linken Stirnseite die Deckel 21 und 22  mit den Einstellvorrichtungen 23 und 24 zum  Einstellen der Getriebe 25 und 26, (sie sind  in     Fig.    4 und auf der rechten Seite von     Fig.    3  ersichtlich, wo die Deckel entfernt sind)  erkennen, während bei 27 die     Anzeigev        or-          richtungen    angedeutet sind. Die Deckel bil  den die Vorderseite der Gehäuse 28 und 29,  die bei Abnahme der Deckel mit den Getrie  ben 25 und 26 und den auf der Rückseite der  Gehäuse gelagerten     Übertragungselementen     - hier Zahnradsätze 30 und 31 - aus dem  Rahmenwerk des     Boekes    20 herausgenommen  werden können.

   Die Zahnradsätze betätigen  die einzelnen Antriebsvorrichtungen, z. B.       Spindelantrieb    33,     Röhrchenantrieb    32 usw.  Auf der Rückseite des Bockes 20,     also    auf der       Innenseite    der Maschine, sind die Motoren 34  und 35 neben- bzw. übereinander angeordnet.  



  Die im Ausführungsbeispiel     Fig.    5 be  weglich angeordnete     Ringbank    36 ist. mit dem  Schlitten 37 auf dem Stützrohr 38 verschieb  bar angeordnet. Die Ringbank 36 wird über  den Kettenzug 39 von der Kettenrolle 40  unter dem Einfluss der angetriebenen Herz  scheibe 41 herauf- und     herunterbewegt.    Die  Herzscheibe 41 wirkt über eine Rolle 42 auf  den bei 47 gelagerten Schwenkarm 43, in dem  die Kettenrolle 40 gelagert ist. In gleicher  Weise, wie im Ausführungsbeispiel die Ring  bank 36 beweglich ist, kann auch die Spindel  bank beweglich angeordnet sein.  



       hm    ein einstellbares stetiges     Fortschalten     (Vorschub) der beweglichen     Ringbank    36  während der hin- und hergehenden Bewe  gung zu erzielen, ist auf dem     Sehwenkarm    43  mit der Kettenrolle 40 ein Zahnrad 44 fest.  verbunden, das über ein Getriebe 45 mit dem  Klinkenrad 46 in Eingriff ist.     Dieses    Getriebe  45 und das Klinkenrad 46 machen die durch  die Herzscheibe 41 eingeleitete Schwenkbe  wegung des Armes 43 um den Drehpunkt 47  mit.. Die Kettenrolle wird durch das Getriebe  arretiert, so dass sie die Auf- und     Abbewe-          gung    der Spindel- bzw. Ringbank ausführen  kann.

   Im Drehpunkt 48 des Klinkenrades 46  ist der     Klinkenträger    49     angelenkt,    der die      Klinke 50 aufweist, die aus einer oder meh  reren einzelnen     Klinken        besteht    und in die  Zahnung des Klinkenrades eingreift. Der  Klinkenträger 49 hat über eine Stossstange  51 Verbindung mit dem mit dem Steuerhebel  52 verbundenen Schalthebel 53. Die Stoss  stange 51 ist mittels der Gelenke 54, 55 zwi  schen dem Klinkenträger und dem Schalt  hebel 53 eingeschaltet.  



  Bei einer Verstellung des Steuerhebels 52  in die Stellung 52' gelangt die Stossstange in  die Lage 51' und der Klinkenträger in die  Stellung 49', wodurch der Fortschaltweg der  Klinke 50 verkürzt wird. Durch den Steuer  hebel 52 kann somit von einem maximalen zu  einem minimalen Wert und umgekehrt die  Fortschaltung, selbst während des Betriebes  der Spinnmaschine, verändert und auch eine  kleine Korrektur der Ringbankstellung  erzielt werden. Der Steuerhebel 52 ist an dem  maschinenfesten Drehpunkt 56     schwenkbar     und feststellbar und auf der Skala 57 ein  stellbar. Die Skaleneinteilung weist Einhei  ten auf, die mit dem geringsten Schaltweg  des Klinkenrades 46, der durch die Zahnung  des Klinkenrades und die Klinkenausbildung  bedingt ist, übereinstimmt.  



  Das im Ausführungsbeispiel dargestellte  Hebelgetriebe 53, 51, 49 kann durch andere  Getriebe ersetzt werden, z. B. durch ein be  kanntes Schraubengetriebe mit einer Schnecke  mit veränderlicher Steigung.  



  Statt dem dargestellten Klinkenrad mit  Sperrklinke kann auch eine an einer Klemm  seheibe arbeitende Klemmklinke zur Anwen  dung gelangen.  



  Ein vollständiges Getriebe zum Aufwin  den und zum Zurückfahren von der höchsten  Spinnstellung bis in die Unterwindstellung,  das mit einem durchlaufenden Motor arbei  tet, zeigen die Fig. 6 und 7.  



  Die Welle 61 wird mit gleicher Drehrich  tung und Drehzahl sowohl während des  Spinnvorganges als auch während des Zu  rückführens der Spindelbank bzw. Ringbank  von der höchsten Spinnstellung bis in die  Unterwindstellung angetrieben. Am Ende  der Welle 61 ist das Kegelrad 62 befestigt,    das zum Planetengetriebe A gehört. Das Ke  gelrad 62 greift in die Planetenräder 63 ein,  die auf dem Planetenträger 64 gelagert sind,  wobei der letztere als Kurvenscheibe 65 aus  gebildet ist. Das weitere Kegelrad 66 des  Planetengetriebes A ist am Planetenträger  67 des zweiten Planetengetriebes B befestigt.  Der Planetenträger 6 7 ist als Zahnrad 68  ausgebildet und steht während des Spinn  vorganges fest, so dass sich bei Drehung der  Antriebswelle 61 über die Planetenräder 63  der Planetenträger 64 mit halber Geschwin  digkeit der Antriebswelle dreht.  



  Die Scheibe 65 des Planetenträgers 64  hebt und senkt den Hebel 69, wodurch das  Heben und Senken der     Spindelbank    während  des Spinnvorganges erzielt wird. Der Hebel  69 überträgt seine Schwenkbewegung auf die  Welle 74 und die Übersetzung 75 zur Welle  76, und zwar auf folgende Weise  Der Hebel 69 ist auf dem Zapfen 110 ge  lagert     und    ist mit mehreren Armen versehen;  an dem einen Arm trägt er -die Rolle 111, die  auf der Scheibe 65     des    Planetenträgers 64  läuft. Da die Schnecke 73 in den Armen 112  und 113 des Hebels 69 gelagert ist,     schwenkt     diese Schnecke beim Heben und Senken des       Hebels    69 mit.

   Die Schnecke 73 greift aber  in das Schneckenrad 114, welches auf der  Welle 74 befestigt ist, die in der gleichen  Achse wie der Zapfen 110 des     Hebels    69  liegt. Es wird somit bei der Schwenkbewe  gung der Schnecke 73 das Schneckenrad 114  und damit die Welle 74 gedreht. Die Welle  76 trägt das Kegelrad 77 des Planeten  getriebes B und bewirkt über die Planeten  räder 78 des -während des     Spinnvorganges     feststehenden Planetenträgers 67 die Dre  hung des Kegelrades 79 des Planetengetriebes  B in     umgekehrter        Richtung,    so dass über das  Rad 80 die     Aufwindwelle    81 hin und her be  wegt wird.

   Die     Aufwindwelle    81 trägt die  Kettenrolle 82 mit. dem Kettenzug 83, der die  Bewegung auf die     Spindelbank        bzw.    Ring,       bank    überträgt.  



  Der Hebel 69 ist mit einer Sperrklinke 70  gelenkig verbunden,     die    während der     hin-          und    hergehenden Bewegung     des        Hebels    69      eine schrittweise Fortschaltung auf das     Sperr-          rad    71 durchführt, die dann über die Über  setzung 72 und die Schnecke 73 auf die  Welle 74 übertragen wird, so dass während  der hin- und hergehenden Bewegung gleich  zeitig ein Fortschalten im Sinne einer     Auf-          w        indung    auf die Ringbank ausgeübt und die  Ringbank schrittweise gehoben wird.  



  Beim Heben des Hebels 69 über die Rolle  111 wird die Sperrklinke 70 das Sperrad 71  weiterbewegen, während beim Senken der  Rolle 111 des Hebels 69 die Sperrklinke 70  leer zurückrastet.  



  Sobald die Ringbank die höchste Spinn  stellung erreicht hat und die Spinnhülsen mit  Garn gefüllt sind, hat die auf der Aufwind  welle 81 befestigte Steuerscheibe 84, die wäh  rend des Spinnvorganges in Richtung 96  dreht, eine     Stellung    erreicht, dass der Hebel  85 unter der Kraft der Feder 86 in ihren  Ausschnitt 8 7 eindringt. Der Hebel 85 ist um  den Punkt 97     schwenkbar,    der auf einem  Kreuzhebel 92 gelagert ist. Mit dem Hebel 85  ist der Hakenhebel 89 verbunden, der bei  dem Eindringen des Hebels 85 in den Aus  schnitt 87 in Richtung 88 bewegt wird und  in den Bereich des Hebels 90 kommt, der auf  der Welle 61 zusammen mit dem Planeten  träger 64 drehbar ist.

   Der Hebel 90 nimmt  den Haken in Richtung 98 mit und schwenkt  dadurch den Kreuzhebel 92 um seinen Dreh  punkt 91, so dass dieser von der gezeichneten  Stellung in Richtung 103 mit seinem Dreh  punkt 100 nach 100' gelangt. Dabei wird die  Federkraft 94 überwunden, die dann wieder  in der Stellung 100' zur Wirkung kommt und  den Kreuzhebel in der neuen Lage festhält.  Durch das Schwenken des Kreuzhebels 92  wird die Zugstange 95 gehoben und öffnet  über den Winkelhebel 102 die Reibungs  kupplung 104. Das öffnen der Kupplung  104 bewirkt, dass der selbstsperrende Trieb  105 ausgeschaltet wird und der Planetenträ  ger 67 seine Sperrung verliert. Die Planeten  räder 78 werden jetzt über das Kegelrad 66  und den Planetenträger 67 gedreht, wobei  die Räder 78 eine entgegengesetzte Drehrich  tung wie beim Spinnen annehmen.

   Der Pla-         netenträger    64 steht dabei still. Die Planeten  räder 78 rollen auf dem stehenden Kegelrad  77 ab, so dass das Kegelrad 79 eine zum Spin  nen     entgegengesetzte    Drehrichtung erhält und  über die Räder 80 die Kette 83 abwärts be  wegt wird, so dass die     Spindelbank    bzw.  Ringbank von der höchsten Spinnstellung bis  in die     Unterwindstellung    gelangen     kann.     



  Der Planetenträger 67 versucht den Pla  netenträger 64     entgegengesetzt    zu drehen,  was aber durch die     Klemmklinke    106 verhin  dert wird.  



  Sobald die     Spindelbank    die Unterwind  stellung erreicht hat, wobei die Steuerscheibe  84 in Richtung 107 dreht, hat sich der Ha  ken 108 so weit gedreht, dass der Hakenhebel  89 angehoben wird und der Kreuzhebel 92  wieder in die normale, gezeichnete Spinnstel  lung gelangt. Die Kupplung 104 wird wieder  geschlossen und der Planetenträger 67 zum  Stillstand gebracht. Es kann jetzt ein neuer  Spinnvorgang. beginnen; aber in dieser Stel  lung muss die Spinnmaschine abgeschaltet  werden, um die gefüllten Spinnhülsen gegen  leere Hülsen auszuwechseln. Durch die Kur  bel 109 kann über die Kupplung 104 der Pla  netenträger 67 gedreht werden, wobei dann  über die Räder 78 das Kegelrad 79 bewegt  wird, wodurch über Räder 80 die Kette 83  bewegt werden kann.

   An der Kette ist die  bewegliche Bank befestigt, so dass ein He  ben oder Senken je nach der Drehrichtung  der Kurbel 109 vorgenommen wird. Mittels  der Kurbel 109 kann somit die     Spindelbank     von der     Unterwindstellung    in die     Anspinn-          stellimg    gebracht werden, wonach dann die  Maschine erneut eingeschaltet wird und ein  weiterer Spinnvorgang beginnt.  



  Die Kurbel 109 kann jederzeit während       des    Spinnvorganges bedient werden, wodurch  die     Spindelbankhöhe    verändert werden kann.  



  Gegenüber Bekanntem sind die dargestell  ten Ringspinnmaschinen vereinfacht und ver  bessert,     insbesondere    in bezug auf die Bau  höhe, Baubreite und Baulänge, und die Ma  schinen werden in einfacher Weise nach dem  Baukastenprinzip     aufgebaut.    Die einzelnen  Antriebe für     Vorgarnspulen    12,     Lieferwerk         und Streckwerk 8, Spindeln und Drehröhr  chen werden vom Antriebsbock aus stufenlos  regelbar ausgebildet, wobei die Stirnseite des  Antriebsbockes als Schalttafel gestaltet ist  und auch gleichzeitig die verschiedenen     Mess-          instrumente    und Skalen für die Drehzahlen,  V erzugswerte usw. aufweist.

   Es sind     einheit-          liele    Teile in einfacher Weise verwendet, so  dass der Aufbau der Spinnmaschine einfach  und wirtschaftlich durchführbar ist. Bei Re  paraturen können einzelne Arbeitsmittel der  Maschine leicht ausgebaut werden und ein  Austausch ohne Demontage der ganzen Ma  schine eingeleitet werden.  



  Der Rahmen der dargestellten Maschine  ist     als    fester statischer Verband ausgebildet,  wodurch die durch die grosse Arbeitslänge  der Spinnmaschine und die hohen Umdre  hungszahlen oft auftretenden unangenehmen  Schwingungen, die nur durch zusätzliche  Versteifungsstreben herabgemindert werden  konnten, nicht auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ringspinnmaschine mit Spinnspindeln an beiden Längsseiten und einem Antriebsbock an einer Stirnseite, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenrahmen aus in sich ge schlossenen Querspanten, diese verbindenden Distanzrohren und vertikalen, die beweg lichen Bänke führenden Stützrohren auf gebaut ist, wobei die Querspanten Antriebs wellen, Streckwerke und Drehröhrchen tra gen, die von stufenlos regelbaren Getrieben vom Antriebsbock aus angetrieben werden, auf dessen äusserer Stirnwand Einstellvor richtungen zusammen mit Anzeigegeräten an geordnet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Ringspinnmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querspanten die Form von gleichschenke ligen Trapezen haben und je ein Distanzrohr an jedem Ende des untern Querteils und ein Distanzrohr in der Mitte des obern Querteils jedes Querspantes befestigt ist, der mit Haltevorrichtungen für Fadenführer, Spin- delausgleichsgewichte und Vorgarn- und Re servespulen versehen ist. 2. Ringspinnmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütz rohre die Querspanten tragen und Führungs bahnen für Schlitten der beweglichen Bänke aufweisen. 3. Ringspinnmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Antriebs bock Getriebegehäuse in einem Rahmenwerk befestigt sind und Gehäusedeckel Schaltbret- ter bilden.
    4. Ringspinnmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vor schub einer beweglichen Bank durch einen Steuerhebel, der über ein Hebelgetriebe ein Klinkenschaltwerk beeinflusst, einstellbar ist. 5. Ringspinnmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bank über einen Kettenzug von einer Kettenrolle angetrieben wird, die mit dem Klinkenrad über ein Getriebe drehbar verbunden ist, das auf einem Schwenkarm angeordnet ist, dessen Drehpunkt in der Kettenrollenachse liegt.
    6. Ringspinnmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf- und Abbewegung der Bank durch die den Schwenkarm bewegende Herzscheibe verur sacht wird.
    7. Ringspinnmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach Been digung eines Spinnvorganges der die Bewe gungen -der beweglichen Bänke bewirkende Antriebsmotor -unter Aufrechterhaltung sei ner Drehrichtung leid Drehzahl selbsttätig das Herunterfahren der beweglichen Bänke in die Unterwindstellung verursacht.
    B. Ringspinnmaschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe dei beweglichen Bank während des Spinnvor ganges stufenlos verstellbar ist. 9. Ringspinnmaschine nach Unteranspruch 8, .dadurch gekennzeichnet, dass die Fort schaltung der, beweglichen Bänke während des Spinnvorganges durch ein Klinken getriebe erfolgt.
    10. Ringspinnmaschine nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ,das Aufwindegetriebe zwei hintereinander ange ordnete Planetengetriebe (A, B) aufweist, die mit dem Klinkengetriebe, einem Verstell getriebe (82, 83) und einer Steuereinrich tung (84, 85) zusammenarbeiten. 11. Ringspinnmaschine nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Planetenträger (64) des die Fortschaltung beeinflussenden ersten Planetengetriebes (A) als Kurvenscheibe (65) ausgebildet ist, die die hin- und hergehende Lagenbildungsbewegung der beweglichen Bänke bewirkt. 12.
    Ringspinnmaschine nach Unteran spruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Planetenträger (67) des zweiten Planeten- getriebes (B) in die Planetenräder (63) des ersten Planetengetriebes (A) eingreift und gleichzeitig ein Zahnrad (68) trägt, das mit dem Verstellgetriebe in Eingriff ist. 13. Ringspinnmaschine nach Unteran spruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufwindewelle (81) eine Steuerscheibe (84) trägt, die eine Hebelanordnung derart beein- flusst, dass die hin- und hergehende Lagen bildungsbewegung der beweglichen Bänke beim Absenken ausgeschaltet wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291664B (de) * 1964-04-17 1969-03-27 Zinser Textilmaschinen Gmbh Schrittschaltwerk fuer Vorspinnmaschinen
DE102015013619A1 (de) * 2015-10-20 2017-04-20 Saurer Germany Gmbh & Co. Kg Doppelseitige Ringspinnmaschine

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